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Themen => Deine Geschichte => Thema gestartet von: Alex84 am 26. Oktober 2017, 15:22:06



Titel: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 26. Oktober 2017, 15:22:06
Hallo, ich bin Vater von 2 Kids, 7 und fast 4.
Ich war krankgeschrieben wegen Verdacht auf Burnout und wartete auf den Termin beim Psychologen.
Leider ist meine Frau seit 5.4.17 mit den Kindern verschwunden und ins Frauenhaus gezogen.
Anzeigen wegen Kindesentzug verliefen im Sande, ich befürchtete dass meine Frau das Land verlassen hat.
Nach den Ferien erfuhr ich von der Schule dass meine Frau und Kinder eben im Frauenhaus sind. Mittlerweile ist auch klar dass meine Frau dass über Monate geplant hatte.
Leider ist kein Kontakt möglich, auf den gestellten Antrag auf Umgang beschloss das Gericht betreuten Umgang aufgrund der langen Trennungszeit. Die Beratungsstelle lehnt diese Beratung nun wahrscheinlich ab, Begründung ist das Frauenhaus. Auf den Einwand, dass es gerichtlich beschlossen wurde, hieß es, es sei nicht Problem der Beratungsstelle wenn das Gericht das Jugendamt übergeht. Ich verstehe das einfach nicht, das Jugendamt hat meine Ausführungen nichtmal gelesen, das wurde in der Gerichtsanhörung offen gesagt. Auch die Abmeldung von Schule, Kindergeld waren alle kein Problem. Ich sitze immer noch hier in unserem Haus, fast alle Kindersachen sind noch hier. Ich habe nun wieder einen Termin beim Psychologen. Ich weiß einfach nicht  wie ich jemals damit klarkommen soll,das tolerieren oder akzeptieren soll was meinen Kindern angetan wurde.
Ich fühle mich von meiner Heimat entwurzelt, meine Kinder von unserem Rechtsstaat verraten.
Wie seid ihr mit diesen Gefühlen umgegangen?
Ich bin auch bereit die ganze Geschichte zu erzählen,aber da ich auf objektive Antworten hoffe erstmal nur Eckinfos.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Susi64 am 26. Oktober 2017, 17:02:41
Hallo,

erst einmal willkommen im Forum und wir werden sehen, was sich tun lässt.

Ich habe ein paar dumme Fragen. Warum ist Deine Frau ins Frauenhaus?
Wovon lebt Deine Frau und Deine Kinder? Hat sich das JA gemeldet und Unterhalt gefordert?
Aus meiner Sicht bedeutet betreuter Umgang, dass Du die Kinder in einer Einrichtung siehst und Deine Frau die Kinder bringen und holen würde, ggf. ohne Dich zu sehen.

Gibt es einen Umgangspfleger? Umgangspfleger sind dazu da den Umgang zu organisieren und zu gestalten, also ggf. die Kinder abholen und zurück bringen.

Hast Du einen Anwalt, der Dich vertritt?

Ansonsten würde ich raten, dass Du die Kindersachen zusammen packst und erst einmal weg räumst. Dann musst Du nicht ständig dearn denken.
Mach was für Dich, Sport, Theater, was auch immer, aber raus und unter Menschen.

VG Susi


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 27. Oktober 2017, 10:55:11
Hallo Alex,

Ich würde folgendermassen vorgehen :

- sofort das Gericht benachrichtigen, dass das Jugendamt sich querstellt und dass dessen Vorgehensweise nicht dem Kindeswohl entspricht (eventuell kannst du mit dem Richter sprechen)
- mich sofort an die Hierarchie und Leitung des Jugendamtes richten und eine Beschwerde gegen den Sachbearbeiter vorbringen
- einen Termin bei einer anderen Beratungsstelle organisieren, welche den betreuten Umgang begleitet (es ist immer gut, Lösungen anzubieten).

Im übrigen kannst du auch darauf pochen, dass die Mutter ihre Fürsorgepflicht verletzt :  sie muss dafür sorgen, dass die Kinder ihren Vater sehen. Du kannst also Strafanzeige stellen.

Weisst du, ob die Kinder im Augenblick beschult werden und wo ?
Du kannst Briefe an die Kinder schicken, auch Geschenke.

Es ist wichtig, dass du dich psychologisch von einem Fachmann begleiten lässt und dass dein Umfeld dich unterstützt.

VG,
Tsubame


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Kasper am 27. Oktober 2017, 13:10:53
Moin,

Hallo, ich bin Vater von 2 Kids, 7 und fast 4.
Dies ist kein Alter, in dem die Kinder unter plötzlicher Vergesslichkeit leiden ...
(...) auf den gestellten Antrag auf Umgang beschloss das Gericht betreuten Umgang aufgrund der langen Trennungszeit.
ist dies doch an den Haaren herbeigezogen.
Wann auch immer die Verhandlung war, es ist kein halbes Jahr und in diesem Zeitraum vergisst ein Kind nicht einen Elternteil. Das sind diese üblichen Maßnahmen, wenn selbst Richter nicht wissen was sie machen sollen.

Meine Frage wäre, ergänzend zu den bereits gestellten:
- wie lange lebt die KM mit den Kindern jetzt im Frauenhaus? Bis heute? Frauenhäuser sind nur eine vorübergehende Maßnahme und keine Dauerlösung.
- dann interessiert mich, wie bereits geschrieben, der Grund für den Frauenhausaufenthalt.
  Sind dies vorgeschobene Gründe, oder hast Du Deine Frau tatsächlich geschlagen?
- so wir dann bei der nächsten Frage wären:
woraus leitest Du ab, dass die KM dieses Vorgehen Monate im Voraus geplant hat?
- bist Du anwaltlich vertreten?

Danke für die Antworten.

Gruß
Kasper


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 07. Dezember 2017, 16:36:08
Hallo, erstmal danke für eure Antworten. Ich würde kurz auf die Fragen eingehen und dann die aktuelle Situation schildern.
Ich schaffe es fast nicht das hier zu schreiben, seit dem Tag seit dem meine Kinder verschwunden sind bin ich innerlich wie tot.
Ich war auch bei einem Psychiater, dort wurde mittelgrd. depressive Episode festgestellt. Bin noch nicht in Behandlung, aber habe momentan  immens Druck, finanziell, wegen dem Arbeitsamt die mich krank gemeldet haben wollen. Ich soll bis Freitag vormittag entscheiden ob ich einen Job annehme, es wäre vielleicht eine super Chance und ich habe offen mit dem Ag geredet.
Dennoch und nach gestrigem Termin beim Arbeitsamt denken ich und die Betreuerin dass ich nicht arbeitsfähig bin, und da ist die Burnoutproblematik noch nicht eingeflossen.
Ich bin schwerbehindert, habe bereits eine Amtsarztuntersuchung gehabt während meiner Ausbildung, wurde berufsunfähig und musste oder vielmehr durfte daraufhin eine Umschulung machen.
Trotz dieser Umstände fühlte ich mich gestern massiv unter Druck gesetzt. ich hatte Panikattacken vor dem Vorstellungsgespräch und vor dem Termin beim Arbeitsamt.
Das sind die Umstände unter denen ich das hier schreibe, die aktuelle Situation beschreibe ich dann noch.

Ich habe meine Frau nicht in dem Sinne geschlagen, allerdings kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Um es kurz zu sagen, meine Frau hat im Streit in der Schwangerschaft auf ihren Bauch eingeschlagen, sie hat mich geschlagen, auch mit Gegenständen. Ich habe  das ertragen ohne mich zu wehren, allerdings wurde es zunehmend extremer.
Als ich zb einmal unseren damals 3-monatigen Sohn bei einem Spaziergang auf dem Arm traug begann sie auf mich einzuschlagen, ich ging in die Hocke um unseren Sohn zu schützen, PAssanten zogen sie weg. Sie verschwand und räumte das Konto ab, lies mich und meinen Sohn mittellos zurück. ich flehte sie an zurückzukommen. Meine Frau hat nie in Deutschland gearbeitet, ich habe ihr aber auf mein einziges Konto vollen Zugriff gewährt. Bei einem weiteren, späteren Streit schlug sie meinem dann 6 monate altem Sohn ins Gesicht, ich drehte mich weg und schubste sie in der Bewegung nach hinten.
Sie ging zur Polizei, ich zeigte sie auch an, aber ich zog meine Anzeige zurück. Ich habe mich nicht körperlich gewehrt wenn meine Frau mich angegriffen hat, allerdings habe ich sie geschubst wenn sie die Kinder schlug oder als sie ausflippte und die Kinder in Panik waren, der Notarzt war schon verständigt, versuchte ich ihr nach ewigem Bitten und Betteln den Mund zuzuhalten, woraufhin sie mich Biss und ich meine Hand zurückzog und sie anscheinend innen in ihrer Lippe kratzte. Es gab auch mindestens 2 Situationen in denen meine Frau versuchte mich zu töten oder mindest schwer zu verletzten. Einmal würgte sie mich im Streit und sagte sie würde mich töten, ich wartete zunächst ab, ich wollte wissen wie weit sie geht, ich musste sie aber dann wegschubsen als mir begann schwarz vor Augen zu werden. Ich ging zur Polizei, Anzeige wurde aber wieder von mir zurück gezogen. ( anscheinend auch kein öffentliches Interesse). Als sie mit einem Messer zustechen wollte, die Kinder waren im Zimmer nebenan, drehte ich mich weg und gab ihr aus der Bewegung reflexhaft einen Kniestoß an ihren Oberschenkel. Später bedankte sich meine Frau, dass ich nur ans Bein getreten hätte.  Wegen einer Anzeige kam es zu einem Täter-Opfer-Gespräch, auf die Frage wie ich mir mein Leben zukünftig vorstellte, sagte ich, ich hoffe dass wir unsere Probleme in den Griff bekommen, unsere Kinder gesund bleiben etc. Der Wunsch meiner Frau war es in Frankreich Bilder zu malen.
Meine Frau hat auch die Kinder geschlagen und bedroht, also mit Schlägen bedroht wenn sie mir z.B. erzählen was sie über mich gesagt hat. Das hat vor ca 2 Jahren angefangen, ich drohte mit Scheidung.
Sie hat sich auch, wenn sie ausflippte weil die Kinder nicht hörten, oder wenn sie selbst einen Fehler machte vor den Kindern selbst teilweise heftig geschlagen, die Kinder waren wahnsinnig geschockt. Als sie wiedermal ausflippte und 30 min einfach brüllte rief ich den Notarzt. Sie wurde eingewiesen, sie sprach zuvor zb auch laut mit ihrem toten Großvater. Da sie aber unseren Sohn auf eine Mutter-Kind Station in die psycahtrische Klinik mitnehmen wollte, sie sagte weil sie dort nicht kochen müsse, log ich im Gespräch mit den Ärzten, ich sagte sie hätte dann mit Gott gesprochen und schob es auf meine  chinesischen Sprachkentnisse.

Ich will dass auf keinen Fall schönreden, das hätte nicht passieren dürfen dass ich mich körperlich wehre, allerdings habe ich keine andere Möglichkeit gesehen die Kinder zu beschützen.
Ich habe mich auch bei meiner Frau entschuldigt, meine Frau allerdings ist der Meinung dass ein Mann das ertragen müsse. (Ich habe das  für mich selbst ja auch, nur für meine Kinder nicht.)
 Ich habe allerdings gesagt dass ich ihr nicht verprechen kann dass das nie weider vorkommt, wenn sie zb die Kinder schlägt und uns nicht gehen lässt zb dass ich sie dann wedrücken müsste um die Kinder zu schützen. Also ich habe ihr gesagt dass ich im äussersten Fall, wenn sie mir keine Wahl lässt meine Kinder auch mit Gewalt vor ihrer Gewalt schützen würde.  Sie hat sich niemals entschuldigt, aber das ist ja auch egal. Auch bei den Kindern nicht.
Es wurde auch beim Verfahrensbeistand von meinem Sohn ausgesagt dass meine Frau meinen Sohn schlug. Daraus wurde "mal ein Klaps auf den Po".

Meine Familie ist nach wie vor im Frauenhaus jetzt also seit über 8 Monaten.

Ich habe einen Anwalt ausgesucht der mit dem P.A.Syndrom also Eltern Kind Entfremdung vertraut ist, da mein erster Anwalt mich nicht korrekt vertreten hat.


Meine Frau hat ihren Anwalt 3 Wochen wor ihrem Verschwinden beauftragt, ca 1 Jahr zuvor hat sie ein eigenes Konto angelegt von dem sie nichts erzählte. mindestens 2 Monate zuvor hat sie ein Lagerraum gemietet. Deshalb denke ich dass sie das geplant hatte, im Zuge meiner Erkrankung.
Es gab oft Streit wegen Geld, zuletzt weil Miete nicht bezahlt werden konnte, meine Frau sich aber weigerte mit Bargeld (geplant für unseren Chinabesuch) das Konto aufzufüllen, obwohl ich ihr sagte dass der Urlaub dennoch kein Problem sein wird. Ich sagte, wenn du unsere Familie nicht unterstützt, wenn du das erste mal die Gelegenheit hast, dann werde ich ab jetzt Haushaltsgeld überweisen und sie solle mir die Bankkarte geben. Sie weigerte sich. Das war aber denke ich nachdem sie den Anwalt beauftragt hat, weiß ich nicht genau.


Die Beratungsstelle hat sich gemeldet, es gab das Erstgespräch, ich bekam den ersten Termin. Trotz der Einwilligung meiner Frau zum Gespräch, sollte ich aber 15 min zuvor kommen, danach auch 15 min länger bleiben.
Ich verstehe das nicht warum die Beratungsstelle da mitmacht, ohne Gewaltschutzantrag plus dass wir uns ja dort treffen WOLLTEN.
Ich fragte, wann dann meine Frau Beratung bekommt, zb nach dem Umgang sind die Kinder sind traurig dass sie gehen müssen, und keiner sagt meiner Frau dass das nichts mit ihr zu tun haben muss.
Das würde gar nicht stattfinden, wurde gesagt, meine Frau wolle es nicht. Ich wollte nicht Zuviel riskieren und wartete erstaml den Termin ab.
Am Tag zuvor bat der Umgangsbegleiter mich noch spezielle Kleidung etc mitzunehmen, meine Frau hätte ihn darum gebeten, und er hätte von ihr den Hausschlüssel bekommen.
Ich habe meine Kinder also dann dort nach 7.5 Monaten zum ersten Mal wieder gesehen. Meine Tochter schlief im Kinderwagen, mein Sohn küsste und umarmte mich, der Begleiter ging ins andere Zimmer.
Ich fragte wie es ihm gehe, er erzählte von der Wohnnungssuche ,den Sozialpunkten hierfür,  seinem Kinderhort, der Schule.
Meine Tochter wachte auf, der Begleiter , mein Sohn und ich gingen runter. ich sah sie im Kinderwagen. Wahnsinn wie groß sie nun ist (Sie hatte auch Geburtstag zwischenzeitlich, ohne Kontaktmöglichkeit) .  Sie weinte, öffnete die Arme für eine Umarmung. Sie hat mich dann 25 minuten nicht mehr losgelassen, nur stumm geweint. Sie sagte dann sie wolle immer bei Papa bleiben, ich wusste nicht ganz was ich sagen sollte.
Es klingelte öfter , fast jedes mal zuckten die Kinder zusammen, weinten sogar "bitte nicht die Mama", Ich sagte dann, das wäre gemein, ihre Mutter würde sie ja lieben.
Das wurde auch vom Begleiter mitangesehen.  Meine Tochter wollte auf die Toilette, wie selbstverständlich fragte sie mich ob ich mitkomme. Als wären wir nie getennt gewesen.
Ich fragte den Begleiter ob ich meine Tochter kurz auf die Toilette begleiten durfte, ich durfte auch.
Mein Sohn erzählte mir dass sie gestern beide eine Spritze bekommen hätten, und seine Schwester hätte es nur ausgehalten weil sie an mich gedacht hat.
(Ich verstehe das nicht, das kann ja keine U Impfung sein, ich wurde nicht um Zustimmung gefragt.)
Die Kinder sagten mir dann dass wir uns nun alle 14 Tage sehen würden, ich wusste davon zuvor nichts.
Die Verabschiedung ging relativ fix, meine Frau weigerte sich aber, auch für den Begleiter überraschend, die Adventskalender mitzunehmen.  
Danach allerdings wurde mir dort wieder gesagt, dass meine Frau keine Beratung will, und dann sagte ich dass wir das ber ausgemacht haben, Er sagte immer, das wäre immer freiwillig, er könne nichts erzwingen. Ich entgegnete, dass er ihr aber ja die Möglichkeit gibt Sachen zu übergeben, anstatt zu ihr zu sagen dass sie es mir geben soll.
Ich meinte dass er ihr im Endeffekt half weiter nicht zu kommunizieren, obwohl sie dem ja zugestimmt hatte.
Er sah es sogar ein, und sagte dann dass meine Frau ihn vorher gebeten hätte meine Zustimmung zum Urlaub nach China zu geben und da wäre für ihn eine Grenze erreicht.
Wir diskutierten noch über die Auslegung des Wortes unverzüglich, ob es lediglich die Anmeldung meiner Frau ubverzüglich sein soll, oder auch die Beratungc, aber er verstand schon dass etwas nicht passt.

Ängstlich erwartete ich jeden Tag eine Bitte um die Zustimmung zum Urlaub.

Nach zwei Wochen gab es den nächsten Termin, mein Sohn hat sich im Frauenhaus verletzt.
Ich könnte eine Foto einstellen, aber naja. Eine massive Beule am Kopf, echt wahnsinnig groß- Ich fragte wie das passiert sei, er sagte er hätte sich im Frauenhaus gedreht bis ihm schwindlig wurde, dann hätte jemand das Licht ausgeschaltet- Er ist mit dem Kopf an die Wand geprallt und er hatte Nasenbluten!!! Ich fragte wo die Mama war, sie war nicht dabei, ich fragte ob sie einen Krankenwagen gerufen hätten, oder beim Arzt waren, er verneinte das.
Ich meine Unfälle können passieren, aber da muss man einfach zum Arzt gehen
Ich kann das nicht vestehen wie das keiner merkt.
Nach dem letzten Umgang sagte der Begleiter, er würde im Januar ein gemeinsames Gespräch ausmachen, da die Bindung etc gefestigt werde.
Er hätte mit dem Jugendamt gesprochen und sie meine Frau würde jetzt mitmachen. Er gab zu dass sie nur unter Zwang mitmacht, also wurde sie wohl nochmal kontaktiert.

Meine Kinder sagten jedoch dort immer noch dass der Urlaub jetzt in 2 Wochen geplant ist,  mein Anwalt sagt ich solle dann eine Anzeige wegen Verdacht auf Kindesentzug machen.
Ich befürchte dass wird sofort eingestellt, und laut meinen Informationen MUSS sie keine Erlaubnis von mir vorlegen bei der Ausreise, es handelt sich dabei nur um eine Empfehlung.
Auch wurde mir damals bei ihrem Verschwinden (sie hat mehrfach gedroht die Kinder nach China zu bringen, oder vorgeschlagen sie bei ihrer Mutter zu lassen) von verschiedenen Schaltern bestätigt dass das nicht immer kontrolliert wird.
Ich befürchte dass sie abhaut, der Schlüssel, plötzlich will sie die Beratung, in ihrer Provinz ist es dort nun -30 Grad, weshalb sie aus Rücksicht auf die Kinder nie im Winter fliegen wollte, nichtmal zur Beerdigung ihres Großvaters, bei dem sie aufgewachsen war.

Der weitere Plan wäre eben azuwarten ob sie die Beratung mitmacht, wenn nicht steht laut dem Berater der Beratungsstelle ihre Erziehungsfähigkeit in Frage.
Ich habe wahnsinnige Angst dass ich nun nach allem ihre Ausreise nicht verhindern kann und sie möglicherweise, um mir zuvorzukommen, noch vor dem nächsten Umgang fliegt.
Sie weiß ja, dass sie mitmachen muss, keine Wohnung etc. Ihre ganze Familie ist in China.
Sie kann laut dem Berater möglicherweise auch noch nicht genug deutsch um den Umgang abzusprechen, zuvor sage sie ich hätte sie abgehalten.
Ich befürchte dass sie Angst hat nun die Kontrolle zu verlieren-
Wie denkt ihr schaffe ich es diese Ausreisesperre sicher eintragen zu lassen?

PS. Strafanzeige und Strafantrag gegen meine Frau und ihre Anwältin wegen Verleumdung wurde im November erstattet.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 07. Dezember 2017, 18:44:32


Noch kurz als Nachtrag noch ein paar Infos:
Also, ich habe damals Anzeige wegen Kindesentzug gestellt, nach den Osterferien rief ich in der Schule an (vor den Ferien war mein Sohn von meiner Frau krankgemeldet worden, ich war auch in der Schule und erzählte dass ich bei der Polizei war, keiner wüsste etwas), die sagten dass meine Frau angerufen hätte und meinen Sohn ummelden will, aber ihr Deutsch wäre zu schlecht und sie würde nochmal mit einem Bekannten anrufen. Die Schule wollte mich danach anrufen.
Nach einer Stunde rief ich dann bei der Schule an und die sagten mir, die Polizei hätte mir ja gesagt die sind im Frauenhaus- aufgelegt (übrigens die Schule in Bayern bei der neulich Kinder auf einer Adventsfeier von einer betrunkenen Lehrerin gewürgt wurden).
Ich rief bei der Polizei an, sagte was mir die Schule erzählt hatte, die örtliche Polizei wusste aber nichts und wollte dann bei der Schule nachfragen, ABER "wenn die im Frauenhaus sind, dann wollen DIE ja keinen Kontakt mehr zu Ihnen."
Diese Polizeibeamte hat schon bei Aufnahme der Anzeige immer wieder behauptet dass ich meiner Frau was getan haben muss, sonst wäre sie ja nicht weg.
Oder sie wäre nur in Urlaub, ich fragte sie auch, wenn sie jetzt nach Hause kommen, ihr Mann ist überraschend mit den Kindern weg, alle Unterlagen etc, ohne Absprache, natürlich würden sie zuerst an Urlaub denken.
Ich sagte auch, ich brauche doch keinen Grund warum meine Frau weg ist, das weiß ich nicht, die kann auch weg bleiben, ich mache ja keine Vermisstenanzeige für meine Frau.
Diese Beamte beschäftigt sich seit 15 Jahren mit häuslicher Gewalt.
Von der Polizei hier im Ort kam auch der Bericht über die Schule : "kurz an den Hals gefasst"
Das nur noch zum Thema, es gab keine EA kein Gewaltschutzantrag, Gefährderansprache oder sowas..
Das Jugendamt habe ich auch informiert, ich rief ja zuvor immer wieder an.
Weil aber ein Verfahren laufen würde es keinen Umgang geben können, bis das abgeschlossen sei. Sie würde das intern sehen bevor das Gericht Bescheid wüsste.
Wenn ich noch nichts bekommen habe, dann die nächsten Tage. Kam aber nie und dann war die Frau mehrere Wochen krank und nicht erreichbar.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Kasper am 08. Dezember 2017, 11:56:42
Moin,

ich bin um diesen Beitrag jetzt einen Tag herumgeschlichen. Ich bin zugegebenermaßen verunsichert.

Auf der einen Seite will ich Dir nicht unterstellen, dass Deine Ausführungen der Unwahrheit entsprechen, schon alleine, da ich es in ähnlicherweise selber erlebt habe. Allerdings ist diese Geschichte, wenn sie sich so zugetragen hat, ein echter Albtraum.

Das Hauptproblem ist, dass Du er realitiv spät etwas unternimmst.
Wenn die Ausfürhung im Verhalten der KM (Kindesmutter) mit den Kindern stimmt, und es diese Übergriffe gab (und vielleicht noch immer gibt), dann wird dies jeder Gutachter in einer relativ kurzen Zeit herausfinden. Jetzt ist die Situation so, dass im Frauenhaus die Betreuerinnen NIEMAL sagen würden, dass die KM ein Problem hat und sich nciht um die Kindern kümmern kann. Es kann nicht sein, was nicht sein darf ...

Wie müssen die ersten Schritte aussehen?
Solltest Du noch irgendwann einmal eine Strafanzeige wegen der Übergriffe der KM stellen, wirst Du diese NICHT zurückziehen. Egal was passiert.
Im jetzt wesentlichen Schritt wirst Du Dir einen vernünftigen Anwalt suchen, der als ersten Schritt einen Umgang durchsetzt, der MINDESTENS den Standardumgang garantiert. Mit Ordnungsgeld usw.
Du schreibst von einer befürchteten Reise nach China? Hat die KM denn die Reisepässe für die Kinder? Wenn ja, dann kann es passieren, dass sie ohne Probleme ausreist. Sollte sie die nicht haben, dann wird sie ohne Deine Einwilligung keine Pässe für die Kinder bekommen.
Im Grunde musst Du irgendwie eine Sitaution herbeiführen, die eine Begutachtung der KM vollzieht. Denn dann kann über dies die Mißstände bei der KM aufgedeckt werden. Insbesondere musst Du dies auch beim JA kommunizieren.

Es gibt eine Menge zu tun, wenn Du das überhaupt noch durchstehst. Denn wenn auch nur zwei drittel stimmen, dann wird dies eine harte Nummer. Und Du bist schon angeschlagen.

Gruß
Kasper



Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 08. Dezember 2017, 12:41:21
Hallo, erstmal danke. Es stimmt tatsächlich. Ich habe einen Tag nach ihrem Verschwinden die Anzeige gestellt und das Jugendamt informiert( die waren aufgrund der Anzeige die ich erstattet hatte sogar einmal bei uns zuhause). Das wurde dann eingestellt. Mit dem Anwalt stellte ich nach ein paar wochen ergebnislosen Versuchen über das Jugendamt etwas zu erreichen,  den Antrag auf ABR, dann bemerkte ich dass ich erst Umgang beantragen sollte, der Anwalt weigerte sich. Für ihn sollte man die Verhandlung abwarten, ich war der Meinung dass Umgangsrecht beschleunigt abgehandelt wird. also stellte ich alleine den Eilantrag auf Umgang, ich sagte such unter Eid statt aus. 3 Monate später stand die Verhandlung an, getrennte Anhörung, nach ihrerer Aussage weigerte sich meine Frau zu gehen. Sie wollte sehen wie ich reagiere. Zuvor forderte sie dass ich eine Strafe bekommen sollte, weil ich zum Geburtstag des Sohnes nicht anrief. Ich hätte ja auch natürlich die Kinder über die Ferien holen können hätte ich gemeldet.  dort wurde beschlossen dass wir diese Beratung  also begleiteten Umgang Ziel Elternebene zu finden. 3 Monate später fand nun der erste Umgang statt.

Meine Frau hat die Pässe, Visen für  die Kinder nicht erforderlich.
Könnte höchstens sein dass die Pässe zu alt sind etc, aber Schulummeldung, Kindergeld,Kinderhort sind ja auch alles ohne mich möglich gewesen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Lausebackesmama am 08. Dezember 2017, 13:05:06
Du kannst bei eurer Meldebehörde hinterlegen, dass über das ABR noch entschieden wird. Dann bekommt sie keine neuen Pässe.

Schau mal in der Kategorie Sorgerecht, da ist oben ein Beitrag zu Passen angepinnt.

LG LBM


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 08. Dezember 2017, 13:33:34
Momentan ist kein Verfahren am laufen, das vorherige wurde dann nach der Vereinbarung mit eingestellt, war eben auch kein Hauptsacheverfahren.
Plan war diesen Antrag dann zu stellen wenn ich rechtlich durchsetzbaren Umgang habe,damit es keine Chance gibt das mit Vertrauensbruch etc dann zu boykottieren.
Angenommen sie hätte keinen gültigen Pass, denkst du das laufende Verfahren könnte das wirklich verhindern? Sie könnte ja argumentieren dass fie Kinder seit 8 Monaten bei ihr leben,sie alleine die Ummeldungen machen konnte.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 08. Dezember 2017, 13:37:40
Momentan ist kein Verfahren am laufen, das vorherige wurde dann nach der Vereinbarung mit eingestellt, war eben auch kein Hauptsacheverfahren.
Plan war diesen Antrag dann zu stellen wenn ich rechtlich durchsetzbaren Umgang habe,damit es keine Chance gibt das mit Vertrauensbruch etc dann zu boykottieren.
Angenommen sie hätte keinen gültigen Pass, denkst du das laufende Verfahren könnte das wirklich verhindern? Sie könnte ja argumentieren dass fie Kinder seit 8 Monaten bei ihr leben,sie alleine die Ummeldungen machen konnte.

Bei der Meldebehörde hatte ich nachgefragt  denn am 3. Tag als sie weg war kam die Abmeldung vom Kindergeld.
Bei der Meldebehörde waren sie dann noch gemeldet,ich sagte auch der Familienkasse dass sie als vermisst gemeldet sind,also dirt nicht der gewöhnliche Aufenthalt sein kann, die sagten sie würden sich nicht einmischen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 10. Dezember 2017, 07:47:27
Ich habe am Freitag jetzt nochmal das JA in Kenntnis gesetzt, ich habe die Fotos geschickt und gefragt wie ich zukünftig die medizinische Versorgung der Kinder sicherstellen kann. Ich habe auch geschrieben dass Unfälle passieren können, aber man bei sowas zum Arzt gehen muss.

Denkt ihr ich könnte durch eine EA den "Urlaub" verhindern?
Allerdings würde das ja rechtlich ihren Abflug nicht verhindern können, sondern hätte lediglich Konsequenzen wenn sie sich nicht dran halten würde und danach greifbar wäre, oder?


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 11:42:33
Ich hab mir jetzt nochmal Gedanken gemacht, die einzige Möglichkeit wäre meiner Meinung nach EA für alleiniges ABR, nach den Kontakten und evtl Aussage des Betreuers vielleicht nicht unmöglich, aber äußerst unwahrschenlich schätze ich. Versuchen werde ich es wohl dennoch, ich habe aber auch eben Angst dass solche Aktionen gegen mich verwendet werden, eben dass ich nichtmal dem "Urlaub" zustimme (ich würde ja auch noch nicht gefragt, und ist ja eben auch fraglich in wie weit meine Zustimmung nun erforderlich ist oder nicht.) .
Das Jobangebot habe ich übrigens weinend ablehnen müssen, der Arbeitgeber hat mir jedoch die Möglichkeit offen gelassen mich wieder zu melden. Ich hatte ihm alles erzählt, wirklich ein feiner Zug von ihm, der mich irgendwo wieder ein bisschen Luft holen lässt.
Ich war ja in dem Termin beim Arbeitsamt schon total fertig, von daher ist es momentan einfach nicht möglich.

Ich habe jetzt auch paar Arzttermine ausgemacht.
Ich habe in den Letzen 8 Monaten noch etwas abgenommen, ich wiege jetzt noch 61kg bei knapp 1,90 ( ich habe allerdings noch nie mehr als 75kg gewogen)
Ich kann einfach an fast nichts anderes als an meine Kinder denken, mein Leben habe ich aufgegeben, so traurig das klingt, aber ich muss versuchen jetzt nochmal alles zu geben, sonst habe ich umsonst gewartet.
das war der Rat eigentlich aller, fast immer immer und diese Ohnmacht und die Versuche das alles zu verdrängen haben mich fast ausgehöhlt.
Ich hoffe dass es in Ordnung ist sowas zu schreiben, ich will und werde meine Kinder nicht aufgeben, bitte ncht falsch verstehen!


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Kasper am 11. Dezember 2017, 12:07:34
Moin,

wenn Du psychisch so angeschlagen bist, wird Dir niemand das ABR für Kinder übertragen. Selbst wenn die KM noch so durchgeknallt ist.

Die Reihenfolge ist meiner Meinung klar.

1. solltest Du Dir DRINGEND psychiatrische Hilfe suchen.
Und dies so schnell wie möglich. Wenn es Deine Behinderung zulässt, dann treibe Sport, mach etwas was Dich ablenkt und aus der Grübelzone herausbringt. Auch eine Arbeit ist hierbei nicht das Schlechteste.

2. Vergiss erstmal den Antrag auf ABR. Unter den gegebenen Gesichtspunkten wird das nichts. Du hast die Kinder lange nicht gesehen (warum auch immer) und steckst selber in einer Depression.
Daher, beantrage und treibe MASSIV eine Umgangsregelung voran, die auch umgesetzt wird. Sollte es nicht AB SOFORT einen regelmäßigen Umgang, mit Übernachtung, geben, dann stellst Du genau diesen Umgangsantrag (nicht im Eilverfahren, da eh Beschleunigungsgebot).
Minimalregelung sollte sein: jedes zweite Wochenende, von Freitag, 14 Uhr bis Sonntag 18 Uhr/Montag zur Schule/Kindergarten. Plus einen Nachmittag, evtl. mit Übernachtung, in der Woche … z.B. am Mittwoch.

Wenn das läuft, Du selber stabiler bist, dann wird sich zeigen, ob ein ABR Antrag Sinn macht. Auch kannst Du erst mit Umgang die Stimmung der Kinder einfangen. Und auch dann kannst Du erst handeln.

Komm aus der weinerlichen Ecke heraus, mach Dich gerade und kämpfe. Mit verkriechen wirst Du nichts werden, und wenn Du nur über die Ungerechtigkeit jammerst, wird sich auch nichts ändern. Daher mache etwas, irgendwas (und keinen Unfug), aber mach.

Gruß
Kasper


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 11. Dezember 2017, 13:09:14
Hallo Alex,

Du hast, aus der Ferne gesagt, eine Depression.
Wie Dir schon gesagt wurde : Du solltest dringend einen Psychiater aufsuchen. Eine Depression wird mit Medikamenten und Therapie geheilt. Aber auch mit Sport (ein wenig am Anfang, manchmal nur 45 Minuten in der Woche), damit Deine Gedanken sich nicht immer im Kreis drehen, mit herzhaftem Essen, mit Spaziergängen und frischer Luft. Eventuell auch mit einer Lichttherapie. Sobald es möglich ist und Du Dich etwas stabilisiert hast, auch mit Arbeit. Das Gespräch mit Deinem eventuellen Chef solltest Du als Erfolgsergebnis verbuchen.

Wenn es Dir etwas besser geht, wirst Du sehen, dass du neue Wege findest und sich ungeahnte Perspektiven auftun um Deine Probleme in den Griff zu bekommen. Dafür muss Du Dir aber helfen lassen.

Viel Kraft,
Tsubame.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 13:12:44
Vielleicht ist das nicht eindeutig rüber gekommen, ich bin ja dabei mir Hilfe zu besorgen das Problem ist ja ursächlich meine Ohnmacht. Als ich die Kinder gesehen habe ging es mir ja sofort besser, nur ist das Problem ja dass ich Angst habe dass meine Frau nun in China abtaucht. Ich habe mit dem hier im Forum empfohlenen Anwalt bis jetzt diesen betreuten Umgang bekommen, 2 mal hat der nun stattgefunden und der Begleiter hält das für nicht erforderlich. Er möchte nun meine Frau zur Beratung und zum gemeinsamen Gespräch laden, dass sie zuvor verweigerte. Diese Gerichtsvereinbarung wurde im August getroffen, Mitte November gab es den ersten Umgang, im zweiten fiel mir eben die Verletzung auf.
Das Problem ist ja , ich befürchte dass dieses Gespräch nicht stattfinden wird,da sue nicht zurück kommt.
Der Anwalt meinte wir müssen abwarten ob die Mutter nun mitmacht oder nicht, um dann Sorgerecht etc zu beantragen.
Meinst du nicht dass ich Probleme bekommen würde,wegen dem Umgangsantrag? Nun hat die ja schon Bereitschaft gezeigt mitzuwirken, wenn man das so nennen will. Und das alles löst ja nicht das Problem, Samstag ist der nächste Umgang, er wird diesmal such länger sein. Ich befürchte aber dass meine Frau eventuell sogar noch davor fliegt, da sie vielleicht Bedenken hat dass sie an der Ausreise behindert wird.
Ansonsten beginnen die Ferien eine Woche danach.
Wenn ich das nicht bis dahin verhindern kann, hat sich jeglicher Umgang danach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Chance. Deshalb bin ich in psychisch schlechter Verfassung, natürlich geht es mir nicht gut, aber momentan ist das Hauptproblem dass ich Angst habe die nie wiederzusehen.
Ich habe sehr viel geschrieben, leider ist das soviel was ich noch erzählen könnte.
Es deutet nur alles aus meiner Sicht darauf dass sie hier alle Zelte abbrechen will, dass heisst ich denke ich bin unter Zugzwang.
 


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Kasper am 11. Dezember 2017, 13:42:37
Gut. Diese Angst verstehe ich.

Wenn sie hier die Zelte abbrechen will, muss sie im Vorfeld einige administative Aufgaben erledigen. Wohnung kündigen, Haushaltsgegenstände die sie mit nach China nehmen will. Sie lässt wohl kaum alles stehen und liegen.
Zumal, wenn sie irgendwo aus dem Hinterland in China stammt, dann wird sie die Vornehmlichkeiten in Deutschland nicht einfach missen wollen. Ich denke mal, dass Du Dich in China ein wenig auskennst, und das ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Zumal mit Kindern und dann noch alleine, auch wenn die eigenen Eltern dort leben.
Wie will sie überhaupt die Reise finanzieren? Der Flug kostet ja auch einiges ....

Erst einmal hats Du der Reise widersprochen.

Ich kenne mich leider nicht sogut damit aus, vielleicht kann man Sperrvermerke für eine Auslandsreise hinterlegen?

Gruß
Kasper


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 14:35:55
Sie ist im Frauenhaus,das steht doch da..
Ich konnte nicht widersprechen, da ich ja nicht gefragt wurde.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 11. Dezember 2017, 14:39:26
Hallo,

Es gibt einen Verband binationaler Beziehungen (Tante Google!) , welche Dir vielleicht Auskunft geben können, wie Du eine Ausreise verhindern kannst. Du kannst auch im Aussenministerium nachfragen, wie Du hier vorgehen solltest. Ab welchem Flughafen würde sie fliegen und mit welchem Geld ? Ich würde die Flughafenpolizei aller in Frage kommenden Flughäfen informieren. Auch die Fluggesellschaften.

Warum sollte es Dir negativ ausgelegt werden, dass Du Deine Zustimmung zu der Reise verweigerst ? Das Benehmen der KM erlaubt Dir hier nur Dein Veto einzulegen. Nichts anderes ist möglich. Die von ihr inszenierte Flucht und Entfremdung der Kinder vom Vater über Minate ohne Grund müsste gegen sie verwendet werden.

Der Begleiter ist der Auffassung, dass hier kein begleiteter Umgang mehr nötig ist. Um so besser. Hat er die Verletzungen des Kindes gesehen ? Was leint er dazu ? Hier jannst auch Du Strafanzeige wegen Kindesmisshandlung stellen.

VG,
Tsubame.



Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Kasper am 11. Dezember 2017, 14:47:56
Sie ist im Frauenhaus,das steht doch da..
Aber sie hat doch nicht alles, was sie mit nach China nehmen will, mit ins Frauenhaus genommen! Oder doch?

Und meine eigentlich wichtigste Frage ist immer noch, wie will sie die Reise finanzieren?

Gruß
Kasper


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 15:05:21
Seit über 8 Monaten konnte ich ja kein mal mit ihr reden etc.
Sie hat mehrere Tsd Euro mitgenommen , die wir Bargeld hatten.
Sie könnte jederzeit von ihrer Familie Geld für den Flug sowie auch für den Unterhalt in China bekommen, vielleicht gibt es such Zuschüsse vom Frauenhaus /Arge/Sozialamt.
Sie hat doch bereits dem Berater um meine Zustimmung gebeten, nach seiner Auskunft hat er das verweigert zu fragen.
Das bedeutet doch,egal wie,dass sie das Geld anscheinend hat.

Wie bereits geschrieben hat sie einiges zuvor in ein Lagerhaus geschafft und war seitdem auch kein mal hier.
Was sollte sie in China brauchen  worauf sie jetzt 8 Monate verzichten kann?
Sie hatte ja alle Zeit im Vorfeld zu planen, das war möglicherweise immer ihr Plan oder zumindest Plan B.
In einem Abschiedsbrief schrieb sie dass sie es alleine schaffen will etc. Sie konnte ja kein deutsch lernen, wohnung etc. Seit 8 Monaten versuchst sie ja hier klar zu kommen, und hat es geschafft die Kinder vor mir abzuschirmen. Jetzt gibt sie vielleicht auf dass hier weiter zu versuchen, besonders da sich ja jetzt immer mehr abzeichnet dass ihre Geschichte nicht stimmt.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 11. Dezember 2017, 15:31:06
Zum Verständnis: Dein Einverständnis zu dieser Reise ist ein Dokument, welches besagt, dass Du als Vater mit GSR der Reise der Kinder X und Y nach O in Begletung der Mutter Frau T von dann bis dann zustimmst. Hast Du dieses Dokumentnicht unterschrieben, heisst das, dass die Mutter Deine Zustimmung mit den Kindern auszureisen nicht hat.

Es kommt vor, dass am Flughafen bei der Passkontrolle dieses Dokument bei einem alleinreisenden Elternteil mit Kind gefordert wird. Und Du solltest alles tun, dass es gefordert wird ! Haben die Kinder chinesische Pässe oder deutsche Pässe ?

In Deinem Kontext ist eine Kindesentführung nach China zu befürchten. Und Dein Anwalt kann dies auch dem Frauenhaus freundlich erklären. Sie machen sich hier strafbar.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 11. Dezember 2017, 15:41:48
https://www.zank.de/website/index.php

Hier ist noch ein Link, wo man Dir weiterhelfen kann.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 15:46:58
Das habe ich nicht unterschrieben, allerdings ist das eben NICHT erforderlich, nur empfohlen.
Ich habe grade eben mit der Hotline des Verbands binationaler gesprochen, es gibt anscheinend nur die Möglichkeit einer Grenzsperre, das ist aber nicht sicher ob dieser entsprochen wird.
Die Kinder haben deutsche Pässe, haben aber ein Visum was ihnen unbegrenzten Aufenthalt in China ermöglicht.
Ich habe ja viel geschaut, und wenn ich sowas lese wird mir angst und bange
http://www.koeln-format.de/2015/08/08/passkontrolle-flughafen-reisen-mit-kindern-anderer-nachname/


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 16:04:14
Vielleicht täusche ich mich auch, aber ich lege das so aus, dass es Personen betrifft, die eben NICHT sorgeberechtigt sind.
Bedeutet, GSR reicht aus, siehe ja auch dass man Urlaube etc nicht mitteilen MUSS (das man das natürlich sollte steht auf einem ganz anderen Blatt).
Von daher interpretiere ich das so dass meine Frau volles Recht hat zu fliegen, ausser ich überzeuge das Familiengericht von der Fluchtgefahr. Was denkt ihr?


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Susi64 am 11. Dezember 2017, 16:31:17
Hallo,

was Du brauchst ist eine Grenzsperre (https://www.rechtsportal.de/Rechtsportal/Familienrecht/Bibliothek/Handbuecher/Familiensachen-mit-Auslandsberuehrung/3-Kindschaftssachen/D.-Vollstreckung-auslaendischer-Entscheidungen-auf-dem-Gebiet-der-elterlichen-Verantwortung/Vorbeugung-gegen-Kindesentfuehrung/Grenzsperre) für das Kind (siehe 5. Grenzsperre 252).

Dein Problem hier ist die Begründung.

"Erforderlich ist jedoch ein konkreter Verdacht. Der Erlass einer Grenzsperre kann nie allein mit der Tatsache begründet werden, dass ein Elternteil Ausländer ist. Nur eine sich tatsächlich abzeichnende konkrete Gefahr darf Gericht und Grenzschutzdirektion veranlassen, Schutzmaßnahmen zu ergreifen."

VG Susi


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 17:06:00
Ja, der Verdacht ist ja konkret, eben durch die Drohungen, den von den Kindern berichteten Urlaub, der unwahrscheinlichen Urlaubszeit für chinesische Verhältnisse und das örtliche Wetter.
Hinzu kommt auch dass hier in München Sozialwohnungen extrem knapp sind, ich habe neulich ein Gerichtsurteil gelesen in dem dieser Umstand einen sehr weiten Umzug in Deutschland rechtfertigt. Dann muss dieser Umstand ja auch in dieser Richtung berücksichtigt werden denke ich. Auch die Angst die sie ja permanent vorgab, würde eine Rückkehr ja eher unwahrscheinlich machen und denn Kontakt sowieso Umgang hat sie ja komplett blockiert sogar fast die Beratungsstelle überzeugt diese Beratung nicht anzunehmen. Nun hat sie scheinbar nochmal Druck bekommen dort mitzuwirken.
Sie hat keinerlei soziale Kontakte hier gepflegt, ihre ganze Familie ist in China.
Ich werde nochmal mit meinem Anwalt reden morgen.
Ich befürchte dass ich das wenn überhaupt  nur herausschieben kann .


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Kasper am 11. Dezember 2017, 17:31:47
Naja, mit der Argumentation hat die KM die Pässe, evtl. kein SR mehr und kann trotzdem fliegen, da sie die Pässe hat (die sie natürlich vorgibt, nicht mehr zu haben ...).
Man kann sich verrückt machen und an alles mögliche denken, oder man unternimmt etwas.

Mache eine Grenzsperre ... sollte sie wirklich auf Dauer ausreisen (mit den Kindern), dann wird eine Strafanzeige gestellt und die Rückfürhung der Kinder vorangetrieben. Vielleicht überträgt Dir noch ein Gericht das ASR. Da die Kinder deutsche Pässe haben, müssen sie irgendwann diese verlängern.
Und weiter, wenn die KM aus dem Hinterland Chinas kommt, wird sie ziemlich genau wissen, welche Unterschiede zwischen Deutschland und China bestehen.

Gruß
Kasper


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 17:39:13
China ist nicht dem Haager Abkommen beigetreten. Es wird also keine Rückführung geben können.
Ich wollte mich lediglich austauschen um evtl noch andere Möglichkeiten der Situation zu begegnen erfahren.
Wenn das hier als rumheulen, sich verrückt machen,nichts tun ausgelegt wird verstehe ich den Sinn des ganzen Forums hier nicht. Das hat so keiner gesagt, ich fühle mich ehrlich gesagt aber von so ähnlichen Kommentaren ziemlich vor den Kopf gestoßen.
Meune Frau ist seit 8 Monaten im Frauenhaus, ohne Aussicht auf Besserung, natürlich ist es in Chinas Hinterland besser als hier. Sie kann kaum deutsch ,hat keinen Beruf gelernt etc. Keine Familie und so weiter,ich meine ich kann es ja nachvollziehen warum sie das möchte, nur wegen den Kindern eben auf keinen Fall.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 11. Dezember 2017, 17:44:01
Hallo,

Das Dokument benötigt der Elternteil auch bei GSR und vor allem, wenn es um eine Reise nach China geht und unter diesen Umständen.

Und natürlich kann die Begründung nicht sein, dass die Mutter Chinesin ist. Die Begründung ist, dass die Mutter ohne Not vor acht Monaten in ein Frauenhaus gezogen ist, dass sie einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, dass sie die Kinder ohne Not  in das Frauenhaus entführt hat, dass sie ihrer Pflicht Umgang der Kinder mit dem Vater nicht nachgekommen ist, sie dem Vater entfremdet hat, dass gegen Dich keine Anzeige vorliegt, dass sie in acht (?) Jahren Deutschland kein Deutsch spricht, sich hier nicht integriert hat, sie hier keine Arbeit hat,  und sie hier nichts zurückhält, jetzt, wo endlich das Jugendamt nach einem Gerichtsurteil den Hintern hochkriegt und der begleitende Umgang anfängt, sie den Kinder sagt, sie führen nach China.
Also wenn hier Dein Anwalt keine Begründung zustande bringt und auch Du nicht, ist Dir nicht zu helfen. Übrigens war Deine Frau Dir gegenüber während des geleinsamen Lebens gewalttätig.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 11. Dezember 2017, 17:49:47
Das sollte Dir Mut geben :
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/bundespolizei-mutmassliche-kindesentfuehrung-am-flughafen-verhindert-1.3386813


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 11. Dezember 2017, 17:53:51
Und hier noch einmal:
https://www.merkur.de/lokales/flughafen-muenchen/bundespolizist-richtiger-riecher-kindesentfuehrung-am-muenchner-flughafen-vereitelt-7316371.html

Die Eltern sind verheiratet. Und trotzdem braucht es die Einverständniserklärung.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 17:54:51
Hallo, danke nochmal für eure Antworten. Diese Hotline meinte dass der Zettel nicht erforderlich ist.
Ich habe von der netten Dame aber noch eine Liste von Anwälten bekommen mit Schwerpunkt internationales Recht.
Ich werde morgen aber nochmal mit meinem Anwalt reden, er meinte aber auch dass der Zettel keine Pflicht ist.
Es gibt doch Urteile dass bei GSR kein Recht auf Nennung der Urlaubsdaten besteht,das würde doch bedeuten dass due Zustimmung nicht erforderlich sein darf,oder?



Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 18:00:30
Und hier noch einmal:
https://www.merkur.de/lokales/flughafen-muenchen/bundespolizist-richtiger-riecher-kindesentfuehrung-am-muenchner-flughafen-vereitelt-7316371.html

Die Eltern sind verheiratet. Und trotzdem braucht es die Einverständniserklärung.

Bitte versteh mich nicht falsch, es wurde nach meiner Anzeige ja auch eine Grenzsperre eingerichtet.
Vor 8 Monaten, diese Beispiele sind ja deshalb aufgeflogen, nicht wegen fehlender Zustimmung. Ich muss es eben schaffen diese Sperre wieder einrichten zu lassen. Nur kann ich ja nicht nochmal eine Vermisstenanzeige stellen.
Zusätzlich waren das alles Väter, dort ist anscheinend,ob  berechtigtet oder nicht, die Wahrscheinlichkeit einer genauen Prüfung höher.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 11. Dezember 2017, 18:37:18
Genau. Du musst es schaffen,diese Grenzsperre wieder einzurichten.

Tatsächlich waren das alles Väter, aber hier in Deutschland wird ja nicht diskriminiert :wink:, was das Geschlecht anbelangt. Also müssen die Beamten sich auch um die Väter kümmern.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 18:42:37
Jetzt habe ich nochmal deinen rechtsportal link gelesen, dort steht die Eintragung ist für jeweils ein Jahr.
Vielleicht ist die Eintragung ja auch noch aktiv, Ich denke aber wohl mit Verfahrenseinstellung aufgehoben.
Dort steht aber nicht dass ein Verfahren laufen muss.
Vielen Dank nochmal!


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 11. Dezember 2017, 19:00:56
Und ich hab hier noch einen link über einen Langzeitsaufenthalt in China gefunden, in dem steht, dass Kinder unter 16 Jahren eine Einverständniserklärung der Eltern brauchen mit Kopie des Passes.


http://visumpoint.de/visumbestimmungen-china.html




Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 11. Dezember 2017, 19:15:27
Leider habe ich Trottel gutgläubig vor ca 2 Jahren,(auf Drängen meine meiner Frau ,die sagte es wäre zukünftig nicht mehr möglich) einen Zettel unterschrieben wodurch meine Kinder kein Visum mehr brauchen. Ich werde aber morgen auch bei der chinesischen Botschaft anfragen,vielleicht kann ich meine Einwilligung hierzu zurück ziehen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 12. Dezember 2017, 09:50:55
Naja, mit der Argumentation hat die KM die Pässe, evtl. kein SR mehr und kann trotzdem fliegen, da sie die Pässe hat (die sie natürlich vorgibt, nicht mehr zu haben ...).
Man kann sich verrückt machen und an alles mögliche denken, oder man unternimmt etwas.


Das ist deine Interpretation, natürlich würde das wegen ungültiger Pässe nicht gehen.
du versuchst mich zu beruhigen in dem du falsche fakten postest.
Wenn ich versuche zu erklären dass du dich irrst, mache ich mich deiner Ansicht nach verrückt.
Stell dir doch mal vor dass das stimmt was ich sage.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 12. Dezember 2017, 10:01:20
Also worauf ich hinauswill, vielleicht ist familienrechtlich eine Zustimmung erforderlich,das ist strittig nach Urlaubsland etc. Allerdings wird bei der Ausreise in Deutschland das nicht kontrolliert, es ist zumindest keine Pflicht dieses Dokument zu besitzen. Wie sollte das auch kontrolliert werden, mit Zwischentrips etc das wäre unmöglich für die Beamten.
Und das alles mit der Empfehlung interpretiere ich so dass es eben auch nur nicht sorgeberechtigte betrifft.
Genau so wurde es mir auch von der Hotline bestätigt.

https://www.bundespolizei.de/Web/DE/01Sicher-auf-Reisen/06Passrechtliche-Hinweise/02Reisen-mit-Kindern/reisen-mit-kindern_node.html

Hier steht es nochmal, formloses Einverständnis eines Sorgeberechtigten EMPFOHLEN.
Rückfragen an die Kinder reichen aber auch. Z.b. Wollt ihr mit der Mama in Urlaub.


Dass heisst ich muss hoffen dass das Familiengericht meiner Bitte entsprechen wird und nochmal eine Grenzsperre eingerichtet wurde. Die es im Übrigen vor acht Monaten ja auch nicht gebraucht hätte, wäre es von diesem Zettel abhängig.

Bitte nicht falsch verstehen, das sind keine Angriffe gegen dich, aber das musste ich einfach mal sagen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Kasper am 12. Dezember 2017, 10:15:10
du versuchst mich zu beruhigen in dem du falsche fakten postest.
Es bringt aber auch nichts, wenn ich Dich verrückt mache.

Selbst wenn an den deutschen Grenzen ein Ausreiseverbot hinterlegt wird, und sie über Deutschland nicht ausreisen "könnte"... Dann fährt sie mit dem Auto ins europäische Ausland und fliegt von einem anderen Flughafen aus, z.B. Paris, Rom, oder Athen ...

Ruf das chinesische Konsulat an. Fragt Dich beim Bundesgrenzschutz durch ... vielleicht bewirkt es was. Ansonsten gibt es nur die Möglichkeit, sollte sie tatsächlich fliegen, dass Du das ASR beantragst, es Dir übertragen wird und dann verscuht wird, über das Haager Abkommen die Kinder zurück zu holen.

Gruß
Kasper


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: 82Marco am 12. Dezember 2017, 10:29:21
Servus!
Ansonsten gibt es nur die Möglichkeit, sollte sie tatsächlich fliegen, dass Du das ASR beantragst, es Dir übertragen wird und dann verscuht wird, über das Haager Abkommen die Kinder zurück zu holen.
Würde es nicht auch Sinn machen, mid dem Wissen und Hintergrund JETZT das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen?

Grüßung
Marco


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Kasper am 12. Dezember 2017, 11:14:21
Servus!Würde es nicht auch Sinn machen, mid dem Wissen und Hintergrund JETZT das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen?
Vielleicht.
Aber was wissen wir bzw. der TE?!

1. Die KM lebt seit 8 Monaten in einem Frauenhaus (was mcih schonmal verwundert, denn dies soll ja immer nur eine NOTLÖSUNG von kurzer Dauer sein).
2. Sie will vielleicht eine Reise machen. Vermutlich kommt sie dann nicht wieder.

Mit eventuell und vielleicht bekommt kaum einer das ASR übertragen bzw. das ABR. Aber vielleicht, und da gehe ich konform, sollte man es dennoch versuchen, um sich nicht selber hinterher sagen zu müssen dass man es nicht wenigstens versucht hat.
Dem ABR könnte aber auch entgegenstehen, dass der TE seit 8 Monaten kaum Kontakt zu den Kindern hat und damit den Kindern die "Hauptbezugsperson" genommern werden würde. Es hängt also stark davon ab, mit welchen Akteuren er es in diesem Fall zu tun hat (Richter, JA, VB, etc.) und wie diese auch die Entgleisungen der KM interpretieren. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass es oft nicht geglaubt wird, dass Mütter gewaltätig sind und es wirklich lange dauert, bis man das Gegenteil beweisen kann bzw. die Erkenntnis bei den Verantwortlichen ankommt. Das geht manchmal schneller, gelegentlich auch nie und selbst wenn eingesehen wird, dass die KM das PROBLEM ist, dann muss sich immer noch jemand trauen und sich gerade machen. Am Letzten scheitert es dann oft.

Gruß
Kasper


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 12. Dezember 2017, 11:57:12
Hallo,
China hat das Haager Abkommen nicht unterschrieben. Deshalb meine ich, dass eine Grenzsperre auch in den Augen der Beamten Sinn machen könnte.
VG,
Tsubame.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 12. Dezember 2017, 13:39:07
Es ist auch zu sagen, sie ging ja nicht zum arzt mit dem Sohn und laut der beratungsstelle umgang begleitet sollte ich doch bitte berücksichtigen dass er im Hort ist.
Er geht alleine zur Schule und zurück und wird dann von einer Lehrerin in den Hort abgeholt und gebracht.danach sind sie bis 19.00 ohne Aufsicht,dann ins zimmer zu meiner Frau.
Was verwundert dich denn daran? Andere Familien waren laut meinem Sohn genau so lange drin,dort wurde aber sogar ferienumgang ermöglicht.
Ich habe vor dem Verfahrensbeistand auch angeboten hier aus dem Haus in 48h weg zu sein, damit die Kinder nicht im frauenhaus bleiben müssen, denn das haben die dort mehr oder weniger ausgesagt, dass sie dort nicht bleiben wollen.
Das wollte meine Frau aber auch nicht.
Ich werde auf jeden Fall heute noch genau überlegen was ich morgen dem Anwalt genau auftragen werde.
Ich könnte ja auch diesen Job noch bekommen. Ich muss aber eben noch zum Arzt, der Psychiater hat auch zurückgerufen und hat sich auch bereit erklärt etwas fürs Gericht zu schreiben.
Davon mal abgesehen, Ich kann ja nicht immer wieder diese Sperre einrichten.
Am ersten Tag hatte ich ja schon die Befürchtung dass sie fliegt , ich habe ihr auch dort geschrieben dass ich nicht weiss was ihr Problem ist, sie sich aber klar werden soll dass wir immer die Eltern bleiben und wie ich ihr jemals erlauben kann ihre Familie zu besuchen,wenn ich jetzt schon Angst haben muss dass sie ausreist.
Das hat sie nie beantwortet, ist auch alles dem Gericht bekannt. Ich habe einfach Angst, egal wie uch vorgehen werde wird das gegen mich ausgelegt werden können,wenn man das will.
Bis jetzt ist das zumindest häufig passiert, ich muss irgendwas tun, das ist klar.
Ich versuche noch ein wenig abzuwägen. Meine Kinder haben ja bereits gesagt dass sie für immer bei mir bleiben wollen, wie viel wert man den Aussagen bei so einer langen Trennung beimessen kann oder will ist ja auch Ansichtssache.
Allerdings habe ich in jedem Antrag gefordert Wechselmodell oder ASR, denn meine Frau hat zwar den kids frühstückgemacht und teilweisezum Kiga/Schule gebracht. Das wars aber eigentlich, abgeholt ,die Nachmittage und Wochen mit den Kindern verbracht, jegliche Freizeitaktivitäten, nahezu tägliches zu Bett bringen etc. 
Ich habe mich aktiv mit den Kindern beschäftigt, meine Frau schickt die selbst im Frauenhaus noch in den Hort.
Gut, vll ist es da auch besser,das weiß ich ja nicht, wohl ist mir bei der ganzen Sache überhaupt nicht.
Mich fragt nur keiner,und egal mit wem ich rede heisst es immer warten etc.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 12. Dezember 2017, 13:56:53
Meine Kids wurden ja dreisprachig erzogen, mein Sohn war auch in der bilingualen Grundschule,
Das ist alles vorbei ,ohne das ich jemals zugestimmt habe. Und so geht das ja weiter im August war die Verhandlung, bis jetzt gab es noch keinen Kontakt zur Mutter. Ich höre nur von den Impfungen etc wenn due Kinder mir das erzählen.
Bis jetz habe ich sie ja nur zweimal für zwei Stunden gesehen, nächstes mal sollen es drei sein. Der Berater hofft dass wir im Ersten Gespräch eine Umgangsregelung finden können. Er hat auch gesagt wenn sie das weiter verweigert ist sie nicht erziehungsfähig.
Das Gericht wird dort bestimmt auch nachfragen wie es läuft wenn ich weitere Anträge stelle.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 12. Dezember 2017, 18:12:47
Hallo,

Ich finde, dass hört sich alles nicht schlecht an.

Die Tatsache, dass die KM Dich nicht in die Enscheidungen über die Schule einbezogen hat, ist wichtig. Zumal ihr ja beide einen besonderen Lehrgang gewählt habt, welcher hier einseitig unterbrochen wurde. Welche Gründe gibt sie dafür an ?

Ich würde mir von Eurem ehemaligen Kinderarzt ein Schreiben geben lassen, dass Du es warst, welcher sich um die Gesundheit der Kinder immer gekümmert hat.

Ein siebenjähriges Kind, welches von 8 bis 19 Uhr ohne Not in Schule und Hort ist, dann im Frauenhaus seit Leben fristet und den Vater seit acht Monaten einmal gesehen hat, welches auf eine andere Schule umgemeldet wurde (aus Willkür), all das müsste doch ein Rechtsanwalt gut verpackt vor Gericht verwerten können. Hat das Kind Freizeitaktivitäten ? Geht die Mutter mit beiden Kinder in den Park ? Auf Geburtstage ?

Ich würde mich an den Berater halten, welcher anscheinend ab und an klar denkt. Das Allerwichtigste ist nun, dass der Umgang läuft und weiter ausgebaut wird. Und Du gibst auf keinen Fall, Dein Einverständnis zu einer Reise nach China, d.h. Die Mutter kann gerne dorthin reisen aber ohne die Kinder. Ich hoffe, es gibt keine gemeinsamen Konten etc. mehr.

Bitte sage nicht zu Deinen Kindern sie seien gemein, wenn sie sagen, "bitte nicht die Mama." Unter diesen Euren Umständen ist das nicht "gemein", sondern natürlich, wie Du das aggressive Verhalten der Mutter den Kindern gegenüber beschreibst. Flucht und Schläge ...
Offensichtlich hat man ihnen gesagt, dass sie den Vater jetzt alle zwei Wochen sehen dürfen. Unterstütze sie darin. Sage ihnen, dass Du an sie denkst und daran arbeitest, dass sie Dich so oft sehen können, wie möglich. Es ist unmöglich, dass die Mutter nicht zulässt, dass die Kinder  ein Geschenk des Vaters mitnehmen. Sie verletzt damit die Persönlichkeitsrechte der Kinder. Ich würde das dem Berater sagen. Die Kinder wollen vielleicht etwas mitnehmen, was sie an den Vater erinnert.

Wenn Deine Frau keine Beratung mit Dir will, dann ist das ihr Problem oder wird es werden (siehe Begleiter). Du kannst dies immer nur anbieten (und das solltest Du tun), aber man kann sie tatsächlich nicht zwingen. Du solltest Dich damit nicht weiter beschäftigen. Du wirst keine Antworten auf Deine Fragen bekommen. Sie müsste sich und ihr Tun zuerst in Frage stellen.

VG,
Tsubame.



Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 12. Dezember 2017, 19:15:24
Danke dir für deine aufbauenden Worte.
Das dumme ist ja nur dass sie ja im August eingewilligt hatte schnellstmöglich mitzumachen und sie hat sich ja dennoch geweigert. Es gibt keine Begründung für die Wechsel, ich denke mir ausser eben Frauenhaus ist in München und ich in einer Stadt in der Nähe. Aber das ist ja was mich am meisten aufregt,meine Frau schreibt sinngemäß "kein bock auf das gespräch,angst dass die Kids Hartz 4 bekommen.. "

Sonst hätte man ja alles bereden können.
Das schlimmste war dass ich drei Monate nichtmal eine Begründung genannt bekommen habe warum.
Dann kam ein Brief von ihrem Anwalt. da hatte ich aber ja schon lange meine Anträge etc gestellt. Dann wurde auch der gerichtsstand verlegt,anderes Jugendamtes etc. es wurde soweit rausgezögert dass es nun eben schon Gewohnheit ist.
Vielleicht kann alles zusammen mit der Verleumdungsanzeige,der Verletzung, der aus meiner Sicht hohen Fluchtgefahr und fehlende Mitwirkung den Richter überzeugen.
Das Problem ist aber mit einstweilig, dann sind ja keine Gutachten möglich,das war im ersten Prozess ja schon so.



Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 12. Dezember 2017, 19:52:30
Nun dieses Schreiben Deiner Frau zeigt, wie wenig konstruktiv sie sich verhält und zeigt eine Kontinuität.

Versuche nicht zu verstehen, was sie wann denkt und wie sie denkt. Das ist völlig nutzlos. Dumusst strukturiert denken und vorgehen und auch Dein Anwalt.

Es geht nur um die Kinder. Nicht um Deine Frau.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 12. Dezember 2017, 20:04:33
Ja da geb ich dir Recht.
Das Problem ist dass zuvor offen in der Verhandlung gesagt wurde, von ALLEN, Verfahrensbeistand, Richter,Anwältin meiner Frau, Dolmetscherin meiner Frau, Jugendamt und eine Frau von der Frauenhilfe dass sie meine Begründung dürfen Antrag nicht gelesen haben! Meine zwei Anwälte und ich kannten es als einzige. Deshalb werde ich diesmal auf Niederschrift oder Aufzeichnung bestehen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 23. Dezember 2017, 16:42:13
Ich habe nochmal mit dem Jugendamt geredet, angeblich lügt mein Sohn, sie wären laut Frauenhaus beim Arzt gewesen.
Ich könnte aber den Urlaub verhindern, man dürfe nur keine Rechtsberatung machen.
Gestern kam Post ( auch der letzte Schultag), eine Anhörung nach den Feiertagen.
Später kam die Information vom Anwalt, Gericht hat bei der Beratungsstelle angerufen, der Berater sagte, meine Frau habe ihm nichts von Urlaub erzählt, nur mein Sohn und da wisse er nicht ob es stimme.
Er denke nicht dass sie in China bleiben wolle.
Eine Kindeswohlgefährdung ist bei gemeinsamem Sorgerecht erforderlich für die Grenzsperre, dies erkennt das Gericht nicht, deshalb die Anhörung.
Die Richterin wird anscheinend im Buch von Norbert Blüm über Ungerechte Urteile erwähn zumindest wurde laut einem Artikel ein Verfahren gegen sie eingestellt weil:

 "Dabei wurde eingeräumt, dass »die Richterin möglicherweise zeitweise verwirrt, arbeitsüberlastet oder vergesslich« war - aber keineswegs vorsätzlich gehandelt habe.
Verwirrung reicht unter Umständen für Führerscheinentzug. Die Urteilsfähigkeit deutscher Richter wird durch Verwirrung nicht tangiert."

Ich bin nun gespannt ob die KM erscheint und was dann passieren wird.
Ich befürchte jedoch das Schlimmste.
Habt ihr noch einen Rat für mich?


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 23. Dezember 2017, 18:42:37
Hallo,

Was der Berater denkt, ist völlig egal. Was das Frauenhaus sagt, wäre mir auch egal. Warum sollte der Sohn lügen ? Wenn er wirklich lügt, zeigt er, dass er es satt hat, mit der KM im Frauenhaus zu wohnen.

Tatsache ist :
- die KM ist ohne Grund mit den Kinder verschwunden (!) = Kindesentführung (Abschiedsbrief der Mutter)
- Du hattest keine Information über ihren Verbleib
- sie hat die Kinder ohne Dein Einverständnis von der Schule um- und woanders angemeldet
- Du hast durch Zufall erfahren, dass sie im Frauenhaus sind
- Du wirst z.B. von der alten Schule als gewalttätig angesehen, da Deine Familie ins Frauenhaus flüchtete
- Deine Kinder haben Dich seit acht Monaten nicht sehen dürfen
- Deine KM ist nicht kooperativ (keine Entschuldigung wegen Frauenhaus ....) und lässt die Kinder keine normalen Papazeiten haben : sie enzieht dem Vater immer noch die Kinder
- sie kann kein Deutsch und hat in Deutschland wenig Zukunft
- es kommt seit einigen Wochen begleiteter Umgang in Gang, welcher sehr gut verläuft. Der Begleiter konnte sehen, dass die Kinder eine feste und innige Bindung zu ihrem Vater haben

Und jetzt will diese unmögliche Person (Entschuldigung an alle !) nach China in die Ferien zu ihrer Familie ?

Ich würde sagen, die Mutter kann sehr gerne fahren, aber ohne die Kinder. Die Kinder wurden gerade umgeschult, sehen ihren Papa wieder, haben anscheinend wenig Lust auf Mama und müssen jetzt dorthin ? Warum werden denn die Kinder nicht gehört ?

VG,
Tsubame.



Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 24. Dezember 2017, 02:58:00
Also die Aussage ist von der Richterin.
Ich befürchte,dass es nun so hingedreht wird, dass ich die Kinder unter Druck gesetzt habe-denn nur die können es mir ja erzählt haben laut dem Berater.
Das schlimme ist auch was meine Tochter beim letzten Umgang sagte, beide durften nicht mehr über den Urlaub reden.
Sie sagte zwei Sachen, einmal empört dass ich ihr nicht zwischen die Beine greifen soll(das hab ich nicht) und : Wenn wir in china sind sehen wir dich nie wieder" . Ich hab dann nachgefragt, dass wir uns doch sehen wollen, aber sie sagte dann nur ich würde falsch/schlecht reden.
Ich bin also sicher. Das ist vor einer Woche gewesen,das Gericht weiss davon noch nichts.
Meine ganzen Aussagen habe ich eidesstattlich abgegeben, dennoch sieht die Richterin das Kindeswohl nicht gefährdet, ohne die kann das aber nicht beschlossen werden.
Das schlimmste ist dass meine Kinder als Lügner dargestellt werden u.a. Von Jugendamt und Frauenhaus.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Kasper am 25. Dezember 2017, 17:52:34
Das schlimmste ist dass meine Kinder als Lügner dargestellt werden u.a. Von Jugendamt und Frauenhaus.
Das sind Kinder immer, wenn diese Kinder nicht regelkonform das gewünschte geplappere wiederholen ...

Meine Kinder wurden Jahrelang von der Kindesmutter mißhandelt. Anzeigen beim JA durch Schule und KiGa wurden nicht einmal verfolgt ... Meiner Meinung nach, ist die Institution das Problem, und nicht einmal ansatzweise eine Lösung.

Ich würde alles verschriftlichen. Auch die Aussagen.
Schon um im Extremfall eine Schadensersatzklage prüfen zu lassen. Die geht vielleicht nicht immer durch, aber ich trage mich mit der Hoffnung, dass über Masse da vielleicht eine Änderung herbeigeführt werden kann.

Gruß
Kasper


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 27. Dezember 2017, 10:59:31
Ich seh das genau wie du Kasper, die Frau vom Jugendamt war entsetzt dass ich sie anrief und sozusagen meine Frau dort melde ohne mit ihr vorher zu sprechen, was ich ja nicht kann/konnte.
Auch die freiwillige Beratungstelle handelt nicht korrekt.
Naja, es gibt Neuigkeiten, der Termin wurde durch Anruf des Richters bei meinem Anwalt nun verschoben, angeblich weil keine Kinderbetreuung zur Verfügung steht.
Der neue Termin ist bereits nach den Ferien, ich hoffe dass ich nicht wieder angelogen werde und sie in Wirklichkeit schon weg ist und das Gericht nur hofft dass sie zurück kommt.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 28. Dezember 2017, 06:35:06
Heut werde ich nochmal mit meinem Anwalt reden.
In der Stellungnahme der Beratungsstelle steht dass die Km zu den Ferien nicht da sei-mir erzählte man die Einrichtung sei geschlossen.
Soll der begleitete Umgang nicht regelmäßig stattfinden?
Könnte das mit der Kinderbetreuung ein Grund sein eine Anhörung in einem einstweiligen Verfahren zu verschieben?
Weil demnach könnte sie nie wieder Zeit für Gericht haben, ausser die haben Betreuung (in München hab ich nichts gesehen, in anderen FamG scheint es das zu geben.)
So kann das nicht weitergehen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 28. Dezember 2017, 17:39:33
Zu dem Zeitpunkt als die Verhandlung wäre,wurde bei mir zuhause angerufen aus China, die Mutter der Km und ihr Mann.
Die Km hätte nicht vor zu kommen und könnte das ja nicht ohne Unterschrift, aber wichtig: Sie wolle gar nicht.

Als ich sagte dass die Kinder es selbst erzählt haben und sie auch nicht anrufen durften legten sie auf.

 


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 28. Dezember 2017, 21:38:44
Das sind Kinder immer, wenn diese Kinder nicht regelkonform das gewünschte geplappere wiederholen ...

Meine Kinder wurden Jahrelang von der Kindesmutter mißhandelt. Anzeigen beim JA durch Schule und KiGa wurden nicht einmal verfolgt ... Meiner Meinung nach, ist die Institution das Problem, und nicht einmal ansatzweise eine Lösung.

Ich würde alles verschriftlichen. Auch die Aussagen.
Schon um im Extremfall eine Schadensersatzklage prüfen zu lassen. Die geht vielleicht nicht immer durch, aber ich trage mich mit der Hoffnung, dass über Masse da vielleicht eine Änderung herbeigeführt werden kann.

Gruß
Kasper

Hallo,

So ist es.
Alles dokumentieren.

VG,
Tsubame


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 09. Januar 2018, 08:43:31
Die letzten Tage waren leider sehr hart, ich hatte ja Angst dass sie schon in China sind.
Am Termin der ursprünglichen Anhörung wegen der Grenzsperre bekam ich einen Anruf aus China von den Eltern der KM.
Sie wolle gar nicht nach China, ich sagte dass die Kinder es erzählen, ich sie in 9 Monaten 6 Stunden gesehen habe, nichts weiß. Von Schule,Arzt usw. Davon wussten die Eltern anscheinend nichts.
Am nächsten Tag schrieb meine Frau, sie könne keine Wohnung etc bekommen weil ich von ihrer Wohnung in China geredet habe. Ich sagte dass es die Wahrheit sei, und sie nach all dem Theater nun will dass ich für sie lüge.
An  Sylvester klingelte das Telefon, es war mein Sohn! Er wollte mir einen guten Rutsch wünschen und die Mama will mit reden, da war sie schon dran. Ich fragte warum sie jetzt vor den Kids anruft vom Bahnhof und nicht in Ruhe alleine.sie dürfe das nicht vom Frauenhaus aus...Sie bat mich die Aussage zurück zunehmen.
Am nächsten Tag schrieb sie mir ähnliches wieder.
Ein paar Tage später schrieb sie meiner Mutter, sie wolle hier Wohnung, Ausbildung etc finden, nur derBegleiter  hätte was falsch gesagt, meine Mutter soll mich überreden das zurück zu nehmen.
Gestern schrieben die Eltern aus China,dass ich warten soll bis KM eine Wohnung hat, dann würde sie kommen und mit ihr reden. Die Mutter sagt für uns und die Kinder wäre das am besten.
Ich habe die Mutter der Km ja früher aus China eingeladen und sie hat auch ein paar Ausflipper mitbekommen.
Ich habe gesagt, ich weiss nicht wie es gehen könnte, aber dass ich auch dann Sicherheit brauche dass sie nicht das Land verlässt.
Alle Fragen die ich der Km stellte wegen Schule ,Arzt Zeugnis etc blieben unbeantwortet.
Es geht ihr nur darum dass ich das zurückziehe, vorher hatte sie angeblich Angst jetzt kann sie sich plötzlich melden nach 9 Monaten.
Mittwoch ist die Anhörung und Samstag Umgangstermin.
Eigentlich muss die dich nun zur Anhörung kommen, oder?
Ich versuche nun alle Optionen offen zu halten  ( ausser eine Paarbeziehung), ich habe aber irgendwie Hemmungen die Aussagen der Mutter der Km gegen sie zu verwenden. Dort gibt es vll die chance auf Kontakt, wenn ich das vor Gericht verwende bringt's nichts und der Zug ist abgefahren. Ich weiss einfach nicht mehr weiter


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 09. Januar 2018, 09:53:38
Bis auf die Nachricht der Mutter der KM habe uch alles meinem Anwalt vorgelegt. Also die Mutter der KM sagt wir sollen uns nicht scheiden lassen, es wäre für uns alle besser etc.Ich weiss nicht wie die KM das sieht. Aber die Mutter der KM hat knapp ein Jahr bei uns gewohnt und wir dort auch in mehreren Urlauben.
Deshalb, KM hat Kinder momentan, warum sollte die eigene Mutter wollen dass die Tochter zu einem 'Gewalttäter' zurückkehrt. Wären die Kinder bei mir würde das in dem Fall Sinn machen.
Sie hat auch geschrieben dass meine Frau die Gespräche verweigert hat, aus Angst ich würde dann schreien.
Ich habe geschrieben dass ich in jedem Fall Sicherheit brauche dass sie das Land nicht verlässt und das kann und werde ich nicht zurückziehen.
Nur,mein Anwalt meint wir kriegen die Grenzsperre wohl nicht durch...
Mittwoch ist die Anhörung.
Ich habe wie gesagt auch keine Möglichkeit die KM zuvor zu kontaktieren, vll über ihren Anwalt.
Ich weiß einfach ncht mehr wem ich glauben oder ob ich auf die Rechtssprechung vetrauen kann, alle haben mich ja schonmal belogen oder reingelegt.
Dass die Km vom Bahnhof aus anrief bedeutet ja auch dass sie hier war, zuvor hatte sie aber bei der   
Umgangsberatung gesagt dass sie nicht hier ist in den Ferien, laut dem Begleiter.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 09. Januar 2018, 10:01:13
Hallo,

Ich muss gestehen, dass ich im Augenblick nichts verstehe.

Um was geht es jetzt bei der Anhörung ?  :exclam:

-Ich würde mich auf den "Umgang" konzentrieren, welche kontinuierlich ausgebaut werden sollte. Das heisst, die Kinder sollten so schnell wie möglich die Papazeiten bei Dir in der Wohnung verbringen, natürlich unbegleitet und ohne Mutter.

-Falls die Kindesmutter irgendetwas "will", sollte sie bei der Anhörung aussagen, dass Du Dir nichts zuschulden hast kommen lassen  ; sie den Vater den Kindern ohne Not neun Monate entzogen hat und sie sich dafür entschuldigt. Sie sollte sagen, dass sie geordnete Verhältnisse will. Das sollte protokolliert werden. Ich würde ansprechen, dass hier die Kinder instrumentalisiert werden (Kinder werden der Lügen bezichtigt, die Tochter deutet an, Du würdest sie missbrauchen ...)

-Ich würde auch aussagen, dass die KM sich an Silvester gemeldet hat und sie Dir mitteilte, sie könnte vom Frauenhaus nicht bei Dir anrufen.

Deine Frau hat gelogen und gedroht, die Kinder von der Schule abgemeldet und umgemeldet ...  Es liegt an ihr, hier wieder Vertrauen aufzubauen. Dass sie hier keine Wohnung findet, weil sie in China eine hat, ist doch völliger Quatsch.

Ich würde vorschlagen, dass
- sie im Frauenhaus bleibt und die Kinder zu Dir kommen. Natürlich hat sie Umgang. Im Frauenhaus kann sie eine Ausbildung machen
-falls Du es aushältst, ihr in Eurer Wohnung das Trennungsjahr lebt und Euch gemeinsam um die Kinder kümmert (hast Du eigentlich schon die Scheidung beantragt ? Da werden ja KU, BU, Versorgungsausgleich etc. ausgehandelt)


Soweit ich hier noch durchblicke, bin ich der Ansicht, dass der Kindesmutter die Felle davonschwimmen. Sie weiss nicht mehr weiter. Du musst jetzt eine klare Strategie aufbauen (mit Deinem Anwalt).

VG,
Tsubame

P.S. Ich habe gerade Deine nächste Nachricht gelesen. Eine Scheidung bringt klare Verhältnisse. Geschieden oder nicht, Deine Frau ist finanziell von Dir 100% abhängig.




Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 09. Januar 2018, 13:04:38
Es geht bei der Anhörung nur um die Grenzsperre, ich wollte aber diese Woche wieder Anträge stellen,wegen Umgang und wegen ABR.
Es geht wohl um eine Sozialwohnung und da sie eine Eigentumswohnung in China hat ( das war ja mit ein Grund fur den Antrag der Sperre) sagt sie dass sie Probleme bekommen wird. der Begleiter hat mich ja wieder angelogen, ich befürchte dass dieser Umgang niemals ausgebaut wird. Deshalb soll der Umgang neu geregelt werden, das wird aber leider noch dauern. Der Anwalt sagt wegen dem Richter haben wir für ABR keine Chance und sollen Gutachten und Revision einplanen.zuvor wurde mein Begründung auf Abr ja nicht gelesen von den Beteiligten, deshalb befürchte ich dass sich da nichts tun wird so schnell.
Das was die Mutter der Km geschrieben hat, wäre ein weiterer Hinweis dass die KM gelogen hat, nur wird das wieder keinen interessieren und dann habe ich diese Chance verspielt über die Mutter der KM meine Kinder treffen zu können.
Wobei das ja alles auch wahrscheinlich gelogen ist, im Endeffekt. Ich will nur keinen Weg verbauen meine Kinder beschützen zu können.
Also Punkt ist, jetzt wegen der drohenden Grenzsperre ruft die Km mich an und schreibt mir,meiner Mutter. Eltern der Km rufen an und schreiben,alle wollen dass ich das zurückziehe weil sie ja angeblich gar nicht nach China wollte.
Ich denke dass das ihr Plan ist auszuwandern und sie deshalb alles versucht um die Sperre abzuwenden.
Ich hatte ja vor mehr als 6 Monaten schon angeboten hier auszuziehen damit dir Kinder nicht im Frauenhaus bleiben müssen, das wollte die KM nicht. Schriftlich bei Gericht und Jugendamt lag das vor.
Also ich befürchte dass weiterhin das Kindeswohl Nebensache ist.
Deshalb weiss ich nicht ob ich diese letzte Tür zur Mutter der KM zufallen lassen soll.
Aber ich muss diese Anträge wohl stellen, je nachdem eben ob die KM überhaupt zur Anhörung erscheint.
Scheidung wollte der Anwalt nach Beginn des Trennungsjahrs angehen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 14. Januar 2018, 11:33:16
Die Anhörung ist gelaufen, KM kam auch. KM behauptete nie nach China gewollt zu haben, in der schriftlichen Aussage bestätige sie jedoch die Frage an den Umgangsbegleiter zwecks Zustimmung. Sie hat auch selbst bestätigt dass die Wohnung ihr gehört. Sonst hätte ich das niemals beweisen können.
Der Richter meinte sie muss innerhalb von 14 Tagen nachmelden, sonst tut er es. Sozialwohnung, Hartz IV etc sind wohl Geschichte. Wir einigten uns  dann auf Grenzsperre 8 Monate beidseitig ( nach Gerede über Sommerferien wollten die dann ernsthaft 6 Monate machen, dies hätte die Sommerferien nicht eingeschlossen).
Auch die Anträge für Wohnungen hat die KM erst nach 8 Monaten im Frauenhaus gestellt, das Jugendamt behauptet das wäre unverzüglich.
Auch die Kopfverletzung war laut Jugendamt ungesehen nicht schwerwiegend genug um einen Arztbesuch zu rechtfertigen.
Mein Anwalt sprach dann auch über den schleppenden Umgang.Die Anwältin der KM sagte,man müsse verstehen dass das Eltern Gespräch sehr schwierig sei....Nach zehn Monaten...
Der Richter rief auch beim Umgangsbegleiter an.
KM und ich vereinbarten dann alles mögliche zu tun um die Beratung erfolgreich durchzuführen.
Der Richter sagte er will keine Anträge in den nächsten Monaten, es laufe doch alles etc.
Auf die Frage was mit Sorgerecht etc wäre verwies er auf die Beratung.
Mein Anwalt meint nun dass es bei dem Richter schwierig wird, selbst mit dem vorherigen Plan der Revision.
Umgang fand gestern statt, ich habe zuvor noch dem Begleiter erklärt was bei der Anhörung rauskam und ihn um eine schriftliche Stellungnahme und Planung gebeten.
Die Antwort kam dann kurz und knapp, wie zuvor. Er habe keine Weisungsbefugnis ( worauf niemals abgespielt wurde), muss auf Freiwilligkeit aufbauen und er gibt nichts schriftlich heraus.
Er habe aber, so kann man das auslegen, dem Richter anscheinend doch erzählt dass KM blockiert hat.
In der Verhandlung hieß es , so hatte ich es verstanden,nach 2-3 begleiteten Umgängen dürfte ich die Kinder auch mal mitnehmen, nun heißt es noch drei oder vier(was im besten Fall zwei Monate sind).
Ich versteh das einfach nicht wie das entweder von allen Beteiligten bewusst ignoriert wird was passiert oder dass sie es einfach nicht sehen.  


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 14. Januar 2018, 14:21:31
Hallo Alex,

Danke für die Info.

Anstatt jetzt zu grübeln, solltest Du Dich auf die Umgänge konzentrieren. Wenn in der Verhandlung beschlossen wurde, dass noch zwei oder drei begleitete Umgänge stattfinden, dann ist dies ein Beschluss und der Umgangsbegleiter muss sich daran halten. Du wirst, nehme ich an, ein Protokoll dieser Verhandlung erhalten. Wie verhielten sich Deine Kinder gestern ?

Zweitens konzentriere Dich auf die Beratung, welche offenbar angeordnet wurde. Wie gehst Du am besten vor ? Wann findet der erste Termin statt ?

Drittens kümmere Dich um Dich selbst. Es ist jetzt wichtig, dass Du Dein Selbstvertrauen wieder aufbaust.


Übrigens, wenn Deine Ehefrau während der Ehezeit eine Wohnung in China erworben hat, gehört diese auch zum Zugewinn innerhalb der Ehe. Das müsstest Du recherchieren. Es könnte für die Scheidung wichtig sein, aber auch vielleicht für etwaigen Betreuungsunterhalt. Ich kenne lich da nicht aus.

VG,
Tsubame


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 14. Januar 2018, 14:52:47
Hallo, danke.
Nein, es wurde nur beschlossen dass wir alles tun werden um die Beratung zu ermöglichen.
Darum hatte ich das ja schriftlich gefordert vom Betreuer...
Die KM kam zwanzig Minuten vor ihrer Zeit zum Umgang, wahrscheinlich um ein Treffen zu provozieren, zumindest haben die Kids jetzt gesehen dass wir nicht getrennt werden müssen.

Die Kinder haben sich wahnsinnig gefreut und liefen ca  30 Meter in meine Arme, wir hatten 3 schöne Stunden.
Aber ich mache mir eben große Sorgen um sie.


Die KM hat den Kids ja alles erzählt von wegen Sozialwohnung, Bedarfspunkte etc.
Ich habe große Angst dass die KM, wie zuvor von ihrer Familie behauptet, und wie sie selbst in der Anhörung ausgesagt hat, die Aussage über die Wohnung als Racheaktion werten wird und das dann auch den Kindern so erzählt.

Ich bin nun komplett auf die freiwillige Beratungsstelle und noch viel mehr auf die Freiwilligkeit der KM angewiesen.

Die Wohnung hatte die KM schon vor der Heirat.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 14. Januar 2018, 15:11:37
Ich habe immer nur einen Termin. Die Beratungsstelle ist ja dort wo der begleitete Umgang stattfindet.
Die weitere Planung will man ja nicht schriftlich machen, also man hält sich alle Möglichkeiten offen.
Und ich kann erstmal rechtlich nichts machen.
Die Anwältin der KM wollte dass in den Beschluss aufgenommen wird dass ich keine weiteren Anträge gegen die KM stelle ..
:knockout:

 


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 14. Januar 2018, 15:29:17
Sorry, vergessen. Eine Protokollierung ist so wie ich meinen Anwalt verstanden habe, im Familienrecht nicht möglich.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 14. Januar 2018, 16:35:41
Sorry, vergessen. Eine Protokollierung ist so wie ich meinen Anwalt verstanden habe, im Familienrecht nicht möglich.


Auch im Familienrecht wird protokolliert, auch Anhörungen.

Und die RA der KM sprach doch von einem Beschluss ? Dieser muss den Parteien doch zugestellt werden.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 14. Januar 2018, 17:46:17
Dieses Protokoll zeichnet der Richter auf einem Diktiergerät auf, da wurde nichts aufgenommen,ausser die vom Richter gewünschten Formulierungen. Die Aussagen ober Umgang sind dort nicht eingeflossen, nur dass wir alles tun um die bei der Anhörung im August beschlossene Beratung ohne juristische Schritte durchzuführen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 15. Januar 2018, 08:02:51
Hier ist grob, bis auf die Zusammenfassung der Anhörung die Nachricht an den Umgangsbegleiter/Berater.
Auszug:
Unsere Kinder sind nun schon ca. zehn Monate im Frauenhaus. Ich konnte erst drei kurze begleitete Umgänge mit ihnen wahrnehmen. Sie haben gesehen, wie sehr sich die Kinder auf den Kontakt mit mir freuen. Als sorgeberechtigter Elternteil muss ich darauf hinwirken, dass der jetzige Zustand möglichst bald verändert wird. Es gibt keinen Grund, warum die Kinder keinen normalen Kontakt zu mir haben dürfen. Ich bitte Sie daher, uns Eltern eine schriftliche Einschätzung der Situation durch Sie mitzuteilen, damit nicht wieder unterschiedliche Angaben bei Gericht gemacht werden. Ich bitte auch um Mitteilung, warum die Kinder ihr Recht auf Kontakt zum Vater nicht in einer normalen Art wahrnehmen dürfen. Das betrifft natürlich auch mein Recht als Vater den Kindern gegenüber. Nur der Grund, dass die Mutter dies nicht will, reicht nicht. Bitte teilen Sie mir daher auch mit, wie und warum Sie sich die künftige Umgangsgestaltung vorstellen. Es ist für die Kinder und für mich nicht gut, wenn wir nicht wissen, dass die regelmäßigen Umgänge nun stattfinden und auf welche Art sie nun stattfinden. Es ist auch nicht gut, wenn nicht bekannt ist, wann nun die seit August 2017 beabsichtigten Elterngespräche stattfinden.

Antwort war wie gesagt dass keine Weisungsbefugnis besteht und nichts schriftlich fixiert werden kann.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Susi64 am 15. Januar 2018, 10:16:47
Hallo,

so wird das tatsächlich nichts. Das einzige, was Du vom Umgangsbegleiter fordern kannst ist die zeitnahe Vereinbarung eines Umgangstermins und die Durchführung.
Wenn das zu nichts führt, dann kannst Du Dich nur an das Gericht wenden, z.B. auch mit der Forderung nach einem anderen Umgangsbegleiter, alles andere kannst Du vergessen.

Es gibt niemanden, der Deine Kinder bzw. Deine Frau zum Umgang zwingen kann, außer das Gericht ordnet an. Soweit ich es aber sehe seid ihr z.Z. "nur" beim Verhandeln. Ohne Beschluss und damit verbundenen Konsequenzen wird hier kaum etwas passieren.

VG Susi


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 15. Januar 2018, 10:26:01
Beschlossen wurde ja dass wir alles tun um die seit August geplante Beratung durchzuführen.
Das Gericht ist der Meinung der Umgang laufe soweit und ich soll keine Anträge stellen selbst wenn das in 3 Monaten genau so ist.
Die Formulierung ist in Absprache mit dem Anwalt erstellt worden, da über das Gericht bisher nichts erreicht werden konnte und selbst nach zehn Monaten die Aussagen der Anwältin der KM über die Schwierigkeiten der Beratung keinerlei Gehör finden.
Sie kündigen ja mehr oder weniger an, weiter zu blockieren.

Ist es üblich immer nur einen Termin für den nächsten Umgang bekannt zu geben?


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 15. Januar 2018, 10:56:30
Die Beratungsstelle führt den Umgang durch, falls das nicht klar geworden ist.
Dort sollen gemeinsame Elterngespräche durchgeführt werden.
Der Richter hat gesagt es laufe, es sollen keine Anträge gestellt werden auch zum Thema Sorgerecht verwies er auf die Beratung.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 15. Januar 2018, 11:10:41
Hallo,

Wann findet der nächste "Umgang" statt ? Wann findet das erste Beratungsgespräch statt ? Wie entscheidet der "Umgangs"begleiter, wann die Termine stattfinden ? Was ist das für eine Beratungsstelle ?

Ich würde die nächsten drei oder vier "Umgangs"termine wahrnehmen und ebenso viele Beratungstermine. Falls sich nichts ändert, würde ich wieder einen Antrag bei Gericht stellen und zwar für eine für die Kinder überschaubare "Umgangs"regelung.

Kennst Du die Schule der Kinder ? Vielleicht wäre es möglich zu verhandeln, dass Du einmal in der Woche die Kinder abholst und ans Frauenhaus bringst (mit dem nötigen geographischen Abstand natürlich zum FH).

VG,
Tsubame.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 15. Januar 2018, 12:00:21
Hallo, danke dir, der nächste Umgang ist Samstag in einer Woche.
Beratungsgespräch ist bisher nicht geplant, laut Umgangsbegleiter hat KM bisher alles verweigert.
Ich habe gehört dass er mit der KM am Samstag eineb Termin in der nächsten Zeit ausmachen wollte.
Termin für gemeinsame Gespräche, oder Einzelgespräche von mir etc sind nicht bekannt.
Ich habe leider von Schule , Arzt, Ballett usw keinerlei Adresse.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 15. Januar 2018, 12:30:02
Hallo,

Gut, dass die Kinder Dich so schnell wieder sehen.

Frage beim Umgangsbegleiter nach den Adressen der Schulen der Kinder. Höflich und freundlich. Du würdest Dich gerne informieren, wie die Kinder sich in die neue Schule eingelebt haben etc. Dich dort auch vorstellen. Und an Elternsprechtagen teilnehmen. Du hast ja das GSR.  "Du nimmst an, dass nichts dagegen spricht, vor allem, da die Kindesmutter mit ihren Deutschkenntnissen diesen teil der Alltagssorge nicht wahrnehmen kann." So würde ich das formulieren.

Falls die Kindesmutter weiter blockiert, würde ich nach einer gewissen Zeit, diese Information ans Gericht weiterleiten.

VG,
Tsubame.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 15. Januar 2018, 12:58:10
Danke,das habe ich bereits versucht, JA und Beratungsstelle verweisen auf die Mutter..



Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Tsubame am 15. Januar 2018, 13:59:49
Wer nimmt denn dann die Alltagssorge im schulischen Bereich wahr ?


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 15. Januar 2018, 14:21:54
Ich befürchte niemand oder JA/Frauenhaus.
KM hatte in der Verhandlung eine Dolmetscherin, Sprachkenntnisse waren noch sehr gering.

Die KM kann aber etwas besser englisch als deutsch.
Kindergarten wurde anscheinend vor kurzem auch wieder gewechselt damit meine Tochter noch länger bleiben kann.
Ohne Benachrichtigung etc


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Celine am 15. Januar 2018, 18:28:23
Hallo Alex84,

ich möchte hier noch einmal auf die Frage Deiner Gesundheit eingehen, die hier eigentlich schon einmal kurz angesprochen wurde:

Deine Gesundheit

Du schreibst, dass Du 61kg bei knapp 1.90 m wiegst. Das ist ein Bild von weniger als 17 und damit deutlich im anorektischen Bereich, also gesundheitsschädliches Untergewicht. Egal ob dies auf eine Essstörung, starken Nikotin- und Alkoholmissbrauch oder auf eine organische Störung zurückzuführen ist, es sollte dringend behandelt werden.

Dazu kommt Deine diagnostizierte mittelschwere Depression und Deine Panikattacke beim Vorstellungsgespräch. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Du in Deinem Zustand für Eure Kinder sorgen könntest. Ich kann Dir nur raten, Dich zunächst um Deine körperlichen und psychischen Symptome zu kümmern. Das hört sich in der Mischung äußerst kritisch an. Nimm das nicht auf die leichte Schulter.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 15. Januar 2018, 19:25:26
Hallo, danke..
Diagnostiziert wurde eine depressive Episode, ursächlich ist dafür aber ja die aktuelle Situation, Hilflosigkeit und Vorgeschichte.
 ich hatte bereits einen Ersttermin vor einer Woche, der  Therapeut sieht es aber ähnlich wie ich, dass sich die Situation irgendwie ändern muss. Er wollte ja vor der Anhörung noch bei JA und Beratungsstelle anrufen wegen meinen Schilderungen.
Ich hoffe er meldet sich wieder.
Das Problem beim Gewicht ist mangelnder Appetit, ich habe oft gekocht und dann doch nach wenigen Bissen wird mir oft schlecht,evtl habe ich auch Magenprobleme, nur fühle ich mich beim Arzt nicht ernst genommen siehe Vorgeschichte.

Ich war aber auch diese Woche wegen Sehstörungen beim Augenarzt, es wurde ein relativ hoher Schielwinkel festgestellt wodurch ich alles doppelt und unscharf gesehen habe. Also ich gehe zum Arzt und habe auch noch einige Termine auszumachen.
Ich rauche nicht und trinke höchstens 2,3 mal im Monat, also daran liegt's nicht.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 18. Juli 2018, 11:05:25
Leider hat sich bis jetzt nicht viel getan.
Kinder durften mehrfach übernachten, seit einen Monat wohnt die Mutter nun nicht mehr im Frauenhaus sondern in einer Sozialwohnung in eher schlechterer Umgebung.
Sie weigert sich aber auch,trotz vorstössen des Beraters, bei der Beratung über Wechselmodell etc zu reden.
Die Kinder weinen jedes, wollen nicht zurück, oder besser gesagt nicht weg, machen in der letzten nacht ins bett, extremes nächtliches zähneknirschen etc.
Die Mutter fordert nun die Zustimmung zur Gastschule, ich habe zuvor allerdings in einer langen Nachricht dargelegt warum die Kinder lieber hier bei mir wohnen sollten. Die KM möchte darauf nur vor Gericht antworten, stellt aber gleichzeitig Fristen bis wann ich ihre Schulwahl bestätigen soll.
Die Wohnung der Km hat nur ein Bett und einen Tisch, es ist seit einem Monat nichts ausgepackt,trotz ihrer Schwiegermutter die nun 3 Monate hier ist. Die Kinder klettern im 3. Stock auf Kisten um über die Balkonbrüstung zu sehen , die KM sieht nicht nach fahrzeugen bevor sie straßen überquert. Bei der einen Schule gibt es Frühstück, zuvor rief die Lehrerin an weil sie nicht glauben konnte dass unser Sohn kein Essen hat. Er darf auch nicht den gekauften Schulranzen verwenden, er hat einen von der Kleiderspende. Ich mache mir immer noch große Sorgen, der Anwalt meint ich muss dem zustimmen erstmal. Danach werden wir weitere Anträge stellen.
Was denkt ihr? Die KM verweigert ja sogar die Begründung der Ablehnung, macht massiv Druck.
Kann man dort Widerspruch einlegen? Ich weiss nicht wie ich am besten vorgehen soll.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 18. Juli 2018, 14:28:46
Ich erfuhr über die Wohnung durch die Kinder, die auch erzählten dass Anwältin der KM geraten hat Angst vorzugeben. Bei Auszug schrieb sie auch meinem Vater, ich würde mich schlecht um die Kinder kümmern, ohne das in der Beratung jemals erwähnt zu haben.
Sie behauptet nun mit der Bekanntgabe hätte sie das GSR erfüllt, obwohl der Berater es schon mehrfach erklärt hatte.
Ich möchte auf keinen Fall dem Wohnort zustimmen oder den Auszug der Kinder aus der damaligen gemeinsamen Wohnung.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Celine am 19. Juli 2018, 12:25:44
Hallo Alex84,

also ich würde Deinem Anwalt zustimmen. Bei der Konstellation (Alter der Kinder, Tatsache, dass sie jetzt schon über ein Jahr bei Deiner Frau leben) ist es sehr wahrscheinlich, dass, wenn Deine Frau einen Antrag auf einstweilige Anordnung stellt, Deine Zustimmung durch das Gericht ersetzt wird. Dabei könntest Du sogar Teile des Sorgerechts verlieren.

Für das Weitere solltest Du Dir eine Strategie überlegen. Wenn Du im Wechselmodell betreuen möchtest, solltest Du Dir vorher einen Plan überlegen, wie Du die Betreuung gewährleisten kannst. Bist Du wieder berufstätig? Wie ist die Arbeitszeit geregelt? Wie ist die Entfernung zwischen den Wohnorten?

Insbesondere solltest Du Dich mit solchen Kinkerlitzchen ("die Kinder haben mir erzählt, dass die KM nicht nach dem Verkehr sieht, wenn sie über die Straße geht" "die KM hat immer noch nicht alle Kisten ausgepackt") enthalten. Erstens hast Du das nicht selbst gesehen und zweitens ist das noch keine Kindeswohlgefährdung und drittens müsstest Du Dich zumindest beim ersten Vorwurf fragen lassen, weshalb Dir das nach so vielen Jahren Beziehung erst jetzt auffällt.

Solche Vorwürfe wirken so, als ginge es Dir nur darum, die KM um jeden Preis schlecht zu machen.

Eine sinnvolle Strategie wäre es meiner Meinung nach, dem Umzug und dem Schulwechsel zuzustimmen und dafür ein möglichst umfangreiches Umgangsrecht aushandeln bzw dies im Zweifelsfall vor Gericht beantragen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 19. Juli 2018, 13:41:24
Ich habe das selbst gesehen!
Ich habe das auch schon in der Beziehung bemängelt, nun wohnt die KM
aber in der Großstadt.
In der Wohnung sind nicht ein paar Kisten unausgeoackt, sondern keine ausgepackt.
Ich war bereits 2 mal dort, ich habe selber nach 3 Wochen angeboten eine Lampe im Wohnzimmer aufzuhängen, dort gibt es bis jetzt kein Licht. Das sind Kleinigkeiten, klar, aber das zeigt dass sie überfordert ist.
Es geht mir lediglich um die Kinder.
Von schlechtmachen kann wohl hier keine Rede sein.
Gerichtlich wurde beschlossen das wir eine Beratung und begleiteten Umgang hatten, Ziel
Elternebene zu finden.
Die KM hat 14 Monate im Frauenhaus gewohnt, Beratung und Begleiteter Umgang läuft seit 8 Monaten, dort hat sie nicht mitgewirkt und die Adressen nicht bekannt gegeben, keinen Termin an der damaligen Schule ermöglicht. Die KM hat mir selbst erzählt dass sie im Frauenhaus Abmahnungen erhalten hatte. Sie hat zuerst versucht die Übernachtungen zu verhindern, bis jetzt gibt es keine Umgangsregelung.
Das alles weigert sie sich im Endeffekt zu besprechen. Die Sachen die sie den Kindern, ihrer und meiner Familie erzählt mal gar nicht berücksichtigt.

Also bitte nicht einfach behaupten dass die arme Mutter schlechtgemacht wird. Ich versuche ja sogar sie vor den Kindern in Schutz zu nehmen
Zur Sache, es geht ja um einen Gastschulantrag, sonst würde der Sohn auf die Sprengelschule 600m weiter gehen.
Der Wohnort der Mutter ist ca 17 km entfernt. Ich habe in Absprache mit dem Anwalt zuerst um den Umzug der Kinder zu mir, danach um die Zustimmung zu einem späteren Wechselmodell gebeten um Umzug etc planen zu können. Das erste beantwortet sie nicht, das zweite möchte sie nur vor Gericht beantworten warum sie das ablehnt. Der Berater hat schon versucht mit ihr zu reden, sie denkt und erzählt den Kindern und in der Beratung aber ich bin wie ein Freund, nur zum Spielen.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: MJ1977 am 19. Juli 2018, 14:11:33
Entschuldige bitte, ich habe die Hintergrund-Geschichte jetzt nicht mehr im Kopf, deshalb sollte ich mit dem einen oder anderen daneben liegen bitte um Nachsicht bzw. Korrektur:

Zitat
Also bitte nicht einfach behaupten dass die arme Mutter schlechtgemacht wird. Ich versuche ja sogar sie vor den Kindern in Schutz zu nehmen.

Das war glaube ich eine kleine Anmerkung zur Verhaltensweise. Wenn Du so vor dem JA bzw. Gericht auftrittst erleidest Du wahrscheinlich Schiffbruch, weil andere es nämlich so auffassen könnten dass Du versuchst die Mutter schlecht zu machen.

Sie hat eine Wohnung (welche Umgebung dass Deiner Meinung nach ist, solltest Du Dir bei offiziellen Stellen verkneifen) ob da jetzt noch Kartons unausgepackt stehen ist nicht relevant. Sicherheit im Straßenverkehr ist wichtig, ohne Frage, aber auch damit wirst Du nicht sonderlich punkten können, fürchte ich. Da kannst nur Du während Deiner Umgangszeit mit den Kindern üben und es ihnen erklären. Ob die KM in Frauenhaus Abmahnungen bekommen hat interessiert ist auch keinen. Wenn Du Pech hast wirst Du wirklich als KV angesehen, der nur stunk macht und versucht die KM schlecht zu machen. Die Erziehung durch die KM läuft evtl. nicht optimal aber es ist keine akute Kindswohlgefährdung und nur die würde (evtl.) helfen.

Die KM war jetzt 14 monatelang die unmittelbare Bezugsperson der Kids, wenn die KM dem Umzug zu Dir nicht zustimmt kann ich persönlich nicht vorstellen dass Du das vor Gericht durchbekommst.

Wegen einem Gastschulantrag, hier bei uns muss der sehr gut begründet werden. Ansonsten Ablehnung und Zuteilung zur Sprengelschule. Warum soll Kind auf die Gastschule und nicht auf die Sprengelschule?

Was die KM den Kindern erzählt kannst Du nur schlecht beeinflussen, da kämpfe ich ja auch immer wieder damit.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 19. Juli 2018, 14:15:31
Dem Umzug werde ich auf KEINEN Fall zustimmen.
Das ist ja alles bereits ohne meine Zustimmung erfolgt, Meldung ist noch mit Auskunftsperre erfolgt, obwohl nie Gewaltschutz etc beantragt wurde.

Ich will nur nicht dass sich über den Gastschulantrag später doch noch eine Zustimmung zum Wohnort, zum Residenzmodell etc ergibt.

Die Begründung für GastSchule ist Französisch als Fremdsprache(das er wohl ca 30stunden hatte), und 600m weniger Schulweg.inoffiziell wohl wegen dem Frühstück.



Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: MJ1977 am 20. Juli 2018, 10:30:24
Ich bin hier wirklich Laie und meine Äußerungen sind eher Bauchgefühl, aber ich habe die Befürchtung, dass Du beim Umzug nicht mehr wirklich viel zu melden hast. Je nach Meldebehörde sind die Kinder evtl. sogar schon umgemeldet.

Dein größtes Problem dürfte jedoch sein dass KM seit 14 Monaten Hauptbezugsperson der Kids ist und „nur“ betreuten Umgang hast. Hier sind in meinen Augen schon sehr deutliche Fakten geschaffen worden und Du müsstest jetzt belegen bzw. beweisen, dass die Kinder bei Dir deutlich besser betreut werden können um den Lebensmittelpunkt in Deine Richtung verschieben zu können.

Zusätzliche Fremdsprache und kürzerer Schulweg sind doch schon mal gute Gründe für den Gastschulantrag (das inoffizielle kannst weglassen, wenn Du es nicht belegen kannst). Hier in Bayern sind jedoch die Bedingungen für Gastschulanträge deutlich verschärft worden (keine Ahnung wie in anderen Bundesländern aussieht), da werden viele abgelehnt und die Kids gehen auf die Sprengelschulen. Außer natürlich man hat ganz gewichtige Gründe.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 20. Juli 2018, 11:30:50
Der Ungang läuft laut Berater nicht mehr betreut, nur manche Übergaben, es gab aber auch schon viele problemlose unbetreute Übergaben. Auch waren die Kinder einmal 10 und einmal 5 Tage am Stück hier, wie gesagt möchten die Kinder hier nicht weg. Der Berater sagt wir hätten nun Umgangsrecht geklärt und er möchte über Sorgerecht, Wechselmodell reden. Das lässt meine Frau nicht zu, worauf er mir empfahl wieder gerichtlich vorzugehen.
Dann kam nun die Sache mit der Wohnung und eben diesem Schulantrag.

Bei der Beratung flippte dort mehrfach so aus, dass angedroht wurde die Beratung zu beenden.
Auch mein zweiter Besuch in ihrer Wohnung endete damit dass die KM aggressiv auf ihren Tisch einschlug, worauf ich ging. Sie lud mich ein, nachdem ich um den Umzug bat. Dort wollte aber zuerst ihre Mutter mit mir reden, ich versuchte ihr zu erklären dass eine Versöhnung ausgeschlossen ist und es mir nur um die Kinder geht.

Der Umzug ist gelaufen, ich will ihn aber nicht mit diesem Antrag bestätigen.
Ich möchte also am liebsten nicht unterschreiben.
Es geht hier um München.
Die Frage ist ob meine Zustimmung ersetzt werden würde, also ist das ein so wichtiges Anliegen dass es einstweilig geklärt werden muss? Dann würde ich, unter dem Vorbehalt der späteren Klärung zustimmen.
Da die KM aber weiterhin nicht mit mir reden will, und aufs Gericht verweist, obwohl wir dort vereinbart haben alles bei der Beratungsstelle zu klären, weiss ich nicht was ich tun soll.
Ich habe z.b auf die Frage welche der drei Schulen sie priorisiert keine Antwort erhalten, war zwischenzeitlich wieder blockiert. Das kann ich nachweisen, wieso sollte mir dann das Sorgerecht,auch nur teilweise entzogen werden? Ich versuche ja zu kommunizieren.
Deshalb bin ich stark am zweifeln ob ich das einfach bestätigen soll.
Ihre generelle Einstellung ist das Problem, sie möchte hier täglich, jederzeit, mit den Kindern sprechen können, ist aber nicht bereit mir oder den Kindern das zuzugestehen.
Es sind viele Punkte die ich hier nicht erwähnt habe, es sollen auch Gutachten gemacht werden.
Darum geht es hier aber ja nicht.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Celine am 20. Juli 2018, 20:29:41

Die Frage ist ob meine Zustimmung ersetzt werden würde, also ist das ein so wichtiges Anliegen dass es einstweilig geklärt werden muss? 

Natürlich, das ist ein ganz klassischer Fall für Dringlichkeit, weil es ja Fristen für die Anmeldung gibt.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 21. Juli 2018, 23:45:48
Wenn ich jetzt einen Gastschulantrag am aktuellen Wohnort meiner Frau stelle, und sie nicht zustimmt würd ihre Zustimmung ersetzt? Kann ich mir nicht vorstellen....
Momentan ist es ja so, auf der einen Seite stehen Wunsch der KM,
die 600m Schulweg Ersparnis, auf de anderen die Sprengelschule, und eben meine fehlende Zustimmg zum Gastschulantrag. Noch dazu ist die KM trotz monatelanger Beratung nicht bereit über die Schule und weiteres zu sprechen. Es wird sowieso wieder gerichtlich geklärt werden, nur möchte ich nicht 2 Wochen vor meinem nächsten Antrag das alles nachträglich legitimieren.
Ich könnte eben unter dem Vorbehalt der gerichtlichen Klärung zustimmen, aber das wird wohl keinen Unterschied machen. Mir wurde schon alles mögliche vorgehalten, das würde Probleme geben wenn ich das genehmige. Dadurch verbaue ich alle Chancen den Wunsch der Kinder umzusetzen.
Ich kann mir nur schwer vorstellen dass bei so einem Gastschulantrag und so einer Entfernung die Zustimmung ersetzt würde. Die Frist drängt, das verstehe ich, aber das hätte die KM vor Wochen bekanntgeben können.
Sie verstösst seit über einem Jahr gegen Auskunftspflicht etc über die Kinder, verweigert alle Zeugnisse und andere Informationen. Es wurde ihr seit Wochen vom Berater gesagt dass sie sich weiter informieren soll was GSR bedeutet und mir die Adresse der Schule, Arzt und eine Kontaktmöglichkeit etc zu geben. Es war ihre Entscheidung das alles erst im letzten Moment aufzubringen. Ich werde versuchen es auf Montag rauszuschieben und nochmal mit meinem Anwalt reden.


Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 04. Dezember 2018, 12:06:36
Mal kurzes Update, Schule habe ich hin genommen, KM hat wohl Urkunde gefälscht und alleiniges Sorgerecht angegeben. Bei einer Rückgabe der Kinder rief sie die Polizei, da der Abschied nicht schnell genug ging. Unser Sohn weint Freitags schon dass er Sonntags nicht zurück möchte, dann hältst sich an Möbeln etc fest.
Der begleitete Umgang und die Beratung wurden vom Berater beendet und wir rausgeworfen. Unser Sohn hat im Erdgeschoss der Berstungsstelle gehört wie ich oben im 3. Stock von der KM und dem Berater angeschrien wurde.. Seitdem haben die Umgänge wie zuvor stattgegunden, allerdings betont die Mutter ständig dass eigentlich kein Umgang stattfinden darf, sie wäre nur so nett.
Nach mehreren Verhaltensauffälligkeiten hat unser Sohn der Lehrerin einiges erzählt was bei KM so vorfällt.
Sie war geschockt, eigentlich müsste sie nach Richtlinie eine Stellungnahme ans Jugendamt abgeben.
Dadurch wurden aber natürlich alle Befürchtungen von mir, die das Gericht , Jugendamt etc nicht gelesen hatten, bestätigt.
Nachdem unser Sohn mir davon berichtet hat, bat ich um einen Sprechstundentermin, ich rief auch due Schulpsychologin an. Dort wurde ich abgewiesen da aus ihrer Erfahrung kein Sorgerecht vorliegen würde, sie würde sich aber melden. Jugendamt hatte ja schon zuvor behauptet dass er lügen wurde, wegen der Kopfverletzung, dort ist wohl kein wirkliches Interesse vorhanden.
Nun wurde mir über die KM ein Sprechstundentermin gegeben, sie weiß auch dass ich schon mit der Lehrerin telefoniert hatte.
Die KM hat auch massiv Druck gemacht dass sie mitkommen möchte,obwohl sie schon Sprechstundentermine hatte. Ich habe angeboten, gleich einen neuen Termin zu machen, aber zu diesem möchte ich alleine. Auf Initiative der Mutter befindet sich der Sohn im Deutschförderunterricht, dies wird auch so im Zeugnis stehen. Im Telefonat mit der Lehrerin wollte man sich drum kümmern, es kam aber nichts mehr bis ich nach dem Zusammenbruch meines Sohnes einen Termin wollte. Und dort auch nur über die KM obwohl zuvor meine Nummer vor meinem Sohn, sozusagen als Beweis von mehreren Lehrerinnen beredet und fotografiert wurde.
Auch wird ihm jedes mal gesagt er muss zum Förderkurs, solange die KM nicht unterschreibt.



Titel: Re: Mein Albtraum
Beitrag von: Alex84 am 06. Dezember 2018, 05:30:19
Also, die Lehrerin behauptet dass das Gespräch stattgefunden hat, aber den Inhalt bestreitet sie.
Da danach Adventscafe war wollte ich mit dem Sohn gemeinsam mit ihr reden, sie war dann nicht mehr da.
Der Sohn wird es wieder erzählen, auch anderen Lehrern, er versteht die Welt nicht mehr.