Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Urteile auf RECHTplus
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Uns empfehlen
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

Studie - Mitmachen


Linkpartner


vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das achte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 14:33:49 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Sorgerecht (Moderator: 82Marco)  |  Thema: alleinige sorgerecht
Seiten: [1] 2 3   Nach unten
Drucken
Autor Thema: alleinige sorgerecht  (Gelesen 3573 mal)
seni0re
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« am: 20. Februar 2006, 22:37:53 »

hallo!
ich habe folgendes problem und halt ne frage dazu.
ich bin seid dezember 05 von meiner ex freundin getrennt, wir haben eine 17monate alte tochter, die bei ihr lebt und ich bekomme sie zur zeit alle 2 wochen von samstag-sonntag nachmittag zu mir.
ich spiele als hobby fußball und würde die kleine dann halt 2-3std in der zeit zu der oma geben, wo die kleine auch sehr gerne ist und sich wirkich wohl fühlt.
doch damit ist meine ex nicht einverstanden, sie will mir vorschreiben,dass ich mein hobby ad acta lege und nicht die kleine "abscheibe" wie sie es ausdrückt...
darauf hin hbe ich ihr angeboten sie von freitags bis sonntags zu nehmen und dann die 3 std fußball zwischendurch und ich hätte trotzdem mehr zeit mit der kleinen als nur samstag und sonntag nachmittag...
aber das will sie nicht, ich denke sie kommt damit nicht klar, dass ich wieder ein "normales" leben führe und sie nicht...

mich interessiert jetzt wie meine besuchschancen stehen, wenn die sache vor gericht geht, wil mit ihr absolut nicht zu reden ist!?
Gespeichert
AndreaDD
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.533


« Antwort #1 am: 20. Februar 2006, 23:13:45 »

Hallo SeniOre,

ein bißchen ist das wie pokern. Eigentlich hast du das Recht und die Mutter nicht das Recht, dir die Umgangswochenenden vorzuschreiben, aber...

ihr seid noch nicht so lange getrennt und es ist prima, dass ihr euch soweit einvernehmlich einigen konntet und das Umgangsrecht funktioniert. Sei froh darüber, du wirst hier viele Geschichten lesen können, die anders ausgegangen sind. Gerade bei einem so kleinen Kind sind die §§ oft zahnlose Papiertiger, die dir nicht helfen werden, wenn die Mutter beschließt, den Umgang streitig zu machen. Dank unserer Gesetze sitzen die Mütter da am längeren Hebel, besonders wenn ihr nicht verheiratet wart und es können Monate und Jahre vergehen, bis du dein Recht in die Tat umsetzen kannst.

Ich kann sehr gut verstehen, dass dir dein Sport am Herzen liegt, aber ich würde keine Eskalationen provozieren. Mach lieber Kinder-Wochenenden für's Kind.

Liebe Grüße
Andrea
Gespeichert

Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
krieger
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 205



« Antwort #2 am: 21. Februar 2006, 07:23:36 »

morjen,
deine mutter, die oma des kindes, hat auch ein umgangsrecht zu ihrem enkelkind.

warum erzählst du deiner ex das du euer kind fürs spiel "abgibst"?
und was wäre wenn deine mutter auf dem platz aufs kind aufpaßt?
Gespeichert

Dass wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung.
Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.

Erich Kästner
seni0re
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« Antwort #3 am: 21. Februar 2006, 07:46:17 »

eigentlich wollte ich ihr das nicht erzählen, aber da ich sieses wochenende sonntag um 15uhr spiele und ich sie jeden sonntag um 15uhr zurück bringen soll hätte sich das überschnitten und ich gefragt ob das in ordnung ist, wenn meine mutter sie dann halt zurück bringt!?
meine mutter würde mit der kleinen bei heimspielen sicher auch auf den sportplatz kommen, nur bei auswärtsspielen denke ich eher nicht...
es geht von der mutter ganz klar sichtbar hervor, dass sie mir das nicht gönnt, dass ich wieder ein " normales leben " führe... das stinkt ihr!
und nun möchte ich einfach wissen, was mich erwartet, wenn die sache vor gericht geht!?
anders ist mit ihr leide nicht mehr zu reden... Traurig
Gespeichert
DeepThought
Owner & Fast-alles-Versteher
Administrator
*******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.055



WWW
« Antwort #4 am: 21. Februar 2006, 07:54:28 »

Moin,

Zitat
und nun möchte ich einfach wissen, was mich erwartet, wenn die sache vor gericht geht!?
Der Richter wird mehr als nur verärgert sein. Aus nachvollziehbarem Grund. Er hat zwei Eltern vor sich sitzen. Der Umgang klappt alle 14 Tage ohne dass Ämter oder Gerichte bemüht werden mussten. Der eine Bollerkopp will unbedingt Fußball spielen. Der andere Bollerkopp will das Kind durchgängig betreut wissen. Was soll der Richter entscheiden? Zudem: Bevor ihr nicht ein Vermittlungsgespräch beim JA wahrgenommen habt, wird er die Klage sehr wahrscheinlich eh ablehnen.

So ganz grundsätzlich würde mich interessieren, wie du die Klage formulieren (lassen) willst (...wird beantragt, das Kind während der Spieldauer durch die Eltern des Kindesvaters betreuen zu lassen.)??

DeepThought
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
seni0re
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« Antwort #5 am: 21. Februar 2006, 07:59:54 »

es geht ihr nicht um die durchgängige betreuung unserer tochter...
das wäre absolut kein problem, es geht ihr nur darum mir zu zeigen, dass sie mich in der hand hat!!
normalerweise war die kleine jeden dienstag nachmittag bei meiner mutter(oma), da sie nen 400euro job hatte und den hat sie nun nicht mehr, da habe ich sie gefragt ob es nicht weiterhin so sein kann, dass die kleine dienstag nachmittag bei ihrer oma ist (wo sie auch wirklich gerne ist)!? aber nein, dass tut ja jetzt nicht mehr not...
das ist ein reines machtspiel was sie treibt...
es geht ihr auch nicht um die zeit, die ich mit der kleinen verbringen (zu wenig oder wie auch immer) sondern sie will nicht,dass ich mein leben in gewisser weise weiterleben kann wenn selbst die kleine da ist...
sie machts ja nicht anders...die kleine ist auch jeden tag 1 1/2std bei opa oder anderen kindern auf dem reiterhof von ihrem papa und sie reitet dann ihr pferd...aber, bei ihr ist das alles kein problem....

[Editiert am 21/2/2006 von seni0re]
Gespeichert
seni0re
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« Antwort #6 am: 21. Februar 2006, 08:03:00 »

eventuell denkt sie ja sogar um, wenn ich mit ihr darüber spreche zum anwalt zu gehen um zu versuchen das besuchsrecht so durchzubringen...
aber da möchte ich vorher halt einfach wissen was mich erwartet, womit ich rechnen muß usw.
Gespeichert
DeepThought
Owner & Fast-alles-Versteher
Administrator
*******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.055



WWW
« Antwort #7 am: 21. Februar 2006, 08:05:41 »

*ups* Ich hoffe, meine Ausführungen hast du als meine Meinung empfunden. Ich habe dir nur versucht darzustellen, wie Richter denken (könnten).

Zitat
das wäre absolut kein problem, es geht ihr nur darum mir zu zeigen, dass sie mich in der hand hat!!
Jep, und du musst lernen hiermit umzugehen. Zeige der KM Grenzen auf ohne das Risiko, den Umgang mit dem Kind zu verlieren. Drück ihr vielleicht einfach mal die "20 Wünsche der Scheidungskinder" in die Hand (im Download).

DeepThought
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
seni0re
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« Antwort #8 am: 21. Februar 2006, 10:55:43 »

naja, ich habe für morgen erst einmal einen termin beim anwalt gemacht, damit er mir mir überhaupt mal die ganze situation aufzeigen kann, was mich so erwartet oder aufs was ich hoffen kann...

die mutter meiner tochter ist nicht einmal bereit sie vllt mal zwischendurch nen paar std im monat zu meinen eltern (großeltern) zu geben...
selbst bei fußball wäre es kein problem die kleine mitzunehmen...

ich will einfach nicht, dass sie mir vorschreibt wie ich mich zu verhalten habe und halt versucht mir mein leben zu diktieren, wenn ich die kleine habe...
Gespeichert
kuwe
Gast
« Antwort #9 am: 21. Februar 2006, 12:04:10 »

Genau dein Problem sehe ich im Sommer auf mich zukommen. Ich spiele Sonntags auch von 14-17 Uhr Fußball, die anderen Mitspieler hatten teilweise schon ihre Kinder mitgebracht. Die sind dann in der Nähe des Platzes spielen gewesen. Da muß natürlich auch die Chemie unter den Kindern stimmen. Aber grundsätzlich sehe ich das in deinem Fall auch so, daß die KM dir eher das Leben schwermachen will - und vielleicht sogar der Oma die Butter auf dem Brot nicht gönnt....eigentlich sollte die KM doch froh sein über mehr Familienbindung als das die Kleine nur auf den Vater fixiert ist.... thumbdown  

Gruß Kuwe
Gespeichert
carsten
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #10 am: 21. Februar 2006, 14:20:21 »

@all,

ich hoffe, dass ihr nie in eine solche situation kommt dass ihr eue kinder nicht mehr sehen könnt.

wem fussball wichtiger ist als die kinder dem sollte man doch mal die ohren waschen. alles nur vorsichtig ausgedrückt.

ich könnte bei solchen fragen ko**en.

da jaulen sie rummmmmm sie können die kinder nicht sehen aber wollen eine regelung für ihre freizeit und dass noch vom gericht.

hoffe du bekommst mal einen satz heisse ohren vom richter

caju versteht die welt nicht
Gespeichert
Lausebackesmama
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7.857


Wir kommen wieder!!


« Antwort #11 am: 21. Februar 2006, 14:32:06 »

Mensch Caju,

das ist ja durchaus zu verstehen, aber ich finde es auch in Ordnung, wenn ein Vater sein Kind mit in sein Hobby einbinden möchte oder auch mal zur Oma gibt, so wie es jeder Vater in einer Beziehung auch tun würde.

Es kann doch nicht sein, dass die Mutter sich frei bewegen kann wie sie will und der Vater für jeden Handschlag eine Absolution von ihr braucht.

LG Lausebackesmama
Gespeichert

Der Sprung
über den eigenen Schatten
gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.

(Ernst Ferstl)
bengel
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.605



« Antwort #12 am: 21. Februar 2006, 14:49:43 »

Caju, ich glaub ich verhöre mich.

mit welchem recht funkt die km in den umgang? macht der papa ihr vorschriften in ihrem alltag mit dem kind? deiner logik folgend müsste man(n) alle sozialen kontakte sausen lassen, nur damit man(n) den wilkürlichen ansprüchen der mutter entspricht. kopfschüttel.

ob der gang zu gericht der richtige weg ist, möchte ich dahin gestellt sein lassen.

gruss bengel

Gespeichert
carsten
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #13 am: 21. Februar 2006, 15:26:30 »

@bengel,Lausebackesmama,

kind ist 17 monate, die KM naja. der vater will spielen gehen. wohl eher mit dem kind als mit einem ball.

einbinden kann man alle wenn der umgang gefestigt ist aber der schwerpunkt liegt doch wohl eher beim fussball oder?

gerade solche KM finden genügend gründe um den KV irgendwannnnn an die kalte wand zustellen und nach meiner einschätzung sollten solche KV´s auch mal eher an das kind und die kurze zeit mit ihm denken als an fussball.

meine meinung.

soziale kontakte sind in dieser situation unwichtig. wir wissen doch alle das sie ihn nur ärgern will mehr nicht. dies sollte er wissen und sich beugen bis sie mit ihren wünschen gegen die wand fährt.

bsp: meine kinder lieben motorrad fahren, ich fahre mitihnen je eine runde auf dem hof.

brief der EX: der KV rast mit dem kind **** mit 120km/h ohne schutzkleidung durch die ortschaft.

alle diese schooten halfen der EX beim UAF

caju
Gespeichert
eskima
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.752



« Antwort #14 am: 21. Februar 2006, 16:09:47 »

Moin Leute,

jetzt bin ich grad etwas unsanft in der Realität aufgeschlagen.

Da ist ein Vater, der sein Kind alle 14 Tage von Sa auf So sieht (noch nicht mal das komplette WE) und der lieber Fußballspielen möchte, als die Zeit wirklich komplett mit dem Kind zu verbringen. Begründet wird das unter anderem damit, dass die KM ja auch ihre Freizeitaktivitäten nicht aufgibt.

Hallo? Die KM hat das Kind 12 Tage am Stück  

Ich gönne jedem Vater und jeder Mutter ihre Hobbies und ihr Privatvergnügen. Ich finde es auch gut, wenn Großeltern Kontakt mit ihren Enkeln haben, alles kein Thema. Aber Sportaktivitäten wichtiger als den Umgang zu finden, das kann ich nicht nachvollziehen.

*kopfschüttelnd*
Gruß

eskima
Gespeichert

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie die Intelligenz. Jeder ist der Meinung, er hätte genug davon (René Descartes)
kuwe
Gast
« Antwort #15 am: 21. Februar 2006, 16:24:31 »

@Eskima, Caju

Ich finde es ein wenig unfair, wie der Vater hier angegangen wird. Natürlich hat er die Kleine zeitlich weniger als die Kindsmutter, aber liegt das an ihm oder an dem sogenannten Umgangsrecht?!
Wäre es denn nicht eher normal, man setzt sich als Eltern zusammen und baut eine Lösung um die Interessen herum?!
Aber nein, weil der KV am Wochenende 3 Stunden Fußball spielt, ist er gleich ein Rabenvater. Da muß ich ehrlich gesagt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Wenn ich z.B. am Umgangswochenende was koche, lasse ich die Kleine auch für die Zeit ein Computerspiel spielen oder eine DVD schauen. Interessiere ich mich deswegen weniger für mein Kind?
Ich persönlich spiele in einer Fußballmannschaft (Hobby), ich verzichte zur Zeit alle 14 Tage wegen dem Umgang drauf. Aber ich habe gesehen, daß meine Mitspieler ihre Kinder mitgebracht haben, die im nahegelegenen Wald toben. Das will ich, wenn es klappt , auch erreichen und habe damit meiner Ansicht nach 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Kleine wird hier in FL sozialisiert, hat gleichaltrige Spielgefährten und kann sogar, wenn sie mag, dem Alten beim Fußball zugucken. Gut, mein Kind ist auch schon 7, ist vielleicht auch vom Alter her ein Vergleich der etwas hinkt.
Aber ich sehe auch nicht auf Dauer ein, mir in meinen Umgang hinein von der Mutter bestimmen zu lassen, was ich zu tun oder zu lassen habe..
Ich verzichte natürlich in dem Moment auf mein Hobby, wo es der Kleinen wirklich etwas ausmacht oder sie sich mit den anderen Kindern nicht versteht.
Aber wenn trotz allem die KM ankäme und sagen würde: "Der kümmert sich ja gar nicht".
Dann würde mich diese Aussage wirklich einen Rotz interessieren, denn das sieht mein Kind dann ganz sicher anders.
Und so sehe ich das auch mit anderen Aktivitäten. Wenn ich die Kleine mit anderen Kindern zusammenbringe, halte ich mich weitestgehends raus. Ich bin zwar in der Nähe, aber ich greife nicht aktiv ein. Ich hab nämlich auf so ein Gluckenverhalten keinen Bock, das hat meine Tochter ständig bei der KM, da genießt sie bei mir z.B. lieber ihre Freiheiten.

Grundsätzlich ist hier - und ich finde es schlimm, daß ihr das einem Vater unterstellt, bestimmt keinem das Hobby wichtiger als das Kind. Zumindest kann ich mir das nicht vorstellen....
Gespeichert
brille007
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 10.405



« Antwort #16 am: 21. Februar 2006, 16:25:04 »

Moin caju,
Zitat
bsp: meine kinder lieben motorrad fahren, ich fahre mitihnen je eine runde auf dem hof.

brief der EX: der KV rast mit dem kind **** mit 120km/h ohne schutzkleidung durch die ortschaft.

alle diese schooten halfen der EX beim UAF

Vermutlich ist hier keiner frei davon, seine persönlichen Befindlichkeiten zu verallgemeinern. Aber hey: Das ist keine Seite für A***kriecher, sondern für selbstbewusste Väter und Mütter - zumindest für solche, die es werden und sein wollen. Einer Exe, die auf Krawall gebürstet ist, kann man sowieso nichts recht machen. Man ermutigt sie aber zu immer weiteren Schwachsinns-Aktionen, wenn man das eigene Handeln ständig erkennbar ängstlich von der Großmut ihrer Umgangsgewährung abhängig macht. Wie lange soll das gehen? 1, 2, 5, 10 Jahre? Und welches Vaterbild bekommen Kinder von einem Mann, der noch Jahre nach Ende der Ehe unter der Fuchtel seiner Ex steht?

Umgang ist "normales Leben" - und Umgangszeiten sollen keine Festtage mit Vollprogramm, sondern einfach Alltag sein. Dazu gehört auch, dass Väter mal für wenige Stunden einer Freizeitbeschäftigung nachgehen können, wenn die Kinder in dieser Zeit gut versorgt und betreut sind. "seniOre" käme sicher auch nicht auf die Idee, von der Mutter seines Kindes eine 24-Stunden-Rundumbetreuung und den Verzicht auf sportliche oder andere soziale Kontakte zu verlangen - warum auch?

Also schalte mal einen Gang zurück - das Leben eines Vaters steht nicht deshalb still, weil er seine Kinder bei sich hat - im Gegenteil. Wenn Deine Ex mit ihren Schoten vor Gericht durchgekommen ist, warst Du vermutlich ziemlich schlecht vorbereitet. Aber daraus muss man ja keinen Allgemeinplatz machen!

Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin

Gespeichert

     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
carsten
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #17 am: 21. Februar 2006, 16:37:25 »

@martin,

mir geht es hier alleine um das kind... ar....kriecher sind wir alle einmal und dass ist auch ok so.

ich stelle hier nach meiner art mal vor was ihm alles passieren kann bei so einer EX.

ich schalte nur zurück wenn es um die kinder geht, für die bin ich immer da.

caju
Gespeichert
Schmusepapa
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.461


« Antwort #18 am: 21. Februar 2006, 21:20:59 »

Hallo @all,

neulich stand ich vor der Tatsache, dass ich am Montag (nach dem Besuchs-WE meiner Tochter) geschäftlich verreisen musste. Da ich einen Kombi bis unters Dach beladen mit entsprechendem Equipment mitnehmen musste und da die Fahrstrecke auf dem Weg zur "Ex" lag, habe ich ihr vorgeschlagen, unsere Tochter erst am Montag auf zurückzubringen. Am Montag Morgen musste ich in die Firma für 2 - 3 Stunden, da habe ich dann unsere "Kleine" zur Oma gebracht. Die beiden haben zusammen gespielt, ich hatte am Sonntag mehr Zeit für sie, da ja die Rückfahrt entfiel. Ich habe mir auch anhören müssen, unsere Tochter habe "Verlustängste", und ich solle das nicht mehr machen.
Aber was soll man(n) den tun, wenn man die ganze Woche geschäftlich unterwegs war und einkaufen muss, das muss dann ja auch erledigt werden (natürlich mit Kind). Oder wenn Wäsche gewaschen oder aufgehängt werden muss am Wochenende, dann ist man ja auch nicht für das Kind da, und das muss trotzdem gemacht werden. Und den Müttern geht es da ja auch nicht anders.

@seniOre,

das mit dem Gericht würde ich lassen. Dein Sohn ist erst 17 Monate alt. Ein weitergehendes Umgangsrecht wirst du wohl kaum einklagen können. Bleib bei dem bisher "ausgehandelten" Umgang, wenn sich die Mutter querstellt. Mehr ist wohl kaum "drin".
Bzgl. Fussball ist es halt eine Gratwanderung: Wenn die Mutter dir das Kind nicht mehr gibt, wird es schwierig. Versuche mal sie einzuschätzen. Vielleicht ist sie auch froh, wenn sie mal etwas Zeit für sich ohne Kind hat, und wenn sie weiss dass das Kind bei dir gut aufgehoben ist. Ihr seid noch nicht lange getrennt. Was bei dir passiert ist normal kurz nach der Trennung. Lasse mal Gras über die Sache wachsen und sieh zu, dass der Umgang regelmäßig klappt. Dann steigen auch deine Chancen vor Gericht, sollte sich "Ex" zum Umgangsboykott entschließen - vorausgesetzt, du hast einen vernünftigen Richter.

Gruß

Martin
Gespeichert
eskima
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.752



« Antwort #19 am: 21. Februar 2006, 22:39:54 »

rehi,

 
Zitat
Oder wenn Wäsche gewaschen oder aufgehängt werden muss am Wochenende, dann ist man ja auch nicht für das Kind da, und das muss trotzdem gemacht werden. Und den Müttern geht es da ja auch nicht anders.


Dem stimme ich vollkommen zu. Ich bin nicht der Meinung, dass die Kinder während des Umgangs 24 Stunden "bespaßt" werden müssen. Beim Kochen kann man sie mit einbinden oder man kann sie auch sich selbst beschäftigen lassen (zB. wie hier genannt, Computer). In dieser Zeit ist man aber trotzdem ansprechbar fürs Kind.

Wenn man ein Hobby wie Fußballspielen (nur als Beispiel) während der Umgangszeit ausübt, dann dürfte man in der Regel nicht ansprechbar sein. Und das war der Punkt, der mir aufgestoßen ist. Wie mag es dem Kind gehen, dass sich über mehrere Stunden mit anderen Kindern beschäftigen muss, weil der Papa beschäftigt ist und man dadurch noch weniger Zeit miteinander verbringt? Und wie mag es dem Vater gehen, wenn das Kind dann in der (Vor-)Pupertät nicht mehr kommen will, weil der Vater eh keine Zeit (in den Augen des Kindes) aufbringt?

Ich sehe es genauso wie Schmusepapa, dass es sich hier um eine Gratwanderung handelt. Allerdings finde ich es eine sehr ehrliche Lösung, wenn die Oma in der Zeit für die Betreuung zuständig ist und dies auch von Kind und Oma so gewünscht wird.

Als meine Tochter drei Jahre alt war, da hat sie mir schon vermittelt, dass sie den Eindruck hatte, dass nicht ihr Papa sondern die Next sich auf sie freut. Ihr Vater war häufig unterwegs (Hobbies Langlauf und Rennrad), Next hat mir ihr gesungen und gemalt. Meine Tochter mochte die Next und ging auch gern dorthin, dies änderte sich auch nicht, als Next selbst ein Baby bekam, Tochter wurde von Next mit einbezogen. Aber Töchting hat auch darunter gelitten, dass ihr Vater sich kaum Zeit für sie genommen hat.

Ich plädiere hier ganz klar für Elternverantwortung. Wenn einem nur wenig Zeit für das Kind bleibt, dann sollte man diese wenige Zeit zumindest nutzen.

LG

eskima

Gespeichert

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie die Intelligenz. Jeder ist der Meinung, er hätte genug davon (René Descartes)
kuwe
Gast
« Antwort #20 am: 21. Februar 2006, 22:57:42 »

@ Eskima

Ich finde, daß es darum gar nicht geht. Es geht für die KM darum, dem KV den Umgang inhaltlich vorzuschreiben. Ich weiß gar nicht, wo da Interpretationsspielräume sind.
Ich gestalte meinen Umgang inhaltlich , wie es mir paßt und lasse mir da nicht von der KM reinreden. Wenn die Oma drei Stunden auf ein 17 Monate altes Kind, daß sowieso noch kaum mitbekommt, was um es herum passiert aufpaßt, finde ich das eine tolle Sache....So wie ich das in Erinnerung habe, hat meine Tochter in diesem Alter auch größtenteils geschlafen. Klar muß sich vom KV auch intensiv gekümmert werden, denn es ist ja auch ein gewisses Übergangsalter.
Vielleicht kann man ja die Oma auch animieren, mit zum Fußball zu kommen. Es gibt da wohl immer praktische Lösungen....für Leute allerdings, die noch miteinander reden....
Letzten Endes frag ich mich auch, warum der KM das überhaupt auf die Nase gebunden werden soll. Wenn es nicht kindswohlgefährdend ist - oder sich die beiden absolut spinnefeind sind - natürlich .....
Aber ich finde, daß der sorgeberechtigte Elternteil dem nicht-sorgeberechtigtem nicht die Bohne in die Gestaltung des Umgangs reinzureden hat. Die beiden Ausnahmen habe ich gerade genannt.
Wenn es beim Fußballspiel bleibt und keine Kneipe danach mit den Mitspielern dazukommt, fände ich daran nichts auszusetzen.
Ich persönlich werde darauf nur verzichten - wie geschrieben meine Lütte ist um einiges älter - wenn es ihr was ausmacht , ich denke aber sie spielt während der Zeit auch mal lieber 3 Stunden mit anderen Kids als zwei Tage lang nur den Alten am Hacken zu haben.....

Gruß Kuwe

Gespeichert
eskima
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.752



« Antwort #21 am: 21. Februar 2006, 23:25:51 »

Hallo kuwe,

 
Zitat
Ich finde, daß es darum gar nicht geht. Es geht für die KM darum, dem KV den Umgang inhaltlich vorzuschreiben. Ich weiß gar nicht, wo da Interpretationsspielräume sind.


und worum ging es dem KV? Ich habe es so interpretiert, dass er sein Hobby wahrnehmen wollte.

 
Zitat
Ich gestalte meinen Umgang inhaltlich , wie es mir paßt und lasse mir da nicht von der KM reinreden.


 
Zitat
Vielleicht kann man ja die Oma auch animieren, mit zum Fußball zu kommen. Es gibt da wohl immer praktische Lösungen


 
Zitat
Letzten Endes frag ich mich auch, warum der KM das überhaupt auf die Nase gebunden werden soll


 
Zitat
Aber ich finde, daß der sorgeberechtigte Elternteil dem nicht-sorgeberechtigtem nicht die Bohne in die Gestaltung des Umgangs reinzureden hat.


So wie es bei mir angekommen ist, ging es genau Niemandem ums Kind. Allein deshalb sprach ich von Elternverantwortung.

 
Zitat
Ich persönlich werde darauf nur verzichten - wie geschrieben meine Lütte ist um einiges älter - wenn es ihr was ausmacht ,


immerhin ein Lichtblick (meine Meinung!)

Gruß

eskima
Gespeichert

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie die Intelligenz. Jeder ist der Meinung, er hätte genug davon (René Descartes)
kuwe
Gast
« Antwort #22 am: 22. Februar 2006, 00:22:55 »

@Eskima

Nimm mir das nicht übel, aber es wird bei diesem relativ kleinen Problem mit viel zu großen Begrifflichkeiten (Elternverantwortung) hantiert. Ich finde, man sollte da mal wirklich die Kirche im Dorf lassen. Das ist jedenfalls meine Meinung zu dem Thema. Ich kann da nicht herauslesen, daß dem KV das Fußballspielen auf jeden Fall wichtiger ist als das Kind. Außerdem, weiß man, was die KM beim Restumgang mit dem Kind anstellt und es selbst nicht anderen, ohne es dem KV zu sagen, anvertraut?! Da kann der Vater dann gegenteilig eben nicht intervenieren, aber wenn er selbst in der Umgangszeit Fußball spielt, ist er ein verantwortungsloser Hansel?!
Gespeichert
eskima
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.752



« Antwort #23 am: 22. Februar 2006, 09:18:56 »

Hallo kuwe

keep cool  ;)

ich hab nirgends behauptet, dass der KV ein verantwortungsloser Hansel ist. Ich hab lediglich auf einen Machtkampf aufmerksam gemacht.

Gruß

eskima
Gespeichert

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie die Intelligenz. Jeder ist der Meinung, er hätte genug davon (René Descartes)
kuwe
Gast
« Antwort #24 am: 22. Februar 2006, 11:12:30 »

@Eskima

ich bin der Coolste unter der Sonne.... :cool:  

Ich finde halt, daß die KM den Machtkampf in den Umgang des Vaters mit hereinträgt und das hat sie meiner Meinung nach tunlichst bleiben zu lassen.
Ich lasse mir in meinen Umgang von der KM auch nicht reinreden.
Gruß Kuwe
Gespeichert
Seiten: [1] 2 3   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Sorgerecht (Moderator: 82Marco)  |  Thema: alleinige sorgerecht
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2012 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Erste Hilfe | Unterhaltsrechtliche Leitlinien
Aufsätze, Urteile, Studien, Informationen zum Familienrecht | Lexikon Familienrecht | Abkürzungen Familienrecht | Sonderbedarf
Urteile Ehegattenunterhalt | Urteile Kindesunterhalt | Urteile Sorgerecht | Urteile Umgangsrecht | Urteile Versorgungsausgleich | Urteile Zugewinnausgleich
Forum Umgangsrecht | Forum Sorgerecht | Forum Unterhaltsrecht | Forum Behörden/Gerichte | Forum Politik/Gesellschaft/Soziales

 

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team