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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 10:48:07 *
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Autor Thema: Kein Kontakt zum Kind: wie geht es euch damit?  (Gelesen 1877 mal)
bazetta
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 18


« am: 31. Mai 2006, 19:51:27 »

Ich habe das hier in einen anderen Beitrag geschriebn, soll aber einen neuen Treat machen. das mach ich auch gerne weil ich sehr interessiert bin, das besser zu verstehen.

Der Vati von meiner tochter ist nicht zu finden. Ich versteh aber nicht so richtig warum er sich nicht meldet oder keinen kontakt aufnehmen will zu seinem kind. Ich würde das so gerne verstehen weil ich es dann ihr auch mal besser erklären könnte und auch verzeihen vielleicht. So kann ich immer nur mit den Schultern zucken und um eine antwort ringen.Bitte liebe vatis oder auch muttis die ihr eure kinder nicht kontakt habt. Helft mir das zu verstehen. Es ist ja wirklich nicht immer die böse ex die das verhindert.

Würde mich so freuen wenn ihr mir erklären könntet wie das kommt oder was in euch vorgegangen ist. Ich könnte mir vorstellen das es auch oft euch wehgetan hat.

alles liebe

Babette

PS: Bitte denkt nicht das ich euch verurteilen will oder schlecht von euch denke. Ich möchte bitte wirklich verstehen.
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Milan
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Beiträge: 3.380



« Antwort #1 am: 31. Mai 2006, 20:08:19 »

Hi Bazetta!

Ich denke in diesem Forum wirst Du niemanden finden, der Kontakt zu seinen Kids abbrach und Dir nun erklären könnte warum. Hier sind die Väter, denen durch die Mütter unterbunden wird Kontakt zu ihren Kids zu haben. Die meisten hier tun alles, um ihre Kinder zu sehen.

Milan
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BM RK
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Es war ein mal ein Elefant der hieß Elmar


« Antwort #2 am: 31. Mai 2006, 20:11:18 »

Hallo Babete,

aus eigenen Willen würde ich meine Kinder nicht aufgeben. Ich will sie sehen, ich will mit ihnen was unternehmen, sie aufwachsen sehen, so oft es geht.

ABER: Wir praktizieren auch das Wechselmodell und ich bin wahnsinnig stolz, dass ich das hinkriege.

Ich kann mich nicht in Menschen reindenken (egal ob Frau oder Mann) die ihre Kinder nicht sehen  WOLLEN. Genauso wenig wie ich mich in Menschen reinversetzen kann, die den Umgang boykottieren. Meist werden sich ja in beiden Fällen irgendwelche Gründe einfallen lassen, gerade zu ausgedacht.

So gesehen bin ich nicht der richtige der Antwortet.

Aber ohne meine zwei Racker, würde ich kaputt gehen.

Gruß BM RK
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AJA
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Beiträge: 0


« Antwort #3 am: 31. Mai 2006, 20:12:04 »

Hallo Babette,

ich denke mal, dass du mit deiner Frage im völlig falschen Forum bist. Hier tummeln sich Väter, die nichts lieber möchten, als Kontakt zu ihrem Kind, der aber regelmässig boykottiert wird. Ich weiß nicht, ob es ein Forum für Väter gibt, die mutwillig sich nicht um ihre Kinder kümmern. Hier jedenfalls wirst du wohl keine Antwort darauf bekommen.

Allenfalls Erfahrungsberichte von anderen Müttern, deren Kinder vom Vater verlassen wurden, ebenso Berichte von Vätern, deren Kinder von ihren Müttern verlassen wurden - auch das gibt es.

Schlüssig erklären werden sie es alle miteinander nicht können. Es gibt Spekulationen, Mutmaßungen, die aber kein Stück weiter helfen, außer sich selbst zu trösten.

Vergiss es, deiner Tochter irgendetwas erklären zu wollen, du wirst es nicht können. Finde dich mit der Situation ab und versuche ihr so viel Geborgenheit wie nur möglich zu geben.

Mehr kann ich dir hier auch nicht helfen.

Gruß AJA
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BM RK
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Es war ein mal ein Elefant der hieß Elmar


« Antwort #4 am: 31. Mai 2006, 20:13:02 »

Hm, Milan hat schon recht.

Obwohl ich schon einige Male gelesen habe, dass Einige den Kontakt abbrechen wollen, damit es dem Kids besser geht,....weil der Trennungsschmerz dann nicht immer wieder hochkommen würde.

...ich weiß aber nicht, ob das jemand wirklich macht.

lg BM RK
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midnightwish
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« Antwort #5 am: 31. Mai 2006, 20:19:28 »

Aber es gibt einige Mütter (bei den Vätern weiß ichs jetzt nicht), deren Kinder keinen Kontakt zu den Vätern haben ,weil die Väter nicht wollen. Ich denke mal das die auch was dazu sagen können.

Weil einen Kontaktabbruch kann wohl keiner wirklich verstehen, aber vielleicht hilft es Babette, wenn sie sich austauschen kann wie andere mit dieser Situation umgehen.


Ich mach mal den Anfang:

Der Vater meiner Mädels möchte auch keinen Kontakt zu ihnen. Seine Begründung war damals, das er nicht möchte, das sie zwischen mir und meinem Mann und ihm hin- und her gerissen werden. Da er sich aber auch nicht rührte als mein Mann starb sehe ich das als einen vorgeschobenen Grund an. Über das warum und wieso könnte ich nur spekulieren und das bringt nichts.

Damit umzugehen ist schwer, weil die Kinder immer älter werden und natürlich mehr Fragen stellen und sich damit auseinandersetzen. Ich antworte auf ihre Fragen, versuche Dinge, die ich erklären kann zu erklären und sage aber auch ehrlich ,wenn ich etwas nicht erklären kann. Derzeit unterstütze ich meine Große, die sich ein Foto von ihm gewünscht hat in ihrem Wunsch. Nach langem hin. und her bekam sie jetzt ein klitzekleines Foto (fragt besser nicht nach dem dazu nöigen Anwaltsschreiben und Beschimpfungen seinerseits)

Je nachdem wie alt dein Kind ist, versuch doch das sie einen Brief mit ihren Fragen schreibt und ihn abschickt. Irgendwie lässt sich die Adresse ja oft rausfinden.

Oft gibt es keine Antworten und unsere Kinder müssen lernen auch damit umzugehen.

Das du ihm verzeihen mußt... mach das nicht davon abhängig, das du ihn verstehst. Versuch das für dich abzuschließen, du belastest dich damit, nicht ihn.


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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
elwu
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« Antwort #6 am: 31. Mai 2006, 20:56:14 »

Zitat
Der Vater meiner Mädels möchte auch keinen Kontakt zu ihnen. Seine Begründung war damals, das er nicht möchte, das sie zwischen mir und meinem Mann und ihm hin- und her gerissen werden.  


Hi,

so ein Verhalten kommt praktisch nie ohne Anschubser von außen. Dieser Anschubser kann, ein Beispiel von vielen, sein, dass die Kindsmutter die Beziehung kickt und zum neuen Lover abdüst. Da vergräbt Mann sich schon mal total, auch vor den Kids. Grundsätzlich gilt eh: die müssen im Guten wie im Bösen lebenslang alles mittragen, was ihre Mutter irgendwann  mal in eigener Entscheidungshoheit vollzogen hat. Das ist aber für die Frauen i.d.R. irrelevant, keine (mir bekannte) Mutter die sich getrennt hat, bezog solche Überlegungen in ihre Entscheidungsfindung ein. Die Trennungen erfolgten nahezu immer ausschließlich aus Motiven, die im egoistischen Frauenbereich lagen. Die wenigen Ausnahmen waren wg. Gewalt gegen die Mutter.

cya,

elwu

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monjawi
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« Antwort #7 am: 31. Mai 2006, 21:23:48 »

Ich kann Dir das nur aus meiner Sicht schildern . Ich habe in den 35 Jahren meines Lebens meinen Vater vielleicht 5 mal gesehen.
Mein Vater hat neben mir 5 weitere Kinder , das letzte ist lustiger Weise adoptiert. Alle 6 sind wir von verschiedenen Müttern, ein paar von uns haben sich mal gesehen ( die Muttis fandens nicht so toll)
Was ich denke: er ist ein ganz übler , egoistischer , narzistischer Mensch, der überhaupt keinen Platz für uns in seinem Leben hatte und nach wie vor hat. Er ist nicht da.
er weiß nicht , wann wir krank waren , wann wir in der Schule auf Gtrund seines Fehlens veräppelt wurden , er hat keine Ahnung wie wir aussehen und er denkt tatsächlich , wir hätten eine Brinmgschuld.
Mails und Kontakten weicht er aus , seine Enkel kennt er nicht.

Ich bin froh , das ich nichts von dem , was er mir zu vermitteln hatte mitbekommen habe. Er hat einfach das Beste verpasst.
Wir sind alle 6 recht erfolgreiche , im Leben stehende Menschen , mir sagte er bei einem Treffen mal :Na , wenigstens bist Du hübsch!
Nun , das hab ich auch nicht von ihm. er sagte auch , Nun , er habe halt nicht gelebt wie der Pabst.
Weißte , renn ihm mit dem Gutem ( dem Kind) nicht hinterher.
Später , im Altenheim haben sie viel Zeit zum drüber nachdenken , warum die anderen Besuch bekommen und umsorgt sind und sie selber nicht. So lange wünsch dem Vater doch viel Spaß beim Leben. Die Einsicht , die er jetzt nicht hat , bringst nicht Du ihm bei , sondern das Leben.
So is das nunmal..
Da is nicht mal was schade dran.Außer für den Vater..
Monja
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AJA
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« Antwort #8 am: 31. Mai 2006, 21:47:45 »

Na gut, wenn Beispiele gewünscht sind - ich hätte zwei:

Meine beste Freundin hat sich von ihrem Mann (er Alkoholiker - sie trocken) getrennt nach zwei Jahren langer Überlegung und langem hin und her. Der Sohnemann war damals drei Jahre alt.

Anfangs bestand noch regelmässiger Kontakt, wobei der eher mit der Oma stattfand, die im gleichen Anwesen wie der KV wohnte. KV hatte von Anfang an kein großes Interesse am Sohn. Nicht lange nach der Trennung lernte der KV eine neue Frau kennen, die, wie sich aber erst nach ein paar Monaten heraus stellte, zwei Kinder im Alter von 15 und 17 hatte. Vom KV war sie zu diesem Zeitpunkt bereits schwanger. So wurde innerhalb von neun Monaten eine fünfköpfige Familie daraus, die nichts anderes zu tun hatte, als Sohnemann komplett abzulehen bis hin zu Schlägen der neuen Frau.

Meine Freundin hat alles dazu getan um weiterhin den Kontakt zwischen Sohnemann und KV aufrecht zu erhalten, die neue Familie hat es erfolgreich boykottiert. Inzwischen hat Sohni seit sechs Jahren seinen Vater nicht mehr gesehen. Glücklich ist er nicht damit, aber was soll er machen?

Mein eigener Fall, völlig anders gelagert: Als ich von Trennung sprach, meinte der KV, er würde sich, wenn ich das tue, nicht mehr um die Kinder kümmern.
Bereits zwei Wochen später erhielt ich ein Schreiben seiner Anwältin, er würde das alleinige Sorgerecht einklagen wollen.
Die Sache verlief im Sande, die ganze Geschichte würde Bände füllen.
Heute ist es schlicht so, dass, wenn ich den Kontakt nicht fördern würde, die Kinder nicht alle zwei Wochen zu ihm hin fahren würde, der Umgang gänzlich ausbleiben würde.

Er ist mit ihnen überfordert. Kinder waren noch nie sein Ding, jedenfalls nicht, was Verantwortung angeht. Er schmückt sich gerne mit ihnen, er liebt sie sicher irgendwie und er ist stolz auf sie. Aber er kann der Verantwortung nicht gerecht werden.

Schon während der Ehe waren sämtliche Entscheidungen die Kinder betreffend mein Ding. Wörtlich: mach du nur, du machst das schon richtig. Es gab keine Diskussionen, kein Für und Wider, er hat immer alles mir überlassen. Wenn ich mal nicht weiter wusste, habe ich mit Freundinnen darüber geredet - mit dem KV war kein Gespräch möglich.

Heute ist es so, dass er die Kinder vor Fernseher oder PC parkt, ein zugegebenermassen liebevoll bereitetes Essen richtet, was aber fast die ganze "Umgangszeit" in Anspruch nimmt, und das wars.

Ich möchte noch nicht einmal sagen, dass es Desinteresse ist. Er KANN es einfach nicht. Selbst nie erwachsen geworden, kann er sich nun mal auch nicht adäquat um seine Kinder kümmern.

So, das sind nun zwei völlig unterschiedliche Beispiele und wahrscheinlich passt keines auch nur annähernd auf deine Geschichte, Babette.

Aber vielleicht hilft es dir ein wenig....

Gruß AJA
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midnightwish
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« Antwort #9 am: 31. Mai 2006, 21:51:41 »

 @ elwu:

nachdem du mich zitiert hast möchte ich dir kurz daraufantworten

Zitat
so ein Verhalten kommt praktisch nie ohne Anschubser von außen. Dieser Anschubser kann, ein Beispiel von vielen, sein, dass die Kindsmutter die Beziehung kickt und zum neuen Lover abdüst


Ich bin nicht zu einem neuen lover abgedüst, vielmehr stellte er Forderungen, die ich nicht erfüllen konnte und wollte. Letzendlich hatten wir uns kaum merh was zu sagen, er kam immer weniger und dann nur abends, weil da die Kinder schon schliefen. Und zumindest in seinem Fall kann ich sagen ,das der Grund für sein Verhalten ganz allein in ihm und seinen Vorstellungen einer reinen weißen Weste zu suchen ist. Der Satz stammt allerdings nicht von mir, sondern wurde so von seinem besten Freund gesagt....

 
Zitat
Das ist aber für die Frauen i.d.R. irrelevant, keine (mir bekannte) Mutter die sich getrennt hat, bezog solche Überlegungen in ihre Entscheidungsfindung ein. Die Trennungen erfolgten nahezu immer ausschließlich aus Motiven, die im egoistischen Frauenbereich lagen. Die wenigen Ausnahmen waren wg. Gewalt gegen die Mutter.


Das finde ich ziemlich daneben, sorry. Ich habe mir gut überlegt, wie und ob ich es fördern kann das er sich um seine Kinder kümmert. Ich hab mich auch nicht aus egoistischen Gründen getrennt (wäre ich egoistisch gewesen hätte ich alles beim alten gelassen und hätte wohl mehr GEld zur Verfügung gehabt als so) Ausser du siehst es als egoistisch an, das eine Frau einen Partner möchte der Familie lebt und nicht einen Mann der Karriere machen will und die Familie nur als notwendig für die Karriere ansieht, aber möglichst nicht behelligt werden will (nicht umsonst haben wir wohl nie zusammengelebt)

Scher nicht immer alle Frauen über einen Kamm, ich mache es mit Männern ja auch nicht

[Editiert am 31/5/2006 von midnightwish]
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midnightwish
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« Antwort #10 am: 31. Mai 2006, 22:01:43 »

Ach ja, mir fällt da noch was aus der Verwandtschaft ein.

Kürzlich waren wir auf einer Konfirmation. Ich dachte noch, he super, Die Eltern des Konfirmanden sind beide da, können miteinander reden, obwohl schon länger geschieden. Kurze Zeit später (und die Geschichte kennen wir leider aus Schilderungen beider Seiten) Schrieb der Vater einen Brief an das Kind: Er können ihn nicht mehr holen und er können ihn auch nicht mehr lieben. Hintergrund war, das die Mutter Hartz IV beantragt hat und die mal wieder sein Einkommen überprüften und feststellten, das er doch ein paar Euro mehr zahlen könnte.... verstehe das wer will...
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elwu
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« Antwort #11 am: 31. Mai 2006, 22:28:20 »

Zitat
Kurze Zeit später (und die Geschichte kennen wir leider aus Schilderungen beider Seiten) Schrieb der Vater einen Brief an das Kind: Er können ihn nicht mehr holen und er können ihn auch nicht mehr lieben. Hintergrund war, das die Mutter Hartz IV beantragt hat und die mal wieder sein Einkommen überprüften und feststellten, das er doch ein paar Euro mehr zahlen könnte.... verstehe das wer will...


Hi,

ein paar Euro mehr für wen? Für das Kind? Dann verstehe ich das auch nicht. Für die Mutter? Da verstehe ich fast alles. Was allerdings auch hier ganz und gar nicht geht, völlig ohne Diskussion, ist, seinem Kind zu erzählen man würde es nicht mehr lieben.

cya,

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bazeba
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« Antwort #12 am: 31. Mai 2006, 22:37:37 »

tja, meine tochter kennt ihren papa auch nicht.
sie hat ihn zwar zwischen ihrem ersten und zweiten lebensjahr halbwegs regelmäßig gesehen, seit damals (mai 2003) gar nicht mehr. es fing mit einmaliger absage des besuchstermins(seinerseits!) an, und endete damit, dass er nach dieser absage nie wieder einen besuchstermin mit mir vereinbart hat.
er hat nur angerufen, als er nicht mehr alimente zahlen konnte (2 jahre später). kurze frage, wie es seiner tochter geht,ich sollte schöne grüße ausrichten, und das wars.

mittlerweile ist er im ausland. sie hat keinerlei erinnerung, es klar.
sie würde ihn nie erkennen, eh klar.
sie fragt natürlich manchmal warum ihr papa nicht da ist.......schwierig darauf eine antwort zu geben, ich sage ihr aber ganz ehrlich: ich weiß es nicht.

vielleicht erklärt er es ihr in ein paar jahren, vielleicht auch nicht.

ich laufe ihm nicht hinterher, seine verantwortung, nicht meine.

ich lebe mit meiner tochter, ich werde mein bestes tun, ihr durch den schmerz, der sicher irgendwann auftaucht zu helfen.

im übrigen habe ich mich aus sehr egoistischen gründen vom KV getrennt :

ich wollte nämlich meine tochter zur welt bringen, er wollte die abtreibung.
ja so egoistisch war ich.

ps:
wir hatten über längere zeit ungeschützten GV, nix mit: ich nehm eh die pille.beiden war klar, was passieren kann.aber er ging davon aus, wenn ich schwanger würde, würde ich jedenfalls abtreiben, das würde ich mir neben dem studium sicher nicht antun.
ich habs mir angetan, und bin bald magistra!

schönen abend noch,
bazeba

[Editiert am 31/5/2006 von bazeba]
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« Antwort #13 am: 31. Mai 2006, 22:39:32 »

elwu: für das kind

Die Km hat ihm daraufhin angeboten das sie ihn an den WE zu ihm fährt und auch für essen für das wee sorgt.. keine chance. verstehen kann ich es nicht  cry_smile
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eskima
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« Antwort #14 am: 01. Juni 2006, 01:40:21 »

Hallo bazetta,

der Vater meiner Tochter hat sich anfangs (die ersten sechs Jahre) sehr notdürftig gekümmert, danach kam gar kein Lebenszeichen mehr, auch nicht, als sie ihn persönlich angeschrieben hat.

Mir gegenüber hat er mal geäußert, dass er der Meinung ist, dass ich das alles ganz super "wuppe" und dass das Kind ihn gar nicht braucht.

Für mein Empfinden war das eine glatte Ausrede, damit er weiterhin sein Leben leben kann.

Meine Tochter ist heute erwachsen und zornig über das Verhalten ihres Vaters. Am liebsten würde sie hinfahren und ihm mal ihre Meinung sagen. Und gleichzeitig hat sie Angst, dass sie ihn gar nicht erreichen kann mit ihren Worten...

Gruß

eskima
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Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie die Intelligenz. Jeder ist der Meinung, er hätte genug davon (René Descartes)
bazetta
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« Antwort #15 am: 01. Juni 2006, 08:21:40 »

Danke erstmal euch allen das ihr eure Erlebnisse teilt. Alles was ihr so schreibt kann ich mir gut vorstellen und kenne auch viel davon.

eskima: so ähnlich hat das der Vati meiner tochter auch schon mal zu mir gseagt. Er meinte das es doch mir wie man sieth gut gefällt Mutti zu sein und er mich dabei nicht störn  will das alles so zu machen wie mir das gefällt. so wie er das sagte war das so von oben runter. ich meine nicht das er das ehrlich so meinte. Und er sagte noch was das mir noch immer nicht aus dem kopf gehen mag. er meinte das mir die lütte so ähnlich sieht das und das er mit mir nich mehr zusammen was haben wollte und mit der lütten auch nicht.

bazeba ich versteh wie du das fühlst glaub ich. Meine tochter wollte der Vati auch nich haben und ich habe ja damals schon in der Gastro gearbeitet. War nich so einfach mit ein Baby aber wir haben das geschaftt. Ich bin jezt so stolz das ich das damals alleine hingekrigt hab. DAS kann mir niemand nehmen.
Und  das geld.hm. ja kenn ich auch. wenns um geld geht is immer gleich knaatsch angesagt auch bei mein exmann.

Das der mann einfach nicht Kontakt haben KANN da frage ich mich aber warum das so ist.

Was ich mir auch noch jezt vorstellen kann ist das wenn sich das paar trennt das so ist das der andere gar nimmer den ex sehen will. uNd das nicht ertragen kann dann noch das kind zu sehen.

Mir ist noch aufgefallen von Milan das er meint hier wärn nur Väter die ihre Kinder unbdeingt wollen und nur die Mütter wollen das nicht. Ich hab so viele Geschichten hier gelesen und ich hab das anders in Erinnerung. Das forum hier ist  ja auch nicht nur für väter sondern auch für mütter also eigentlich für eltern. oder?

Ich meine auch das jeder mal einen Fehler macht. Auch mal nen grösseren.
Das wär finde ich sehr schade wenn man nur hier was schreiben dürfte wenn man gerade wie ein löwe um das kind kämpft. Vater ist man ja nicht nur dann sondern auch wenn man das gerade nicht so gut macht. und das kann doch helfen wenn man sich dann hier austauscht und auch mal sagen kann ich hab total Mist gebaut und nicht gleich ausgebut wird.

Ich wünsch mir jeden Falls für meine Tochter das ich mit eurer Hilfe besser verstehen kann und ihr eine Erklährung geben kann die ihr nicht so sehr weh tut wie einfach nur weis nicht und kann ich dir auch nicht sagen. Das ist glaub ich das was es so schlimm macht. Und so ne Gedanken wie das es vielleicht an ihr dann liegt auch wenn ich immer wieder sag das es nicht so ist. Sie sagt zwar immer das sie nicht will das sie den leiblichen Vati sieht weil er ihr getsohln bleiben kann. aber ich hab so im Gefühl das sie sich das doch wünscht. Gerdae jetzt wo der Vati von ihrm Bruder ihr auch schon mal egsagt hat das sie nicht da bei ihm leben kann weil sie doch einen eigene Vater hat und er nur der Vati von ihrem Bruder ist.

Was macht denn nun einen Vater zu einem ? Auch wenn er sich nicht kümmert oder konTakt hat oder ein mag ist er  trozdem Vater. Ich mein fast das es was ist das viel tiefer in uns liegt.

Ein lieben Gruß von der traurigen

Babette
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kuwe
Gast
« Antwort #16 am: 01. Juni 2006, 09:24:47 »

Hallo Babette,

warum Väter aus Bequemlichkeit oder Angst ihre Kinder nicht sehen wollen, konnte ich noch nie nachvollziehen. Mir hat die Mutter förmlich aufgedrängt, aus dem Leben der Kleinen zu verschwinden. Ich habe bis in die heutige Zeit eine Menge Strapazen, Streß und seelischen Schmerz auf mich genommen, damit ich Kontakt zu meiner Tochter habe.
Zur Zeit denke ich trotzdem darüber nach, die Umgänge im Moment auszusetzen. Weil ich sehe, daß meine Tochter von der Mutter verrückt gemacht wird, daß sie sich selber schlecht fühlt, wenn sie den Kontakt zu mir will. Sie wird von der Kindsmutter mittlerweile so meschugge gemacht, daß sie in die Psychiatrie muß.
Ich weiß selber oft nicht, wie ich gewisse Hürden überspringen soll und wie ich wieder einen Draht zu ihr finden kann. Aber ich würde sie nie und nimmer aufgeben....

Gruß Kuwe
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kruemel1
Gast
« Antwort #17 am: 01. Juni 2006, 09:50:48 »

Hallo Bazetta,

deine Frage nach dem warum finde ich sehr interessant da auch ich mich schon öfters mit dieser Frage beschäftigt habe.
Der Vater meines Sohnes hat noch einen Sohn aus erster Ehe, als ich den KV kennengelernt habe wuste ich lange Zeit davon überhaupt nichts, nie hat er auch nur ein Wort davon erwähnt das er mal verheiratet war oder gar einen Sohn hat.

Ganz plötzlich während einer Besprechung sagte er als ich damals bei der Geburt meines Sohnes dabei war...Den Beteiligten in der Runde viel spontan die Kinnlade nach unten.

Später als die Beziehung zu ihm enger wurde sprach ich ihn darauf an ob er denn Kontakt zu seinem Kind hätte..als Antwort bekam ich das er seinen Sohn das letzte mal gesehen hat da war der Kleine 9 Monate alt, zu dem Zeitpunkt meiner Frage war er dann schon 11!

Um Kontakt bemüht hatte er sich wohl nur kurzfristig, danach war ihm das für den Sohn zu stressig schliesslich hätte der Kleine schon mit nem neuen Lg der Mutter zusammengelebt.

Wenn der Sohn irgendwann mal Kontakt haben wolle könne er das ja tun.

Das tat der Sohn dann auch tatsächlich anlässlich seiner Konfirmation (genau in dem Jahr indem der KV zum zweitenmal Vater eines Sohnes wurde!) zu der er seinen leiblichen Vater, samt Lg einlud.
Der KV nahm diese Einladung auch an und ging dort hin.
Auf meine spätere Frage ob sich denn nochmal Kontakt daraus entwickelt hätte verneinte er dieses.
Der Sohn hat sich dann nochmal per Email gemeldet da war er dann schon 16 und hat sich erneut mit seinem Vater getroffen diesmal ganz alleine für einen Tag.

Seitdem war nichts mehr.

Der KV erklärte mir mal das er zu seinem Sohn keine Bindung hat, auch nicht als sie noch zusammengelebt hätten da sie mit dem Kind ständig unterwegs war und er viel gearbeitet hat.

Für ihn sei dieses Kind nichts anderes als andere Kinder die er irgendwo sieht.

Vielleicht ist das auch der Knackpunkt bazetta, wir sehen das aus der Sicht der Menschen die sehr an ihrem Kind hängen und es lieben.

Wir empfinden körperlichen Schmerz schon beim Gedanken daran uns von ihnen trennen zu müssen.

Vater oder Mutter sein ist halt nicht genetisch verankert sondern das muss man lernen und leben.

Gruss Kruemel1


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Wolfsfrau
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ausgeschieden


« Antwort #18 am: 01. Juni 2006, 10:40:29 »

Hi @all,

sehr interessantes Thema.

In der letzten Zeit denke ich häufiger über das Paradoxum nach, wenn die Mütter (oder Väter) dem Umgangselternteil es so richtig schwer machen, dass dann die Umgangselternteile auch richtig kämpfen und darunter leiden, wenn sie ihre Kinder nicht sehen. Wenn die Betreuungselternteile aber wohlwollend und konstruktiv an einen möglichen Umgang gehen, werden meiner Erfahrung nach, die Umgänge weniger, bzw. finden dann gar nicht mehr statt.

In meinem Fall hat der Vater meines Sohnes sich verabschiedet, als ihm beim ersten Besuch aufgefallen ist, dass sein Sohn (damals 10 Monate alt) ja anstrengend sei (dabei war der zu der Zeit superlieb). Danach hat der Vater die Besuche komplett eingestellt, und war selbst nicht zu Kontakten zu bewegen, wenn ich ihm das Kind gebracht und abgeholt habe oder die Anreise/Unterkunft/Mehrkosten bezahlt und organisiert habe. Der Vater musste dann den einen Besuch seines Sohnes leider zwei Tage vorher absagen, weil ihm spontan eingefallen ist, dass er mit seiner Geliebten Urlaub auf den Seychellen gebucht hat... oder er sagte den gemeinsamen Urlaub mit seinem Sohn ab, weil er angeblich am ersten Weihnachtsfeiertag eine Kur antreten musste.  c

Weder finanziell noch moralisch ist dieser Vater seiner Verantwortung nachgekommen und das lag mit Sicherheit nicht daran, dass ich das versucht hätte zu verhindern, weiss Gott nicht.

Warum? Laut den Aussagen des Vaters (von meinem Sohn wiedergegeben), wäre ich sowieso nur auf sein Geld aus (ich habe auf Unterhalt komplett verzichtet, den KU musste ich für meinen Sohn erstreiten und hab ihn dennoch nicht bekommen... aber das ist eine andere Geschichte).

Lange Rede, kurzer Sinn
mir bleibt der wahre Grund verwehrt, warum manche Väter sich so und andere sich wiederum so verhalten...

Herzliche Grüße
Wolfsfrau
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« Antwort #19 am: 01. Juni 2006, 10:45:38 »

Hallo Bazetta,

es kommt bei diesem Thema "Kein Kontakt mehr" immer auch auf die Sichtweise an.
Aus Sicht der Ex meines Mannes heißt es bestimmt auch, er hat keinen Kontakt mehr zu den Kindern.
Aus seiner Sicht, hat er einfach keine Chance.

Nach 5 Jahren Krieg, Streit, Hass, Erniedrigungen und sonstigen Aktionen hat die Ex es geschafft, dass der eigene Vater mit seinen Kindern (w 12 J./m 14 J.) nur noch 1 x in der Woche telefonischen Kontakt hat (kurz und knapp - wie gehts, was macht die Schule, tschüß) Kommen will keiner zu uns. Mein Mann hat aufgegeben!!! Die Kinder sich von ihm/uns komplett entfremdet.

Es hört sich schlimm an, aber ich glaube es ist zur Zeit für alle das Beste.
Die Ex hat es genauso gewollt, aber jetzt heißt es, er kümmert sich nicht.

Ich kann einfach nicht glauben, dass es Väter gibt, die einfach so, ohne Grund keinen Kontakt wollen. Irgend etwas ist
immer passiert oder vorgefallen.
Jeder geht damit anders um. Die einen Kämpfen wie Löwen, sind stark - die anderen können irgendwann nicht mehr!

LG
coco

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midnightwish
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« Antwort #20 am: 01. Juni 2006, 10:54:30 »

 
Zitat
Für ihn sei dieses Kind nichts anderes als andere Kinder die er irgendwo sieht.

Vielleicht ist das auch der Knackpunkt bazetta, wir sehen das aus der Sicht der Menschen die sehr an ihrem Kind hängen und es lieben.


Ein interessatner Aspekt, der mir noch nie bewußt geworden war. Es stimmt schon das manche Väter keine Bindung zu ihren Kindern aufbauen konnten (die Gründe dafür sind sicher vielfältig). Klar fehlt ihnen dadurch der Kontakt nicht. Aber der könnte sich ja aufbauen lassen, wenn man mal irgendwie gefühlsmäßig an den entsprechenden Vater rankommt.

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« Antwort #21 am: 01. Juni 2006, 11:02:37 »

@ midnihtwish

Ich bin fest der Meinung das auch hier alles im Wohlwollen der Mutter liegt.
Mein Ex hat sich während der gemeinsamen Ehe auch nicht viel aus unseren Kindern gemacht. Da wir aber seit der Scheidung Freunde sind hat er sich einen guten Kontakt aufgebaut. Es läuft prima.

Mein Mann hatte schon wärend der Ehe nie die Chance einen Kontakt zu seinen Kindern zu entwickeln. Seine Ex sieht die Kinder nur für sich. Jetzt ist deshalb überhaupt nichts mehr drin. Die totale Entfremdung.

Man kann sich kaum vorstellen welche Macht so eine Mutter/Frau hat. Ich könnte auch dafür sorgen, dass meine Kinder nicht mehr zu ihrem Vater wollen, aber warum?Huch

Es ist schwer für einen Vater einen Kontakt wieder herzustellen. Mein Mann sieht da zur Zeit gar keine Chance.

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achhja
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« Antwort #22 am: 01. Juni 2006, 11:06:36 »

Zitat
Ich kann einfach nicht glauben, dass es Väter gibt, die einfach so, ohne Grund keinen Kontakt wollen. Irgend etwas ist
immer passiert oder vorgefallen.


Es reicht schon, dass man schwanger wird, das Kind bekommt und das dem KV trotz aller anderslautender Aussagen peinlich ist.
Und er dieses Kind als "schwersten Fehler seines Lebens" bezeichnet.  gun

Was hat er nicht alles angekündigt, wie er sich kümmern wird.

Ich hab mittlerweile auch keine Lust mehr, immer und immer wieder Kompromisse zu schliessen. Es reicht jetzt. Seine Ankündigung, sich alle 4 Wochen kümmern zu wollen, hat er einmal !!! durchgehalten.
Verspricht anzurufen mit Datumsangabe und meldet sich nicht.

Ist mir jetzt scheissegal. Ich sehe, wie enttäuscht und verletzt mein Kind ist und bin nicht mehr bereit, dem Vater auch noch finanziell entgegenkommen zu wollen  - er wollte sie bei sich melden, wenn sie 17 ist, also in 4 Jahren, um den Unterhalt zu sparen.
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bengel
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« Antwort #23 am: 01. Juni 2006, 11:07:25 »

Ihr lieben,

ich möchte noch einen anderen aspekt in die diskussion bringen.

meine ex hatte damals einen extremen kinderwunsch. was führte dazu, das sie sich so unter druck gesetzt hat, dass bei allem "über" die erste schwangerschaft 3 jahre auf sich warten liess. es waren zwillinge, die wir dann leider im 7. monat verloren haben. ein schwerer schlag für alle.

glücklicherweise wurde sie danach aber sofort wieder schwanger und unsere erste tochter kam zur welt. sie kümmerte sich extensiv um das kind und ich kam mir wie das 5. rad am wagen vor. das hielt auch an, als unsere 2. tochter 4 jahre später geboren wurde. sie behandelte und behandelt die kinder bis heute als ihr persönliches eigentum. deshalb habe ich zu der grossen, trotz intensivsten bemühens nicht die bindung, die eigentlich sein sollte. versteht mich nicht falsch, ich liebe beide kinder von herzen, aber es war extrem schwer, gerade nach der trennung, nachdem die kinder aus der sicht meiner ex endgültig in ihren persönlichen besitz gewandert waren, eine normale vater/töchter beziehung herzustellen.

ganz ehrlich. wenn ich dieses forum nicht gehabt hätte damals, hätte ich bei der grossen auch aufgegeben.

liebe grüsse

bengel


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elwu
Gast
« Antwort #24 am: 01. Juni 2006, 11:09:18 »

Zitat
Ich bin nicht zu einem neuen lover abgedüst [...]

Ausser du siehst es als egoistisch an, das eine Frau einen Partner möchte der Familie lebt und nicht einen Mann der Karriere machen will und die Familie nur als notwendig für die Karriere ansieht

Scher nicht immer alle Frauen über einen Kamm, ich mache es mit Männern ja auch nicht

[Editiert am 31/5/2006 von midnightwish]


Hi,

1) habe ich das mit dem Lover als abstraktes Beispiel genannt, nicht auf dich bezogen. Zieh dir nicht jeden Schuh an der nicht für dich hingestellt wird.

2) Deine Beweggründe zur Trennung erscheinen nicht wirklich unegoistisch, jedenfalls kann man an dem was du schreibst nicht feststellen, dass du die Interessen der Kids oder deines Ex  bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt hast.

3) Wo schere ich 'immer' und 'alle' Frauen über einen Kamm? Du mögest freundlicherweise genauer lesen und mir nichts aufs Keyboard legen was da nicht herkommt.

cya,

elwu
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