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vatersein.de - Forum 10. Februar 2012, 19:52:56 *
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Autor Thema: Ich weiß nicht mehr weiter...  (Gelesen 6543 mal)
matraj63
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« Antwort #25 am: 03. Juni 2007, 23:02:59 »

Guten Abend!

Ich habe heute mal wieder sehr viel im Forum gelesen und noch mehr nachgedacht. Dabei ist mir bewusst geworden, was ich eigentlich wirklich will.
Ich will wieder ein selbstbestimmtes Leben, MEIN LEBEN. Ich will von dieser Frau nicht mehr abhängig sein, mir ihren Willen nicht mehr aufdrücken lassen, die Kinder nicht mehr zum Druckmittel machen lassen. Die ganze Zeit hat sie nur mit den Kindern jongliert, um mich in die Ecke zu drängen. Sie weiß, dass sie die Kinder immer gut als Druckmittel gegen mich benutzen kann. Um die Kinder geht es ihr so wie ich sie einschätze überhaupt nicht, sondern um Macht, evtl. Geld, ein "einfaches Leben", Geld von mir, ihr Job, KG, Kinder zu mir oder Freunden wann sie es braucht. Und gut dazustehen vor anderen.
 Bei so viel Freiraum, den sie in ihrem Leben braucht, stehen ihr die Kinder eigentlich doch nur im Weg - standen sie bisher ja auch schon häufig genug, obwohl ich fast jeden Tag ab 16:45 Uhr  zuhause war und die Kids in der Kita bis 15:00 oder 16:00 Uhr...

Irgendwo habe ich hier heute gelesen, dass man runter kommen muss von dem "Ich will doch nur das beste für die Kinder" Geschwafel (nicht böse gemeint). Klar will ich, wie wohl jeder Vater hier,  das beste für die Kinder, aber die Fixierung auf diesen einen Gedanken vernebelt einem das Hirn. In meinen Augen kann ich den Kindern nur ein wirklich guter Vater sein, wenn ich mich selbst noch (oder wieder) achten kann, selbst über mein Schicksal bestimme. Agiere und nicht reagiere. Und wenn es darauf hinauslaufen sollte, dass ich die Kinder nur jedes 2 WE sehe, kann ich mir aber im Spiegel in die Augen sehen und sagen "OK, die Kinder siehst du nicht so häufig, wie du es wünscht, aber du hast gekämpft, und die Freiheit über dich selbst - die kann sie dir nicht nehmen. Und die Kinder haben einen Vater, zu dem sie aufblicken können."
Es kommt nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität des Umgangs an, irgendwann würden die Kinder wohl realisieren, wer wirklich hinter ihnen steht.

Ich verändere meine Strategie jetzt.
Mein Hauptinteresse ist nun ein Leben, über das ich selbst bestimme, damit nehme ich ihr die Kinder als Druckmittel.
Das Wechselmodell ist ein Angebot an sie, eine Art der Unterhaltsleistung, die weit über die paar Hundert Euro hinausgeht, die sie sonst bekommen würde. Die auch ihr Freiheit gibt und die ich sehr gerne bereit bin zu leisten, weil ich die Kinder liebe, achte, respektiere und schätze. Aber ich bin nicht erpressbar. Was habe ich zu verlieren? Geld und Luxus vielleicht - aber das sind Peanuts im Vergleich zur Selbstachtung, die ich zurückgewinne. Ich war sonst immer stark, nur hat sie es über Jahre (sehr geschickt) hinbekommen, mein Selbstbewusstsein zu unterhöhlen, mich in ein Abhängigkeitsverhältnis zu bugsieren, meine Sinne zu vernebeln - ich bin wie mit Scheuklappen durchs Leben gelaufen. Aber jetzt sehe ich das alles klarer - und ich werde das schaffen, ich habe schon so vieles geschafft! Sollte diese Taktik nicht unmittelbar zum Erfolg führen, spiele ich auf Zeit, denn so wie ich meine Nochgattin kenne, wird die Zeit für mich spielen...

Bin schon gespannt, wie sie reagiert...

In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Nacht
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LadyAlexx
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« Antwort #26 am: 04. Juni 2007, 15:42:43 »

Hallo!

Schön zu lesen, dass du scheinbar "aufgewacht" bist.  thumbup Kann sehr gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Man beginnt erst langsam, wieder zu begreifen, wer man selbst eigentlich ist, welche Wünsche und Bedürfnisse man hat.

Ich hoffe, du hast heute auch gleich die richtigen, wichtigen Schritte unternommen, um nicht weiterhin nur zu reagieren! Für alles was noch vor dir liegt, wünsche ich dir die nötige Kraft und viel Durchhaltevermögen. So wie du es beschreibst, spielt die Zeit scheinbar tatsächlich für dich. Auf Dauer kann niemand eine Person spielen, die er nicht ist. 

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matraj63
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« Antwort #27 am: 05. Juni 2007, 12:34:21 »

Hallo LadyAlexx!

Danke für die bestätigenden Worte, das tut im Moment wirklich gut. Ich komme gerade vom JA, der Sachbearbeiter war sehr nett, ist auch nicht gleich erschrocken beim Thema Wechselmodell (wobei ich jetzt anfange, lieber Doppelresidenzmodell zu sagen, klingt irgendwie nicht gleich negativ, hat eher etwas von Stabilität. Man darf glaube ich die psychologische Kriegsführung nicht ausser Acht lassen.). Im Gegenteil hat er sogar auf die Vorzüge hingewiesen, Mama und Papa bleiben erhalten, entlassten sich gegenseitig etc.. Ich habe ihm sehr deutlich gemacht, dass ich einerseits eine starke Bindung zu den Kindern habe und dass ich mehr als bereit bin, meine Unterhaltspflicht nicht auf die Zahlung von Geld zu reduzieren. Anderseits aber auch MEIN LEBEN leben will und werde, ohne mich unter Druck setzen zu lassen.
Raten konnte er mir leider auch keine weiteren Schritte, weil wir schon in der Trennungsberatung seien und eine Mediation anstreben würden. Ich müsse nun leider abwarten, ob meine Nochgattin dahin mitkäme.

Naja, meiner Ex hatte ich auch deutlich gemacht, dass ich nicht erpressbar sei.
Kurzer Auszug aus unserer SMS Kommunikation,
Sie: "Du willst den Alltag mit den Kids? Dann wähle die tage an denen Therapien laufen. Mach doch früher Feierabend und setz dich mit den Kids 3 Stunden zum Chirurgen...zur Homäopathie, räum mit ihnen die Zimmer auf, geh einkaufen. zwing mich nicht dazu mehr arbeiten zu müssen..."

Dann gehts kurz um den Wert des Hauses und darum, dass sie selbstverständlich darin wohnen bleibt. Sie scheint aber langsam in die Realität zu finden.

Summe XXX, die im Raume steht "...wie soll ich das schaffen?"  und "ich wollte keinen Unterhalt von dir" - naja, dass sie es nicht finanziell schafft, glaube ich, aber das mit dem Unterhalt irgendwie nicht...
weiter schreibt sie"ich will für die Kids da sein ohne finaziellen Sorgen, ohne 100 % Schichtdienst"

Ich habe geantwortet, dass ich deswegen das Doppelresidenzmodell vorgeschlagen habe, dass alle davon profitieren, dass wir uns gegenseitig entlasten, dass den Kids Mama und Papa erhalten bleiben etc. pp. Ausserdem würde ich jetzt als Hauptziel mein selbstbestimmtes Leben ansehen, ohne Druck über die Kinder auf mich zuzulassen.

Darufhin antwortet sie:"dann habe ich den termin am 14.06 wohl missverstanden. Du treibst mich mit deinen vorwürfen und deiner Art in die Ecke, sodass ich trete und...abschalte"

Ich verstehe nicht, was es an einem Mediationstermin nicht zu verstehen gibt., schließlich war sie beim Gespräch zumindest mal physisch anwesend. Und zu den Vorwürfen und in die Ecke drängen - was meint sie, dass sie sagen kann, "Du, ich hab keinen Bock mehr auf dich, ich nehm die Kinder, das Haus, Unterhalt will ich nicht (ABER ich komme mit dem Geld nicht hin...), ich arbeite ca 10 Tage im Monat im Schichtdienst,( + Rufdienste + Party), du kannst die Kinder sehen, wann du willst (aber nicht über Nacht. Wenn sie Spätdienst hat, soll ich die Kinder bei Ihr ins Bett bringen, und auf sie warten), wir können uns ja am Anfang des Monats hinsetzen und schauen, wann wer die kinder hat." Das war so in kürze die Quintessenz dessen, was sie mir vorgeschlagen hat. Und jetzt dräng ich sie in die Ecke? Weil ich nicht jubelnd und dankend sage "Jawohl Teuerste, so hab ich mir mein Leben immer vorgestellt, dafür hab ich garbeitet, um DIR alles zu bieten, Kinder (wenns gerade passt), Freizeit, Haus, Geld..."? - Ne, es geht um UNS (inkl. Kinder), und darin gibt es auch ein ICH, einen L... und einen N..., deren Wünsche und Bedürnisse sie scheinbar ignoriert.

Nun hoffe ich, daß sie aufwacht und auf die Mediation. Und hoffe zudem, dass sie nun nicht zum "Angstbeisser" wird (weiß grad nicht, wie ich es besser formulieren soll) und unrational reagiert.

Aber ich fühle mich gut bei dem Gedanken, nicht mehr ihr Hampelmann zu sein - und das kann sie mir nicht mehr nehmen. Ich bin mir der möglichen Konsquenzen bewußt, die aber alle besser sind als ein Abhängigkeitsverhältnis!

LG
Frank
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Frischling

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« Antwort #28 am: 06. Juni 2007, 23:35:59 »

 Hallo Frank,

ich bin über google auf diese Seite gestossen und habe mit Interesse und teilweiser grosser Angst und Verwunderung gelesen, wie sich so eine Lebenssituation entwickeln kann. Ich selber stehe vielleicht noch nicht am Anfang einer Trennung, zumindest ist es noch nicht offiziell ausgesprochen, aber ich versuche schon jetzt auf diesem Weg mit ein paar Eindrücke zu verschaffen, was da auf einen zukommen kann und wie schnell man von dem Weg abkommt, den man im "Guten" noch zu einer anderen Zeit mit seiner Frau besprochen hatte. Ich kann nur für Dich hoffen, dass Du Deinen roten Faden nicht verlierst und durchhälst, was Du Dir als Ziel gesetzt hast.

Gruss
yltype
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matraj63
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« Antwort #29 am: 07. Juni 2007, 21:14:14 »

Hallo !

Jetzt wird das ganze Schauspiel irgendwie abstrakt.
Gestern war meine Nochgattin ausgesprochen nett zu mir (weil eine Freundin bei uns war?), hatte sich, als sie zur Nachtschicht musste, verabschiedet und mir zärtlich über den Arm gestreichelt. Später klingelte das Telefon - ihr Vater war dran. Er hätte von ihrem Bruder und ihrer Schwester gehört, dass bei uns irgendwas nicht stimmt, dass es sich so anhöre, als würde eine Trennung unausweichlich sein. Ich habe versucht ihm die Situation zu schildern, von der Schwierigkeit mit seiner Tochter zu reden bzw. einer Lösung nahe zukommen. Und ich habe ihm gesagt, dass ich keine Möglichkeit mehr sehe, dass wir wieder zueinander finden, da schon im Vorfeld zu viel geschehen sei. Später habe ich noch mit seiner Frau gesprochen (=Stiefmutter meiner Nochgattin). Wir haben sehr offen über die jetzige Situation und Probleme, etwas über die Vorgeschichte und mögliche Lösungen gesprochen. Aus meiner Sicht war es ein sehr offenes, freundschaftliches Gespräch, das mir sehr gut getan hat.
Allein schon deswegen, weil meine Schwiegereltern auch meine Sichtweise hören wollten, sie auch verstehen und nicht den Eindruck vermittelten, einem schwarz- weiß -Denken zu verfallen - das rechne ich ihnen sehr hoch an.
Heute war ich mit den Kindern unterwegs, da klingelt mein Handy. NochFrau am Apparat: "Das war das allerletzte, dass du mit meinem Vater gesprochen hast. Ich rede kein Wort mehr mit dir!" - aufgelegt. Ich rufe zurück, stelle fest, dass erstens ihr Vater bei mir angerufen hat, das ich zweitens  dann selbstverständlich  mit ihm rede, und das es drittens verdammt traurig ist, dass er die Nachricht unserer Trennung von ihren Geschwistern erfahren muss. Danach war Funkstille. Als ich mit den Kindern nach Hause kam, war sie mit dem Motorrad weg, ist bis jetzt noch nicht wieder aufgetaucht. Gesprächen geht sie die letzten Tage sowieso aus dem Weg - ob da was im Busch ist?
Morgen hab ich den RA Termin, mal sehen, was der mir rät.

Ganz schön verwirrte Grüße question
Frank
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« Antwort #30 am: 11. Juni 2007, 10:48:22 »

Hallo!

Kleiner Zwischenbericht:
Am Freitag war der RA Termin, meine Anwältin hat angesichts der Forderungen meiner Frau gemeint, dass diese sich mal anwaltlichen Rat holen sollte, um auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Somit gehe ich jetzt mal davon aus, dass ihr bisheriges Kettengerassel eben auch nur dieses ist.
Da für den 14.06. der Mediationstermin ansteht, hat mir meine Anwältin geraten, diesen ersteinmal abzuwarten.  Ihrer Ansicht nach ist das Erreichen eines Doppelresidenzmodells fast nur durch eine Einigung der Eltern möglich. Sobald dies auf Ebene der Anwälte (und Gericht) geregelt wird, sind die Aussichten hierauf verschwindend gering. Sollte die Mediation nicht zustandekommen oder im Laufe der Zeit abgebrochen werden, würde ich meine Nochgattin durch meine Anwältin auffordern, auszuziehen, das ABR beantragen mit dem Ziel: Kinder zu mir, Besuchregelung für meine Nochgattin.  Viele Tipps, die mir auch schon hier im Forum geraten wurden, bestätigte sie, z.B. auf keinen Fall auszuziehen oder sie mit den Kindern ausziehen zu lassen. Allerdings sei es keine gute Option, Tatsachen in der Form zu schaffen, wie z.B. Schlösser austauschen und Nochgattin vor die Tür zu setzen oder mit den Kindern auszuziehen.Sollte meine Noch-Frau zu solchen Maßnahmen greifen, soll ich unverzüglich per Eilantrag ABR beantragen.
Ich überlege mir nun verschiedene handfeste und praktikable Konzepte für das WM und für das eventuelle Scheitern der Mediation und werde die Dinge, die ich schriftlich fixieren kann, niederlegen und bei Gelegenheit dem JA vorlegen.

An der heimatlichen Front herrscht im Moment eine angespannte Stimmung, meine Nochgattin geht mir aus dem Weg, ist häufig weg. Vorgestern ohne mich zu benachrichtigen, hab auf einmal festgestellt, dass ich mit den Kindern alleine war - sie muss mir ja nicht sagen wohin sie geht, aber dass sie geht sollte doch wohl drin sein...
Was mich nervt, sind die kleinen Gemeinheiten, mit denen sie versucht, die Kinder auf ihre Seite zu ziehen. Z.B. wollte ich den Kindern ein Taschenmesser (gibt da extra ein Schweizer Taschenmesser, dass für Kinder geeignet ist) kaufen. Wir hatten uns eigentlich auf den 6ten Geburtstag geeinigt. Nun hat sie L schon eins geschenkt...als ich den Kindern gestern noch ihre Gute-Nacht-Geschichte vorlas, kam sie ins Zimmer und gab den Kids noch ein normales Schweizer Taschenmesser mit den Worten:"Nur zum Anschauen". Die Geschichte war erstmal vergessen. Ich hab den Kindern erklärt, dass ich das nicht gutheisse, dass wir eigentlich eine Abmachung hatten, auf ihren Geburtstag verwiesen und dass dieses Messer für sie zu gefährlich sei. Ich habs dann weggenommen und weitergelesen. Mit ihr konnte ich nicht mehr sprechen, weil sie schon wieder weg war...
Was mich allerdings gefreut hat, war ein Telefongespräch mit ihrem Bruder. Er hatte uns beiden für die Trennung seine Hilfe angeboten. Er erzählte mir, dass sie wollte, dass er mich auffordert auszuziehen. Er lehnte diese Art von "Hilfestellung" ab und meinte, dass man im Leben Kompromisse eingehen müsse und dass wir zusammen eine Lösung finden müssten - wie Recht er hat.
Ihr Vater hatte sich auch noch einmal bei mir gemeldet - mittlerweile hatte sie wohl mit ihm gesprochen und versucht ihn einzunorden. Ich habe ihm meine Position nocheinmal ganz deutlich gemacht, auf die Mediation verwiesen, auf die zur Zeit fehlende Kompromissbereitschaft seiner Tochter. Und ich habe einige "Missverständnisse" (Fehlinformationen seitens meiner Nochgattin) versucht aufzuklären (z.B. dass nicht SIE, sondern WIR das Haus gekauft haben, das WIR uns um die Kinder kümmern etc, pp. Ich staune immer wieder, dass scheinbar alle Leute ihr abkaufen, dass alles was WIR erreicht haben, IHR zuzuschreiben ist - und dass bei einem 40% Job, intensiver Ausschöpfung ihrer Freiheiten = Abwesenheit - was meinen die und vor allen SIE eigentlich, was ich gemacht habe, wo ich dabei war?) - ich hoffe, dass es bei ihm angekommen ist, wenn es auch für den Ausgang der ganzen Geschichte nicht wirklich von Bedeutung ist.

So, genug gejammert, ich muss noch arbeiten und einige Dinge regeln

LG
Frank

P.S. Hab noch eine Seite im I-Net zum Wechselmodell gefunden. Liefert imho einige gute Argumente für das WM. Werde meine Argumentation darauf aufbauen
http://www.system-familie.de/wechselmodell.htm
« Letzte Änderung: 11. Juni 2007, 11:47:27 von matraj63 » Gespeichert

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« Antwort #31 am: 12. Juni 2007, 21:30:19 »

Hallo!

Manchmal nagt ja doch noch ein gewisser Zweifel an mir...daher eine wohl besch***te Frage mad3
Nochgattin hat mir heute einen Zettel hingelegt, dass ich doch 200€ in die Haushaltskasse legen soll, um das Mittagessen in der Kita zahlen und einkaufen zu können. Ihren Anteil habe sie schon bezahlt.
Nun ist es so, dass das Kindergeld auf ihr Konto geht und das ALLE sonstigen Ausgaben von meinem Konto abgebucht werden (Strom, Gas, Wasser, Grundbesitzabgaben, Kitagebühr). Ich finde es jetzt gerechtfertigt, alle Kosten zu teilen, nicht nur die Haushaltskasse. Schließlich könnte sie sich ja auch ne Wohnung suchen, da wären die Kosten wohl höher. Sehe ich das falsch? Oder sollte man das anteilig vom Gehalt berechnen?

Schonmal Danke für eure Antworten

LG
Frank
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« Antwort #32 am: 13. Juni 2007, 08:36:02 »

Guten Morgen!

Und die Sorgen gehen weiter...
Ich habe meiner Nochgattin auf ihren "lieben" Zettel mit der Forderung nach Haushaltsgeld vermerkt, dass wir darüber nochmal in Ruhe sprechen müßten. Auf dem Weg zur Kita/Arbeit rief sie mich zornesentbrannt an, wie ich es wagen könnte kein Haushaltsgeld beisteuern zu wollen. Ob ich denn nicht sähe, das sie zur Zeit noch wohlwollend zu mir sei und das sie am liebsten zum Anwalt gehen würde um ihr Recht einzuklagen...Als ich etwas erwiedern wollte, hat sie aufgelegt!

Später dann kam eine SMS mit folgendem Inhalt:
- ich solle zum Anwalt gehen, um die Scheidung einzureichen
- das Haus könne sie nicht halten, also soll ich es nehmen
- alles weitere hätte ich mir nun verspielt
- Haushaltsgeld zu verweigern sei echt arm
- ich sei kompromisslos und solle mein Verhalten überdenken

Ich habe geantwortet, dass sie zu vergessen scheint, das zum alltäglichen Bedarf auch Gas, Strom, Wasser, Grundbesitzabgaben etc. gehören, die allesamt von mir bezahlt werden und imho auch geteilt werden müssen. Ausserdem habe ich nicht behauptet, kein Haushaltsgeld zahlen zu wollen, sondern dies mit ihr bereden zu wollen.

Wenn ich das mal versuche nüchtern zu betrachten (was mir vielleicht aufgrund der Situation nicht so ganz gelingt?), so würde ich sagen, dass wir nun in einer WG leben - und da werden auch alle Kosten geteilt.

Ist denn meine Logik so fern der Realität? Oder gibt es da tatsächlich advokatische Winkelzüge, die ihr Recht geben würden?

Ich schieb ihr Verhalten mal ein wenig auf  "Morbus Nachtwache", dass sie so auf mein "renitentes" Verhalten reagiert. Morgen ist ja der Mediationstermin, ansonsten sehe ich nun tatsächlich keinen anderen Weg mehr als die Sache durch Anwälte zu regeln.

Was meint ihr? Freue mich über jede Anregung / Kritik.

LG
Frank
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« Antwort #33 am: 13. Juni 2007, 08:56:18 »

Servus Frank,
jetzt Anwälte einzuschalte wäre m.E. mit Kanonenkugeln auf Spatzen zu schießen, ergo rausgeschmissenens Geld.
Ihr befindet Euch gerade in der Trennungsphase, getrennt von Tisch und Bett, wie man so schön sagt. Dies wird ein Jahr andauern, dann sollte erst ein Scheidungsantrag eingereicht werden.

Getrennt von Tisch und Bett heisst, dass jeder von Euch beiden zukünftig sich selbst um die Wäsche, um den Inhalt des Kühlschranks, etceterapepe auf eigene Kosten kümmert. Demzufolge wären alle Kosten, die Du vorhin angesprochen hast, zu teilen.
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
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« Antwort #34 am: 14. Juni 2007, 21:43:53 »

Hi @ all!

Heute war der Mediationstermin. Wir haben zwei Stunden verhandelt und sind einem Ergebnis recht nahe gekommen. So kompromisslos war meine Nochgattin dann doch nicht, allerdings habe ich noch nicht so wirklich in allen Punkten ein gutes Gefühl im Bauch und es sind noch viele Detailfragen offen.

  Aber wir haben uns auf das Wechselmodell verständigt!

Damit ist für mich der Hauptpunkt schon mal erledigt. Wir haben erstmal 10 feste Tage plus 5 bewegliche Tage im Monat anvisiert. Ich könnte mir z.B. jede 2 Woche Mi-So vorstellen plus die freien Tage (nach Möglichkeit nicht als Einzeltage), Ferien hälftig. Überprüfung und ggf. Korrektur nach einem halben Jahr.
Das Haus wird sie behalten und mich auszahlen. Auf die Summe müssen wir uns noch einigen. Die Summe wird aber unter dem Wert liegen (Minimum aber der gezahlte Preis), dafür würde ich bei einem eventuellen Verkauf die Hälfte des Gewinns erhalten (naja, sofern der Kaufpreis offiziell dann auch höher liegt...da muss ich noch ein Vorkaufsrecht oder ähnliches vereinbaren).
Kindergeld will sie ganz, um ihre Arbeitszeit nicht allzu sehr aufstocken zu müssen, dafür würde sie mehr Zeit für die Kinder haben, z.B. um Einzuspringen bei Krankheit oder ähnlichem, wenn ich arbeiten bin und Kita ruft an , Termine der Kinder während meiner Arbeitszeit etc.pp. Dem sehe ich noch mit gemischten Gefühlen entgegen. Vor allem, da die Geschichte, das Haus auszubezahlen und es zu halten ein ziemlicher finanzieller Kraftakt für sie wird. Prinzipiell ja nicht mein Problem, aber ich möchte auch nicht in einem Jahr dastehen und der schöne Kompromiss war für die Katz.
Wie sieht es denn mit Unterhalt für sie aus? ich hab ja nen 100% Job, sie 40%. Wäre ich ihr denn noch unterhaltsverpflichtet? Sie sagt zwar, sie will nichts, aber wie sieht das rechtlich aus?

Erleichterte Grüße
Frank
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« Antwort #35 am: 14. Juni 2007, 22:04:06 »

Aber wir haben uns auf das Wechselmodell verständigt!


Hey, das klingt doch prima!! Glückwunsch! Ich hoffe, dass auch wirklich alles so klappt, wie es vereinbart wurde! 
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« Antwort #36 am: 02. Juli 2007, 12:27:02 »

Hallo erstmal!

Diesen Thread hab ich etwas vernachlässigt, da ich in anderen Bereichen noch geschrieben bzw. gefragt hatte. Jetzt mal ein kurzes Update. Dem WM hat meine Nochgattin mündlich zugestimmt, Haus und Zugewinnausgleich ist noch ein Thema, das es zu klären gilt - mal sehen...wobei ihre Rechnung nicht aufgehen wird - ihr Problem. Seit Tagen geht sie einem Gespräch schon aus dem Weg, vorm Wochenende hatte ich ein Gespräch angeregt, dem sie erst zustimmte, abends war dann aber eine Freundin da und sie hatte keine Zeit...

Heute rief sie mich im Büro an und sagte, ich solle ihr einen schriftlichen Vorschlag machen zwecks Ausbezahlung Haus. Mit dem WM sei sie, wie gesagt einverstanden. Da wir ja nun so etwa in gleichen Bahnen seien, schlug ich vor, endlich den Kindern von der bevorstehenden Trennung zu erzählen.

Sie ist der Meinung, dass dies UNNÖTIG sei!
Schliesslich hätten wir uns bisher ja auch meist abwechselnd um die Kinder gekümmert, dann halt demnächst auch noch räumlich getrennt. Und wenn sie dann Fragen stellen, könnte man es ihnen ja sagen...Ausserdem hätte ein befreundetes Ehepaar, die sich auch gerade Trennen, es ihren Kindern (2 Mädels, 3 und 6) gesagt und die kleinere von beiden hätte es nicht verstanden und nicht weiter zugehört, die größere hätte geweint und wäre zu den Nachbarn gelaufen...

Ja verdammt, es wird ihnen wehtun, genauso wie es mir fast das Herz zerreißt, ich könnte jetzt beim Gedanken daran schon wieder anfangen zu heulen es den beiden sagen zu müssen, aber es war IHRE Entscheidung, IHRE Idee sich zu trennen, aber vor den Konsequenzen schreckt sie zurück...

Ich habe ihr gesagt, dass die Kinder ein Recht auf diese Information haben, dass spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt sei (ich finde eigentlich schon zu spät) und dass ich es den Kindern gerne zusammen mit ihr sagen möchte, dass ich es aber auch allein mache, weil ich den Kindern keine Lüge vorleben will - Bedenkzeit habe ich ihr bis heute Abend gelassen.

Ich könnte mich tierisch aufregen (naja tue ich auch), was meint sie eigentlich wer sie ist und was meint sie wer die Kinder sind? Klar werden die weinen und traurig sein, gerade deshalb sollten wir es ihnen gemeinsam halbwegs vernünftig (wenn sowas in so einer Situation überhaupt geht) erklären.
Diese , diese FRAU will sich trennen ohne Scheidung, will keine finanziellen Einbußen durch die Trennung aber auch nicht zusätzlich arbeiten, will Haus und Hof aber den Gegenwert nicht bezahlen, will das ich schnellstmöglich ausziehe aber den Kindern nichts von der Trennung sagen - es sei denn sie fragen direkt danach. Wie gnädig ihro Hoheit heute wieder zu sein beliebt - mich gruselt vor dieser Frau - man was war ich blind!
Die will sich waschen ohne nass zu werden - f*ck,  ko**t mich das an.

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« Antwort #37 am: 02. Juli 2007, 13:29:28 »

Moin Frank,

Du hast in diesem Thread in den vergangenen fünf Wochen - nicht zuletzt von mir - eine Menge Warnungen und Vorschläge bekommen. Auch meine Excel-Tabelle habe ich Dir geschickt. Aber wirklich bewegt hat sich nichts bei Euch; Ihr eiert nur herum und kommt nicht von der Stelle. Ein Faktum von der Sorte

Zitat
abends war dann aber eine Freundin da und sie hatte keine Zeit...

hindert Euch über Wochen an einem Gespräch (wobei man jetzt darüber spekulieren kann, warum die Freundin da war), und ansonsten scheinst Du Dich mit mündlichen Aussagen zum Wechselmodell zufrieden zu geben  - Hauptsache, Du ziehst endlich aus.

Schon am 2. Juni hatte ich Dir geschrieben:
Zitat
Diese Frau hat NICHTS zu tun mit der Frau, die Du mal geheiratet hast und mit der Du bisher Probleme lösen konntest! Diese Frau geht nur noch IHREN EIGENEN Weg und dabei notfalls über Leichen (auch Deine), wenn es ihren Zielen dient. Wenn sie Dich dafür belügen oder täuschen muss - nun, dann ist das eben so. Wenn die Kinder darunter leiden - nun, da müssen sie durch - sie ist die Mutter; sie allein weiss, was für ihre (nicht Eure!) Kinder gut ist.

Wann bewegst Du Dich endlich? Sage ihr, dass Du allein mit den Kindern redest, wenn sie zu feige dazu ist. Lass sie selbst schriftliche (!) Vorschläge machen, wie nach ihrer Ansicht die Kinderbetreuung, Hausratsteilung, Zugewinnausgleich, Haus etc. geregelt werden sollen. Und zwar alles in einem Aufwasch, so dass man es später auch in eine notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung giessen kann. Ansonsten ziehst Du demnächst freiwillig aus, weil sie Dir irgendwas "mündlich versprochen" hat - und kannst danach zusehen, wie Anwälte und Berater dafür sorgen, dass die Kiste nach dem Drehbuch Deiner Ex läuft.

Man kann alles einvernehmlich regeln - aber dann sorge endlich dafür, dass es auch geregelt wird!

Just my 2 cents
Martin
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« Antwort #38 am: 02. Juli 2007, 14:20:05 »

Hi Martin!

Zitat
Wann bewegst Du Dich endlich? Sage ihr, dass Du allein mit den Kindern redest, wenn sie zu feige dazu ist.

Habe ich getan, Frist bis heute abend

Zitat
hindert Euch über Wochen an einem Gespräch (wobei man jetzt darüber spekulieren kann, warum die Freundin da war), und ansonsten scheinst Du Dich mit mündlichen Aussagen zum Wechselmodell zufrieden zu geben  - Hauptsache, Du ziehst endlich aus.

Da hast du mich falsch verstanden - ich habe zwar bisher nur eine mündliche Zusage, ich werde aber garnichts ohne schriftliche Zusage (per Notar, und das habe ich ihr auch in aller Deutlichkeit gesagt) machen - schon garnicht ausziehen. Davon bin ich meilenweit entfernt! Auf mündliche Vereinbarungen verlasse ich mich überhaupt nicht mehr. Ein Termin beim Notar zur Klärung steht an  - allerdings wollte ich einige offene Dinge gerne vorher klären. OK, das wird wohl nichts, also Klärung der offenen Fragen beim Notar. Und da hab ich deinen Hinweis

Zitat
Diese Frau hat NICHTS zu tun mit der Frau, die Du mal geheiratet hast und mit der Du bisher Probleme lösen konntest! Diese Frau geht nur noch IHREN EIGENEN Weg und dabei notfalls über Leichen (auch Deine), wenn es ihren Zielen dient. Wenn sie Dich dafür belügen oder täuschen muss - nun, dann ist das eben so. Wenn die Kinder darunter leiden - nun, da müssen sie durch - sie ist die Mutter; sie allein weiss, was für ihre (nicht Eure!) Kinder gut ist.

auch immer im Hinterkopf.

Daher

Zitat
Ansonsten ziehst Du demnächst freiwillig aus, weil sie Dir irgendwas "mündlich versprochen" hat - und kannst danach zusehen, wie Anwälte und Berater dafür sorgen, dass die Kiste nach dem Drehbuch Deiner Ex läuft.

werde ich dies auf keinen Fall machen!

Aber ich gebe zu, dass ich noch immer gezögert habe, weil ich mir in einigen Punkten absolut unsicher war. Jetzt ist einiges klarer (durch Mediation, Rechtsberatung, dieses Forum) - ein wenig Zeit hab ich leider gebraucht um mich wieder zu fangen und zu mir zu finden. Und es ist ja nicht so, dass in der Zeit nichts passiert wäre - sprich Mediation, Rechstberatung etc., aber so von jetzt auf gleich geht das nicht. Glaub mir, ich verlasse mich nicht auf sie!

Und du hast absolut Recht

Zitat
abends war dann aber eine Freundin da und sie hatte keine Zeit...
hindert Euch über Wochen an einem Gespräch (wobei man jetzt darüber spekulieren kann, warum die Freundin da war)

dafür hab ich mir auch schon tierisch in den Hintern gebissen, dass ich die Freundin nicht einfach nach Hause geschickt habe - aber ich denke ich bin lernfähig, auch wenn es manchmal etwas dauert.

LG
Frank
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hamburg2000
Nicht wegzudenken
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« Antwort #39 am: 02. Juli 2007, 15:48:34 »

Hi matraj63,

als stiller Leser gewinne ich den Eindruck das Deine ExFrau ein Spielchen spielt.

Erst wenn Du verloren hast, ist das Spiel beendet.

Wer berät Deine ExFrau stillschweigend im Hintergrund ?
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« Antwort #40 am: 02. Juli 2007, 16:16:00 »

Hi Hamburg2000!

Ein Spiel spielt sie bestimmt, sie pokert.
Berater sind denke ich einige Freundinnen, angeblich hatte sie einen Termin zur Rechtsberatung. Nur sind ihre Forderungen / Ansichten laut meiner Anwältin total überzogen und fern der Rechtssprechung (Zitat meiner Frau:"Ich schei*e aufs Recht"), dass ich denke sie blufft und das auf sehr hohem Niveau.
Daher habe ich mich beraten lassen und weiß, dass der in der Mediation erarbeitete Kompromiss, so denn er notariell abgesichert wird, durchaus ein guter ist.
Und das weiß sie wohl auch, sie versucht nun, möglichst viel Kohle für sich rauszuschlagen.
Mal sehen, was sie beim Notar dazu sagt.
Weil eins ist klar - eine Zukunft mit den Kindern, bei dem ich Wochenendspaßpapa bin, will sie garnicht. Bestimmt erst recht nicht, wenn sie hört, was ich dann "nur" zahlen müsste. Dazu ist ihr ihr Job und ihre Freizeit zu wertvoll und die Kinder zu sekundär, hat sie nur zu oft bewiesen.
Was denkst du, könnte sie als nächstes versuchen? Freiwillig gehe ich nicht aus dem Haus, bis ein Kompromiss notariell abgewunken ist. Rausschmeissen?, Schlüssel austauschen? - so what. Bin dort gemeldet, komme mit Schlüsseldienst wieder rein, vor Gericht kommen solche Sachen glaube ich ganicht gut an...
Mit den Kids ausziehen? - Fällt mir schwer daran zu glauben, dass sie dies lange durchhielte...
Darauf bauen, dass die Situation für mich unerträglich wird? Hab mir ein dickes Fell in unserer "Ehe" zulegen müssen...da geht eher sie denke ich...

Mal sehen, was sie nachher zu sagen hat

LG
Frank
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« Antwort #41 am: 02. Juli 2007, 16:36:47 »

Was denkst du, könnte sie als nächstes versuchen?

... bei uns gibt es leider seit Monaten eine unnötige verbale Nerverei wegen zahllosen Kleinigkeiten.

ABER: Seit dem ich in diesem Forum mitlese geht es mir deutlich besser und entspannter.

Vermutlich wird Sie dich in diesem Sinne ebenfalls überwiegend verbal und leicht versponnen attackieren.

Vielleicht auch noch ein wenig mit Selbstmord oder Jobverlust drohen.

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« Antwort #42 am: 02. Juli 2007, 18:12:54 »


Hallo Frank !

Deine Vorsätze sind alle richtig und gut, wenn sie denn auch umgestzt werden. Aber in sehr vielen Schilderungen ergehst du dich in , größten Teils, unwichtigen Kleinkram,der dich nicht weiterbringt, sondern dich gedanklich beschäftigt und dich somit von wichtigen Dingen ablenkt.
Ich möchte dir raten, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dieses auch eiskalt durch zu ziehen. Wenn deine EX von " Beraterinnen " umgeben ist kann dir das nutzen, da sie, wie du selbst ja schon bemerkt hast, völlig überzogene Forderungen stellt. LASS sie. Konzentrier dich auf die Torte und nicht auf die Garnierung.
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« Antwort #43 am: 02. Juli 2007, 21:03:10 »

Hallo Foris!

So, eine Tat ist umgesetzt, wir haben heute mit den Kindern gesprochen.
Als ich nach Hause kam, fragte ich Ex, wie sie sich entschieden hat in Bezug auf das Gespräch mit den Kindern, sie fragte nur:"Was willst du ihnen denn sagen?" - "na was wohl" habe ich nur kopfschüttelnd geantwortet (ist ja nicht so, als hätte ich ihr das nicht schon gesagt, mal abgesehen von den Tipps aus dem Familienhandbuch und den 20 Wünschen von Scheidungskindern an der Spickwand) und bin losgegangen und hab die Kinder reingeholt, mich mit ihnen aufs Sofa gesetzt und gesagt, dass Mama und ich mit ihnen etwas bereden müssen. Ex kam rein und setzte sich dazu. Ich habe es den Kindern gesagt, was passieren wird, unsere Pläne geschildert, dass wir sie beide lieb haben und sie beide uns lieb haben etc.pp. Meine Nochgattin hat still dagesessen und nichts dazu gesagt - schade, aber sie war dabei und hat nicht dagegen geredet - immerhin.
Die Kinder haben das erstaunlich gut weggesteckt, hatten auch Vorschläge für die Zukunft.
Die Kinder haben erstmal die Entscheidung akzeptiert , auch wenn sie traurig waren und es lieber hätten, wenn wir zusammenbleiben- aber alles ohne Tränen, ohne Wut, ohne Aggression, ohne Angst. Vielleicht (wahrscheinlich?) kommt das noch, aber ich hoffe, dass sie mit der Entscheidung, wenn sie die Tragweite anfangen zu begreifen, auch weiterhin gut leben können. Ohne die vielen Tipps hier im Forum wäre das Gespräch nicht so "gut" verlaufen.
Somit ist mir ein schwerer Stein vom Herzen genommen - jetzt kann ich mich an die anderen begeben, die mir noch auf der Brust lasten...

Jo, wir schaffen das

LG
Frank
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« Antwort #44 am: 02. Juli 2007, 21:26:13 »


Hallo Frank !

Du bist den richtigen Weg gegangen. Ohne Frage haben auch die Kiddys das Recht nicht in einer Lügenwelt leben zu müsse, so wie deine EX es aus Bequemlichkeit und Angst gerne gehabt hätte. Wir " Grossen " haben nur zu oft die Eigenschaft den vermeintlich " Kleinen " nicht zuzutrauen mit neuen Situationen klar zu kommmen.
Meiner Meinung nach, in den meisten Fällen, eine Fehleinschätzung erster güte.
Auch ist es sehr wichtig Fakten geschaffen zu haben, welche sich nicht mehr vom Tisch wischen lassen und somit kann der Blick auf die Dinge gerichtet werden, die noch kommen. Ich wünsch dir VIEL Kraft für die Zukunft und für alle mittel.- und langfristigen Probleme, welche möglicherweise noch deiner harren.
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« Antwort #45 am: 04. Juli 2007, 12:01:16 »

Hallo!

So, ich habe Madame nun aufgeschrieben, wie sich denn meiner Meinung nach die Summe, die sie für das Haus zahlen müsste, berechnet. Dazu noch die Berechnung des Zugewinnausgleiches. Dies habe ich ihr als Verhandlungsgrundlage vorgestellt, mit den Zugeständnissen, die wir in der Mediation schon besprochen hatten. Unter dem Strich würde ich die Summe fordern, die auch schon in der Mediation angesprochen wurde, nur halt mit allen Sicherheiten, die ich eingefordert habe. Einen konkreten Vorschlag von mir bezüglich des WM, inkl Entwurf einer Elternvereinbarung hatte sie schon von mir bekommen.

Sie ist total ausgerastet, ich wolle mich an ihr gesundstoßen, sie hätte schliesslich nichts zu verschenken - und wenn ich dabei bliebe, würde sie noch heute zum Anwalt gehen, dann würde sie die Kinder bekommen und ich könnte dann Unterhalt zahlen. Also immer wieder die gleiche Leier. Auf meinen Hinweis, dass dies eine Verhandlungsgrundlage sei, ist sie natürlich nicht eingegangen. Ich sagte, dass sie dann zum RA gehen muß.

Die "Verhandlungen" sind somit auf unserer Ebene vorbei. Eine "einvernehmliche" Lösung will sie offensichtlich nicht, zumindest ist unser beider Rechts- und Moralverständnis mal sehr weit auseinander...

Der (gemeinsame) Notartermin steht fest, um das Mediationsergebnis festzuhalten (aufgrund der Ferienzeit leider erst in 2,5 Wochen), ob sie den wahrnimmt steht in den Sternen.
Mit dem JA will ich nun auch nochmal sprechen, da sie immer die Kinder als Druckmittel nimmt, um einen finanziellen Vorteil für sich zu erpressen, obwohl wir uns auf das WM verständigt hatten (ich hab einen Vorschlag von ihr dazu auch schriftlich).
Noch ein Mediationstermin geht im Moment nicht, da der Mediator auch im Urlaub ist.

Was muss/kann ich noch tun, kann gerade mal wieder kaum einen klaren Gedanken fassen?!?

LG
Frank



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« Antwort #46 am: 04. Juli 2007, 12:38:46 »

Was muss/kann ich noch tun, kann gerade mal wieder kaum einen klaren Gedanken fassen?!?

Die Zeit nutzen und möglichst viel mit den Kindern unternehmen ...
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« Antwort #47 am: 04. Juli 2007, 12:43:59 »

Moin Frank,

Zitat
Was muss/kann ich noch tun, kann gerade mal wieder kaum einen klaren Gedanken fassen?!?

Wo steht, dass Du "noch etwas" tun müsstest? Du musst lediglich bei Deiner Linie bleiben, auch wenn Madame das nicht passt. Offensichtlich hat ihre Reaktion Dich aber schon wieder so erschreckt, dass Du Deine eigene Handlungsweise in Zweifel ziehst. Das wäre der total falsche Weg!

Deine Demnächst-Ex ist von einem Network umgeben, das sie berät. Wozu unter anderem auch gehört, dass jedes Angebot von Dir von vornherein nur negativ für sie sein kann. Selbst wenn Du ihr heute anbieten würdest, ihr künftig jeden Monat 5 Mille cash auf die Kralle zu bezahlen, käme keine Dankbarkeit, sondern umgehend der Gedanke "Wenn er das freiwillig anbietet, ist sicher das Doppelte zu holen." Du bist ein Feind, vergiss das nicht. Und bei Feinden vermutet man keine guten Absichten.

Wenn sie deswegen zum Anwalt rennen möchte, um - entgegen einer bereits zwischen Euch getroffenen und schriftlich fixierten - Vereinbarung die Kinder in ihren alleinigen Besitz bringen zu wollen: Lass sie doch! Denn auch wenn diese Vereinbarung nicht rechtsverbindlich ist, stellt sie zumindest eine Einverständnis- und Absichtserklärung dar, für deren einseitiges Canceln man gute "Gründe" vorbringen muss. "Ich will mehr Kohle" ist keiner, der einen Richter beeindruckt. Zumal ein bereits vereinbartes Wechselmodell dem Richter weniger Arbeit gemacht hätte als die Erwartung von Madame, jetzt das ABR zugesprochen bekommen zu wollen.

Also: Bleib um Himmels willen bei Deiner Linie. Deine Frau merkt gerade, dass Du doch nicht das Weichei bist, für das sie und ihr Network Dich immer gehalten haben. Sei nett und freundlich - und gehe einfach weiter geradeaus. Nach dem Notartermin sieht man weiter. Dort nicht zu erscheinen würde Madames Position nicht unbedingt verbessern.

Grüssles
Martin
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« Antwort #48 am: 04. Juli 2007, 21:57:41 »

Guten Abend!

So, ich hab ja den Notartermin gemacht und einen JA Termin, der JA Mitarbeiter meinte, sinnig wäre nur ein gemeinsamer Termin mit meiner Nochgattin zusammen.
Nach der Arbeit habe ich ihr die zwei Termine mitgeteilt (viel Auswahl war da nicht, da ja Ferienzeit ist).
An dem Notartermin könne sie nicht, sie wolle weg - ihr Problem sage ich, muss sie ihre Pläne halt ändern, geht schliesslich um unsere Zukunft, ausserdem drängt sie ja immer darauf, alles schnell zu erledigen.
Bei JA wird sie stutzig - warum denn JA? Weil ich keine Lust mehr habe, mir die Pistole auf die Brust setzen zu lassen, jedesmal, wenn ich nicht pariere, das WM wieder in Frage zu stellen antworte ich ihr. Wenn du nicht willst, gehe ich halt allein. Punkt.

Dann folgt natürlich wieder eine leidige Diskussion über die Auszahlungssumme, die ihr zu hoch ist.
Ich schlage vor, das Haus zu verkaufen oder sie auszubezahlen - das will sie partout nicht, sie würde doch nicht in eine Mietswohnung ziehen...und ein anderes Haus kostet ja auch Geld....

Warum sie denn nie die Themen Kinder und Finanzen trennen würde will ich wissen.
Für sie gehört das halt zusammen, wenn ich soviel will oder mir soviel zusteht, kann sie das Haus ja nicht halten, dann müsste ich halt Unterhalt zahlen und die Kinder demzufolge zu ihr, damit sie ein Recht auf Unterhalt hat! Auch ne gewisse Logik...Naja - da sieht man ja wo ihre Prioritäten liegen...Ich schlage ihr dazu eine Aufstockung ihrer Arbeitszeit vor...will sie aber lieber nicht machen...

Und warum ich denn überhaupt soviel will, fragt sie. Schließlich hätte ich doch ohne sie eh nichts im Leben erreicht und würde wohl immer noch in einer WG leben...Ich hab sie nur gefragt, ob ich nun dankbar vor der segensreichen Göttin zu Boden fallen soll...

Ich bohre noch ein wenig nach, frage wie sie sich das überhaupt vorstellt, mit den Finanzen Haus zu halten, zu leben etc.
Da müssten wir sowieso noch eine Regelung treffen, meint sie. Die Kosten der Kinder zu teilen würde ja so nicht gehen - nachher würde ich womöglich NEUE Kleidungsstücke oder NEUE Schulranzen für die Kinder kaufen, bloß weil sie in der Schule gehänselt würden - das könnte sie sich dann aber nichtmehr leisten, außerdem hätte sie sowas auch nie gehabt...Sie würde NUR gebraucht auf dem Basar kaufen, wenn ich neue kaufe, würde sie die Kosten nicht einsehen zu teilen. Und Angst haben, dass die Kinder verhungern, müsste ich schon nicht, immerhin wären sie dann ja die Hälfte des Monats bei mir oder in der Kita...
(ich bin ja auch fürs sparen, aber darf auch mal was neues sein, dass den Kindern gefällt, die entwickeln so langsam ihren eigenen Geschmack - das muss man doch berücksichtigen! Naja, ich werde es zumindest berücksichtigen, soll sie doch an ihrer Gier und ihrem Geiz erst***en)

Ausserdem könne sie ja zum Amt gehen, wenn sie das Haus nicht halten kann, um dort um Unterstützung zu fragen!!!!! Hallo? Eigenes Haus, aber zum Amt wegen Wohngeld? Wie soll das denn funktionieren? Ach ja, das Geld für eine Auszahlung würde sie nicht von der Bank bekommen, dass würde sie sich bei Verwandten, Freunden und Bekannten leihen! (und dann in den nächsten 15-20 Jahren zurückzahlen mit 300€ monatlich?) Das ganze kommt mir irgendwie sehr krankhaft vor...(vorsichtig ausgedrückt)

Es würde mich mal interessieren, was ihre Berater zu solchen o.g. Äußerungen sagen...

Eine Stunde später, als die Kinder im Bett liegen, ist sie wieder sche** freundlich zu mir...eigentlich ist heute Ihr Kindertag, aber sie will nochmal weg...

Kurz vor der K**tzgrenze wegen des heute erlebten

Gruß
Frank

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« Antwort #49 am: 05. Juli 2007, 01:17:34 »

Hallo Frank !

Zitat
...soll sie doch an ihrer Gier und ihrem Geiz erst***en)

Sprich es nur aus und das ohne Hemmungen... sie soll ersticken !!!!!

Solche Post's wie Deine machen mich immer umheimlich zornig.

Was sind das für Mütter, denen es im Fall der Trennung nur darum
geht, mit Hilfe der Kinder den eigenen Lebensstandard zu halten.

Oder eigentlich nur aufgrund deren, den Standard überhaupt halten
zu können - mit anderen Worten - sie (die Kinder) sind Mittel zum
Zweick.

Was denken sich diese Weiber... falls sie überhaupt denken !?!

Ich hör besser auf....

Gruß

Marina
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