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vatersein.de - Forum 20. November 2017, 08:36:06 *
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Autor Thema: Trennung Kontaktproblem mit den Kindern Verhaltenstipp gesucht  (Gelesen 520 mal)
Baba01
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« am: 10. November 2017, 15:46:49 »

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem Verhaltensvorschlag für folgendes Problem:
- Meine Frau und ich leben in Trennung.
- Die wohnt mit den Kids im Haus und ich nun in einer überschaubaren 2 Zimmerwohnung
- Anfangs war alles gut und einvernehmlich bis ich mit den enorm hohen Unterhaltsforderungen nicht einverstanden war.
- Schlussendlich landete die Sache beim Anwalt.
- Parallel hat sie Whatsapp Chats fingiert und meinen Kindern zum Lesen gegeben. In den Chats geht es um eine angebliche Affäre..
- Ziel ist es die Kinder von mir zu entfremden. Bei meinem Sohn klappt es zu 100% er blockt jeden Kontakt. Bei meiner Tochter ist es "ok"
- Kurz: Der Kontakt zu meinen Kindern wird unterschwellig eingeschränkt, indem meien Frau mich bei den Kindern in ein schlechtes Licht rückt.
- Wie gesagt, bei meinem Sohn klappt es bei meiner Tochter nur ein bisschen.
- Ich rufe jeden Tag bei meiner Tochter an. Sie spricht mit mir. Mein Sohn jedoch nicht.
- Übernachten machen beide seit den Vorwürfen nicht mehr.

Nun zu meiner Frage
- Ich habe den Eindruck, dass das tägliche Anrufen meinerseits meine Tochter eher nervt und meinen Sohn in "seiner Spirale" des Blockierens bekräftigt.
- Ich denke, es macht momentan den Eindruck, dass ich den Kids hinterherlaufe, was einerseits sicherlich nervt und andereseits eigentlich nicht die Rolle eines Vaters sein sollte.
- Daher überlege ich die täglichen Anrufe einzuschränken und nur noch 2-3 Mal pro Woche anzurufen.

Frage: Wie ist eure Erfahrung? Sollte in solchen Situationen, in denen man den KInderns chon fast hinterherrennt die Kontaktversuche eher reduziert werden, um sich etwas rar zu machen oder sollte man
genauso fortfahren wie bisher und täglich antufen?

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psoidonuem
_psoidonuem
***
Beiträge: 1.540


« Antwort #1 am: 10. November 2017, 15:54:47 »

Jeden Tag anrufen nervt Leute maximal. Erwachsene wie Kinder.
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Baba01
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #2 am: 10. November 2017, 16:30:09 »

Danke, womöglich hast du Recht. Bei Erwachsenen definitv.

Wie handhabst du es denn? Rufst du sporadisch an?
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Tsubame
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 256


« Antwort #3 am: 10. November 2017, 17:28:25 »

Hallo,

Wie alt sind die Kinder ? Seit wann sehen sie dich nicht mehr ? Wie war euer Verhältnis vorher ?

Gibt es geregelte Papazeiten?

Schlage der KM schriftlich oder über den Anwalt eine Mediation in einer Beratungsstelle vor. Sie sollte mit ihrer Manipulation und den Konsequenzen für die Kinder konfrontiert werden.

Anstatt jeden Tag anzurufen, hole die Tochter ab und an von der Schule, Sport etc. ab. Überlege dir etwas für die Übernachtungen (gemeinsame Besuche bei Grosseltern übers Wochenende etc. oder lade die Kusine zu einer Schlafanzug-Party ein). Ich würde auch auf den Sohn zugehen und ihn vom Sport etc. abholen. Das ist ein neutraler Raum. Vielleicht spürt er dort den Druck der Mutter weniger.

VG,
Tsubame.
Gespeichert
Baba01
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #4 am: 10. November 2017, 18:31:02 »

Hi, danke für deine Ideen.

Meine Tochter ist 11 und mein Sohn 9. Das Verhältnis war vorher zu beiden sehr eng.

Das mit den Papazeiten habe ich versucht umzusetzen, allerdings sagen die Kinder von sich aus, dass sie nicht (mehr) bei mir Übernachten möchten.
Meine Tochter sehe ich noch. Mit ihr gehe ich öfter shoppen und wir telefonieren täglich.
Das mit dem Abholen vom Sport schlage ich jede Woche vor. Allerdings möchte mein Sohn das nicht.
Er hat mir sogar untersagt ihn im Krankenhaus zu besuchen...

Die Anwälte waren auch schon involviert. Ihr Anwalt bestreitet natürlich alles...
und ich denke auch, wenn man einen Beschluss über Anwalt, Jugendamt etc. bewirkt wird man die Manipulation nicht unterbinden können. Sie muss nur mal zufällig laut denken oder mit einer Freundin telefonieren und die
Kinder mithören lassen. Sie macht das schon clever.


Wie gesagt, aktuell bin ich in der Situation den Kids hinterher zu rennen. Ich denke das ist womöglich ein Fehler und sicher nicht die Rolle, die man als Elternteil spielen sollte.  Vielleicht wäre es sinnvoller meine Anstrengungen etwas zurückzuschrauben, um ihr Interesse auf diesem Wege zu steigern.
Vielleicht ist es wie bei Erwachsenen "Wer einem hinterherrennt ist langweilig..."




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Tsubame
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 256


« Antwort #5 am: 10. November 2017, 20:58:26 »

Hallo,

Du kannst dir sicher sein, dass hinter dem nicht bei Papa schlafen wollen, die Manipulation der Mutter steckt. Gibt es irgendwelche Gründe, welche die Tochter anführt ? Sie ist schon älter und "durchschaut" offensichtlich die Spielereien der KM, kennt ihren Papa zu gut und behält sich einen Freiraum. Den gilt es auszubauen.

Sohne steht voll zur Mama, will sie auf keinen Fall auch noch verlieren, so wie er dich verloren hat. Du solltest nicht vorschlagen, sondern einfach deinen Sohn abholen vom Sport oder dich anderweitig involvieren. Und natürlich besuchst du ihn im Krankenhaus. Nicht er will dich nicht sehen, die KM will es nicht. Nicht er "untersagt" dir ihn im Kh zu sehen. Die KM untersagt es dir.

Du bist in der Situation, den Kindern hinterher zu rennen, weil du keinen Betreuungsplan hast, welcher vom Gericht entschieden ist. Den Kindern würde dadurch auch die Entscheidung abgenommen, vom Richter. Das macht es manchmal leichter für die Kinder sich gegen die Mutter zustellen. In dem Alter werden sie auch gehört.

Ich würde schleunigst das Jugendamt aufsuchen und die Situation beschreiben. Dann merkst du auch wie die ticken. Bringe die Gespräche und deine Vorschläge zu einer Mediation etc. hinter dich und dann gehe zügig vor Gericht, wenn dies die Lage nicht enspannt.

Dich Zurückziehen bringt dir bei einer manipulativen KM nichts. Die Kinder werden dich verlieren. Die KM hat übrigens die Pflicht positiv auf die Kinder einzuwirken hinsichtlich der Papazeiten.

Du hast schon viel Zeit verloren.

VG,
Tsubale.
« Letzte Änderung: 10. November 2017, 21:00:06 von Tsubame » Gespeichert
Baba01
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #6 am: 10. November 2017, 21:20:18 »

Hi Tsubale,

erstmal danke für deine ausführliche Darstellung. Meine Tochter sagt, sie mag die Wohnung nicht - hat kein eigenes Zimmer. Das kann ich schon verstehen, an ihrer Stelle wäre ich auch lieber in meinem eigenen Zimmer, als in der Zweizimmerwohnung.

Tja, das mit dem Jugendamt hat mir der Anwalt auch geraten. Nur bin ich mir nicht sicher, ob sowas nicht Öl ins Feuer gießt. Wenn der Richter oder wer auch immer nun einen Betreuungsplan beschließt, die Kinder aber so "gehirngewaschen werden", dass sie nicht zu mir möchten bringt das doch nichts sondern belastet sie nur mehr oder? Ich habe eher Bedenken, dass sie den Beschluss auch wieder nutzt, um den Kids zu zeigen, dass der Papa der Böse ist und sie zu etwas zwingen möchte.
Sie sind ja nun schon in einem Alter, in dem Sie durchaus ihre eigene Meinung äußern.
Aber vielleicht hast du Recht und ich muss diesen Schritt wirklich gehen.


Ich sehe es genauso wie du, dass mir bei diesem manipulativen Gehabe die Zeit wegrennt. Es ist echt ätzend.
Und ja, ich habe auch den Eindruck, dass meine Tochter spürt, dass die Mama nicht ganz die Wahrheit sagt.

Ich habe mir auch überlegt mal einen Kinderpsychologen zu konsultieren, um zu verstehen was in dem Kopf meiner Kinder, speziell meines Sohnes, vorgeht.



 
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Tsubame
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Beiträge: 256


« Antwort #7 am: 10. November 2017, 22:13:52 »

Das sind alles Ausflüchte von deiner Tochter. Lade sie doch übers Wochenende zu Oma und Opa ein. Oder zu gemeinsamen Freunden mit Kindern.

Die KM wird alles nutzen um die Kinder zu manipulieren. Ziehst du dich zurück, heisst es : seht ihr ! Papa, liebt euch nicht. Er kümmert sich nicht um euch. Nimmst du deine Vaterrolle ein : Papa hat Mama so verletzt. Er ist ein böser Mensch. Ihr gehört zu Mama.

Du solltest so schnell wie möglich den ersten Schritt mit dem Jugendamt in die Wege leiten.

VG,
Tsubame.

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Beiträge: 56


« Antwort #8 am: 11. November 2017, 08:54:18 »

hi,

Das sind alles Ausflüchte von deiner Tochter.

ich sehe durchaus das altersentsprechende Bedürfnis des beginnend pubertierenden Mädchens einen Rückzugsraum zu haben.
Und auch, wenn es nur ein WE ist.
Meine 8-jährige reagiert auch mittlerweile latent genervt wenn sie Freundinnen zu Besuch hat und der kleine Bruder mit im Zimmer ist.

Da muss mMn Abhilfe geschaffen werden, zumal das Mädchen das ja auch klar kommuniziert.

Wasserfee
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Tsubame
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« Antwort #9 am: 11. November 2017, 09:36:27 »

@Wasserfee

Deshalb auch mein Vorschlag, kreativ zu sein. Tochter-Vater- Wochenenden bei Oma und Opa, Freunden mit Kindern, Tanten und Onkeln ... Der KV muss sich finanziell erst wieder aufstellen und kann sich vermutlich nichts grösseres leisten.

Einer KM, welche Whatsapp Chats in diese Richtung fingiert, traue ich alles zu.

VG,
Tsubame.
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Wasserfee
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Beiträge: 56


« Antwort #10 am: 11. November 2017, 09:46:46 »

@Tsubame,

okay, es klang für mich so, als wenn du das auch für eine Ausrede halten würdest.

Deiner Ideen, die WE zu gestalten finde ich gut, mittelfristig muss aber die Wohnsituation geändert werden.

Wasserfee
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