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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 18:11:40 *
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Autor Thema: Jahrestag für Umgangsboykott  (Gelesen 1188 mal)
DeepThought
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Beiträge: 12.055



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« am: 24. Dezember 2002, 13:43:38 »

Es ist Weihnachten. Kein anderer Tag ist mehr dafür geeignet, dem/der Ex mal wieder so richtig eins auszuwischen. Doch...wen trifft es eigentlich wirklich?

Mir wurde so eben der telefonische Umgang mit meinen Kinden boykottiert. Unter fadenscheidigen Gründen, die nur einer ja schon fast als krankhaft zu bezeichnenden Fantasie entspringen können, werden Vorwürfe erfunden, um den Umgang zu unterbinden. Alle Fremdeinflüsse sollen draußen bleiben. Nur das eigene Denken wird geduldet. Alles andere, und sei es eine andere Form des Zeigens von Liebe zu den gemeinsamen Kindern, ist systemfeindlich. Wie schwach ist doch eigentlich diese Frau?

Das Schlimmste daran, die Kinder stehen daneben und bekommen alles mit. Sie fragen sich, warum der Papa nicht anruft, sich nicht meldet. Es ist doch Weihnachten, das Fest der Liebe. Liebt er uns, seine Kinder, nicht?

Ich hoffe, irgendwann einmal alles aufklären zu können. Es wird geschehen und ich kann ihnen berichten, was alles passierte und warum. Sie werden begreifen, wenn sie selbst ein Stückchen an das Erwachsensein herangerückt sind, warum Menschen so denken und handeln. Sie werden nachvollziehen, dass man diese Menschen trotz dessen (oder gerade deshalb ?) frei sprechen sollte von Schuld, denn sie sind Gefangene ihres Hasses und ihrer Wahnvorstellungen.

Die Betreuungseltern, die auch wieder dieses Weihnachten zum Anlass nehmen, ihren Kindern den anderen Elternteil vorzuenthalten, sollten sich schämen. Sie sollten beim Blick in den Spiegel aufschreien vor Schmerz. Sie sollten sich darüber klar sein, die Wahrheit ist nicht aufzuhalten. Und sie sollten sich fragen, wo dann noch ihr Platz ist.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
teuker
Rege dabei
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 139



« Antwort #1 am: 25. Dezember 2002, 08:38:09 »

Umgangsboykott trifft beide Seiten hart, egal ob an Weihnachten oder an anderen Tagen - aber an Weihnachten empfinden wir das um ein Vielfaches schlimmer.

Aus deinen Worten schreit die Sehnsucht nach deinen Kindern - deine Ex hingegen ist sich nicht im Klaren, was sie den Kindern antut, wenn sie ihnen den Papa vorenthält.

Ich weiß, dass du nicht aufgeben wirst und wünsche dir viel Kraft dabei.
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Gelassenheit setzt großzügiges Denken voraus.
 
(Ernst Ferstl, österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker)  
DeepThought
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Beiträge: 12.055



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« Antwort #2 am: 27. Dezember 2002, 00:35:26 »

Wie wäre es mit einer Klage auf Schmezensgeld? Werde das mal mit meiner Anwältin diskutieren. Das evtl. erstrittene Geld werde ich dann für meine Kinder anlergen.
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Juergen
Frischling

Beiträge: 1


« Antwort #3 am: 29. Dezember 2002, 23:04:33 »

Hallo,
habe mich Heute angemeldet mit der Hoffnung um Rat und Trost zu erhalten, dabei kann es hier denke ich Jeder benötigen.
Ich kann Dein Empfinden voll und ganz nachvollziehen @DeepThought. Meine kleine Maus fast 4J, fehlt mir schon jetzt obwohl dies nur eine Testwoche bei dem neuen Partner meiner Noch-Frau ist, und das ist eine Entfernung bei der ich bestimmt 1 1/5 - 2 Std. fahren muß.
Ich weiß nicht wie ich es auf die Reihe bekommen soll. Mir wird alles zuviel. Gruß Jürgen
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teuker
Rege dabei
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 139



« Antwort #4 am: 30. Dezember 2002, 08:41:20 »

@Jürgen:
"Testwoche" klingt mir relativ vernünftig - wobei ich mir dennoch lebhaft vorstellen kann, wie dir zumute sein muss.
Auch wenn du schreibst, dass dir alles zu viel wird, kann ich das sehr gut nachvollziehen und es ist schwer, dir hier den nötigen Trost zu geben. Dir zu sagen: "Kopf hoch, das Leben geht weiter" wäre eine Plattheit, die dir kein bisschen weiter hilft.
Die Entfernung ist natürlich ein Problem, das sich nicht aus der Welt schaffen läßt, es sei denn, du würdest hinterher ziehen (und ich glaube nicht, dass du das planst). Also ist das Beste, das du und deine Noch-Frau tun können, mit der Situation verantwortungsvoll umzugehen. Dabei ist im Wesentlichen deine Frau gefordert, den Umgang der Kleinen mit dir zu fördern so gut es geht.

Natürlich kann ich die Hintergründe eurer Trennung nicht beurteilen, aber ich würde mir für dich und für EUCH wünschen, dass es möglich sein wird, die endgültige Trennung "zivilisiert" zu vollziehen - ihr müsst ja nicht die allerbesten Freunde bleiben, aber im Interesse des Kindes einen freundschaftlichen Umgangston zu pflegen, das wäre absolut wünschenswert (trotz aller schlechten Gefühle, die man möglicherweise füreinander hegt).

Ich drücke dir die Daumen, dass ihr das hinbekommt, um den Schaden für die Kleine so gering wie möglich zu halten und wünsche auch dir viel viel Kraft dafür.

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(Ernst Ferstl, österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker)  
DeepThought
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.055



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« Antwort #5 am: 30. Dezember 2002, 16:15:52 »

Hallo Jürgen,

den Worten von teuker kann ich mich nur anschließen. So schwer es auch fällt, bei all den negativen Trennungsgefühlen, denke bitte an das Wohl Deiner Tochter. Mein Sohn ist in ihrem Alter. Ich weiß wie schwer es für ihn ist.

Bei den Kindern bleibt IMMER das Gefühl, man hat sie im Stich gelassen. Gehe damit souverän um. Sage ihr zu, immer da zu sein, wie groß auch die Entfernung sein mag.

Ich habe aber auch gelernt, dass sich zum Wohl des Kindes nicht vom Ex erniedrigen oder gar erpressen lassen darf. Denn nur wenn Du stark bist und zu Dir stehst, bist Du für Deine Tochter eine Stütze in dieser Zeit.
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
bill
Gast
« Antwort #6 am: 09. März 2005, 00:37:00 »


Hey,
falls Deine KM in die Kirche geht,  kann Dir niemand verbieten da auch hinzugehen.
Da kannst Du dann Deine Kinder kurz sehen!

ansonsten gilt:
Feiere einfach irgendwann Weihnachten nach oder vor. Es ist nämlich ziemlich sicher, dass Jesus Christus, falls er überhaupt gelebt hat, nicht am 24. 12 geboren wurde!


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Uli
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5.561


VS-Fossil


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« Antwort #7 am: 09. März 2005, 10:06:19 »

Hallo Bill,

warum gräbst Du hier mehr als zwei Jahre alte Threads wieder aus?. Deeps familiäre Verhältnisse haben sich nicht unwesentlich verändert und Weihnachten steht auch nicht vor der Tür.  question
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