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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 11:26:41 *
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Autor Thema: "Das haste doch vorher gewusst"  (Gelesen 1972 mal)
Zweitweibchen
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 17



« am: 13. August 2006, 20:22:41 »

Hallo zusammen,

hatte mich schon kurz im Allgemeinen vorgestellt und möchte nun hier in knappen Worten "meine kleine Geschichte" niederschreiben.

Vor 1,5 Jahren lernte ich meinen jetzigen Lebenspartner kennen.

Er (34), verheiratet + Sohn (4 Jahre), ich (25), in einer schlechten Beziehung lebend.

Aus Bekanntheit, wurde Freundschaft, aus Freundschaft wurde Liebe.
Eine Liebe, die ich bis dato noch nie richtig erfahren hatte, denn er war/ist nicht nur mein "Freund", sondern auch mein bester Freund.
Unsere Affäre ging 10 Monate, in dieser Zeit zog er aus dem gemeinsamen Haus aus und nahm sich eine eigene Wohnung.
Nein, nicht wegen mir, sondern, "weil ich ihm gezeigt habe, was das Leben noch zu bieten hat".
Unsere Affäre ging in die Brüche und ich bin wieder zurück zu meinem damaligen Lebensgefährten.
Ich hatte leider nicht so viel Mut wie er, obwohl mein "altes Leben" viel grausamer war, als seins.
Körperlich war ich in meiner alten Beziehung. Gefühlsmässig und gedanklich bei "ihm".
Und träumte unser Leben ind en buntesten Farben.

Kurz vor Weihnachten letztes Jahr verlies mich mein damaliger Freund.
Es war ein Schock.
Und trotzdem... so, wie ich es mir eigentlich immer gewünscht hatte...
Nur... war ich in der 7. Woche schwanger.
Das saß...
Ich entschied mich für den Abbruch. Zu groß war der Schmerz.

Mein jetziger Freund, war seit dem ersten Abend an bei mir.
An meiner Seite.
Obwohl wir uns nicht mehr gesehen hatten, war er doch der erste, den ich in der "Nacht der Warheit" anrief.

Er nahm mich (und meine 2 Katzen  ) mit zu sich.
Das war Ende Dezember.
Seitdem bin ich hier bei ihm.

Unsere alte Liebe lebte wieder auf.
Nachdem ich mich von meinem "Trennungsschmerz" (damals dachte ich, ich liebte meinen Ex-Freund, dabei war ich trotzder Schläge, trotz des Alkohols nur abhängig von ihm) erholt habe, knallte es gefühlsmässig zwischen mir und meinem jetzigen LP wieder.
Wir näherten uns wieder an.
Obwohl dieses tiefe innige Gefühl der Liebe jederzeit da war, verliebte ich mich wieder wie ein Teenager in ihn.
Diese Zeit lebte ich, lebten wir.
Sorgenfrei, beschwingt.

Bis...

Die Tage kamen, an denen er seinen Sohn wieder regelmässig sehen wollte.
Das klingt jetzt vielleicht völlig daneben, aber ich war geschockt.
Im Strudel der Gefühle ging seine Ehe, sowie die Existenz seines Sohnes völlig unter.
Klar, hatte er ihn in dieser Zeit oft gesehen, doch nie länger als einen kurzen Besuch.

Ich weiss nicht, ob es anderen Frauen ähnlich wie mir ging, aber ich hatten jedes Mal Angst, wenn er sagte, er fahre in sein altes Haus, den Jungen besuchen.
Alle zwei Wochen, Samstags für 4 Stunden.
Ich saß dann hier und mich quälten Fragen... Gedanken... Ängste.

Mittlerweile habe ich mich an seinen "kleinen Anhang" gewöhnt.
Der Weg war sehr sehr steinig und tat unheimlich doll weh, aber schlussendlich schaut es momentan so aus.

Sein sohn kommt jeden 2. Samstag zu uns und schläft auf Sonntag hier.
Seine Frau habe ich mittlerweile auch kennengelernt (sehr freundliches Erlebnis, auf Wunsch erzähle ich gerne mehr  )

Ich kämpfe innerlich immernoch etwas mit mir.
Ich weiss, er liebt seinen Sohn.
Der Kleine fehlt ihm.
Diese Liebe zu ihm will ich ihm nicht streitig machen.

Und doch...
Ist es für mich eine Qual.

Ihn hier zu haben.
Durch den jungen an das frühere Leben meines Freundes erinnert.
An seine Frau.
Das ständige "papa... ich..." sobald wir uns umarmen und küssen. (der kleine hat da wohl eine Antenne für  )

Das Wissen, dass es neben mir noch seine Frau gibt, mit der er noch verheiratet ist.
Das Haus.
Das wenige Geld, was wir zur Verfügung haben.

Er lebt (meiner Meinung und meinem Gefühl nach) in beiden Beziehungen.
Nicht ganz in meiner, unserer.
Ein Bein hier, ein anderes da.

Schlecht zu beschreiben.
Vielleicht kommen ja hier ein paar Fragen, auf die ich Antwort geben kann, damit alles (auch für mich) etwas klarer wird.

Ich weiss, ich werd wahrscheinlich der User mit dem geringsten Problem sein, trotzdem wollt ich das mal loswerden.


Gruß,
die Sylvie aka Zweitweibchen


BTW: Ich hatte es vorher unbewusst gewusst ;-)
Wer denkt schon im Liebestaumel an die grausame Realität
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Ella
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 82


« Antwort #1 am: 13. August 2006, 20:36:19 »

Hallöchen,

so wie du es schon schriebst, empfinde ich es auch, "deine" Realität ist garnicht so grausam.
Auch wenn es hart klingt, egal welchen Partner du hast, du kannst seine Vergangenheit nicht ändern. Du kannst sie akzeptieren oder auch nicht. Ich will dir die Frage stellen, wie du es gern hättest, wenn du ein Kind mit einem Mann hast, die Beziehung beendet wird und dein ehemaliger Partner ne Neue hat?
Ich bin auch ne Zweite und kann bis zu einem gewissen Grad deine Ängste nachvollziehen, aber du musst das irgendwie in den Griff kriegen, wenn du diesen Mann liebst und ihm, was eigentlich Basis sein sollte, vertraust.
Ich hab meinen Schatz und seine Ex jetzt seit 3 1/2 Jahren und kann sagen, dass ich keine Ängst, Bauchschmerzen mehr habe, wenn sich Vergangenheit meines LGs malwieder stressig wird.

Ella
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DieMystiks
_DieMystiks
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.472


WWW
« Antwort #2 am: 13. August 2006, 20:57:34 »



Hallo Zweitweibchen,

ich kann deine Gefühlswelt nicht so ganz nachvollziehen, da ich nicht so empfunden habe.

Ich habe versucht mich umzustellen. Ich wollte mit diesem Mann zusammen leben und dazu gehören seine Kinder, wie auch mein Kind.
Ich habe mich mehr darauf konzentriert, wie wir das Wochenende zu fünft geniessen können, habe versucht den Kindern meines LGs eine gute Freundin zu sein, was mir gelungen ist.

Vertrauen ist von Ella schon genannt worden. Vertrauen ist das A und O. Durch das Kind wird dein Partner immer Kontakt zur Mutter haben. Ist es ein guter Kontakt, ist es umso besser für das Kind.

Mir scheint bei dir noch die Eifersucht eine Rolle zu spielen...oder ist es Mißtrauen?

Du schreibst, es ist eine Qual für dich. Das liest sich für mich hart. Das Kind freut sich auf Papa und möchte natürlich dessen volle Aufmerksamkeit. Da ist es völlig normal daß es mitknuddeln oder küssen möchte.
Ihr als Paar habt doch noch sooo viele Tage danach für euch.

Am Anfang einer Beziehung ist es sicherlich nicht leicht alles, inklusive Gefühlswelt, unter einen Hut zu bekommen, man kann aber hineinwachsen.

Das Vorleben deines Partners sollte dich nicht mehr beschäftigen. Besprich mit ihm deine Ängste oder Bedenken, so weiss auch er wie es in dir aussieht.

Gruß
Tina

Gespeichert

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Aniram
Gast
« Antwort #3 am: 13. August 2006, 21:06:44 »

Hallo Sylvie...

wie Du gerne genannt wirst, auch von mir Herzlich Willkommen.

Ich war auf Deiner HP und ehrlich gestanden neugierig, was da kommen wird.

Na der ersten Hälfte lesen dachte ich mir, da wartest Du noch ein bißchen was
da noch kommt.

Ich hab's mir überlegt 

Versuch es mir verständlich zu machen... bitte.

Du bist mit Deinem Jetzt-LG zusammen
trennst Dich von diesen wieder und kehrst zu Deinem Ex zurück

Bist aber trotzdem schockiert, als alter LG Dich verläßt, so richtig ?

Und wenn ja... warum ?

Besonders dann, wenn er Dich wie du erzählst schlägt und Alkoholiker ist.

Dann dieses hier

Zitat
Nur... war ich in der 7. Woche schwanger.
Das saß...
Ich entschied mich für den Abbruch. Zu groß war der Schmerz.

Welcher Schmerz ?

Noch immer der, des Verlassen-worden-seins von einem Alki ?

Der, eine allein erziehende Mutter eines Kindes von einem Alki zu sein ?

Oder generell ein Kind zu bekommen oder eben nicht ?

Ich will Dich mit meinen Fragen nicht provozieren, noch weniger will ich Dich
verletzen.... verstehen will ich aber schon.

Grundsätzlich find ich es trotzdem ok. Ein Schwangerschaftsabbruch ist
nichts Schönes, aber ein Kind hinter dem man nicht 1000%ig stehen kann,
auch nicht.

Vor allem auch vor dem Hintergrund. das Ex-Affäre und Jetzt-LG ohnehin
sofort Habtacht stand.

Zitat
Obwohl dieses tiefe innige Gefühl der Liebe jederzeit da war, verliebte ich mich wieder wie ein Teenager in ihn.
Diese Zeit lebte ich, lebten wir.
Sorgenfrei, beschwingt. 

Das freut mich - ehrlich und es ist mir wichtig Dir das zu sagen, besonders
wegen dem oben Gesagten.

Zitat
Und doch...
Ist es für mich eine Qual.

Ihn hier zu haben.
Durch den jungen an das frühere Leben meines Freundes erinnert.
An seine Frau.

Warum ?

Du hast doch auch eine Vergangenheit.

Die blauen Flecke Deiner Vergangenheit sind nur mittlerweile weg.

Der Sohn ist glücklicherweise noch da, als ebensolches Zeichen.

Ihr habt beide eine Vergangenheit wie die meisten Menschen in euren
Alter.

Würdest Du einen Mann wollen mit 34 der ein unbeschriebenes Blatt ist ?
Weil eine Ex gibt es sonst immer, auch ohne Kind. Und zurück gehen zu
einer Ex wenn das Deine Angst ist, könnte er auch ohne Kind.

Er hat sich von seiner Exfrau getrennt und Du scheinst seine Zukunft zu sein.

Dann ist doch alles in Ordnung.

Du hast keinen Grund eifersüchtig zu sein. Die Liebe die er für Dich empfindet
ist eine ganz andere als die, die er für seinen Sohn empfindet.

Ihr kommt euch nicht gegenseitig ins Gehege - versprochen 

LG Marina

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Zweitweibchen
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 17



« Antwort #4 am: 13. August 2006, 21:10:16 »

hallo ella.
vielen dank für deine antwort.

ich liebe meinen schatz unheimlich doll.
ich akzeptiere ihn vollkommen, sowie seine vergangenheit (beinahe hätte ich ja auch eine solche gehabt)

trotzdem sind die ängste da. das ungute gefühl, wenn sein sohn hier ist.
ich weiss, ich habe in den 8 monaten schon einen riesen schritt getan.
ich kümmere mich um den kleinen, wenn er hier ist (letztes WE hab ich ihm über den kopf gestreichelt und ihm gesagt, er soll gut schlafen und einfach rufen, wenn was ist).
ich habe nicht mehr so dolle bauchschmerzen, wenn er "zu seinem sohn" fährt.

ich möchte auch familie. kinder. heirat.
aber, scheinbar... ist das nicht möglich, als zweitfrau.
gefühlsmässig nicht und vom deutschen recht her nicht...

wir zweitfrauen bekommen das, was übrig bleibt.
und das ist jetzt schon wenig....  cry_smile



Hallo Zweitweibchen,

Ich habe versucht mich umzustellen. Ich wollte mit diesem Mann zusammen leben und dazu gehören seine Kinder, wie auch mein Kind.
Ich habe mich mehr darauf konzentriert, wie wir das Wochenende zu fünft geniessen können, habe versucht den Kindern meines LGs eine gute Freundin zu sein, was mir gelungen ist.

Am Anfang einer Beziehung ist es sicherlich nicht leicht alles, inklusive Gefühlswelt, unter einen Hut zu bekommen, man kann aber hineinwachsen.

Das Vorleben deines Partners sollte dich nicht mehr beschäftigen. Besprich mit ihm deine Ängste oder Bedenken, so weiss auch er wie es in dir aussieht.

Gruß
Tina



Hallo mystiks.

Ich möchte mit ihm auch zusammen leben!
Deswegen arrangiere ich mich ja mit ihm und seinem kind.
Ich versuche auch, keine fremde für den kleinen zu bleiben, sondern so ne art kumpel.

Ich denke auch, ich werde hineinwachsen.
Bin bis jetzt mit jeder situation klar gekommen.
Das packe ich auch noch *lach*

BTW: Wir reden sehr sehr viel über meine Bedenken und Zweifel.
Und ich habe vollstes Vertrauen zu ihm.

Nur die Angst… dass er wieder zurück geht ist da...

gruß,
die Sylvie aka Zweitweibchen
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Zweitweibchen
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Beiträge: 17



« Antwort #5 am: 13. August 2006, 21:22:15 »

Zitat
Ich war auf Deiner HP und ehrlich gestanden neugierig, was da kommen wird.

danke, da ist mein ganzer seelenschmerz abgeladen  mad3

Zitat
Bist aber trotzdem schockiert, als alter LG Dich verläßt, so richtig ?

Und wenn ja... warum ?

Besonders dann, wenn er Dich wie du erzählst schlägt und Alkoholiker ist.

ich kann es dir leider nicht erklären.
fast 5 jahre habe ich es ausgehalten, dass er fremd gegangen ist, getrunken hat, mich angegriffen hat...
ich kann dir nicht erklären, warum ich zuerst geschockt war.. und dann frohüber seinen weggang..

Zitat
Grundsätzlich find ich es trotzdem ok. Ein Schwangerschaftsabbruch ist
nichts Schönes, aber ein Kind hinter dem man nicht 1000%ig stehen kann,
auch nicht.

genau so war es.
ich habe das kind mehr gehasst, als geliebt.
besonders, weil es nicht aus liebe entstanden ist...

Zitat
Würdest Du einen Mann wollen mit 34 der ein unbeschriebenes Blatt ist ?
Weil eine Ex gibt es sonst immer, auch ohne Kind. Und zurück gehen zu
einer Ex wenn das Deine Angst ist, könnte er auch ohne Kind.

nein, würd ich nicht wollen.
seine vergangenheit hat das aus ihm gemacht, was ich an ihm liebe.
er ist er.
dennoch.. denke ich, ist die gefahr des "zurücks" größer als sonst...


hmmm...
sorry, ich kann mich sehr sehr schwer ausdrücken

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DieMystiks
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WWW
« Antwort #6 am: 13. August 2006, 21:34:53 »


Hallo Sylvie,

in einer Partnerschaft dieser KOnstellation sind auf beiden Seiten Ängste vorhanden.

Du hast im Hinterstübchen die Angst, daß er zurückgeht.

Mein LG hatte eine zeitlang die Angst, daß ich den Terz mit Ex nicht aushalte und wieder die biege mache um ( seine Worte) mir das nicht anzutun.

Die Überschrift deines Beitrages  lässt bei mir noch Fragen offen:

" Das haste doch vorher gewusst"

Sagst du dir das selbst? Sagt er solche Sätze? Euer Umfeld?

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß solche Sätze von außen kommen. Ich habe wenig Verständnis in meiner Umgebung erfahren, wenn mir mal die Dinge über den Kopf wuchsen.

" Hast du dir ja so ausgesucht"  " Haste doch vorher gewusst" " Selbst Schuld, warum tust dir son Problemfall an" usw.

Auch heute noch gibt es Situationen, in denen ich auch meine Zweitfrauenrolle erklären muss. Besonders wenn es darum geht, daß auch ich laut meine Meinung sage und für mich und meinen Sohn einen gewissen Freiraum schaffe. Manchmal werden wir vergessen in Gesprächen und Diskussionen und die Blicke sind mehr als überrascht wenn ich mich dann zu Wort melde.

Wie gesagt von außen, nicht in meiner nächsten Umgebung.

Man braucht schon ein dickes Fell und das geht nicht von heute auf morgen. Es ist aber zu schaffen wenn man lernt damit umzugehen und wenn das Ziel für beide Partner klar ist.

Ich wünsch dir, daß du die Stärke hast und ich wünsche euch beiden, daß ihr euer Ziel gemeinsam erreicht.

Gruß
Tina
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Aniram
Gast
« Antwort #7 am: 13. August 2006, 21:37:18 »

Hallo Sylvie !

Zitat
dennoch.. denke ich, ist die gefahr des "zurücks" größer als sonst...

Nein... nur Deine Angst größer weil Dich ständig was ziemlich Lebendiges daran
erinnert.

Ein Mann der seine Familie verläßt, tut das meistens ziemlich endgültig. Weil
gerade mit Kind trennt man sich nicht so einfach. Hat man(n) es dann aber mal getan...... !

Vertrau Dir und Deinen bzw. Euren Gefühlen ein wenig mehr.

Und vor allem, mach nichts mit sinnloser Eifersucht kaputt. Wobei ich nicht meine,
daß Du dich verstellen sollst. Gelingt meist eh nicht.

Seinen Expartner kann man aufhören zu lieben, das weißt Du selbst. Ein Kind ist ein
Teil von einem selbst, das ist mit Ex, egal ob weiblich oder männlich nicht vergleichbar.

LG Marina
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« Antwort #8 am: 14. August 2006, 07:32:50 »

Hallo Zweitweibchen!

Mir fällt dazu nur eines ein:

Wenn du deinem Freund nicht vertrauen kannst, wenn da ein Mißtrauen "hochkommt", wenn er mit seinen Jungen knuddelt, wenn er mit ihm was unternimmt, wenn er ihn zurück zur Mutter bringt,
dann wirst du deinen Freund verlieren.

Ihn gibt es nur mit Sohn!

Lass in ihm nicht das Gefühl aufkommen sich entscheiden zu müssen zwischen DIR und SEINEM SOHN.
Meine Entscheidung wäre das sehr eindeutig.

Gruß BM RK
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« Antwort #9 am: 14. August 2006, 09:35:55 »

Moin,

ich weiss, ich habe in den 8 monaten schon einen riesen schritt getan.
ich kümmere mich um den kleinen, wenn er hier ist (letztes WE hab ich ihm über den kopf gestreichelt und ihm gesagt, er soll gut schlafen und einfach rufen, wenn was ist).
ich habe nicht mehr so dolle bauchschmerzen, wenn er "zu seinem sohn" fährt.

Ich will dir nicht zu nahe treten und doch anmerken, dass ich bei diesen Sätzen ein enormes Störgefühl habe. Für mich geht hieraus im Umkehrschluss hervor, dass du wissentlich und absichtlich zu seinem Sohn auf Distanz gehst.

Wenn ich deine HP betrachte, den Schwermut, die Zerrissenheit und  Wechselhaftigkeit, komme ich für mich nur unter Beachtung des von dir Dargestellten zu dem Schluss, dass du ein persönliches Problem hast, um das du dich völlig losgelöst vom Rest der Welt einfach mal kümmern solltest.

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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
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« Antwort #10 am: 14. August 2006, 19:25:22 »

Hallo Sylvie,

Zweitpartner sein heißt "leider", auch mit den "Altlasten" der beiderseitigen Vergangenheit zu leben. Im Optimalfall ergänzt sich alles gekonnt zu einer neuen Patchwork-Familie; aber manchmal passen die Patchwork-Stücke halt nur nach manueller Bearbeitung zusammen.

Dir
muss klar sein, dass es diesen Mann nur mit Anhang gibt. Punktum. Daran musst du arbeiten.
Ihm muss klar sein, dass er sich zwischen den Frauen entscheiden muss. Daran muss er arbeiten.

Ich weiß, wovon ich rede, mein LG hat 2 Sohnemänner. Und glaub' mir: es lohnt sich. Klar gibt es nervige Momente (die Kleinen haben einen 6., 7. und 8. Sinn, wenn es um "passende" Momente geht) oder Augenblicke, in denen es mir auch nicht so toll geht und dann einer von den Jungs vorgeht. Das ist nunmal so und wenn du es deinem Partner mal ruhig erklärst, wirst du auch sicherlich auf Verständnis stoßen.

Ansonsten kann ich mich meinen VorschreiberInnen nur anschließen: stell' deinen neuen Partner nie vor die Wahl: der Junge oder ich, höchstens: dein altes Leben oder unser neues. Aber dann mit allen Konsequenzen!

Ohren hoch, es lohnt sich! Cora
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Jungs, mein aufrichtiges Beileid, dass die deutsche Rechtsprechung so männerfeindlich ist.
Zweitweibchen
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« Antwort #11 am: 14. August 2006, 19:55:54 »

vielen lieben dank für eure beiträge.
ich versuche mal, gezielt drauf zu antworten

Zitat
Wenn du deinem Freund nicht vertrauen kannst, wenn da ein Mißtrauen "hochkommt", wenn er mit seinen Jungen knuddelt,
wenn er mit ihm was unternimmt, wenn er ihn zurück zur Mutter bringt,
dann wirst du deinen Freund verlieren.
 
Ihn gibt es nur mit Sohn!
 
Lass in ihm nicht das Gefühl aufkommen sich entscheiden zu müssen zwischen DIR und SEINEM SOHN.
Meine Entscheidung wäre das sehr eindeutig.
 

Ich glaube, Du hast mich nicht verstanden.
 
Ich habe ihm gegenüber kein Misstrauen.
Schon gar nicht, wenn er mit seinem sohn knuddelt.
Das sehe ich mittlerweile sehr locker (und gerne).
 
Ich hab halt manchmal noch das Angstgefühl, wenn er im alten Haus ist.
Denke aber, da werde ich auch noch reinwachsen und schlussendlich damit klar kommen.
 
Ich weiss, dass es ihn nur mit Sohn gibt und nie würde ich ihn vor die Wahl stellen,
sich zwischen mir und ihm zu entscheiden.
Was denn auch für eine Wahl? ;-)
Die Liebe zu mir und die Liebe zu seinem sohn ist ja nicht vergleichbar.
Der Sohn nimmt mir nichts weg und ich ihm nicht.
 
Hab lange für gebraucht, aber schlussendlich doch verstanden.


Zitat
Ich will dir nicht zu nahe treten und doch anmerken,
dass ich bei diesen Sätzen ein enormes Störgefühl habe.
Für mich geht hieraus im Umkehrschluss hervor, dass du wissentlich
und absichtlich zu seinem Sohn auf Distanz gehst.
 
Wenn ich deine HP betrachte, den Schwermut, die Zerrissenheit und  Wechselhaftigkeit,
komme ich für mich nur unter Beachtung des von dir Dargestellten zu dem Schluss, dass du ein
persönliches Problem hast, um das du dich völlig losgelöst vom Rest der Welt einfach mal kümmern solltest.

Inwiefern meinst Du, dass ich wissentlich und absichtlich zu seinem Sohn auf Distanz gehe?
Ich muss ihm doch nicht die Mutter mimen, es reicht doch, wenn er hier ist, dass ich mich wie ein kumpel um ihn kümmere.
Die notwendigen Dinge erledige (gerne erledige).
Fürs Kuscheln, Schmusen und die kleineren Dinge ist mein Freund für ihn da.
 
Oder hab ich Dich komplett falsch verstanden?
 

Zitat
Zitat
dennoch.. denke ich, ist die gefahr des "zurücks" größer als sonst...
 
Nein... nur Deine Angst größer weil Dich ständig was ziemlich Lebendiges daran
erinnert.
 
Ein Mann der seine Familie verläßt, tut das meistens ziemlich endgültig. Weil
gerade mit Kind trennt man sich nicht so einfach. Hat man(n) es dann aber mal getan...... !
 
Vertrau Dir und Deinen bzw. Euren Gefühlen ein wenig mehr.
 
Und vor allem, mach nichts mit sinnloser Eifersucht kaputt. Wobei ich nicht meine,
daß Du dich verstellen sollst. Gelingt meist eh nicht.
 
Seinen Expartner kann man aufhören zu lieben, das weißt Du selbst. Ein Kind ist ein
Teil von einem selbst, das ist mit Ex, egal ob weiblich oder männlich nicht vergleichbar.

wir reden sehr viel über meine gefühle. sehr ruhig, ohne zank, szenen und toben.
ich denke, das ist der beste weg. für mich, für uns...
ich weiss, er ist DER richtige für mich. auch mit knirps 

und.. vielleicht haben wir selber bald einen eigenen Wurm 

wenn wir uns das denn leisten können...  exclamation_smile
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« Antwort #12 am: 14. August 2006, 20:00:34 »

Hallo!

Hm...aber du verbindest den Jungen...mit seiner (also von deinem Freund) Vergangenheit?!

Und es ist auch seine Vergangenheit, du darfst das ähm Mißtrauen, dass du ja wohl hast...nicht "gegen" den Jungen richten.

Gruß BM RK
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« Antwort #13 am: 14. August 2006, 20:37:31 »

tu ich ja auch nicht.
der kleine kann ja am wenigsten dafür. 
ich hab auch kein misstrauen. ich weiss, dass mein freund mir treu ist.
ich habe lediglich angst  davor, dass er zurück geht...
die ist noch gesund die angst.
sie blockiert mich nicht, sie macht mich nicht unfähig.

wahrscheinlich spür ich die angst nur stärker, weil eben der junge als lebendiger beweis für seine vergangenheit da ist.
klingt vielleicht etwas merkwürdig, aber gegen seinen sohn hab ich nichts... nur hängt an dem sohn die frau mit dran...
das wird mich wohl immer daran erinnern, das zwischen den beiden mal "liebe" war.

gott, lass mich erfahrener werden 

*seufz*

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« Antwort #14 am: 14. August 2006, 20:39:04 »

Hi Sylvie,

das hier

Ich hab halt manchmal noch das Angstgefühl, wenn er im alten Haus ist.

ist objektiv das kleinste Problem. Er hat sich von seiner Frau getrennt und ist ausgezogen. Er weiss auch, warum er sich getrennt hat. Wenn jemand "ungefährlich" für Eure Beziehung ist, dann seine Ex. Fertich!

Viel "gefährlicher" ist - theoretisch - die scharfe Biene im kurzen Rock, die er schon morgen oder aquch erst in sieben Jahren zufällig im Job, an der Tankstelle oder Käsetheke treffen könnte. So etwas passiert vor allem, wenn die Luft auch aus der "neuen" Beziehung raus ist. Es liegt an Dir und ihm, das zu verhindern. Falls nicht, funktioniert auch die Immunisierung gegen Versuchungen von aussen nicht mehr. Es gibt keinen Besitz an einem Menschen und keine Treuepflicht. Trage Deinen Teil dazu bei, dass Eure Beziehung frisch und lebendig bleibt. Lass ihm seine Vergangenheit und begreife sie als wesentlichen Teil dessen, was ihn zu dem Menschen macht, den Du heute liebst. Wenn er klug ist, wird er Dich genauso behandeln.

Eifersucht ist ein dummes Gefühl. Aber Eifersucht auf eine Ex und/oder ein Leben, das der Partner vor einem hatte, ist noch dümmer, weil diese Emotion zu nichts nutze ist.

Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin

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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
Aniram
Gast
« Antwort #15 am: 14. August 2006, 20:46:28 »

Hallo Sylvie !

Das hier

Zitat
Inwiefern meinst Du, dass ich wissentlich und absichtlich zu seinem Sohn auf Distanz gehe?
Ich muss ihm doch nicht die Mutter mimen, es reicht doch, wenn er hier ist, dass ich mich wie ein kumpel um ihn kümmere.
Die notwendigen Dinge erledige (gerne erledige).
Fürs Kuscheln, Schmusen und die kleineren Dinge ist mein Freund für ihn da.

zeugt ein wenig davon, daß Du eine gewisse Distanz zu ihm hast.

Der Kleine müßte jetzt nach Adam Riese ungefähr 5 1/2 Jahre alt sein.

Ein Alter, so sie also noch besonders kuschelig und auch liebesbedürftig sind.

Wo steht denn bzw. wo hast Du gelesen, daß für Kuscheln, Schmusen und die kleineren
Dinge (was immer das sein mag), nur Dein LG zuständig ist oder sein muss.

Das ist etwas, was Du auch mit in der Hand hast.

Aber natürlich, wenn er für Dich mehr oder weniger (nur) das (ungewollte) Bindeglied
zu einer Vergangenheit ist, die Du im Grunde am liebsten leugnen oder wegzaubern
wolltest, dann wird das nix werden.

Werde Dir klar darüber, ob Du DAS wirklich willst. Dabei hilft es Dir wenig, wenn Du
meinst, daß Du damit klar kommst, wenn Du das im hintersten Winkel Deines Herzens
nicht tust.

Wir hatten hier vor einigen Monaten eine junge Frau wie Dich, die ständig hin und her-
gerissen einmal sagte, sie kommt gut damit klar und das andere Mal nicht. Der Rest
war zwischen den Zeilen zu lesen.

Du kannst Gott und die Welt belügen, aber Du kannst Dich selbst nicht belügen...
zumindest nicht auf Dauer.

Da seid ihr, ein junges Paar das eigentlich viel Zeit für sich hat und da ist andererseits
ein kleiner Junge, der A) Anrecht auf diese Liebe seines Papas hat aber auch B) und
das ist mindestens genauso wichtig, ein Anrecht darauf hat, nicht nur als vorhandenes
Übel und unabwendbar geduldet zu werden.

Und glaub mir eines, auf lange Sicht gesehen kannst Du nur entweder zu 100% ja sagen
oder die Segel streichen. Weil etwas was an Dir nagt, auch wenn Du es dir selbst nicht
eingestehen willst, wird sich auf Dauer nicht verbergen lassen.

Nur mal dachdenken drüber.

Es ist ja auch Dein gutes Recht zu sagen, nein - damit kann ich nicht umgehen. Du bist
deswegen nicht ein schlechterer Mensch.

LG Marina
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Zweitweibchen
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« Antwort #16 am: 14. August 2006, 21:38:12 »

ich denke, ich stehe genau an der schwelle zwischen "notwendigem übel" und "sohn, der dazu gehört"
hin- und her gerissen.

ich weiss nicht, ob ich ihn kuscheln sollte.
vielleicht will der kleine das gar nicht.
vielleicht will mein freund das nicht.
WEIL ich halt nicht die mutter bin.

 question


Zitat
Eifersucht ist ein dummes Gefühl. Aber Eifersucht auf eine Ex und/oder ein Leben, das der Partner vor einem hatte, ist noch dümmer, weil diese Emotion zu nichts nutze ist.

genau, das gefühl ist da, aber ich kann nichts ändern *hmpf*
das hatte ich vorher noch nie...
fühl mich manchmal wie "aufgeschmissen"  mad3
Gespeichert
Aniram
Gast
« Antwort #17 am: 14. August 2006, 22:15:22 »

Zitat
ich denke, ich stehe genau an der schwelle zwischen "notwendigem übel" und "sohn, der dazu gehört"
hin- und her gerissen.

Hmm... keine schöne Antwort aber zumindest eine ehrliche.
Das muss man gegebenenfalls respektieren.

Zitat
ich weiss nicht, ob ich ihn kuscheln sollte.
vielleicht will der kleine das gar nicht.
vielleicht will mein freund das nicht.
WEIL ich halt nicht die mutter bin.

Ok, versuchen wir es andersherum.

Magst Du Kinder prinzipiell ?
Hast Du Freundinnen oder Cousinen, Cousins die Kinder haben ?
Kannst Du mit denen kuscheln, ganz unbefangen weil hier ja nichts gefordert wird ?
Warum sollte Dein Freund das nicht wollen ?
Er wird es nicht fordern weil er sich wünschen wird, daß es von Dir kommt denk ich mal...
Muss man eine Mutter sein um mit einem Kind kuscheln zu können ?
Ich glaube nein.

Das was ich schon auch bei mir festgestellt habe ist, ein Kind muss appetitlich sein.

Das eigene kann ruhig ein schmutziges Gesicht haben und auch eine laufende Nase,
da spielt das keine Rolle.

Bei einem fremden Kind das geb ich ehrlich zu, würde mich das abstossen.

Aber sonst... was würde sonst dagegen sprechen ?

Wenn ein Kind nicht von seinem Naturell eher abweisend fremden Personen gegen-
über ist, dann wird es auf alle Menschen wo es das Gefühl hat, daß die lieb zu ihm
sind, offen zugehen.

Probier es doch einfach mal ganz unbefangen aus und guck was passiert....

LG Marina
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Harpyie
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« Antwort #18 am: 15. August 2006, 07:17:47 »

Hallo Sylvie,

mal ganz ehrlich : ich finde, Du bist überfordert.

Was willst Du mit einem Kind ? Der neuen Liebe den eigenen Stempel aufdrücken ?

Du hast Deeps Frage nicht beantwortet....

Stehe erstmal fest mit Deinen Beinen in Deinem eigenen Leben.

Normalerweise würde ich versuchen, Dir zu helfen, sich an den Jungen anzunähern. Denn wenn er Dich mag, wäre das eine einfache Kiste.

Aber wenn Du unter "kümmern" verstehst, dem Kleinen übers Haar zu streichen und zu sagen, schlaf gut, dann ist das vergebene Liebesmüh.

Was, wenn der Kleine Mutterpflichten von Dir einfordert - ja, Kinder tun so etwas.

Freunde Dich mit dem Gedanken an, dass dieses Kind niemals aus dem Leben des Vaters zu streichen ist. Kannst Du das ?

Das einzige was ich hier lese, sind Mutmaßungen. Was wer will und wer nicht.
Du bist weder für dieses noch ein eigenes Kind "weit" genug. Die HP liest sich, als würde ein Teenager schreiben. Sorry, aber Erfahrung kommt nicht über Nacht.

Zwischen den meisten Paaren war einmal Liebe - dann müsstest Du dir eine männliche Jungfrau suchen....selten, aber es gibt sie.  Welcome to reality !

Gruss Harpyie
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« Antwort #19 am: 15. August 2006, 08:32:55 »

Hallo,

was mir fehlt ist die Vorstellungskraft, in einem KIND die Liebe und den *piep* zwischen den Eltern zu sehen, wenn sie getrennt sind.

Denn wenn man mal ehrlich ist, trennen sich ja gerade Eltern mit Kindern in den seltensten Fällen leichtfertig und "einfach so" (selbst, wenn man das manchmal so sieht...) und die wenigsten Menschen würden nach einer Trennung Kontakt haben - Ausnahme: "Zwangsweise", weil man eben ein Kind hat.

Wenn mir die Existenz eines Kindes solche seelischen Schmerzen bedeutet, dann würde ich mich fragen, welche Verlustängste und Eifersucht ich mit mir trage und versuchen, die Ursache dafür zu ergründen und zu "beseitigen".

Von sich selbst zu verlangen, dass man dieses fremde Kind liebt wie ein eigenes ist in meinen Augen viel zu viel verlangt und auch gar nicht nötig. Man sollte versuchen, dem Kind des Partners ein guter Freund zu sein, offen, ansprechbar, freundlich. Wenn sich dann tiefere Gefühle entwickeln, ist das eine tolle Sache! Nur fordern darf die niemand.

Ich denke, man sollte ehrlich zu sich selbst sein und wirklich ergründen, welche Ursachen dahinter stecken. Das Kind verursacht die totsicher nicht, es kratzt vielleicht an der Oberfläche und legt diese frei.

LG LBM
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wenn wir ihn für jemanden wagen,
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« Antwort #20 am: 15. August 2006, 09:18:43 »

Hallo Sylvie,

gewisse Sachen kann ich nachvollziehen. Es ist eben schwierig, wenn man selbst ein Stück jünger ist und diese Vergangenheit in der Form noch gar nicht haben könnte mit einem Partner zusammenzusein bei dem es schon verwunderlich wäre, wenn er noch keine längere Beziehung erlebt hätte.
Kinder verbinden für immer.
Der Kleine wird immer da sein.

Ich möchte  noch was zu den Emotionen und dem Körperlichen sagen.
Bei dem Sohn meines Freundes hab ich einfach ihn bestimmen lassen, was er von mir möchte und was ich ihm geben darf. Es gibt ein paar Grenzen, die ich nicht überschreiten möchte, aber es ist nicht schwer Situationen soweit zu lenken.

Am Anfang hab ich ähnlich gedacht wie Du, nämlich, dass dafür mein Freund "zuständig" ist.. schließlich ist es sein Sohn.
Das interessiert ein Kind aber nicht.. wer zuständig ist?! Ich hatte manches mal ein schlechtes Gewissen wenn sein Sohn von mir Zärtlichkeiten eingefordert hat, aber inzwischen hab ichs kapiert. Sein Sohn hat mich lieb und das ist das Beste was Dir in so einer Situation passieren kann.
Ich darf ihn inzwischen trösten und er sagt mir "ich hab Dich lieb". Das aus seinem Mund zu hören entschädigt für die Strapazen, die mein LG und ich auf uns nehmen. Dann weiß ich dass das alles wirklich richtig ist.
Kinder wollen ihren Platz in der Welt finden. Sie hinterfragen schon früh, wer eigentlich alles in ihr Leben gehört. Dafür muss man keinen Mutterersatz darstellen. Wir erleben es aber so, dass der Kleine manchmal einfach so einen Damenmoment ;) braucht und dann lass ich das gerne zu.

Freu Dich mehr und denk nicht soviel nach. Den Fehler hab ich auch viel zu lang gemacht.
Ich weiß wie leicht sich das sagt und wie schwer das umzusetzen ist.
Siehs mal von der Seite.. wie lange waren Dein LG und seine Ex zusammen? Was hat es ihnen gebracht? Sie haben es nicht gepackt und haben es einer Kinderseele nicht gerade leichter gemacht. Scheidungskinder haben nie den "einfacheren" Weg.
Du kannst dem Kind eine Freundin sein und Deinem LG eine Partnerin. Er wird Dich schätzen und lieben, dafür dass Du an Dir arbeitest, und das muss man meist als Zweitfrau. Du hast die Chance später mal Kinder zu haben, die in einer stabilen Partnerschaft aufwachsen dürfen. Was willst Du also mit der Vergangenheit.
Packs in eine Wolke und puste es weg. Wenn Du Dich da so sehr reinhängst machst Du Dich unglücklich und Deine Beziehung auch. Und denk dran.. verändern wird es nix!!

Ich hoffe Du verstehst mich richtig, hört sich vielleicht etwas verworren an  mad3

Ein Kraftpaket für Dich
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« Antwort #21 am: 15. August 2006, 13:18:11 »

Hallo Sylvie,

ich werde dir jetzt schlicht aufschreiben, welche Entwicklung ich in den letzten knapp drei Jahren nahm (und welche mein Partner, der gehört ja auch dazu)...

wir waren bereits zusammen, als sein Sohn auf die Welt kam, insofern lag das "Körperliche" noch nicht soooo weit zurück...

einerseits waren das "gute" Voraussetzungen, weil der Zwerg eben mit der Mama und mit Papa/mir aufgewachsen ist... er kennt es nicht anders und kann mich deswegen nicht blöd/schuldig/gemein für die Trennung finden (ich war auch nicht der Anlass für die Trennung, das mal nebenbei)

andererseits war der Vater mit der Tatsache einen Sohn zuhaben insofern komplett überfordert, als dass es sich keinesfalls um ein Wunschkind handelte -> die Folge war, dass ich zu sowas wie einer "Ersatzmama" mutierte, wickelte, fütterte, tröstete, etc. der Vater wurde im Grunde nicht wirklich "benötigt"...

nachdem das sechs Monate etwa so gelaufen war, habe ich mir irgendwann überlegt: Moment mal, der besucht hier seinen Papa und nicht die Ersatzmama, davon hat er nämlich genug.... und habe mich - glaube ich - ziemlich abrupt distanziert und dem Papa seine Pflichten klar gemacht... von nun an nämlich selber wickeln, füttern, trösten, etc. was nicht bedeutete, dass der Vater nicht hätte auf mich zählen können, aber ich habe versucht, mich so weit als möglich rauszuhalten... das klappt inzwischen gut, der vater kümmert sich um alles und ich bin "Beiwerk", wenn ich es sein möchte. Ich sage ihm, welche seiner Erziehungsmasstäbe ich für ein eigenes Kind keineswegs akzeptieren würde, aber bei seinem Sohn hänge ich mich nicht weiter rein, als es mich ganz persönlich betrifft...

Im Moment sind wir mitten in einer hysterischen Trotzphase (wir haben den Kurzen etwa alle 14 Tage übers Wochenende)... ich knuddel gerne mit ihm, ich spiele und quatsche auch gerne mit ihm... für mich wird´s erst dann wirklich kompliziert, wenn es "unangenehme Sachen" betrifft... am Sonntag beispielsweise schrie und tobte der Zwerg hysterisch als ich eigentlich in Ruhe fernsehen wollte... ich habe ihn mir gepackt und vor die Zimertür gesetzt und die Tür geschlossen (mann hatte ich ein schlechtes gewissen dabei)... nach fünf minuten war ruhe... etwa eine stunde später als ich mich von ihm verabschiedete und ihn drückte, fragte er mich: wieso hast du mich denn eben rausgesetzt? ich sagte: weil du unterträglich bist, wenn du nur schreist. ich habe dich trotzdem ganz lieb und lass dich nochmal drücken... er sagte: ja? dann ist gut! jetzt fahre ich zu oma und opa!...

was ich sagen will... mir fällt komischerweise das "erziehen" viel viel schwerer als das "liebhaben"... ich habe aber auch gelernt, mich davon freizumachen, dass ich den anspruch an mich selbst habe, "ihn zu lieben, wie mein eigenes kind", ich bin davon überzeugt, dass ich das nicht schaffen werde. aber ich habe ihn lieb. wie ein kind, das rundherum gut gelungen ist und aber eben auch seine macken hat...

die vergangenheit wirst du nicht beseitigen können (das haben hier auch andere schon gesagt - und ich denke auch, das weisst du selbst)... wichtig ist, dass du mit deinem partner auch über kleinigkeiten im gefühlschaos reden kannst (wenn auch rein informativer natur - so a la "da habe ich mich so und so gefühlt... - meiner erfahrung nach können sich viele männer das nicht erklären - und jetzt bitte kein aufschrei von männlicher seite...)

du musst also nicht lernen, das kind zu lieben, aber du musst es voll akzeptieren und wenn du das kannst und das auch als gefühl deinem partner vermittelst, dann glaube ich, dass es mit euch auch weitergehen kann...

ich habe mir deine webseite nicht angesehen, vielleicht hätte ich sonst mehr einblick, aber das waren so meine gedanken ohne weitere informationen...

lg,
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« Antwort #22 am: 15. August 2006, 15:20:28 »

Zitat
Ok, versuchen wir es andersherum.

Magst Du Kinder prinzipiell ?
Hast Du Freundinnen oder Cousinen, Cousins die Kinder haben ?
Kannst Du mit denen kuscheln, ganz unbefangen weil hier ja nichts gefordert wird ?
Warum sollte Dein Freund das nicht wollen ?
Er wird es nicht fordern weil er sich wünschen wird, daß es von Dir kommt denk ich mal...
Muss man eine Mutter sein um mit einem Kind kuscheln zu können ?
Ich glaube nein.

Das was ich schon auch bei mir festgestellt habe ist, ein Kind muss appetitlich sein.

Das eigene kann ruhig ein schmutziges Gesicht haben und auch eine laufende Nase,
da spielt das keine Rolle.

Bei einem fremden Kind das geb ich ehrlich zu, würde mich das abstossen.

Aber sonst... was würde sonst dagegen sprechen ?

Wenn ein Kind nicht von seinem Naturell eher abweisend fremden Personen gegen-
über ist, dann wird es auf alle Menschen wo es das Gefühl hat, daß die lieb zu ihm
sind, offen zugehen.

Probier es doch einfach mal ganz unbefangen aus und guck was passiert....


Ich habe eine Freundin, die hat eine 14 monate alte Tochter.
Mein Neffe, 3 Jahre, ist auch noch da.
Beide werden von mir geknuddelt, geschmust, lieb gehabt.
Die beiden wollen das aber auch.
Mein Neffe kommt auf mich zu und wirft sich in meine Arme, krabbelt auf meinen Schoss.
Die Kleine meiner Freundin streckt mir ihre Ärmchen entgegen, dann nehm ich sie hoch.
 
Der Sohn von meinem Freund macht nichts dergleichen.
Wenn er da ist, kuschelt er (wenn überhaupt) mit seinem Papa. Er ist ständig an seiner Seite. Nie bei mir.
Und dabei kann ich mir mit gutem Gefühl sagen, dass ich mir von Anfang an Mühe gegeben habe.
 
Der Kleine von meinem Freund wird jetzt im Dezember fünf.
Gefühltes Alter ist in Richtung neun.
Der Kleine sitzt eigentlich jedes Mal bei uns am Laptop, fährt ihn hoch, loggt sich bei Toggolino im Internet ein und spielt dort.
Mehr nicht.
Und das geschieht auf seinen eigenen Wunsch hin.
Wir haben schon sehr viel zusammen unternommen.
Meist hat der kleine gar keinen Spass an diesen Sachen. Es schaut so aus, als wenn er diese Aktivitäten über sich ergehen lässt.
Und...meiner Meinung nach, will der Kleine gar nicht kuscheln.
Und schon gar nicht mit mir.
 
Deshalb bleibt mir nur, das "Notwendigste" zu geben.
 

Zitat
mal ganz ehrlich : ich finde, Du bist überfordert.

Was willst Du mit einem Kind ? Der neuen Liebe den eigenen Stempel aufdrücken ?

Du hast Deeps Frage nicht beantwortet....

Stehe erstmal fest mit Deinen Beinen in Deinem eigenen Leben.

Normalerweise würde ich versuchen, Dir zu helfen, sich an den Jungen anzunähern. Denn wenn er Dich mag, wäre das eine einfache Kiste.

Aber wenn Du unter "kümmern" verstehst, dem Kleinen übers Haar zu streichen und zu sagen, schlaf gut, dann ist das vergebene Liebesmüh.

Was, wenn der Kleine Mutterpflichten von Dir einfordert - ja, Kinder tun so etwas.

Freunde Dich mit dem Gedanken an, dass dieses Kind niemals aus dem Leben des Vaters zu streichen ist. Kannst Du das ?

Das einzige was ich hier lese, sind Mutmaßungen. Was wer will und wer nicht.
Du bist weder für dieses noch ein eigenes Kind "weit" genug. Die HP liest sich, als würde ein Teenager schreiben. Sorry, aber Erfahrung kommt nicht über Nacht.

Habe ich geschrieben, dass ich JETZT und GLEICH ein kind möchte?
Das hat noch gut 2-3 Jährchen Zeit.
 
Wenn der Kleine Mutterpflichten von mir einfordert, bin ich sicher die letzte die sich dann wehrt ;-)
 
Und ja, ich habe mich schon mit dem Gedanken abgefunden, dass der kleine zu "uns gehört".
 
Was dies vergebene Liebesmüh angeht, siehe oben... das ist alles, was ich geben kann, da der kleine nicht mehr will.
 
Mein Blog hat mit dieser Sache so gut wie gar nichts zu tun.
Das sind "andere Probleme" die ich (wie ich oben geschrieben habe) selber in den Griff bekomme.
Schön wärs, wenn ich solange meine "Zweitfrauen-Beziehungs-Sohn-Freund Probleme" verschieben könnte.
Aber die sind auch "LIVE"
Also muss ich versuchen, mit allem gleichzeitig klar zu kommen.
 
Ich denke, meine Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen in/zu "diesem Thema" sind normal.
 

Zitat
Wenn mir die Existenz eines Kindes solche seelischen Schmerzen bedeutet, dann würde ich mich fragen, welche Verlustängste und Eifersucht ich mit mir trage und versuchen, die Ursache dafür zu ergründen und zu "beseitigen".

Ich denke, ich bin auf einem guten Weg.
Sollte sich herausstellen, dass ich trotz der Ergründung der Ursachen nicht mit der Vergangenheit meines Freundes leben kann, kann ich für mich immernoch die Notbremse ziehen.
 
Mein Thema hier sollte weder Mitleid, noch "Aggressionen" hervorrufen
Ich wollte es mir von "der Seele schreiben" und darüber sozusagen diskutieren.


merrow,
Inwiefern gibt es Grenzen, die Du nicht überschreiten möchtest?
 
Ich wünschte, ich wüsste ganz genau, was der Kleine von mir haben möchte und was nicht.
Ich möchte nicht in die situation kommen, ihn trösten zu wollen und er stösst mich weg.
Verstehst du, was ich meine?
 
Der Kleine hat schon einmal gesagt, dass er mich nicht mag.
Ich nehm ihm den Papa weg, den möchte er für sich alleine haben.
 
Also, was bleibt mir anderes übrig, als an den Wochenenden, wo der kleine da ist, nen "stiefel" zu machen, bzw. mich im Hintergund zu halten?
 
 
BTW: Vielen Dank für das Kraftpaket ;-)
 
 
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« Antwort #23 am: 15. August 2006, 15:37:32 »

Liebe Sylvie,

der Knirps hat wohl schon sehr seinen eigenen Kopf.
Scheinbar ist Deine Strategie die Richtige, wenn er sowas von wegen er würde Dich nicht mögen schonmal geäußert hat.
Das hat gewiss auch wehgetan.. Ich bin froh, dass unser Zwerg mich schon vor seinem 3.Geburtstag kennengelernt hat. Da ist es einfacher angenommen zu werden.
Dein letztes Post hat mir die Situation auch etwas verdeutlicht. Deswegen hat Dir wahrscheinlich mein letzter Schrieb nicht allzuviel gebracht..

Wegen dem Trösten versteh ich Dich SOO gut! Ich bin in die Situation gekommen, weil ich eben danaben stand als er hinfiel. Autsch tat mir das weh Traurig Aber inzwischen hab ichs auch mal anders erlebt und das andere schon wieder fast vergessen ;)

Meine Grenzen
.. ich möchte nicht, dass mich der Kleine "MAMA" nennt und das versucht er sehr oft. Ich reagiere darauf einfach nicht, oder wenn es im Spiel ist dann auch spielerisch. Ich möchte dass er weiß wo er steht und wer seine Mama ist und wer nicht.
In Erziehungsfragen sag ich meinem LG meine Meinung und wie ich das bei meinen Kindern machen würde, aber ich sage ihm nicht, wie er was zu machen hat. Sprich, ich mache dem Kleinen keine von mir erdachten Vorschriften.
Wenn es mir zuviel wird klinke ich mich einfach mal für eine halbe Stunde aus. Ich sag dann aber schon was ich mach und dass ich mal ne Pause brauch. Das akzeptieren beide.

Puh irgendwie ist das eine verdammt schwierige Frage. Alle Grenzen kenne ich scheinbar noch gar nicht. Ich denk mal weiter drüber nach, aber ich glaube, dass das schon wesentliches war.

Ich finde Deine Seite übrigens schön gemacht. Deine Gedanken schon fast in Gedichtform laden zum melancholischen Träumen ein. Ich mag solche Texte.

Liebe Grüsse
Merrow


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« Antwort #24 am: 15. August 2006, 15:39:41 »


Hallo Zweitweibchen,

bei den Äußerungen des Kindes in Bezug auf dich, darfst du nicht vergessen, daß der Kleine den Papa eben immer nur für eine bestimmte Zeit für sich hat.
Natürlich ist alles, was Papa ablenkt in seinen Augen dann ein Störfaktor. Das sind Dinge, die du nicht persönlich nehmen darfst.

Versuche doch mal nicht von deinen persönlichen Empfindungen auszugehen, sondern aus den Augen des Kindes zu sehen.

Das Kind musste die Trennung der Eltern über sich ergehen lassen. Es muss sich irgendwie damit zurechtfinden, daß das Leben nun anders läuft. Für das Kind eine Menge schwerverdauliche Kost.

Ich behaupte jetzt einmal  ( soll nicht böse gemeint sein), daß das Kind deine Anspannung spürt.
Versuche weiter dich einzubringen. Lass den Beiden mal ein wenig Zeit zu Zweit. Geh mal eine Freundin besuchen o.ä.

Wenn du nach Hause kommst spielt ihr gemeinsam ein Spiel zu dritt oder animiere das Kind z.B. gemeinsam mit dir zu kochen  oder, oder ,oder.....

Es gibt viele Möglichkeiten sich mit einem Kind anzufreunden. Probiere es halt aus und lass dem Kind Zeit.

Eine Möglichkeit wäre auch das Kind zu fragen wozu es Lust hätte. Dabei würde ich den PC schonmal ausgrenzen oder zumindest zeitlich stark begrenzen.

Ich würde das jetzt auch nicht " am Kuscheln" festmachen. Kinder brauchen halt manchmal etwas mehr Zeit  um sich überhaupt öffnen zu können.

Ihr beide als Paar und Erwachsene müsst dem Kind da Hilfestellug leisten. Das wiederrum geht nur wenn ihr beide absolut auf einer Welle schwimmt.

Gruß
Tina

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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
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