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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 10:58:24 *
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Autor Thema: Die Kinder sollen nicht mit ihm in den Urlaub fahren?!  (Gelesen 1526 mal)
Lisbeth
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« am: 08. Juni 2006, 08:56:59 »

Hallo zusammen,

ich wollte Euch mal um Rat fragen. Mein Ex fährt immer nach Österreich in den Urlaub und bisher sind die Kinder (dreizehn und acht) auch immer mit ihm gefahren. Nur: mein kleiner Sohn hat Anfang des Jahres ein Muttermal am Rücken weggeschnitten bekommen, das sich verändert hatte und die Hautärztin hat mir daraufhin gesagt, dass er in Zukunft aufpassen müsste wegen der Sonne. Er hat noch drei weitere Muttermale, die sie im Auge hat und die auf Dauer auch weg müssen.
Mein Ex möchte erst nach Österreich und dann auch nach Italien fahren und ich habe darüber nachgedacht, dass ich die Kinder NICHT mitfahren lassen möchte, denn am Mittelmeer und im Hochgebirge im Juli ..... da ist die Sonne doch wohl am stärksten. Mein Ex ist da lässig und es würde schon nichts passieren und das ist alles übertrieben von mir, aber ich selbst würde auch nicht dahinfahren, wenn mir meine Hautärztin abraten würde, warum muss ich dann ein achtjähriges Kind dahinfahren lassen???

Muss ich wirklich? Was meint Ihr? Würdet Ihr Mütter die Kinder mitfahren lassen, wenn Ihr ein ungutes Gefühl dabei hättet? Oder ist das übertrieben von mir?

Gruß
Lisbeth
« Letzte Änderung: 08. Juni 2006, 09:01:52 von Lisbeth » Gespeichert
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« Antwort #1 am: 08. Juni 2006, 09:05:07 »

Ich find es reichlich übertrieben.

Es gibt dutzende von Möglchkeiten für Sonnenschutz zu sorgen.

Ich hab selber einen Sohn, der 3 Jahre lang sehr aufpassen mußte, wenn er in die Sonne ging. Die Ärzte sagten, das er am besten nur noch bei Bewölkung rausgehen sollte. Das ist aber mit einem Kind schlicht und einfach nicht machbar. Nach einem Gespräch mit der Chefärtzin ging ich mit folgenden Tipps wieder heim:

-Käppi mit Nackenschutz
-Grundsätzlich ein T-Shirt, auch wenns ins Wasser geht (es gibt Kleidung die weniger UV-Licht durchlässt, aber ziemlich teuer)
- hoher Lichtschutzfaktor, gesamten Körper einreiben, dann erst anziehen
-Nicht in die Mittagssonne (aber das macht man in Italien eh nicht)

Das sind übrigens Vorsichtsmaßnahmen, die sie auch für unsere Breitengrade empfohlen hat.

Einem 8-jährigen kannst du schon gut erklären, worauf er achten muß und du kannst es deinem Ex auch erklären und dann wird das schon klappen.
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monjawi
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« Antwort #2 am: 08. Juni 2006, 09:05:20 »

Hallo Lisbeth,
klar ist das eine blöde Situation , zumal ( meiner ist auch Cool der Kleine sich am Rücken nicht selbst schützen kann.
Als Krankenschwester ist für mich Fakt , das das MM mit Veränderungsgrad aber raus ist und die anderen MMs sind bereits würdig , sie zu beobachten , was heißt - nu ist UV für 14 Tage auch wurscht , bzw. kann er ein T-Shirt anziehen , das schützt am besten vor Sonne. So weit ich weiß , gibt es sogar spezielle UV- T- Shirts.
Will heißen : schick ihn doch mit , das wird ne riesen Gaudi. Und ,was Uv Belastung angeht: 6 Wochen Schwimmbad in Deutschland sind auch nicht ohne.
Der Papa sollte ne faire Chance bekommen. Zumal er ja in D auch aufpassen muss.
LSF 30 solltest Du mitgeben , Nivea ist da ganz klasse.
Auch n Basecap wäre sicher klasse. Fühlen sich doch sonst nicht nur der Papa bestraft sondern auch der Sohn.Klar kann ich verstehen , das Du vor Melanomen Angst hast.
Aber die hat der Papa sicher auch. Lass doch notfalls die beiden Leberflecke vor und nach Abreise checken. Mit einem Urlaub hat das sicher nichts zu tun , ( er war ja nicht deshalb verändert) sondern mit genereller Krankheitseinsicht , die Du Deinem Sohn nun eh nahebringen musst. Das ist ein guter Anfang  ein bißchen zu üben und Verantwortung zu tragen. Vielleicht kann ja auch der große Bruder das Eincremen übernehmen.
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Lisbeth
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« Antwort #3 am: 08. Juni 2006, 09:11:40 »

Natürlich habe ich mit meinem Sohn schon darüber gesprochen, aber ein Achtjähriger ist einfach noch nicht soweit, dass er selbstständig ans Eincremen denkt, da muss der Vater sich kümmern, aber der ist eben zu lässig meiner Meinung nach. Mit T-shirt ins Wasser ist eine lustige Idee, aber auch das wird niemand machen. Er hat vier T-shirts mit UV-Schutz, die gibt es bei Jako-o und die finde ich super. Die Kappe setzt er dauernd ab, weil es darunter sooo heiß ist. Und wir gehen auch nicht sechs Wochen ins Schwimmbad in Deutschland, wir versuchen immer, nur vormittags und am späteren Nachmittag rauszugehen, also zwischen 11 und 15 Uhr möglichst nicht. In Italien soll gezeltet werden, da ist er den ganzen Tag draußen, da kann er überhaupt keine Sonnenpause machen!
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midnightwish
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« Antwort #4 am: 08. Juni 2006, 09:21:26 »

Mh,

ich kann deine Bedenken gut verstehen. Aber wie soll es dann im nächsten Jahr werden? Dann darf er auch wieder nicht mit, weil zwar die Muttermale weg sind, das Risiko aber nicht weniger wird...

Wie willst du deinem Sohn erklären warum er nicht mitdarf bzw. wie begründest du es gegenüber dem Größeren das er nicht mitdarf. DU darfst nicht mit, weil es für deinen Bruder zu gefährlich ist. Ich möchte dann nicht wissen ,was der Junge sagt und wie er weiterauf seinen Bruder reagiert (wegen dir blödem Kerl darf ich auch nicht mit Papa weg...)

Zitat
aber ein Achtjähriger ist einfach noch nicht soweit, dass er selbstständig ans Eincremen denkt

hm, meine haben das mit 8 durchaus gemacht. Auch mein Kleiner (fast 6) geht nicht ohne cremen raus, einfach weil ich ihm immer wieder erklärt hab, das es für ihn besonders wichtig ist. Das klappt nun schon seit 2 Jahren.

Und die Idee, das du den Größeren bittest ein wenig auf das Eincremen zu achten ist doch auch ganz gut.
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« Antwort #5 am: 08. Juni 2006, 09:35:26 »

es ist übertrieben. Es ist ein entferntes MM - keine Epilepsie , kein Asthma. er muss es lernen. Leite ihn an , nimm den Vater mit z Facharzt. Oder hast Du vor , auf der Klassenfahrt aus dem Koffer zu springen mit der Tube in der Hand? Laß ihn ziehen , leite ihn an. Es ist seine Krakheit , nicht Deine. Was würdest Du tun , wärs Diabetis??? Und diese Kinder lernens auch!
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Lisbeth
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« Antwort #6 am: 08. Juni 2006, 09:41:29 »

Meine dreizehnjährige Tochter versteht sich nicht gut mit ihrem kleinen Bruder, da ist Streit unter Geschwistern aber wohl normal. Vielleicht würde sie sich weigern, ihn wie ein Baby zu umtüddeln???!!! Ich sprech mal mir ihr, mal sehen.

Und nein, auf der Klassenfahrt aus dem Koffer springen mache ich bestimmt nicht, aber die Vorstellung ist gut!
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Lisbeth
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« Antwort #7 am: 08. Juni 2006, 09:56:12 »



Zitat
Wie willst du deinem Sohn erklären warum er nicht mitdarf bzw. wie begründest du es gegenüber dem Größeren das er nicht mitdarf. DU darfst nicht mit, weil es für deinen Bruder zu gefährlich ist. Ich möchte dann nicht wissen ,was der Junge sagt und wie er weiterauf seinen Bruder reagiert (wegen dir blödem Kerl darf ich auch nicht mit Papa weg...)

Meine Tochter wird in zwei Wochen 14 Jahre alt und ich habe ihr gesagt, sie kann selbst entscheiden, ob sie mitfahren will oder nicht. Da hat sie etwas rumgedruckst und irgendwas gemurmelt von wegen sie hat keine Lust auf babysitten (die Kinder meines Ex sind 1 und 2 Jahre alt) und sie würde lieber mit ihrer Freundin (wohnt auf einem Reiterhof) was machen, die haben sich auch schon so halbwegs verabredet für die letzte Ferienwoche.
Also die ist bestimmt nicht böse drum, wenn sie nicht fahren muss!
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« Antwort #8 am: 08. Juni 2006, 13:58:01 »

Moin Lisbeth,
Muss ich wirklich? Was meint Ihr? Würdet Ihr Mütter die Kinder mitfahren lassen, wenn Ihr ein ungutes Gefühl dabei hättet? Oder ist das übertrieben von mir?
Ihr habt gemeinsames Sorgerecht - und auch wenn manche Mütter das glauben: Es gibt da keine "grössere Hälfte" auf Seiten der Mütter; Dein Anteil wiegt genauso schwer (aber eben nicht schwerer) wie der Anteil Deines Ex. Diese Hälfte wird auch nicht dadurch grösser, dass einer von beiden grössere Bedenken und Ängste oder vermeintlich "bessere" Ziele hat - das Kindeswohl wird hier oft genug wie ein Kaugummi gedehnt, um ganz andere Ziele zu verfolgen...

Geh einfach davon aus, dass Deinem Ex-Mann genauso am Wohl Eurer Kinder gelegen ist wie Dir und dass er da auch keine Nachhilfe braucht. Dafür muss er nicht in allen Punkten Deiner Meinung sein und kann bestimmte Dinge durchaus lockerer sehen als Du, ohne deshalb im "Unrecht" zu sein. Schon gar nicht in einem "Unrecht", das ausschliesslich Du beurteilst. Angesichts Deiner "Argumente" kann ich mich nämlich nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass Du ein Problem damit hast, dass die Kinder mit ihrem Vater ein paar Wochen Spass haben werden und ihnen und Dir selbst subtil einredest, sie wollten/sollten da eigentlich gar nicht mitfahren...

Zusammenfassend: Man kann auch in Deutschland eine Hautkrebs-Hysterie pflegen - oder eben die Kinder zu sinnvollem Sonnenschutz anhalten. Aber am besten von Mai bis September nicht vor die Tür gehen? Hey, wir sind vor 30 und mehr Jahren wochenlang am Strand oder im Schwimmbad gewesen, meistens ohne jeglichen Sonnenschutz. Und heute trotzdem noch am Leben! Ich empfehle die Lektüre des folgenden Threads:

http://www.vatersein.de/modules.php?name=Forum&topic=530.msg495#msg495

By the way: Hast Du Deinen Kindern gute Sonnenbrillen gekauft? Nicht die billigen für fünf Euro, sondern richtig gute? Falls nicht, poste ich Dir hier gerne einen Exkurs über die möglichen Auswirkungen von UV-A und UV-B auf Kinderaugen, der Dich drei Nächte schlecht schlafen lässt; da kenn ich mich nämlich ein bisschen aus...

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« Antwort #9 am: 08. Juni 2006, 14:19:46 »

Hallo Lisbeth,

ich schließe mich meinen Vorredner an und mir ist zusätzlich folgendes aufgefallen:

Zitat
Meine Tochter wird in zwei Wochen 14 Jahre alt und ich habe ihr gesagt, sie kann selbst entscheiden, ob sie mitfahren will oder nicht.

Hier hat sich mir der Eindruck aufgedrängt, dass es dir nicht recht ist, wenn die Kinder mit dem Vater in den Urlaub fahren. Wenn man mal von einer 2-Eltern-Familie ausgeht, dann dürfen 14-jährige Mädels in der Regel auch nicht entscheiden, ob sie mit der Familie oder mit der Freundin in Urlaub fahren. Eine 14-Jährige wird mit in den Familienurlaub genommen.

Grundsätzlich ist es deine Pflicht, den Umgang zu erleichtern. Mit deiner Einstellung erschwerst du aber den Umgang und versäumst, deiner Tochter klare Grenzen zu setzen.

LG

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« Antwort #10 am: 08. Juni 2006, 14:30:33 »

hi lisbeth,

aus meiner sicht gibt es 2 alternativen für deine eingebungen:

1.
du bist eine besorgte mutter, die überreagiert.

2.
du betrachtest den vater als notwendiges übel und glaubst frei nach lust und laune entscheiden zu können, ob er die kinder mitnehmen "darf" oder nicht.


Im Fall 2 möchte ich daran erinnern, dass du gegen das gesetz verstösst, das jedem elternteil gebietet, den umgang mit dem jeweils anderen nach kräften zu fördern.

gruss

bengel

PS: ich fühle mich total an das verhalten meiner ex im  anfangsstadium der trennung erinnert. ihre aussage bei der erziehungsberatung: "ich habe nichts gegen den umgang, aber soll er (ich) sich doch selbst drum kümmern. was gehts mich an." das hat sie fast den kopf gekostet.
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« Antwort #11 am: 08. Juni 2006, 14:31:08 »

Hi Brille,

nein, ich habe keinen Sonnenbrillen gekauft, bitte poste das doch mal!
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« Antwort #12 am: 08. Juni 2006, 14:32:46 »

hi lisbeth,

aus meiner sicht gibt es 2 alternativen für deine eingebungen:

1.
du bist eine besorgte mutter, die überreagiert.

2.
du betrachtest den vater als notwendiges übel und glaubst frei nach lust und laune entscheiden zu können, ob er die kinder mitnehmen "darf" oder nicht.


Im Fall 2 möchte ich daran erinnern, dass du gegen das gesetz verstösst, das jedem elternteil gebietet, den umgang mit dem jeweils anderen nach kräften zu fördern.

gruss

bengel

PS: ich fühle mich total an das verhalten meiner ex im  anfangsstadium der trennung erinnert. ihre aussage bei der erziehungsberatung: "ich habe nichts gegen den umgang, aber soll er (ich) sich doch selbst drum kümmern. was gehts mich an." das hat sie fast den kopf gekostet.

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« Antwort #13 am: 08. Juni 2006, 14:38:16 »

Zitat
Zusammenfassend: Man kann auch in Deutschland eine Hautkrebs-Hysterie pflegen - oder eben die Kinder zu sinnvollem Sonnenschutz anhalten. Aber am besten von Mai bis September nicht vor die Tür gehen? Hey, wir sind vor 30 und mehr Jahren wochenlang am Strand oder im Schwimmbad gewesen, meistens ohne jeglichen Sonnenschutz.


Vor 30 Jahren war aber das Ozonloch noch nicht so groß wie heute. Vor 30 Jahren war ich auch einmal im Jahr in Spanien und hatte oft Sonnenbrand und habe mir als Neunjährige überhaupt keine Gedanken darüber gemacht und meine Mutter hat mir auch nie was gesagt.
Aber das ist doch kein Argument, nur weil es vor 30 Jahren so war, muss ich doch nicht meinen Sohn im Hochsommer ans Mittelmeer fahren lassen?
Meine Mutter hat sich auch nie ums Zähne putzen gekümmert bei mir, leider, meine Kinder haben alle noch keine Karies, weder der 18jährige noch die 3jährige, keiner. Mir ist das wichtig und ich habe mich darum gekümmert, dass sie sich die Zähne putzen. Vor 30 Jahren waren die Kinderzähne mit Sicherheit schlechter als heute, heute achten die Mütter halt auf die Zahnpflege aber auch auf den Sonnenschutz und dazu zählt meiner Meinung nach auch, dass man mit kleinen Kindern NICHT in die pralle Sonne fährt. Ich finde es falsch und würde nie im Sommer dahin fahren und es ist nicht wirklich einzusehen, warum mein Exmann meine gesundheitlichen Bedenken untergraben kann, nur weil er da halt lässiger ist?!
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Lisbeth
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« Antwort #14 am: 08. Juni 2006, 14:40:55 »

hi lisbeth,

aus meiner sicht gibt es 2 alternativen für deine eingebungen:

1.
du bist eine besorgte mutter, die überreagiert.

2.
du betrachtest den vater als notwendiges übel und glaubst frei nach lust und laune entscheiden zu können, ob er die kinder mitnehmen "darf" oder nicht.


Im Fall 2 möchte ich daran erinnern, dass du gegen das gesetz verstösst, das jedem elternteil gebietet, den umgang mit dem jeweils anderen nach kräften zu fördern.

gruss

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PS: ich fühle mich total an das verhalten meiner ex im  anfangsstadium der trennung erinnert. ihre aussage bei der erziehungsberatung: "ich habe nichts gegen den umgang, aber soll er (ich) sich doch selbst drum kümmern. was gehts mich an." das hat sie fast den kopf gekostet.


Hier trifft beides zu: ich bin sicher eine vorsichtige Mutter und ich betrachte meinen Exmann als notweniges Übel, stimmt!
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« Antwort #15 am: 08. Juni 2006, 14:48:38 »

Also ich finde nicht das ein 8jähriger Junge ein so kleines Kind ist das er nicht mit ausreichend Schutz "nur" nach Italien fahren kann. Im hochsommer kann es in Deutschland ähnliche Werte geben wie in Italien und darf der KV dann die Kinder garnicht mehr haben oder nur im Keller? Wenn es Afrika also Äquatornähe wäre dann OK aber Italien.

Als Vater ist man sicherlich manchmal lässiger wie die Mamas aber ich glaube wenn es um das Wohl des Kindes geht sind viel Väter viel vorsichtiger da sie ja meistens nicht soviel Umgang haben wie die Mamas. Ich denke Du solltest mit den KV sprechen und danach entscheiden... auch wenn Du ihn als lästig empfindest.

Im übrigen nimmt die neue Lg ja ihre wirklich kleinen Kinder mit, sie ist doch auch eine Mutter oder?

Gruß Stephan
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Manche Ehemänner halten es für einen unglücklichen Zufall, dass sie und ihre Frau am selben Tag geheiratet haben.

Heute ist eine Ehe schon glücklich, wenn man dreimal die Scheidung verschiebt
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« Antwort #16 am: 08. Juni 2006, 14:51:22 »

Zitat
Hier trifft beides zu: ich bin sicher eine vorsichtige Mutter und ich betrachte meinen Exmann als notweniges Übel, stimmt!


OHNE WORTE thumbdown thumbdown
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« Antwort #17 am: 08. Juni 2006, 14:53:15 »

Zitat
dazu zählt meiner Meinung nach auch, dass man mit kleinen Kindern NICHT in die pralle Sonne fährt. Ich finde es falsch und würde nie im Sommer dahin fahren und es ist nicht wirklich einzusehen, warum mein Exmann meine gesundheitlichen Bedenken untergraben kann, nur weil er da halt lässiger ist?!


Zitat
Hier trifft beides zu: ich bin sicher eine vorsichtige Mutter und ich betrachte meinen Exmann als notweniges Übel, stimmt!

Autsch.
Wohin seid ihr denn in euren gemeisamen Tagen hingefahren? Spielt da vielelicht auch ein wenig Eifersucht mit, weil du dir einen alngen Urlaub nicht mehr so leisten kannst?

Es gibt genug Schutzmöglichkeiten, die hier so wirksam sind wie im Hochgebirge und in Italien. Die Risiken unterscheiden sich nur geringfügig.

Auch wenn du ihn nur als notwendiges Übel siehst, du warst mal mit ihm zusammen, lange genug um 2 Kidner mit einem Altersunterscheid von 6 Jahren zu bekommen. Es sind seine Kinder genauso wie deine. Seine Gesundheitseinstellung wirst du nicht ändern können. Traurig wenn du dich bei deiner Vorsicht und Erziehung in derBeziehung nicht auf deine Kinder verlassen kannst.

Sorry, ich weiß wovon ich rede und ich mußte auch einem 3- jährigen beibringen, das er nur mit Käppi, vollständig bekleidet und ausreichendem Sonnenschutz rausdarf. Es hat GEduld gekostet und war sicher nicht imerm leicht. Auch ich kenne die Argumente, dann schwitz ich so, es ist zu heiß u.s.w., aber anders gings dann eben nicht raus und jetzt ist es eine Selbstverständlichkeit. Was bei einem 3-jährigen geht, wird sicher auch bei einem 8-jährigen noch besser funktionieren.

Rede mit deinen Kidnern darüber was wichtig ist und vertrau ihnen und lasssie die Ferien mit dem Papa geniesen. Kinder brauichen ihre Väter, egal wie gestohlen sie uns Müttern bleiben können.

Gruß Tina
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« Antwort #18 am: 08. Juni 2006, 14:56:24 »

na, dann bist du ja richtig hier, wenn der KV ein notwendiges übel ist. steht das "notwendig" für EU? aber egal....man sollte die kinder sowieso vorm erreichen des 40gsten lebensjahres nicht aus dem hause lassen, weil sie sich sonst nicht die zähne putzen, umweltvermutzung und drogengefahren ausgesetzt sind. zuhause drohen nur milben, unfälle und allergien. aber das geht ja noch "ironie  off.

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« Antwort #19 am: 08. Juni 2006, 15:06:59 »

Moin Lisbeth,
nein, ich habe keinen Sonnenbrillen gekauft, bitte poste das doch mal!
das passt aber irgendwie gar nicht zu der Über-Besorgtheit, die ein harmloser kleiner Leberfleck bei Dir auslöst... Wie sagt mein Doktorfreund "Pille immer: "Von Medizin haben vielleicht 20 Prozent eine Ahnung - aber 100 Prozent haben eine Meinung dazu..."

Wenn Du wissen möchtest, was man Kinderaugen ohne Sonnenschutz auch in unseren Breiten antun kann (nicht muss!), belies Dich beispielsweise mal unter

http://www.augeninfo.de/patinfo/konjunkt.htm bzw. http://sehen.de/faq1/antwort.php?id=57

Wenn Du in dieser Frage in den vergangenen 8 bzw. 14 Jahren vollkommen sorglos sein konntest, häng' auch bitte die aktuelle "Gefahr" für Eure Kinder in den Ferien mal deutlich tiefer. Würde sie in der befürchteten Form bestehen, wären die Adria-Kinder aus dem Wirtschaftswunder-Deutschland der 50er und 60er Jahre längst ausgestorben. Und gönn ihnen einfach die Freude und den Spass mit ihrem Vater in den Ferien -sie sehen ihn das Jahr über vermutlich sowieso selten genug.

Und wenn Du damit ein Problem hast, dann schreib es wenigstens ehrlich hin anstatt es mit der "Sorge" um ihre Gesundheit zu bemänteln...

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« Antwort #20 am: 08. Juni 2006, 15:16:20 »



hallo Lisbeth,

es gibt viele Väter, die sich auch um Zähneputzen und Sonnencreme kümmern. es gibt auch viele, die es nicht dürfen.
Vielleicht sind auch manche Väter "lässiger", wie du es schreibst, weil sie nicht richtig informiert  worden sind.

Lass die Muttermale vor Abreise wie oben schon vorgeschlagen, beim Hautarzt nochmal nachschauen. Gib deinem Ex die Möglichkeit beim Arztbesuch dabei zu sein.
Ansonsten liegen in jeder Hautarztpraxis Broschüren herum, die Tips und Verhaltensregeln für den Sonnenschutz beschreiben. Die meisten davon sind oben auch schon genannt worden.

Mir scheint, du willst gar nicht einlenken.

Wenn die Verabredung der 14-jährigen in die Ferien mit dem Vater fällt, muss sie halt umdisponieren. Es sind 6 Wochen Ferien, da müsste das wohl möglich ein.
Ein Stück weit kann ich deine Sorge verstehen. Ich verstehe jedoch nicht, warum nun der Urlaub mit Papa ausfallen soll.
Gehen die Kinder mit dir hier nie ins chwimmbad?

Du unterstellst dem Vater nicht sorgfältig damit umzugehen, klärende Gespräche können da weiterhelfen.

Wie Bengel oben auch schon schreibt, erinnert mich das sehr an die Ex meines LGs, die da sagte:

"Du sollst die Kinder zum Spielen holen, der Rest geht dich nichts an."

Gruß
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
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« Antwort #21 am: 08. Juni 2006, 15:20:49 »

na, dann bist du ja richtig hier, wenn der KV ein notwendiges übel ist. steht das "notwendig" für EU? aber egal....man sollte die kinder sowieso vorm erreichen des 40gsten lebensjahres nicht aus dem hause lassen, weil sie sich sonst nicht die zähne putzen, umweltvermutzung und drogengefahren ausgesetzt sind. zuhause drohen nur milben, unfälle und allergien. aber das geht ja noch "ironie  off.

unglaublich tztz

Ich war nur ehrlich, sollte ich das nicht sein?
Und nein, EU habe ich noch nie bekommen, notwendiges Übel heisst: ich muss mich mit dem auseinandersetzen, obwohl ich ihn nicht ausstehen kann.
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« Antwort #22 am: 08. Juni 2006, 15:26:48 »

@Tina: das hat mit Eifersucht nichts zu tun und wir können uns auch einen Urlaub leisten, es geht nicht darum, wer wann wielange wohin fährt, sondern ich mache mir einfach Sorgen und vielleicht bin ich überängstlich, aber ich dachte, ich kann hier offen meine Gedanken schreiben.

@brille: danke für den Link, muss ich mich jetzt mal reinlesen. die Kinder sehen ihren Vater jedes zweite Wochenende, mein Sohn dazu noch jeden zweiten Montagnachmittag, also den Montag nach meinem Wochenende, weil der 12-Tage-Abstand sonst zu lange für ihn ist. wie kommst du darauf, dass die Kinder *ihn das Jahr über vermutlich sowieso selten genug sehen*Huch nur weil ich hier gepostet habe, weil ich mir Gedanken mache?

@Tina: leider kann man mit dem Vater kein klärendes Gespräch führen, er sieht das alles halt nicht so eng und ein Sonnenbrand hätte noch keinem geschadet, hätte er als Kind auch gehabt und er wär nicht dran gestorben. Nun, ist auch schon ewig her und früher hat man vielleicht nicht so drauf geachtet, aber mir ist es halt wichtig und das versteht er nicht.
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Platt
Gast
« Antwort #23 am: 08. Juni 2006, 15:34:27 »

Hi,

Hier geht es doch gar nicht um mütterliche Besorgnis, sondern nur um Deine eigene
Befindlichkeit. Da geben sich so viele Mühe Dir zu helfen und dann sowas. Ich glaube nicht, dass Du hier jemanden findest, der Dir Ratschläge für einen Umgansboykott gibt.

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« Antwort #24 am: 08. Juni 2006, 15:34:34 »

Moin Lisbeth,
Ich war nur ehrlich, sollte ich das nicht sein?
doch, das sollst Du. Aber ich bezweifle, dass Du es bist; zumindest, was Deine Motive in Sachen Ferien angeht...

Zitat
notwendiges Übel heisst: ich muss mich mit dem auseinandersetzen, obwohl ich ihn nicht ausstehen kann.
Aus genau diesem Grund lässt man sich scheiden, wohnt fortan nicht mehr unter einem Dach - und das war es dann. Das Leben geht weiter, und schon nach relativ kurzer Zeit ist alles, was IN der Ehe belastend war, Vergangenheit; vernünftig gestrickte Menschen können ihren Ex-Partner dann respektvoll in seiner/ihrer Rolle als Vater/Mutter sehen und entsprechend behandeln.

Mit dieser emotionalen Überwindung der Gründe Eurer Scheidung hast Du aber sehr offensichtlich noch immer grössere Schwierigkeiten. Wobei Du übersiehst: Deine Sicht auf Deinen Ex-Mann ist ausschliesslich Deine eigene. Andere Menschen - inklusive Eurer Kinder - können genau gegenteiliger Meinung sein, denn sie erleben ihn vollkommen anders als Du. Wenn Du an Deiner Einstellung nichts änderst (zum Beispiel, indem Du einen wechselseitigen, respektvollen Umgang als Eltern anstrebst und praktizierst), kann es sein, dass Eure Kinder sich in wenigen Jahren von Dir abwenden - obwohl Du es doch immer "so gut gemeint" hast.

Es gibt ein schönes Sprichwort, das in Deinem Fall offensichtlich zutrifft: "Wer nichts zur Lösung beiträgt, ist selbst das Problem". Mach was draus!

Grüssles aus'm Wilden Süden
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