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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 18:55:40 *
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Autor Thema: es endete und was nun?  (Gelesen 1206 mal)
milly
Frischling

Beiträge: 5


« am: 22. Mai 2004, 09:18:29 »

hallo zusammen,
ich bin mit meinem noch mann nun 2 jahre verheiratet und insgesammt 3,5 jahre zusammen,  das scheitern der ehe liegt wohl in vielen gründen und jeder hat fehler gemacht.   ich (so glaube ich) ein wenig mehr wie er.  
zumindestens hat er sich am montag von  mir getrennt mit der begründung "besser so" und das er mich zwar liebe aber es geht so nicht,  da wir bestimmte themen nie aus der welt schaffen werden,   er arbeitet zu viel und ich möchte kinder die er nicht möchte ...

allerdings bemüht er sich sehr nach darum das wir freunde bleiben und möchte mich aus seinem leben nicht missen ...  komische sache das!

nun gut ich versuche das irgendwie zu akteptieren ist aber bei weitem nicht einfach und halte es in der gemeinsamen wohnung wegen der erinnerungen fast net aus.  ich hab die erste nacht hinter mir seit der trennung und werde heute wohl wieder zu meiner schwester gehen.  da mich das hier ganz verrückt macht.

aber nun zum eigentlichen thema um das es mir geht,  thema scheidung etc hat er gestern angeführt und ich habe mich schon belesen wegen dem thema und frage mich nun welche vor- und nachteile entstehen den wenn wir jetzt das trennungsjahr einreichen würden oder ob wir uns einfach gütlich einigen und weiterhin verheiratet bleiben?

er war allein verdiener in der ehe (ich habe meine grosseltern gepflegt und habe dafür nicht zu knapp pflegegeld bekommen und auch anteil an der miete bekommen aber das wird ja nicht anerkannt auch wenn es rentenversicherungs mässig war).

ich weis wie das mit der 3/7 regelung läuft und auch nach der scheidung mit dem 3/7 :2 also wirds mir finanziell nicht so schlecht gehen aber doch frage ich mich ob es nicht gescheiter ist ob wir es erstmal so belassen (haben beide keinen neuen partner und wäre auch nicht in sicht) mit der lohnsteuerklasse 3 und 5 würden wir wohl beide mehr rausbekommen als mit 1 und 1 ...

wir haben uns im guten getrennt und frage mich was hier die "profies" dazu sagen ...  

grüsse und dank
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Melly
Gast
« Antwort #1 am: 22. Mai 2004, 10:06:41 »

Hallo Milly,

erstmal  heartpump lich Willkommen bei Vatersein:)

Milly, man kann viele Gründe suchen, an was eine ehe kaputt gegangen ist. Wichtig ist, wenn so eine junge Ehe auseinander bricht, daß keine kinder da sind, das erleichtert dann doch gewaltig.
Du wirst sicherlich noch oft die Einsamkeit spüren, aber glaub mir, es geht vorbei. Zeit heilt alle Wunden.

Nun, es liegt immer bei Euch, ob Ihr Euch scheiden lassen wollt oder nicht.
Wichtig ist aber zu wissen, daß man, wenn man sich getrennt hat und jeder seine eigene Wohnung hat die Lohnsteuerklassen trotzdem ändern lassen muß.

für dich hat es den Vorteil, daß der Versorgungsausgleich immer weiter hinaus geschoben wird, Du also immer die Rentenansprüche anteilig vom Mann bekommst, bis die Scheidung läuft.

Solltest Du die Großeltern nicht mehr pflegen, wäre es doch möglich jetzt was an der beruflichen Zukunft zu basteln:)
Da bist du beschäftigt und hast auch eine neue Aufgabe.
Macht jetzt erstmal das Trennungsjahr, in der Zeit kann es leicht sein, daß einer von Euch eine neue Beziehung aufbaut.
Dann sollte die Scheidung eingereicht werden.
ein Trennungsjahr ist ja dazu da, herauszufinden, ob man wirklich die Scheidung will oder ob es wieder zu reparieren ist.
Kopf hoch Milly...es gibt auch andere Mütter mit schönen Söhnen Lächelnd
Liebe Grüße und schönes Wochenende!
Melly

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olaf
ausgeschieden
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 27


« Antwort #2 am: 22. Mai 2004, 11:40:11 »

Moin Milly,

so eine Trennung ist nie leicht, aber es ist schon leichter wenn es im Guten klappt.  Aber getrennt in der gemeinsamen Wohnung, dass ist schwer und geht wohl auch an die Substanz.

Und Melly hat recht, je länger der Scheidungsantrag nicht gestellt wird um so besser ist es für dich beim Versorgungsausgleich.

Das Trennungsjahr soll auch dazu dienen, um festzustellen ob die Ehe wirklich zerrüttet ist. Leider ist der Staat in finzanziellen dingen, ich nenne es mal unmenschlich. Wenn ihr euch dieses jahr offiziell Trennt, sind im nächsten Jahr neue Steuerklassen fällig. Bei euch mag es ja noch gehen, aber wenn ein Alleinverdiener auf einmal Unterhalt an Kinder und die Exfrau zahlen muss und vom Staat noch in die LSTK 1 gepackt wird ist das sehr hart.

Aber kein Mensch kann euch verbieten eine Ferienwohnung zu mieten......... und was ihr privat macht geht keinen was an.  Und wenn es dann nach einem Jahr anders aussieht habt ihr eine Menge Stress gespart.

Tja und der Unterhalt. Richtig dir stehen 3/7 zu. Aber nach der relativ kurzen Ehe (2 Jahre) wird der Unterhalt in der Regel zeitlich limitiert. Ich kenne ein Paar die sind nach fünf Jahren geschieden worden und der Richter hat die Unterhaltsdauer auf 10 Jahre festgelegt.

Aber machmal lohnt es sich auch die Gründe für das Scheitern zu ermitteln und an sich zu arbeiten.

Viel Glück

Olaf
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milly
Frischling

Beiträge: 5


« Antwort #3 am: 22. Mai 2004, 11:45:31 »

hallo melly,
erstmal danke für die antwort,  soll das heissen das der versorgungsausgleich für meine rente nur in dem trennungsjahr geschehen kann und nach der scheidung nicht mehr?

wie läuft das mit dem versorgungsausgleich?  wie geht das von statten ...

das trennungsjahr werd ich auf jeden fall durchziehen aber ich kann ja auch sagen ich möchte die scheidung nicht müsste er dann für die 3 jahre (bis es dann rechtsmässig passieren muss) so lange den versorgungsausgleich zu zahlen hat?

es ist ja nicht so das ich nur sein geld will aber ich muss halt jetzt auf mich achten, ich hab für ihn genügend gemacht so das ich der meinung bin das mir das zusteht.  gründe dafür muss ich nicht nennen aber jeder der hier mäckert und sagt "jaja und nun soll der alte zahlen" dem sei gesagt ich habe schon genügend gezahlt und investiert in ihn das es mir zusteht ...

grüsse und dank
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milly
Frischling

Beiträge: 5


« Antwort #4 am: 22. Mai 2004, 11:49:41 »

hallo olaf,
danke auch dir für die antwort,  an mir sollte es nicht liegen und ich liebe ihn wie am ersten tag allerdings kann nicht nur einer für ne beziehung kämpfen und da er keine hoffnung hat das wir diese themen aus der welt schaffen ist es nicht möglich ein fortbestehen der beziehung zu denken.

das mit der LSKL ist gut zu wissen und auch das mit ner art "2. wohnung" ist gar net blöde,  da müsste mein mann zustimmen und da müssten wir uns einige sein ....

ich bin auf arbeitssuche und hoffe bald was zu finden so ist es nicht!

grüsse und dank
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olaf
ausgeschieden
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 27


« Antwort #5 am: 22. Mai 2004, 12:00:59 »

Hallo Milly,

der Scheidungsantrag kann in der Regel nach dem Trennungsjahr eingereicht werden. Ab Einreichen des Antrags wird der Versorgungsausgleich "gestoppt". Das Gericht schreibt eure Rententräger an. Zum Beispiel die LVA und BFA dort werden die Rentenpunkte ermittelt.
Wenn ihr nun in eurer Ehezeit unterschiedliche Punke angesammelt habt, wird geteilt.
Z.B. dein Mann hat fünf Punkte und du drei. Dann wird dir ein Punkt von deinem Mann gutgeschrieben. Der Punkt wird dann in "Geld" umgerechnet. Zahlbar ist das erst wenn dein Mann in Rente geht. Der Versorgungsausgleich gilt also nur für die Absicherung und den Ausgleich von Rentenansprüchen. Und wer weiß was es gibt wenn ihr so weit seit :-)

Gruß

Olaf  
Gespeichert
Melly
Gast
« Antwort #6 am: 22. Mai 2004, 13:39:35 »

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erstmal danke für die antwort,  soll das heissen das der versorgungsausgleich für meine rente nur in dem trennungsjahr geschehen kann und nach der scheidung nicht mehr?
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Vor einer Scheidung wird der Versorgungsausgleich durchgeführt! Sobald der Scheidungsantrag eingeht, bekommt man die Bögen von der Rentenversicherung die man ausfüllt und zurück schickt. Der Richter verteilt dann die Ansprüche.Es ist selten, daß ein Versorgungsausgleich abgespalten wird.
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wie läuft das mit dem versorgungsausgleich?  wie geht das von statten ...
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Hab ich grad beschrieben:)
Es werden die Rentenanwartschaften des Mannes und der Frau die in der ehe erwirtschaftet wurden gegenüber gestellt und die Differenz ausgeglichen. Hat der Mann mehr Punkte wandern nach der Scheidung Punkte zu der Frau!

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das trennungsjahr werd ich auf jeden fall durchziehen aber ich kann ja auch sagen ich möchte die scheidung nicht müsste er dann für die 3 jahre (bis es dann rechtsmässig passieren muss) so lange den versorgungsausgleich zu zahlen hat?
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Wenn der Mann heute die Scheidung einreicht wird der Versorgungsausgleich durchgeführt.
Ist natürlich auch nicht sehr nett, die Scheidung ohne Gründe so lange in die Länge zu ziehen, das sollte auch mal gesagt werden.
Nur wegen dem Geld sowas zu machen find ich das ziemlich unsittlich und da werden mir sicherlich einige User hier zustimmen.
Jeder kann selbst arbeiten gehen und für seine Rente sorgen, wenn keine kleinen Kinder zur Erziehung da sind exclamation_smile
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es ist ja nicht so das ich nur sein geld will aber ich muss halt jetzt auf mich achten, ich hab für ihn genügend gemacht so das ich der meinung bin das mir das zusteht.  gründe dafür muss ich nicht nennen aber jeder der hier mäckert und sagt "jaja und nun soll der alte zahlen" dem sei gesagt ich habe schon genügend gezahlt und investiert in ihn das es mir zusteht ...
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Eine Ehe ist ein Geben und Nehmen und wie schon geschrieben, kann man den Partner nicht dafür verantwortlich machen, daß man selbst nicht arbeiten geht.
Du hast die Großeltern gepflegt, auch Rentenansprüche dafür kassiert (ist so wenn man Geld aus der Pflegekasse bekommt), in der Zeit hättest Du auch arbeiten gehen können.
Du bist jung und gesund und das Gesetz hat das zum Glück auch so geregelt, daß im Falle einer Scheidung die Frau auch verpflichtet wird einer Arbeit nachzugehen.
Bei Kindern ist das was anderes, da gibt es Zeiten wo man die Frau nicht verpflichten kann.

Hört sich sicherlich hart an, aber ich bin eine Verfechterin von Frauen, die nach einer Trennung den Mann aussaugen wie ein Blutsauger mad
Was hindert dich daran jetzt selbst für Dein Auskommen zu sorgen?


Mal etwas grummelig abziehe...
melly

[Editiert am 22/5/2004 von Melly]
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« Antwort #7 am: 22. Mai 2004, 13:57:03 »

[quote

Hört sich sicherlich hart an, aber ich bin   eine Verfechterin von Frauen, die nach einer Trennung den Mann aussaugen wie ein Blutsauger mad
Was hindert dich daran jetzt selbst für Dein Auskommen zu sorgen?


@ Melly   eine  oder keine?

 ;)
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Melly
Gast
« Antwort #8 am: 22. Mai 2004, 14:06:43 »

Hallo Olaf,

ich konnte nach der Scheidung für mich selbst sorgen und mußte den Mann nicht aussaugen!
Ich denke das kann jede gesunde Frau auch tun.
Ich übrigens bin krank und habs auf die Reihe gebracht!
Gruß Melly
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« Antwort #9 am: 22. Mai 2004, 14:40:31 »

Hallo Melly,

ich hoffe du fühlst dich nicht angegriffen, das lag nicht in meiner Absicht. Ich habe leider nur die andere Seite kennengelernt und ich rechne dir dein Verhalten ganz hoch an.....

Lieber Gruß

Olaf
Gespeichert
Melly
Gast
« Antwort #10 am: 22. Mai 2004, 16:06:04 »

Hallo Olaf,

nein ich fühl mich nicht angegriffen, ich weiß auch daß es so Frauen gibt, die schmarotzen, obwohl keine Kids da sind!
Mein jetziger Mann hat auch so ne Geisel am Bein.
Ich bin der Meinung, daß jeder zwei gesunde Hände und Füße mit auf die Welt gebracht hat. Wenn die auch gesund bleiben, kann jeder mit diesen "Werkzeugen" dafür sorgen, daß er Essen und Trinken hat.
Einfach einen auf gemütlich machen und nix arbeiten, das find ich einfach unmöglich.
Ich sehe nicht ein, warum sich eine Frau nach der Heirat immer auf die Kohle vom Mann berufen soll und sich dann kaputt lacht, wenn die Trennung ins Haus steht.
Ich finde die Einstellung von Milly nicht sonderlich schön, da stößt es mir eben auf mad
Was steht dagegen selbst arbeiten zu gehen ?
Dann auch noch auf Rausschieben machen um Versorgungsausgleich zu erhöhen oder dem Mann das Geld anhand des Trennungsunterhaltes aus der Tasche zu ziehen.
Also ich glaub ich muß jetzt Schluß machen, das thema ärgert mich einfavch zu sehr.
LG Melly
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