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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 13:03:37 *
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Autor Thema: Verweigerung der steuerlichen Varanlagung im Trennungsjahr.....Vorgehensweise  (Gelesen 40989 mal)
babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #25 am: 03. Februar 2007, 08:52:41 »

Hallo,

so, vor 2 Wochen erhielt ich ein Schrieb vom FA, daß noch entschieden werden würde, wo die St.-Erstattung hinüberwiesen wird.
Danach ging die Knete auf mein Konto  rofl2 , obwohl ich(bzw. Steuerberater) bei der Est.-Erklärung Exchens Konto angegeben habe.
Jetzt Kommts:
Wieder ein Schrieb vom FA:
Zitat
...das Restguthaben der Est. von 2005 in Höhe von xxx wurde versehentlich auf ihr Konto bei der Sparkasse xxxx erstattet.
Wie sie aber in der Erklärung 2005 angegeben haben, sollte das Guthaben auf das Konto ihrer Ehefrau überwiesen werden.
Ich bitte sie, die Erstattung von xxx dem FA unter Angabe .....  zu überweisen.
Danach wird das Guthaben der Bankverbindung ihrer Frau gutgeschrieben.
Ich bitte um Erledigung bis spätestens 16.02.07
Zu sagen wäre noch; meine EX rief mich letzte Woche an, wo denn das hälftige Geld bleiben würde. Ich habe ihr daraufhin gesagt, daß ich das Geld einbehalte, da sie noch Schulden bei mir hätte (KU etc.).
EXchen hat natürlich das FA angerufen.

Für mich klingt der Brief aber so freundlich, daß die auf Freiwilligkeit hoffen !?
...und dann das das Geld erst nach meiner Überweisung zu meiner EX fließt.

Hmmm, werde wohl nächste Woche telefonieren...erst müssen sie sich entscheiden....dann rückentscheiden ...pfff
Auf jeden Fall sehe ich von diesem Betrag nix mehr, wenn ich den zurücküberweise. Ein Karibikurlaub mit LG ist auf jeden Fall drin.

Gruß
babbedeckel
« Letzte Änderung: 03. Februar 2007, 09:32:11 von babbedeckel » Gespeichert

Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
lonesomewolf
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« Antwort #26 am: 03. Februar 2007, 09:10:59 »

guten morgen babbedeckel,

schreib dem FA doch, du hätt´s die kohle mit forderungen gegens exchen verrechnet  rofl2

oder überweis ihnen nur - vereinbarungsgemäß  - die hälfte


lg

wolf
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wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun

(j.b.molière)
Kasper
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« Antwort #27 am: 03. Februar 2007, 12:31:28 »

Moin,

wenn die Summe die EXchen zusteht die Forderungen des KU unterschreitet, würde ich nichts an Ex ausgleichen.

Einen Zweizeiler über die Verrechnung an das FA und gut ist.

Das FA wird sich nicht in die Gefahr begeben, die Summe zweimal zu überweisen und dann aufgrund von Entreichnerung von keiner Seite etwas wiederzusehen.

Viel Spass in der Karibik.

Guß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #28 am: 03. Februar 2007, 12:45:56 »

Hi,

Einen Zweizeiler über die Verrechnung an das FA und gut ist.
Das FA wird sich nicht in die Gefahr begeben, die Summe zweimal zu überweisen und dann aufgrund von Entreichnerung von keiner Seite etwas wiederzusehen.

Viel Spass in der Karibik.

Die Summe die mir EX, bzgl. KU schuldet, ist höher.  mad
...und Karibik....Kasper, ich bunker das mal lieber, für die nächsten Gerichts-, RA- und
EU-kosten.  c

Gruß
babbedeckel
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drbeka
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« Antwort #29 am: 03. März 2007, 22:59:57 »

hi,

ich wollte nochmal kurz erzählen wie es bei mir ausgegangen ist.
Wie von euch geraten habe ich freundliches SChreiben an Ex geschickt und FA darüber informiert.
Einige Tage später habe ich von FA erfahren, daß mein Widerspruch akzeptiert wird, da meine Ex vorbei gekommen sei und ihre Unterschrift geleistet hat.
Also noch mal vielen Dank an alle Ratgeber, es hat geholfen 

Gruß
drbeka
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babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #30 am: 04. März 2007, 01:35:46 »

Einige Tage später habe ich von FA erfahren, daß mein Widerspruch akzeptiert wird, da meine Ex vorbei gekommen sei und ihre Unterschrift geleistet hat.

 thumbup thumbup thumbup

ja ja diese Sorten erst mit der Nase drauf stoßen, dann geht´s 

Gruß
babbedeckel
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DerausdenWolkenfiel
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« Antwort #31 am: 21. April 2009, 08:26:46 »

Hallo Zusammen,

bei mir gehts jetzt auch in die 2. Runde. Ich habe die Zusammenveranlagung (weil Exchen nicht mitzieht thumbdown) eingereicht und wurde vom FA einzeln veranlagt. Nun, denn. Jetzt kommen die Themen dieses Threads zum Einsatz und wir schauen mal, wie 2009 die Wege laufen. Wie gut, daß diese Themen Euch bekannt sind, Super-Schade ist, daß mein Anwalt dies alles nicht kennt  c

Ihr hört von mir wie es weiter geht. Und nicht zu vergessen: Liebe Grüße an alle Moderatoren und Beitragenden - macht weiter so. Ihr gebt unheimlichen Rückhalt thumbup Danke!

Liebe Grüße DadWf
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DerausdenWolkenfiel
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« Antwort #32 am: 30. Mai 2009, 00:36:21 »

Zwischenbericht zur 2. Runde

Das FA hat die Zusammenveranlagung ohne Unterschrift von Exchen abgelehnt. In meinem Einspruch habe ich die Höhe der Steuerschulden für eine Zusammenveranlagung anerkannt und für den Überschießenden Teil der Alleinveranlagung auf die Urteile bzgl. "Verurteilung zur Erteilung der Zustimmung zur Zusammenveranlagung" hingewiesen. Dazu hat sich das FA noch nicht geäußert , aber den betreffenden Teil vorläufig vom Vollzug ausgesetzt - was ich mal positiv werte.

Die Einwendungen bzgl R 26 (3) S. 4 EStR  sind vom FA abgelehnt worden, da im betreffenden Kalenderjahr (die letzten 2/3 des Trennungsjahres) kein gemeinsamer Haushalt geführt wurde. Weitere Prüfungen werden so in diesem Punkt nicht statt finden. Laut FA.

Da die Nachforderungen des FA meine finanziellen Möglichkeiten übersteigen ( ich kann meine 50% Immobilie mangels Exchens Kooperation nicht weiter beleihen ) , darf ich nun erst mal einen Finanzstriptease hinlegen, um eine Stundung der Hauptsteuerschuld zu erlangen. Hat jemand für diesen Gang nach Canossa einen Tipp bereit?

Liebe Grüße an Alle aus dem "Dschungel"

DadWf



PS: nach dem Brief an Exchen bzgl. "Zusammenveranlagung", bekam ich erstmal einen Drohbrief wg "Anstiftung zum Steuerbetrug" von Ihrem Anwalt. Nachdem ich dann etwas mit "Verleumdung" antwortete, war dieser Kessel gleich wieder kalt.


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pluto1024
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« Antwort #33 am: 11. Februar 2010, 09:52:04 »

Hallo,

hier bin ich mal wieder ...

Mein Trennungsjahr ist am 20.2. (Gott sei dank) um und der Scheidungsantrag ist auch schon gestellt.

Also noch das Übliche: Vermögensausgleich, nachehelicher Unterhalt, Rentenansprüche.

Meine Ex teilte mir die Tage telefonisch mit, dass sie sich für 2009 (also das Trennungsjahr) getrennt veranlagen möchte. Sie hätte mit dem FA telefoniert und das ginge!

Bedeutet für mich natürlich eine Steuernachzahlung im 4stelligen Bereich, obwohl ich ja nach StKl. 3 TU und KU gezahlt hatte.

Die Inhalte aus dem Thread




sind mir bekannt und so, we es aussieht, hat sie wohl keine Chance, damit Erfolg zu haben.

Mir geht es jetzt hier zunächst um einen Rat zur Vorgehensweise.

a. Ich könnte meine Ex jetzt bereits auffordern, der gemeinsamen Veranlagung zuzustimmen und die entsprechenden Urteile mit Begleitschreiben an sie lossenden.

b. Ich könnte meine Steuererklärung abgeben; "Gesamtveranlagung" ankreuzen und sehen was passiert :-)



Folgende Fragen habe ich:

1. Soll ich gleich bei der Abgabe der Steuererklärung einer möglichen getrennten Veranlagung widersprechen?

2. Werde ich automatisch (jetzt nach dem Trennungsjahr) vom FA informiert, wenn meine EX sich alleine veranlagen lassen möchte oder wird dann auf den Wunsch meiner EX hin sofort getrennt veranlagt.

Bitte um Eure Ratschläge in dieser Angelegenheit. Bin hier übrigens total froh, dieses Forum gefunden zu haben ... viele Dinge sind tatsächlich so passiert, wie hier berichtet wird und viele Dinge bei Newcomern erkenne ich aus meiner frühen Trennungsphase wieder.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich hier nicht vorbeischaue und mich "informiere" ...

LG
Pluto1024
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« Antwort #34 am: 11. Februar 2010, 10:03:21 »

Hallo Pluto1024,

es würde mich wundern, wenn du Widerspruch einlegen könntest für eine Sache, die noch gar nicht passiert ist.
Das FA hat mich damals bei der Einzelveranlagung meiner Ex nicht informiert. Dürfen sie wahrscheinlich auch gar nicht.
Ich würde versuchen Ex klar zu machen, dass sie früher oder später der gemeinsamen Veranlagung zustimmen muss. Tu das mit etwas Nachdruck > leg Urteile dazu usw.
Bei mir wurde damals ihre Zustimmung im ganzen mit "verwurschtelt". Ein großer Termin bei Gericht: Auto,  Hausrat, Steuer. Ihre Unterschrift habe ich mir dadurch erkaufen können, dass ich ihr den finanziellen Nachteil ausgleiche, den sie ja durch die gemeinsame Veranlagung hat.
Der Witz dabei: Bezahlt habe ich die 1200.- € bis Heute nicht. Ex und ihre RA haben es bis jetzt übersehen. Ich lass es einfach mal auf mich zukommen. Sind nun schon 3 Jahre...

Gruß, Michael
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« Antwort #35 am: 11. Februar 2010, 10:55:42 »

Moin,

Du kannst nur gegen Deinen eigenen ESt-Bescheid Einspruch einlegen, aber nicht im Voraus und auch nicht gegen den der Ex. Das Problem ist, dass Deine Ex steuerrechtlich "Recht" hat und das FA sie getrennt veranlagt, wenn sie das beantragt. Und das darf das FA auch nicht mitteilen, die dürfen nicht mal sagen, dass Deine Ex dort steuerlich geführt wird.

Du musst auf zivilrechtlichem Weg die gemeinsame Veranlagung erreichen/einklagen, dann wird der Einkommensteuerbescheid Deiner Ex nach § 175 AO geändert, das heißt, wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen geschaffen sind, wird auf einen gemeinsame Veranlagung geändert, selbst wenn die Veranlagung schon bestandskräftig ist.

LBM
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« Antwort #36 am: 11. Februar 2010, 11:05:06 »

Vielen Dank für Eure Tipps ... ich werde daher auch diese Sache auf mich zukommen lassen müssen ... gegen den zu Steuerbescheid Widerspruch einlegen, die Ex mit Frist von 14 Tagen nach Bescheidseingang auffordern, für das Trennungsjahr der gemeinsamen Veranlagung zuzustimmen und nach Fristablauf meinen RA damit beauftragen ...

Korrigiert mich, wenn das der falsche Weg ist :-)
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« Antwort #37 am: 11. Februar 2010, 11:12:32 »

Moin,

ja, EINspruch einlegen, Antrag auf Aussetzung der Vollziehung nach § 361 AO stellen sowie Ruhen des Verfahrens nach § 363 AO beantragen, weil Du davon ausgehst, dass die Zustimmung der Ex auf dem Klageweg erfolgen wird.

Dann weiß das FA, dass es keinen Sinn macht, bei Dir zu drängeln, weil ein zivilrechtliches Verfahren entstehen wird und stellt die Entscheidung über Deinen Einspruch bis zum Verfahrensende zurück. Und Du hast keinen Zeitdruck. Der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung soll bewirken, dass Du die Steuerschuld nicht bezahlen musst. Darüber zu entscheiden, liegt im Ermessen des Sachbearbeiters. Sollte der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung abgelehnt werden, kannst Du dagegen ebenfalls Einspruch einlegen und beantragen, statt der Zahlung eine Sicherheit zu hinterlegen (KfZ-Brief, Bankbürgschaft).

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« Antwort #38 am: 22. Februar 2010, 12:21:07 »

@ lbabbedeckel und DerausdenWolkenfiel .

Hallo Ihr beiden . Mich würde interessieren wie das Ganze bei Euch weitergegangen ist da bei mir im Moment genau die selbe Sch.... ansteht . Ich habe die LS abgegeben und das Kreuzchen mal bei Zusammenveranlagung gemacht . Jetzt bin ich gespannt wie das Finanzamt reagiert und werde eine Schreiben an das Finanzamt vorbereiten - muß jetzt noch die entsprechenden Urteile raussuchen .
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« Antwort #39 am: 06. Oktober 2010, 16:59:33 »

ja, EINspruch einlegen, Antrag auf Aussetzung der Vollziehung nach § 361 AO stellen sowie Ruhen des Verfahrens nach § 363 AO beantragen, weil Du davon ausgehst, dass die Zustimmung der Ex auf dem Klageweg erfolgen wird.

Dann weiß das FA, dass es keinen Sinn macht, bei Dir zu drängeln, weil ein zivilrechtliches Verfahren entstehen wird und stellt die Entscheidung über Deinen Einspruch bis zum Verfahrensende zurück. Und Du hast keinen Zeitdruck. Der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung soll bewirken, dass Du die Steuerschuld nicht bezahlen musst. Darüber zu entscheiden, liegt im Ermessen des Sachbearbeiters. Sollte der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung abgelehnt werden, kannst Du dagegen ebenfalls Einspruch einlegen und beantragen, statt der Zahlung eine Sicherheit zu hinterlegen (KfZ-Brief, Bankbürgschaft).

LBM
So, nun ist der Steuerbescheid heute gekommen ... wie bereits angenommen, hat EX die gemeinsame Veranlagung abgelehnt. Ich bin gegenüber dem FA wie von LBM geschrieben vorgegangen und habe meiner EX eine 14tägige Frist per Einwurfeinschreiebn zur Zustimmung der gemeinsamen Veranlagung gesetzt.

Die ist zwar mit ihrem neuen Lover seit gestern 3 Wochen im Urlaub ... aber das Frsitversäumnis habe ich ja nicht zu verantworten. Oder kann mir das wieder negativ ausgelegt werden, dass ich ihr quasi in bekannter Abwesenheit eine Frist setze? Schließlich kam die erste "Aktion" ja auch von ihr.

Pluto1024
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Papamal2
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« Antwort #40 am: 05. August 2011, 12:54:55 »

Moin erst einmal in die Runde,
mein erster Betrag hier. Das Forum hier scheint meinen Geschmack zu treffen.  thumbup
Bei mir die gleiche Geschichte:
Meine Ex wollte aus Böswilligkeit und taktischen Gründen auch der gemeinsamen Veranlagung nicht zustimmen.
Ich habe aber eine bombige Anwältin, die da gleich kurzen Prozess gemacht und wir hätten es innerhalb von 14 Tagen vor Gericht gebracht.
Da ich auch schön Trennungsunterhalt an sie gezahlt habe, gibt es auch keinen Steuerklassenausgleich erstattet.
Klingt im ersten Moment hart, aber die Ex versteht leider nur die Keule. Guten Willen hatte ich immer nur gezeigt und habe dafür oft genug gebüßt.
Also lasst Euch nicht die Butter vom Brot nehmen.
So long....
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Inselreif
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« Antwort #41 am: 26. September 2011, 18:57:16 »

Hi,

wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, muss Exe zwar der gemeinsamen Veranlagung zustimmen aber nicht mit mir gemeinsam eine Steuererklärung abgeben.

Aber wie erstelle ich denn jetzt rein praktisch meine eigene Steuererklärung?

Nur meine eigenen Daten, Einkünfte und Abzüge eintragen wie bei getrennter Veranlagung aber "Zusammenveranlagung" ankreuzen? Exes Einkünfte verrät sie mir ja nicht.
Und die Vorsorgebeiträge, die ich für sie getragen und bescheinigt bekommen habe als "für andere Personen übernommene Krankenversicherungsbeiträge"?

Gruss von der Insel
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Beppo
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« Antwort #42 am: 26. September 2011, 19:18:51 »

Moin.
Genau so würde ich es machen.

Gruss Beppo
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« Antwort #43 am: 26. September 2011, 21:14:14 »

Nur meine eigenen Daten, Einkünfte und Abzüge eintragen wie bei getrennter Veranlagung aber "Zusammenveranlagung" ankreuzen? Exes Einkünfte verrät sie mir ja nicht.

Öhm. Was bringt das? Du siehst es doch dann im Bescheid?  puzzled

LG LBM
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Inselreif
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« Antwort #44 am: 26. September 2011, 21:30:22 »

Hi LBM,

was das bringt? Wahrscheinlich dass ich ein bisschen Ärger mehr, mein Geld später, ein paar Nerven weniger hab. Oder dass die Erstattung in der Hoffnung auf Unterhaltsoptimierung erst ins nächste Kalenderjahr fallen soll.
Um die Daten an sich geht es kaum.
Aber deshalb will ich der gemeinsamen Erklärung auch nicht länger hinterher rennen - das Finanzamt hat viel bessere Wege, die Daten heranzubringen

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« Antwort #45 am: 27. September 2011, 09:55:29 »

Moin auf die Insel,

Genau so würde ich es machen.
Genau so habe ich es gemacht (und ein freundliches Schreiben mit Schilderung der Situation beigefügt).

Einmal eingegangene Unterlagen gibt das FA nicht mehr aus der Hand.
Madame hat die Möglichkeit, die Unterlagen auf dem FA einzusehen (in meinem Fall hatte ich den Beamten um Erstellung einer Kopie für Ex gebeten - hat er sogar gemacht).

Diskussionen gab´s dann halt nochmal bei der Aufteilung der Erstattung ...

Besten Gruß
United
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Inselreif
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« Antwort #46 am: 15. Dezember 2011, 18:27:30 »

Hi nochmal,

die Sache geht weiter (ich denke, es ist hier auch noch gut aufgehoben, wenn nicht bitte abtrennen).

Zitat von: Finanzamt
mit Einkommensteuererklärung 2010 vom 29.9.2011 beantragen Sie die Zusammenveranlagung. Die Steuererklärung beinhaltet jedoch nur Ihre Besteuerungsgrundlagen und trägt nur Ihre Unterschrift. Aus diesem Grunde bitte ich die Besteuerungsgrundlagen der Ehefrau zu ergänzen und auch ihre Unterschrift nachzureichen. Eine Kopie der vierten Seite des Mantelbogens ist diesem Schreiben beigefügt.

Frist einen Monat. Ich hatte alles im Begleitschreiben schon ausführlich erläutert. Von daher tippe ich mal, dass auch das Finanzamt bei Exe auf Granit gebissen hat, die Lust verlor und mir den Ball jetzt zurückspielen will.
Die Daten kann ich nicht liefern, die bekomme ich nicht und ich habe auch keinen Auskunftsanspruch. Einen Anspruch darauf, dass Exe eine Steuererklärung überhaupt abgibt (und man anschliessend die gemeinsame Veranlagung mit den dann vorliegenden Daten durchsetzen könnte), dürfte ich ebenfalls nicht haben. Das Finanzamt wird sie zwar irgendwann zwingen aber eben erst irgendwann.

Was bleibt mir da übrig? Aus meiner Sicht kann ich nur kapitulieren bzw. gar nichts tun, dann werde ich irgendwann zwangsweise getrennt veranlagt und müsste dagegen Einspruch einlegen und gerichtlichen Antrag gegen Exe stellen.
Oder gleich Antrag auf Zustimmung zur gemeinsamen Veranlagung stellen auch ohne dass die Daten vorliegen - bzw. VKH-Antrag dafür, der kostet nichts und wirkt ja auch schon mal Wunder?

Gruss von der Insel
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« Antwort #47 am: 15. Dezember 2011, 18:50:39 »

Ich würde letzteres versuchen.
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« Antwort #48 am: 16. Dezember 2011, 11:30:10 »

Hallo Inselreif,

ich hatte ein ähnliches Problem, siehe meinen Thread hier im Forum. Ich denke auch, dass Du beim FA darauf hinwirken solltest, möglichst schnell den Schaden, den Deine Ex durch ihre Verweigerung herbeiführt, eintreten zu lassen und damit feststellbar zu machen. Dann sofort auf Schadensersatz zu verklagen.
Vielleicht genügt auch schon die Drohung mit Verweis auf die klare Rechtslage. 


Gruss
Tarek


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Inselreif
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« Antwort #49 am: 06. März 2012, 14:43:58 »

Hi,

das mit dem Schadensersatz ist nur dann eine gute Idee, wenn bei der Exe auch was zu holen ist.

Wie vorhergesehen war es dann auch. Ich stellte VKH-Antrag und zwei Wochen später sass Exe beim Finanzamt, schrieb ihre Daten in meinen Bogen und unterschrieb das Ganze. Das war wirksam und hat mich ausser den Fotokopien für den blöden Antrag nichts gekostet.

Wer möchte, kann den Schriftsatz gerne als Muster bekommen.

Gruss von der Insel
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