Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern

Der Schlüssel passt nicht - ich bin ausgesperrt

Datum: Mittwoch, 01. Januar 2003
Thema: Erste Hilfe

Eine Methode, den unliebsamen Partner der Ehewohnung faktisch zu verweisen ist der Austausch der Schlösser.

Verhaltensweisen:
  1. Ruhe bewahren
  2. Nicht randalieren
  3. Zum Einwohnermeldeamt fahren und Anmeldung prüfen
  4. Zum Anwalt und Einstweilige Verfügung beantragen und mit Eidesstattlicher Versicherung untermauern
  5. Bei Freunden, Bekannten oder im Hotel übernachten

Wenn es schon so weit gediehen ist, kann mit einer gütlichen Trennung nicht mehr gerechnet werden. Für den Ausgesperrten gibt es keine Lösung und er kann nur hoffen, irgendwo einen Koffer mit den notwendigsten Utensilien zu entdecken. Randalieren bringt gar nicht, dies würde den im Haus verbliebenen Partner nur veranlassen, die Polizei zu rufen, weil eine Bedrohung gesehen wird. Die nimmt sich dieser Sache in Form eines Platzverweises oder gar Arrestes an. In ländlichen Gegenden wo man sich halt gut kennt, ist es mitunter möglich, dass ein Ehepartner den anderen beim Einwohnermeldeamt abmelden kann. Rechtlich ist das nicht zulässig, aber dennoch machbar, man kennt sich ja schließlich und Solidaritätsbekunden gehört nun einmal zur jahrelangen Freundschaft. Auch hier gibt es erst einmal keine Möglichkeit der unmittelbaren und sofortigen Gegenwehr. Einfach wieder beim Einwohnemeldeamt anmelden und die Sache ist vom Tisch. Über einen Anwalt ist bei Gericht ein Antrag auf Einstweilige Verfügung Sollte der aussperrende Partner die Wohnung verlassen (Einkaufen muss ja schließlich jeder irgendwann) sollte man mit zwei vertrauten Personen in die Wohnugn/das Haus eindringen; ein Schküsseldienst ist hier auch behilflich. Die Legitimation für den Schlüsseldienst ist die Wiederanmeldeurkunde vom Einwohnermeldeamt bzw. der Ausweis. Der Schlüsseldienst/die vertrauten Personen sind dann beim Einbau eines neuen Schlosses behilflich, wodurch der aussperrende Partner nun selbst zum Ausgesperrten wird. Einer der vertrauten Personen hat sich dauerhaft in der Wohnung "einzunisten", damit das alles nicht noch einmal passiert. Sollte der nun ausgesperrte Partner die Polizei rufen, ist der Antrag auf Einstweilige Verfügung das notwendige Beweismittel, um in den Aufenthalt in der Wohnung/dem haus zu rechtfertigen. Für alle dies werden Zeugen benötigt und es ist besser zwei Zeugen zu haben, als einen.

Autor: vatersein.de







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