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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 14:27:09 *
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Autor Thema: Umgang für Halbgeschwister  (Gelesen 3373 mal)
midnightwish
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« Antwort #50 am: 20. Februar 2006, 16:11:37 »

@ krümel:

Zitat
midnightwish, ich habe das ganze Topic verfolgt und werde aus dem ganzen nicht wirklich schlüssig.
Der Vater der Halbschwester verstarb und euer gemeinsamer Junior war noch ganz klein.

Die Situation seiner Tochter scheint sich in ihrem jungen Leben ja schon öfter verändert zu haben, erst war sie bei der Mutter die dann das Sorgerecht verlor, dann verlor sie den Vater und musste erneut umziehen.

Die Begründung für den Umzug war dann welche?


Weil ich "nur" Stiefmutter war, ihre Tante und Oma (Vaterseite) sie zu sich holen wollten, der Großvater (Mutterseite) mit Klage drohte, sollte ich sie doch bei mir behalten. Das JA sprach sich für ein Verbleiben bei mir aus, sicherte mir Hilfen zu. Eine Therapeutin, die sie etliche Wochen schon "begleitet" hat riet mir aber davon ab, da sie die leider auch eingetroffenen Problemtiken sah. Letzlich leis ich sie zur Tante ziehen, weil es sonst nur unnötige Streitereien gegeben hätte, sie sich enscheiden hätte müssen (entweder Tante, Oma oder ich... lies mir aber zusichern, das sie in den Ferien zu mir kommen darf.. leider waren dann plötzlich alle Beteiligten nicht mehr erreichbar)

Zitat
Ich verstehe auch die Schlussfolgerung andere hier so gar nicht, wie sollte sich das Kind (das war sie nach dem Umzug nun mal) denn um einen Kontakt zum Halbbruder kümmern  

Ich frage mich warum der Kontakt abbrechen muste?


siehe oben. es war irgendwie unmöglich Kontakt zu halten, selsbt das JA biss auf Granit.

Zitat
Für Kinder ist es glaub ich generell etwas komisch wenn Geschwister hinzukommen und in ihrem Fall war der Bruder kaum auf der Welt und das zu Hause zerbrach?


stimm ich dir voll zu

Zitat
Mit 13 ist man noch nicht sooo reif das alles zu verstehen. Wieviel ihr dann vielleicht auch die neue Verwandschaft erzählt hat weiss man ja nicht.


Darüber kann ich nur spekulieren. Eine Sache weiß ich, ihr wurde gesagt, der Papa wäre anonym bestattet worden. was nicht stimmt.

Zitat
Jetzt ist sie 18 Jahre alt, ihren Bruder hat sie wohl definitiv nicht vergessen und möchte vielleicht grade in dieser Hinsicht einen Neuanfang.


ein Neuanfang kann abre nicht mit beschimpfungen starten

Zitat
Das zu verwehren versteh ich nicht Midnightwish, da du ja selbst den KV anführst der das bei deinen Töchtern verhindert.
Den Wunsch deiner Töchter ihre Halbgeschwister kennenzulernen hast du doch auch zu fördern versucht?[/quot]

ich würde es ja auch nicht verwehren, wenn die Umstände anders wären. So hab ich einfach Angst um das Wohlergehen und bin mir über ihre Motive nicht im Klaren

Zitat
Die Beschwerden darüber das die Halbschwester sich nicht besser erklärt versteh ich auch nicht, auf eine Anfrage hin Fragen bei Ämtern zu stellen und dann per SMS eine Erklärung zu fordern, ist für mich auch nicht grade das gewünschte Benehmen.
Für mich gilt erstmal mit gutem Beispiel vorran. Man hätte ja auch einen Brief schreiben können.


Gut dann erklär ich das kurz mal. Ich hab keine Adresse von ihr.

Sie rief mich letztes Jahr verzweifelt an. Die Betreuung wäre beendet worden, sie hätte nun keine Bleibe, bekomme kein Geld und überhaupt wise sie ncith warum die das gemacht haben. Damals war sie noch keine 18 und somit ja der Amtsvormund und das JA zuständig. Ich also dort angerufen, da ich zu Dame vom JA nen guten Draht hatte. JA, die Maßnahme wurde vorzeitig beendet. Sie war im  betreuten wohnen, kam mit den dort herrschenden Regeln nicht zurecht (brachte Alkohol und Drogen mit in die Einrichtung, blieb desöfteren über Nacht weg). Man bot ihr die Alternative einer eigenen bezahlten Wohnung unter der Voraussetzung das sie 3 mal die Woche zum Gespräch und zum Geldabholen in die Wohngruppe kommt und dort mit ihrem Betreuer redet. Sie zog in die Wohnung, holte das Geld ab und verweigerte alle Gespräche. Somit beendete das JA sämtliche Hilfen...das war das Gespräch. Da ich mich in der Zeit eh mit dem Thema beschäftigen mußte fragte ich eben gleich nah, wie sie (Dame vom JA) einen Kontakt zwischen den beiden Halbgeschwistern sehen würde, wenn sie irgendwann mal deswegen nachfragen würde. Ich bekam die Auskunft, das sie das nicht befürworten kann und sich dazu erstmal einige Umstände ändern müßten, um über ein Kennenlernen nachzudenken.


Zitat
Würde sich der Halbbruder meines Sohnes melden so würde ich mich mit ihm darüber unterhalten und dann eine Entscheidung treffen.


Wäre auch normal. Ich kann meine Entscheidung eben nur aus dem treffen was ich jetzt grade mal weiß

Lieben Gruss

Tina

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« Antwort #51 am: 20. Februar 2006, 16:14:39 »


@ Xe,

unsere Antworten haben sich überschnitten, möchte dir trotzdem aber noch einmal zustimmen.

Ich halte auch einen Umgang alleinig zwischen Halbschwester und Kind (noch) nicht für angebracht.

Wenn die Halbschwester wie vermutet oder spekuliert wird drogenabhängig ist, kann man auch ihr klare Regeln aufstellen in Bezug auf Umgang.
"Wenn ein Besuchstermi stattfindet, dann unter diesen oder jenen Umständen. Ansonsten wird der Termin gecancelt ( z.B. im Vollrausch)".

Da aber hier gar nicht klar ist wie der gesundheitliche Zustand der Halbschwester tatsächlich ist und m.E. auch kein Interesse darin besteht es herauszufinden, wird es wohl in naher Zukunft keinen Umgang zwischen den Geschwistern geben.

Ich schließe mich hier Bengels letzter Antwort auch ganz klar an.

Gruß
Tina
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Lausebackesmama
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Wir kommen wieder!!


« Antwort #52 am: 20. Februar 2006, 16:16:24 »

Danke Xe, das fand ich jetzt sehr sachlich und zutreffend.

Ich habe selber einige Erfahrungen mit Alkoholkranken, gottlob weniger mit Drogenkranken. Und nein, ich gucke nicht auf sie herab, ich weiß wieviele schlechte Erlebnisse viele davon hatten und wie mies es denen gehen kann. Aber macht sich auch einer mal Gedanken um einen kleinen 5jährigen, der vielleicht eine "Schwester" kennenlernt, die sein Leben durcheinanderwirbelt und dann vielleicht auf Nimmerwiedersehen verschwindet?

Ich würde der Schwester nie den Umgang verbieten, wenn die Herangehensweise stimmt. Und mal ganz ehrlich, wenn ich zu meinem Chef gehe und sage: "Eh Du A*sch, ich will mehr Geld!" wie hoch ist die Wahrscheinlichekeit, dass aus meinem Plan was wird?

Ich sage ja, ich würde an Midnightwishs Stelle schon versuchen, ein vernünftiges Gespräch aufzubauen und dann von Ohr zu Ohr versuchen rauszufinden, welche Beweggründe die Stieftochter hat. Aus welchem Grund erst so biestige Briefe kamen. (...besser nicht geboren.... einer wie Dir....) Aber wenn da keine Basis entsteht und der einzige Grund das "Recht" ist, das ihr zusteht, dann würde ich auch dabei bleiben und sagen, NUR wegen Recht, muss ich mein Kind nicht einer so unsicheren Situation preisgeben.

Und Krieger, mein MANN würde das genauso sehen, der würde auch sagen, MEIN Kind, und ICH entscheide. Versuchen "normale" Eltern nicht immer von ihren Kindern "Unheil" abzuwenden?

@ Deep, ich vermute, Du meintest mich in Deinem Beitrag 25: Ja, ich halte mich für mein Kind von 5 Jahren als Maßstab, dass ich ihm zu dem Zeitpunkt und den Gegebenheiten verweigere, seine Halbschwester kennenzulernen. Das heißt aber nicht, dass ich nicht grundsätzlich bereit wäre, den Kontakt zu unterstützen, wenn die Basis stimmt.

@ Krieger: Ich glaube nicht, dass Midnightwish sich von uns eine Absolution holen wollte und hier irgendjemanden dafür missbraucht.

Ich finde es einfach nur verständlich, dass ein Elternteil sein Kind vor einem völlig unberechenbaren Einfluss zu schützen versucht.

Ich gebe aber zu bedenken, dass man versuchen könnte, sich einmal selbst mit der Tochter ohne Kind zu treffen, um sich ein Bild machen zu können und um ein Gespräch zu suchen. Würde sie sich dem aber verweigern, gäbe es für mich auch keine Diskussion mehr.

Ich hoffe, es ist verständlich geworden, dass ich nicht grundsätzlich eine stiefschwesterablehnende Hyäne bin.

LG Lausebackesmama


[Editiert am 20/2/2006 von Lausebackesmama]
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« Antwort #53 am: 20. Februar 2006, 16:19:45 »

Zitat

@ Krieger: Ich glaube nicht, dass Midnightwish sich von uns eine Absolution holen wollte und hier irgendjemanden dafür missbraucht.

 


 question
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Dass wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung.
Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.

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« Antwort #54 am: 20. Februar 2006, 16:22:57 »

finger hebe:  ich war´s. und ich glaub`s immer mehr

bengel
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« Antwort #55 am: 20. Februar 2006, 16:24:57 »

@ Krieger: Kann sein ;) Ich finde es nicht mehr in dem Wust von Beiträgen. Hat sich ja auch gerade aufgeklärt wie ich sehe.

LG LBM
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midnightwish
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« Antwort #56 am: 20. Februar 2006, 16:27:40 »

@ mystik:

Klar, wenn sie in der Stadt ist kann sie gerne ein Treffen mit mir vereinbaren und dann auch ihren Bruder sehen, wenn es eben ihm nicht schadet

Aber ehrlich, zwischen uns liegen 600 km und ICH soll die Kosten üfr dieses Treffen übernehmen.

Es mag durchaus sein, das ich auch ein Stück weit nicht will. Aber wenn man immer wieder belogen wird. Am WE hat ihre Tante bei mir angerufen. Wir ahben über vieles  gesprochen, dabei kamen dann weitere Lügen heraus. Aber gut, was soll´s. Ich kann ihr derzeit eben einfach nicht trauen. Das es mit ihr nicht zum Besten steht hat mir sogar ihre Tante eben am WE nochmal bestätig.


Entschuldigung, wenn für mich eben auch finanzielle Gründe eine Rolle spielen. ich hab eben nicht unbegrenzt Geld zur Verfügung und auch Billigtarife und nachttarife kosten leider mehr als ein Festnetzgespräch.

Das mir handynummer anrufen zu teuer ist hat doch gar nix damit zu tun, das ich meinen Kidnern auch Kontakte die ihnen nicht guttun würde verbieten würde, egal um wen es sich handelt. Erzähl mir nicht, das du deine Kinder einfach laufen lässt ehgal wohin und mit wem?

Mit dem Interesse hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Mir ist es egal, ob ihr Interesse neuerer Natur ist oder schon länger, sie aber nicht durfte. Ich möchte einfach ihre Beweggründe verstehen, wenn es welche gibt.
Wie soll ich es denn ausprobieren, wenn ihre Forderung ist, das ich den Spaß auch noch zahlen soll?

Was wären denn Gründe für einen verweigern des Umgangs aus deiner Sicht doer gibt es da gar keine?

Definiere doch mal, wie du den passus des Gesetzgebers definierst, das es dem Wohl des Kindes dienen muß.

Im übrigen gibt es Urteile, in denen Großeltern das Umgangsrecht verweigert wurde, weil sie die Mutter bzw. die Eltern fortwährend schlechtmachten...
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Xe
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« Antwort #57 am: 20. Februar 2006, 16:31:35 »

Moin,

ich denke, wenn man alles zusammenfasst, kommt man an sich zu einer durchgreifenden Erkenntnis: der Umgang sollte nicht per se verweigert werden, aber ersteinmal muß aus der großen Unbekannten, die die Stieftochter mitsamt ihres Verhaltens darstellt, eine vertrauenswürdigere, reale Person werden, und dazu reicht weder ein Kontakt per SMS noch per Telefon aus.

Dazu gehört meiner Meinung nach auch, daß diese Beschimpfungen mal auseinandergenommen werden können, denn wenn das nicht funktioniert (sozusagen als Testballon), wie sollen dann in irgendeiner Weise die Verantwortlichkeiten, die bei einem Umgang auch beim Umgangshabenden liegen, überhaupt besprochen und befolgt werden (und damit meine ich beidseitig, also von Stieftochter und Kindsmutter, denn eine Einbahnstraße ist das nicht)?

Also: prinzipell ermöglichen und dem gegenüber auch aufgeschlossen sein, nichtsdestotrotz mit gesundem Menschenverstand da ran.

Gruß, Xe
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midnightwish
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« Antwort #58 am: 20. Februar 2006, 16:42:46 »

Danke Xe,

das ist ja auch eigentlich der Weg den ich gerne gehen möchte. Leidererscheint er derzeit eben irgendwie nicht gangbar. Aber ich habe das ja nie ausgeschlossen und werde es auch nicht ausschliessen.

LG Tina
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« Antwort #59 am: 20. Februar 2006, 16:43:20 »


Hi midnight,

dann werde ich mal antworten und ich denke es wird noch einmal ausführlicher.

Wenn du mit der Tante gesprochen hast, habt ihr über die finanzielle Durchsetzung des Umgangsversuch gesprochen?
Dass du das nicht tragen kannst und auch nicht willst bei solch einer Entfernung ist mir durchaus verständlich.

Ich lasse mein Kind nicht laufen wohin es will und mit wem es will.
Der Umgang zwischen meinem Sohn und seinem drogenabhängigen Vater findet bei uns zu Hause statt.
Von Regelmäßigkeit will ich dir auch nichts erzählen, die kannst du bei einem Drogenabhängigen vergessen.
Trotzdem ist der Umgang wenn er stattfindet harmonisch.

Die Regeln die ich aufgtestellt habe zum Wohle unseres Sohnes sind ganz klar und einfach definiert.
Er kommt hier nicht rein, sollte er im Vollrausch sein und nicht Herr über seine Dinge sein.
Es gibt keine Telefongespräche zwischen Vater und Sohn wenn ich mich nicht vorher überzeugt habe, ob er auch ein solches führen kann.

Da du aber immernoch nicht weisst, wie es genau der Halbschwester geht, zumindest schreibst du es nicht, brauche ich dir darüber jetzt wirklich nichts zu erzählen. Das würde nur weiter zu Spekulationen führen.

So lange der Umgang von einer Person begleitet wird, wie von dir z.B., die Halbschwester nicht lallend und schwankend vor euch steht gibt es für mich keinen Grund einer Verweigerung. Ganz deutlich NEIN!
Und glaube mir, ich habe mich ausreichend mit diesem Thema beschäftigen müssen, für mich, für meinen Ex und vor allem für unseren gemeinsamen Sohn.

Über die von dir beschriebenen Urteile schreibe ich jetzt nichts, weil ich nun wirklich nicht weiss, was du mir damit mitteilen möchtest.

Gruß
Tina
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midnightwish
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« Antwort #60 am: 20. Februar 2006, 16:49:28 »

Ja, die finanzielle Seite wurde angesprochen. Ich soll das zahlen.

Ich sehe trotzdem einen Unterschied zwischen dem Umgang mit dem Elternteil oder dem Umgang mit Geschwistern, Omas, Opas, Tanten... zumal die beiden sich ja überhaupt nicht kennen.

Wie es ihr wirklich geht könnte ich nur bei einem persönlichen Kontakt beurteilen. So bin ich auf Hören-SAgen angewiesen und daraus was sie schreibt bzw. wie sie schreibt

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Lisbeth
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« Antwort #61 am: 20. Februar 2006, 17:45:59 »

 
Zitat
Da stand nicht nur, das es unfair und ungerecht ist, das ihr Vater ausgerechnet mit mir ein Kind hat, sondern auch das dre Junge besser nie geboren worden wäre...


Also da wäre diese Person bei mir unten durch gewesen und zwar nicht zu knapp. Ich würde ein Treffen zwischen der Stieftochter und deinem Sohn niemals zustimmen!!!

Zwei meiner Cousinen sind Schwestern, 29 und 34 Jahre alt und BEIDE drogenabhängig. Die beklauen meinen Onkel und meine Tante, wo es nur geht, haben alles mögliche ins Pfandhaus gebracht, die Tiefkühltruhe geplündert, alle Essensvorräte abgeschleppt, meine Mutter beklaut, als sie ihre Tasche an die Garderobe gehängt hat und und und.

Wenn sie jetzt schon sagt, du sollst ihr die Reise finanzieren, dann würde ich das sofort knicken. Was soll das?! Hätte sie ernsthaft Interesse, ihren kleinen Bruder kennenzulernen, würde sie ihre Mutter oder sonstige Verwandte um Geld bitten. Warum fordert sie es bei dir ein? Käme ja überhaupt nicht in Frage für mich!
Warte 10 Jahre ab, ob dein Sohn überhaupt irgendwann mal Interesse daran zeigt, seine Halbschwester kennenzulernen, ich finde ihn mit 5 einfach noch zu klein! Ist echt nicht nötig!!!
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DieMystiks
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« Antwort #62 am: 20. Februar 2006, 18:07:27 »

Hallo,

Ich möchte hier nur noch anmerken, daß man nicht unbedingt drogenabhängig sein muss, um im betreuten Wohnen zu leben!

Es gibt nicht einen Satz hier, der das Ausmaß des Konsums (von was überhaupt?) beschreibt.
Deshalb habe ich nichts zum Verhalten von Drogenabhängigen geschrieben.

@Lisbeth

So lange nicht klar definiert ist, wie die Halbschwester lebt oder welche Probleme sie aktuel hat kann man auch nicht die Verweigerung des Umgangs in den Raum stellen.

Sicher sind deine Beschreibungen richtig, ich habe das selbst miterlebt. Das kann man aber zu diesem Zeitpunkt in keinster Weise, mit dem Anliegen von midnightwish und/oder der Halbschwester vergleichen.

Das Finanzielle steht außer Frage, dafür muss midnigthwish nicht aufkommen und kann sie auch nicht.

Wenn zur leiblichen Mutter kein Kontakt besteht, wird sie diese auch nicht um Geld für eine Fahrt zum Halbbruder anpumpen.
Wer hätte ihr denn da helfen sollen?? Erst soll sie ihr zu Hause verlassen um bei Oma oder Tante zu leben und dann landet sie im betreuten Wohnen.

Jetzt sagt doch mal bitte , was hätte sie denn tun sollen? Jetzt nicht wieder auf der angeblichen Sucht rumreiten. Hätte sie sich mit 13,14,15,16, in den Zug setzen sollen ohne Geld???

Und jetzt schreibt nicht wieder, sie sei für ihr Handeln verantwortlich gewesen.....
Das konnte sie in diesem Alter nicht. Ja Verantwortung haben andere übernommen...und was hat sie jetzt davon???

Sie will nur ihren Halbbruder sehen bzw. kennenlernen. Mehr wohl nicht.
Gruß
Tina

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« Antwort #63 am: 20. Februar 2006, 18:45:29 »

 
Zitat
Sie will nur ihren Halbbruder sehen bzw. kennenlernen. Mehr wohl nicht.


ok. und Tina möchte wissen, WARUM. mehr wohl nicht.

Was will sie von ihrem kleinen Bruder, der hätte ihrer Meinung nach sowieso nicht geboren werden dürfen, also was will sie überhaupt???
Würde meine Stieftochter mir schreiben, dass meine kleine Tochter nie hätte geboren werden dürfen und warum ihr Vater ausgerechnet mit mir ein Kind bekommen hat........das sind denkbar schlechte Veraussetzungen für einen entspannten Umgang miteinander!

An Tinas Stelle würde ich mir da überhaupt keine Gedanken mehr machen, sie hat ein ungutes Gefühl dabei (hätte ich auch), also ist das Thema wohl abgehakt.
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midnightwish
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« Antwort #64 am: 20. Februar 2006, 19:13:41 »

Lisbeth,

ich mach mir aber Gedanken, weil ich grundsätzlich nämlich schon er Meinung bin, das Geshwister, Halbgeschwister, väter, Mütter und andere einander kennen sollten und sich sehen dürfen sollten.

Auch wenn es in den letzten 2 Tagen vielleicht nich so danach klingt. Ich hab mit diesem Mädchen 1 Jahr zusammengelebt und weiß was sie alles erleiden mußte. Mir tut sie leid, aber derzeit sehe ich einfach keine Basis für einen vernünftigen Umgang. Und daher steht für mich eben erstmal der Schutz meines Sohnes vor ihrem Recht auf Umgang... das irgendwie ja auch geklärt werden müßte

@ Mystik: Ich hab ja nie gesagt, das sie wegen Drogen ins betreute wohnen kam. Das lag u.a. daran das sie von ihrer Tante rausgeschmissen wurde und mehrmal von der Polzei aufgegriffen wurde und dann zu einer Notauffangstation gebracht wurde, als die Tante sich weigerte sie wieder reinzulassen. Ich hab auch nie gesagt das sie völlig alleine für ihr Handeln verantwortlich ist.  Aber es gibt durchaus einige DInge die sie zu verantworten hat
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Aniram
Gast
« Antwort #65 am: 20. Februar 2006, 19:15:37 »

Hmm... ich weiss nicht genau, was ich von diesem Satz halten soll.

Ich würde den, so schlimm er auch ist trotz allem nicht überbewerten.

Das klingt mir mehr nach fast verständlicher Eifersucht.

Der Kleine hatte für sie in dem Moment was sie nicht hatte. Mama und
Papa, eine glückliche Familie, die sie in der Form auch gerne gehabt hätte.
Das ihr kleiner Bruder seinen Vater gar nicht mehr wirklichen kennenlernen
durfte, konnte sie zu dem Zeitpunkt noch gar nicht absehen.

Oder vielleicht hat sie danach Tina übel genommen, daß sie nicht bei ihr
bleiben durfte. Nur wie hätte sie das verhindern können ? Natürlich hatten
da die leiblichen Anverwandten mehr Rechte als sie als Stiefmutter. Das
war mit Sicherheit damals eine schwierige Situation für das Mädchen. Und
ob es zum berüchtigtem Wohl des Kindes war, bleibt auch hier dahinge-
stellt.

Ich reime mir das jetzt natürlich auch nur so zusammen, könnte mir aber
vorstellen, daß hier der Hund begraben liegt.

Das sie sie vor einem Jahr beschimpft hat, das finde ich schon weniger
gut... mit 17 Jahren sollte man schon ein wenig nachdenken, bevor man
den Mund öffnet.

Ich denke nach wie vor, wäre sie anders an Tina herangetreten und wären
die Begleitumstände nicht denkbar ungünstig, sehe vermutlich alles ein wenig
anders aus.

Ich habe erstmal nur für mich eine Gedankenaufstellung gemacht und möchte
sie gegenlesen lassen. Eventuell stelle ich es dann hier ein, falls es überhaupt
jemanden interessiert.

Vielleicht wäre es aber auch besser das Thema ruhen zu lassen, bevor sich
wieder sämtliche Gemüter erhitzen.

Gruß

Marina

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midnightwish
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« Antwort #66 am: 20. Februar 2006, 19:41:13 »

deine Gedanken würden mich schon interessieren, marina. Vielleicht kannst du sie mir ja per mail schicken, wenn du sie hier nicht reinstellen willst.

LG, eine eilige Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
gaya
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« Antwort #67 am: 20. Februar 2006, 20:53:07 »

hallo forum,

ich habe mich mal durchgelesen und  habe insofern damit schwierigkeiten, als das ich nicht nachvollziehen kann, das eine begegnung unter (halb)geschwistern, nicht möglich gemacht werden kann,ohne zu wissen,was dabei rauskommt.ich kann nachvollziehen, das es einem unwohl ist,aber wenn ein erkennbarer schaden voraussehbar ist, kann man es doch konsequent abwenden, vielleicht íst es nur eine einmalige sache.

wenn ich das geld zur verfügung hätte, würde ich es einmalig bezahlen,ist vielleicht nicht richtig, aber ich wollte es herausbekommen, was nun wirkich mit ihr los ist.

vielleicht sind ihre motive ehrlicher als man denkt, wenn nicht, ok, sofort beenden.

ich gebe regelmässig meine drei kinder in unverantwortliche hände(vater),wie ich meine,ich würde das nicht tun, wenn ich es nicht müsste. in meinem fall ist kein versuch möglich, es ist gesetz.

aber du könntest es doch testen und dann entscheiden, wie es für dein kind ist. die
beschreibung dieses mädchens ist nicht sehr erfrischend, aber vieleicht steckt hinter diesem wunsch ja auch etwas, was nicht so negativ ist.

mit freundlichen grüssen

gaya mad3  :red:  

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polly
Gast
« Antwort #68 am: 20. Februar 2006, 23:24:05 »

Hallo Tina und alle anderen,

ich habe mich jetzt durch alle postings gelesen und mir schwirrt der Kopf. ich würde gerne auf mehrere Punkte eingehen, aber vieles ist schon gesagt worden.
Insgesamt finde ich die Geschichte sehr traurig und habe den Eindruck, dass midnightwish das Mädchen eigentlich vermisst unde sehr bedauert, wie alles gelaufen ist. Anscheinend hätte sie sehr gerne weiter mit ihr zusammengelebt. Jetzt, nachdem noch mehr schief gelaufen ist, wird sie plötzlich, zumindest was den Umgang mit dem Halbbruder, also ihrem Kind angeht, wieder in die Verantwortung genommen.
Natürlich will sie ihren Sohn schützen, aber sich selber auch? Versteht mich nicht falsch, das soll kein Vorwurf sein. Aber es wird sich hier so daran festgehalten, dass der Umgang mit einer "Drogensüchtigen" das Kind schädigen könnte. Bei einem Fünfjährigen? Das wird doch sicher ein Punkt sein, der keine Gefahr bei einem so kleinem Kind ist. Wie bereits geschrieben, soll sie ihn ja nicht zu sich nehmen.
Nun stellt sich mir die Frage, ob der Sohn nicht größeren Schaden nimmt, wenn er seine Schwester nicht sehen darf. Was, wenn sie nie ein "ordentliches" Leben führt, nie so ist, wie man sich Menschen in seinem Umfeld wünscht? Traut man dann einem Elf- oder 16-jährigen zu ein Treffen mit der Schwester unbeschadeter zu überstehen? Wohl kaum! Und dann...muss man irgendwann erklären, warum er seit Jahren seine Schwester nicht sehen durfte. Die Verletzung wird sicher groß sein und er wird dies wohl kaum näher beschreiben können, was so weh tut, außer mit dem Worten:" aber es ist meine Schwester und ich hatte ein Recht sie zu sehen!" Anders kann man das einfach nicht begründen. Es ist doch nicht so, dass nur Menschen die nach der Norm leben eine Familie haben dürfen, und nur Menschen, die rationale Gründe verbalisieren können ihr Angehörigen sehen dürfen. Was für einen Grund sollte sie den jetzt eigentlich angeben, der adäquat wäre?

Nun gut, eine Frage habe ich noch. Ich weiss, das ist jetzt eventuell etwas zu emotional, aber was würde eigentlich ihr Vater wollen? Vielleicht hilft das bei der Entscheidung.

Liebe Grüße Polly
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midnightwish
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« Antwort #69 am: 21. Februar 2006, 10:43:10 »

Polly:

Du hast mit einigen deiner Gedanken sehr genau getroffen. Wenn es irgendeine Möglichkeit gegeben hätte, dann hätte ich sie bei mir behalten, um ihr ein einigermaßen geregeltes Leben zu ermöglichen, das sie ja bei uns gerade anfing zu führen.

 
Zitat
Nun gut, eine Frage habe ich noch. Ich weiss, das ist jetzt eventuell etwas zu emotional, aber was würde eigentlich ihr Vater wollen? Vielleicht hilft das bei der Entscheidung.


Die Frage kann ich dir beantworten, da es genau die Frage ist, über die ich sehr ausführlich mit meinem Mann gesprohen hatte. Er wollte vor allem, das seine beiden Kinder geschützt werden, soweit ich das leisten kann. Damals wollte er nicht, das seine Tochter auf das Baby aufpasst oder mit ihm alleine ist, weil er bzw. wir ihr zu dem Zeitpunkt nicht trauen konnten (das wäre aber wieder eine eigene Geschichte und das ganze ist eben eine lange Listen von Vernachlässigungen, falschen Anschuldigungen, Erkrankung der Mutter, Gerangel von Erwachsenen wo und wer das Kind haben darf und immer wieder der Verlust von Bezugpersonen...)Ich denke mal, das er es heute noch genauso sehen würde.

Ich finde es schlimm, wenn er sie jetzt nicht sehen darf, ich finde es schlimm, wenn er sie mit was weiß ich 16 nicht sehen darf und ich finde es schlimm, wenn er sie jetzt mal sehen darf und ich es irgendwann unterbinden muß oder sie sich nicht mehr meldet. Egal wie, ich muß es immer erklären.

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carsten
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« Antwort #70 am: 21. Februar 2006, 10:51:55 »

@midnightwish,

wer denkt an dass nun volljährige kind?

ob nun alk oder drogen, es gibt immer möglichkeiten wenn man will

schade um das kind dass es auch mal sehr schwer hatte.

denn nur wer jemanden verloren hat kann nachvollziehen wie schwer es ist.

bsp:
ich habe mit 12 jahren meinen bruder durch einen unfall verloren, konnte mich von ihm nur am grab verabschieden.

um so älter ich werde um so mehr denke ich an ihn, habe sogar seinen grabstein vor der vernichtung gerettet.

denke bevor du handelst. für umgänge gibt es zuschüsse

caju
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