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Artikel zu dem Thema:

Urteile andere Rechtsgebiete


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144 Artikel (15 Seiten, 10 Artikel pro Seite)

zu Seite: 3 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 .. 15 zu Seite: 5

FG Berlin:Entlastungsbetrag für Alleinerziehende auch für Wochenend-/Ferienvater
Urteile andere Rechtsgebiete  1. Einem alleinstehenden Vater ist ein Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b EStG) zu gewähren, wenn seine 9-jährige Tochter mit Nebenwohnsitz bei ihm gemeldet ist, sich bei ihm regelmäßig und längerwährende in einem eigens für ihre Bedürfnisse eingerichteten Kinderzimmer aufhält und deren Mutter bereits wiederverheiratet ist

2. Eine Meldung des Kindes mit Hauptwohnsitz ist nicht Voraussetzung für die Gewährung des Alleinerziehendenfreibetrags

Veröffentlicht von DeepThought am Mittwoch, 13. August 2008 (2240 mal gelesen)
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BFH: Abgrenzung typische und untypische Unterhaltsaufwendungen
Urteile andere Rechtsgebiete  1. Aufwendungen für den typischen Unterhaltsbedarf -insbesondere Ernährung, Kleidung, Wohnung, Hausrat, Versicherungen - einer dem Steuerpflichtigen gegenüber unterhaltsberechtigten Person können nur nach § 33a Abs. 1 EStG abgezogen werden; Unterhaltsleistungen, mit denen ein besonderer und außergewöhnlicher Bedarf abgedeckt wird - z.B. Krankheits- oder Pflegekosten - dagegen nach § 33 EStG.

2. Die Abgrenzung der typischen von den untypischen Unterhaltsaufwendungen richtet sich nach deren Anlass und Zweckbestimmung, nicht nach deren Zahlungsweise. Die Abfindung der Unterhaltsansprüche des geschiedenen oder getrennt lebenden Ehegatten fällt daher auch dann unter § 33a Abs. 1 EStG, wenn der Steuerpflichtige dazu verpflichtet ist.
Veröffentlicht von DeepThought am Donnerstag, 19. Juni 2008 (404 mal gelesen)
(mehr... | 13754 mehr Zeichen | 0 Kommentare? | Druckbare Version  Diesen Artikel an einen Freund senden | Punkte: 0)


OLG Celle: Verwendung einer unerlaubten GPS-Ortung
Urteile andere Rechtsgebiete  Bedient sich ein von einer Partei beauftragter Detektiv eines heimlich eingesetzten GPS-Senders, um Erkenntnisse über das Bestehen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft zu gewinnen, handelt es sich um eine wegen Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung unzulässige Ermittlungsmethode. Als unzulässiges Beweismittel sind dadurch gewonnen Ergebnisse nicht prozessual verwertbar. Die durch die Beauftragung des Detektivs entstandenen Kosten sind dann nicht zu erstatten.
Veröffentlicht von DeepThought am Dienstag, 20. Mai 2008 (1044 mal gelesen)
(mehr... | 7743 mehr Zeichen | 1 Kommentar | Druckbare Version  Diesen Artikel an einen Freund senden | Punkte: 4.5)


BFH: Teilverzicht auf nachehl. Unterhalt gegen Einmalzahlung ist Schenkung
Urteile andere Rechtsgebiete  

Erhält ein Ehegatte zu Beginn der Ehe vom anderen Ehegatten als Ausgleich für einen ehevertraglich vereinbarten Teilverzicht auf nachehelichen Unterhalt einen Geldbetrag, ist dies als freigebige Zuwendung zu beurteilen. Der Teilverzicht stellt keine die Bereicherung mindernde Gegenleistung dar .

Veröffentlicht von DeepThought am Samstag, 17. November 2007 (2016 mal gelesen)
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OLG Oldenburg: Leistungen des Schwiegersohnes am Haus der Schwiegereltern
Urteile andere Rechtsgebiete  Ein früherer Schwiegersohn, der in großem Umfang Arbeitsleistungen erbracht hat, um in dem Haus seiner Schwiegereltern eine Ehewohnung zu errichten, und dadurch den Wert des Hauses erheblich gesteigert hat, kann von diesen den Wert seiner Leistungen als ungerechtfertigte Bereicherung herausverlangen, wenn kurz darauf die Ehe scheitert, die Ehewohnung verlassen wird und die früheren Schwiegereltern die Wertsteigerung durch Verkauf des Hauses realisiert haben.
Veröffentlicht von DeepThought am Montag, 05. November 2007 (601 mal gelesen)
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OLG Oldenburg: Zust. Familiengericht ungeborenes Kind (Erziehungsfähigkeit)
Urteile andere Rechtsgebiete  Ist das Kind noch nicht geboren, bestimmt sich die örtliche Zuständigkeit des Familiengerichts für Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls analog § 36 a FGG
Veröffentlicht von DeepThought am Montag, 15. Oktober 2007 (1241 mal gelesen)
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OLG Schleswig: Keine PKH in Umgangssachen ohne vorprozessuale Klärungen
Urteile andere Rechtsgebiete  Ein Prozesskostenhilfegesuch für ein gerichtliches Umgangsrechtsverfahren kann mutwillig sein, wenn der Antragsteller nicht zuvor versucht hat, die erstrebte Erweiterung des Umgangsrechts ohne Inanspruchnahme des Gerichtes ggf. mit Hilfe des Jugendamtes zu regeln.
Veröffentlicht von DeepThought am Donnerstag, 04. Oktober 2007 (459 mal gelesen)
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BFH: Umgangskosten und Schulgeld sind keine Außergewöhnlichen Belastungen
Urteile andere Rechtsgebiete  Aufwendungen eines Elternteils für Besuche seiner bei dem anderen Elternteil lebenden Kinder sind nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar (Fortführung des Senatsurteils vom 28. März 1996 III R 208/94, BFHE 180, 551, BStBl II 1997, 54).
Veröffentlicht von DeepThought am Donnerstag, 27. September 2007 (1179 mal gelesen)
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OLG Schleswig: Unterbringung trotz entgegenstehender Vorsorgevollmacht
Urteile andere Rechtsgebiete  
  1. Die in Art. 19 Abs. 4 GG verbürgte Effektivität des Rechtsschutzes gebietet es, in Fällen, in denen der durch die geschlossene Unterbringung tiefgreifende Eingriff in das Grundrecht der Freiheit beendet ist, die Schutzwürdigkeit des Interesses des Betroffenen an der Feststellung der Rechtswidrigkeit des Grundrechtseinriffs zu bejahen.
  2. Zum Umfang der Überprüfung der Unterbringung auf einen entsprechenden Feststellungsantrag durch das Rechtsbeschwerdegericht.
  3. Bei einer Unterbringung nach § 7 PsychKG SH ist im Hinblick auf die psychische Erkrankung und die geforderte Gefährdungslage ein hinreichend konkreter und nachvollziehbarer Sachverhalt festzustellen und dieser im Verhältnis zur angeordneten Maßnahme zu würdigen.
  4. Eine Vollmacht, die der Betroffene vorsorglich errichtet, geht einer Betreuung nicht unter allen Umständen vor, sondern nur insoweit, als sie geeignet ist, die Erforderlichkeit einer Betreuung i. S. d. § 1896 Abs. 2 BGB entfallen zu lassen.
  5. Der Anspruch des Betroffenen auf rechtliches Gehör beinhaltet u. a., dass ihm ein schriftliches Sachverständigengutachten grundsätzlich vollständig und rechtzeitig vor seiner Anhörung zu übermitteln ist. Wird ein mündliches Gutachten eingeholt, so hat dieses in Anwesenheit des Betroffenen zu geschehen oder - wenn dies aus gesundheitlichen Belangen nicht möglich ist - in Anwesenheit eines bestellten Verfahrenspflegers.
  6. Ein Verfahrensverstoß wirkt sich bei der Feststellung der (materiellen) Rechtswidrigkeit nur aus, wenn die angefochtene Entscheidung darauf beruht. Der Betroffene muss demnach in der Regel nach Kenntniserlangung von den ihm zunächst vorbehaltenen Umständen darlegen, was er bei Gewährung rechtlichen Gehörs in der Vorinstanz vorgetragen hätte.
Veröffentlicht von DeepThought am Mittwoch, 18. Juli 2007 (1051 mal gelesen)
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BVerfG: Automatisierter Kontenabruf größtenteils verfassungskonform
Urteile andere Rechtsgebiete  
  1. § 93 Abs. 8 AO verstößt gegen das Gebot der Normenklarheit, da er den Kreis der Behörden, die ein Ersuchen zum Abruf von Kontostammdaten stellen können, und die Aufgaben, denen solche Ersuchen dienen sollen, nicht hinreichend bestimmt festlegt.  
  2. § 24 c Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 KWG und § 93 Abs. 7 AO sind mit dem Grundgesetz vereinbar.
Veröffentlicht von DeepThought am Mittwoch, 13. Juni 2007 (313 mal gelesen)
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