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Themen => Unterhaltsrecht => Thema gestartet von: 1von1000 am 17. Januar 2009, 02:38:19



Titel: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 17. Januar 2009, 02:38:19
Hallo allerseits,

ich bin auf dieses Forum gestossen und habe einige Threads mit großem Interesse gelesen.
Gefunden habe ich dieses Forum durch den Thread von Tsipouro...

Kurz zur Situation:
Ich habe meine (Ex-)Freundin vor 3 Jahren kennengelernt. Seit 8 Monaten haben wir einen wunderbaren Sohn.
Ich wohne seit einiger Zeit in Norddeutschland und habe mir dort eine Existenz aufgebaut. 10 Jahre Geduld und viel Arbeit.
Sie kommt gebürtig aus Nürnberg und wohnt seit fast ca. 2 Jahren hier. Da es zwischen uns alles andere als rosig aussieht (deswegen Ex), wird sie nun wieder nach Nürnberg gehen.

Wir haben das gemeinsame Sorgerecht, was sie aber anscheinend ignoriert. So hat sie sich vor ein paar Wochen ohne mein Wissen hier abgemeldet und in Nürnberg angemeldet, um
angeblich Unterstützung vom Arbeitsamt zu bekommen. Erzählt hat sie mir allerdings, dass wir es noch mal versuchen werden und ganz neu beginnen...
Außerdem scheint es für sie selbstverständlich zu sein, dass sie den Jungen "einpackt" und nach Nürnberg geht. Nach meiner Meinung
oder dem Empfinden wurde noch nicht großartig gefragt bzw. ist anscheinend nicht von Interesse. Schließlich sei ich ja derjenige, der alles zu verantworten hat....

Sie scheint nicht zu verstehen, dass IMMER Zwei dazu gehören!

Naja, lange Rede, kurzer Sinn;
meiner Meinung nach geht sie eher aus egoistischen Gründen zurück und das Wohl des Kindes ist zweitrangig. Schließlich wächst es ohne Papa auf und das
regelmäßige Umgangsrecht wird kaum einzuhalten sein. Ich habe ihr alles angeboten (Wohnung vor Ort, Unterstützung, etc.). Eine temporäre Trennung ist unausweichlich,
aber wenn Sie nach Nürnberg geht (700 km), wird wohl eher alles im Sande verlaufen. Ich kann es mir nicht leisten, regelmäßig diese Strecken zu fahren und dazu noch in Hotels o.ä. zu übernachten.
Ich möchte größeren Streß wirklich vermeiden, weil ich nicht einsehe, dass der Junge darunter leidet. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Rechtssprechung und das Verhalten
einiger Frauen als dermaßen unfair betrachte.

Wieso kann die Mutter den Wohnort (wenn man kein Streß vorm Familiengericht möchte) frei wählen, quasi zum Unwohl des Kindes entscheiden?
Wie kann eine Frau, die selber nicht viel auf die Reihe gebracht hat, in der Lage sein, eine Existenz zu zerstören?
Wo steht der Vater, der vom Kind ebenso gebraucht wird, wie die Mutter?
Wieso kann eine Frau mehr oder weniger bestimmen, was mit dem Kind passiert?
Wir leben doch in der Zeit der Emanzipation und der Gleichberechtigung!?

Sicherlich gehören auch IMMER Zwei dazu, wenn es um die Entstehung eines kleinen Menschen geht und ich stehe voll und ganz dazu.
Mein Sohn wird immer seinen Anspruch bekommen und wenn es geht, auch mehr...
Aber bitte, wo steht denn dieser Eine von beiden, wenn es um eine derart existentielle Entscheidung geht?

Mein Sohn wird in einer Woche weg sein und ich weiß nicht, wann ich ihn das nächste Mal wieder sehe. Das ist einfach nur grausam!!!
Von daher kann ich Tsipouro auf gewisse Art und Weise verstehen. Das kann doch alles gar nicht sein!

Ich könnte schreiben, schreiben, schreiben, aber ich belasse es erstmal dabei.
Vielleicht kann mir jemand zu meiner Situation einen Tipp geben oder einfach nur posten. Für eure Meinung wäre ich dankbar.

Gruß
1von1000







Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: Lausebackesmama am 17. Januar 2009, 08:56:32
Hallo 1 von 1000,

Du hast nur die Möglichkeit, im Weg einer einstweiligen Anordnung den Wegzug des Kindes zu stoppen. Dazu musst Du schleunigst zum Anwalt.

Zum anderen Thema:

Wenn jemand im Süden sein Leben verbracht hat und dann vielleicht wegen einer Beziehung im Norden lebt und diese Beziehung geht schief, halte ich es für relativ normal, dass man "zurück nach Hause" will. Den Wunsch Deiner Ex kann ich nachvollziehen.
Was eben nicht geht ist, dass sie bei GSR darüber entscheidet, dass sie das Kind mitnimmt. Allerdings ist es in meinen Augen Dein Part, das zu verhindern. Nur hier schreiben, dass das nicht in Ordnung ist, reicht da nicht.

Was den Antrag auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht angeht, kann ich nur vermuten, dass die Chancen vor Gericht bei einem so kleinen Kind nicht sehr rosig aussehen, besonders wenn sie diejenige ist, die die Elternzeit genommen hat.

Letztendlich ist es wohl fragwürdig, ob man ihr den Wegzug verbieten kann, eher nicht, denn die Freizügigkeit ist ein Grundrecht des Grundgesetzes. Die Frage ist also nicht, den Wegzug der Mutter zu verbieten. Dummerweise gilt der vermeidbare Verlust eines Elternteils durch Wegzug heute nicht als eine Menschenrechtsverletzung des Kindes. Und da liegt in meinen Augen des Problems. Das Kind wird einem Elternteil zugesprochen und der zugwillige Elternteil darf ziehen.

LG LBM


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 17. Januar 2009, 13:26:17
Hallo LBM,

vielen Dank für Deine Nachricht.
Ich habe mich beim Anwalt erkundigt. Ich könnte den Wegzug verzögern, aber nicht verhindern. Da meine Vorschläge abgelehnt wurden,
müsste ich somit das JA kontaktieren. Das JA darf und kann nur versuchen zu vermitteln. Wenn das nun auch nicht funktioniert, geht es
vor das Familiengericht. Wie Du schon sagtest, wird höchstwahrscheinlich dort der Mutter das Kind bzw. der Umzug zugesprochen.

Ergo, wenn ich nun zum Anwalt gehe, um den Wegzug zu verhindern, wird der richtige Rosenkrieg ausgelöst. Wir wohnen noch
unter einem Dach und eine Aufschiebung des Auszugs (nicht Wegzug!) wäre momentan der sichere Weg in den emotionalen Abgrund.
Das würde sich definitiv nicht gut auf den Jungen auswirken, was ich auf gar keinen Fall möchte. Der hat es jetzt schon schwer genug!
Außerdem möchte ich mich nicht mit ihr auf eine Stufe stellen, obwohl mir es manchmal wirklich schwer fällt.  :shouting:

Aprospos, was ist GSR? Meinst Du damit die Behörden (Einwohnermeldeamt, etc.) und das Arbeitsamt?
Auch deswegen könnte ich Schritte einleiten. Aber wozu (s. oben)?

Auch wenn es für den Jungen bestimmt nicht das Wahre ist, den Wegzug kann ich ihr nicht verbieten.
Es sollte aber eine Einschränkung in solchen Fällen geben, wie z.B. bis 500 km oder dass beide für regelmäßige Treffen verantwortlich sind.

Gruß
1 von 1000

P.S.: Ich hatte auch zwei Monate Elternzeit!



 


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: Lausebackesmama am 17. Januar 2009, 13:33:32
Hallo,

GSR ist das gemeinsame Sorgerecht. Gerade wenn Du auch Elternzeit hattest, wenn auch nur wenig, wäre darüber nachzudenken, ob Du den Verbleib des Kindes in der Umgebung gerichtlich einforderst.

Meine persönliche Meinung ist: Wenn sie wegzieht, hat sie de facto das ABR und Du sowieso nichts mehr dagegen einzuwenden. Wenn Du versuchst das ABR zu bekommen, gibt es eine minimale Möglichkeit, das zu verhindern.

Wenn Dein Anwalt von vornherein sagt, dass Du chancenlos ist, kann das in Kenntnis des Gerichts realistisch sein, genauso aber auch nicht der richtige Anwalt.

Die Frage ist, willst Du wenigstens den Versuch unternehmen, das ABR zu bekommen?
Wenn nicht, bleibt VS eigentlich nur: Trost spenden?

LG LBM


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 17. Januar 2009, 14:12:49
Hallo LBM,

nur zum Verständnis;
Du meinst, dass ich das komplette ABR einfordern soll, es ggf. bekomme und ich dann bestimme, wo das Kind wohnen wird bzw. verhindern kann, dass meine Ex so weit weg zieht?

Wenn ja, muss ich das über den Anwalt regeln und an wen muss ich mich wenden?

Danke
1 von 1000


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 17. Januar 2009, 17:30:47
Hallo,
ich habe mich über das ABR informiert und dabei sehr interessante Links gefunden.

Ich habe dazu ein paar Fragen und würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.

  • Meine Freundin hat sich und unseren Sohn ohne mein Wissen in Nürnberg angemeldet.
    Ich habe gelesen, dass ich ihn schnellstens wieder anmelden soll. Das mache ich erstmal, damit es "gerichtsfest dokumentiert" wird.
    Zitat
    Dem Einwohnermeldeamt, Schule, Kindergarten schriftlich mitteilen, dass man mit einer eventuellen Um/abmeldung der Kinder alleine durch die Mutter nicht einverstanden ist. Anmerken, dass gemeinsames Sorgerecht besteht und Entscheidungen nach §1629 ff BGB von beiden Eltern zu treffen sind. Hat sie die Kinder bereits umgemeldet, dann zurückmelden. Abmeldungen durch die Mutter können zwar nicht verhindert werden, aber der gegenteilige Wille des Vaters wird gerichtsfest dokumentiert. Ihm kann kein konkludentes Einverständnis gegenüber einer mütterlichen Kindesmitnahme mehr untergeschoben werden. Nur im Bundesland Bayern spielt das Sorgerecht im Meldegesetz tatsächlich eine Rolle.
    Habt ihr Erfahrungen damit?

  • Gibt es ein gemeinschaftliches bzw. "geteiltes" ABR oder ist es entweder bei der Mutter oder beim Vater?
  • Was genau erreiche ich im positiven Fall? Dass mein Sohn bei mir bleiben darf oder dass ich meiner Ex einen Wohnort in der Nähe vorschlagen kann?
  • Ich habe gelesen, dass man das ABR auf jeden Fall einfordern soll, da man ansonsten einige Rechte verliert. Wird auch diese Einforderung "gerichtsfest dokumentiert" und was habe ich davon, wenn
    ich damit nicht durchkomme? Ändert sich etwas an der bisherigen bzw. jetzigen Situation?
  • Sie hat den Umzug für das nächste Wochenende geplant. Muss bzw. kann ich den verhindern?
  • Falls ich ihn nicht verhindern kann bzw. darf, soll ich ein Schreiben zum Umgangsrecht anfertigen, das von ihr unterschrieben werden muss.
  • Falls ich ihn nicht verhindern kann bzw. darf, fällt ihr dann automatisch das ABR zu? Das hat LBM schon beantwortet!  :wink:
  • Muss ich mich an meinen Rechtsanwalt oder an das JA wenden?
  • Und zu guter Letzt; wie sind meine Chancen?


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: Lausebackesmama am 17. Januar 2009, 20:22:23
Hallo 1 von 1000,

das ABR haben immer beide Sorgerechtsinhaber, es sei denn, das Gericht spricht das ABR einem Elternteil zu. Der Trick ist aber, wenn Ex erst mal Fakten geschaffen hat, wird ihr das Kind niemand mehr nehmen. Du hast das ABR immer noch, nur hat es de facto keinen Wert mehr.

Wenn Du das ABR für Deinen Sohn haben möchtest, musst Du allerdings auch ein handfestes Betreuungsmodell haben. Dabei musst Du den Spagat schaffen, so viel Zeit wie möglich selbst für Dein Kind sorgen zu können ohne dabei dem Staat finanziell zur Last zu fallen. Also all das, was einer Mutter kein Mensch krumm nimmt, würde Dir unweigerlich auf die Füße fallen. Also konkrete Frage: Wie ist Deine berufliche Situation, Dein Verdienst, Deine Betreuungsmöglichkeiten?

Da die Zeit mehr als nur drängt, muss Dein Anwalt tätig werden und einen Eilantrag stellen. Dazu können Dir aber Andere mit Erfahrung mehr sagen.

Chancen? Nun ja, alles ist möglich, aber erfahrungsgemäß für Väter eher schlecht. Obwohl, wir hatten gestern oder vorgestern hier erst einen User, da hat die RichterIN der Mutter den Wegzug quasi verboten. So nach dem Motto "Du kannst gehen, aber das Kind bleibt hier!"

Nobody knows.

LG LBM


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 17. Januar 2009, 21:55:48
Hallo LBM,

vielen Dank für die Informationen.
Im positiven Falle wird unser Sohn also bei mir aufwachsen!
Was passiert im negativen Fall? Habe ich dann an einen anderen Status bzw. ein Vorteil gegenüber der jetzigen Situation?
So ein Antrag würde bestimmt einige Zeit in Anspruch nehmen bis alles geklärt ist. Wie lange dauert so ein Verfahren?
Was mache ich in der Zwischenzeit; bleibt es bei der momentanen Situation des Zusammenlebens?
Ich sehe es doch richtig, dass ich in dieser Zeit auf gar keinen Fall einem Wegzug erlauben dürfte, oder!?

1000 Dank

Gruß
1 von 1000


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: midnightwish am 17. Januar 2009, 22:10:53
Hallo 1von1000,

ohne dir nun den Mut rauben zu wollen...

Das ABR zu bekommen dürfte bei so einem kleinen Kind eine fast unüberspringbare Hürde sein, wenn die KM sich nicht eklatante Fehler erlaubt.

Du hattest geschrieben, sie ist bereits mit ihm umgemeldet. Eine Rückmeldung durch dich dürfte somit ohne ihre Zustimmung fast unmöglich sein (auch wenn es im umgekehrten Fall einfach war).

Zitat
So ein Antrag würde bestimmt einige Zeit in Anspruch nehmen bis alles geklärt ist. Wie lange dauert so ein Verfahren?

Ein EA kann innerhalb weniger Tage entschieden werden, muß aber nicht. Ein ABR-Verfahren kann viele Monate dauern.

Zitat
Was mache ich in der Zwischenzeit; bleibt es bei der momentanen Situation des Zusammenlebens?

Wird es nicht. Du kannst ihr nicht verbieten lassen wegzuziehen und, da schon umgemeldet dürfte es schwer sein das Kind einfach einzubehalten.

Zitat
Ich sehe es doch richtig, dass ich in dieser Zeit auf gar keinen Fall einem Wegzug erlauben dürfte, oder!?

Du kannst ihr den Wegzug nicht verbieten, du kannst nur versuchen den Wegzug des Kindes per Gerichtsbeschluß zu verhindern.

Zitat
Was passiert im negativen Fall? Habe ich dann an einen anderen Status bzw. ein Vorteil gegenüber der jetzigen Situation?

Du wirst, sofern nichts anderen beantragt wird, dsa GSR behalten, das ABR wird wohl, wenn ein Antrag vorliegt auf einen von beiden übertragen. Der Umgang und die Kosten werden dir obliegen, außer du kannst ein Gericht überzeugen ,das sich die KM an den Kosten beteiligen muß, da sie die Enternung geschaffen hat.

Tina


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 18. Januar 2009, 00:22:59
Hallo Tina,

danke für Deine Zeilen. Hätte gerne etwas anderes gehört, aber manchmal ist die Realität hart oder sagen wir in diesem Fall "nur paradox".
Eine KM kann sich ohne Probleme ummelden, erhält durch dieses rechtswidrige Verhalten noch den absoluten Vorteil, was die Wahlheimat angeht und für den KV ist es fast unmöglich, gegen die Ummeldung vorzugehen???
Mit was für einer Rechtssprechung leben wir hier eigentlich???
Ich hoffe, dass es sich anders gestaltet.

Überlegt euch mal den Fall, dass eine Frau sowas von Anfang an geplant hätte.
Das ist doch ein Freifahrtsschein für jede Frau!


Paradoxon, die zweite:
Durch diese rechtswidrige Handlung kann sie sich nun jeglichen Wohnort in Deutschland und wahrscheinlich noch weltweit aussuchen ohne ein Verbot erwirken zu können.
Wenn das dann erstmal geschehen ist, verliert der KV sein ABR bzw. ist es nichts mehr wert.
Leute, das kann doch nicht sein. Das ist der blanke Hohn!

Das ist also die Option?
Einen Erst- bzw. Eilantrag stellen und so erstmal verhindern, dass die KM mit dem Kind wegzieht. Da sich das Verfahren über Monate hinziehen kann, wir getrennt sind, aber noch unter einem Dach leben,
bleibt doch gar nichts anderes übrig, als diese Situation so fortzuführen. Denn angenommen, sie würde sich auf Grund der Situation hier eine Wohnung nehmen müssen und das Kind mitnehmen,
bekommt sie doch automatisch das ABR. Also wäre das Verfahren hinfällig und außer Kraft, Nerven und Spesen nichts gewesen.

Zitat
Du wirst, sofern nichts anderen beantragt wird, dsa GSR behalten, das ABR wird wohl, wenn ein Antrag vorliegt auf einen von beiden übertragen. Der Umgang und die Kosten werden dir obliegen, außer du kannst ein Gericht überzeugen ,das sich die KM an den Kosten beteiligen muß, da sie die Enternung geschaffen hat.

Meinst Du die Kosten, die beim Einhalten des Umgangsrechts entstehen (Anfahrt, Hotelzimmer, etc.)?
Ich habe ihr angeboten, sich hier eine Wohnung zu nehmen, bei deren Einrichtung, etc. ich sie tatkräftig unterstützen würde, um mich so gut und regelmäßig um unseren Sohn kümmern zu können.
Das schließt sie aber vehement aus! Sie würde definitiv diese Entfernung schaffen.

Vielen Dank
1 von 1000
   


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: pappasorglos am 18. Januar 2009, 08:26:22
Hallo 1von1000,

ich möchte Dich noch mehr bremsen als Tina und LBM. Du hast in Deinem Eingangsposting sehr realistisch die faktische und rechtliche Situation beschrieben. Willkommen im deutschen Familien-(Un-)recht. Aber so ist es. Das wird auch ein Amoklauf gegen Gerichte und Behörden nicht ändern. Das das ungerecht ist, darüber brauchen wir hier nicht reden.

Durch einen ABR-Antrag würdest Du wahrscheinlich sogar das Sorgerecht verlieren. So denken die Gerichte: wenn sich Eltern über den Aufenthalt des Kindes nicht einig werden, fehlt die Grundlage für die gemeinsame Sorge. Klingt unlogisch, ist aber so.

Du kannst und solltest Deine realistische Einschätzung der Lage also dazu nutzen, aus dem Absturz eine Bruchlandung zu machen. Also die Kommunikation mit der KM zu erhalten und zumindest in geringem Umfang den Umgang aufrecht zu halten.


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 18. Januar 2009, 11:41:52
Hallo pappasorglos,

unglaublich, aber anscheinend wahr!
Ich glaube, es wird Zeit ein Schreiben an das Bundesministerium für Familie aufzusetzen.
Und dann wird noch an die jüngeren Generationen appeliert, Kinder in die Welt zu setzen. Der einzige Grund ist wahrscheinlich die Angst um die künftige Rentenkasse.

Zum Thema:
Darf ich fragen, woher ihr dieses ganze Wissen habt?
Habt ihr so etwas oder ähnliches erfahren müssen oder stecken gar berufliche Gründe dahinter?
Ich möchte mich noch mal bei euch für den Beistand bedanken.

Ich bin in den letzten Tagen alle Optionen und Eventualitäten durchgegangen. Leider auch die Tatsache, dass die KM mit dem Kind hier einfach heraus maschieren kann.

Es gibt klare Bestimmungen, was das Umgangsrecht angeht. Ich Netz habe ich Vorlagen gefunden. Leider finde ich keine Angaben über das Umgangsrecht bezüglich des Alters des Kindes.
Bevor ich sie ziehen lassen müsste, würde ich zumindest gerne ein Schreiben mit folgendem Inhalt aufsetzen, das sie unterschreiben sollte:

- sie hat ohne mein Wissen eine Ummeldung eingeleitet
- ich bin absolut nicht einverstanden, dass sie unseren Sohn mitnimmt, der dazu noch 700 km weit entfernt lebt
- Besuchszeiten sollten festgehalten werden

Doch dazu fehlt mir eine Tabelle, aus der ich entnehmen kann, wie lange ich unseren Sohn sehen bzw. abholen darf.


Vielen Dank!
1 von 1000

P.S.: Ich stelle euch einen Link ein. Der hat mich echt umgehauen, scheint aber die Realität zu sein:
http://www.trennungsfaq.de/trennung.html
 (http://www.trennungsfaq.de/trennung.html)


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: Lausebackesmama am 18. Januar 2009, 12:03:06
Hallo 1 von 1000,

wenn Dein Kind 700km weit weg ist, brauchst Du keinen Umgang "nach Tabelle" sondern einen Umgang nach den vorhandenen Möglichkeiten. Also lange Wochenenden, regelmäßig das Kind im Urlaub zu Dir holen, usw.

Das durchzusetzen wird schwer genug, weil Ex argumentieren wird, das Kind sei ja zu klein für Übernachtungen außerhalb von zu Hause geschweigedenn für Urlaub.

LG LBM


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: midnightwish am 18. Januar 2009, 12:07:44
Moin,

den Link kennen wir zu Genüge und empfehlen ihn immer wieder Neulingen zu lesen.

Die meisten hier geben ihre Einschätzung aus eigenen Erfahrungen weiter und auch aus den jahrelangen Erfahrungen hier aus dem Forum.

Eine Tabelle wieviel Umgang dir und dem Kind in welchem Alter zusteht wirst du nirgends finden. Das ist gut und schlecht zugleich. Es gibt nur allg. Empfehlungen.

Je jünger das Kind desto häufiger, aber kürzer sollte der Umgang sein. Ab Grundschulalter ist die Empfehlung Alle 2 Wochen das WE von Fr. Nachmittag bis So Abend, sowie die hälftigen Schulferien und bei den hohen Feiertagen der jeweils 2. .

Bei einem Kind unter 3 Jahren wird z.B. empfohlen 2-3 mal die Woche für 2-3 Stunden. Damit siehst du dann schon das Problem. Bei einer Entfernung von 700 km ist das nicht zu bewerkstelligen. Würde es aber verpflichtend sein, dann würde dir gleich unterstellt, das du kein Interesse hast.

Das Schreiben kannst du dir sparen, die Ministerin ist auf dem Ohr taub. Schau mal bei Abgeordnetenwatch vorbei bzw. suche hier mal die Thread darüber ;-)

Du kannst für deine holde Ex gerne eine Vereinbarung aufsetzen, sie muß sie weder unterschreiben, noch muß sie sich, wenn sie unterschreibt daran halten. Im übrigen würde ich persönlich zwar eine Umgangsverinbarung unterschreiben, abersicher kein Schriftstück, in dem ich zugebe ohne Zustimmung das Kind mitzunehmen. Trenn das eine vom anderen, dann hast du vielleicht ne Chance das sie wenigstens den Umgang unterschreibt.

Tina


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: Jemmy am 18. Januar 2009, 12:12:13
Hallo 1 von 1000

P.S.: Ich stelle euch einen Link ein. Der hat mich echt umgehauen, scheint aber die Realität zu sein:
http://www.trennungsfaq.de/trennung.html
 (http://www.trennungsfaq.de/trennung.html)

Dieser Link gehört hier sozusagen zur Grundausbildung ! Trotzdem, danke  :thumbup:

In Anbetracht des Alters deines Kindes gehen die Chancen das ABR zu bekommen gegen null. Viel schlimmer aber ist, das die Wahrscheinlichkeit, das du es verlierst, wenn es eine gerichtliche Entscheidung gibt, sehr groß ist. Wenn die KM das ABR bekommt, hat sie für die Zukunft einen Freifahrtsschein und du später nicht einmal mehr die Möglichkeit, das Kind bei dir zu behalten, wenn es Umstände erfordern würden.

Diverse Regelungen schriftlich zu fixieren ist sicherlich eine gute Idee, hat aber keinerlei Rechtswirksamkeit. Im besten Falle kann es vor Gericht als Verhandlungsgrundlage vom Richter akzeptiert werden.

LG Jemmy


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: Beppo am 18. Januar 2009, 12:21:30
Hallo 1 von 1000000,
um das mal ins rechte Licht zu rücken.

Dein Plan, ans BMF zu schreiben ist gut, nur tue das bitte so öffentlich wie möglich.
Also nicht einfach nur an vdL, denn dann liest es ausser einer Referentin niemand.

Nutze die öffentlichen Plattformen wie www.abgeordnetenwatch.de (http://www.abgeordnetenwatch.de) (vdL ist dort allerdings nicht, da nicht in den Bundestag gewählt) oder "Direktzu".

Ausserdem lohnt es sich, an die Kandidaten deines Wahlkreises zu schreiben und sie zu fragen, wie sie zu diesem Problem stehen und was sie dagegen zu tun gedenken und warum du sie oder ihre Partei, angesichts dieser Misere wählen sollst.

Auch kannst du dich gerne mal unter den Sonnenschirm in der Fussgängerzone stellen und dir dort einen Luftballon abholen und den dort anwesenden Jungpolitikern sowie den möglichst zahlreich anwesenden anderen Wahlbürgern erklären, warum du ihre Partei m omentan auf keinen Fall wählen kannst, wo sie doch vor so einem himmelschreienden Elend die Augen verschließen.
Natürlich immer höflich und korrekt formuliert, damit du nicht als pöbelnder Radaubruder abgestempelt wirst.

Du solltest dir auch die Zeit nehmen, auf besonders feministische und vorurteilsbeladene Zeitungsartikel zu antworten um den Autoren und vor Allen den Lesern klar zu machen, dass es noch eine andere Seite der Medaille gibt als die ständig vorgezerrten männlichen Unterhaltsdrückeberger und Gewalttäter.
Das wird zwar nicht dazu führen, dass deine Probleme morgen weg sind, aber steter Tropfen höhlt den Stein.

Im Forum der, von dir verlinkten Trennungsfaq.de findest du auch oft Hinweise auf online-Zeitungsberichte, auf die man dann reagieren kann.

Im Übrigen beruht das Wissen hier fast ausschließlich auf selbstgemachten bitteren Erfahrungen der User.
Manchmal kommen sogar Juristen, die selbst betroffen sind hierher und holen sich hier Rat und wundern sich über die Zustände im Familienrecht.

Gruss Beppo


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 18. Januar 2009, 12:44:32
@all:
Wirklich, einen recht herzlichen Dank für eure Beiträge! Ich finde das richtig klasse!
Wenn nicht alles so traurig wäre. Ich sitze vorm Rechner und fasse mir nur an den Kopf.
Man weiß nicht, ob man lachen oder heulen soll. Wahnsinn!

Zitat
Das durchzusetzen wird schwer genug, weil Ex argumentieren wird, das Kind sei ja zu klein für Übernachtungen außerhalb von zu Hause geschweigedenn für Urlaub.

Ja, das hat sie schon vor einiger Zeit angebracht!

Zitat
Bei einem Kind unter 3 Jahren wird z.B. empfohlen 2-3 mal die Woche für 2-3 Stunden. Damit siehst du dann schon das Problem. Bei einer Entfernung von 700 km ist das nicht zu bewerkstelligen. Würde es aber verpflichtend sein, dann würde dir gleich unterstellt, das du kein Interesse hast.

Paradoxon, die dritte!

Zitat
Je jünger das Kind desto häufiger, aber kürzer sollte der Umgang sein. Ab Grundschulalter ist die Empfehlung Alle 2 Wochen das WE von Fr. Nachmittag bis So Abend, sowie die hälftigen Schulferien und bei den hohen Feiertagen der jeweils 2. .

Wären ja nur noch 5 Jahre! Wahnsinn! :knockout:

Zitat
Du kannst für deine holde Ex gerne eine Vereinbarung aufsetzen, sie muß sie weder unterschreiben, noch muß sie sich, wenn sie unterschreibt daran halten. Im übrigen würde ich persönlich zwar eine Umgangsverinbarung unterschreiben, abersicher kein Schriftstück, in dem ich zugebe ohne Zustimmung das Kind mitzunehmen. Trenn das eine vom anderen, dann hast du vielleicht ne Chance das sie wenigstens den Umgang unterschreibt.

Ok, aber was soll ich hineinschreiben? Ein Mal im Quartal für 3 Stunden?

@Jemmy:
Ich werde höchstwahrscheinlich das ABR verlieren, wenn ich um meinen Sohn kämpfe und mir dazu noch ins Bein schiessen, was die Zukunft angeht!?
Ich kann ein Schreiben aufsetzen, dass sie unterzeichnen würde, es aber keinerlei Rechtswirksamkeit besitzt.

Das ist doch ein Witz und mehr als ernüchternd!

@Beppo:
Ich werde schreiben! Das verspreche ich!

Falls ich mit meinem Vorhaben kein Glück haben werde und mein Junge mich irgendwann fragen sollte, warum ich ihn habe gehen lassen oder ihn nicht besucht habe, werde ich ihm einen dicken Ordner vorlegen können!

gruß
1 von 1000


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: brille007 am 18. Januar 2009, 13:16:04
Moin 1von1000,

Ich sitze vorm Rechner und fasse mir nur an den Kopf.
Man weiß nicht, ob man lachen oder heulen soll. Wahnsinn!
wenn man sich gedanklich einmal von dem Irrtum verabschiedet hat, dass es im deutschen Familienrecht einen Anspruch auf "Gerechtigkeit" gäbe, wird es leichter.

Falls ich mit meinem Vorhaben kein Glück haben werde und mein Junge mich irgendwann fragen sollte, warum ich ihn habe gehen lassen oder ihn nicht besucht habe, werde ich ihm einen dicken Ordner vorlegen können!
das wird ihn in 20 Jahren vermutlich genauso interessieren wie Du selbst wissen wolltest, warum Dein Opa damals bei der Wehrmacht war: Gar nicht. Dein Bestreben sollte daher nicht sein, irgendetwas, das Dein Sohn gar nicht anders kennt, irgendwann "rechtfertigen" zu können, sondern vielmehr, die Zeit bis dahin aktiv und positiv zu gestalten.

Schon mal daran gedacht, den eigenen Lebensmittelpunkt ebenfalls gen Süden zu verlegen und die unvermeidliche Distanz auf diese Weise zu verringern? (Nein: Jetzt bitte kein vorschnelles "Das geht auf keinen Fall!", sondern ein vernünftiges Abwägen ALLER Parameter). Wenn Du es darüber hinaus schaffen würdest, zu Deiner Ex ein vernünftiges, vorwurfsfreies Eltern-Verhältnis aufzubauen und zu pflegen, könnte für Euren Sohn eine Menge Positives dabei herauskommen.

Grüssles
Martin


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 20. Januar 2009, 00:12:22
Hi Martin,

vielen Dank für Deinen Beitrag.

Zitat
wenn man sich gedanklich einmal von dem Irrtum verabschiedet hat, dass es im deutschen Familienrecht einen Anspruch auf "Gerechtigkeit" gäbe, wird es leichter.

Klasse, dass man(n) sich in solchen Situationen und Rechtssprechungen damit abfinden muss!
Ansonsten eine ironisch sehr schön formulierte und treffende Aussage! :wink:

Zitat
das wird ihn in 20 Jahren vermutlich genauso interessieren wie Du selbst wissen wolltest, warum Dein Opa damals bei der Wehrmacht war: Gar nicht. Dein Bestreben sollte daher nicht sein, irgendetwas, das Dein Sohn gar nicht anders kennt, irgendwann "rechtfertigen" zu können, sondern vielmehr, die Zeit bis dahin aktiv und positiv zu gestalten.

So, wie es aussieht, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als alles so in Kauf nehmen zu müssen und die Zeit "bis dahin", wobei es sich um ca. zwei Jahrzehnte! handeln könnte, möglichst positiv zu gestalten.
Wenn er allerdings etwas von mir hat, wird er fragen!

Zitat
Schon mal daran gedacht, den eigenen Lebensmittelpunkt ebenfalls gen Süden zu verlegen und die unvermeidliche Distanz auf diese Weise zu verringern? (Nein: Jetzt bitte kein vorschnelles "Das geht auf keinen Fall!", sondern ein vernünftiges Abwägen ALLER Parameter).

Das würde auf der anderen Seite nicht ohne Konsequenzen bleiben.
Ich bin seit 8 Jahren selbstständig und habe mir in dieser Zeit mit "Blut und Schweiß" eine Menge erarbeitet.
Diese Existenz wirft man nicht auf Grund der Entscheidung einer Frau einfach weg!
Sicherlich wäre ich unserem Sohn näher, aber es bringt ihm auch nichts, wenn ich dort von vorne anfangen muss und nur am arbeiten bin oder gar schlimmsten Falls zum Sozialfall werde.
Die momentane Situation des Arbeitsmarktes spricht nicht gerade dagegen...
Zudem habe ich vor Ort ein Haus, das unterhalten werden muss.
Außerdem hoffe ich, dass er sich irgendwann mal hier austoben wird.

UND JETZT:
Ich war heute beim Einwohnermeldeamt und wollte unseren Sohn wieder hier anmelden.
Da wurde mir doch glatt gesagt, dass ich die Einwilligung der KM benötige.
Nachdem ich dies löblich entgegen genommen habe, fragte ich, wie es sein kann, dass sich die KM bei GSR ohne meine
Einwilligung in Nürnberg anmelden konnte. Nach einem holprigen Erklärungsversuch konnte ich nur ein Achselzucken und Worte,
wie "Wir machen das nicht so!" wahrnehmen.

Nach diesem Erlebnis, euren Ratschlägen und Aussagen und nicht zuletzt des Friedens wegen , habe ich mir den Weg zum Anwalt
bezüglich der Einforderung des ABRs gespart!!!

Ich finde es unglaublich, wie machtlos man(n) ist und habe immer wieder die Zeilen des Trennungsfaqs vor Augen.
Wenn eine KM sowieso machen kann, was sie will, wäre es treffender, Begriffe wie "the male Birthmachine" anstatt DER KINDESVATER aufzunehmen!

Gruß und Dank!
1 von 1000


 


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: midnightwish am 20. Januar 2009, 07:44:30
Du hattest geschrieben, sie ist bereits mit ihm umgemeldet. Eine Rückmeldung durch dich dürfte somit ohne ihre Zustimmung fast unmöglich sein (auch wenn es im umgekehrten Fall einfach war).
Tina

Übrigens ich wette, das eine Mutter auf "deinem" Amt ein Kind auch hätte ummelden können. Du hast schlicht und einfach das falsche Geschlecht dafür.  :wink:


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: einfachich07 am 20. Januar 2009, 10:10:57
Hi 1von1000,

habe mir grad deine Geschichte durchgelesen. Traurig aber mir doch bekannt.
Bin in fast der Gleichen Situation nur umgekehrt. Sie zog einfach vom Süden in den Norden.

Ich kann dir gleich mitteilen, das du deinen Brief an das Bundesminesterium für Justiz zu richten hast. Ich habe selbst an das für Familie geschrieben und immer
wieder den Hinweiss bekommen, das ich dies dem BMJ mitteilen soll. Habe ich auch getan, auch öffentlich, passiert ist nichts. Z.B. hat mir das BMJ geschrieben
das eine KM (egal ob gsr oder nicht) nicht einfach wegziehen kann, sondern den Vater zu informieren hat und "gute" Gründe nennen muss. Genauso haben die mir dann geschrieben, das Ihnen die Umstände der ungleichbehandlung bekannt sind und sie daran arbeiten...

Vor Gericht sah das aber anders aus bei mir, da hieß es von der Richterin, die KM ist dort hingezogen, was soll ich jetzt tun, sie zwingen zurück zu ziehen? das geht nicht. Somit war das Thema gegessen.

Und im Endeffekt braucht die KM keinen Grund. Bei dir hat sie ein wenig einen, da sie zurück zu Ihrer Familie, in ihre Heimat zieht. Bei mir war der Grund...*grübel* ach stimmt es gab keinen.... siehste?  :crash:

Hinterherziehen ist die "schlechteste" aller alternativen, denn wer sagt dir, das wenn du wieder zur KM ziehst, das sie nicht doch wieder wo anders hinzieht?

Umgangserfahrung kann ich dir auch geben (je nach Richter), bei mir sah es so aus. Zu Beginn bin ich alle 2 Wochen für 1Stunde Umgang 800km gefahren.
Dann durfte ich meine Tochter 6std. sehen und bin 800km gefahren alle 2 Wochen. Nun sehe ich meine Tochter von Do-So. inkl. 1 Übernachtung, fahre aber inzwischen 1500km alle 2 Wochen da die KM noch weiter weg gezogen ist. und ich kämpfe weiter und weiter. Die Kosten entsprechen inzwischen dem Gehalt eines Angestellten... aber das interressiert keinen. Egal wieviel du verdienst.

Die KM muss (wenn sie nicht ein hohes Einkommen hat) keinerlei Kosten tragen an den Umgängen. Du solltest aber schauen das wenn sie BU fordert, das du die Kosten für die Umgänge belegen kannst, denn diese erhöhen deinen Selbstbehalt (musst du aber auch gerichtlich machen :( )

Also das sind Infos die auf meinen Erfahrungen beruhen (wobei ich echt nen sonderexemplar von KM habe)

Ich hoffe du kannst mit deiner Ex alles normal klären. Wenn sie dir "erlaubt" (wie sich das schon anhört) dein Kind regelmäßig zusehen,, bzw. dir wochenumgänge oder Urlaubsumgänge anbietet, lote das Beste heraus und verzichte auf Gerichte, kostet alles Geld, Nerven und Zeit.

Du solltest auch wissen das wenn es Verhandlungen geben wird, das diese beim Wohnort des Kindes stattfinden. Also obacht bei der Anwaltssuche, sonst hast auf der Rg. nachher noch verdienstausfälle, Fahrtkosten etc.

Aufmunternde Grüße
einfachich


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 20. Januar 2009, 10:54:02
Zitat
Übrigens ich wette, das eine Mutter auf "deinem" Amt ein Kind auch hätte ummelden können. Du hast schlicht und einfach das falsche Geschlecht dafür. 
Ja Tina, dieses dumme Gefühl hatte ich auch...  :genau:

Immerhin habe ich mir meine Anwesenheit, mein Anliegen und das Resultat schriftlich geben lassen.

@einfachich:
Hallo und danke für Deine Geschichte!
Ist ja interessant! Vielleicht sollte ich schnellstens beim BMJ anrufen, obwohl das irgendwie gar nicht passend klingt.
Aber was passt schon!? Vielleicht können die mir sagen, wie ich am besten vorgehen kann bevor alles zu spät ist.

Die "guten" Gründe möchte ich hören?
Ich denke auch, wenn sie erstmal weg ist, geht nichts mehr?

Zitat
Hinterherziehen ist die "schlechteste" aller alternativen, denn wer sagt dir, das wenn du wieder zur KM ziehst, das sie nicht doch wieder wo anders hinzieht?

Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, aber Du hast völlig Recht! Wieso sollte sie es nicht noch ein zweites Mal so machen!? Wahnsinn!

Zitat
Umgangserfahrung kann ich dir auch geben (je nach Richter), bei mir sah es so aus. Zu Beginn bin ich alle 2 Wochen für 1Stunde Umgang 800km gefahren.
Dann durfte ich meine Tochter 6std. sehen und bin 800km gefahren alle 2 Wochen. Nun sehe ich meine Tochter von Do-So. inkl. 1 Übernachtung, fahre aber inzwischen 1500km alle 2 Wochen da die KM noch weiter weg gezogen ist. und ich kämpfe weiter und weiter. Die Kosten entsprechen inzwischen dem Gehalt eines Angestellten... aber das interressiert keinen. Egal wieviel du verdienst.

Die KM muss (wenn sie nicht ein hohes Einkommen hat) keinerlei Kosten tragen an den Umgängen. Du solltest aber schauen das wenn sie BU fordert, das du die Kosten für die Umgänge belegen kannst, denn diese erhöhen deinen Selbstbehalt (musst du aber auch gerichtlich machen Traurig )

Und manche KMs wundern sich, dass sich die "male birthmachine" alias KV überhaupt nicht mehr hören lässt...

Ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute!

Gruß
1 von 1000


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: sehrtraurig am 20. Januar 2009, 11:49:02
Guten Morgen!

Damit Du den Kopf nicht komplett in den Sand steckst, lies Dir mal diesen Thread

http://www.vatersein.de/Forum-topic-10209.html

durch. Man muss sich als Vater nicht zwangsläufig fügen...

LG und halt die Ohren steif, Lutz


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: durodon am 20. Januar 2009, 12:34:33
Hallo 1von1000,

die anderen User haben dir ja bereits eindrucksvoll die Realitäten im deutschen Familien(Un)recht erläutert. Als ich damit vor 3 Jahren konfrontiert wurde, war es für mich genauso unglaublich und ich war fassungslos (bin ich heute noch). Aber so sind die Spielregeln ... ich bin immer noch mittendrin und erfahre sie immer wieder.

Allerdings habe ich das ABR bis heute noch nicht verloren und das hat nur einen Grund. Ich habe gelogen.  :redhead:

Meine KM ist zwar keine 700 km, sondern „nur“ 260 km weit weggezogen, hatte dann aber sofort  das ABR beantragt. Ihre Begründung: Sie habe Angst das ich unseren Sohn entführen würde, da ich mit der Situation nicht umgehen könne und mit dem Umzug nicht einverstanden wäre.

Natürlich war ich nicht damit einverstanden, aber ich habe sowohl dem JA, als auch der Richterin das Gegenteil glaubhaft gemacht und auch immer wieder beteuert. Im Ergebnis ist sie mit ihrem Antrag gescheitert und das auch mit ihrer anschließenden Beschwerde beim OLG. Die Begründung: Wenn sich die Eltern über den Lebensmittelpunkt des Kindes einig sind, es keine Aktionen seitens des KV gibt die das Gegenteil befürchten lassen, gibt keinen Grund hier eine Entscheidung zu treffen. Denn bei einer für den KV negativen Entscheidung, würden ihm ohne Grund Rechte genommen.

Ich hatte sicherlich auch etwas Glück und es wird nicht immer und überall so laufen, aber es kann. Hätte ich mich dagegen gestellt, wäre ich vorhersehbar gegen die Wand gefahren und hätte das ABR verloren. Es zurück zu gewinnen ist ungleich schwieriger. Okay gebracht hat es mir bis heute auch noch nichts, aber wer weiß ... eines Tages ...

LG durodon


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 20. Januar 2009, 15:02:29
Hallo,
ich habe gerade ein Telefonat mit dem BMJ geführt, um nähere Infos zu der Ab- bzw. Anmeldung und den "guten" Gründen zu bekommen.
Besonders auskunftsreich war das nicht! Mir wurde geraten, zu einem Anwalt zu gehen.

@Lutz:
Klasse Ding, was David aus OL da erreicht hat! Super!

Nach meinen Erlebnissen und den vielen Erfahrungen bin ich nun allerdings völlig verwirrt und weiß gar nicht mehr, was richtig oder falsch ist.
Im Gegensatz zu ihr, möchte ich ihr unseren Jungen nicht entziehen. Ich würde aber auf jeden Fall gerne erzwingen, dass er in der Nähe bleibt.
Das scheint aber nicht möglich zu sein! Entweder schwarz oder weiß!

Meine Frage: Gibt es wirklich nur diese Lösung? Entweder sie oder ich bzw. Krieg oder Frieden?

Danke!

Gruß
1 von 1000

P.S.: In den Fällen von durodon und David aus OL sieht es fast so aus, als müsse man die Frauen handeln lassen und dann "einfach" nur geschickt agieren.
Wenn ich die Initiative ergreife, würde es aller Wahrscheinlichkeit nach in die Hose gehen!


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: brille007 am 20. Januar 2009, 15:19:04
Moin 1von1000,

Ich würde aber auf jeden Fall gerne erzwingen, dass er in der Nähe bleibt.
Das scheint aber nicht möglich zu sein! Entweder schwarz oder weiß!
Schlichte Wenn-Dann-Korrelationen gibt es im Familienrecht nicht. Für ein Kind ist es auch nicht das Entscheidendste, in welchem Teil der Republik es lebt; schon gar nicht, wenn es erst 8 Monate alt ist. Aber selbst wenn es 10 oder 15 Jahre alt wäre, würde man den bisherigen Lebensmittelpunkt nicht zum Mass aller Dinge machen und alle anstehenden Entscheidungen danach ausrichten. Menschen, die berufsbedingt umziehen müssen, tun das ja auch nicht. Kinder brauchen Zuwendung und Geborgenheit, aber keine bestimmte Stadt oder eine bestimmte Immobilie. Insofern ist der "Lebensmittelpunkt" kein wirkliches Argument.

Meine Frage: Gibt es wirklich nur diese Lösung? Entweder sie oder ich bzw. Krieg oder Frieden?
Deine Alternative heisst: Wir lösen diese Frage einvernehmlich - oder andere tun es für uns. Die Realität des 2. Falles kannst Du in diesem Forum zuhauf nachlesen. Bei der "kriegerischen" Lösung stehen Deine Chancen deutlich schlechter, denn man kann einem erwachsenen Menschen weder das Umziehen verbieten noch kann man ein Kind in der Mitte auseinanderschneiden. Und deutsche Familiengerichte neigen nun einmal mehrheitlich dazu, ein Kind bei seiner Mutter besser aufgehoben zu sehen. Vor allem, wenn seine Eltern das klassische Ein-/Hauptverdiener-Modell gewählt haben.

Grüssles
Martin


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 20. Januar 2009, 16:42:32
Hi Martin,

es geht hier nicht um dem Ort, sondern dass unser Sohn mit beiden Elternteilen aufwächst!

Also, Krieg oder Frieden, wenn es keine einvernehmliche Lösung gibt? Sie oder ich?

Gruß
1 von 1000


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: brille007 am 20. Januar 2009, 17:02:15
Moin 1von1000,

es geht hier nicht um dem Ort, sondern dass unser Sohn mit beiden Elternteilen aufwächst!
das kann man nicht erzwingen, auch wenn es "vernünftig" wäre. So wenig, wie man jemanden zwingen kann, Medizin zu studieren und Arzt zu werden, weil das ja schliesslich ein wichtiger Beruf ist.

Also, Krieg oder Frieden, wenn es keine einvernehmliche Lösung gibt? Sie oder ich?
So sieht es aus. Ein Recht auf eine "vernünftige" Lösung in Deinem Sinne ist nicht vorgesehen. Und wenn das ABR strittig entschieden werden muss, hat man als Vater in der Regel erheblich schlechtere Karten; vor allem, wenn man in der bisherigen Rolle (Heranschaffen von Geld für Mutter und Kind) ungleich besser aufgehoben ist. Niemand hier sagt, dass das gut oder gerecht ist; wir beschreiben nur die Realität. Und zu der gehört auch, dass ein Gericht schlechterdings gar nicht geeignet ist, einen privaten Konflikt zu lösen.

Aber wie ich schon schrieb: Was spricht dagegen, andere Modelle anzudenken und zu besprechen? Nicht gleich "Ja, aber..." zu sagen, sondern auch das scheinbar Unmögliche zu erwägen; beispielsweise ebenfalls einen Umzug in den Süden? Natürlich kann die Mutter Eures Kindes eine Woche später wieder in den Norden ziehen. Genauso wie Du übermorgen vor einen Bus laufen und tot sein kannst. Das soll Dich nicht hindern, auch selbst Schritte zu machen und diese nicht nur von Deiner Noch-Partnerin zu erwarten.

Man löst solche komplexen Probleme und Fragen nicht dadurch, dass man aneinanderreiht, was alles (angeblich) nicht geht, sondern indem man nach echten Möglichkeiten sucht und diese unter Erwachsenen auf der Elternebene bespricht. Das bedeutet in Deinem Fall beispielsweise: Du müsstest dafür vorwurfsfrei akzeptieren und respektieren, dass Deine DEP Dir zuliebe in den Norden gezogen ist; nach Eurer Trennung aber keine Veranlassung und keine Verpflichtung hat, dort zu bleiben. Eine Botschaft, die sinngemäss lautet "Liebe Mutter unseres Kindes, welche für Dich akzeptable Lösung gäbe es in Süddeutschland, mit der wir beide maximal Eltern sein können?" könnte ein solches Gespräch beginnen.

Wenn man dagegen erst einmal den Geist "ABR-Übertragung" aus der Flasche gelassen hat, gibt es meist kein Zurück mehr: Dann bekommt man eine "Lösung" eben in Form von Umgangszeiten von einem Schwarzkittel zugeteilt, und mit der muss man dann leben.

Grüssles
Martin


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 20. Januar 2009, 17:36:44
Zitat
Das bedeutet in Deinem Fall beispielsweise: Du müsstest dafür vorwurfsfrei akzeptieren und respektieren, dass Deine DEP Dir zuliebe in den Norden gezogen ist; nach Eurer Trennung aber keine Veranlassung und keine Verpflichtung hat, dort zu bleiben.

Das nenne ich ein wirklich verantwortungsbewußtes Handeln! Kinder haben wollen bzw. in die Welt setzen und dann abhauen, weil die Partnerschaft gerade nicht so läuft, wie sie es sich in ihren Träumen vielleicht vorgestellt hat. Und vor allem auf welche Art und Weise! Tut mir leid, Martin! Dafür habe ich kein Verständnis!

Dazu fällt mir eine Parallele ein: Veni vidi vici!

Gruß
1 von 1000


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: brille007 am 20. Januar 2009, 17:51:40
Moin 1von1000,

Das nenne ich ein wirklich verantwortungsbewußtes Handeln! Kinder haben wollen bzw. in die Welt setzen und dann abhauen, weil die Partnerschaft gerade nicht so läuft, wie sie es sich in ihren Träumen vielleicht vorgestellt hat. Und vor allem auf welche Art und Weise! Tut mir leid, Martin! Dafür habe ich kein Verständnis!

genau das ist aber nun einmal der falsche Weg. Du setzt DEINE Motive über ihre. Die "Geschäftsgrundlage" für ihren Umzug nach Norddeutschland - Eure Beziehung - ist jetzt aber entfallen; die Karten werden genau jetzt neu gemischt. Warum soll sie sich damit auseinandersetzen, gemeinsam mit Dir eine Lösung zu finden, wenn sie auch ganz alleine eine finden kann? Bitte nicht vergessen: JEDER halbwegs pfiffige Anwalt wird ihr sagen "Ganz ok isses moralisch vielleicht nicht, aber ziehen Sie um, wohin Sie wollen. Niemand nimmt einer Mutter ein 8 Monate altes Kind weg. Sagen Sie im Zweifelsfall einfach, Sie stillen noch. Und natürlich räumen Sie Ihrem Ex ein grosszügiges Umgangsrecht ein..."

Die Gründe für das Scheitern Eurer Beziehung sind in diesem Zusammenhang dagegen so interessant wie der umfallende Sack Reis in China. Stell Dir einfach die Frage: Will ich einfach nur stur recht haben und ihr meinen Willen aufzwingen - oder im Interesse unseres gemeinsamen Kindes für die nächsten 18 Jahre eine tragfähige Lösung finden? Danach triffst Du eine Entscheidung - und lebst mit ihren Folgen.

Grüssles
Martin


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: galaxy878 am 20. Januar 2009, 17:51:56
Hey 1von1000,

Dafür habe ich kein Verständnis!
 

Das haben wir wohl alle nicht. Aber dir wurde ja schon mehrfach verdeutlicht, dass deine Ex am längeren Hebel sitzt.
Also - hab kein Verständnis - lass sie ziehen und seh dein Kinde auf Grund der Entfernung 2 Mal im Monat.

Oder, nimm Martins Vorschlag an, spring über deinen Schatten und versuche eine für EUCH akzeptable Lösung zu finden.

Das deutsche Familienrecht wird dich nur wenig unterstützen.

Grüße
galaxy


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 20. Januar 2009, 19:06:55
Hallo galaxy878
Zitat
Das haben wir wohl alle nicht. Aber dir wurde ja schon mehrfach verdeutlicht, dass deine Ex am längeren Hebel sitzt.
Also - hab kein Verständnis - lass sie ziehen und seh dein Kinde auf Grund der Entfernung 2 Mal im Monat.

Das habe ich mir auch so gedacht!
Immerhin ist auch die KM für die Zukunft des Jungen verantwortlich.
Ich hoffe, dass sie genug Verantwortungsbewußtsein besitzt!

Man wird sehen, wie sie sich künftig verhält. Hoffentlich schnallt sie dabei, dass es um den Jungen und nicht um sie geht.
Aus welchen Gründen auch immer sie diesen Schritt wagt, ist letztendlich egal.
Sie kann und macht es eben und nicht das Geringste ist dagegen zu tun außer es anscheinend schlimmer zu machen.

So, dann lege ich mal die Beine hoch, mache es mir bequem, schau mir das Ganze mal an und warte, was passiert!
Einen anderen Weg scheint es nicht zu geben!

Vielleicht sollte man schon mal Wetten abschließen, was zuerst passiert!
Die Klage für den Betreuungsunterhalt oder gegen das Umgangsrecht!

Ich bedanke mich noch mal recht herzlich für eure Beiträge und lasse bestimmt bald wieder von mir "hören"!  :wink:

Gruß
1 von 1000



Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: midnightwish am 20. Januar 2009, 19:17:22
Zitat
Ich bedanke mich noch mal recht herzlich für eure Beiträge und lasse bestimmt bald wieder von mir "hören"!

Besser nicht, von dem Kleinkindlichen "Bäh, dann spiele ich halt gar nicht mit"-Gehabe hab ich allmählich hier genug gelesen.  :mad:

Anstatt den Hintern in die Hose zu kriegen, diese hochzuziehen und ein konstruktives Gespräch wenigstens zu versuchen, reagierst du wie ein Kleinkind. Entweder ganz oder gar nicht, entweder so wie ich will, oder ich tue halt gar nix...

Du bist Vater mit Verantwortung und von daher solltest du wenigstens versuchen eine gütliche Lösung anzustreben, anstatt dich beleidigt auf den Hintern zu setzen. Brille hat dir eine mögliche und gute Marschrichtung aufgezeigt.

Wenn du jetzt schon so kindisch reagierst kann ich für das arme Würmchen nur hoffen das wenigstens die Mutter ein wenig erwachsener ist.

Tina




Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 20. Januar 2009, 19:52:44
Hi Tina,

danke für Deinen abschließenden Beitrag.

Ich habe mir beim Schreiben des letzten Beitrages überlegt, ob ich den Smiley "Ironie" hätte einfügen sollen.
Anscheinend hätte ich es machen sollen!

Zitat
So, dann lege ich mal die Beine hoch, mache es mir bequem, schau mir das Ganze mal an und warte, was passiert!
Einen anderen Weg scheint es nicht zu geben!

Also, hier ist er!  :ironie:

Nix für ungut!  :wink:

Gruß
1 von 1000


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 02. Februar 2009, 12:19:37
Hallo, da bin ich wieder...

Wie schon erwähnt, hatte sich die KM mit unserem Sohn ohne mein Wissen in ihrer neuen Wahlheimat angemeldet.
Nun hat sie eine Wohnung in einem anderen Ort gefunden und möchte sich natürlich dort anmelden.

Ich habe ein Schreiben des ansässigen Meldeamtes bekommen, weil dafür meine Einwilligung benötigt wird.
Ja, ich als KV! Wahnsinn! Das es so etwas doch noch gibt...  :thumbup:

Durch das ganze Hin und Her und vor allem durch die neuen Erfahrungen bin ich mir nicht sicher, ob ich die Anmeldung
einfach so unterschreiben sollte. Was meint ihr? Sollte ich es machen oder hat es wieder irgendwelche Konsequenzen
für mich?

Gruß
1von1000


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: Beppo am 02. Februar 2009, 13:09:26
Hallo I von M

Vor der Frage stand ich auch und hätte durch Verweigerung lediglich meine mangelnde Kooperationsbereitschaft dokumentiert und habe stattdessen, durch Zustimmung bestätigt, dass sie ja doch machen kann was sie will.

Hilft dir das weiter?


Titel: Re: Freundin zieht mit Kind weg
Beitrag von: 1von1000 am 03. Februar 2009, 08:24:14
Hallo Beppo!

Nicht wirklich, aber das sind auch meine Gedanken und wahrscheinlich der einzig sinnige Weg!
Man sieht sich immer zwei Mal im Leben...

Gruß
1von1000