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Unterhaltszahlungen in der Einkommensteuer
Geschrieben am Mittwoch, 01. Januar 2003 von DeepThought
Erste Hilfe   

Im Rahmen des >Realsplitting< kann der Unterhaltsverpflichtete die an den Ehegatten/Partner geleisteten Unterhaltszahlungen in seiner Einkommensteuererklärung steuermindern bis zu einer Höchstgrenze von 13.805 Euro absetzen.

Dieser Vorgang wird über die Anlage U abgehandelt und hat zur Folge, dass der Unterhaltsberechtigte den erhaltenen Unterhalt in seiner Einkommensteuererklärung als Einnahme zu versteuern hat. 

Der Unterhaltsverpflichtete hat dem Unterhaltsberechtigten sämtliche Nachteile hieraus zu ersetzen. Zunächst ist dies natürlich der Steuernachteil, da der Unterhaltsberechtige den Unterhalt als Einnahme angeben muss und dadurch die Steuerlast steigt. Dieser Steuernachteilsausgleich ist wiederum gezahlter bzw.erhaltener Unterhalt und im Folgejahr entsprechend zu behandeln.

Wesentlicher Nachteil ist der Ausgleich sämtlicher Nachteile, also auch z.B. den Verlust oder die Reduzierung von Sozialleistungen des Staates, Wegfall des Erziehungsgeldes, höhere Beiträge für den Kindergarten oder auch die Notwendigkeit zum Abschluss einer eigenen Krankenversicherung. Aus diesem Grunde sollte das Realsplitting wohl überlegt sein.

Eine andere Möglichkeit ist das Absetzen des Unterhalts nach § 33a Abs. 1 EStG, was zwar nur bis zu einer Höhe von 7.188 Euro (ab 01.01.2002) möglich ist, aber im Gegenzug die Nachteile beim Unterhaltsempfänger nicht ausgeglichen werden müssen und der Unterhaltsempfänger auch nicht zustimmen muss. Das eigene Einkommen des Unterhaltsempfänger wird auf den Freibetrag reduzierend angerechtnet. Daher lohnt sich der Ansatz als außergewöhnliche Belastung nur, wenn der Unterhaltsempfänger keine oder nur geringe eigene Einkünfte hat.

Autor: vatersein.de


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