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Autor Thema: Filmprojekt "Entsorgte Vater"  (Gelesen 89838 mal)
Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #100 am: 07. März 2011, 13:50:06 »

Da ich gerade im Alpenraum weile und ich aufgrund von Malaisen mit meinen Knochen in den Genuss komme, das Programm des ORF intensiv genießen zu dürfen, kann ich nur sagen, dagegen was hier abgespult wirdbereitung, sind unsere Piefkesender Waisenknaben.

In Vorbereitung auf den morgigen 100. Weltfrauenfrauentag besteht das Programm zu ca. 120% aus Sendungen zu Frauenthemen. Übergeordneter Titel:
"Starke Frauen"

"Frauen können alles."
"Was Frauen nicht gleich gut können wie Männer, können sie besser."
"Frauen sind überall benachteiligt, vor Allem im Familienrecht, wo sie sich alleine um die Kinder kümmern müssen."
"Männer dürfen auf keinen das Sorgerecht bekommen, denn das wäre ein Rückschritt in der Frauenpolitik."
"Frauen verdienen 25% weniger als Männer"
"Männer beteiligen sich nicht zur Hälfte am Haushalt"

Und in den Gesprächsrunden werden die anwesenden Kampfschnepfen von den Moderatoren nur gefragt, warum sie bisher so wenig erreicht haben, und ob man nicht endlich mehr tun müsste, für die armen Frauen.

Ich bin ständig unterwegs um meinen Übelkübel auszuleeren, bevor er überläuft.

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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Malachit
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« Antwort #101 am: 07. März 2011, 14:14:34 »

Hallo Beppo,

Da ich gerade (...) in den Genuss komme, das Programm des ORF intensiv genießen zu dürfen, kann ich nur sagen, dagegen was hier abgespult wirdbereitung, sind unsere Piefkesender Waisenknaben. (...) Ich bin ständig unterwegs um meinen Übelkübel auszuleeren, bevor er überläuft.

Dann lass dir ein Mittel gegen deine Übelkeit reichen: Im Gegensatz zum ORF sind andere österreichische Medien noch nicht der totalen Verblödung anheimgefallen. Guckst du zum Beispiel hier: http://diepresse.com/home/meinung/debatte/639594/Es-lebe-der-Geschlechtsunterschied

Meine Lieblingsstellen:

Zitat
Alle Absurditäten des fanatischen Feminismus rühren also daher, dass einige Akademikerinnen nicht in der Lage sind, zwischen Gleichberechtigung und Gleichheit zu unterscheiden.

Zitat
Die fanatischen Feministen heute wollen Gleichheit statt Freiheit, und zwar Ergebnisgleichheit statt Chancengleichheit.

Zitat
Früher gab es Menschen, deren individuelle Leistung aufgrund einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit nicht anerkannt wurde. Heute werden Menschen aufgrund einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit gefördert, und zwar unabhängig von ihrer individuellen Leistung. Also hat sich nur das Vorzeichen der Diskriminierung gewandelt. Früher hat man Frauen diskriminiert, so gut ihre Leistungen auch waren. Heute werden Frauen gefördert, so schlecht ihre Leistungen auch sein mögen.

Zitat
Früher war die Leistung Grundlage der Wertschätzung, heute ist es die Benachteiligung. Im Kampf um Status ist der ausschlaggebende Faktor der, dass man Wundmale der Diskriminierung vorzeigen kann.

Der Mann spricht mir aus der Seele. Norbert Bolz - ich schätze, diesen Namen muss ich mir merken.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #102 am: 07. März 2011, 14:28:04 »

Ich wollte damit auch keinesfalls ausdrücken, das alles in Ö-reich furchtbar ist.

Ich wollte nur meiner Entrüstung Ausdruck geben, wie sehr sich der Staatssender ORF der Demagogie hingegeben hat und sich zum Sprachrohr des politischen Willens macht.

Der Mann spricht mir aus der Seele. Norbert Bolz - ich schätze, diesen Namen muss ich mir merken.
Ja, das liest sich ausgesprochen gut.
« Letzte Änderung: 07. März 2011, 14:39:09 von Beppo » Gespeichert

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« Antwort #103 am: 07. März 2011, 15:19:28 »


Der Brief hab ich am 14.02.2011 in den Briefkasten eingeworfen, d.h. vor genau drei Wochen. Und seitdem: Schweigen im Walde ...


Hallo Malachit,

soo schnell reagieren öffentlich-rechtliche doch nicht ...
Ich würde - trotz Zweifel - noch 3 Wochen warten bis 
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Malachit
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« Antwort #104 am: 16. März 2011, 13:48:33 »

Hallo zusammen,

soo schnell reagieren öffentlich-rechtliche doch nicht ...
Ich würde - trotz Zweifel - noch 3 Wochen warten bis 

Diskurso, du kennst den Laden offensichtlich besser als ich ... hier ist mein "Abschlussbericht" zu diesem Thema. Es hat zwar vier Wochen gedauert, aber jetzt ist eine ziemlich detaillierte Antwort von Arte gekommen:

Nach eigenen Angaben hat Arte diesen Film bereits im Juli 2006 in Auftrag gegeben, und zwar ausdrücklich für einen Dokumentarfilm-Sendeplatz ("la vie en face"), der im Programmschema nur 52 Minuten belegt. Douglas Wolfsperger habe sich dann entschieden, nicht nur die bestellte 52-Minuten-Fassung zu drehen, sondern zusätzlich eine längere Fassung fürs Kino; in den Kinos wurde die Langfassung gezeigt, im Fernsehen die ursprünglich bestellte Kurzfassung.

Hier die wesentlichen Passagen aus der Antwort von Arte:

Zitat
Diese Situation kommt öfters vor und es ist leider nicht möglich jedes Mal, wenn ein Autor einen längeren Film dreht als geplant, diesen auszustrahlen wegen des Programmschemas.

Die Fassung, die Sie gesehen haben, ist keine gekürzte Fassung. Sie wurde von dem Regisseur selber so geschnitten. Der Autor allein hat entschieden, welche Szenen bei der 52 minütigen Fassung gezeigt wurden oder nicht.

Wir haben den Film so ausgestrahlt, wie er ursprünglich vertraglich geplant war.


Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #105 am: 16. März 2011, 14:15:33 »

Na bitte, etwas Geduld ist immer gut 
Die Antwort finde ich sehr überzeugend, u.a. darum:

Zitat
Der Autor allein hat entschieden, welche Szenen bei der 52 minütigen Fassung gezeigt wurden oder nicht.
Douglas Wolfsperger dürfte Inhaber der Urheberrechte sein und somit bedarf auch eine zu sendende geschnittene Fassung seiner Zustimmung.
Es war sicher ein Kompromiss, denn arte bezahlte als Auftraggeber schließlich die Produktion.

Gruss,
diskurso
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« Antwort #106 am: 01. Juni 2011, 20:49:18 »

15.5.2011

Pressemitteilung

Der Film „Der entsorgte Vater“ wird am 28. Juni 2011 um 22 Uhr 45 in der ARD gesendet.

Nach der Kurz-Fassung im vergangenen November auf ARTE ist dies die TV-Erstausstrahlung des kompletten Films.
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
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« Antwort #107 am: 01. Juni 2011, 21:56:19 »

Nach der Kurz-Fassung im vergangenen November auf ARTE ist dies die TV-Erstausstrahlung des kompletten Films.
Da war jemand schneller 

Endlich können wir mal die Meinung der liebenden Mütter im öffentlich-rechlichem zur Kenntnis nehmen.
Freue mich schon jetzt  rofl2 !
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« Antwort #108 am: 18. Juni 2011, 18:57:41 »

Hierzu hat mir Douglas Wolfsperger heute noch folgende Pressemitteilung geschickt:

Pressemitteilung
Der Film „Der entsorgte Vater“ wird am 28.Juni 2011 um 22Uhr45 in der ARD gesendet. Nach der Kurz-Fassung im vergangenen November auf ARTE ist dies die TV-Erstausstrahlung des kompletten Films.

Hintergrund-Infos:
Etwa eine Million Kinder in Deutschland haben keinen Umgang mit ihren
Vätern oder Müttern, weil der andere Elternteil dies nicht zulässt.
Hiervon sind überwiegend Väter betroffen.
Wegen der Verletzung von Menschenrechten wurde Deutschland vom Europäischen
Gerichtshof bereits mehrfach gemahnt, die Benachteiligung von Vätern abzustellen.
Leider bringt auch das inzwischen angepasste Sorgerecht keine wirkliche Verbesserung für die Väter, da trotz des neuen Gesetzes viele Familienrichter ihre Haltung nicht verändern können oder wollen.

Die aktuelle Situation
Entgegen dem in der Öffentlichkeit hervorgerufenen Eindruck, dass durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 3.12.09 eine Verbesserung in der Rechtsprechung zugunsten der nichtehelichen Väter, d.h. eine Abschaffung ihrer Diskriminierung in Deutschland, zu erwarten sei, ist Folgendes festzustellen:
Die Gesetzesänderung zum Sorgerecht für nichteheliche Väter bzw. Kinder wird zurzeit in den Fachgremien des Deutschen Bundestages beraten. Es deutet sich leider an, dass die Diskriminierung der nichtehelichen Väter bzw. deren Kinder fortgesetzt werden soll.
Es ist abzusehen, dass das neue Sorgerechtsgesetz keinen Automatismus vorsieht, bei dem nichteheliche Väter gleichzeitig mit der Vaterschaftsanerkennung auch das Sorgerecht erhalten werden. D.h., nicht verheiratete Väter haben lediglich die Möglichkeit, sich das Sorgerecht per Gerichtsverfahren gegen die Mutter zu erstreiten. Dabei hat die Mutter jedoch ein Widerrufsrecht. Es soll jedoch eine Lösung zum Wohl des Kindes verhandelt werden. Und wie oft wird zukünftig ein Familiengericht sich für das gemeinsame Sorgerecht nicht verheirateter Eltern entscheiden, wenn die Eltern eben darum vor dem Gericht gegeneinander prozessieren und ihre Unfähigkeit zur Kommunikation damit gleichzeitig beweisen?
Völlig unabhängig vom Sorgerecht kann nach wie vor der Umgang des Kindes zum getrennt lebenden Elternteil - in der Regel der Vater - ohne Konsequenzen für den boykottierenden Elternteil - in der Regel die Mutter - verweigert werden. Selbst wenn zuvor ein Beschluss des Familiengerichts zum Umgang mit dem Kind gefasst wurde, wird die Umsetzung in die Realität nicht weiter verfolgt und bei (Nichtbefolgung bzw.) Umgangsverweigerung durch den betreuenden Elternteil wird so gut wie nie das neue Rechtsmittel (seit September 2009) der Ordnungsmaßnahme (Geld- oder Haftstrafe) angewendet. D.h. erstaunlicherweise bleibt die Nichtbefolgung der Festsetzung des Umgangs durch das Gericht völlig ohne Konsequenz! Damit hat sich die Situation der Väter in Bezug auf den Umgang nicht verändert, selbst wenn der Richter zuvor positiv zugunsten des Vaters entschieden hatte. Rechtssprechung und Umsetzung klaffen weit auseinander.
Für die sogenannten Altfälle bedeutet das in der Realität, dass einem Kind, das schon jahrelang keinen Kontakt mehr zu seinem Vater hatte und somit von einer Entfremdung auszugehen ist, das Gericht dem Kind eine solche „seelische Belastung“ nicht zumuten wird. Damit ergibt sich für den Vater auch mit diesem neuen Gesetz überhaupt keine Veränderung.
Trotz der Gesetzesänderung, egal wie diese ausfällt, wird es weiterhin tausende Kinder geben, die von ihren Vätern entfremdet werden, weil der Umgang boykottiert werden kann. Die Entfremdung ist in den meisten Fällen nicht heilbar und die Kinder müssen mit dieser seelischen Belastung, aufzuwachsen ohne den leiblichen Vater, meist ein Leben lang fertig werden.
Im Gegensatz zum rückschrittlichen Deutschland ist Umgangsboykott in Frankreich übrigens ein Straftatbestand.

Der Film
Der Film „Der entsorgte Vater“ zeigt einen dramatischen familienpolitischen Miss-Stand auf, der trotz gesetzlicher Änderungen weiterhin bestehen bleiben wird.
Der Begriff „entsorgt“ ist hier keineswegs im juristischen Sinne gemeint, sondern bedeutet vielmehr: ins Abseits gestellt, keinen/kaum Kontakt zum Kind haben. Es gibt viele Väter, die verheiratet waren und somit automatisch das gemeinsame Sorgerecht haben und trotzdem „entsorgt“ werden konnten.
Dass „Der entsorgte Vater“ ein sehr subjektiver Dokumentarfilm ist, ist eine bewusste Herangehensweise des Regisseurs- als Reaktion auf die sonst vorherrschende Betrachtungsweise, bei der Frauen als Opfer gesellschaftlicher Missstände gezeigt werden.
Wie man den Zuschauer-Reaktionen nach dem Kinostart im Sommer 09 entnehmen kann, spricht der Film nicht nur betroffene Väter an. Es gibt viele Frauen und Mütter, die kein Verständnis gegenüber ihren Geschlechtsgenossinnen haben, die ihren Hass -der nicht nur aus der gescheiterten Beziehung entstammt, sondern oft auf Erlebnisse in der eigenen Kindheit zurückgeht- auf dem Rücken ihrer Kinder austragen. Das Kindesleid hat oft schmerzhafte seelische Folgen bis ins Erwachsenenalter.
Ebenso reagierten auf den Film viele erwachsene Trennungskinder, die sich daran erinnern, wie sich ihre Eltern eine erbitterte Auseinandersetzung lieferten, bei dem oft der Vater ins Abseits gestellt wurde.
Vielfach leidet übrigens auch die gesamte Verwandtschaft des ausgegrenzten Elternteils, die das Schicksal der Besuchsverweigerung zwangsläufig miterfasst.

Weitere Infos: www.Der-entsorgte-Vater.de

Produktion: Douglas Wolfsperger Filmproduktion GmbH in Co-Produktion mit:
SWR ( Redaktion: Gudrun Hanke- El Ghomri) arte (Redaktion: Ulle Schröder)
Förderungen: Medienboard Berlin-Brandenburg, Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Deutscher Filmförderfonds, MEDIA
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« Antwort #109 am: 28. Juni 2011, 17:15:32 »

Heute (28.06.2011) läuft der Film "Der entsorgte Vater" von Douglas Wolfsperger um 22:45 Uhr im ERSTEN.

Gruß,

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« Antwort #110 am: 29. Juni 2011, 11:45:50 »

Ich habe mir gestern die ungeschnittene Version angesehen, die letzten 10 Minuten versagte aber mein TV-Empfang.
Leider blieb für mich nicht nachvollziehbar, welche der Mütter zu welchem Vater gehörte.
Besonders die Mutter, die einem Vater Gewaltvorwürfe machte, trug dazu bei, dass jeder Nichtbetroffene in der Quintessenz denken muss: diese Mutter hat natürlich recht, sie muss ja schließlich das Kind schützen.
Von dem Vater, dem diese Vorwürfe gemacht wurden, konnte man zu dieser Problematik leider gar nichts hören (oder kam das in den letzten 10 Minuten noch?).
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« Antwort #111 am: 29. Juni 2011, 12:09:40 »

Hi diskurso,

die Berliner VS-Gemeinde hat den Film seinerzeit im Kino gesehen, keine Ahnung, ob die Kinofassung gekürzt war.
Aber wenn ich mich richtig erinnere, wurden gar keine Mütter zu Vätern und andersherum gezeigt, sondern jeweils nur eine Seite der Medaille.

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« Antwort #112 am: 29. Juni 2011, 12:16:22 »

Wolkenhimmel du erinenrst dich richtig.

Die Mütter hatten mit den Vätern nichts zu tun.

Wir haben gestern den Abend ohne Kinder genossen und daher nur die letzten 15 Minuten gesehen. Ich muß gestehen, die haben mir aber auch gereicht. Mehr hätte ich nicht verkraftet.

Es war herzzerreissend als Wolfperger auf der Wiese mit der Dame mit Baby saß und sie sich dahingehend äußerte, das der Vater ja sowieso schwer krank sei, ihre Heimat eben hier. Auf die Frage ,das das Kind wohl ohne Vater aufwächst, meinte sie dann sie wolle mal probieren wie das so ohne vater ist und das es ja nicht immer so bleiben muß, das der leibliche Vater ja "nur" ein Er**** ist. Das war ein Punkt wo mir schon das Essen hochkam.

Interessant war die Passage mit dem Zeugungsstreik durch Sterilisation. Mein Mann wurde nachdenklich und meinte, er müsse über diesen Punkt mal nachdenken. Er hat sich ja bewußt für diesen Schritt noch in der Ehe entschieden, aber er fragt siech inwieweit das damalige Verhalten seinr Ex zu dieser Entscheidung beigetragen hat.

Und wie menschenverachtend kann man als Richter den nsein, einen Vater dazu zu zwingen sich von seinem Kind zu verabschieden und ihm zu sagen ,das sie sich nciht mehr sehen werden? Mußte er auch noch lügen und sagen "ich will nicht" oder durfte er wenigstens sagen "deine Mama will das nicht"

LG Tina

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« Antwort #113 am: 29. Juni 2011, 12:34:21 »

Und wie menschenverachtend kann man als Richter den nsein, einen Vater dazu zu zwingen sich von seinem Kind zu verabschieden und ihm zu sagen ,das sie sich nciht mehr sehen werden?

Das war die Stelle, an der ich nur noch weinen konnte.  cry_smile

Es ist mir absolut unbegreiflich - und das will nach ein paar Jahren bei VS schon was heissen - das ein Richter SOWAS ausurteilt.

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« Antwort #114 am: 29. Juni 2011, 12:47:56 »

Hi,

hab mir den Film heute morgen angesehen, alleine und in Ruhe und war total geschockt.

Der Film hat mich wahnsinnig betroffen gemacht, vor allem diese Frau mit dem Baby das seinen Vater niemals sehen wird. Sie hat null kapiert, hat kein Unrechtsbewusstsein. Denke, das war auch sehr gut gewählt, eben auch einmal die andere Seite zu zeigen.

Traurig ist einfach das es so weitergeht, das keine Änderung in Sicht ist.

Es wurde sehr deutlich das es hier nicht nur einen Verlierer gibt, hier verlieren Kinder und Väter!

Der Film wurde ja schon vor einigen Jahren gedreht und ich würde gerne wissen ob sich beim ein oder anderen doch noch etwas positives getan hat. Wünschen würde ich es allen entsorgten Vätern.

Das Thema ist unglaublich komplex und leider viel zu wenig im Bewusstsein der Bevölkerung. Auch politisch tut sich ja leider gar nichts. Wenn man sich überlegt wieviele Betroffene es gibt, eigentlich unvorstellbar.

LG
Nadda

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« Antwort #115 am: 29. Juni 2011, 12:50:28 »

Wolkenhimmel du erinenrst dich richtig.

Die Mütter hatten mit den Vätern nichts zu tun.
Dann waren also die gezeigten Mütter und Väter nicht gemeinsame Eltern ?
Wenn das tatsächlich so war, finde ich das sehr ungeschickt dargestellt, da sich für den Zuschauer automatisch ein Zusammenhang ergibt.

Wir haben gestern den Abend ohne Kinder genossen und daher nur die letzten 15 Minuten gesehen. Ich muß gestehen, die haben mir aber auch gereicht. Mehr hätte ich nicht verkraftet.
Ich kannte bislang nur die gekürzte Version, war also sozusagen schon vorbereitet.
Als Vater, der auch des Missbrauchs beschuldigt wurde, hatte ich dennoch besonders mit dem Schicksal des speziell betroffenen Vaters wieder schwer zu kämpfen. Solchen Falschbeschuldigungen ausgesetzt zu sein, gehört nach wie vor zu dem Entsetzlichstem, dem man als Vater überhaupt ausgesetzt sein kann.

Interessant war die Passage mit dem Zeugungsstreik durch Sterilisation. Mein Mann wurde nachdenklich und meinte, er müsse über diesen Punkt mal nachdenken.
Ja, diese Gedanken hatte ich auch eine zeitlang. Entschieden habe ich mich jedoch aufgrund der Tragweite noch nicht.

Und wie menschenverachtend kann man als Richter den nsein, einen Vater dazu zu zwingen sich von seinem Kind zu verabschieden und ihm zu sagen ,das sie sich nciht mehr sehen werden? Mußte er auch noch lügen und sagen "ich will nicht" oder durfte er wenigstens sagen "deine Mama will das nicht"
Douglas Wolfsperger wird das seinem Kind schon entsprechend erklärt haben ...
Man muss bedenken, dass dieses ungeheuerliche Urteil etwa 2006 gesprochen wurde.
Ich denke nicht, dass ein Richter heute noch damit durchkommen würde.
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« Antwort #116 am: 03. Juli 2011, 17:07:02 »

Moin,

ich habe mir den Film gestern abend gemeinsam mit der besten Ehefrau von allen angesehen - und wir waren beide weitgehend enttäuscht. Sollten hier vor allem Ressentiments von Betroffenen bedient werden? Das wäre gelungen. Viel wichtiger wäre es aber, mit einem solchen Film auch Leute ins Thema zu holen, die selbst (noch) nicht aktiv betroffen sind - und das leistet dieser Film nicht. Über die familienrechtlichen Rahmenbedingungen erfahren die "Trennungs-Laien" nämlich fast nichts. Und wenn man seine Protagonisten Sätze wie "man sollte alle Frauen auf den Mond schiessen" sagen lässt, hilft das auch niemandem.

Subjektive Sichtweisen sind ja nichts Verwerfliches; gerade in emotional hochbrisanten Situationen wie Trennungskonflikten. Aber als Selbst-Medien-Mensch weiss ich, wie wichtig der Grundsatz "audiatur et altera pars", also das Anhören der anderen Seite, gerade in solchen Fällen wäre. Ein "die wollten eben nicht vor die Kamera" lasse ich da nicht gelten; jeder Privat-TV-Sender schafft es,  zerstrittene Paare vor die Kamera zu kriegen, dann sollte es für einen guten Dokumentarfilmer auch kein Problem sein.

Zwei der Portraitierten fielen allerdings besonders auf (obwohl auch sie vornehmlich Klischees bedienten). Zum einen die Geigen-Tante, die sich schon ihr erstes Kind mehr oder minder "besorgte" und sich in ihrer vermeintlichen mütterlichen Allwissenheit ständig widersprach: Wenn das Kind keinen Bock auf Taek-Wan-Do und Reiten hatte, zählte das nicht; die "vereinbarten Hobbies" mussten auch gegen den Willen des Kindes durchgezogen werden - und gegen den des mitsorgeberechtigten Vaters, der das Kind ermutigte, seinen eigenen Willen kundzutun. Als es aber um den Umgang zu eben diesem Vater ging, stand der Kindeswille plötzlich über allem - denn ein Kind kann man ja zu nichts zwingen (ausser zum Reiten und zu asiatischen Kampfsportarten natürlich). Dass diese Dame sich für ihr zweites Kind dann einen E.rzeuger suchte, der aufgrund der räumlichen Entfernung und einer tödlichen Krankheit keine Gefahr darstellte, jemals seine Vaterrolle leben zu wollen (oder zu können), war da schon fast logisch...

Zum anderen der Väteraktivist Krieg, der nach eigenem Bekunden heute "5 bis 10 Stunden am Tag" in die "Väterarbeit" investiert. Bei ihm hatte ich - speziell als es um die Frage der Kontaktaufnahme zu seiner mittlerweile erwachsenen Tochter ging - den Eindruck, dass er sich in seiner Rolle als entsorgter Vater sehr kommod eingerichtet hat und beinahe Angst davor zu haben schien, sein diesbezüglicher Aktivismus inklusive Vereinsvorsitz und Medienpräsenz könnte ihm verlorengehen, wenn er zu seiner Tochter wieder ein persönliches Verhältnis hätte und ihm dadurch seine inzwischen liebgewonnenen Feindbilder abhanden kämen...

Fazit: Teilweise richtig schöne Bilder, aber inhaltlich hätte man ungleich mehr daraus machen können. Wofür es natürlich hilfreich wäre, wenn der Filmemacher selbst mehr Distanz zum Thema hätte; als selbst persönlich Betroffener unterliegt er automatisch der Annahme, mit diesem Film vor allem persönliche Rechnungen begleichen zu wollen und sich eben ein paar Gesinnungsgenossen gesucht zu haben, die dafür die Schlechtigkeit von Frauen und Müttern bekräftigen. Schade.

Grüssles
Martin
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« Antwort #117 am: 26. Oktober 2013, 10:21:18 »

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