1-3 Tage nach meinem Auszug habe ich eine Mikrowelle für meine Ex abgeholt und bezahlt. Abgeliefert, fertig. Geld wird überwiesen hiess es. Wurde nur nie gemacht. Also mahnte ich an, war ein teures Stück. Nur Lachen, mehr nicht.
Dann erscheine ich zweimal vor ihrer Haustür um die Kids zum WE zu holen. Bei mir fangen die Ferien laut öffentlichen Kalendern am ersten Nichtschultag an. Die Kids bekam ich nicht. "Ferien fangen am Freitag an". Ich bekam die Kids nicht zu sehen. 5 Wochen lang.
Also, ich nicht faul, kürze die AnlageU-Erstattung um Mickiwelle und Fahrtkosten für die WE.
Großes Getobe, Drohen, Beschimpfungen etc. Eine Klage flattert rein

. Endlich bekomme ich die Quittung zu sehen, hab zu hoch geschätzt, Differenz wird sofort von mir bezahlt. Antwort an das AG Moers. Die Klagen weiter. Ich mache einen Gegenvorschlag, Treffen beim JA und Regelung der Ferienzeiten, dann verzichte ich auf Ersatz der Fahrtkosten. Gegenseite besteht auf Verhandlung und Verurteilung dieser "Gefahr für die alleinerziehende Frau mit zwei kleinen Kindern". Ich denke der RA meint mich.
Vor zwei Wochen bin ich noch einem Prozessbetrug entgegen gekommen und hab einen Ford KA der nachweislich 8 Monate und 20000km älter gemacht wurde mit über 1000€ unter Schätzgutachten akzeptiert und mich gleichzeitig an einer 1000€ Reparatur beteiligt. Und jetzt stehe ich für 350€ vor dem Kadi.
Übrigens, vom Hausrat (175qm) habe ich einen Schrank, zwei Betten aus dem Keller und eine Essecke aus meiner Studentenzeit bekommen. Achso, das Motorrad auch und einige Werkzeuge, Wert gesamt ca. 6000€. Den Hausrat schätze ich auf ca 50000€.
Wie krank muss man sein sowas anzuzetteln? Hat jemand sowas schon mal erlebt? Muss ich mir Sorgen machen? Für mich ist das Recht klar, nur solange der Richter kein Recht gesprochen hat, ist garnichts klar, so meine Erfahrung.
[Editiert am 16/3/2004 von bigbaer]
[Editiert am 16/3/2004 von bigbaer]