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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Milan)  |  Thema: Umzug
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Autor Thema: Umzug  (Gelesen 694 mal)
Schmetterling83
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« am: 29. Oktober 2006, 18:18:12 »

Hallo.

Von einem Freund habe ich von dieser Seite erfahren und hätte mal eine Frage.

Zur Situation:
Ich habe mit meinem Ex-Freund eine 4 jährige Tochter. Er besucht sie alle 14 Tage für ein paar Stunden, jedoch leider nur weil ich und seine Eltern ihn dazu zwingen.

Jetzt habe ich seit über einem Jahr einen neuen Freund, der von meiner Tochter über alles geliebt wird. Leider wohnt er ca 530 km von hier entfernt und wir denken darüber nach zusammen zu ziehen. Da er eine Festeinstellung hat, ist die hauptüberlegung, das ich zu ihm ziehe.

Frage:
Kann mein Ex-Freund irgendetwas gagegen unternehmen???
Leider versucht  er immer wieder mir das Leben schwer zu machen.  Für den Umgang würde ich versuchen eine andere Reglung zu treffen, da meine Tochter nicht bei ihm übernachten soll/darf (JA - Reglung).
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AndreaDD
Gehört zum Inventar
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.533


« Antwort #1 am: 29. Oktober 2006, 18:38:48 »

Hallo Schmetterling,

mir erscheint die Distanz von über 500 km zu groß für eine gelebte Vater-Kind-Beziehung. Wenn du bislang selbst immer dahinter gewesen bist, dass das Verhältnis zwischen Vater und Kind stimmen soll wundert es mich nun etwas, dass du das so überhaupt in Erwägung ziehst. Wäre es da nicht besser, dein Freund sucht sich einen Job in der Nähe?

Liebe Grüße
Andrea
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Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
DieMystiks
_DieMystiks
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.472


WWW
« Antwort #2 am: 29. Oktober 2006, 18:44:11 »


Hallo Schmetterling83,

wenn dein Freund laut JA euer Kind nicht über Nacht zu sich holen darf/soll, muss von dir aus dort doch etwas vorgetragen worden sein.

Wie willst du eine Umgangsregelung aufrecht erhalten, die alle 14 Tage für ein paar Stunden stattfindet?  Das ist nicht machbar und  regelmäßige Elterngespräche z.B: für spätere Erweiterung des Umgangs, scheiden damit fast aus.

Mit dem Umzug würdest du eurem Kind das Recht auf Umgang nehmen. Bei 530km Entfernung ist das kaum machbar für ein paar Stunden.

Ich sehe den Umgang zwischen Vater und Kind den Bach hinunter gehen, solltest du umziehen.

Wenn du fragst ob dein Ex etwas unternehmen kann, steht doch dein Entschluß schon fest. Ich hoffe, du denkst dabei an euer gemeinsames Kind. Mit einem neuen Partner hat euer Kind nicht automatisch einen neuen Papa.

Gruß
Tina
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Schmetterling83
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« Antwort #3 am: 29. Oktober 2006, 18:46:11 »

Hallo AndreaDD

Deswegen überlegen wir in beide Richtungen. Für meinen Freund ist es aber fast unmöglich einen Job hier zu finden, da seine Ausbildung in jedem anderen Betrieb nicht brauchbar ist. Auch die Verdienstmöglichkeit ist hier nicht so gegeben wie dort.

Ich fahre jedoch auch wenn ich dort bin mind. einmal im Monat nach hier, da meine Eltern und Geschwister hier leben. Auch die Großeltern würde meine Tochter holen können (auch übers WE).

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AndreaDD
Gehört zum Inventar
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.533


« Antwort #4 am: 29. Oktober 2006, 18:52:56 »

Hallo Schmetterling83,

Diese guten Vorsätze:


Ich fahre jedoch auch wenn ich dort bin mind. einmal im Monat nach hier, da meine Eltern und Geschwister hier leben. Auch die Großeltern würde meine Tochter holen können (auch übers WE).


sind mir durchaus geläufig. Aber das wirst du auf Dauer nicht machen, weil 1000 km an einem Wochenende auf Dauer zu anstrengend und zu teuer sind.

Liebe Grüße
Andrea
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PhoeniX
Gast
« Antwort #5 am: 29. Oktober 2006, 19:27:45 »

Moin.

ich misch mich als langjähriger bekannter mal eben ein.

es ist so wie schmetterling sagt:

sie kann nicht ohne ihre mama und wird 1 mal im monat hier runter fahren.

KV (auch sehr gut mit mir bekannt) nimmt nur umgang war, weil seine eltern sonnst den finanzhahn zudrehen.

eltern von kv = frührentner und sehr gut betucht.

nicht KM war beim JA sondern KV weil er stillkind übers WE haben wollte trotz das KM den umgang jederzeit erlaubte.
JA hat alle 14 tage beaufsichtigt in die wege geleitet.

KV könnte kind auch öfter sehen (stundenweise) nimmt es aber nicht wahr.

Gruß

martin

(P.S. warte auf I-Net zugang in neuer wohnung. Melde mich dann hier wieder zurück. Bin jetzt alleinerziehend in Patchworkfamilie (freu))
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DieMystiks
_DieMystiks
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.472


WWW
« Antwort #6 am: 29. Oktober 2006, 20:28:31 »



Hallo Phoenix,

schön mal wieder etwas von dir zu lesen.

Dass er ein Stillkind übers Wochenende haben wollte, erscheint mir eigentlich kein Grund einen betreuten Umgang in die Wege zu leiten.

Erst will er ein ganzes Wochenende, jetzt gar nicht mehr und nur unter der Promisse, daß der Geldfluß weiter läuft?
Für mich liest sich das so, als habe er sich aus Frust zurückgezogen.

Mir scheint das alles nicht so ganz einleuchtend.

Jetzt ist das Kind, wie Schmetterling schreibt, aber 4 Jahre alt. Was ist spricht dagegen den Umgang nun über ein Wochenende laufen zu lassen?

Ich denke hier sind weitere Gespräche zwischen den Eltern erforderlich, besonders was den bevorstehenden Umzug angeht. Mir scheint einiges überhaupt noch nicht geklärt zu sein. Wenn er das Kind eigentlich nicht sehen wollte, warum sollte er Ärger machen wegen des Umzugs? Nach den Schilderungen, die bis jetzt zu lesen waren, müsste er demnach froh über einen Umzug sein.

Gruß
Tina


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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
PhoeniX
Gast
« Antwort #7 am: 29. Oktober 2006, 21:23:51 »

Moin Tina

Der KV ist auf Drogen und ist vollgedrönt beim JA erschienen  c
Er wird von seinen Eltern unter Druck gesetzt, da sie meinen er hört für das Kind mit den Drogen auf.

Der KV ist mir persönlich seit Jahren bekannt und sagt auch offen zu mir, das es besser wäre wenn er mal einen gekifft hätte wie unter Alkohol das Kind bei sich zu haben.  mad

Also ein richtiger Vogel...

Er persönlich würde es glaub ich begrüßen, weil die "lästigen Sonntage" dann nicht wären. Aber der Großvater würde sofort mit Ihm zum RA rennen. (denke ich) Und es kann meiner Meinung nach auch nicht angehen, das er versucht seinen Sohn über das Kind zu therapieren.

Ich habe auch son so einen Sonntag mitbekommen. Quasi kommt der KV nur um Schmetterling den Kaffee weck zu trinken. Selbst Versuche wie "Guck wie ich das mit meiner Tochter mache" haben nicht funktioniert. Er will nicht.

Das Kind hat auch keinerlei Bezug zu dem KV. Das Kind fragt nach Ankunft des KV: "was hast du mitgebracht"  und das wars. Danach verkrümelt es sich ins Kinderzimmer und hat nie Lust mit ihm auf den Spielplatz zu gehen.

Anders mit LG. Wenn der auftaucht ist sein linkes Bein 15 kg schwerer. 

Gruß
Martin
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AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #8 am: 29. Oktober 2006, 22:14:19 »

Wo ist dann das Problem?

KM fährt einmal im Monat Richtung KV, ermöglicht den ungeliebten Umgang. Das Kind hat ein sozial starkes Umfeld, weiß trotzdem wer sein Vater ist und sieht ihn zwar zu selten, aber doch regelmässig.

Schmetterling - meinst du denn, der KV würde etwas dagegen haben, wenn du wegziehst?

Gruß AJA
Gespeichert
Schmetterling83
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« Antwort #9 am: 30. Oktober 2006, 14:59:07 »


Na ja ich weiß eigentlich das er was dagegen hat weil er mir bis jetzt immer irgendwie versucht hat steine in den weg zu legen. Er wollte damals auch nicht das ich wieder Arbeiten gehe und da waren wir nicht mal mehr zusammen. Es ist ja nicht so das ich will das der kontak zum KV abbricht das Kind soll wissen wer der Vater ist. Nur will ich deswegen in meinen Leben nicht stehen bleiben.
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krieger
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 205



« Antwort #10 am: 30. Oktober 2006, 15:40:44 »

Nur will ich deswegen in meinen Leben nicht stehen bleiben.

muß dein fortschritt, stagnation fürs kind bedeuten?


Gespeichert

Dass wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung.
Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.

Erich Kästner
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