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Autor Thema: Filmprojekt "Entsorgte Vater"  (Gelesen 89898 mal)
bummmerl
Frischling

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« Antwort #25 am: 12. Februar 2009, 20:20:00 »

hallo zusammen. ich bin neu hier, und hab grad das von dem film gelesen. gibt es eine möglichkeit, diesen film zu sehen? ich komme aus der gegend von ingolstadt.

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Zauberlehrling
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« Antwort #26 am: 18. Februar 2009, 14:36:40 »

Hallo bummmerl!

Er soll dieses Jahr in die Kinos kommen!

Gruß

Zauberlehrling
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DeepThought
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« Antwort #27 am: 18. Februar 2009, 20:58:07 »

Moin,

der Film wird ab dem 11.06.2009 in die Kinos kommen. Informationen gibt es auch auf www.Der-Entsorgte-Vater.de.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #28 am: 18. Februar 2009, 22:40:22 »

Hi

Hab mir mal das sog. Presse-Echo angeschaut.
Zitat
Für viel Diskussionsstoff sorgte Douglas Wolfsperger mit seiner Dokumentation «Der entsorgte Vater».
Quelle: http://www.zeit.de/dpa/2008/10/26/iptc-bdt-20081023-728-dpa_19327048.xml?page=1
Naja, wer hätte das gedacht.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 18. Februar 2009, 22:47:12 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #29 am: 27. Mai 2009, 21:02:28 »

Moin,

der Tag der Erstausstrahlung naht. Ich hatte nach Kinos gesucht, die den Film ausstrahlen und bin dabei auf diesen Link gestoßen. Vielleicht hat ja jemand Glück und kann zu einer dieser Veranstaltungen hingehen.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #30 am: 28. Mai 2009, 15:28:50 »

Hi

Wenn man will findet man ja viele Kritiken zum Filmprojekt, aber diese eine hier möchte ich Euch nicht vorenthalten: >>... weltexpress.info...<<
Als Berliner ist mir das echt peinlich, da die Redaktion ihren Sitz in Berlin hat. Zitieren geht nicht wirklich hier, da das Wortfilter anschlagen würde. Also sorry. Es gibt Berlinerinnnen und Berliner, und Lida Bach.

Gruss oldie
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« Antwort #31 am: 28. Mai 2009, 15:42:56 »

Hi!

Unfassbar. Habe es gerade kommentiert. Auch wenn ich keine Ahnung habe, wo der Kommentar jetzt auftaucht (und ob überhaupt).

LG LBM
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« Antwort #32 am: 28. Mai 2009, 16:22:03 »

Hi Oldi und LBM,

habe auch gerad einen Kommentar abgegeben und wollte hier nachfragen, ob jemand weiß, WO man die findet.

Naja, bin gespannt auf die anderen Bemerkungen, wenn sie denn einer findet!

Liebe Grüße


Adelante
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Beppo
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« Antwort #33 am: 28. Mai 2009, 16:24:34 »

Vermutlich müssen sie erst von Frau Bach gegen gelesen und korrigiert werden
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Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
ginnie
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« Antwort #34 am: 28. Mai 2009, 18:18:05 »

hi
der Kommentar von der Dame ist ja voll krass.
Also entweder hat die Null Ahnung, oder sie ist selbst so eine Vater-Entsorgerin.
Aber mit so viel Hass wie die schreibt kommt ja nur letzteres in Frage.

ligr ginnie ... die das auch gleich mal kommentieren wird dort.

Nachtrag: aber ich glaube das kommt nicht durch die zensur  mad3
« Letzte Änderung: 28. Mai 2009, 18:31:14 von ginnie » Gespeichert

Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
adelante
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« Antwort #35 am: 28. Mai 2009, 18:27:34 »

Hi ginnie,

oder sie ist selbst so eine Vater-Entsorgerin.

Davon gehe ich aus und habe das auch dementsprechend kommentiert. Zumindest, dass sie, aufgrund der Freude, die aus diesem hämischen Kommentar hervorgeht, zu den Frauen gehört, die solche Filme notwendig machen.

Falls irgendjemand irgendwann herausfindet, wo man sämtliche Kommentare findet => bitte ne Info.

Ich möchte in diesem Fall nicht, das Beppo Recht hat und die Kommentare bei Nichtgefallen womöglich in den Papierkorb wandern 

Schönen Abend


Adelante
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adelante
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« Antwort #36 am: 28. Mai 2009, 18:31:05 »

Nicht, dass das missverstanden wird:

ich hatte den Eindruck, ihr hat es die größte Freude bereitet, so einen väterfeindlichen Artikel zu schreiben. Wahrscheinlich schreibt sie freiwillig eine Seite lang das Wort "**tsts - ID 28**" per Hand  c


Gruß


Adelante
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gonzka65
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« Antwort #37 am: 28. Mai 2009, 19:04:52 »

Ich habe gerade den Kommentar von  gun Lida Bach zu dem Film gelesen und mir geht die Hutschnur hoch.

Bin im Moment so gereizt, dass ich lieber keinen Kommentar dazu abgebe, da der nur aus **tsts.....** bestehen würde.
Gegen der ihrer Meinung ist ja Alice Schwarzer ein Männerfreund.

Gruß
Paul
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und das nennen sie ihren Standpunkt.
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brille007
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« Antwort #38 am: 28. Mai 2009, 19:13:02 »

Moinsen,

nachdem Kommentare auf dieser Website offensichtlich nicht veröffentlicht werden, sondern nur gesammelt, wäre es eigentlich klüger, keine zu schreiben. Alles andere gäbe der Dame nämlich das Gefühl, mit ihren dummen Tiraden ins Schwarze getroffen zu haben; Nichtachtung ist da das bessere Rezept.

Was man(n) dieser armen Wurst getan haben muss, dass sie Männer/Väter so hasst, können wir uns vermutlich in unseren kühnsten Träumen nicht ausmalen. Vielleicht hat sie auch einfach nur keinen abgekriegt oder auf Dauer halten und ist deshalb so frustriert? Da muss ich mich ja glatt mal für eine Journalistenkollegin fremdschämen...

Grüssles
Martin
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Dibaa
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« Antwort #39 am: 28. Mai 2009, 20:01:44 »

Hi,
Also wirklich, nur um a bissel Aufmerksamkeit zu bekommen, macht diese Frau das was viele Stars (z.B. J. Jackson) machen, bevor Sie ein Album, Buch, usw. rausbringen. Ich meine solche Aktionen wie plötzliches herausfallen einer Brust oder irgendwelche Sauf- und Drogengelage. Egal wie hauptsache im Gespräch.
Schließe mich voll der Meinung von Brille an. Einfach Kommentarlos dort stehen lassen.
Gruß Dibaa
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« Antwort #40 am: 28. Mai 2009, 21:54:08 »

Hallo!

Habe einen Absatz von Lida Bach zitiert:


Zitat
Irreführend ist schon der Titel. Nicht um Väter geht es, sondern Erzeug.er. . Ein Vater ist der Mann, der ein Kind aufzieht und sich um es kümmert. Wer, wie es einer der interviewten Väter formuliert, „die Hälfte seines Erbguts“ beisteuert, wird mit Recht als „Erzeu.ger“ bezeichnet. Wolfsperger und den anderen Herren ist dieser Unterschied offenbar nicht klar.

Wahnsinn, bin sprachlos. Da muss man sich echt fremdschämen. Wie kann man so einen Müll schreiben. Sorry, liebe Admins - bin der Wortsperre umgangen. Aber sonst hätte man den Sinn nicht nachvollziehen können. Bitte um Nachsicht.

Wie soll ein Vater denn sein Kind aufziehen, wenn die Mutter mauert?

LG,
Bella
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Ich falle zwar hin, aber danach stehe ich wieder auf und gehe meinen Weg weiter. (U. Glas)

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Freude für ein Jahr: Heiraten
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Zurzeit ohne Wolken!


« Antwort #41 am: 29. Mai 2009, 08:11:08 »

Danke Bella,

fremdschämen ist das richtige Wort dafür.... aber solche Tiraden machen mich auch richtig wütend!  mad

Unglaublich!!

WH
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Es ist ein Irrglaube, dass man jede Menge emotionales Porzellan zerdeppern und hinterher trotzdem jederzeit zu altem Vertrauen zurückfinden könne. Was kaputt ist, ist kaputt - und bleibt es auch. (brille007 am 7.10.10)
Zauberlehrling
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« Antwort #42 am: 29. Mai 2009, 08:45:16 »

Zitat
Ein Vater ist der Mann, der ein Kind aufzieht und sich um es kümmert.
Genau! Hat sie Recht! Und wer hindert sie daran? KM's und Gerichte!  mad

Allein wenn ich den Trailer anschaue bekomme ich einen Klos im Hals und feuchte Augen und muß dabei an meine Kindern denken.
Ich hab schon viel erlebt, Elend, Leid, Krieg, Tod! Nur wenn ich daran denke, daß ich meine Kinder nicht mehr sehen dürfte wäre dies wohl das schlimmst für mich!  cry_smile

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Ragos
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« Antwort #43 am: 19. Juni 2009, 22:56:24 »

Hallo Leute,

in der SZ kam Mittwoch letzter Woche ein Beitrag einer Martina Knoben zu diesem Film, mit einigen unmöglichen Aussagen. Ich habe daraufhin einen Leserbrief an die SZ geschrieben, eigentlich ohne jede Hoffnung, dass die feminin durchwirkte Kulturredaktion der SZ ihn veröffentlichen wird.

Und siehe da, heute hat sie den Leserbrief überraschenderweise doch veröffentlicht. Zwar stark gekürzt, aber immerhin. Hätte ich eigentlich nicht gedacht.

Ragos
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« Antwort #44 am: 19. Juni 2009, 22:58:20 »

Hast du einen Link?
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« Antwort #45 am: 19. Juni 2009, 23:06:59 »

Hi Beppo,

nö, denn der Leserbrief wurde in der gedruckten Zeitung veröffentlicht. Ich kann ja mal hier posten, was ich hingeschickt habe, und fett gedruckt, was dann veröffentlicht wurde:

dieser Film provoziert. Und er rüttelt an festgefügten Machtstrukturen, die großes Leid erzeugen.

Interessant ist der Beitrag von Martina Knoben, die den Film am liebsten in die Geschlechterkampfecke stecken möchte. Martina Knoben deutet den Film „der entsorgte Vater“ auf das um, was er gerade nicht ist: als einen „parteiischen Frontbericht aus dem Geschlechterkampf“.  Nicht nur Väter (wie ich als betroffener Vater nach 5 Jahren Umgangsboykott) leiden am Boykott, sondern auch vor allem auch die Kinder, Töchter und Söhne, und auch die Großmütter und Second Hand Frauen.

Gezeigt wird im Film nur, wie sich Väter fühlen, denen von den Müttern der Kontakt zum gemeinsamen Kind verweigert wird. Allein das ist offenbar schon hochbrisant.

Frau Knoben selbst lässt aber in ihrem Beitrag den Geschlechterkampf von ihrer Seite durchblitzen, wenn sie schwadroniert, dass der sexuelle Missbrauch eines Vaters „wohl“ nicht stattgefunden hat, den anderen Vater in die Nähe des Serienkillers rückt.  Und wie sie zu „ahnen“ meint, warum die Frau eines Vaters mit diesem nicht glücklich wird, weil er sein gepampertes Kind durch die Höhle trägt. Und auch daraus, dass ihren Wohnungen jede Anmutung von Zuhause fehlt, kling eine recht hochnäsige und arrogante Diktion einer Frau durch, die sich bewusst ist, dass sie auf der Seite des machthabenden Geschlechts steht. Zynisch wird der Beitrag dann, als sie feststellt, dass diese weinenden Männer als ein Zeichen des Fortschritts zu sehen sind, und die Liebe des Vaters zum Kind als Ersatzreligion zu verhöhnen.

Wenn Beziehungen scheitern, tragen die Verantwortung immer sowohl Mann als auch Frau. Wobei allerdings das Stereotyp Mann gleich Täter und Frau gleich Opfer sich so tief in den Köpfen und in den Gesetzen des Familienrechts eingegraben hat, dass der umgekehrte Fall nicht nur nicht wahrgenommen wird, sondern sogar dann noch geleugnet wird, wenn er millionenfach Wirklichkeit ist.

Wenn Männer in der Ehe oder danach Aggressionen ausleben wollen, wird ihnen rasch gesetzlich der Riegel vorgeschoben, und das ist auch gut so. Der Kern des Problems ist aber der, dass (zum Glück nicht alle) Frauen Ihre Aggressionen (die sie wohl genauso häufig haben wie die Männer) mit Umgangsboykott ungestraft ausleben können, mit den im Film gezeigten fatalen Folgen für die Männer und die Kinder. Die Reaktion des Rechtsstaats ist selbst in krassen Fällen nur ein Stirnrunzeln der Richter, maximal wird ein kleines Zwangsgeld verhängt. Aber selbst dann, wenn die Frau dem Kind immer noch keinen Umgang mit seinem Vater ermöglicht, zucken Richter, Jugendamt, Verfahrenspflegerinnen und Gutachterinnen nur hilflos mit den Schultern, und seufzen: „wenn die Mutter nicht will, kann man nichts machen“.  De facto leben boykottierende Mütter in Deutschland in einem rechtsfreien Raum. Es gehört in diesem Lande zum Lebensrisiko von Vätern mit Kind, dass ihre emotionale Existenz auch ohne irgendein Verschulden vernichtet werden kann, wie der Film eindringlich zeigt.

Nicht das Verhalten der Mütter ist der eigentliche Skandal, denn diese leben nur aus, was ihnen dieser Staat mit seinen Gesetzen und Strukturen ermöglicht. Der große, gewaltige Skandal ist  die Reaktion der Familienpolitiker, der Justiz und der Scheidungsindustrie, die diesen Umgangsboykott als Kavaliersdelikt verniedlichen.

Frau Knoben stellt die Frage, warum Mütter den Vätern dies antun. Die gezeigte Mutter, deren Bereitschaft im Film mitzuwirken sehr mutig ist, hat nicht das geringste Unrechtsbewusstsein an ihrem Boykott, oder sie verdrängt dies sehr gut. Sie möchte „nur das Beste“ für ihr Kind, und steht stellvertretend für andere boykottierende Mütter. Die aktuelle Forschung belegt eindeutig, wie wichtig der Kontakt zu beiden Eltern ist. Weder bei Jugendämtern, Gerichten, Gutachtern und schon gar nicht den alleinboykottierenden Müttern hat sich diese Erkenntnis umfassend herumgesprochen. Und der Treppenwitz der Frauenemanzipation ist der, dass gerade diejenigen Väter, die sich bewusst Zeit nehmen für ihre Kinder, analog der Plakataktion „mehr Vater fürs Kind“, die eine tiefe emotionale Beziehung aufbauen, diese modernen Väter werden durch den Boykott am härtesten getroffen. Es wächst so still und heimlich ein Heer von traumatisierten Männern heran, die zunehmend zu einem gesellschaftlichen Faktor werden. Alleinerzogene Söhne sehen, was ihr Vater für eine Behandlung erfährt, und werden für die Zukunft ihre Schlüsse ziehen.

Dieser Film trifft in seiner Subjektivität den Kern einer klaffenden gesellschaftlichen Wunde.


Das Hauptziel des Films ist daher auch nicht der „Dialog der Geschlechter“.  Es ist schier aussichtslos, mit sozialpädagogischen oder ähnlichen Mitteln boykottierende Mütter zu stoppen. Wichtig ist, mit gesetzlichen Maßnahmen und auch in der Rechtspraxis Umgangsboykott wirksam zu unterbinden, wie es beispielsweise in Frankreich oder vielen anderen Ländern schon praktiziert wird. Danach erst wird ein Dialog wirksam sein.

mit freundlichen Grüßen,


Soweit mein Leserbrief. Den Beitrag von Frau Knoben kann man auch unter folgendem Link nachlesen:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/73/471611/text/

Ragos
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Beppo
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« Antwort #46 am: 19. Juni 2009, 23:12:53 »

Danke!  thumbup
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Sabine-Papaya
Gast
« Antwort #47 am: 20. Juni 2009, 11:22:19 »

Über den Film habe ich ich Filmbesprechungen und -hinweisen bisher nur negatives gelesen. Die "Rheinpfalz" bezeichnet den Film als "Polemik gegen Mütter. die ihre Kinder dazu benutzen, Ex-Ehemänner zu erpressen, zu demütigen oder ihnen schlichtweg den Umgang mit dem 'Besitztum' Kind zu verweigern". Es wird angemerkt, dass Mütter so gut wie nicht darin vorkommen, und die es tut, nicht dazu geeignet ist, für Neutralität im Geschlechterkampf zu sorgen.

Was meinen diese Schreiberlinge überhaupt, wie ein betroffener Vater (auch wenn er versuchen sollte, objektiv zu sein) an so einen Film herangeht?? Die Objektivität wäre entstanden, wenn sich die entfremdenen Mütter bereit erklärt hätten, in dem Film mitzuwirken. Aberhat Douglas Wolfsperger wirklich damit gerechnet, dass sich auch nur Eine zu bereit erklärt??

Wichtig ist, dass dieser Film von vielen gesehen wird, die von PAS, Eltern-Kind-Entfremdung oder wie man es nennen mag, keine Ahnung haben! Vielleicht sind auch ein paar Jugendamtsmitarbeiter  und Richter dabei (wenn es nach mir ginge, wäre dies eine Pflichtveranstaltung für JA und Richter!).

LG
Sabine
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Wolke7
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« Antwort #48 am: 20. Juni 2009, 20:25:34 »

Hallo,
ich bin zufällig auf einen Bericht in der Brigitte gestoßen, in dem der Film auch angesprochen wird. Vielleicht interessiert`s jemanden?
Leider kann ich zwar den Link einstellen, aber durch den Wortfilter funktioniert er dann nicht.
Mal versuchen:
Code:
http://www.brigitte.de/liebe-sXX/scheidungs-berater/kinder/sorgerecht-vater-1021904/
dann müsst Ihr nur die beiden XX durch die richtigen Buchstaben ersetzen, dann sollte es klappen.

Ich hoffe, es ist okay, den Link so einzustellen.

GrüßeWolke
Anm,: So kann der Link leicher kopiert werden ;-)
« Letzte Änderung: 20. Juni 2009, 22:31:18 von midnightwish » Gespeichert
Link Hogthrob
Gast
« Antwort #49 am: 20. Juni 2009, 21:19:08 »

@ Ragos

Schöner Leserbrief, leider durch die Kürzung etwas aus dem Zusammenhang gerissen und im Sinne der Zeitungsredaktion "passabel" gemacht, wie ich finde. Offensichtlich ist ein Bericht aus erster Hand  ( wie von Dir eben )  "zu authentisch", also verschweigt man den Background  des Autors und dessen emotionalen Erfahrungen lieber. Aber immerhin, das Wesentliche ist gedruckt worden.

Ich kann nur hoffen, dass sich sowohl die Familienministerin als auch die Justizministerin den Film in ihren knappen Zeitplan zwischen Stehempfang und Pressetermin zwängen und ihn sich ansehen.

Letztlich kann ich nur jedem, der in dieser Situation ist, viel Liebe und Kraft wünschen und dass es vielleicht doch einmal ein Umdenken in der Gesellschaft gibt...

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