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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 18:24:11 *
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Trennung, Scheidung (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Mietvertrag
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Autor Thema: Mietvertrag  (Gelesen 849 mal)
DieMystiks
_DieMystiks
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« am: 08. Mai 2004, 11:25:37 »

Hallo zusammen,

es geht nun nochmal darum, daß Micha nicht aus dem Mietvertrag der Ex entlassen wird.
Ich habe schonmal unter " Haftbar für Mietschulden der Ex?" darüber geschrieben.

Es wurde vom Vermieter abgelehnt Micha aus dem Vertrag zu entlassen. Gut, so sollte
dann der Austrag mit der Scheidung geschehen.
Der Antrag ist vom Familiengericht nun auch abgelehnt worden. Sie begründen das nun damit, daß die Mietangelegenheit keine Familiensache ist, da sich die Parteien ja einig seien. Also Ex will ihn aus dem Vertrag haben und Micha will raus. Micha soll das nun auf dem Zivilrechtsweg bewirken.
Michas Anwalt hat Beschwerde eingereicht, die auch abgeschmettert wurde. Wir haben schriftlich vom Sozialamt, daß die Ex letztes Jahr mehrere Monatsmieten vom Sozialamt erhalten hat und dieses Geld veruntreut hat, also nicht für Miete genutzt hat. Die gegnerische Seite streitet es aber trotzdem ab.

Inzwischen lebt die älteste Tochter in dem Haus, die Kids erzählen uns uns, daß auch ihr Freund inzwischen eingezogen ist. Wir vermuten aber, daß er dort nicht gemeldet ist.
Micha wird nicht aus dem Vertrag entlassen, obwohl er nicht die Bohne informiert wird, was dort in dem Haus ein und aus zieht und was sonst noch dort geschieht.

Wenn ich es richtig verstehe, wird es zu einer Sache für das Familiengericht, wenn Ex und Micha sich nicht einig sind. Das heißt doch, daß es einfacher wäre, wenn Micha sich nun quer stellt oder?
Die Ex hat inzwischen eine Untätigkeitsklage gegen das Sozialamt eingereicht. Es sind schon wieder Mietschulden entstanden. Was genau dort vor sich geht, wissen wir nciht. Wir haben inzwischen 2 Briefe an das Sozialamt geschickt, aber keine Antwort erhalten. Wenn das Sozialamt nicht langsam etwas für die "arme alleingelassene Km" tut, steht der Vermieter wieder hier vor Tür. Dann geht alles wieder von vorne los. Wir wissen, daß die Ex wieder Mahnungen erhalten hat, es dauert wohl nicht mehr lange, dann steht wieder die Räumungsklage im Raum. Uns ist das alleine ja ziemlich egal, aber die Kosten bleiben dann wieder an uns hängen.
Was ist eigentlich los??? ich verstehe nichts mehr. Sie ist Sozialhilfeempfängerin, bekommt alle Hilfen, die sie braucht. Micha soll jetzt auf dem Zivilrechtsweg "probieren" aus dem Mietvertrag entlassen zu werden. Die Anwälte des Vermieters haben mitteilen lassen, daß sie ihn nicht entlassen, da nicht gewährleistet ist, daß die Ex mit ihrer Sozialhilfe den Mietausgleich auf Dauer gewährleisten kann. Hallooooo?Huch? Das heißt doch, so lange sie dort wohnt, und ihren Schabernack treibt, ist Micha der Dumme.
Wäre es nicht am einfachsten, Micha sagt, er wäre nicht einig mit der Gegenpartei und wolle, daß die Ex auszieht. Nunmal ehrlich, sie braucht dieses Haus nicht. Das Sozi bezahlte bisher monatlich 1100,- für sie. Sie hat Zimmer als Rümpelkammer und der Garten wird als Hundeklo benutzt. Soll sie doch ausziehen und eine Wohnung über das Sozialamt beziehen. Boah ich hab Wut. Kann doch nicht sein, daß es so schwierig ist!
Dazu kommt, daß wir hier den gleichen Vermieter haben. Anderes Stadtteil, aber gleicher Sachbearbeiter. Denken die eigentlich nciht daran, daß die Mietzahlung unserer kleinen 3-Zimmerwohnung nicht mehr gewährleistet ist, sollte Micha dort noch zahlen müssen?
Ist doch immer wieder verwunderlich, was für einen Status alleinerziehende Sozialhilfeempfänger haben. Sie sitzen auf ihrem Hintern, grinsen sich einen weg und wir gehen puckeln und haben absolut nichts davon.
Gruß
Tina, die bald Rabatt vom Hersteller von Rennie erhält
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Xe
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« Antwort #1 am: 08. Mai 2004, 14:32:16 »

Moin,

der Rat, denich da zu geben habe, ist mit Sicherheit fragwürdig, keine Frage. Tatsächlich würde ich die Mietzahlungen einstellen, aufgrund der Tatsache, daß Ex die Miete vom Sozialamt gestellt bekommen hat und damit üblicherweise die Miete abdecken muß. Dieser Rat ist nicht ganz ungefährlich, also legt das Geld beiseite, für den Fall, daß Micha haftbar gemacht wird.

Tatsache ist auch, daß ein nichtkündbarer und gleichzeitig unbefristeter Vertrag normalerweise sittenwidrig ist. Üblich sind Kündigungsfristen.

Offen gesagt, sieht es so aus, als wenn der Vermieter sich denkt, zahlt sie nicht, hab ich ja quasi einen Bürgen, bei dem hole ich mir das dann ab.

Die einzige Möglichkeit ist anscheinend, das Ganze vor die Wand zu fahren und die Mietausfälle nicht weiter zu tragen, aber mit möglichst minimiertem Risiko in Form einer Rücklage. Tatsache ist, sollten mehr als drei Monatmieten fällig sein, steht dem Vermieter ein fristloses Kündigungsrecht zu, außerdem dürfte der Effekt, daß der nicht weiter auf jeden Fall sein Geld bekommt, durchaus Signalwirkung haben.

Wohlgemerkt, das wäre meine Reaktion.

Gruß, Xe
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DieMystiks
_DieMystiks
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« Antwort #2 am: 09. Mai 2004, 21:27:19 »

Hallo Xe,

vielen Dank für deine Antwort. Wir haben uns das auch schon überlegt und eigentlich bleibt uns sowieso nichts anderes übrig. Wir haben das Geld für Ex`s Mietschulden eh nicht.
Wir wollen diese Woche mal ein paar Möglichkeiten mit unserem Anwalt durchgehen. Einige Dinge sind für uns da noch völlig unklar.
Wir versuchen mit Biegen und Brechen an eine Kopie des Mietvertrages heranzukommen. Der Vermieter antwortet einfach nicht auf Schreiben und Ex rückt den natürlich nicht raus.
Es wird wohl daraus hinauslaufen, daß demnächst zum 2. Mal die fristlose Kündigung ausgesprochen wird. Im Prinzip ist uns das echt völlig egal. Nur bei der letzten fristlosen Kündigung und Einreichen der Räumungsklage stand ein Streitwert von 12.000,- im Raum. Das wäre natürlich für uns ganz übel.
Wenn ich etwas Neues weiss, werde ich mal weiter berichten.
Das wäre doch schon fast etwas für unsere Tageszeitung, zumal diese Wohnungsgesellschaft sich " sehr sozial" schimpft.
Gruß
Tina
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Xe
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« Antwort #3 am: 09. Mai 2004, 21:29:46 »

Moin,

ich stell mal in den Raum, daß ein nett zurechtgemachter und vor allem beweisbarer Beitrag sicherlich bei der lokalen Presse und auch dem fernsehen sicherlich gerne gesehen wäre.

Gruß, Xe
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eskima
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« Antwort #4 am: 10. Mai 2004, 09:57:01 »

Hallo Tina,

 
Zitat
Wir versuchen mit Biegen und Brechen an eine Kopie des Mietvertrages heranzukommen. Der Vermieter antwortet einfach nicht auf Schreiben und Ex rückt den natürlich nicht raus.


Könnt ihr da nicht einfach mal hingehen und auf eine Kopie bestehen?

Ansonsten ist es wirklich erbärmlich, was da abläuft.  mad das sprengt mal wieder jedes Gerechtigkeitsempfinden.

Liebe Grüße

eskima
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Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie die Intelligenz. Jeder ist der Meinung, er hätte genug davon (René Descartes)
DieMystiks
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« Antwort #5 am: 10. Mai 2004, 13:39:16 »

Hallo Eskima,

diese Wohnungsgesellschaft zieht gerade um. Wir müssen nun bis 13.5. warten um jemanden zu erreichen. Dann werden wir dort wohl mal persönlich hingehen.
Es ist wirklich erbärmlich!!!!!

Gruß
Tina
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
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