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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 17:44:08 *
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Autor Thema: Umgang mit Teenagern  (Gelesen 1075 mal)
bengel
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.605



« am: 11. September 2006, 13:55:59 »

Hallo zusammen

ich würde gern mal erfahren, wie ihr, die auch betroffenen, es mit dem umgang bei teenagern haltet.

meine beiden mädchen sind auf der schwelle zu 14 und 18. sie haben beide einen riesen freundeskreis und sind endsprechend dort sozial eingebunden. die grössere arbeitet zu dem z.b. freitags und sonntags abends. sie haben beide separate zimmer in dem haus der KM und können sich entsprechend mit ihren freunden dort zurückziehen (was bei mir leider nicht gegeben ist).

nun stosse ich immer wieder auf widerstand, wenn es zum "umgangswochenende"kommt. "die/oder der hat geburtstag, die/oder der kommen zu mir zum gemeinsamen lernen, muss noch so viel aufräumen, hab keine lust". es ist jedesmal eine art "eiertanz" und nicht besonders verlässlich.

auf der anderen seite komme ich 3-4mal wöchentlich zu "kurzbesuchen" (ist nur 10km entfernung) um "hallo" zu sagen und schulische/alltägliche neuigkeiten auszutauschen, mal ins kino gehen, eis essen usw. ausserdem telefonieren wir fast täglich miteinander (mit der grossen etwas seltener) und das verhältnis zu beiden ist sehr entspannt.

nun steh ich vor dem dilemma:

soll ich bei der kleinen auf 14täglichen (bei der grossen geht das natürlich so wie so nicht mehr) , 2 übernachtungen bei mir bestehen, obwohl meine häusliche "infrastruktur" nicht sooooo teenagergerecht ist?

wie macht ihr das?

ich muss dazu sagen, das ich auch unangemeldet bei der KM und den kindern auftauchen kann und die kommunikation auch mit KM problemlos ist (ob man es glaubt oder nicht )

danke und gruss

bengel
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AndreaDD
Gehört zum Inventar
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Beiträge: 1.533


« Antwort #1 am: 11. September 2006, 14:15:05 »

Hallo Bengel,

meine Töchter sind 19 und 14 Jahre alt, also in etwa vergleichbar.

Die Große hat inzwischen Schichtdienst in der Ausbildung. Sie verabredet sich nach Lust und Laune. Natürlich möchte sie an den Wochenenden, wenn sie frei hat, nicht immer bei Papa am Kaffeetisch sitzen. Das leuchtet auch jedem ein.

Für die Kleine gilt auch der 14-tages-Rhythmus, an den sie sich in der Regel auch hält. Wenn mal Geburtstage o.ä. sind, tauscht sie auch mal ein Wochenende in Absprache mit Papa (das gilt aber auch andersrum).

Mein Exmann hätte auch jederzeit die Möglichkeit, seine Kinder hier zu besuchen, war aber in 2 Jahren erst 2 mal in dieser Stadt. Warum er davon keinen Gebrauch macht, verstehe ich auch nicht wirklich. Er hätte eine separate kostenlose Übernachtungsmöglichkeit, habe ich ihm angeboten.

Je älter die Kinder werden, je mehr sprechen sie selbst mit ihrem Vater ab. Im Grunde haben wir beide Verständnis dafür, dass Jugendliche mehr Wert auf Zeit in ihrer Clique legen als jüngere Kinder. Wir waren ja auch nicht anders. Trotzdem sind wir einvernehmlich der Meinung, dass Familie auch nicht unter den Tisch fallen sollte und Verläßlichkeit auch bei uns angesagt ist.

Liebe Grüße
Andrea
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Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
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wammerl
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Beiträge: 50


« Antwort #2 am: 11. September 2006, 14:44:27 »

ich kann andrea nur beipflichten.. meine 2 sind da schon mehr oder weniger "durch" (18, 22) - leider war der kontakt zu ihrem vater bescheiden bis besch... und heute hat nur die jüngste mal sporadisch kontakt..
sie kommt weniger auf ihn zu und er ruft vielleicht alle 2-3 monate mal an und fragt ob sie was zusammen machen.. tut sie dann auch, sofern sie nichts anderes vorhat.. keine idealen verhältnisse, aber die kids haben sich im laufe der zeit ihr eigenes verhältnis u ihre meinung dazu gebastelt.


zitat:
auf der anderen seite komme ich 3-4mal wöchentlich zu "kurzbesuchen" (ist nur 10km entfernung) um "hallo" zu sagen und schulische/alltägliche neuigkeiten auszutauschen, mal ins kino gehen, eis essen usw. ausserdem telefonieren wir fast täglich miteinander (mit der grossen etwas seltener) und das verhältnis zu beiden ist sehr entspannt.

DAS FIND ICH KLASSE!   thumbup wunschtraum... schluchz.. schneuz..

ich sähe in diesem vorteil eines entspannten verhältnisses ALLE möglichkeiten, die sache mit der jüngsten dementsprechend "locker" zu handhaben. sie wird sicherlich auf irgendwann mal zu dem punkt "konflikte in der pubertät mit muttern" kommen und braucht dann auch mal den anderen teil.. DICH.. wenn du dann freundschaftlich da bist.. sie das auch immer weiss.. dann finde ich das ist schon die halbe miete!

zwingen kann man sie zu nix mehr.. es soll ja auch alles gern geschehen und nicht gezwungenermaßen, oder? allerdings würde ich sie auch wissen lassen, dass es dir ein bedürfnis und eine große freude wäre, wenn sie hin und wieder mal ein WE bei dir verbringt.

also: ich würd nicht auf etwas "bestehen"... das läuft doch eigentlich ganz toll bei euch!

lg.

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Hajoco
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 600



« Antwort #3 am: 11. September 2006, 14:57:32 »

Hi,

mein Sohn ist 14, er "verabredet" sich per Handy (er lässt mein Handy klingeln - ich rufe zurück) mit mir. Wir haben keine festen Umgangszeiten, da steckt für ihn das Risiko, dass ich auch `mal keine Zeit habe. Er ist ausgelastet - Sport - Freunde - er gibt "Nachhilfe" - Fete etc. und offensichtlich geht es ihm gut dabei. Am schönsten sind natürlich abendliche Anrufe mit dem Tenor: "Papa - ich hab da `mal ein Problem"..... (meist geht es um Knete - aber auch ok)

Wenn`s brennt bin ich für ihn da - so habe ich es mir immer gewünscht.

LG Jochen

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Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis
wammerl
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 50


« Antwort #4 am: 11. September 2006, 15:36:10 »

Jochen:    schild_meinheld   SO hätt ich es mir als mutter auch gewünscht.. von dem vater meiner kinder... schnief..

alles gute weiterhin!!
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Alles hat ZWEI Seiten... mindestens...
Platt
Gast
« Antwort #5 am: 11. September 2006, 16:28:53 »

Hi,

macht Man/n es sich nicht da etwas einfach. Über volljährige Kinder braucht man nicht diskutieren.

Nur ein paar Fragen.

Warum finden die Geburtstage immer an meinem WE statt?
Warum dann immer Samstags, wenns geht mit Übernachtung? Nie Freitags oder Sonntags.
kleine Anmerkung: Ich als Spießer, habe natürlich was dagegen, wenn meine 13J bis in die Puppen Party macht. Mit 13 ist man ja schon fast erwachsen. Da kann man schon am Bier nuckeln.
Warum muss der Stall (Pferd) immer an meinem WE ausgemistet werden?
Warum werden Kinder in Vereine angemeldet, die natürlich Freitag abend oder Samstag Training haben?
Was soll ich dagegen haben, dass die Kinder nur dann kommen, wenn man gerade nichts vorhat?
Warum sollte ich einen auf guten Kumpel machen. Nichts sagen, nur zahlen?
Warum werde ich angemault, wenn ich auch einmal nicht kann, weil ein Kumpel von mir Geburtstag hat?
Wie schaffe ich es in der Regel mir die WE frei zu halten um für meine Kinder da zu sein?

Platt





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mewu01
Zeigt sich öfters
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Beiträge: 61


« Antwort #6 am: 11. September 2006, 16:47:52 »

Hi @ll,

die Kidz meines Lebensgefährten sind  11 und 17 Jahre alt.

Wir haben die 14 Tage Regelung, die der jüngere gerne unterläuft in der Form, dass er fast jedes Wochenende bei uns ist, es sei denn es geht bei uns wirklich nicht.

Der ältere hat ebenfalls noch die 14 Tage Regelung, wobei sich da mein LG schon fast von verabschiedet.
Da Clique, Party's und LAN - Parties einfach vorgehen Schockiert) Daher haben wir die Vereinbarung getroffen, die meist funktioniert...
Sollte er etwas vorhaben, für das WE an dem er eigentlich bei seinem Vater ist, klärt er das mit diesem bis spätestens Donnerstag bevor wir ihn am Freitag abholen.

Denn zu oft war es vorkommen, das mein LG sich auf die Kidz Wochenenden gefreut hat und dann am Freitag abend, die absage bekam.. an der Haustür.

Muss sagen das funtioniert bisweilen ganz gut.

Was natürlich mal in der Vergangenheit sauer aufgestossen ist, ist das diese 14 Tage Regelung, dadurch vollkommen ins wanken gekommen ist, da wir dann unseren Lebenswandel nach den Kindern ausgerichtet haben.
Sprich, wenn die was vorhatten , nicht konnten, dann konnten wir mal...
Letztlich jedoch, es sind Kids. Sie gehören zu meinem LG dazu.. und ich hätte mir , an gleicher stelle damals als scheidungskind, ebenfalls offene Türen bei meinem vater gewünscht, daher kann ich damit recht gut leben Schockiert)


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AndreaDD
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« Antwort #7 am: 11. September 2006, 16:55:29 »

Hallo Platt,

ich kann dir deine Fragen jetzt nur aus meiner Perspektive beantworten:

Geburtstage finden nicht immer an Umgangswochenenden statt. Zur Diskussion stehen ja sowieso nur die, die tatsächlich an Umgangswochenenden stattfinden. Wann und und wie die Feiern ausgestaltet werden, entscheiden in der Regel die Gastgeber. Samstags bietet sich aus Elternsicht an, weil Kinder grundsätzlich danach überdreht sind und das kurze Nächte werden. Das mache ich auch lieber.

Mit Stallausmisten haben wir nix am Hut.

Meine Kinder haben Vereinstermine grundsätzlich nicht am Wochenende. Aber es ist in Vereinen üblich, dass Turniere o.ä. am Wochenende stattfinden. Die Trainer arbeiten in der Regel ehrenamtlich und da ist das gar nicht anders zu organisieren.

Ich persönlich finde es auch Quatsch, wenn Väter nur einen auf Besuchsonkel oder guter Kumpel machen. Aber ich kann manchmal nachvollziehen, dass Väter sich Sorgen machen, dass die Kinder nicht mehr kommen wollen, wenn sie zu streng sind.

Dass Papas auch mal andere Termine haben können ist klar.

Ich denke doch mal, im Grunde geht es hier insgesamt um das Thema, wie wichtig oder unwichtig werden die Umgangswochenenden gewertet?

Wie gesagt, ich bin da absolut der Meinung, dass Eltern auch vermitteln sollten, dass Familie nicht irgendeiner nachrangigen Reihenfolge gewertet werden sollte. Und Familie ist auch nach Trennung die Familie samt Anhang beider Eltern.

Liebe Grüße
Andrea
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Dalai Lama
Platt
Gast
« Antwort #8 am: 11. September 2006, 17:10:57 »

Hi,

AndreaDD

Zitat
Ich denke doch mal, im Grunde geht es hier insgesamt um das Thema, wie wichtig oder unwichtig werden die Umgangswochenenden gewertet?


Ich habe das ganze sehr überspitzt formuliert.

Ich habe kein Problem damit, mit den Kids zu Sport zu fahren, die beim Geburtstag abzuliefern, sie meinetwegen am Freitag erst um 19:00 statt 17:00 abzuholen usw.

Was mich nur stört ist die Argumention der KM. Die Kinder gehen halt schon die eigenen Wege und Du willst Ihnen doch nicht das WE verderben. Natürlich nicht.

Nur wenn man angelogen wird, dann muss ich mir als Vater schon die Frage stellen, ob es nicht sinnvoll ist, auf die 14 tägige Regelung zu bestehen. Man kann es ja irgendwann wieder lockern.

(z.B. Ich bin bei einer Freundin zu Geburtstag eingeladen und wir wollen grillen und dort übernachten)

Ich interpretiere wie folgt. Schulkameradin, Freundin auch 12/13/14 J. Nein, das war eine Bekannte aus dem reitstall und die wurde 30J. Da hätte ich keine Rücksicht draufnehmen müssen. Die KM war eingeladen.

Was auch gut kommt sind solche Sachen wie, da ihr am WE beim Papa seit könnt ihr leider nicht mit zu/m..........
Was soll ich machen. Die Kinder plärren mir die Ohren voll und das WE kannste vergessen.


Platt
« Letzte Änderung: 11. September 2006, 17:13:46 von Platt » Gespeichert
bengel
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« Antwort #9 am: 11. September 2006, 17:29:26 »

@ all,

bei mir ist das anders. die KM hält sich raus, im gegenteil, sie möchte auch mal ihren freiraum haben und nicht zuletzt auf ihre bitte, habe ich den regelmässigen 14 tage rythmus bei der kleinen angesprochen (durch meine lange zeit im ausland war das in vergessenheit geraten und sie ist ja nun ein jahr älter) .

 im prinzip ist es auch ok für sie, nur in der praxis kommen immer wieder ereignisse aus ihrem sozielen umfeld (nicht familie mütterlicherseits, das besprech ich mit der KM), die die regelmässigkeit vereiteln.

  ich habe, ehrlich gesagt, kein problem, wenn sie mich nicht nur als papa sondern auch als freund sehen, mit dem man mal vertraulich aus dem nähkästchen plaudern kann. zeigt es mir doch, dass vertrauen da ist.

und wenn mal in der geldbörse ebbe ist und dass der grund des anrufes, was solls, besser als wenn sie es sich "anders" besorgen.

gruss

bengel
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Platt
Gast
« Antwort #10 am: 11. September 2006, 17:40:37 »

Hi,

@bengel

nur ein Problem haben wir noch. Wir sind nämlich auch noch für die Erziehung der Kinder mitverantwortlich. Freund ja, aber nur bis zu den altersbezogenen Grenzen.

Platt
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AndreaDD
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« Antwort #11 am: 11. September 2006, 17:43:22 »

Hallo Bengel,

das seh ich eigentlich wie bei anderen Familienfeiern auch. Bei der Kommunion der Cousine wurde erst mal kräftig gemault, als sie mit sollten. Nach dem Fest wars dann doch ganz schön. 

Liebe Grüße
Andrea
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« Antwort #12 am: 11. September 2006, 17:45:27 »

@platt

ich denke, die tatsache, das ich schon vor 2 jahren eine erziehungsberatungsstelle aufgesucht habe und auch hier immer wieder rat in erziehungsfragen unter der prämisse trennung/scheidung suche, zeigt wohl, dass ich es sehr ernst nehme, auch wenn es nicht wirklich ein unlösbares problem für mich ist.

LG

bengel
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« Antwort #13 am: 11. September 2006, 17:52:28 »

Jochen:    schild_meinheld   SO hätt ich es mir als mutter auch gewünscht.. von dem vater meiner kinder... schnief..

alles gute weiterhin!!

Wünscht du dir das auch von dem Vater deiner Stiefkinder?

Sorry, aber mir kommt das hoch.

Gruß
Andrea
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« Antwort #14 am: 11. September 2006, 17:57:18 »

Hi,
@bengel.

Sollte kein Angriff sein. Deine Ausgangsfrage beschäftigt mich seit drei Wochen. Ich habe meine Rolle noch nicht wirklich gefunden. Mein Sohn würde am liebsten dauernd bei mir sein, während meine Tochter je nach Bedarf kommen möchte und dann soll ich nur nett sein und gar nichts in Richtung Erziehung unternehmen.

Als ich noch tausende von Kilometer von den Kids entfernt tätig war, gab es keine Diskussione über die WE.
Natürlich habe ich alles möglich gemacht um jeden Umgangstermin einzuhalten. Ist doch Klasse wenn man als Kind am LH Counter schon mit Vornamen angesprochen wird.

Nun besteht die Gefahr, dass ich mich auch richtig in die Erziehung einbringen könnte. Jetzt bin ich wohl zu nah dran.

Ich weiß nicht, ob ich Lust habe nur dann besucht zu werden, wenn irgendein Urlaub/Event gemacht wird, oder ich was bezahlen soll, oder andere Leute keine Zeit haben. Eher nicht. Dann zieh ich mich halt (bis auf meinen kurzen) zurück.

Aber das weis ich noch nicht.

Platt

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« Antwort #15 am: 11. September 2006, 18:12:27 »

andrea: Wünscht du dir das auch von dem Vater deiner Stiefkinder?

Sorry, aber mir kommt das hoch.



versteh ich nicht.. ich denke aus meinen postings kommt klar rüber, dass der "vater meiner stiefkinder" sehr liebevoll und bemüht ist.. - so wie auch jochen das ist  und wohl auch immer war... 
einen menschen/mann mit einer anderen haltung zu seinen kindern hätte ich schwerlich akzeptieren könne.
und da meine kinder nicht in den "genuss" eines solchen vaterverhältnisses gekommen sind, ist das von meiner sicht aus sicher sehr wünschenswert und zu begrüssen. oder nicht?

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bengel
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« Antwort #16 am: 18. September 2006, 16:23:41 »

Hi @all,

ich komme aus gegebenen anlass nochmal auf das thema zurück. seit einiger zeit war klar, dass meine kleine, 13, das wochende bei mir verbringen würde. also rief ich sie am freitag nachmittag an, um zu fragen, wann ich sie denn später abholen solle.

"och, ich fahre noch mit mama zum schuhe kaufen und heute abend habe ich keine lust".

 "ok", sag ich, "dann hol ich dich morgen früh ab und dann nehmen wir gleich dein bettzeug mit".

 "nein, ich kann doch nicht bei dir schlafen, weil ich zu einem geburtstag mit übernachtung eingeladen bin".

 schluck!!!

ich war so platt, dass ich erstmal gar nichts mehr gesagt habe. dann habe ich ihr klar gemacht, dass auch ich meine zeit planen muss und nicht einfach alles umwerfen kann, weil aus einer laune heraus verabredungen nicht eingehalten werden.

"sei doch mal ein bisschen flexibel" war die antwort und aufgelegt.

 ich hab dann den ganzen abend und die nacht gegrübelt, wie ich mich nun verhalten soll. einfach weiter machen, als wenn nichts wäre?
papa auf abruf sein? nichts planen können, weil ja wieder etwas dazwischen kommen könnte, was wichtiger ist?

ich bin dann, nach reiflicher überlegung zu dem schluss gekommen, den morgen abzuwarten und mich zu melden. gesagt getan, ich habe mit ihr den tag verbracht und sie abends zum geburtstag gefahren. auf die frage, was denn nun am Sonntag wäre: "da haben wir handballtunier und da muss ich hin". (ich muss dazu sagen, sie hat sich den finger bös verknackst und kann 6 wochen nicht spielen). da ist mir nichts mehr eingefallen und ich habe ihr nur viel spass gewüscht.

gruss

ein unflexibler und ratloser bengel

ps: ach ja, meine ex hatte das telefongespräch mitbekommen und nahm mich "wohlwollend" zur seite, ich solle die kleine nicht so unter druck setzen, sonst würde sie noch ganz "zu", so wie früher die grosse. natürlich mit dem zusatz: "ich will mich ja nicht einmischen, aber…"


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AndreaDD
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« Antwort #17 am: 18. September 2006, 16:30:35 »

Hallo Bengel,

dann will ich mich mal demonstrativ hinter dich stellen. Verabredungen hält man ein und versetzt nicht jemanden auf den letzten Drücker. Das gilt auch für Töchter gegenüber ihrem Vater. Und wenn du sauer bist, dann ist das mehr als berechtigt. Und da würde ich auch keinen Zweifel aufkommen lassen.

Das hat etwas mit gegenseitigem Respekt zu tun. Mach dich nicht zum Affen.

Was meinst du wohl, wie dieselbe junge Dame reagieren würde, wenn ihre beste Freundin das mit ihr machen würde?

Liebe Grüße
Andrea
« Letzte Änderung: 18. September 2006, 16:33:51 von AndreaDD » Gespeichert

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