Hallo zusammen,
es geht nun nochmal darum, daß Micha nicht aus dem Mietvertrag der Ex entlassen wird.
Ich habe schonmal unter " Haftbar für Mietschulden der Ex?" darüber geschrieben.
Es wurde vom Vermieter abgelehnt Micha aus dem Vertrag zu entlassen. Gut, so sollte
dann der Austrag mit der Scheidung geschehen.
Der Antrag ist vom Familiengericht nun auch abgelehnt worden. Sie begründen das nun damit, daß die Mietangelegenheit keine Familiensache ist, da sich die Parteien ja einig seien. Also Ex will ihn aus dem Vertrag haben und Micha will raus. Micha soll das nun auf dem Zivilrechtsweg bewirken.
Michas Anwalt hat Beschwerde eingereicht, die auch abgeschmettert wurde. Wir haben schriftlich vom Sozialamt, daß die Ex letztes Jahr mehrere Monatsmieten vom Sozialamt erhalten hat und dieses Geld veruntreut hat, also nicht für Miete genutzt hat. Die gegnerische Seite streitet es aber trotzdem ab.
Inzwischen lebt die älteste Tochter in dem Haus, die Kids erzählen uns uns, daß auch ihr Freund inzwischen eingezogen ist. Wir vermuten aber, daß er dort nicht gemeldet ist.
Micha wird nicht aus dem Vertrag entlassen, obwohl er nicht die Bohne informiert wird, was dort in dem Haus ein und aus zieht und was sonst noch dort geschieht.
Wenn ich es richtig verstehe, wird es zu einer Sache für das Familiengericht, wenn Ex und Micha sich nicht einig sind. Das heißt doch, daß es einfacher wäre, wenn Micha sich nun quer stellt oder?
Die Ex hat inzwischen eine Untätigkeitsklage gegen das Sozialamt eingereicht. Es sind schon wieder Mietschulden entstanden. Was genau dort vor sich geht, wissen wir nciht. Wir haben inzwischen 2 Briefe an das Sozialamt geschickt, aber keine Antwort erhalten. Wenn das Sozialamt nicht langsam etwas für die "arme alleingelassene Km" tut, steht der Vermieter wieder hier vor Tür. Dann geht alles wieder von vorne los. Wir wissen, daß die Ex wieder Mahnungen erhalten hat, es dauert wohl nicht mehr lange, dann steht wieder die Räumungsklage im Raum. Uns ist das alleine ja ziemlich egal, aber die Kosten bleiben dann wieder an uns hängen.
Was ist eigentlich los??? ich verstehe nichts mehr. Sie ist Sozialhilfeempfängerin, bekommt alle Hilfen, die sie braucht. Micha soll jetzt auf dem Zivilrechtsweg "probieren" aus dem Mietvertrag entlassen zu werden. Die Anwälte des Vermieters haben mitteilen lassen, daß sie ihn nicht entlassen, da nicht gewährleistet ist, daß die Ex mit ihrer Sozialhilfe den Mietausgleich auf Dauer gewährleisten kann. Hallooooo?

? Das heißt doch, so lange sie dort wohnt, und ihren Schabernack treibt, ist Micha der Dumme.
Wäre es nicht am einfachsten, Micha sagt, er wäre nicht einig mit der Gegenpartei und wolle, daß die Ex auszieht. Nunmal ehrlich, sie braucht dieses Haus nicht. Das Sozi bezahlte bisher monatlich 1100,- für sie. Sie hat Zimmer als Rümpelkammer und der Garten wird als Hundeklo benutzt. Soll sie doch ausziehen und eine Wohnung über das Sozialamt beziehen. Boah ich hab Wut. Kann doch nicht sein, daß es so schwierig ist!
Dazu kommt, daß wir hier den gleichen Vermieter haben. Anderes Stadtteil, aber gleicher Sachbearbeiter. Denken die eigentlich nciht daran, daß die Mietzahlung unserer kleinen 3-Zimmerwohnung nicht mehr gewährleistet ist, sollte Micha dort noch zahlen müssen?
Ist doch immer wieder verwunderlich, was für einen Status alleinerziehende Sozialhilfeempfänger haben. Sie sitzen auf ihrem Hintern, grinsen sich einen weg und wir gehen puckeln und haben absolut nichts davon.
Gruß
Tina, die bald Rabatt vom Hersteller von Rennie erhält