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vatersein.de - Forum 12. Februar 2012, 03:53:53 *
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Autor Thema: Ich hoffte eigentlich, nicht wiederkommen zu müssen...  (Gelesen 1371 mal)
LucasDaddy
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« am: 28. September 2008, 21:20:39 »

Hi,

eigentlich habe ich ja irgendwie immer noch an solch altmodische Dinge wie Gerechtigkeit, Klugheit und Verständnis geglaubt, bin aber eines Besseren belehrt worden. Vielleicht kennt der eine oder andere meine Geschichte noch. Ich war zwar seit 2007 nicht mehr hier, aber nachdem ich alles als "durchgestanden" angesehen habe, ist leider nichts besser, sondern nur unerträglicher geworden.

Um die ganze Story der letzten fast fünf Jahre erneut niederzuschreiben, fehlt mir leider die Kraft, aber es gab viele unter euch, die mir damals sehr geholfen haben und ihr könnt euch sicher noch erinnern.

Status Quo: Mitte 2007 fiel das Urteil des Gerichts gegen mich und meinen Sohn aus. Obwohl eigentlich keinerlei Zweifel daran bestanden, dass die Mutter meines Sohnes ihr eigenes Kind in Personaleinheit mit ihrem damaligen Freund schlägt, vernachlässigt und mißhandelt, glaubte man an ihr Versprechen, sich mit Hilfe von aussen zu bessern. Mein Kleiner kam also wieder zu ihr und unter dem Deckmäntelchen des "Helft mir nur alle, dann bin ich so eine tolle Mutter" ging nahezu alles unverändert weiter. Meine Ex bekam Hilfe von allen Seiten: Therapie, Erziehungshilfe, Mutter-Kind-Kur und sogar mein Sohn wurde einer Therapie unterzogen. Zumindest die ihr in allen Lebenslagen so wichtige Aufmerksamkeit war ihr dadurch sicher. Gleichzeitig diagnostisierte sie in Eigenregie, dass unser Sohn wohl an ADHS leiden soll und es dadurch natürlich auch für sie unmöglich wäre, sich ihm gegenüber liebevoll und gewaltfrei zu verhalten.

Ein Witz! Wenn hier irgendjemand eine sehr stark ausgeprägte Geltungssucht hat, dann ist es meine über alle Maßen oberflächliche Ex und ganz sicher nicht mein Sohn. Leider sieht das natürlich niemand.

Mein Kleiner leidet nach wie vor, aber diesmal mit "Genehmigung" des Jugendamtes und dem ganzen Scheißapparat an Verwaltungsverweigerern, die schon am Morgen nur vom Feierabend träumen. Das Schlimmste ist, dass ich nichts daran ändern kann und das macht mich fertig!

Vor kurzem hatte ich Geburtstag und obwohl mein Kleiner sich auch schon auf diesen Tag freute und wochenlang vorher immer davon sprach, dass er mich anrufen wird und dass ich mit ihm doch eine Party feiern soll, verbot ihm seine Mutter sich an diesem Tag bei mir zu melden. Am darauffolgenden Wochenende lag little L. weinend in meinen Armen und versuchte sich bei mir zu entschuldigen. Wir haben beide geweint, nur seine Mutter hat sich mal wieder über ihre Kränkung gefreut. Soll das eine liebende Mutter sein?

Sorry, aber mir geht das alles noch immer nahe. More to come.

LG,

K.
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Daisy
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« Antwort #1 am: 28. September 2008, 23:44:14 »

Hallo, wenn ich so was lese krieg ich die Wut.
Kannst du nicht erneut das Gericht anrufen mit der Begründung dass sich in über einem Jahr keinerlei Veränderung gezeigt hat?
Wie alt ist denn dein Sohni? Solche "Mütter" müsste man ......!

LG Daisy
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LucasDaddy
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Beiträge: 116



« Antwort #2 am: 29. September 2008, 11:26:23 »

Hi,

natürlich könnte ich die ganze Sache erneut dem Familiengericht in die Hände legen, aber ich habe leider wirklich keinerlei Hoffnung auf Erfolg. Als es damals herauskam, dass meine Ex mit der Erziehung unseres Sohnes überfordert ist und sie ihn deshalb schlägt, ihn einsperrt, ihm Alkohol zu trinken gibt (er war damals 3 Jahre alt!) und all dies damit rechtfertigt, dass es ihr in ihrer Kindheit auch nicht besser erging, blieb mein Sohn in Absprache mit dem Jugendamt für fast 4 Wochen bei mir. Dieser Aufenthalt wurde durch den anberaumten Gerichtstermin kurz und knapp beendet, da mir sowohl das JA, als auch der Richter regelrecht die Pistole auf die Brust setzten. Für mich war es damals nie ein Thema, dass mein Sohn wieder zurück in diese Hölle muss, aber man lies mir keine Wahl. Der Oberverweigerer vom JA stellte sich auf einmal hinter die Mutter und drohte mir - sollte ich nicht freiwillig einer Herausgabe zustimmen - mit der kurzfristigen Übertragung des SR und des ABR auf ihn, so dass er eine Entscheidung auch ohne mein Einverständnis treffen könnte. Was soll man bei solchen **tsts - ID 33**-Methoden machen???

Meine Ex hat es im Anschluss daran sehr gut verstanden, alles noch mehr zu vertuschen und so zu tun, als sei sie ja bloß ein Opfer ihrerselbst. Es wurde eine Mediation verordnet, zu der sie nach - für sie alltäglichen - anfänglichen Schwierigkeiten á la "Hups, den Termin habe ich ganz vergessen" und "Ich komme aber nur, wenn mein Ex mir Geld für Sprit gibt." auch wirklich erschienen ist. Die Psychotante hat sie mit ihrem Gelaber dahingehend überzeugen können, dass sie ja unbedingt mit mir an einem Strang ziehen möchte, aber immer noch sooo große Probleme mit mir als Mensch hat, weil ich sie damals nicht erneut wieder zurückkommen lassen habe. In 3 Jahren Beziehung ist dieses Flittchen ein Dutzend mal fremdgegangen, ist dreimal ausgezogen und dreimal wieder zurückgekommen, hat mich bei allem nur im Stich gelassen und sich finanziell an mir über alle Maßen bereichert. Verständlich, wenn ich dann irgendwann wirklich keine Lust mehr habe, oder?

Aber egal, darum geht es ja eigentlich nicht. Fakt ist, dass ich weder Vertrauen in das JA habe, noch in unsere Gerichtsbarkeit. Solange ich definitiv das falsche Geschlecht habe, wird man mir und meinem Sohn keine Chance geben. Und wir alles wissen es doch: Wenn das sprichwörtliche Kind erst in den Brunnen gefallen ist, dann wusste doch wieder mal niemand etwas über die Umstände, die dazu geführt haben. Können wir alle fast täglich in der Zeitung lesen oder im Fernsehen sehen. Armes Deutschland!

Grüße,

K.
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Daisy
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« Antwort #3 am: 29. September 2008, 17:21:20 »

Hallo, mit genau diesem Argument, geäußert in einem nicht sehr leisen Ton gegenüber dem JA hat es mein Lebensgefährte erstmal geschafft, dass die endlich in die Puschen kamen. Er drohte mit Presse und fragte ob erst wieder was in der Zeitung stehen muss und das JA will von nichts gewußt haben usw.
Inzwischen wohnt die Lütte seit Mai bei uns (allerdings mit Einverständnis der KM und ohne Gericht) Ich hab keine Ahnung was die der Ex erzählt haben dass sie dem zugestimmt hat, will ich auch nicht wissen. Wichtig ist nur, dass wir sie da raus haben.

Nagut, sie war 11 Jahre alt und hat auch ziemlich deutlich gesagt, dass sie zum KV will.

Aber dein Post klingt so nach aufgeben. Damit hilfst du aber deinem Lütten kein bißchen. Dann ändert sich doch erst recht nichts. Ich würde es noch mal versuchen, und nochmal, und nochmal........
Irgendwann kann sich auch der verborteste Richter nicht mehr den Tatsachen verschließen.

Ich wünsche dir viel, viel Kraft und gib niemals auf!

LG Daisy
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Jemmy
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #4 am: 29. September 2008, 17:47:25 »

Hallo

@Daisy
Aber dein Post klingt so nach aufgeben. Damit hilfst du aber deinem Lütten kein bißchen. Dann ändert sich doch erst recht nichts. Ich würde es noch mal versuchen, und nochmal, und nochmal........

Ich kann diese Aussage durchaus verstehen, aber "Mann" hilft auch keinem Kind durch blinden Aktionismus. Es besteht schlicht und ergreifend die Gefahr, das nach irgendeinem - und  nochmal - der eigene Zusammenbruch kommt. Das Faktum, das " Mann " für seine Kinder stark sein muss, ändert leider nichts daran, dass bei jedem irgendwann Schluss ist und der physische oder psychische Zusammenbruch mit einer Macht über dich hinwegrollt, die dich dazu bringt einfach nur noch Ruhe haben zu wollen, um nicht selber auf der Strecke zu bleiben.

Irgendwann kann sich auch der verborteste Richter nicht mehr den Tatsachen verschließen.

Entschuldige bitte, aber ich habe noch keinen Richter erlebt, der gesagt hat " Ja, nachdem sie mir zum 3. Mal mit ihrem Ansinnen in den Ohren liegen, entscheide ich jetzt zu ihren Gunsten, denn wer so oft kommt muss ja Recht haben und ich als Richter habe die ganze Zeit falsch gelegen".

LG Thomas
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Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Eine EX ist wie Krieg. Einmal erlebt, bleibt sie bestimmend, bis ans Lebensende !

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Daisy
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« Antwort #5 am: 30. September 2008, 13:09:58 »

Hallöchen,

@Jemmy
das ist ja alles richtig was du da sagst, aber wenn man nichts tut, geht es "Mann" dann besser? Ich glaube nicht. Es ist zum Verzweifeln und ich kann da durchaus mitfühlen. Wir haben über 5 Jahre gebraucht um unser Ziel zu erreichen, und mehr als einmal waren wir nah dran, die Situation wie sie ist zu akzeptieren. Schlussendlich war es die Lütte selbst, die uns bat noch einen Versuch zu starten. Und auch das war nicht so leicht. Erst als sich rausstellte, dass sie auch geschlagen wurde hat sich mein LG noch einmal so richtig aufgerafft und sich auch beim JA böse gemacht.
Bei uns hats geklappt. Das heißt nicht dass es bei jedem so sein muss.

Aber ich denke mal, der Richter hat doch nur so entschieden, weil sie Besserung gelobt hat und sich Hilfe holen wollte.
Wenn LucasDaddy nun nachweisen kann, dass sich nichts geändert hat für den Kleinen, vielleicht tut sich ja doch was?

Man sollte als Mann nichts erwarten, dann ist die Enttäuschung vielleicht nicht so groß. Aber so garnichts mehr unternehmen?
Ich denke nicht dass "Mann" damit besser lebt, warum sonst schreibt LucasDaddy hier noch?


liebe Grüße
Daisy
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Jemmy
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« Antwort #6 am: 30. September 2008, 13:31:34 »

Hallo

@Daisy

Es sagt doch keiner, er solle nichts unternehmen. Es bringt aber erst was, wieder aktiv zu werden, wenn sich grundlegend etwas geändert hat und somit die Karten neu gemischt sind.

LG Jemmy
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LucasDaddy
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« Antwort #7 am: 30. September 2008, 18:04:16 »

Hi Daisy,
hi Jemmy,

grundsätzlich habt ihr beide auf eure Weise Recht. Aber die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen...

Also zum einen denke ich nicht im geringsten an Aufgeben, denn das würde heißen, daß ich meinen Sohn gleich mit aufgebe. Zum anderen geht mir - und dies geht sicherlich allen zum Kampf gezwungenen Vätern so - diese Ohnmacht ziemlich nahe und ich spüre einfach, dass die eigenen Kräfte langsam nachlassen und die Gefahr besteht, daß ich einfach irgendwann nicht mehr kann. Das heißt natürlich nicht, daß ich mir alles nur anschaue, ohne einzugreifen oder es zumindest zu kommentieren. Aber was soll ich tun, wenn keines meiner Worte ankommt, wenn ich mich immer wieder in die Ecke drängen lassen muss, weil es von Seiten meiner Ex heißt "Wenn Du nicht das tust, was ich will, dann siehst Du Deinen Sohn nie wieder!"? Ist ja wohl klar, daß sie so etwas nie sagen würde, wenn das JA oder ein Familienrichter in der Nähe ist. Und ich kann auch nur sehr bedingt etwas dagegen tun, daß meine Ex unseren Sohn versucht gegen mich aufzuhetzen. Ich bin vor kurzem aus beruflichen Gründen umgezogen und habe daher meinen Kleinen an diesem Wochenende nicht holen können. Montags habe ich ihn sofort angerufen und was meint ihr was seine Worte waren? Zusammengefasst nur Dinge wie: "Du alter Arschlochpapa, du bist **tsts - ID 35** und Kacke" etc. O.K., mein Sohn wird bald fünf und ist nicht in der Lage von sich aus zu verstehen, warum er an diesem WE bei seiner Mutter bleiben musste, aber genau die stand während dieses Telefonats laut lachend und mit den Worten "Nur weiter so!" direkt neben meinem Sohn. Da weiß wohl jeder, woher solche Dinge rühren....

Mein Sohn wird stetig als Waffe mißbraucht und meine Ex sieht zwar, daß sie mich dadurch sehr häufig verletzen kann, aber sie sieht nicht, was sie unserem Sohn antut.  Mit meinem Geburtstag war es im übrigen genau das Gleiche. Mein Kleiner macht sich jetzt Vorwürfe und zieht sich den Schuh an, daß er schuld wäre. Danke, liebe Ex  gun

Ich kann zwar einiges davon immer wieder an den WE´s ausbügeln, aber diese sind lange nicht mehr so entspannt und lustig wie noch vor wenigen Jahren. Meist kommt schon kurz nach dem Abholen irgendetwas von little L., was ihm seiner Mutter vorgesagt hat. Oder es wird mir kurz und knapp eine Tüte mit diversen Asthma-Sprays in die Hand gedrückt, weil er seit neuestem ganz schwerer Asthmatiker sein soll. So ein Riesenbullshit! Mein Sohn hat haargenau die gleichen Allergien wie ich und wenn meine Ex nicht laufend irgendwelches neues Getier anschleppen würde, hätte er auch keine Probleme mit der Lunge. Es ist echt immer das gleiche: Erst wird irgendein Hund, eine Katze, ein paar Vögel oder gerade aktuell ein Hase gegen den Rat des Kinderarztes angeschafft, und wenn mein Sohn dann überhaupt keine Luft mehr bekommt, werden diese Tiere wieder "entsorgt". Was das für seine kleine Seele bedeutet, brauche ich wohl nicht zu erörtern.

Aber auch dagegen kann ich nichts unternehmen, denn wo kein Verstand ist, brauchst Du auch nicht auf Verständnis zu hoffen. 

So long,

K.
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Jemmy
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« Antwort #8 am: 30. September 2008, 19:06:24 »

Hallo

Also zum einen denke ich nicht im geringsten an Aufgeben,
Ich habe nichts anderes erwartet.
Zitat
Zum anderen geht mir - und dies geht sicherlich allen zum Kampf gezwungenen Vätern so - diese Ohnmacht ziemlich nahe und ich spüre einfach, dass die eigenen Kräfte langsam nachlassen und die Gefahr besteht, daß ich einfach irgendwann nicht mehr kann.
Das ist es, was ich meinte. Es gibt nur ein gewisses Potential an Kraft und das muss gezielt eingesetzt werden, wenn sich eine Chance bietet, dass mit Aussicht auf Erfolg zu tun.
Zitat
Ich kann zwar einiges davon immer wieder an den WE´s ausbügeln, aber diese sind lange nicht mehr so entspannt und lustig wie noch vor wenigen Jahren.
Auch das kostet eine Menge Kraft !

Ich glaube du bist auf dem richtigen Weg. Die Chance für dein Kind und dich wird kommen. Einmal den richtigen Richter erwischt und KM wird ihr Lachen im Halse stecken bleiben. Glaub mir, in diesem Punkt weiß ich, wovon ich rede. Seit drei Jahren habe ich keinen Prozess verloren. Mein Großer lebt seit Jahren bei mir und für den Kleinen habe ich das ABR und hätte mittlerweile auch gute Chancen auf das ASR, welches ich aber garnicht will, weil ich glaube, egal was ich von KM halte, die Kinder brauchen sie.

Deine Zeit wird kommen. GANZ SICHER  thumbup

LG Thomas
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« Antwort #9 am: 02. Oktober 2008, 21:42:08 »

Hi Jemmy,

danke für Deine Worte und das darin vermittelte Verständnis. Auch ich hoffe, dass für mich die Zukunft eine Zeit mit mir und meinem Sohn bereithält und werde - geschworen - nicht aufhören dafür zu kämpfen! Auch wenn ich den ganzen **tsts - ID 1** hier wirklich nie gewollt habe und es mir oft die Luft zum Atmen nimmt, so habe ich doch gewonnen und doch so viel verloren. Mein Kleiner ist ohne jeden Zweifel das Wichtigste in meinem Leben und auch wenn ich mir selber oftmals als nicht so wichtig erscheine, werde ich es doch durch die Aufgabe, die er mir stellt. "Papa, sei bei mir und lass´ mich nicht wieder los oder alleine". Seine Worte, denen ich versuche einen Hauch von Erfüllung einzuhauchen. Ganz egal, wer uns dies nicht gönnt oder aus purem Hass nur versucht zu zerstören ohne nach rechts oder links zu schauen, ich lasse mir nicht mehr als das nehmen, was mir schon genommen wurde und werde weiter dafür kämpfen, dass letztendlich jeder das bekommt, was ihm zusteht!

Oft schaue ich mir die Photos von little L. aus den Jahren 2005-2007 an und sehe diesen, meinen Sohn, aus dem Spaß, Entdeckungslust und Freude nur so herausquellen. Er, der jede gemeinsame Minute am liebsten in meinen Armen genossen hat, er, der in jedem gemeinsamen Urlaub mit mir aufgeblüht ist, er, der immer wieder sagte, dass er so gerne so lange bei mir bleiben möchte, wie das Licht zum Mond und wieder zurück braucht, er, der mir ohne es zu wollen jede neue Beziehung ruiniert hat, weil ich eigentlich auch nur das möchte, was er sich so sehr wünscht. Meine Gefühle für ihn habe ich immer mit einer neuen Liebe verglichen, ein immer wiederkehrendes Herzpochen, ein spontanes Lachen in Gegenseitigkeit, ein Gefühl der Nähe und Verbundenheit ohne auch nur ein Wort zu sagen. Ein Blick hat genügt und es war Liebe.

Auch heute liebe ich meinen Sohn nicht weniger, denn nicht er hat sich verändert. Das, was ihm seine Mutter angetan hat, hat ihn verändert. Aber ich habe ihm geschworen, dass ich alles dafür tun werde, dass er wieder ein glückliches, unbelastetes - so weit dies überhaupt noch möglich ist - und seiner gerechtes Leben genießen kann und ich werde mein Versprechen nicht brechen. Ich möchte endlich meinen Sohn zurück und nichts mehr hören von ADHS, Minderbegabung, Aufmerksamskeitsdefiziten und Eingliederungsschwierigkeiten! Nichts davon ist wahr, denn ich kenne meinen Kleinen und ich weiss ganz genau, wer hier aus Hass auf mich versucht unser gemeinsames Kind schlechter zu machen als es ist. Mein Sohn ist so wie er ist kerngesund, genau richtig und das Beste, was ich jemals zustande gebracht habe und ein absolut faszinierender kleiner Mensch mit einer ganz kleinen, zarten Seele auf der nicht herumgetrampelt werden darf. Und wenn seine Mutter ihn hasst, weil sie in ihm ein Spiegelbild von mir sieht, dann soll sie ihn doch einfach zu mir gehen lassen. Es würde allen nur helfen und wenn ich daran zurückdenke, was ich als erwachsener Mann mit ihr durchleben musste, dann will ich gar nicht daran denken, was little L. noch blühen könnte.

Heute nicht mehr...sonst drehe ich noch durch. Und morgen ist er bis Sonntag Abend bei mir  Alles wird gut...

LG,

K.
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LucasDaddy
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« Antwort #10 am: 02. Oktober 2008, 22:01:07 »

Habe noch was vergessen:

"Der Mensch lernt nur, wenn es **tsts - ID 35** frißt" aus "Das hat die Welt noch nicht gesehen" von den Söhnen Mannheims. Ein geiles Lied mit einem so sehr wahren Text, aber genau die o.g. Zeile trifft mich irgendwie auf den Kopf  exclamation_smile

Defintiv habe ich mehr als genug von diesem Ausscheidungsprodukt gefressen, aber für meinen Sohn konnte es gar nicht genug sein....

Wollte ich nur noch mal kurz anmerken in Gedenken an all die Exen, die selbst dazu nicht in der Lage sind  c

Schönen Feiertag,

K.
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« Antwort #11 am: 08. Oktober 2008, 16:05:29 »

Hallo,

ich finde es super das du nicht aufgibst. Vor allem wenn der Mini wirklich bei einer gewaltbereiten KM leben muss. Geh auf´s Jugendamt. Wenn es sein muss wöchentlich. Sag dort du hast Angst das ihm was passiert.  Bring das an mit den Zeitungen es passiert leider soviel mit Kindern in D. Sorry aber eine Frau die ihrem 3 Jährigem Sohn Alkohol gibt ... 

Ich hab das mit dem Sorgerecht nicht ganz verstanden. Hat nur sie das jetzt oder du auch mit?
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LucasDaddy
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« Antwort #12 am: 08. Oktober 2008, 20:37:55 »

Hi,

Sorgerecht haben wir zum Glück gemeinsam. Zwar wollte meine Ex es mir entziehen lassen, als ich little L. letztes Jahr bei mir behielt, um ihn zu schützen, aber zumindest dem hat weder der Richter noch das JA zugestimmt.

Wäre auch noch schöner, wenn uns Vätern dadurch letztendlich jeder Einfluss genommen werden würde  gun

Viele Grüße,

K., der noch am letzten WE herumknabbert....
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« Antwort #13 am: 08. Oktober 2008, 23:21:21 »

Hi,

Deine Geschichte ken nich zur genüge. . . . habe sie aber gar nicht gelesen!

Mir geht es haaargenau so. Unser SOhn ist 6J., wohnt in 300km Entfernung . . . mit der emotional vernachlässigenden KM, die zwar diagnostiziert einen an der Waffel hat,
aber der die Erziehugnsunfähigkeit nicht nachzuweisen ist. . .
.. . .
Hilflosigkeit macht sich immerwieder breit und die Kraft dagegenzusteuern schwindet mehr und mehr, 
sodaß immermal wieder im Hinterkopf Gedanken kommen . . .

Ich probiere momentan ein Lösungsansatz über eine psychologische Beratungsstelle, die zwar dem Kreis (und damit Jugendamt) untergeordnet aber nicht berichtsverpflichtet ist (sei?)
Dort möchte ich mit der Unterstützung der Lehrerin des Sohnes versuchen, eine Transparenz mit Dipl.Psychs zu schaffen, die dann VON DORT kompetent zum JA/Gericht getragen werden kann,
ohne das ich der hetzende bin. . . sondern der "Auffangende" . . . denn eines ist auch mir ganz klar:

Wir (sohnemann und ich) haben das Glück, das seine Grundschullehrerin in den ersten WOchen Erfahrungen mit der KM hat machen lassen,
die sie anregten, mich super zu involvieren und mich anzuschubsen, etwas zu unternehmen. . .
Merke: Mach Grundschullehrerin merkt sehr wohl was. . . nämlich, ob ein Kind zu Hause Unterstützung hat oder nicht. . .
Evtl. hilft es Dir ein wenig, geduldig auf Einschulung zu warten. . . es kommen dan nunweigerlich andere Disziplinen ständig mit dem Kind in Kontakt. . .

Ansonsten stimme ich mit Dir vollkommen überein, denn:
Ich habe zwar n halbes Sorgerecht auf DIN A4, aber mehr nicht. und das reicht man grade um sich damit zu säubern.

Gruß E.
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Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
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