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vatersein.de - Forum 20. November 2017, 02:59:27 *
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Autor Thema: Die Chronologie eines Vaters  (Gelesen 6436 mal)
AgentM
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 53



« am: 25. Mai 2007, 00:43:05 »

Hallo ein langer Text aber vielleicht kann ich anderen damit helfen.

Seit langer Zeit drücke ich mich davor meine Geschichte hier preis zu geben, wohl aus Angst wieder in tiefe Trauer zu fallen, die ich des öfteren in den vergangenen 1,5 Jahren durchlebt habe. Heute fasse ich mir ein Herz, stelle mich ein wenig neben mich, um nicht zu subjektiv zu klingen und erzähle.
Wann es genau anfing, kann ich nicht sagen, wahrscheinlich mit der Nachricht das ich Vater werde. Es war Ende 2001 (rein rechnerisch Oktober) als ich mich in von meiner damaligen Freundin (jetzigen Exe) zum wiederholten Male trennte. Wir waren zu dem Zeitpunkt schon sechs Jahre zusammen, davon die letzten zwei in einer Fernbeziehung. Ich fasste also Mut und trennte mich morgens am Telefon von ihr, nichtsahnend ging ich meiner Arbeit nach und erfuhr am Spätnachmittag in einem haßerfüllten Streitgespräch von ihr, daß ich Vater werde. Da wir zu diesem Zeitpunkt nie über Kinder und Familie geredet hatten, fiel meine erste Antwort leider nicht wie im Buche aus.
Ich habe meine Aufgabe dann angenommen und ich wurde zum glücklichsten Vater aller Zeiten, wenig später allerdings auch zum Ehe-Mann. Nach weiteren 20Monaten wurde ich dann (plötzlich?) zum zweiten mal Vater eines wundervollen Sohnes. Auch dies nahm ich glücklich an, nein vielmehr noch, mein Leben war endlich ausgefüllt mit Leben. Auch meine berufliche Situation verbesserte sich immens, nur eines wurde täglich schlimmer - der Streß mit der Frau. Fast jeden Tag Streit,  Anrufe auf Arbeit und trotz üppigem Gehalt wurden die Schulden immer mehr. Es ist halt nicht leicht mit dieser als Frau, redete ich mir immer wieder ein und verdrängte so meine Zweifel.
Als die Lage allerdings extrem wurde und meine Ex-Frau mich beinahe täglich unter Tränen anrief, um mir unter Tränen zu sagen "das Sie sich überfordert fühle", ich nach späteren Rückrufen allerdings ein fröhliches "Alles wieder ok" hörte wurde ich mißtrauisch, unternahm (zu meiner Schmach) aber nichts. Zu der Zeit hatte meine Ex-Frau einen Job und mußte (laut ihren Aussagen) fast täglich zu den Proben, sechs Monate lang !!! (Und ich Idiot habe es geglaubt  c ). Es kam zu Situationen, daß sie mir meinen damals einjährigen Sohn nach der Arbeit in die Hand drückte und sagte " Ich muß hier raus, ich halte das nicht mehr aus" und verschwand für mehrere Stunden. In dieser Zeit untergrub sie auch meine Authorität bei den Kinder, in dem sie fast alles was ich mit den Kinder untenahm für falsch darstellte und Vorschläge der Freizeitgestaltung niederschmetterte. Es kam soweit das praktisch keine Paarbeziehung mehr vorhanden war und von ihr nur noch blanker Haß und Wut kam. Auch der Besuch einer Eheberatung brachte kein Erfolg, nein im Gegenteil, es stachelte sie vielmehr an, mich noch mehr zu unterdrücken.
Eines noch zu meiner Person: Ich gehöre nicht zu den Männern, die mit der Faust auf den Tisch hauen und rigoros ihre Grenzen setzen, eher zu der sensiblen Art.
Es ging also weiter, in dem ich mich auf meine Kinder konzentrierte, mit der Prämisse das wenigsten diese keinen Schaden nehmen sollten. Ich liebe meine Kinder sehr, also setzte ich wirklich alles daran nicht vor den Kindern zu streiten. ICH hielt mich daran,meine Ex-Frau nicht. So kam, daß sie mir im Streit  - vor den Augen der Kinder - eine volle Wasserflasche an den Kopf wurf. Dank PET-Flaschen passierte mir nichts.
In Rage warf ich Sie aufs Bett und sah im Augenwinkel, daß sich meine Kinder weinend im Kinderzimmer versteckten. Ich ging sofort zu ihnen, nahm Sie beide in den Arm und tröstet Sie. Meine Ex-Frau schrie mir zu : Du schwuler Wi...cher, endlich merke ich mal was von dir. Dann knallte sie eine halbe Stunde ihren Kopf an einen Schrank. An dem Tag wurden mir die Augen halbwegs geöffnet und für mich war die Ehe beendet. Ich suchte nach einem Ausweg diese Frau zu verlassen und die Kinder mitzunehmen. In den folgenden zwei Monaten kam sie täglich später nach Hause, teilweise erst um sechs Uhr morgens (wohlgemerkt, die Kinder stehen um sieben Uhr auf der Matte). Auch am Wochenende, so daß ich viel Zeit mit meinen Kinder ohne sie verbringen konnte. Am Weihnachtsabend 05 sagte sie mir, daß sie sich von mir trennen will. Ich dachte : SUPER .Fragte aber als erstes : Wer bekommt die Kinder ? KEINE ANTWORT. Zu dem Zeitpunkt erfuhr ich auch, daß ich restlos Pleite war. Später habe ich ausgerechnet, daß sie monatlich fast dreihundert Euro für Klamotten ausgegeben hatte. Einen Monat später wurde ich ausserdem noch fristlos entlassen (aus Geldmangel und Panik vor dem sozialem Abstieg habe ich mir eine Rechnung schöngeschrieben). Mein ehemaliger Arbeitgeber kannte meine private Lage sehr gut  und hatte große Probleme diesen Schritt zu tun, konnte aber nicht anders handeln. Ich musste also HartzIV beantragen, um meine Kinder und sie zu ernähren ( Sie verdiente zu keinem Zeitpunkt Geld).Vielleicht war das der Auslöser dafür, daß sie sich über das Netz einen neuen Patner suchen wollte, getan hat sie es jedenfalls, so sagte sie es mir jedenfalls. Einen Partner fürs Leben hat sie dort nicht gefunden aber einige  **tsts - ID 10**-Partner. Das sie es mir erzählte, sollte mich wohl zum Nachdenken bringen. Ich halte von dieser Art allerdings nichts, im Gegenteil es zeigt mir, daß sie kein Interesse an mir und meinem Interllekt gezeigt hat.
Ich habe dann das gemietete Haus gekündigt und sie versuchte eine Wohung für sich und die Kinder zu finden. Im April06 ist sie dann mit den Kindern ausgezogen.Ich Schwachkopf habe dann noch für sie den Umzug organisiert. Ich bezog meine Wohnung einen Monat später. Wir verständigten uns darauf, daß sie keinen Ehegattenunterhalt fordert und ich für die gemeinsamen Ehe-bedingten Schulden aufkomme (leider nicht schriftlich, ein Fehler wie ich heute weiß). Ich wollte die Kinder jedes Wochenende zu mir nehmen, was bei ihr auf sehr große Gegenlieb stieß. Sie konnte es dann kaum erwarten, daß ich die Kinder abholte um, wie sie es mal sagte, endlich frei kriegen würde (habe ich auch nicht anders erwartet, nach SMS-Nachrichten wie „ bin total überfordert“ oder „am Boden zerstörte Mutter“ und „die Kinder trampel auf meinen Nerven rum, wann holst du sie endlich“).So waren die Kinder von Mai06 bis Ende Juli06 jedes Wochenende bei mir. Alles war prima, die Kinder freuten sich, wenn sie zu mir durften, freuten sich aber auch wenn sie wieder zur Mutter durften. Die Ex regte sich nur darüber auf das die beiden Kleinen Montags und teilweise auch Dienstags noch vom Papa redeten. Ich gab da nicht viel drauf, da wir fast jedes Wochenende auf einem anderen Spielplatz oder im Zoo waren und somit ja auch viel erlebt hatten, ich war und bin der Meinung das ist richtig so.
Mai06 fand ich endlich wieder einen Job (50h Woche für 9,50 aber ok) und so kam es das ich endlich meine Ruhe fand und meine Depri-Phase hinter mir lassen konnte. Doch leider kam alles anders, bereits an meinem ersten Arbeitstag rief meine Ex an, sagte mir, ich müsse in zwei Monaten die Kinder für zwei Wochen zu mir nehmen. Da sie es allerdings nicht verstand, daß ich eine Probezeit hatte und somit ein Urlaubssperre bestünde, rief Sie kurzerhand bei meinem Chef an, offenbarte ihm, daß ich nicht für meine Familie da wär und er mir Urlaub geben müsste ( Ich kommentiere das an dieser Stelle einmal nicht). Es kam wie es kommen mußte und mein Chef (ein traditioneller Familienmensch und Vater von sechs Töchtern) bat mich zu einem vier-Augen-Gespräch und massregelte mich dermassen, das mein Job am seidenen Faden hing. Meiner Ex habe ich dann eindeutig eine Grenze gesetzt, daß Sie es zu unterlassen hat, mich auf der Arbeit anzurufen! Sie sagte ja ok, kommt nie wieder vor, hielt sich aber nicht daran. So kam es auch, daß sie mich Anfang Juli anrief und sagte das der Seminarleiter des Seminars, welches sie besuchen wollte (wofür ich Urlaub nehmen sollte,um die Kinder zu mir zu nehmen) ihr die ganzen Seminarkosten in Rechnung stellen wird. Ob dem tatsächlich so ist, weiß ich bis heute nicht. Bis zu diesem Zeitpunkt waren diese ganzen Dinge für mich noch leicht zu verdauen, der Tiefstpunkt kam Ende Juli06. Als ich meine beiden  Engel wieder zurück zu ihr brachte, gab es wieder einen Streit, bei dem ich ihr dann den Rücken zu drehte. Später am Abend habe ich dann noch bei ihr angerufen, um ihr eigentlich zu sagen, daß meine Tochter mir sagte, sie habe schmerzen beim Wasserlassen. Leider kam ich nicht mehr dazu, da sie dort sagte, ich hätte meine Tochter und meinen Sohn sexuell mißbraucht. Auf diese Aussage hin vergass ich, was ich eigentlich sagen wollte und war total erstarrt. Ich sage es hier einmal ganz deutlich : Ich habe meine Kinder  niemals sexuell mißbraucht !!! 
Ich kann leider kaum noch schreiben, da es mir eiskalt den Rücken runterläuft, wenn ich daran denke, daß es Menschen gibt, die Kindern soetwas antun und damit ihr Leben zerstören. Mit diesen Menschen hat mich meine Exe nun auf eine Stufe gestellt und ich konnte mich kaum dagegen wehren. Sie untermauerte ihre Aussage später damit, daß sie mit einem Familien-Psychologen geredet hat der, wie ich später herrausfand, nie mit den Kinder geredet oder untersucht oder  „diagnostiziert“ hat. Nur sie hat ihm erzählt was meine Tochter – angeblich -  ihr erzählt hat. Nachdem auch ich das Gespräch mit diesem Familien-Psychologen gesucht habe,in dem es um die Stellung der Frau in der Familie, ihren schweren Stand damit in der heutigen Gesellschaft und um die Vater-Kind Beziehung ging, wobei ich seinen ausführlichen  und absoluten Pro-Mutter Monologen ruhig und gelassen zuhörte, war für ihn, aufgrund dessen das ich eben zuhörte und gelassen war, eindeutig das ich als Täter in Frage komme. Dieses sagte er mir allerdings nicht persönlich, ich fand es später in einem (Streit) Gespräch mit meiner Exe herraus. Ausserdem solle ich, laut seinen Ausführungen bei meiner Frau um Verzeihung bitten und dann würde meine Tochter mir bald vergeben. Als ich dieses erfuhr, habe ich meine kochende Wut heruntergeschluckt und ein zweites Gespräch bei ihm verlangt, zu welchem er sich nur widerwillig bereit erklärte. In diesem zweiten Gespräch ging es zuerst darum, daß es meine Frau ja unheimlich schwer hat als Alleinerziehende Mutter, sie aber das alles ganz toll meistert und ja auch sehr vital und gutaussehend bei ihm erscheint.Auf mein mehrmaliges Fragen was denn meine Tochter ihm den nun erzählt hätte, ging er zuerst garnicht ein und später nach energischerem Fragen sagte er. „ Das wolle er hier nicht nochmals ausbreiten ausserdem tut das ja nichts zur Sache“ . Die beste seiner Aussagen war allerdings „Ich habe in meiner 20 Jährigen Laufbahn als Psychologe noch keinen Mann vor mir gehabt, der kein Täter war. Ich kann bis heute nicht sagen, warum mir da nicht die Sicherung durchgebrannt ist, aber vor diesem Mann, der als Familienpsychologe arbeitet, kann ich nur warnen.
Meine Exe hat bis zu dem Zeitpunkt keinen Arzt aufgesucht. Hat NICHT das Jugendamt eingeschaltet. Ebensowenig hat sie Anzeige gegen mich erstattet. Der Mißbrauch war ja laut dem Psychologen nicht so, daß man dagegen Strafrechtlich vorgehen sollte, vielmehr wie bereits erwähnt, solle ich die Sache mit der Mutter klären und dann käme bald wieder alles in Ordnung.
Meine Kinder habe ich nach der Anschuldigung fast sechs Wochen nicht gesehen, obwohl ich mit der Exe des öfteren telefoniert habe und ich meine Tochter im Hintergrund hab fragen hören:“Darf ich mit Papa sprechen ?“  Nach langem Betteln hat die Exe angeboten, ich könne die Kinder Sonntags drei Stunden sehen, wenn sie dabei ist ! Ich ließ mich auf diesen Deal ein, um meine Kinder zu sehen.
Der erste Termin war super-klasse, dennoch traute ich mich nicht, auch nur meine Kinder zu umarmen unter den Augen der Exe. Meine Tochter und mein Sohn rannten auf mich zu und konnten sich kaum mehr einkriegen, auf die Frage meiner Tochter wann wir (Tochter und Sohn) denn wieder zum Papa dürften, sagte ich „Das müsst ihr die Mama fragen“. Worauf Sie mir patzig antwortete: "Toll, da hast du die Verantwortung ja wieder schön abgegeben,wie immer“
Ich ließ sie stehen und ging mit meinen Kindern an der Hand Richtung Auto. Es gab fünf Besuche dieser Art welche von mal zu mal angespannter wurden und die Exe auch nicht davor halt machte, mich vor den Kindern anzuschreien. Als es nicht mehr auszuhalten war und ich auch das Kindeswohl gefährdet sah (was muß ein 3Jähriger denken, dessen Vater von der Mutter angeschrien wird? ), trat ich die Flucht nach vorne an und habe über meinen Anwalt eine Klage für das Umgangsrecht eingereicht. Erst ab diesem Punkt wurde das Jugendamt eingeschaltet, die sich beide Seiten anhörten und unparteiisch (eher verständnisvoll mir gegenüber) zeigten. Ebenso wurde ein gerichtspsychologisches Gutachten in Auftrag gegeben. Beides steht noch aus, seit fast acht Monaten mittlerweile.
Um meine Kinder sehen zu dürfen, habe ich das Jugendamt gebeten, begleitende Besuchskontakte einzurichten, was dort auf große Gegenliebe gestoßen ist und der Sache, meiner Meinung nach, sehr förderlich ist. Bei einem zweiten Gespräch vor einem Monat sagte die Kinderpsychologin beim Jugendamt vor mir, meiner Exe, deren Beraterin von einer Frauenberatungstelle und der Frau vom Jugendamt aus, daß die Besuchskontakte normal wie in einer Vater-Tochter-Beziehung bzw. wie in einer Vater-Sohn-Beziehung sein würden. Sie würden sogar sehr liebevoll von den Kindern aus sein. Meine Exe hat beim Jugendamt interessanterweise einen Antrag für Erziehungshilfe gestellt, welchen ich selbsverständlich zugestimmt habe.
Meinen Job habe ich leider im Oktober06 nach fünf Monaten und unzähligen Anrufen meiner Exe  wieder verloren. Nach einer sechswöchigen Saisonarbeit und weiterer fünfmonatigen Arbeitssuche bin ich seit fast vier wochen wieder in Lohn und Brot.
Seit nun fast sechs Monaten sehe ich meine Kinder alle zwei Wochen für zwei Stunden unter Aufsicht. Es hört sich schlimmer an, als es ist. Ich sehe das aber positiv, schließlich kriege ich auch wertvolle Tipps im Umgang, muß nicht mehr mit der Exe rumstreiten. Ich warte nach wie vor auf den Termin bei Gericht. Ich hoffe das ich den richtigen Weg gegangen bin, der meine Beziehung zu meinen Kinder wieder herstellt. Denn eines weiß ich, alleine durch eine Anschuldigung kann einiges zerstört werden, vor allem bei Kindern aber auch bei Vätern und Müttern.

Liebe Grüße AgentM

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Sonnenfrau
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« Antwort #1 am: 25. Mai 2007, 08:17:07 »

Guten Morgen AgentM,


das ist der reinste Horror! Bin fassungslos. Mir läuft der Schauer runter und bekomme Wut auf solche Menschen.
Was geht in solchen Menschen im Kopf vor? Wie können diese Menschen mit ihrem Gewissen umgehen, falls eins da ist.
Deine EXe sollte eine Therapie machen.
Hast Du mal überlegt, ob Du nicht die Kinder zu Dir nimmst?
Kinder sind das wert vollste über haupt.
Kämpfe um Deine Kinder und sorge dafür das Sie zu selbstbewußten Menschen werden.
Wünsche Für Dich das alles gut wird.
Liebe Grüße
Sonnenfrau
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Gott gab uns Kinder um aus Ihnen das beste Mögliche raus zu holen und nicht Sie als Eigenturm zu sehen!!!  
Jemmy
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #2 am: 25. Mai 2007, 08:47:02 »

Hallo AgentM

Es ist eine erschütternde Geschichte die du da durchmachst.
Ich schließe mich Sonnenfrau`s Ausführungen an und hoffe für dich und deine Kinder auf eine positive Zukunft.
Falsche Anschuldigungen und Lügengebäude sind schlimm für den Angeschuldigten, werden aber über kurz
oder lang zusammenbrechen und sich dann gegen den Anschuldiger kehren. Leider ist der Weg dorthin lang und
schmerzvoll. Aber es lohnt sich ihn zu gehen. Für dich und deine Kinder.  schild_allesgute
Es wäre schön, wenn du uns Neuigkeiten mitteilst.

ps.: Zu deiner Geschichte passt meine Signatur ja wie die Faust auf`s Auge. 
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Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).

Everybody wants to rule the World
AgentM
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« Antwort #3 am: 27. Mai 2007, 00:30:26 »

Hallo

Danke für eure Anteilnahme, dass bedeutet mir sehr viel. Ich habe mich sehr oft durch das Forum gelesen und nur dadurch habe ich es geschafft, das ich nach dieser Anschuldigung ruhig und gelassen bleiben kann um das richtige zu tun.
Nur solange meine Kinder nicht bei mir sind, werde ich ich nicht still bleiben und alles daran setzen, damit den beiden das zu gute kommt, was Ihnen gebührt  -eigenständiges Denken und ein starkes Selbstbewußtsein. Leider spüre ich bei den Besuchskontakten immer wieder, das mein Sohn sich total zurücknimmt und wenn Seine Mutter kommt ganz still wird und sofort alles tut was Sie sagt. Am Anfang vielen von Ihr auch Sätze wie "Dann fährt die Mama jetzt alleine nach Hause" oder "Dann können wir gleich kein Eis mehr essen gehen" soetwas und ähnliches kommt immer wieder, diese kleine aber ganz fiesen Erpressungen. Das die beiden zu lange brauchen um sich von mir zu verabschieden, bekommen Sie auch immer mal wieder zu spüren.

Wenn ich daran denke könnte ich  gun .

An Sonnenfrau. Ich finds toll das du genauso denkst. Denn eines weiß ich ganz genau : Das Gute siegt immer !!! Danke auch dir Jemmy.

Liebe Grüße von AgentM

p.s. Ich werde von Zeit zu Zeit immermal etwas schreiben.
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AgentM
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« Antwort #4 am: 31. Mai 2007, 23:16:38 »

Hallo Leute,

habe gestern Post vom Gericht bekommen, in zwei Monaten steht die Umgangsfrage vor dem Richter. Endlich kommt bewegung in die ganze Geschichte und es kommt hoffentlich zu einem Abschluß. Sehe meine Kids erst nächste Woche, wieder nur für zwei Stunden, freue mich aber riesig darauf. Es schmerzt mich meine Kids bei meiner Exe zu wissen, zumal Sie in den nächsten Wochen quer durch die Republik reist und ich nicht weiß wo sie dann sind.
Sorry Leute aber heute ist kein guter Tag um weiterzuschreiben...  cry_smile

Euer AgentM
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bengel
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« Antwort #5 am: 01. Juni 2007, 01:35:11 »

hallo agentM,

es ist zwar eine ganz miese tour, aber kein einzelfall, was deine ex da macht. mein rat: anzeige gegen deine ex und den therapeuten wegen übler nachrede. wenn der richter nicht ganz auf die rübe gefallen ist, weiss er, dass sexueller missbrauch von boykottierenden exen ein beliebtes mittel ist, um final die kinder zu "klauen". ich würde offensiv ran gehen. lass dich von einem anwalt vertreten, der erfahrung in solchen dingen hat. denk dran: was immer passiert, wenn sie nicht eindeutig einen vor den "latzt" juristisch bekommt, bleibt der verdacht immer an dir hängen.

das ist kriminell,was deine exe macht...und, um mit uli wickert zu sprechen "gauner muss man auch gauner nennen".

gruss

bengel
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« Antwort #6 am: 01. Juni 2007, 13:49:55 »

Hallo Bengel

daran habe ich auch schon gedacht, traue mich nur nicht richtig. Was hat das, deiner Meinung nach, für eine Wirkung vor dem Gerichtstermin ? Ich habe Angst das das ganze nach hinten losgeht. Bei dem "Therapeuten" habe ich da keine Sorge der bekommt von mir eine Anzeige wegen übler Nachrede. Übrigens habe ich hier jemanden getroffen der eine ähnliche Geschichte mit genau dem gleichen "Therapeuten" und genau der gleichen Anwältin gemacht hat... Ich konnte meinen Augen und Ohren nicht trauen als ich seine Geschichte gelesen habe... es ging in seinem Fall darum das er angeblich seinen Sohn geschlagen haben soll... der rest wie in meiner Geschichte beschrieben...
Ich frage mich wirklich was da los ist? den das kann doch kein Zufall sein.

Viele Grüße AgentM
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bengel
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« Antwort #7 am: 01. Juni 2007, 14:03:33 »

hallo agentM,

das du dicht nicht traust, genau darauf spekuliert die dame. denn das scheint ja so ein art roter faden in eurer beziehung zu sein. sie provoziert und du schluckst. je mehr du schluckst, desto mehr provoziert sie. durchschlage diesen teufelskreis. was sagt dein anwalt? ist er auch eher ängstlich? kennt er den richter und dessen urteile?

ich würde das auf keinen fall auf mir sitzen lassen. unter gar keinen umständen.

gruss

bengel
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Nixena
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« Antwort #8 am: 01. Juni 2007, 15:40:58 »

Hi!

Ich bin AgentM Lebensgefährtin und da er auf Arbeit ist, frag ich nu mal...
In der Ersten Hilfe steht, daß man den Strafantrag wegen Verleumdung erst nach dem Prozeß machen soll?
Der Richter soll zwar Pro-Mutter sein, hat aber wohl Erfahrungen, was den "Mißbrauch mit dem Mißbrauch" angeht.
Mich persönlich wundert es, daß der Termin jetzt da ist, aber bis dato noch kein Gerichtspyschologisches Gutachten gemacht wurde.
Sein Anwalt ist leider nicht der tollste. Hatten uns nach jemand anderem umgeschaut, aber da er PKH bekommt und der jetzige darüber abrechnet, kann er für die ganze Sache kein PKH mehr beantragen (wenn ich die Anwältin richtig verstanden habe...) und somit müßte er cash bezahlen, was derzeit leider überhaupt nicht drin ist. Leider haben wir auch niemanden, den man um so viel Kohle anpumpen könnte...
Ist es ausschlaggebend, daß noch kein Gutachten da ist oder ist es möglich, daß erst während der Verhandlung darüber abgestimmt wird, ob eins gemacht wird?
Und kann man das mit der Verwirkung des Ehegattenunterhaltes jetzt noch mit Einbringen, wo der Termin schon steht?
Den Anwalt kann man nicht wirklich fragen, mein LG muß ihn da persönlich in die Richtung unter Druck setzen.
Der hat da nämlich seine eigene Meinung zu (..ist doch die Mutter Ihrer Kinder...)  mad

Liebe Grüsse
Nixena
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"Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen" Marc Aurel
AgentM
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« Antwort #9 am: 02. Juni 2007, 02:54:44 »

Hallo

dem, was meine Vorrednerin (..und gleichzeitige LG  ) gesagt hat kann ich eigentlich nichts mehr hinzufügen. Mein Anwalt ist zwar Familienrechtler, nur habe ich anfangs zu sehr auf seinen Rat gehört. Nach einem Gespräch bei einer anderen Anwältin bin ich aber schlauer  und werde, als Mandant, auch meinem Anwalt sagen wo er langfahren soll. Eine Aussage von Ihm hat mich besonders gestört, und zwar : Auf meine Anfrage ob eine Anzeige und ( hoffentliche Rüge/Verurteilung) sie den Anspruch auf den Ehegattenunterhalt verwirkt, bekam ich als Antwort "Sie ist ja die Mutter der Kinder" ! darauf habe ich es sein gelassen.
Ich denke jetzt, anders. Nach der Verhandlung über das Umgangsrecht werde ich sie auf jeden Fall anzeigen. Vom dem "Therapeuten" ganz zu schweigen. Auf dessen Mist baut das alles ja auf. Interessant an der Sache ist ja, das die EXE erst vom JA gerufen worden ist ist nachdem ich die Umgangsklage eingereicht habe. Zuvor hat sie und dieser "Therapeut" die Sache alleine, nach deren Vorstellungen regeln wollen.

@bengel

Danke, das du mir nochmal den Kopf gewaschen hast. Nachdem ich die Umgangsklage eingereicht habe hat die EXE mich wutentbrannt angerufen, wie ich den soetwas nur tuen könnte. Als ich das hörte, war mir klar das ich das richtige getan habe. Ihre Anwältin ist jedendoch fast garnicht auf den Mißbrauchsvorwurf eingegangen und versucht eine gestörte Kommunikation zwischen mir und meiner EXE darzustellen. Das ist zwar der totale Blödsinn aber ich, und auch mein Anwalt gehen auf das Thema garnicht ein. Der Richter ist total Pro-Mutter und auch sagt auch das die Kinder zur Mutter gehören, ausserdem "kämpft" ihre Anwältin wohl mit harten Bandagen.

Du hast vollkommen recht, ich WERDE das nicht auf mir sitzen lassen. Ich brauch nur hin und wieder mal zuspruch in der Sache um das richtige zu tun.

Es ist halt recht schwer mit so einem Vorwurf (...vorerst...) zu Leben, seine Kinder alle zwei Wochen für zwei Stunden zu sehen und dann auch noch zu wissen das die beiden Kids den Machenschaften einer egozentrischen, egoistischen, kontrollsüchtigen und überforderten Frau ausgeliefert sind.    mad schild_grr boese020   So das mußte jetzt mal raus...

p.s. Danke das es dieses Forum gibt. Es hift mir über die, glaube ich, schwerste Zeit meines Lebens hinweg. Und auch wenn es ein bischen kitschig klingt aber danke auch meine LG, denn Sie war es, die mich hat erkennen lassen das nicht alle Frauen so sind wie meine EXE.


Liebe Grüße

AgentM




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AgentM
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« Antwort #10 am: 07. August 2007, 02:14:57 »

Hallo Leute,

ich möchte nochmal ein ganz großes Danke sagen an alle mit denen ich sprechen konnte und meine Geschichte real erzählen durfte. Bevor ich dort ankam und auch am ersten Abend hatte ich eine riesen Angst vor dem was passieren würde und wie darauf reagiert würde.
Werde ich gemieden oder an den Pranger gestellt, doch die größte Angst bestand darin das mir nicht geglaubt wird... denn das hätte mir den letzten Halt genommen den ich neben nixena noch gehabt hätte.
Es kostet mich meine ganze Kraft die ganzen Termine wahrzunehmen die sich darum drehen, beim JA, beim KSB mit den begleitenden Umgängen. Es ging anfangs sogar soweit, dass ich nicht aussprechen konnte das ich meine Kinder liebe, in der Angst es könnte falsch verstanden werden.

Es ist nicht leicht mit einer solchen Anschuldigung zu leben, ich fühle mich manchmal an die Wand gestellt und sehe in die Gewehrläufe, Gedanken kommen hoch, die sagen : "Drückt ab, dann tut es nicht mehr so weh!" wieder andere mit " Hilfe, warum tut Sie das, ich habe nichts getan" so geht es nun seit über einem Jahr. Bis zu diesen Usertreffen, dort haben mir soviele zugehört und es hat mir schon geholfen darüber zu reden, auch die Atmosphäre war dafür gut. Ich fühle mich jetzt viel kräftiger.


Also nochmal danke und ein großes Entschuldigung geht an die Menschen, denen ich meine Geschichte einfach ungefragt  "vor den Latz" geknallt habe. Ich wollte niemanden damit emotional belasten.

LG Detlef
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riviera
Gast
« Antwort #11 am: 07. August 2007, 08:38:42 »

Hallo AgentM,

traurig deine Geschichte, wie viele andere.

Ich hoffe oder wünsche mir, dass du das Folgende nicht falsch verstehst:

Man liest aus deinen Zeilen deine große Verunsicherung heraus, man kann nicht nur lesen wie sehr du alles was du tust und denkst hinterfragst, man spürt es.

Das ist ein großer Knackpunkt, denn damit bist noch mehr angreifbar, nicht nur für die Ex sondern generell.

Da ich auch zu denen gehöre, die alles und jedes und vor allem sich selbst ständig hinterfragen, weiß ich wie ungut das ist, weil es einfach das Entscheidungen treffen zunehmend erschwert.

Für dich selbst und somit auch für deine Kinder solltest du an deinem Selbstbewußtsein arbeiten. Kucke nach deinen Stärken und bau sie aus. Gesteh dir Fehler ein und denke daran, dass du es jeden Tag ein bisschen besser machst.
Das ist was ich meiner Tochter sage, in verschiedenen Situationen, ich bin Mutter, ich bin Mensch, ich mache Fehler und versuche jeden Tag ein bisschen besser werden und es besser zu machen.

Eingeständnisse an sich selbst relativieren vieles, das macht es leichter.

Insofern, wenn du dir heute vor den Kopf haust bezüglich der früheren Geschichten, dann versuche auch darüber zu lachen, denn du kannst heute wahrscheinlich gewisse Situationen besser einschätzen und gehst dann anders damit um. Das ist gut und kein Grund dir nicht selbst zu vertrauen oder an dir zu zweifeln.

Bezüglich der Anzeigen rate ich dir Abstand davon zu nehmen. Zum einen denke ich, entweder bleibt der Vorwurf an einem haften und man(n) wird ihn nicht los oder aber er verstreut sich in alle Winde.
Eine Anzeige würde in die Öffentlichkeit gehen, sozusagen. Das haben die meisten Richter in Familiensachen gar nicht gerne, denn es wird nach wie vor unterschieden, wer denn nun die Anzeige macht. Soll heißen, tut dies Mama, dann tuts sie es zu Recht, tut dies Papa, dann ist der auf dem Rachefeldzug und schadet den Kindern.

Ich habe mal dem Jug gegenüber geäußert, dass ich vor einer Anzeige wegen Körperverletzung nicht zurückschrecken würde, wenn mein Ex oder seine LG unsere Tochter schlagen würden. Das geschah nämlich ein Mal und ich hab dann ganz klar gesagt, so nicht!
Das Jug hatte dafür gar kein Verständnis------macht ja auch keinen Sinn als Jug sich fürs Kind stark zu machen, wie kam ich nur darauf (Sarkasmuss off)

Genieße die Zeit mit deinen Kindern, sei wachsam, beobachte ihre Signale und lass dich weiterhin nicht auf die Palme bringen. Das ist eine deiner Eigenschaften mit der du ganz weit vorne liegst!

Ich wünsche dir viel Kraft und alles alles Gute!

Gruß riviera
Gespeichert
Uli
Gast
« Antwort #12 am: 07. August 2007, 10:27:45 »

Hallo Detlef,

ich habe mir nach unserem Gespräch auf dem Usertreffen Deine Story noch einmal ganz durchgelesen und mir lief - wie sooft beim Lesen ähnlicher Storys - wieder ein kalter Schauer über den Rücken !!!

Bis auf den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs habe ich so ziemlich alles durch, was Du beschrieben hast. Von daher sind mir Deine Gefühle nachvollziehbar, dein Schreiben glaubhaft und ich kann mir vorstellen, dass Deine Schilderungen nur die Spitze des Eisbergs sind. Ich selbst habe Glück im Unglück gehabt. Mein Chef hat beispiellos zu mir gehalten, so dass ich meinen Job behielt und, was das wichtigst ist, ich habe meine Kids herausbekommen.

Der Blick zurück hilft jetzt nicht viel. Hier kann man sich jetzt nur die Wunden lecken. Wir beide sind von unserem Wesen her ganz ähnlich gestrickt: ich bin auch eher der Gefühlvolle, jemand, der sich in der Beziehung gerne leiten läßt, nur schwer Grenzen setzen kann.

Was Du jetzt lernen musst, ist Stärke zu beweisen - ganz wichtig! Ich kann das aus dem Abstand von sieben Jahren heute sagen. Ich hätte viel früher viiiel härter sein müssen.
Deine Exe ist ein klassischer BORDERLINER. Ich weiß, dass der Begriff in den Familienrechtsforen sehr inflationär gebraucht wird - so auch bei VS. Bei Deiner Exe ist er aber angebracht.

Der Borderliner ist eigentlich schwach, mit ganz geringem Selbstbewußstsein: sozusagen ein Angstbeißer! Aus diesem Grund umgibt sich der Borderliner gerne mit einfühlsamen Menschen - der Macho ist nicht sein Ding. Aus diesem Grunde musst Du versuchen, der Exe gegenüber genau diese Rolle einzunehmen. Verhandel nicht mit ihr, gib Deine Positionen vor und versuche sie umzusetzen. Zeige Deiner Exe, dass Du Dein Leben in der Hand hast, dass sie Dir nix bedeutet und vor allem dass sie Dich nicht verletzen kann. Ich bin sicher, dann könnte eine Wende kommen.

Ich weiß, dass Du das nicht von jetzt auf gleich kannst. Setze es Dir aber als Ziel und versuche es Schritt für Schritt umzusetzen.

Für mich kam die Wende erst, als ich wieder ICH war. Zwei Monate nach der Hochzeit mit meiner jetzigen Frau hatte ich meine Kids bei mir und sie waren aus dieser Hölle heraus!  Dies als eine mögliche Vision für Dich.

LG, Uli
Gespeichert
Jemmy
Gehört zum Inventar
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.612


*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #13 am: 07. August 2007, 20:52:12 »


Hallo Detlef !

von hier aus noch mal ganz liebe Grüße an dich und Nixena!
Ich möchte dir sagen, dass ich ein absoluter " Kopfmensch " bin, was beinhaltet, dass ich
mich in keiner Form von Gefühlen leiten lasse ( bis auf ganz wenige Ausnahmen ). Ich bin
dir unbefangen gegenüber getreten und die vielen Gespräche, welche wir miteinander hatten,
haben mir die Möglichkeit gegeben mir eine eigene Meinung zu bilden. Diese Meinung ist
entgültig und unumstößlich: Ich weiß, dass du die Wahrheit sagst und werde an deiner Seite
stehen, wenn du mich brauchst.
Ein Wort von dir und vier bis fünf Stunden später stehe ich an deiner Tür. DAS ist ein Versprechen
und ich stehe zu meinem Wort ( frag lesemaus, was ich zusage halte ich auch ).
Du hast keine andere Wahl, als deinen Weg zu gehen und nicht aufzugeben. Ich weiß, dass du das schaffst.
So weit, wie du gekommen bist, gibt es nur noch eine Richtung = weiter in Richtung Zukunft. Eine
Zukunft MIT deinen Kindern.

In Gedanken bei euch

Thomas
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Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).

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« Antwort #14 am: 07. August 2007, 20:58:52 »

hallo detlef,

auch wir 3 habe über deine situation intensiv gesprochen (ich hatte keinerlei bier und deshalb alles verstanden:wink:). ich kannj emmy , den tieftaucher, nur recht geben und auch ich bin da, wenn ihr jemanden braucht. ich komme eingeflogen. men_ani das ist ein wort eines gestandenen papas.

liebe grüsse an nexina.,

jürgen
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« Antwort #15 am: 11. August 2007, 17:17:58 »

Hallo Detlef,

auch wir haben uns am UT über deine Geschichte unterhalten, und ich muss auch sagen, so erschütternd diese ist, weil es einfach kaum etwas schrecklicheres für einen Vater gibt, als ungerechtfertigterweise in einen solchen Verdacht zu geraten, mach dich nicht klein und schlecht.
Du HAST nichts verbrochen, sondern bist Opfer deiner Ex.
Besinn dich auf deine Werte.
Kämpf um deine Rechte.
DU kannst in den Spiegel schauen, weil du weißt, dass du nichts Verbotenes gemacht hast. Also tritt auch so auf.
Streif deine Angst ab, von (fremden) Menschen abgelehnt zu werden, wegen dieses Verdachtes.
Jeder, der dich persönlich kennen lernt, weiß ziemlich schnell, wo die Wahrheit liegt.

Last but not least hast du eine tolle LG, die fest und sicher zu dir steht, und die die noch auf dich zukommenden Kämpfe an deiner Seite mitkämpft.
Das sollte genügen, damit du aufrecht gehen kannst.

Hier gibt´s eine Menge Leute, die dir im Bedarfsfall und in akuten Fragefällen zur Seite stehen werden.
Und Leute wie ich springen dir emotional bei. Das hilft auch.

Liebe Grüße, auch an Nadine, Andrea
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« Antwort #16 am: 14. August 2007, 01:30:11 »

Hallo Leute,

ich habe in den letzten Tagen ein bischen an meiner Karriere gefeilt und melde mich daher erst jetzt wieder (sorry): Vielen Dank für eure stärkenden Worte. Das UT hat bei mir viel gelöst, seither reflektiere ich mich noch viel genauer und merke, unter was für einen Druck ich in der Beziehung eigentlich stand. Ich merke immernoch Verhaltensmuster an mir die mich zwölf Jahre geprägt haben. Ein Beispiel :

Gestern haben wir im Wohzimmer gesessen, Nadine hat gelesen und ich habe mich im Netz durch ein paar Seiten gelesen über meinen (hoffentlich) neuen Arbeitsplatz. Nach ca. zwei Stunden sagte eine innere Stimme zu mir : "Du mußt dich jetzt um "Sie" kümmern sonst langweilt sie sich und wirft dir vor, das du ein langweiliges Leben führst". Also fragte ich : Schatz, ist das ok für dich wenn ich hier im Netz lese ?
Sie antwortete : " Ja klar, warum fragst du ? Ich sah, wie Sie mir dabei tief in die Augen blickte und lächelte. Ab da wusste ich was damals passiert ist. Denn, so eine Situation hatte es damals NIE gegeben, nach spätestens 10 Minuten hat " Sie" (die Exe) die Aufmerksamkeit so geschickt auf sich gelenkt, das mir nichtmal bewußt wurde das ich meine Sache aufgegeben hatte um mich mit Ihr zu unterhalten. An dieser Stelle hätte ich vielleicht sagen sollen: "Ich habe im Moment was zu tun" oder ähnliches. Am Anfang unserer Beziehung tat ich dieses auch, nur wurden Ihre "Argumente" mit der Zeit immer gemeiner d.h. habe ich mich Ihr verweigert wurde nicht meine Meinung kritisiert sondern ich als Person. Diese "Unterhaltungen" haben sich im übrigen  zu 90% immer um Sie oder Ihren Job gedreht.

Ich fühle mich als hätte ich eine Million dieser Szenen durchlebt aber ich kann mich nur an wenige erinnern. Die letzten Jahre habe ich soetwas immer verdrängt, um meine Kraft und Energie in die Erziehung meiner Kinder zu stecken.

Ich kann es im Moment nicht einmal genau beschreiben was damals genau passiert ist, geschweigen den wann es passiert ist. Ich möchte damit auch nur zum Ausdruck bringen wie sehr mich diese Zeit (negativ) geprägt hat.

Ich befinde mich sozusagen auf der Suche nach mir selbst. Irgendwo in diesem Forum habe ich mal gelesen: Stelle dich vor den Spiegel,schaue dir in die Augen und sage dir : Du bist es wert. Das tue ich und es wirkt.


@Uli

Danke das du auf dem UT ausgesprochen hast, was ich (wir) schon vermutet haben aber nicht getraut es auszusprechen. Das hilft mir mit dem was passiert ist, besser fertig zu werden.Vielen dank auch für deine Vision, es ist eine sehr schöne.


@lesemaus

Wenn ich eines aus dieser Sache gezogen habe dann folgendes :
Zitat
Besinn dich auf deine Werte.
Kämpf um deine Rechte.

@bengel

special thanks für deine hoffnungsvolle Art zuzuhören und zu reden  thumbup

@riveria

versprochen, ich höre auf zu viel zu denken. Glaube aber das ich den Kopf nicht abschalten kann *sichabermühegibt*

@jemmy

dem ist ist nichts hinzuzufügen. Es geht schließlich um eines der wichtigsten Dinge im Leben - um die Kinder


Liebe Grüße euer Detlef

(dem es schon wirklich viel besser geht)


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« Antwort #17 am: 26. Februar 2008, 16:30:28 »

Mal wieder ein ein „Update“ in meiner Chronologie.

Vorab schon mal Sorry für den langen Text  yltype

Seit der Verhandlung sind bei mir nun immer noch BU´s im vollen Gange. Die Gutachterin hat im November mit Ihrer Arbeit begonnen. Es gab ein Gespräch mit mir, ein „zusehen“ bei einem BU mit mir und dann ein weiteres Gespräch mit der Exe alleine. Sowie eines bei Ihr zuhause mit den Kindern. Woher ich das weiß ? Ich habe regen telefonischen Kontakt mit der GA.    Als letztes kam der Vorschlag die Kinder bei mir, in meiner Wohnung, bei einem „quasi“ BU zu sehen und der Mutter so die Möglichkeit geben, mehr Vertrauen aufbauen zu können. Ich stimmte dem zu, mit dem Hinweis das die Mutter sich die Räumlichkeiten zwar ansehen könnte aber bei dem BU nicht anwesend sein sollte, dieses war von der GA auch genau so geplant. Ich denke das ganze ist von der GA so geplant, daß Vetrauen und vor allem Kommunikation auf einer sachlichen Ebene / Elternebene geschen können.

Dazu sage ich nur : JA BITTE !!!  schild_dafuer

Durch mehrer Gespräche mit der GA (  am Telefon )  habe ich erfahren das es wahrscheinlich auf einen normalen Umgang auslaufen wird und die GA nur sicher stellen will, das es keine weiteren Stolpersteine auf dem Wege dorthin geben wird. Sie sprach davon das die Mutter entlastung bräuchte und das es Kinder gäbe, die weit weniger anstrengend sind. Ja genau  rofl2 rofl2 rofl2
Ein weiterer Punkt war, das ich meine Unterhaltsleistungen auch pünktlich zahle und es dadurch nicht zu weiteren Streitpunkten kommen sollte. Auch meinte Sie, die finanzielle Schieflage zwischen mir und meiner Exe könnte zukünftig zu einem Streitpunkt werden. Nachdem ich Ihr meine finanzielle Lage geschildert habe und Sie ( durch mich ) erfahren hat, das ich regelmäßig meinen  KU an das Unterhaltssicherungsamt leiste und ich nach deren Berechnung ein Mangelfall bin, war das, denke ich, auch kein Thema mehr.  exclamation_smile

Meine Freundin erwartet von mir ein Kind  und ich habe das Gefühl, meinen Kindern dieses mitzuteilen. Ich habe mich mit dem Kinderschutzbund zusammengesetzt um zu die Möglichkeiten zu besprechen die mir in meiner Situation bleiben. Auch hatte ich so meine bedenken was die psychische Situation meiner Exe angeht. Einziger Tip den ich bekam war, es den Kinder gemeinsam zu sagen. Nun gut, es half alles nichts. Exe angerufen, Termin gemacht und dann getroffen ( in einem Café ) und dann..... Huch  men_ani

Um kurz den „Emotionsverlauf“ von Ihr zu beschreiben,nachdem ich Ihr gesagt habe das ich nochmal Vater werde und die Kids noch ein (Halb-)Geschwisterchen bekommen, wähle ich hier die Kurzform :

Als erstes Desinteresse, dann Tränen, gefolgt von Mitleid für mich, anschliessend Freude gepaart mit „ Ich habe auch schon mal über ein drittes nachgedacht“ um wieder in Tränen aufzugehen da Sie keinen Partner finden würde und Sie sich jetzt  ganz auf Ihren Job konzentrieren würde.
Dannach ging es, eineinhalb Stunden darum was Sie jetzt beruflich machen will und gerade macht. blablabla 

Schluß endlich habe ich mit Ihr vereinbart, das es gemeinsan den Kinder erzählt werden soll, das der Papa jetzt noch ein Kind von einer anderen Frau bekommt.
Das war mir sehr wichtig, da die Kinder diese ( aus Kindessicht ) abstrakte Situation von beiden Elternteilen erfahren sollten, um zu wissen das es für beide OK ist.  Zumindest das Sie nicht direkt, in irgendeine Art Konflikt geraten.

 achtung Sie sagte noch: „ Ich plane mit den Kinder für drei Monate nach Berlin zu gehen, Sie kommen dort „vorübergehend“ in einen KIGA und abends habe Sie schon einen Aufpasser. Bis zum Schulbeginn Der Großen seien Sie dann wieder da. Ich bräuchte mir keine Sorgen machen. KEINE SORGEN ?!? 
Ich habe ihr geantwortet, das ich es unverantwortlich finde beide Kinder aus Ihrem gewohntem Umfeld zu reissen. Ausserdem würde ich das nicht unterstützen bzw Protest anmelden.

In der Sache ist der Kuchen noch nicht gegessen ... bräuchte da nochmal Hilfe von euch ? 

Ein paar Tage nach dem Gespräch war ein BU. Ich war zu früh da und konnte noch eine Small-Talk mit der BU- Frau führen ( wir sind schon seit Monaten per Du ) und sagte, das ich  vereinbart habe, es den Kids gemeinsam zu erzählen. Fand Sie sehr gut. Als die Exe mit den Kids kam, rannte mein kleiner auf mich zu, gab mir ein Spielzeug-Auto und sagte „ Für das Baby ! „  !!!

Sie hat es den Kindern schon gesagt !!!  gun

Ich war und bin stinkesauer, das Sie übergriffig war über meine Grenze gegangen ist und dann auch noch die Geschichte das Sie mit den Kids nach Berlin will.

Jetzt reicht es. Wo führt das den hin, dieses „ Alleinerziehenden -Mütter-Mitleids-Sonder-Status“   schild_frustrierend

Bei den BU´s hat mich meine Tochter schon zweimal gefrat ob ich Ihre Freundin aus dem Kidergarten kennenlernen möchte.
Mein Sohn denkt anscheinemd das ich bei Kinderschutzbund wohne.
Die KM hat bisher dreimal den Umgang „vergessen“ . Auf einem Anruf des KSB hat Sie geantwortet : „ Das passt nicht in mein Leben“
Sie bringt die Kinder ohne mein Wissen zu den Großeltern ( 400km ) um Zeit für sich zu haben.
Im laufe des vergangen Jahres habe ich mehrfach versucht per Telefon Kontakt zu beiden Kids aufzunehem: Kein Erfolg, Aussagen : „Was willst du“,  „Das geht jetzt nich“ oder „Das bringt die Kinder durcheinander.“ Auch ganz gezielt: „Ich will nicht das du zum Geburtstag der Tochter kommst“
Nun sagt Sie ich hätte kein Interesse am Leben der Kids gezeigt.
Sie hat der GA einen falschen Therapeuten bei dem die Kinder in Behandlung genannt. ( Das habe ich zwischen Tür und Angel erfahren)
Anmeldung der Tochter in der Schule ohne meine Unterschrift.
Das alles nur weil erst der Kontakt abgebrochen wurde, dann unterbunden wurde und nun in die andere Richtung gerudert wird.



Ich sags mal so : Das ist das Ende des Kuschelkurses... es gibt Grenzen und die sind überschritten worden.  gun c  schild_esreicht


Euer total frustriereter und wütender

Detlef   mad mad mad
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« Antwort #18 am: 26. Februar 2008, 20:11:04 »

hallo....ich habe schon seit geraumer zeit nicht mehr soviel schlimmes gehört und gelesen. Das "komische" ist nur, wenn ich nicht wüßte, das es nicht meine geschichte ist, würde ich es dafür halten. ich kann eigentlich fast haarklein die selben dinge berichten und habe viele schlimme stunden erlebt. die anrufe der überforderung, das nächtelange weggehen, um morgens um 6 völlig tot zu hause anzukommen ( ich mußte aber um 7 los zur arbeit) das permanente anrufen, immer ein schlechtes gewissen habend, dieses sich selber verletzten. könnt ihr euch vorstellen, das man abends frohgelaunt von der arbeit kommt und eine grün und blau gehauene frau zu hause findet. sie hat nichts besseres zu tun gehabt als sich selber das gesicht grün und blau zu hauen. wenn die geliebte sich in der schwangerschft auf den wundervollen babybauch haut und schreit, das man ihr endlich dieses kind aus dem bauch holen soll. wenn sie minutenlang mit dem kopf gegen die wand läuft und schreit wie am spieß. all das ist geschehen.......

http://www.borderline-netzwerk.info/forum/viewtopic.php?t=20623&postdays=0&postorder=asc&&start=0

ich kannte vatersein damals noch nicht und habe als eine art tagebuch dort geschrieben und einiges hinterlegt.

auch heute noch ist es oft schwierig für mich, die situation richtig zu begreifen und ganz werde ich wohl nie verstehen, warum alles so gekommen ist wie es kam, das ein völlig anderer mensch aus mir geworden ist und vorallem, warum ich es zugelassen habe. nur eines ist sicher, frauen wie unsere EXEN wollen verletzen. sie müssen verletzen um sich selber stark und toll zu finden. nie werde ich die schlimmen zeiten vergessen und trotzdem, umso froher bin ich heute, es wenigstens halbwegs geschafft zu haben und abstand zu wahren .
ich kämpfe weiter um meinen kleinen und versuche weiter eine stabiler vater für ihn zu sein.

lg und lass dich nicht entmutigen.....ich weiß, es schreibt sich so einfach aber versuchen solltest du es.
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« Antwort #19 am: 05. Mai 2008, 03:12:13 »

Hallo Leute,

heute nun ein kleines Update meiner Geschichte. Am vergangenen Freitag hat mein Briefkasten mir eine positive Überraschung bereitet. Das Gutachten ist endlich fertig  luxhello

Vorweg noch eines, die Exe hat beantragt
(Zitat) den Gutachterauftrag im Umgangsverfahren an die Sachverständige auch auf die Klärung der Sorgerechtsfrage auszudehnen (Zitat Ende)

Und nun liegt es hier das Gutachten, schwarz auf weiß und dort steht geschrieben : [

(Zitat)]Aus psychologischer Sicht wird es für stimmig und im Interesse der Kinder für richtig gehalten , wenn die Kinder einen umfassenden Kontakt zum Vater bekommen. Dies wird vor dem Umzug der Mutter nach B. nicht mehr realisierbar sein, sollte jedoch vom Zeitpunkt  der Einschulung H. an ( August 2008 ) so geregelt werden können, dass die Kinder regelmässig jedes zweite Wochenende beim Vater verbringen.
... Aus psychologischer Sicht  wird es nicht für stimmig gehalten, der Mutter die alleinige elterliche Sorge zu übertragen. Beide Eltern sind engagiert, lieben die Kinder und sind an ihrer Weiterentwicklung interessiert. Es sollte - wie es in der Vergangenheit die Eltern ja auch selbst schon realisiert haben - beiden Eltern möglich sein, die erforderlichen Gespräche und und Kontakte im Sinne der Kinder führen können. Da es selbst von der Mutter nicht ausgeschlossen wird, dass der Vater unter Umständen in naher Zukunft  gelegentlich stärker in die Sorge um die Kinder einbezogen werden könnte, ist auch hier ein Grund für eine weitere gemeinsame elterliche Sorge zu sehen.
Es wird nicht verkannt, das dies der Mutter immer wieder  - je nach ihrer eigenen Verfassung - einiges abverlangt; es ist jedoch davon auszugehen das Frau ... im Interesse der Kinder, die sie sehr liebt, auch eine Umgehensweise mit dieser für sie nicht immer einfachen Situation finden wird.[/i](Zitat Ende)

Und zum Thema sexuellem Missbrauch folgendes :
 
(Zitat)Innerhalb der Begutachtung gab es jedoch außer der Mitteilung der Mutter selbst keinen einzigen Hinweis darauf, dass die Kinder durch ein Verhalten des Vaters irritiert, verletzt und/oder geschädigt worden wären.
Die Kinder lieben beide Ihren Vater , haben zu ihm eine eine, positive und vertrauensvolle Bindung. Sie genießen das Zusammensein mit Ihm. Scheu oder gar Ängste sind in keiner Weise ersichtlich geworden.
(Zitat Ende)

Da das Gutachten insgesamt über fünfzig Seiten hat kann und möchte ich zur Zeit nur diese Passagen zitieren . Es ist jedoch klar zu erkennen das Die alleinerziehende ... Mutter sehr gefordert und gelegentlich überfordert ...ist.

Es ist auch weiterhin die Rede von der Leiterin des Kindergartens die gegeüber der GA berichtete dass es in der Einrichtung zu keinem Zeitpunkt Hinweise auf sexuellen Missbaruch de Kindes gegeben habe, weder durch Äußerungen des Kindes noch durch Bilder noch durch Verhalten. Sie hätte mit "Argusaugen"darauf geachtet, da sie ja sofort von der Mutter diesen Verdacht erfahren hätte. Sie hätte jedoch nie irgendetwas gesehen oder gehört, was ein Hinweis auf erfolgten Missbrauch sein konnte oder könne.

Auch eine Therapeutin wurde gehört diese ...hat in den seit September 2007 durchgeführten acht bis zehn Stunden nicht den geringsten Hinweis von H. auf eventuell erlebten Missbrauch bekommen.

Nun gut dieses ist erstmal das Gutachten und ich muß den Richterspruch noch abwarten und dann kann es weiter gehen...

Ich hoffe ich bringe hiermit einen Funken Optimismus in dieses Forum.

Erstmal einen glücklichen Gruß   

Detlef


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« Antwort #20 am: 05. Mai 2008, 10:34:00 »

Die Kinder lieben beide Ihren Vater , haben zu ihm eine eine, positive und vertrauensvolle Bindung. Sie genießen das Zusammensein mit Ihm. Scheu oder gar Ängste sind in keiner Weise ersichtlich geworden.

Ich denke dieses ist der mit Geld nicht zu bezahlende Kern des Ganzen !
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« Antwort #21 am: 05. Mai 2008, 12:09:23 »

Moin Detlef,

was mich bei der ganzen Kiste ganz massiv stört ist die Tatsache, dass die Behauptung des Missbrauchs durch Dich wie eine kleine Irritation abgetan wird; eben als etwas, das sich nicht bewahrheitet hat - und fertig. Dass es regelmässig kriminelle Energie braucht, um sich einen derartigen ungeheuerlichen Vorwurf auszudenken, ihn an diversen Stellen vorzutragen und mit "Details" und "Beobachtungen" zu "belegen", fällt einfach untern Tisch.

Das ist für mich dasselbe, als würde man Bankraub unter dem Aspekt sehen, was der Räuber mit dem Geld anstellt - wenn er dafür Essen für seine Kinder gekauft hat, war der Bankraub ok. Und wenn Muddi mit dem frei erfundenen, ungeheuerlichen Vorwurf des Missbrauchs der gemeinsamen Kinder deren Vater aus dem Leben der Kinder zu kicken versucht hat, hat sie das aus Liebe und Besorgnis um die Kinder getan, also ist es nicht weiter schlimm?

Ich wäre meiner Ex in diesem Fall sowas von in die Tasche gestiegen, bis ich schwarz auf weiss gehabt hätte, dass der Vorwurf erstunken und erlogen ist! Eine blosse Verfahrenseinstellung hätte mir nicht gereicht. Denn diese Missbrauchskiste funktioniert nicht zuletzt deshalb immer wieder so gut, weil die Betroffenen sich nicht wirklich wehren. Käme eine solche Behauptung von Dritten, würde man doch auch dagegen vorgehen. Aber wo genau liegt der Unterschied, ob ein Nachbar sowas laut über mich sagt oder meine Ex-Frau (ausser dass Letztere es besser wissen müsste)?

Grüssles
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« Antwort #22 am: 05. Mai 2008, 12:29:02 »

@brille007

Da hast du wirklich Recht. Dieser Mißbrauchsvorwurf ist sowas von das Letzte- da wird mir echt schlecht. Ich habe öfters mit "tatsächlichen Fällen" zu tun. Und ich bin nicht nur einmal heulend und kot..... auf Toilette gegangen, nur beim Lesen der Akten.

Diese KM (auch KV?) sollten sich einmal mit dem Thema beschäftigen, dann wünschten sie sich, dass sie diesen Gedanken niemals gehabt hätten und küssen jeden Tag dankbar ihr Kind.

Mir wird schon wieder gleich übel.

Nadine
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« Antwort #23 am: 05. Mai 2008, 22:14:35 »

Hallo Leute,

@Brille007

ja, da gebe ich dir vollkommen Recht, es ist das Schlimmste was man einem Menschen vorwerfen kann. Es hat mich am Anfang wie versteinert da stehen lassen, unfähig etwas zu tun. Ich hätte niemals gedacht das Menschen zu so einer Lüge fähig sein können. Ausserdem war ich auf diesen Vorwurf in keinster Weise "vorbereitet" gewesen, es hat mich sozusagen kalt erwischt. Ich habe und hatte niemanden im Bekanntenkreis, dem auch nur im Ansatz ähnliches passiert wäre, habe sozusagen erst dadurch erfahren, daß es "Mißbrauch mit dem Mißbrauch" gibt. Kannte diese Art der Lüge nicht und ihre Wirkung. Ich mußte mich also, während ich Opfer dieser Lüge wurde, gleichzeitig positionieren.

Für mich persönlich war es also eine große Tat,  zum Anwalt zu gehen und mein  Umgangsrecht einzuklagen. Dieser hat mich auch darüber aufgeklärt das es zu einer Anzeige oder Anklage wegen sexuellem Mißbrauch  kommen kann.
Auch wurden der Exe, von der Leiterin des Kindergartens, geraten mich anzuzeigen. Dieses geschah "natürlich" nicht, wie Sie es einmal wörtlich sagte "Dazu hat Ihr der Mut gefehlt" und das wurde dann sogar vom JA  und auch vom KSB sozusagen "stillschweigend" toleriert.
Nach dieser Aussage bin ich dann richtig an die Decke gegangen und habe gesagt " Warum hast du das nicht getan, dann wäre dieser Fall viel früher erledigt gewesen " . Nur gebracht hat es mir nichts.

Ich weiß gar nicht wie meine Gefühlslage in den letzten, fast zwei Jahren beschreiben soll, klar war in mir der  ( starke ) Wunsch, der Exe, wie du es sagst " in die Tasche zu steigen " .Teilweise hatte ich auch diese Kraft, nur waren da auch meine Ängste " was passiert dann ... "  Letzlich habe ich mich für diesen Weg entschieden. Nur sollte die Exe nochmals  so etwas behaupten, werde ich direkt und ohne Umweg zu den Cops gehen und Anzeige wegen Verleumdung erstatten.

Das große Dilemma an der ganzen Sache ist einfach, den passenden Zeitpunkt zu erwischen, ständig die Frage im Hinterkopf, machst du dich jetzt Glaubwürdiger oder Unglaubwürdiger, wenn Du jetzt noch etwas dagegen unternimmst. Die Wut ist ganz klar da und zermartert dich. Leider ist es so, daß es ist, als ständest du wirklich ganz allein auf weiter Flur, die Angst im Kopf deine Kinder NIE wieder sehen zu dürfen und irgendwie das Gefühl zu haben, es steht auch niemand hinter dir, der dich dabei unterstützen würde, etwas dagegen zu unternehmen. (Kein JA, kein KSB, kein Anwalt, kein Richter, keine Freunde).
Oder mit einem einfachem Beispiel gesagt geht es dir wie dem angeklagtem Polizisten : Du bist schuldig bis deine Unschuld bewiesen ist.
Alle Ratschläge gehen in die entgegengesetzte Richtung, alle sagen dir: DU machst DICH als Vater unglaubwürdig, wenn DU etwas gegen die besorgte Mutter unternimmst !
Eine einzige Ausnahme bildete dieses Forum hier! Hier wurde geglaubt und gesagt, tu was! Aber im Prinzip bin ich zu spät hier hereingestolpert. Habe mir hier die Hilfe und Ratschläge zu spät gesucht. Das muß ich zu meiner Schmach gestehen.

Würde mir heute das gleiche widerfahren, mit meinem heutigen Wissenstand, dann würde ich ganz anders reagieren!
Demnach bleibt mir nur oben gesagtes, ein weiterer Vorwurf und sie bekommt die Anzeige!
Laut Gutachterin ist es sogar mehr als wahrscheinlich, daß sie es nochmal versuchen wird.

@luca:
Das perverse an der Sache ist, daß sie sich selbst als Opfer darstellt, sagt, sie wäre selbst mißbraucht worden. Ihre Ausrede demnach für diese Lüge ist: Ich habe doch nur Angst um meine Kinder!
Ob an dieser Geschichte etwas dran ist, keine Ahnung! Aber alle erwarten von mir, daß ich darauf Rücksicht nehme!

Muß ich das?

Viele Grüsse
Detlef

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« Antwort #24 am: 05. Mai 2008, 22:55:56 »

Moin,

Habe mir hier die Hilfe und Ratschläge zu spät gesucht.
Mach dir deswegen bitte keine Vorwürfe. Du wusstest es zum damaligen Zeitpunkt nicht besser. Du hattest einen Wissens- und Entwicklungsstand, der mit deinem heutigen nicht vergleichbar ist. Vorwürfe sind ausschließlich angebracht, wenn du es zum Zeitpunkt einer Entschiedung anders besser wusstest.

Demnach bleibt mir nur oben gesagtes, ein weiterer Vorwurf und sie bekommt die Anzeige!
Jep!

Das perverse an der Sache ist, daß sie sich selbst als Opfer darstellt, sagt, sie wäre selbst mißbraucht worden.
Wie sind die Verjährungsfristen? Wäre dir in Kenntnis hierum jetzt eigentlich nicht aufzutragen, Anzeige gegen Unbekannt zu stellen?

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
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