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vatersein.de - Forum 09. Februar 2012, 16:39:56 *
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Autor Thema: Hallo von einer AE  (Gelesen 2316 mal)
LadyAlexx
Gast
« am: 26. April 2007, 22:46:25 »

Hallo!

Zufällig bin ich über Google auf dieses Forum gestossen, und hab bereits interessiert einige Beiträge gelesen. Finde es klasse, dass es ein solches Forum gibt!  thumbup

Zu meiner "Geschichte" möchte ich heute nicht mehr gross was schreiben, kann das gerne bei Gelegenheit noch nachholen, falls Interesse besteht. Glücklicherweise hält sich (bis jetzt) bei uns allem im "normalen" Rahmen, wie ich es mal nennen möchte. Daher  erstmal nur ein paar Infos zu meiner Tochter und mir:

Bin (zum 2. Mal) geschieden seit 27.2. d. J. (Trennung im Dezember 2005, getrennte Wohnungen seit Juni 2006), KV und ich haben das gemeinsame Sorgerecht (derzeit ist es so geregelt, dass unsere Tochter alle 14 Tage samstags bei ihm ist, wobei er offen lässt, ob sie dann auch jeweils bei ihm übernachtet und das erst kurz vorher entschieden wird), M*** ist am 28.02.2004 geboren, geht seit 1.2. d. J. in den Kindergarten (Vollzeit bis 17 Uhr, wobei ich sie normalerweise schon früher abhole, da ich "nur" eine 60 %-Stelle habe).

Ja, ich glaube, das war erstmal das Wichtigste. Bisher kannte ich hauptsächlich "Mamis-Foren", von daher finde ich es wirklich super, auch mal "die andere Seite" zu sehen. 

Liebe Grüsse,
Alex

P.S.: Nein, mein Nick hat nichts mit SM usw. zu tun, sondern eher mit meiner Leidenschaft für's Mittelalter. Gerade durch ICQ hab ich gemerkt, dass das wohl schon mal missverstanden werden kann. 


Bitte keine Realnamen ins Forum schreiben, Boardregel Nr.2. !
« Letzte Änderung: 26. April 2007, 23:05:35 von DieMystiks » Gespeichert
LadyAlexx
Gast
« Antwort #1 am: 26. April 2007, 23:22:23 »

Sorry, mir war grad aufgefallen, dass ja keine Realnames geschrieben werden sollen. Wollte es grad ändern, aber hat ja schon jemand erledigt. Danke.
Gespeichert
LadyAlexx
Gast
« Antwort #2 am: 27. April 2007, 23:20:05 »

Ich gehe dann mal etwas genauer auf die Details ein.

KV und ich lernten uns per Chat kennen, hatten ca. 8 Monate eine WE-Beziehung, als wir schon heirateten (ich weiss bis heute nicht, wieso ich dem zugestimmt habe) und ich auch schwanger wurde. Dazu ist zu sagen, er ist vier Jahre jünger als ich, hat aber selbst empfohlen, die Pille abzusetzen und "es drauf ankommen" zu lassen. Die Kleine war also absolut ein Wunschkind, wobei ich nun nicht unbedingt überhaupt einen Kinderwunsch hatte, mich dennoch sehr drauf gefreut habe. Tja, und irgendwie war die Schwangerschaft auch schon der Anfang vom Ende...

Da wir ja noch immer ca. 400 km voneinander getrennt wohnten (er war Soldat auf Zeit und ist erst im Dezember vor der Geburt fest zu uns gezogen), haben wir uns nach wie vor nur am WE gesehen, weshalb auch von vornherein klar war, dass er nicht mit zum Geburtsvorbereitungskurs gehen würde, zumal er auch deutlich gemacht hat, dass er bei der Geburt NICHT dabei sein möchte (weil er sonst selbst umkippen würde). Fand ich ja ok, dass er das so offen sagte. Ist halt nicht jedermanns Sache, auch wenn ich schon traurig darüber war. Statt dessen hat mich also meine Mom dorthin begleitet und wollte mir auch bei der Geburt zur Seite stehen (was sie auch tat). Im Laufe der Schwangerschaft bekam ich immer mehr den Eindruck, dass ihn das alles überhaupt nicht interessiert. Im Gegenteil. Er wollte nichts darüber hören, sehen, lesen - geschweige denn mal mit zum Frauenarzt/Ultraschall, selbst wenn es ihm zeitlich möglich gewesen wäre. Traurig  Irgendwann sagte er sogar, dass er nicht mal mit ins Krankenhaus kommen möchte, was er dann allerdings letztendlich zumindest doch getan hat.

Naja, als die Kleine auf der Welt war, hatte ich noch die Hoffnung, dass er sich bei der Betreuung mit einbringt (wenn auch nicht unbedingt Windeln wechseln, das hatte er schon vorher deutlich gemacht) und alles schon noch wird, was leider nicht der Fall war. Ok, kleine Babies sind nicht jedermanns Sache. Aber als Papa sollte man doch zumindest ein kleines Interesse an seinem Kind haben, oder? Nicht mal füttern wollte er sie (war halt ein Speikind). Ich frage mich nur, was gewesen wäre, wenn ich es genauso gehalten hätte? Und dann beschwerte er sich noch, dass ich nur noch auf das Kind fixiert sei, den Haushalt vernachlässigen würde usw. O-Ton: "Dass sich etwas ändert, war schon klar. Aber doch nicht das ganze Leben!" .... Nein? Komisch...

Aber gut. Dies nur zum besseren Verständnis. Nach 1 3/4 Jahren hat es mir gereicht. Ich wollte nicht, dass die Kleine irgendwann mal Angst vor ihrem Papa hat, weil er so ungeduldig ist und rumbrüllt, wenn Samstagmorgens mal nicht bis 12 Uhr ausschlafen kann, sondern die Kleine halt "schon" um 9 spielt und dabei etwas Krach macht. Also bat ich ihn um die Trennung (zumal ich schon länger merkte, dass ich mit seiner gesamten Art nicht zurecht kam und das mit uns einfach nicht passte - worüber wir auch schon häufig diskutiert hatten, ebenso über sein Verhalten als Vater, wobei es dann nur immer hiess "Ja, ich weiss, dass ich ein schlechter Vater bin, aber zumindest bin ich nicht abgehaun, so wie es andere machen!").  erstaunt057

So. Seit Juni hat er also jetzt eine eigene Wohnung, in der er direkt mit einer neuen Frau (samt 4jähriger Tochter) eingezogen war, die aber mittlerweile wieder in ihrer ursprünglichen Heimatstadt wohnt. Zusammen sind sie mittlerweile wohl wieder - per Wochenend-Beziehung. Zu der Zeit hatten wir - auf seinen Wunsch - vereinbart, dass unsere Tochter M. jeden Samstag (nach dem Mittagsschlaf, weil er muss ja ausschlafen) bei ihm ist und abends wieder heim kommt - bzw. ich habe sie per Auto hin gebracht und wieder abgeholt, da er kein Auto hat und meinte, mit ÖPNV (den er jobbedingt kostenlos nutzen darf) sei es zu umständlich. Da M. seit letztem Sommer trocken ist, hatte ich ursprünglich erwartet, dass er sie samstags öfter mal bei sich übernachten lässt (hatte er zumindest vorher so angekündigt, da er ja keine Windeln wechseln konnte). Ging aber dann ja nicht, da seine Freundin und Tochter da waren, und es etwas eng wurde in der kleinen 2-Zimmer-Wohnung. Nachdem die beiden dann wieder ausgezogen waren, meinte er, dass M. ab "nächstem Jahr" (also 2007) dann auch mal versuchsweise über Nacht bleiben könnte. Seit Beginn des Jahres war das ganze 3x der Fall.

Bis März war ich zu 40 % angestellt und habe meine Arbeitszeit so eingeteilt, dass ich Montag/Dienstags volle Tage gearbeitet habe und den Rest der Woche daheim sein konnte. M. wurde während dieser Zeit (über Nacht, da sie ca. 100 km von uns entfernt wohnen) von meinen Eltern betreut. Da sie seit Februar im KiGa ist, konnte ich auch meine Arbeitszeit modifizieren und bin jetzt wieder täglich im Büro, wodurch sich natürlich auch die Betreuungszeiten bei meinen Eltern erledigt haben. KV meinte dann, dass wir die Regelung nun so handhaben könnten, dass M. nur noch alle 14 Tage zu ihm kommt (wahrscheinlich auch aufgrund seiner wieder aufgeflammten WE-Beziehung, von der er ein paar Monate lang getrennt gewesen war). Ende Februar sind M. und ich auch in einer billigere Wohnung umgezogen, die per ÖPNV nun auch besser für den KV zu erreichen ist. Von Anfang an hatte ich deutlich gemacht, dass er sich gerne auch mal wochentags melden und vorbei schauen bzw. M. abholen könnte für gemeinsame Unternehmungen (er hat meist gegen 15 Uhr Feierabend). Leider hat er hat bisher nicht gemacht. Angerufen hat er bisher auch immer nur, wenn er was mit mir zu besprechen hatte. Anfangs sagte ich mal zu ihm, dass er doch ruhig öfter anrufen und mit M. reden könne, woraufhin er nur meinte, dass wir uns ja auch melden könnten. Immerhin wisse er ja nicht, wann wir daheim wären (wir haben ISDN und ich sehe, wer wann angerufen hat, zumal er seine Nummer nicht unterdrückt).  erstaunt039 Ab und zu frage ich sie, ob wir mal den Papa anrufen sollen, da kommt nur ein "Nein".

Neulich bat ich ihn darum, dass er M., wenn sie schon bloss noch alle 2 Wochen bei ihm ist, am Besten über Nacht bei sich behält. Die einzige Reaktion war, dass er das so nicht sagen könne und das arbeitsbedingt immer erst kurzfristig entscheiden will (er arbeitet normalerweise Montag bis Freitag). Ich finde es einfach nur traurig, dass er da so wenig bereit ist, sich mit einzubringen. Es ist doch immerhin auch seine Tochter, wie er auch vor anderen immer wieder ganz stolz hervorhebt.

Manchmal weiss ich wirklich nicht mehr, wass ich M. noch sagen soll. Letztes WE war er tatsächlich bereit, dass sie bei ihm schläft. Da sagte sie ein paar Tage vorher zu mir, dass sie gar nicht beim Papa schlafen möchte. Ich habe ihr dann erklärt, dass sie doch auch mal bei ihm schlafen und auf ihn aufpassen könne. Ausserdem sind unsere Katzen bei ihm, auf die freut sie sich auch immer. Sie hat es dann auch ohne Protest gemacht.

Als ich sie sonntags abgeholt habe, fragte KV mich, wer denn bitte "G." sei. Ich antwortete ihm, der Vater meines LG (mit dem ich nicht zusammen wohne, dessen Familie M. und mich aber sehr herzlich in ihrer Mitte aufgenommen hat). Seine Antwort war: "Das ist aber nicht ihr Opa!" Sie sagt halt immer "Opa G." und "Oma M.", wenn sie von den Eltern meines LG spricht. Ich habe nur geantwortet, dass er es für sie sehr wohl ist. Die beiden freuen sich ja sogar, wenn sie das zu ihnen sagt und reden über sie als ihre Enkelin. Die Eltern meines Ex wohnen ca. 500 km von uns weg und haben M. seit ihrer Geburt vielleicht 3 x gesehen. Für sie waren Oma und Opa immer meine Eltern, nun hat sie halt noch zwei weitere. Ich finde da jetzt nichts schlimmes dran, der Nachbar unter uns sagt auch oft zu ihr: "Der Opa hat was für dich" oder so, wenn er von sich redet.

Habe ich da jetzt eine falsche Einstellung zu? Sollte M. wirklich nur zu ihren "leiblichen" Grosseltern Oma und Opa sagen?

Mein LG hat in der Zeit, die wir zusammen sind, bereits mehr mit M. und mir gemeinsam unternommen (oder auch nur mit ihr bzw in ihrem Zimmer gespielt), als der KV jemals. Sie freut sich auf ihn und will ihn auch immer mal am Telefon sprechen oder anrufen. Wir besuchen auch seine Eltern regelmässig, sie haben ihr zu Weihnachten, Ostern und Geburtstag Geschenke gemacht. Sollte sie wirklich nicht Oma und Opa zu ihnen sagen dürfen? Solange die beiden selbst nichts dagegen habe, finde ich dafür keinen vernünftigen Grund.


Eine weitere Sache, die mir Kopfzerbrechen bereitet, ist, dass KV im November zum runden Geburtstag seiner Oma fahren möchte, die wiederum auch ca. 450 km von hier entfernt wohnt und M. nur 2x gesehen hat. Noch dazu wollte er, dass ich ihm dafür mein Auto ausleihe (was ich natürlich komplett alleine unterhalte). Nun sehe ich das schon so, dass er als KV mit gemeinsamem Sorgerecht natürlich mit seiner Tochter mal für ein WE seine Verwandtschaft besuchen darf/sollte. Andererseits war sie noch nie so lange mit ihm alleine irgendwo und kennt auch die ganzen Leute eher nicht (und durch die ganzen vorherigen Umstände ist sie natürlich auch sehr auf mich fixiert; wobei er auch alle wichtigen Entscheidungen mir überlassen hat - selbst wenn ich gerne mal eine weitere Meinung dazu gehabt hätte). Wäre es ok zu sagen, dass er sie gerne mitnehmen kann, sofern sie damit einverstanden ist? Sie wäre dann über 3,5 Jahre alt. Das Auto möchte ich ihm allerdings nicht geben, da auch Züge dorthin fahren. Und bis November hat er ja sicher noch genug Zeit zum Sparen, selbst wenn er nicht so viel Geld zur Verfügung hat.

Ehm... ja. Ist leider doch arg lang geworden.  mad3 Da höre ich hier besser erstmal auf. 

P.S.: Ich weiss, viele hier (oder die meisten) haben ganz andere Probleme, und ich bin wirklich froh, dass es bei uns noch relativ friedlich abläuft. (Er behauptet sogar, dass wir seit der Trennung ein besseres Verhältnis zueinander hätten als vorher.) Dennoch - oder gerade deswegen - interessieren mich natürlich auch eure Meinungen. 



Gespeichert
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #3 am: 27. April 2007, 23:55:23 »

Hallo LadyAlexx,

zu Anfang deines Berichtes ging mir der Gedanke durch den Kopf: schieß ihn in den Wind, Vater hin oder her.

Aber das stieß mir dann doch etwas merkwürdig auf:

Zitat
Eine weitere Sache, die mir Kopfzerbrechen bereitet, ist, dass KV im November zum runden Geburtstag seiner Oma fahren möchte, die wiederum auch ca. 450 km von hier entfernt wohnt und M. nur 2x gesehen hat.

Warum nicht? Ich meine, auf der einen Seite drängst du auf mehr Kontakt, auf der anderen Seite hast du bei einer solch einzigartigen Gelegenheit Bauchgrimmen? Warum erwähnst du in diesem Zusammenhang plötzlich eine Fixierung deiner Tochter auf dich? Was ist so anders dran, ob deine Tochter für ein WE beim Vater ist, oder mit dem Vater zur Uroma fährt?

Gruß AJA
Gespeichert
LadyAlexx
Gast
« Antwort #4 am: 28. April 2007, 00:07:38 »

Hallo Aja, und danke für deine Antwort!

Zitat
Warum nicht? Ich meine, auf der einen Seite drängst du auf mehr Kontakt, auf der anderen Seite hast du bei einer solch einzigartigen Gelegenheit Bauchgrimmen?

Ja, dass es eine einzigartige Gelegenheit ist, streite ich nicht ab, und möchte es ja auch gar nicht verbieten - wie gesagt, sofern M. damit halt einverstanden ist. Bis dahin ist sie ja auch schon wieder etwas älter. Bauchgrimmen macht mir halt, dass sie (von einer Ausnahme abgesehen) höchstens mal von Samstagnachmittag bis Sonntagmorgen mit ihm alleine war, und er sie früher niemals auch nur ins Bett gebracht hat.

Zitat
Warum erwähnst du in diesem Zusammenhang plötzlich eine Fixierung deiner Tochter auf dich? Was ist so anders dran, ob deine Tochter für ein WE beim Vater ist, oder mit dem Vater zur Uroma fährt?

Ja, warum ich das ausgerechnet dann erwähnte, weiss ich selbst nicht genau. Fiel mir da halt gerade ein. Wie gesagt, hat er sie halt vorher nicht mal (mit) ins Bett gebracht oder sonstwas mit ihr alleine unternommen (es sei denn, seine Freundin war dabei, die ja selbst auch ein Kind hat). Und dazu kommt halt, sie die ganzen Leute dort auch nicht kennt, weil sie sie höchstens mal als Baby gesehen hat. Ich sage mir trotzdem, dass sie ja zumindest den Papa kennt.

Was die oben erwähnte Ausnahme angeht, war sie letztes Jahr im Herbst mal mit Papa und dessen Freundin (ohne deren Kind) über's WE mit meinem Auto irgendwo nördlich von hier Bekannte besuchen. Als ich Sonntags Auto und Kind wieder "entgegen nahm", erhielt ich die Auskunft, dass die Kleine wohl umgezogen werden müsste, weil sie sich unterwegs eingepinkelt hat. Sie hätte halt die meiste Zeit über geschlafen, da wäre es nicht möglich gewesen, sie Pipi machen zu lassen.  question Auch sagte der KV, dass sie dort sehr schlecht eingeschlafen sei und häufig nach mir gefragt hätte. Damals sagte ich mir schon, dass er sie ruhig mal mitnehmen soll, damit er auch mal sieht, was es eigentlich heisst, sich um ein Kind zu kümmern, daher war ich einverstanden, dass sie diesen Kurztripp machen. Auch das mit dem Auto wollte ich damals nicht abschlagen, damit ich zumindest sicher sein konnte, dass sie während der Fahrt gut untergebracht ist. Jetzt wäre sie ja dann etwas älter, und da sie eh gerne Zug fährt, dürfte das kein Problem für sie sein.







Gespeichert
Kitchenman
Gast
« Antwort #5 am: 28. April 2007, 11:01:48 »

Hi Alexx,

für mich klingt das alles ein bisschen verworren.

Zu erst einmal zu dem Auto: Es ist zwar löblich von dir, das du dem KV dein Auto leist, aber was ist, wenn er damit einen Unfall baut? Welchen Versicherungsschutz hast du? Ich gehe mal davon aus das du keinen Partnertarif hast, bzw. wenn du einen hast dein neuer LG eingetragen ist.
Sollte der KV einen Unfall bauen, ist das Auto nicht versichert.
Also ich würde das nicht machen.

Zu dem Verhältniss zwischendeinem Kind und dem KV:

Ich denke, das muß sich entwickeln, sowohl als auch. Das du den Kontakt förderst finde ich toll, in vielen Fällen ist das leider nicht so.
Sieh deinem EX kleiner Fehler bitte nach, er wird wohl auch noch lernen müssen (mein Junior ist 3 und auch "sauber", trotzdem passiert ab und zu ein kleines Unglück :redhead ).

Noch eine Frage: seit ihr eigentlich geschieden oder nur getrennt?

Gruß Kitchenman

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LadyAlexx
Gast
« Antwort #6 am: 28. April 2007, 11:16:30 »

Hallo Kitchenman,

habe übrigens die halbe letzte Nacht damit verbracht, deine Geschichte zu lesen und war ehrlich geschockt über das, was so alles passieren kann! Hut ab, wie du das alles so meisterst!!  thumbup

Was das Auto angeht, hatte ich ihn tatsächlich erst mal noch in der Versicherung mit drin gelassen, weil wir damals noch verheiratet waren, und ich generell nichts dagegen hatte, wenn er es mal für Ausflüge usw. mit der Kleinen benutzen wollte (welche aber leider nicht stattfanden). Habe das auch noch nicht wieder ändern lassen, wobei da nicht direkt Namen eingetragen wurden, sondern bloss gefragt wurde, ob es Fahrer unter einem bestimmten Alter gibt (soweit ich das noch richtig in Erinnerung habe).

Inzwischen sind wir geschieden (am Tag vor ihrem 3. Geburtstag). Unterhalt muss er mir nicht zahlen, da er nach Abzug des KU annähernd dasselbe Einkommen hat wie ich. KU zahlt er seit der Trennung regelmässig, auch die Hälfte der Raten eines gemeinsamen Kredites.

Generell sage ich ja auch nichts gegen seine Fehler, da ich eben weiss, dass er auch erstmal in die Situation rein wachsen muss. Klar, dass auch nochmal kleinere Unfälle in die Hose gehen, dann muss eben die Wäsche gewechselt werden und fertig. Offenbar wussten sie damals ja, dass sie in die Hosen gemacht hatte, und haben sie aber einfach so sitzen lassen, was ich nicht so ganz nachvollziehen kann. Denke mal, dass es ok wäre, wenn sie im November mit dem Zug fahren. Da kann sie zumindest direkt aufs Klo, wenn sie mal muss. ;)

Was mich viel mehr irritiert hat, war eben die Aussage, dass sie nicht "Opa" zum Vater meines LG sagen soll (wir sind schon über ein Jahr zusammen - war ähnlich wie bei euch auch erst Freundschaft und wurde dann mehr).
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Kitchenman
Gast
« Antwort #7 am: 28. April 2007, 11:44:30 »

Hi Alexx

das mit dem nicht Opa sagen ist relativ einfach erklärt:

Was ist, wenn du und dein LG in 5-6 Monaten nicht mehr zusammenseit und du einen neuen LG hättest?

Deine Tochter ist, wie schon gesagt, etwa im Alter von meinem Junior. Die Kinder bekommen unheimlich viel mit, mehr als man denkt.

Junior ist auch schon bei meiner LG Mama rausgerutscht, wir "verbessern" das dann (das ist XXX und nicht die Mama)
Zu den Eltern meiner LG sagen sie Onkel  bzw. Tante, oder sie nennen sie mit den Vornamen.

Das ist meiner Meinung nach für die Kids besser. Ansonsten entsteht eine zu enge Bindung zu "Verwandten" die vielleicht nach kurzer Zeit nicht mehr da sind. Es wäre dann für die Kinder/das Kind um so schwerer sich auf diese Situation einzustellen (ist so schon schwer genug).

Gruß Kitchenman
Gespeichert
LadyAlexx
Gast
« Antwort #8 am: 28. April 2007, 11:58:26 »

Klar, dass sie meinen LG Papa nennt, möchte ich auch nicht. Den nennt sie beim Vornamen, weil er eben von Anfang an F. war.

Es hat nie jemand zu ihr gesagt, dass sie nun "Opa G." oder "Oma M." sagen soll. Sie hat es halt von sich aus getan (macht das auch nicht immer), und die beiden hatten nichts dagegen. Sie verbringt ja auch immer mal Zeit mit ihnen und sie kümmern sich auch sehr liebevoll um sie.

Natürlich weiss man vorher nie, wie lange eine Beziehung halten wird. Ich fand es nur natürlich, dass sie eben die  beiden, die sie ja nun schon über ein Jahr kennt, so nennt. Und wie gesagt, gibt es viele ältere Leute, die einfach so von sich als "Oma" oder "Opa" reden, einfach weil sie so alt sind, wie eben der Nachbar unter uns. Sollte sie dann den Stiefvater meines Ex auch nicht Opa nennen, bloss weil er nicht der leibliche Vater meines Ex ist (mal davon abgesehen, dass sie ihn so gut wie nie sieht)?

Alles nicht so einfach... erstaunt039

Letzten Samstag hat sie mich auch zum ersten mal gefragt, als wir auf dem Weg zum Papa waren, warum dieser jetzt eigentlich dort und nicht mehr bei uns wohnt. Aus heiterem Himmel... Erstmal habe ich nur gesagt, dass er halt jetzt dort wohnt, weil ich gar nicht genau wusste, wie ich drauf reagieren sollte. Kann man ihr schon sagen, dass Mama und Papa sich einfach nicht mehr vertragen haben, als sie noch zusammen wohnten?

Gruss,
Alex

P.S.: Wieso wird meine Signatur eigentlich nicht angezeigt? *grübel*
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LadyAlexx
Gast
« Antwort #9 am: 28. April 2007, 14:11:54 »

@Kitchenman: Habe jetzt länger über das von dir Geschriebene nachgedacht und gebe dir einerseits natürlich Recht (von wegen zu enge Bindung usw.) Andererseits entsteht diese Bindung doch so oder so, ob sie nun Opa und Oma sagt oder nicht?  question
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« Antwort #10 am: 28. April 2007, 15:04:42 »

Moin,

P.S.: Wieso wird meine Signatur eigentlich nicht angezeigt? *grübel*
Guckst du >hier<.

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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
LadyAlexx
Gast
« Antwort #11 am: 30. April 2007, 10:25:43 »

@Deep Thought: Danke für den Tipp. Man sollte doch ab und zu mal die Suchfunktion nutzen, was? 

Kleines Update:

Habe dem KV gestern mitgeteilt, dass er M. gerne im November mit zum Geburtstag seiner Oma nehmen kann (sofern sie das auch möchte), er das Auto dafür aber nicht bekommt. Fand er nun nicht so toll, und meinte direkt: Ohne Auto geht es nicht. Per Bahn würde es 6 Stunden dauern, das sei zu lang. Neugierig wie ich bin, hab ich direkt auf bahn.de mal nach der Verbindung gesucht, und siehe da: Mit ICE würde es 3:35 Stunden, mit IC und RE auch bloss 3:55 Stunden. Also keine Spur von 6 Stunden. Zumal M. schon öfter mit meiner Mom Zug gefahren ist, und daran wirklich Spass hat. Sie muss dort nicht sitzen bleiben und hat viel Ablenkung. Mein Eindruck: Es ist halt für ihn viel bequemer mit dem Auto (und billiger, wobei bis November genügend Zeit sein sollte, um das Geld für die Fahrkarte zusammenzusparen - gibt ja auch immer wieder Angebote und M. zahlt mit ihren 3 Jahren noch nichts). Wäre ihm dieser Geburtstag so wichtig, sollte es für ihn doch machbar sein, oder? 

So ist er jetzt einfach beleidigt, weil er nicht mehr das Auto bekommt. Ich hatte ihm ja zu Beginn unserer Trennung angeboten, dass er gerne mal mit dem Rad/ÖPNV M****abholen kommen und dann mit dem Auto zu sich fahren bzw. sie abends damit wieder heim bringen kann (wovon er allerdings nie Gebrauch gemacht hat), solange er kein eigenes Auto hat. Er allerdings will es immer nur für Langstrecken benutzen (zuerst ein WE-Trip nach Österreich letztes Jahr, dann dieser Besuch bei den Bekannten und einmal eine Fahrt nach Thüringen), und dachte wohl, das ginge immer so weiter, bis er selbst ein Auto hat - bloss, wer weiss, wann das ist?? Zu seiner Freundin kann er ja auch alle 2 Wochen mit dem Zug fahren...

Wobei das auch so einer merkwürdige Geschichte ist. Erst lässt er sich auf eine Frau mit Kind ein (die auch noch verheiratet ist), erzählt aber MIR, dass das Kind ja so schrecklich sei, er es niemals akzeptieren könnte und (als sie noch bei ihm wohnten) er ihm am liebsten schon bei dessen Anblick  "eins in die Fresse geben" könnte (wobei er niemals wirklich jemanden schlagen würde). Allein dieser Satz sagt mir doch, dass dies nie eine wirklich dauerhafte Beziehung werden kann. Als sie nach der Trennung wieder zusammen waren, erzählte er mir: "Sie ist zwar nicht die hellste und man kann nicht unbedingt hochintelligente Gespräche mit ihr führen, aber dafür habe ich ja noch dich!"  puzzled
 
Gut, nachdem ich ihm jetzt das Auto verweigert und ihn gebeten habe, seine Tochter auch regelmässig mal über Nacht zu behalten, hat sich das wohl auch geändert, jedenfalls hat er mit mir in letzter Zeit nicht mehr viel geprochen, worüber ich auch ganz froh bin. Er ist zwar der Vater meiner Tochter, aber deswegen muss er nicht mein bester Freund sein.

Das letzte, was er mir erzählt hatte, war vor 2 Wochen, als er von seiner Freundin zurück kam: Da das Kind da war, hätte Sie kaum Zeit für ihn gehabt, da dieses ständig im Mittelpunkt stehen wollte, daher war er sonntags schon recht früh wieder heim gefahren. Was erwartet er? Dass sie das Kind jedesmal, wenn er sie besucht, zum Vater schickt, obwohl sie das ASR beantragt hat (angeblich schlägt der KV Mutter und Kind, was ich aber nicht beurteilen kann, da ich ihn nicht kenne)??  question

Na gut, was er macht, ist seine Sache. Mir tut nur vor allem die Tochter seiner Freundin leid...  thumbdown

Realname entfernt. Beachte bitte die Boardregeln!
« Letzte Änderung: 30. April 2007, 14:58:25 von DieMystiks » Gespeichert
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ultima ratio regum


« Antwort #12 am: 30. April 2007, 11:29:20 »

Hi Alexx,
jetzt lese ich schon eine Weile diesen Tread mit und kriege die Sache nicht so richtig in den Griff. Wenn ich richtig verstanden habe, dann bist Du der Ansicht, dass sich der KV zu wenig um eure Kleine kümmert. Er scheint auch nicht wirklich Interesse daran zu haben, so wie Du die Zeit während der Schwangerschaft und die Stillzeit schilderst. Lassen wir mal seine ganzen Unzulänglichkeiten für einen Moment beiseite. Dann kann ich mich des Gefühls nicht ganz erwehren, dies bitte jetzt nicht als Angriff auf Dich verstehen, dass er wenig Freiräume bekommt, den Umgang unberatschlagt so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Genau der nachstehende Satz
Na gut, was er macht, ist seine Sache.
scheint gerade nicht zuzutreffen. Der Großteil Deiner bisherigen Postings dreht sich um Mutmaßungen zu seinen Verhaltensweisen und enthält sprunghafte Einwendungen dazu. Ich habe den Eindruck, ihr macht es euch beide nicht leicht. Aktion und Reaktion sind hier für den Leser nicht ohne weiteres zu entflechten.

Liebe Grüße
Till
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Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Kitchenman
Gast
« Antwort #13 am: 30. April 2007, 11:37:13 »

Hi Alexx,

sehr gut gemacht, das mit dem Auto thumbup

Hast du was gemerkt?

Solange du tanzt wie er pfeift ist alles gut, wenn du deinen Standpunkt klar dalegst und ihm seine Grenzen zeigst ist er beleidigt und dann gehen halt ein paar Sachen nicht (woher ich das nur kenne? men_ani).

Ich hoffe das dir die Augen aufgehen!

Meine Fresse, für sein geistiges Wohl will er dich haben, und für den Rest die andere die ja nicht so besonders helle ist.
Und das Kind der Freundin "stört" dann auch noch.

Sorry, der hat doch was an der Waffel.

Bleib auf dem Weg den du angefangen hast zu gehen, fördere den Umgang zwischen deinem EX und deiner Tochter soweit es möglich ist, und lass dich nicht einwickeln!

Ermutigende Grüße

Kitchenman

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LadyAlexx
Gast
« Antwort #14 am: 30. April 2007, 12:33:27 »

Lassen wir mal seine ganzen Unzulänglichkeiten für einen Moment beiseite. Dann kann ich mich des Gefühls nicht ganz erwehren, dies bitte jetzt nicht als Angriff auf Dich verstehen, dass er wenig Freiräume bekommt, den Umgang unberatschlagt so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Genau der nachstehende Satzscheint gerade nicht zuzutreffen. Der Großteil Deiner bisherigen Postings dreht sich um Mutmaßungen zu seinen Verhaltensweisen und enthält sprunghafte Einwendungen dazu. Ich habe den Eindruck, ihr macht es euch beide nicht leicht. Aktion und Reaktion sind hier für den Leser nicht ohne weiteres zu entflechten.

Hi Till! 

Keine Sorge, sehe das nicht als Angriff. Nein, ich mache ihm da überhaupt keine Vorschriften. Im Gegenteil, die ganzen Vorschläge bzgl. Umgangsregelung (und auch der Freizeitgestaltung während dessen) kamen von ihm. Das einzige, was von mir kam, war nun vor zwei Wochen die Bitte, dass er sie doch auch mal über Nacht bei sich behalten soll, wenn er sie inzwischen schon nur alle 14 Tage zu sich nimmt (von mir aus hätte es ruhig bei den wöchentlichen Besuchen bleiben können, auch wenn ich da bisher 2x täglich zwischen seiner und meiner Wohnung hin- und her gefahren bin - habe ihm ja auch angeboten, uns wochentags nach der Arbeit zu besuchen oder dass er sie mal vom KiGa abholt und etwas unternimmt oder so). Dauer und Beginn des Besuches wurden immer von ihm festgelegt ("Bitte erst nach dem Mittagsschlaf, damit ich ausschlafen kann. Muss ja schliesslich die ganze Woche früh aufstehen!" ... aha - und ich nicht? *grübel*).

Hat er als Vater nicht auch eine Art Pflicht ihr gegenüber, wenn er schon auf das GSR besteht? Die Besuche bei ihm liefen in der Vergangenheit meist so ab, dass er sie zum Einkaufen mitgenommen hat, evtl. mal mit ihr auf dem Spielplatz oder Pommes essen war bzw. im Sommer mit seiner LG zusammen und deren Tochter im Schwimmbad (immerhin). Würde mir zwar wünschen, dass er da etwas kreativer ist, aber ich möchte ihm da keine Vorschriften machen und lass ihn tun, was er für richtig hält. Zumindest ist es gegenüber früher (als wir noch zusammen wohnten und er überhaupt nichts mit ihr alleine unternommenhat) schon ein grosser Fortschritt.

Sorry, wenn das Ganze etwas verworren rüber kommt. Bin halt eine Frau, und die machen ja schon mal nicht nachvollziehbare Gedankensprünge. 

Gespeichert
LadyAlexx
Gast
« Antwort #15 am: 30. April 2007, 12:44:56 »

Hast du was gemerkt?

Solange du tanzt wie er pfeift ist alles gut, wenn du deinen Standpunkt klar dalegst und ihm seine Grenzen zeigst ist er beleidigt und dann gehen halt ein paar Sachen nicht (woher ich das nur kenne? men_ani).

Hi Kitchenman! Danke für deine aufmunternden Worte! Du hast mit einem Satz klar deutlich gemacht, was in unserer Ehe ablief. So lange ich mit seinem Standpunkt einverstanden war, lief alles super. Sowie ich ihn mal bat, sich mehr als Vater (oder Hausmann oder Partner usw.) einzubringen, war er beleidigt.  c

Till hat da auch nicht unrecht, mit der Aussage, dass manchmal Aktion und Reaktion nicht ganz zu erkennen sind/waren. Teilweise ergab sich ein Wort aus dem anderen und ich - als sturköpfige Löwin - hab halt auch nicht immer diplomatisch reagiert... ;)

Mir geht es jetzt hauptsächlich darum, Streitigkeiten so gut es geht zu vermeiden. Wir sind geschieden, und jeder lebt sein Leben. Auf seine Art liebt er unsere Tochter, und das ist ja auch schon viel wert.

Bin wirklich froh, dass ich mich hier teilweise einfach mal "auskotzen" kann und auch schon mal andere Sichtweisen mitkriege.  thumbup

Hätte ich hier mal vorher rein geschaut, wäre mir wohl auch das Thema "Versorgungsausgleich" erspart geblieben, da ich diesen nun schon für 2 Ex-Ehemänner aufgebrummt bekam... (zwar insgesamt "nur" 50 € p. M. aber davon gehe ich z. Z. über eine Woche lang Lebensmittel einkaufen).
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Beiträge: 918


ultima ratio regum


« Antwort #16 am: 30. April 2007, 14:16:07 »

Hi Alexx,
Du mußt den Versorgungsausgleich blechen? Das hört Mann aber gerne!   engel2

Okay, ernsthaft.
Was Umgangsgestaltung und -umfang angeht scheint Kitchenman den besseren Riecher als ich gehabt zu haben. Oder das bessere Leseverständnis, PISA läßt grüßen. Natürlich hat Dein EX weitreichende Pflichten seiner Tochter gegenüber. Das sehe ich genauso wie Du und ich kann nur mein Bedauern gegenüber Vätern aussprechen, die das Hochgefühl ablehnen, sich morgens die Augenlider von den neugierigen Fingern eines (oder mehrerer) Unrastkobolde aufzwingen zu lassen, oder diese Verzögerungssekunde zwischen Traumgeschehen und dem ins Bewußte dringenden Schmerz nach einem herzhaften Sprung in die E...er des schlafenden Vaters zu erfahren. Alles feine Sachen, die er neben anderen noch viel feineren Sachen nun verpaßt. Sein Schicksal.

Aber er scheint ja auch nicht ganz pflichtvergessen zu sein und sogar ein bisschen zu wollen. Sein Fortschritt hinsichtlich der alleinigen Unternehmungen erklärt sich allerdings wohl auch allein aus der Trennung  ich würde da kein gesteigertes Pflichtgefühl reininterpretieren.

Weißt'e Alexx, ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass sich diese Sache mit der Umgangsgestaltung binnen zwei bis drei Jahren einrütteln kann. Eure Tochter wird dann nämlich auch mehr Gestaltungswillen äußern und mehr Kreativität einfordern. Möglich ist auch, dass Dein EX mit zunehmendem Alter eurer Tochter von sich aus mehr mit ihr zu unternehmen weiß. Vielleicht ist sein Verhalten nicht nur auf Schofeligkeit zurückzuführen, vielleicht ist er einfach außerstande auf kleinere Kinder einzugehen, schafft das aber bei größeren ganz passabel. Daher schließe ich mich Kitchenmans Rat an. Förder den Umgang soweit es geht und zeig ihm die Grenzen auf, was Deine Ressourcen betrifft.

Grüße
Till

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Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
LadyAlexx
Gast
« Antwort #17 am: 30. April 2007, 15:56:58 »

Ja, es kommt in der Tat auch mal vor, dass "frau" besser für das Alter vorgesorgt hat und dafür dann "büssen" muss. :-p

Das mit dem Geweckt werden hast du super beschrieben. Ich bekam heute morgen auch schon wieder ein fröhliches "Mami - es ist heheeeell!!" entgegengeschmettert.  schlafen

Ich denke/hoffe auch, dass es mit der Zeit - je älter sie wird - doch noch intensiver wird. Würde es wirklich schade finden, wenn das nicht der Fall wäre. Und wie du auch vermutest, kommt es mir ebenfalls so vor, dass er mit ihr bereits mehr anfangen kann als in der Babyzeit. Er wird ja auch so langsam älter ... und reifer?  sofahuepf 

Jetzt werde ich die kleine Hexe erstmal vom KiGa abholen und vielleicht mal auf der Kerb vorbei schauen, die hier gerade in der Nähe stattfindet. Ihr wird sicher wieder etwas einfallen, damit mir bloss nicht langweilig wird.  hexen009

Wünsche euch einen schönen Abend/1. Mai. 

Und vielen Dank nochmal für die Antworten, Tipps und Anteilnahme.  grouphug
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LadyAlexx
Gast
« Antwort #18 am: 02. Mai 2007, 17:19:11 »

Kleines Update:

KV rief gerade an, als wir vom KiGa heim kamen. "Ich wollte nur sagen, dass M. am Samstag nicht hier übernachten kann." Meine erste Reaktion: "Aha, und warum nicht?" Er: "Es geht halt nicht!" Ok... geht mich ja auch eigentlich nichts an. Ich soll sie jedoch wie gewohnt gegen Nachmittag vorbei bringen. Hat mir noch einen schönen Abend gewünscht. Das war's. Nicht nach ihr gefragt, nichts von den Bildern gesagt, die ich ihm gestern gemailt habe. Einfach nur traurig...  thumbdown
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LadyAlexx
Gast
« Antwort #19 am: 04. Mai 2007, 11:07:46 »

Habe dem KV jetzt 'ne Mail geschickt, wegen des Umgangs morgen:

"Hallo S.,
 
du kannst m. dann morgen so zwischen 14 und 15 uhr bei mir abholen. sie macht ja eh keinen mittagsschlaf mehr. sag mir dann bitte nur bescheid, wann du sie ungefähr zurück bringst. ich möchte auch gerne, dass wir das künftig generell so handhaben, dass du sie abholst und heim bringst, es sei denn evtl. nach übernachtungen oder wenn es absolut nicht anders geht oder ich eh unterwegs bin. hattest ja selbst gesagt, dass das nach unserem umzug kein problem mehr ist, weil ja die strassenbahn durch fährt.
 
ich möchte nochmal betonen, dass du sie auch wochentags jederzeit besuchen kommen oder mal abholen kannst, um auf den spielplatz zu gehen oder so.
 
lg und schönes wochenende,
Alex"
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« Antwort #20 am: 04. Mai 2007, 12:01:08 »

Liebe Alexx,
aus Deinem Mailtext geht hervor, dass Du dem KV nicht die Wege verbauen willst. Das ist ganz klar. Ich finde jedoch, dass bei Streitigkeiten oder immer wieder aufkeimenden Uneinigkeiten, eindeutiger der Standpunkt bezogen werden muss.

Ein Beispiel:
------------------------------------
Lieber S.
in jüngerer Zeit ist wegen der Umgangsreglung zwischen uns zu Mißverständnissen gekommen. Die möchte ich gerne ausräumen und Dir folgendes vorschlagen:

Da xx keinen Mittagsschlaf mehr braucht, kannst Du sie morgen bereits zwischen 14 und 15 Uhr bei mir abholen. Wann Du sie zurückbringst, besprechen wir am besten bei der Abholung. Diese Zeiten können wir dann als Fixzeit für die Wochenenden festhalten.

Grundsätzlich möchte ich, dass unsere Tochter an den Umgangstagen von Dir abgeholt und wieder zurückgebracht wird. Abweichungen hiervon sind nach Absprache selbstverständlich möglich, sollen aber die Ausnahme bleiben. So können wir alle besser planen.

Wenn Du  mit Deiner Tochter außerhalb der Umgangswochenenden etwas unternehmen möchtest, will ich das gerne unterstützen. Sie freut sich darüber.

Grußformel
--------------------------------------------------------
Grüße
Till


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LadyAlexx
Gast
« Antwort #21 am: 04. Mai 2007, 12:22:43 »

Hi Till! 

Wow, hätte ich dich mal besser vorher gefragt! Der Text ist wirklich klasse!!   thumbup Bin bei sowas dann doch noch etwas ungeübt. Ich vermute mal, dass er wohl eher nicht drauf reagieren wird, werde mir das aber mal für die Zukunft im Hinterkopf behalten, was du da geschrieben hast.

Hm. Wahrscheinlich sollten wir wirklich mal fixe Zeiten ausmachen - schon wegen der Regelmässigkeit. Meine Eltern meinen eh, er würde sich immer "nur die Rosinen rauspicken"...

Vermutlich wird er sie morgen wortlos (abgesehen von einem "hi") abholen, mir kurz sagen, wann er sie zurückbringt, und dies ebenfalls wieder wortlos tun. Aber daran bin ich ja schon gewohnt. Sowie er wieder was braucht (z. B. dass ich ihm die Haare schneiden soll), wird er wieder normal mit mir reden können.  puzzled
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Aniram
Gast
« Antwort #22 am: 04. Mai 2007, 13:34:48 »

Hallo Alexx !

Zitat
Meine Eltern meinen eh, er würde sich immer "nur die Rosinen rauspicken"...   

Bist Du auch dieser Ansicht und wenn ja, wieso ?

Wenn nicht, dann lass Dich bitte nicht hochschaukeln
von Deinen Eltern. Egal ob sie es gut und weniger gut
meinen.

Meistens führt das erst recht zu Querelen.

Ich Grund habe ich den Eindruck, als hättest Du das
recht gut im Griff und auch Deine generelle Einstellung
finde ich nach allem was ich hier sonst zu lesen kriege,
wohltuend.

Geh nicht ab von dieser Spur.... eure Tochter wird es
euch, besonders dann wenn sie erst einmal so richtig
versteht was für ein Glück sie hatte, trotz Trennung
der Eltern beide behalten haben zu dürfen, danken.

LG Marina
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LadyAlexx
Gast
« Antwort #23 am: 04. Mai 2007, 20:55:43 »

Hallo!

@Marina: Naja, das mit den Rosinen ist wohl nicht ganz weit her geholt. Wobei ich mir da nun nicht so die Gedanken drüber mache, da ich ja schon froh bin, wenn er sie überhaupt nimmt. Will halt einfach keinen Stress, und dass er sich eben regelmässig kümmert...

Zur E-Mail hat er sich telefonisch geäussert. Die erste Frage war, ob ich derzeit irgendwelche Probleme hätte. Eventuell prämenstrueller Art oder ähnlichem. Wie ich wohl auf die Idee käme, schliesslich hätte ich ja das Auto und er nicht. Auf meinen Hinweis, dass ich auch täglich mit dem Bus fahre, um Maya abzuholen kam nur, das sei ja mein Problem. Ich hab ihm gesagt, dass es doch wohl für ihn nicht das Problem sein könnte, für seine Tochter mal mit der Strassenbahn zu fahre. Seine Antwort: "Für dich ja wohl auch nicht!" Dann kam noch, dass er langsam das Gefühl hätte, ich würde mir nur auf seine Kosten ein schönes Leben machen wollen!! Schon klar, mit den 0,5 - 1 Tagen alle 2 Wochen...  rofl2 Als ich fragte, ob er sie denn nun morgen abholen würde, meinte er: "Muss ich gucken". Dann kam nur: "Kannst dich ja wieder melden, wenn du wieder richtig tickst!" Ich sagte dann noch (oder wollte), dass er bitteschön, wenn er ein Problem mit mir hätte das nicht an unserer Tochter auslassen soll, aber ich kam nicht dazu, den Satz zu Ende zu reden. Er hatte mittendrin aufgelegt.

Als wir beim Abendessen sassen, rief er wieder an. Er hätte eine Stunde mit meinen Eltern gesprochen und nannte emich eine Lügnerin, weil ich meinen Eltern eine Kopie von der Mail schickte und ihm sagte, dass sie halt auf dem Laufenden gehalten werden wollten - er bezog das direkt auf die Mail, rief meine Eltern an, und mein Dad sagte natürlich, dass er nie verlangt hätte, von dieser Mail eine Kopie zu erhalten. Allerdings wollen sie generell schon wissen, was los ist, da wir ein recht enges Verhältnis haben. Also alles Auslegungssache, wobei das von mir halt auch nicht ok war, das so zu begründen. Hätte besser gleich gesagt, dass ich eben wollte, dass quasi der Beweis besteht, dass ich KV die Mail wirklich geschickt habe, aber irgendwie war ich zu feige....  erstaunt039

Mein Dad hat ihm wohl dann nochmal gesagt, dass das nicht ginge, dass ich ständig mit dem Auto zu ihm fahre, schliesslich sei das auch erst kaputt gewesen und sie hätten mir die Reparatur gezahlt, da ich eben finanziell auch etwas kanpp da stehe (hab ja neben dem Kredit auch noch das Auto abzubezahlen sowie Versicherung und tanken dafür). KV konnte gar nicht verstehen, was ich mit meinem ganzen Geld mache, schliesslich verdiene ich ja jetzt wieder MEHR (wohlgemerkt, ich habe eine 60 %-Beschäftigung! ok, vorher waren es 40 %, aber ich bin dadurch nun nicht gerade zum Grossverdiener geworden, zumal seitdem noch KiGa-Kosten sowie um 50 € höhere Fahrtkosten hinzukommen). Aber ist schon klar, er ist der einzige, bei dem das Geld knapp ist.  icon13

Ich musste mir auch an den Kopf werfen lassen, dass ich ihn ja ständig nur noch anlügen und mich nicht an Abmachungen halten würde (siehe Auto für November). Ausserdem käme das mit der Mail/Kopie doch sicher nicht von mir, sondern jemand hätte mir das so geraten. Ich hätte sicher irgendwas vor, um ihm das Sorgerecht nehmen zu lassen und was weiss ich sonst noch.  c

Bin die ganze Zeit über ruhig und sachlich geblieben. Habe wiederholt gefragt, ob er M. denn nun morgen holt, und siehe da: Er wird sie "irgendwann" abholen und wieder zurück bringen. Als ich um konkrete Zeiten bat (die man ja auch für die Zukunft einhalten könnte), kam nur: "Kann ich nicht sagen. Ich muss erstmal sauber machen und einkaufen, und habe keine Ahnung, wie lange das dauert. Und was wir machen, richtet sich auch nach dem Wetter" Naja, immerhin holt er sie ab, was beim ersten Gespräch ja eher noch nicht so sicher war. Auf meinen wiederholten Hinweis, seine eventuellen Probleme mit mir nicht an M. auszulassen, kam nur: "Die einzige, die hier offenbar ein Problem hat, bist du. Irgendwa hast du doch vor..." Wenn er meint... Abschluss des Gespräches war: "Und jetzt gib mir meine Tochter!"

Ich gab ihr den Hörer, sie machte den Lautsprecher an (hat sie sich so angewöhnt) und weil wir gemeinsam am Tisch beim Essen sassen, habe ich zwangsläufig mitgehört - ich sah nun auch wirklich nicht ein, extra raus zu gehen, was wahrscheinlich angebracht gewesen wäre. Er erzählte ihr, dass er sie morgen abholt, sie dann gemeinsam Pommes essen gehen ("Aber erzähl der Mama nix, die muss ja nicht wissen, was wir machen"  c ) und noch ein wenig smalltalk. Dann hat sie auch schon aufgelegt.

Nun frage ich mich allerdings, ob ich eventuell verpflichtet sein könnte, M. zum KV zu bringen, nur weil ich ein Auto habe, und er nicht? Wie gesagt, fährt die Strassenbahn von hier zu ihm (und umgekehrt) ca. 12 Minuten. Dazu kommen insgesamt nochmal 15 Minuten Fussweg, der natürlich mit Kind etwas länger ausfällt. Das sollte doch 2 x am Tag machbar sein, oder?

Scheinbar ist seine Freundin mit Kind bei ihm. Mein Dad meinte, im Hintergrund hätte er ein Kind gehört. Das wäre natürlich eine Erklärung, warum M. dort morgen "nicht übernachten kann".  heu

Naja, später kommt noch mein LG her (ist erst noch beim Sport), wir frühstücken morgen schön zusammen, und ich werde abwarten, wann der Herr denn gedenkt, seine Tochter abzuholen. Ich glaub, ich werde mir jetzt zum Wochenende einen Cuba Libre machen...  prostbier

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LadyAlexx
Gast
« Antwort #24 am: 06. Mai 2007, 20:47:23 »

Sorry, ich hab wieder versehentlich den Namen in Antwort #23 ausgeschrieben und finde irgendwie gerade den Button zum Ändern des Beitrages nicht... Kann das bitte einer der Mods übernehmen?  mad3 Danke! Sorry, hab ich auch gerade erst gemerkt...
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