Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Urteile auf RECHTplus
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Uns empfehlen
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

Studie - Mitmachen


Linkpartner


vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das achte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 10:36:56 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe
Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Umgang mit Sohn  (Gelesen 2383 mal)
lonesomewolf
_lonesomewulf
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 957



« Antwort #25 am: 22. Mai 2006, 19:51:16 »

Zitat
Um es mal kurz zu fassen, das Gespräch dauerte noch endlos lange und am Ende hab ich meinen Sohn gefragt, ob er nicht online mal einen Test machen wolle, wo es um die Frage geht "Bin ich Alkoholiker bzw könnte ich einer werden". Er willigte ein, die Fragen so zu beantworten wie er es aus seiner Sicht sieht, also so wie sein Vater sich gibt. Das Ergebnis war natürlich im roten Bereich wie zu erwarten und mein Sohn brach weinend zusammen.  


links rein, rechts raus?

m.e. ist es angekommen
Gespeichert

wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun

(j.b.molière)
kuwe
Gast
« Antwort #26 am: 22. Mai 2006, 20:01:14 »

Zitat:Ich bin mir nicht sicher ob er kapiert hat wie ernst das alles ist .Zitat Ende...


Hmh,  dann doch bitte zu Ende zitieren, ok?!



Wenn sich die Mutter schon nicht sicher ist, dann sind wir hier im Forum es ganz bestimmt....

Gruß Kuwe
Gespeichert
Milan
Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.380



« Antwort #27 am: 22. Mai 2006, 22:36:50 »

Ich noch mal ... mal wieder als Schwarzmaler.

Ich sage Dir - Du hast KEINE CHANCE. Vergiss es. No way. Never. Niemals. Nie. Auch Dein Sohn hat keine Chance, denn er heisst nicht Alkohol.

Die brauchen rohe Gewalt. Du musst ihnen alles entziehen, was sie trägt. Sie müssen fallen, tage- und wochenlang und dann so heftig aufprallen, dass sie fast tot sind. DANN erst sind sie in die Lage versetzt sich selbst zu helfen indem sie sich Hilfe holen. Niemand dem es gut geht wird freiwillig in eine Entzugsklinik gehen. Wozu denn? Es geht ihm doch blendend mit seinem Gesöff. Erst wenn es ihm dreckig geht, dann geht es wieder bergauf. Vorher nicht.

Deinem Sohn musst Du reinen Wein einschenken. Sein Vater ist totkrank und er ist nicht der, den er für seinen Vater hält. Sein Vater ist ein Zombie und hat gegebenenfalls -je nach aktuellem Stadium- noch eine Lebenserwartung von max 20-25 Jahre. DAS musst Du ihm natürlich nicht sagen. Aber das muss DIR klar sein.

Der Mann ist eigentlich bereits tot, er hats nur noch nicht bemerkt. Und er zieht jeden mit rein, der ihn liebt.

Milan

Gespeichert

kuwe
Gast
« Antwort #28 am: 22. Mai 2006, 23:53:45 »

@ Milan

Ich sehe das Problem eher bei dem Sohn als bei dem Vater. Der KV wird mit allen Wassern gewaschen sein und selbst gegen die beschriebenen Konsequenzen resistent sein, solange er noch ein Umfeld hat, daß ihn trägt bzw. erträgt. Wichtig ist eher, daß der Junge nicht in den Kreislauf reingerät und in Kürze dann sein erstes Bierchen zusammen mit Papa trinkt....und das womöglich auch noch toll findet.
Wenn das Umdenken bei dem Sohn geklappt hat, dann ist das vielleicht was, was den Alten zum Umdenken zwingen könnte.
Aber sonst sehe ich eigentlich wenig Sinn darin , auf den KV einzuwirken. Der ist über 18 und der weiß: Wer sich in Gefahr begibt, der kommt drin um....
Und da spreche ich aus Erfahrung ..ich lebe aber noch...

Gruß Kuwe
Gespeichert
mondlichtlein
Schon was gesagt
*
Beiträge: 16



« Antwort #29 am: 23. Mai 2006, 07:15:59 »

Hi ihr lieben...

ich bin mir schon sicher, dass er etwas verstanden hat, denn seine Std PC Zeit, wo er eigentlich was für die Schule tun sollte hat er Seiten aufgesucht bezügl. Alkoholsucht !

Ihm einfach um die Ohren zu hauen, dass sein Vater totkrank ist halte ich bei meinem Sohn für sehr gefährlich, er hat schon ne Menge mitgemacht und selbst wenn nicht, so ist er ein Kind und muss unter psychologischer Betreuung leider verstehen lernen, dass sein Vater nicht mehr in der Lage ist ihm gerecht zu werden, mit seinen Wünschen und Bedürfnissen.

Das mögen sicherlich wieder die Samthandschuhe einer Mutter sein, aber das möchte ich in dem Bezug auch nicht ablegen, denn ich habe eine Menge allein schon bewirken können bei meinem Sohn und durch meinen Freund noch viel mehr. Ich bin froh, dass er einen Ort hat wo er sich wohlfühlt und wo er immer hin kann und wo er weiss, dass ihm dort nichts passiert.

Gestern hab ich noch mit dem Klassenlehrer gesprochen und ihn darüber informiert, dass mein Sohn am Donnerstag nicht in der Schule war, weil er gesundh. Probleme hatte, sondern weil er mit 2 Std Schlaf nicht auskommt und sein Vater sich von Mittwoch auf Donnerstag hat voll laufen lassen.

Er wollte umgehend mit ihm Kontak aufnehmen, aber da ich gestern Rücksprache mit einem Betroffenen hatte , kam ich auch zu der Einsicht, dass es gefährlich ist ohne Vorkenntnisse einem Alkoholkranken mit den Folgen zu konfrontieren. Das wird man auf jeden Fall tun müssen, aber bis dahin möchte ich meinen Sohn von anderen Seiten gestärkt bekommen, damit er sich nicht für die Folgen ( zum Beispiel besoffen vor einen Baum fahren ... ) verantwortlich fühlt. Das würde ihn kaputt machen.....

Dabei ist mir der Kindesvater ziemlich egal, mag sich schlimm anhören, aber da hört die Hilfsbereitschaft halt auf und ich bin auch der Ansicht, dass ein *normalsterblicher* einem so kranken nicht helfen kann.

Was mich betrifft, so bin ich ziemlich alle, denn gestern kamen noch andere Dinge dazu , von einer ganz anderen Seite und ich hoffe ich hab einfach genug Kraft um da gesund heraus zu kommen.

Dankeschön für die lieben Antworten und ich werde sicherlich, sofern ihr nicht gelangweilt überm Gartenzaun hängt weiter berichten *g*.

sonja
Gespeichert
Milan
Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.380



« Antwort #30 am: 23. Mai 2006, 08:40:08 »

Moin!

Es gibt super Therapeuten für Kids im Alter Deines Sohnes. Vielleicht sprichst Du mal mit ihm, ob er da alleine oder mit Dir hingehen möchte. Dort würde er wahrscheinlich sehr behutsam an die Realität geführt und gleichzeitig Hebel kennen lernen, mit denen er es sich selbst erleichtern kann.

Wenn er selbst aber schon Alkoholikersites besucht, dann hat er den Braten scion gerochen und hat offene Fragen zu dem Thema. Er braucht jetzt wohl jemanden, der ihm die beantwortet. Oft sind neutrale Personen dafür besser geeignet als nahestehende.

Sag ihm alles. Aber hüll ihn in die Wahrheit, als wäre sie eine warme Decke. Er hat ne schwere Zeit vor sich und braucht jetzt helfende Hände und verständisvolle Köpfe um sich herum. Kontakt zum KV kann im Moment wohl eher nur zur Abschreckung dienen und als Negativbeispiel. Leider. Mehr wird von dem Säufer aber nicht mehr kommen.

Milan
Gespeichert

suffering_d
eingeschränkt
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 819

Letzte Verwarnung kassiert


« Antwort #31 am: 23. Mai 2006, 08:46:08 »

Zitat
Ich noch mal ... mal wieder als Schwarzmaler.

Ich sage Dir - Du hast KEINE CHANCE. Vergiss es. No way. Never. Niemals. Nie. Auch Dein Sohn hat keine Chance, denn er heisst nicht Alkohol.

Die brauchen rohe Gewalt. Du musst ihnen alles entziehen, was sie trägt. Sie müssen fallen, tage- und wochenlang und dann so heftig aufprallen, dass sie fast tot sind. DANN erst sind sie in die Lage versetzt sich selbst zu helfen indem sie sich Hilfe holen. Niemand dem es gut geht wird freiwillig in eine Entzugsklinik gehen. Wozu denn? Es geht ihm doch blendend mit seinem Gesöff. Erst wenn es ihm dreckig geht, dann geht es wieder bergauf. Vorher nicht.

Deinem Sohn musst Du reinen Wein einschenken. Sein Vater ist totkrank und er ist nicht der, den er für seinen Vater hält. Sein Vater ist ein Zombie und hat gegebenenfalls -je nach aktuellem Stadium- noch eine Lebenserwartung von max 20-25 Jahre. DAS musst Du ihm natürlich nicht sagen. Aber das muss DIR klar sein.

Der Mann ist eigentlich bereits tot, er hats nur noch nicht bemerkt. Und er zieht jeden mit rein, der ihn liebt.

Milan

 

Astreines Post, allerdings würde ich dem Sohn beibringen wie es ist, nämlich das sein Vater in Begriff ist sich totzusaufen. Dann würde ich den Sohn bitten einen Brief an seinen Vater zu schreiben ....
Weiters würde ich mit dem Sohn einen Termin in einer Suchtklinik ausmachen, Alkoholiker die erkannt haben, das sie Alkoholiker sind sind ziemlich offen ihren Weg anderen mitzuteilen und sie vor Schaden zu bewahren.
Das ganze Programm würde ich bei dem Sohn auffahren, es nutzt kein Schönreden, wie es beim Vater ganz gut funktioniert, ein paar Bier sind okay etc.

Zeigt ihm das Grauen mit all seinen Facetten, das ist meine message die ich aus einem sehr guten Grund hier schreibe.

Ich wünsche Euch, besonders eurem Sohn alles, alles Gute.

Nachdenklicher Gruss aus Wien
Gespeichert
mondlichtlein
Schon was gesagt
*
Beiträge: 16



« Antwort #32 am: 23. Mai 2006, 08:52:12 »

Zitat
Moin!

Es gibt super Therapeuten für Kids im Alter Deines Sohnes. Vielleicht sprichst Du mal mit ihm, ob er da alleine oder mit Dir hingehen möchte. Dort würde er wahrscheinlich sehr behutsam an die Realität geführt und gleichzeitig Hebel kennen lernen, mit denen er es sich selbst erleichtern kann.

Wenn er selbst aber schon Alkoholikersites besucht, dann hat er den Braten scion gerochen und hat offene Fragen zu dem Thema. Er braucht jetzt wohl jemanden, der ihm die beantwortet. Oft sind neutrale Personen dafür besser geeignet als nahestehende.

Sag ihm alles. Aber hüll ihn in die Wahrheit, als wäre sie eine warme Decke. Er hat ne schwere Zeit vor sich und braucht jetzt helfende Hände und verständisvolle Köpfe um sich herum. Kontakt zum KV kann im Moment wohl eher nur zur Abschreckung dienen und als Negativbeispiel. Leider. Mehr wird von dem Säufer aber nicht mehr kommen.

Milan


Ich muss leider über den Schulpsychologen gehen weil er keinem anderen mehr vertraut, er hat einfach keinen Bock mehr auf die tollen Leute mit Titel, weil die meisten ihm auch in anderen Zeiten nicht ernst genug genommen haben. Aber das ist eine andere Sache.

Mit einer neutralen Person bin ich im Moment noch in Kontakt ( ein trockener ,der seine Kids allein erzieht ).
Ich brauche die Sichtweise anderer Enorm , weil ich denke, dass man einfach zuviele Fehler aus Liebe macht.

Danke für deinen Beitrag!

sonja
Gespeichert
mondlichtlein
Schon was gesagt
*
Beiträge: 16



« Antwort #33 am: 23. Mai 2006, 08:56:00 »

Zitat
 
Astreines Post, allerdings würde ich dem Sohn beibringen wie es ist, nämlich das sein Vater in Begriff ist sich totzusaufen. Dann würde ich den Sohn bitten einen Brief an seinen Vater zu schreiben ....
 
 
Ich wünsche Euch, besonders eurem Sohn alles, alles Gute.

Nachdenklicher Gruss aus Wien


Ich würde nie meinen Sohn bitten einen Brief zu schreiben,denn ich mache ihn nicht auch noch zu meinem Spielball, so wie sein Dad das macht! Wenn er schreiben möchte, so würde er das tun und ich ihn nicht davonabhalten,aber dazu bringen würde ich ihn nicht wollen.

Kinderseelen sind was sehr wertvolles und da kann ich im Moment nicht nachvollziehen warum man da mit Hammer und Meißel ransoll,obgar es auch Feininstrumente gibt , was vielleicht mehr Zeit braucht, aber meinen Sohn nicht kaputt macht.

lieben Dank für dein Posting

sonja
Gespeichert
suffering_d
eingeschränkt
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 819

Letzte Verwarnung kassiert


« Antwort #34 am: 23. Mai 2006, 09:01:35 »

Du bist zu weich, entschuldigung, aber das ist so. So geht das nicht weiter, Du hilfst Deinem Sohn nicht wenn Du versuchst behutsam mit diesem enormen Problem umzugehen. Wieso sagst Du Deinem Sohn nicht, ob er nicht mal seine Gedanken zu seinem Vater aufschreiben möchte, diese Gedanken liest selbstverständlich nur der Vater?

Sag ihm das so wie es ist! Es gibt keine Schönrederei, das muss knallhart sitzen. Dein Sohn ist in dem Alter reif genug, aber auch am Anfang seiner Pubertät, oder eben mittendrinn, da werden Weichen gestellt!

Denk nach!

[Editiert am 23/5/2006 von suffering_d]
Gespeichert
suffering_d
eingeschränkt
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 819

Letzte Verwarnung kassiert


« Antwort #35 am: 23. Mai 2006, 09:03:37 »

Wichtig ist auch, das dein Sohn die volle Ergebniskette des Alkoholkonsums kennenlernt. Da hilft wirklich nur Hammer und Meissel, glaub mir.
Gespeichert
mondlichtlein
Schon was gesagt
*
Beiträge: 16



« Antwort #36 am: 23. Mai 2006, 16:32:12 »

Im Augenblick warte ich auf einen Rückruf von einem Berater der auch mit dem Jugendamt und der Schule zusammen arbeite.

Es geht im Moment nicht darum, dass der Vater etwas erfährt, es geht darum,dass ich von kompetenter Seite erfahre wie ich es dem "Vater" von meinem Sohn herüber bringe. Es ist damit zu rechnen,dass er ausrastet und es ist nunmal so, dass er ein Umgangsrecht hat und wenn mein Sohn stundenweise dort ist, möchte ich nicht erleben, dass er mal wieder seine Faust in der Tür verewigt und mein Sohn nen noch grösseren Schaden davon trägt.

Sicherlich ist das Brief schreiben eine Möglichkeit, aber du glaubst doch nicht, dass er den wahr nimmt, geschweige denn Ansatzweise das bißchen Gehirn , was noch übrig ist zum Denken nutzt? Vielleicht kann man den Tipp ja später in die lange Liste der Möglichkeiten für den Seelenfrieden meines Sohnes nutzen!

Danke dir!

sonja



[Editiert am 23/5/2006 von mondlichtlein]
Gespeichert
kuwe
Gast
« Antwort #37 am: 23. Mai 2006, 16:43:34 »

Hi Mondlichtlein, du hast eine Mail

Gruß Kuwe
Gespeichert
kuwe
Gast
« Antwort #38 am: 23. Mai 2006, 16:50:49 »

Hallo Mondlichtlein,

du solltest Vater nicht in Anführungsstriche setzen...sorry, aber da kriege ich die kalte Wut, auch wenn ich denke, daß dein Ex wirklich kein Prachtexemplar unserer Spezies ist....
Ein Vater ist ein Vater....
Wenn er gewalttätig ist, nimm Dir jemanden mit (der natürlich kräftemäßig Paroli bieten kann). Zur Not rufst du vorher bei der Polizei an und versuchst sie dazu zu bekommen, wenigstens in Bereitschaft in der Nähe zu sein. Darauf ist  in meinem Fall die Polizei im letzten Jahr sogar eingegangen, nachdem es zu Gewalttätigkeiten beim Umgang kam seitens des LG der Kindsmutter.
War dann letzten Endes aber nicht nötig.
Einen Brief halte ich denke ich auch für die verkehrte Methode.
Hab ich dummerweise auch jahrelang bei meiner Ex versucht, das fruchtet sowieso nichts....meine Meinung.
Schon gar nicht, wenn er bei der Lektüre schon einen im Timpen hat.
Wünsche Dir, das dir die richtigen Schritte einfallen. Versuche aber bitte, deiner Verachtung für den Typen anders Herr zu werden als sie auch dem Sohn gegenüber zu zeigen, so schwer dir das auch fallen mag.

Alles Gute
Kuwe

Gespeichert
mondlichtlein
Schon was gesagt
*
Beiträge: 16



« Antwort #39 am: 23. Mai 2006, 17:09:11 »

Zitat
Hallo Mondlichtlein,

du solltest Vater nicht in Anführungsstriche setzen...sorry, aber da kriege ich die kalte Wut, auch wenn ich denke, daß dein Ex wirklich kein Prachtexemplar unserer Spezies ist....
Ein Vater ist ein Vater....
Wenn er gewalttätig ist, nimm Dir jemanden mit (der natürlich kräftemäßig Paroli bieten kann). Zur Not rufst du vorher bei der Polizei an und versuchst sie dazu zu bekommen, wenigstens in Bereitschaft in der Nähe zu sein. Darauf ist  in meinem Fall die Polizei im letzten Jahr sogar eingegangen, nachdem es zu Gewalttätigkeiten beim Umgang kam seitens des LG der Kindsmutter.
War dann letzten Endes aber nicht nötig.
Einen Brief halte ich denke ich auch für die verkehrte Methode.
Hab ich dummerweise auch jahrelang bei meiner Ex versucht, das fruchtet sowieso nichts....meine Meinung.
Schon gar nicht, wenn er bei der Lektüre schon einen im Timpen hat.
Wünsche Dir, das dir die richtigen Schritte einfallen. Versuche aber bitte, deiner Verachtung für den Typen anders Herr zu werden als sie auch dem Sohn gegenüber zu zeigen, so schwer dir das auch fallen mag.

Alles Gute
Kuwe

 


Hi Kuwe,

es mag sein, dass es manchem Mann weh tut, wenn er diese Anführungszeichen sieht, aber es ist Fallbezogen,daher möchte ich gern dass es nicht für die Allgemeinheit gesehen wird. Es ist eine Augenblicksituation und somit für mich absolut treffend!

Klar ist er Vater, als solcher wird er auch wieder von meinem Sohn angesehen, wenn er sich dementsprechend verhält und was meine Ansicht angeht , so wird er fü rmich immer jemand bleiben, der mein Leben einen Wendepunkt gegeben hat, der in die tiefste schwarze Gegend ging, die ich keinem wünsche.

Nun bin ich dort endlich heraus und empfinde eine Menge Hass und nein, mein Sohn bekommt von alledem gar nichts mit, denn ich schütze ihn davor und hab dies auch in dem ausführlichen Gespräch getan. Er hat eine andere Ansicht von seinem Vater und das kommt daher, dass er eine ganz andere Sichtweise hat und auch noch Bedürfnisse als Kind.

Danke für die Hinweise mit dem Schutz, falls es nötig wird!

Sonja

Gespeichert
kuwe
Gast
« Antwort #40 am: 23. Mai 2006, 17:16:29 »

Hallo Sonja,

glaub mir, wenn du auf die Anführungsstriche verzichtest, tust du dir auch selbst einen Gefallen. Hier macht das die anwesenden Väter nur irgendwie betroffen....mich eingeschlossen. Genauso wie das hier codierte E-Wort, was hier die meisten schon von ihren Exen vor den Kopf geknallt bekamen.
Dein Exmann schaut hier wahrscheinlich ja sowieso nicht rein, so wie du seinen Tagesablauf schilderst.
Ich bitte Dich dann wegen mir, in Zukunft darauf zu verzichten.
Ich verzichte ja in meinem Fall bei der Mutter auch auf die Anführungszeichen, ohne das es mir dabei anders geht, wenn ich an sie denke.

Gruß Kuwe
Gespeichert
mondlichtlein
Schon was gesagt
*
Beiträge: 16



« Antwort #41 am: 23. Mai 2006, 17:44:27 »

Na wenn es dich so bedrückt, werde ich mich bemühen davon abzusehen. Bezügl. der Wörter für Mütter bin ich da nicht *angreifbar* ;-) Aber könnte ja andere geben, die es Anstössig finden.

sonja
Gespeichert
kuwe
Gast
« Antwort #42 am: 23. Mai 2006, 17:59:23 »

Was meinst du denn? Also "Exe" finde ich nicht despektierlich....wenn ich das posten würde, was ich für die Mutter meiner Tochter empfinde, würde ich garantiert sofort hier gesperrt und hätte außerdem noch den Staatsanwalt auf dem Hals....
Aber die Gedanken sind ja frei....

Gruß Kuwe
Gespeichert
mondlichtlein
Schon was gesagt
*
Beiträge: 16



« Antwort #43 am: 02. Juni 2006, 11:54:30 »

Hi ihr lieben Mitposter :-)

Damit ich dieses Thema auch im Forum abschliessen kann, möchte ich noch
mitteilen, dass ich mich von meinen Samthandschuhen befreit habe und sich nun am Altkleidercontainer jemand anders drüber freuen darf.

Mein Sohn wird eine Gesprächsgruppe für Angehörige von Alkoholkranken besuchen ( er hatte die Wahl zwischen dreien ).

Ein Gespräch hatte ich auch mit seinem Vater, ob er verstanden hat, ist mal dahin gestellt, aber ich habe ihm die Konsequenzen mitgeteilt, wenn er sich nicht an Auflagen hält.

Ich bin auch weiterhin gespannt und werde sicherlich mal wieder berichten, wenn etwas positives oder negatives passiert!

lG

sonja
Gespeichert
DieMystiks
_DieMystiks
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.472


WWW
« Antwort #44 am: 02. Juni 2006, 12:51:50 »



Hallo mondlichtlein,

das liest ich gut und ich denke mehr kannst du nun auch nicht tun.

Ich wünch dir und dem Sohnemann, daß der Weg jetzt der richtige ist.

Weiterhin alles Gute für euch

Lg
Tina
Gespeichert

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
kuwe
Gast
« Antwort #45 am: 02. Juni 2006, 13:42:09 »

Hi ihr lieben Mitposter :-)

Damit ich dieses Thema auch im Forum abschliessen kann, möchte ich noch
mitteilen, dass ich mich von meinen Samthandschuhen befreit habe und sich nun am Altkleidercontainer jemand anders drüber freuen darf.

Mein Sohn wird eine Gesprächsgruppe für Angehörige von Alkoholkranken besuchen ( er hatte die Wahl zwischen dreien ).

Ein Gespräch hatte ich auch mit seinem Vater, ob er verstanden hat, ist mal dahin gestellt, aber ich habe ihm die Konsequenzen mitgeteilt, wenn er sich nicht an Auflagen hält.

Ich bin auch weiterhin gespannt und werde sicherlich mal wieder berichten, wenn etwas positives oder negatives passiert!

lG

--------------------------------------------------------------------------
@Mondlichtlein
Gut gemacht, vielleicht kommt jetzt in seinem Suffkopp auch was anderes in Bewegung, als woher er sein nächstes Flüssigbrot kriegt....

Pistole an die Brust, war auch meine Rede.
Und der Kleine wird auch irgendwann verstehen, was du ihm Gutes damit getan hast....

Hut ab, Respekt und alles Gute thumbup  

Gruß Kuwe

[Editiert am 2/6/2006 von kuwe]
Gespeichert
Milan
Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.380



« Antwort #46 am: 02. Juni 2006, 21:00:21 »

Super! Nun stimmt die Marschrichtung. Es ist richtig, daß Dein Sohn bald mit Leidgenossen zusammen kommt und die ganze Geschichte erfährt. Denn wie soll er lernen mit der Wirklichkeit umzugehen, wenn man sie ihm verschweigt...?

Aber vergiss nicht - das ist nur der Anfang!!!

Milan
Gespeichert

mondlichtlein
Schon was gesagt
*
Beiträge: 16



« Antwort #47 am: 03. Juni 2006, 10:46:52 »

Zitat


Aber vergiss nicht - das ist nur der Anfang!!!

Milan


Wieso erst der Anfang?

sonja
Gespeichert
Milan
Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.380



« Antwort #48 am: 03. Juni 2006, 11:15:40 »

Hi!

Weil alles, das mit einem Alkoholiker zu tun hat mit Entwicklung verbunden ist und man in vielen kleinen Schrittchen voran kommt. Nicht mit einem einzigen großen Sprung.

Du wirst ja jetzt nicht selbst annehmen, daß Ihr alle "gerettet" seid, weil Dein Sohn bald in eine Gruppe gehen wird und Dein Ex in Folge zum Entzug marschiert und alles ganz toll ist. Es wird erste Stützen geben und er lernt besser damit umzugehen, daraus entwickelt sich etwas Neues, und daraus auch wieder ... und so weiter.

DAS meinte ich mit "Das ist nur der Anfang".

Milan
Gespeichert

mondlichtlein
Schon was gesagt
*
Beiträge: 16



« Antwort #49 am: 03. Juni 2006, 11:52:35 »

Wenn du die Entwicklung von meinem Sohn meinst, geb ich dir recht, jegliche andere, ob er nun Therapie macht oder nicht geht mir am ......... vorbei, das hab ich ihm heute auch noch mal gesagt am telefon.

sonja
Gespeichert
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Milan)  |  Thema: Umgang mit Sohn
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2012 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Erste Hilfe | Unterhaltsrechtliche Leitlinien
Aufsätze, Urteile, Studien, Informationen zum Familienrecht | Lexikon Familienrecht | Abkürzungen Familienrecht | Sonderbedarf
Urteile Ehegattenunterhalt | Urteile Kindesunterhalt | Urteile Sorgerecht | Urteile Umgangsrecht | Urteile Versorgungsausgleich | Urteile Zugewinnausgleich
Forum Umgangsrecht | Forum Sorgerecht | Forum Unterhaltsrecht | Forum Behörden/Gerichte | Forum Politik/Gesellschaft/Soziales

 

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team