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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 13:59:52 *
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Autor Thema: .. und dann hat's richtig geknallt!  (Gelesen 5394 mal)
Minipiki
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Beiträge: 38


« am: 01. Februar 2006, 17:04:37 »

Hallo Forum,

mein erster Beitrag und auch gleich die Geschichte dazu.

Im letzten Jahr habe ich eine damals noch tolle Frau kennen, schätzen und lieben gelernt. Alles rosarot, viele Dinge liefen einfach glatt. So glatt, dass man zusammen entschied: Hey, warum kein Baby? Wir sind alt genug, jünger werden wir nicht mehr, also los. Na ja, gesagt, getan - Übung hatte man ja bereits. Also nicht im Kinderzeugen, sondern eher das wie.
Egal, erster Schuss ein Treffer. Die Freude war auf beiden Seite groß, als sich der Schwangerschaftstest in die entsprechende Richtung verfärbte: Hurra, Wir bekommen ein Baby!

Zusammen haben wir viel überlegt, wie und wann wir das am Besten schaukeln. Schließlich mussten wir noch in die gemeinsame Wohnung ziehen, hier und da noch etwas verändern. Leider änderte sich aber das Klima zwischen uns gewaltig. Kleine Launen verdarben die übliche gute Zeit, so gründlich, dass es dann irgendwann knallte. Ein Telefonanruf - wir leben ca. 120 Kilometer auseinander - klärte mich dann in Bezug auf die nächsten Veränderungen auf: "Geht nicht mehr, ich liebe dich nicht mehr, ich mach das jetzt alles alleine. "
Schwerer Schock. Und die Frage auf der Stirn "Warum?"

Dann natürlich hartnäckig nachgefragt: Was denn los sei und warum nun diese Kehrtwendung. Aber meine Ex-Partnerin hatte darauf keine Antwort. Nur die, die ich bereits bekommen hatte: " Es ist vorbei. Akzeptiere das einfach. Wir bleiben Freunde und ich werde dich in Bezug auf das Kind informieren. Und: Ich weiß, dass dir jetzt der Ar... auf Grundeis geht, aber es ist so wie es ist." Punkt. Das hatte gesessen. Ich tat wie mir geheißen und meldete mich eben nicht, beziehungsweise stellte dann und wann per SMS mal eine Frage. Antwort bekam ich nie, außer der Drohung, dass wenn ich mich nicht endlich ruhig verhalte, ich gar keine Information mehr bekomme. Hmm, schöne Vaterschaft, dachte ich mir und malte mir das Bild eines "Bezahlvaters" im Kopf aus. Dieses Bild wurde ziemlich lebendig, als der erste Brief eines Rechtsanwalts kam.
Ich möge auf keinen Fall mehr mit seiner Mandantin in Kontakt treten, schrieb der Winkeladvokat in seinem Schreiben. Weiterhin: Sie sind der Erz euger und werden nach der Geburt des Kindes von mir in Sachen Unterhaltszahlungen für das Kind und der Mutter hören. Der Schlusssatz: Sollte ich gegen diese Unterlassung verstoßen, drohen mir weitere Strafen.

Ein Brief, der richtig gesessen hatte. Ab da war für mich der Traum einer "Vaterschaft" eigentlich richtig gestorben. Was nun? Der erste Weg führte zu einem Rechtsanwalt mit Hauptgebiet Familienrecht. Der las den Brief schüttelte den Kopf, aber sagte gleich:" Damit werden Sie zum Bezahlvater degradiert. Gab es Ärger zwischen Ihnen und der Ex-Freundin?" Ich erzählte ihm die Geschichte. Keine Lügen. Keine Ungereimheiten. Die Wahrheit.
"Tja", meinte der Rechsexperte, "es ist schade, aber damit müssen Sie sich wohl abfinden. Sie werden da wohl keine Aktien im Spiel haben."

Ja, die habe ich nicht. Im April wird mein kleiner Sohn geboren - und ich darf weder dabei sein, noch irgendwelche Aufgaben übernehmen. Vermittlungen über Freunde und Familie zielten allesamt ins Aus. Außer der Tatsache, dass meine Ex-Partnerin mich nie wieder sehen möchte, weiß ich nun nichts.

Und jetzt bin ich hier ...

Grüße,
Mini


 
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krieger
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« Antwort #1 am: 02. Februar 2006, 07:30:14 »

morjen mini,
deine geschichte erinnert mich sehr stark an meine.
auf jeden fall hast du   das recht und die pflicht dich um deinen sohn zu kümmern.
desweiteren würde ich erstmal nichts unterschreiben und mich nicht von irgendwem unter druck setzten lassen.
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Dass wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung.
Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.

Erich Kästner
Minipiki
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« Antwort #2 am: 02. Februar 2006, 11:33:04 »

Hi!

Was meinst du mit "nichts unterschreiben?"

Grüße,
Mini
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« Antwort #3 am: 02. Februar 2006, 11:34:51 »

mit nichts unterschreiben meine ich nichts unterschreiben! ;)  

egal was kommt, von welcher stelle/amt auch immer, unterschreibe nichts, was mutter oder kind angeht!

erst mit einem anwalt oder mit einem fachmann beraten.



[Editiert am 2/2/2006 von krieger]

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Erich Kästner
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« Antwort #4 am: 02. Februar 2006, 14:43:05 »

Hi!

Na ja, bislang ist ja noch nichts gekommen. Es wird sich wohl ziemlich bösartig sbspielen, wenn ich die ganzen Postings hier lese ....

Grüße,
Mini
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« Antwort #5 am: 02. Februar 2006, 14:46:38 »

wenn die so drauf ist wie meine im moment,...
... JA! mad

laß dich aber auf keine krummen dinger ein.
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Erich Kästner
Minipiki
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« Antwort #6 am: 02. Februar 2006, 14:57:55 »

Hi!

Ach was, nein. Dieser ganze Terror im Kopf hat mich irgendwie total beruhigt - oder paralysiert ;-). Ich hatte vor kurzem ein Gespäch mit der Ex-Partnerin, darin aber nicht provozieren lassen und auch sonst nichts zugesagt. Ihr einfach nur beiläufig gesagt: Ja, du hast Recht. Ja, du kannst machen was du willst. Ja, du hast einen rechtlichen Anspruch auf Geld. Das scheint ihr momentan wichtiger zu sein als alles andere. Na ja....

Grüße,
Mini
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Lausebackesmama
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Wir kommen wieder!!


« Antwort #7 am: 02. Februar 2006, 15:14:51 »

Hallo,

ich nochmal. Vielleicht solltest Du wirklich einfach für das Kind zahlen und zusehen, ob Du einen Weg findest sicher zu gehen, dass Du der Vater bist.

Ich WEISS, dass es nicht gestattet ist, heimlich Vaterschaftstests zu machen. In diesem Fall würde ich trotzdem einen machen und von dem Ergebnis abhängig machen, ob ich auch guten Gewissens eine Vaterschaftserklärung machen kann. Denn wenn nicht, dann würde ich mich nämlich auch zurücklehnen (ohne einen Grund zu nennen) und sagen: Dann verklag mich doch....

Wenn Du mich fragst, war Dein einziger Zweck an der Sache, einen Samen und ein offenes Portemonnaie beizutragen.

LG Lausebackesmama
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Der Sprung
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wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.

(Ernst Ferstl)
sandgren
Gast
« Antwort #8 am: 02. Februar 2006, 15:22:28 »

hy minipiki,
wie bereits von krieger gesagt: nichts unterschreiben bevor du dir nicht vorher rat von einem RA geholt hast!

solltest du dir unsicher sein ob du der vater bist zweifle die vaterschaft ersteinmal an.
legt die KM gesteigerten wert auf dein geld,wird sie dich beim JA als vater angeben.
da du ja zweifelst und wiedersprichst wird der vaterschaftstest dann von amtswegen erfolgen.

das problem "heimlicher"test wie von lausebackesmama angesprochen stellt sich dir dann nicht.

gruss sandgren :cool:  
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Lausebackesmama
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« Antwort #9 am: 02. Februar 2006, 15:37:45 »

Ich meine mal gehört zu haben, dass man die Kosten aufgedrückt bekommt, wenn man sich weigert die Vaterschaft anzuerkennen und beim Test rauskommt, dass man tatsächlich der Vater ist?

Oder war das ein Irrläufer?

LG LBM
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(Ernst Ferstl)
sandgren
Gast
« Antwort #10 am: 02. Februar 2006, 15:42:21 »

hy lausebackesmama,
stimmt.

aber ob ich die kosten trage für einen heimlichen test der keine rechtliche wirkung hat oder für einen anerkannten der sehrwohl rechtlich haltbar ist,sollte doch keine schwere frage sein wenn man(n) die unsichicherheit und die chance dazu hat oder? ;)  

gruss sandgren :cool:  
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Lausebackesmama
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« Antwort #11 am: 02. Februar 2006, 15:59:03 »

Huhuchen,

ich denke aber, der heimliche Test ist mit 250 Euro getan (hab ich mal gelesen) und wenn er dann weiß, dass er es ist, braucht er keinen Streß produzieren.

Außerdem kommen dann bestimmt noch Gerichtskosten und so dazu.

That's it...

LG LBM
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(Ernst Ferstl)
Minipiki
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« Antwort #12 am: 02. Februar 2006, 16:06:08 »

Hi!

Um Gottes Willen! Keinen weiteren Ärger produzieren. Sonst kann ich das Kind nicht mehr sehen und Madame wird mich ausziehen bis auf die Knochen. Ich habe vor einiger Zeit einen sachlichen Brief geschrieben, in dem ich mich klipp und klar zu einer Kooperation ausgesprochen haben. Allerdings kam da auch nicht wirklich etwas zurück. Hmm ...

Grüße,
Mini
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Lausebackesmama
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« Antwort #13 am: 02. Februar 2006, 16:10:32 »

Das ist ja auch lobenswert.

ABER: 1. Du wärst nicht der erste Papa, den sich eine Frau zum Zahlen ausgesucht hat.

Ich glaube, eine Beratung in beiden Fällen ist sinnvoll, ab zum AG und einen Beratungsschein organisieren und dann zum Anwalt für Familienrecht.

LG LBM
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(Ernst Ferstl)
Minipiki
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« Antwort #14 am: 07. Februar 2006, 15:56:06 »

Hallo!

Erklärst du mir kurz, was AG bedeutet?

Grüße,
Mini
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JensB2001
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« Antwort #15 am: 07. Februar 2006, 16:06:55 »

Hey!

AG = Amtsgericht

Und lass dich nicht von deiner Ex veralbern..klingt nämlich alles recht merkwürdig...

Gruß
Jens
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Minipiki
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« Antwort #16 am: 07. Februar 2006, 16:24:06 »

Hi!

Allerdings, das ist wie ein böser Traum. Wirklich. Momentan finde ich gar keine Ruhe mehr ...

Grüße,
Mini
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Minipiki
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« Antwort #17 am: 13. Februar 2006, 11:53:00 »

Aaargh!

Mir geht diese Geshichte so richtig auf den Kleister. Besser: Mein Nervenkostüm fängt total an zu flattern. Irgendwie weiß ich gar nicht mehr, was ich machen soll. Auf wen ich mich verlassen kann und überhaupt: Wie geht diese Geschichte eigentlich aus?

Gestern waren meine Eltern bei der Kindesmutter eingeladen. Zu einem Kaffee. Zusammen mit den Eltern meiner Ex-Partnerin. Davon habe ich erst heute erfahren. Geredet wurde nicht viel über die Situation, sondern, O-Ton meines Vaters: Wir wollten die Eltern von XY kennenlernen. Während der rührseeligen Kaffeerunde wurden auch Fotos (Ultraschall, und irgendwelche 3D-Bilder) des kleinen Mannes gezeigt. Meine Familie hat sich wohl auch zu der Aussage hinreißen lassen: Es sieht schon jetzt aus wie sein Vater. Ruuuuuuuuuuuuuuuuumms!

Was soll ich dazu sagen? Anstatt einfach und dezent mich zu fragen, wurde ein Termin hinter meinem Rücken gemacht. Tolle Worte wurden in die Luft geschleudert: "Natürlich dürft ihr das Kind als Großeltern auch mal haben!" Ohne darauf hinzuweisen, dass es möglicherweise ja auch einen Vater gibt, der das Kind gerne sehen möchte. Später. Die Worte "Wenn du nichts zahlst" und " Du hast mich aus dem Beruf geschwängert!" sind an meinen Eltern wohl völlig vorbeigegangen. Ich meine, was muss in einer Person vorgehen, wenn sie so ein böses Spiel treibt?

Werden hier jetzt Positionen eingefordert? Werden hier offensichtlich Großeltern korrumpiert? Unter dem Motto: "Wieso, der leibliche Vater von dem Kleinen hat sich ja nie gemeldet?! Daher finde ich den Kontakt zu den Großeltern mehr als wichtig? Wie soll ich mich denn melden, wenn ich eine einstweilige Verfügung von ihrem Anwalt habe, dass ich mich nicht mehr melden darf; der gleiche Advokat nun plötzlich eine Unterhaltsforderung aufstellen will, obwohl die Vaterschaft nicht anerkannt und das Baby gar nicht geboren ist?

Und überhaupt: Drehe ich hier durch und sehe alles verzerrt?

Mieses Spiel ...
Minipiki
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Muckebruder
Gast
« Antwort #18 am: 13. Februar 2006, 12:17:50 »

Erstmal Willkommen auch von mir !?

Die Geschichte klingt wirklich sehr merkwürdig und wenn du mich fragst wollte sie zwar ein Baby und jemand der zahlt und keinen Vater dazu.

Trotzallem solltest du erstmal ruhig bleiben. Du hast auf jeden Fall ein recht sicher - zu wissen ob du der (Bezahl)vater bist oder nicht - soll heißen: der Vaterschaftstest steht dir zu. Das solltest du in Anbetracht dieser komischen Entwicklung bei euchauf jeden Fall machen.
Deshalb auch mein Tip: Unterschreib vorerst nix!?

Wenn du der Vater bist, dann unterschreib die Anerkennung (Bleibt dir nix anderes übrig) und überleg dir ob du für dein Kind in den Kampf ziehen willst, oder nicht. Zumindest den Umgang mit dir und dem Kind wird sie dir so schnell nicht streitig machen können. Bemühe dich beizeiten um Umgangskontakte und klage sie notfalls ein.

Ich geh mal nicht davon aus das deine Ex dem gemeinsamen Sorgerecht zustimmen wird, dann wird es ein langer schwerer Kampf - wenn ihr es nicht schafft euch des Kindes wegen zusammenzuraufen!?

Auf jeden Fall: Schreib schon mal alles schön auf, später wirst du es vieleicht brauchen!?

Ich wünsch dir viel Glück und Kraft!?


MfG, Stefan
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kuwe
Gast
« Antwort #19 am: 13. Februar 2006, 12:56:32 »

Hallo und willkommen,

auch von mir erstmal der Tipp: Nix unterschreiben.

Das zweite ist leider, das dir das dicke Ende, die wirklich bösen Sachen noch bevorstehen.
Das du dir im klaren sein muß, daß das ein verdammt harter Kampf wird. Aber wenn du das erste mal mit deinem Kind spielst, wenn es zu Dir "Papa" sagt, dann weißt du auch, es hat sich verdammt nochmal gelohnt.
Ich wünsche Dir, denn es ist ja abzusehen, wohin die Reise geht , einen guten Riecher bei der Wahl des Anwaltes, einen gescheiten Richter und das alles mit dem Kind gut geht....
Hmh, mir fällt bei den Eltern beiderseits eigentlich nur der Spruch ein: Wer solche "Freunde" hat , braucht sich vor seinen Feinden nicht mehr großartig zu fürchten. Kann man das auch auf Eltern abwandeln?
Ich werde die Sprüche von meinen Oldies zu der ganzen Situation hier gar nicht erst groß posten, aber eine Hilfe waren die mir in keinem Moment.

Alles Gute von hier aus
Kuwe
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Elternteil_m
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« Antwort #20 am: 13. Februar 2006, 14:04:33 »

Hi,

ich wurde erst später, ca. 12 Monate nach der Geburt aufgeweckt.

Zuvor hatte ich auf Grund einer intuitiven Eingebung es geschafft, das die Mutter unseres Sohnes mit mir das gemeinsame Sorgerecht beim JA unterschrieb. Das war offensichtlich ein Glücksfall, denn wenn die KMs das nicht wollen, geht nix. Das geteilte Sorgerecht läßt die KM  nun etwas strukturierter agieren, als sie es bei ihrem Erstgeborenen macht, für den sie das ASR hat. . . .der Vater hat garnix zu lachen.

Vielleicht sollte es Dir ein momentanes Ziel sein, die Mutter dazu zu bewegen, das GSR beim JA zu unterschreiben. VOR DER GEBURT ! ! ! Das kannst DU ihr ggf. "abkaufen", indem Du ihr signalisierst: Ich unterschreibe die Vaterschaft (aber nur bei Sicherheit) und dafür unterzeichnen wir, das wir eine gemeinsame Aufgabe haben. ( Evtl. wittert sie Luft, Dich zu kaufen; vielleicht nimmt sie an, von Dir dann eher Unterhalt erwarten zu dürfen. . .;-)

denn:  Wenn sich solch Mutter erstmal das ASR per Geburt erhalten haben, gibts richtig was auf die . . . überleg, was Du ihr sonst so anbietest, um sie dazu zu bewegen. Vielleicht geht ja auch etwas über die Großeltern, wenn die Mutter ja schon geneigt ist, sie nicht auszuschliessen, nimmt sie vielleicht von dort auch dezente Hinweise auf gemeinsame Verantwortung entgegen.

Ansonsten: Auf die eigenen Stärken besinnen und hoffen, das sie dem Kind nicht den Vater ganz entzieht. . . .und zahlen. und ja nicht die KM kritisieren! Sie bekommt hinreichend unterstützung, Dir zu zeigen, wo es lang geht, und wer hier "Recht hat". . . .
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Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
jackisback
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« Antwort #21 am: 13. Februar 2006, 21:36:33 »

Hallo Minipik,
deine Story klingt ja wirklich haarsträubend. Beim Durchlesen deiner Postings sind mir paar Dinge durch den Kopf gegangen - wovor hast du Angst (Ex?) - was willst du erreichen - wie lange ist dein Atem bei der Geschichte - hattest du ein ausführliches Gespräch mit deinen Eltern - sorry diese Fragen- aber ich krieg dein Puzzle nicht so ganz auf die Reihe :-)
Gruß
Jackisback
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Minipiki
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« Antwort #22 am: 14. Februar 2006, 10:26:41 »

Hi!

Ja, die Geschichte ist wirklich so passiert, wie ich sie hier geschrieben habe.
Angst habe ich davor, dass ich das Kind gar nicht mehr sehe; vor der wenigen Erfahrung der Mutter mit dem Kind (ich bin das älteste von insgesamt 8 Kindern ...), vor dem, was da noch alles kommen wird. Mein Atem? Gute Frage. Es ist so: Eine großartige Bindung wird es von Seiten des Kindes ja nicht geben. Stichwort: Urvertrauen, Vater-Sohn-Bindung etc. Meine Eltern halten sich da eigentlich raus, natürlich interessiert es sie brennend, da ihr ältester eben Vater wid. Was ich erreichen will? Ein "Erase & Rewind", Neustart oder sonstwas. Aber das ist nicht mehr im Rahmen. Daher gute Miene zum bösen Spiel machen. Was soll ich sonst tun? Der Dame bin ich geliefert, das weiß sie und das weiß ich.

Grüße,
Mini
 
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Muckebruder
Gast
« Antwort #23 am: 14. Februar 2006, 10:57:32 »

Ich muß dir leider mal so mitteilen, das deine Chancen ohne GemSR gleich Null sind. Es seiden du kannst dem Gericht mal glaubhaft machen das dein Kind bei der KM massiv gefährted ist. Wo die Chance dann wieder gleich Null ist,...

Glaub mir: Wenn sie dich loswerden will, dann bekommt sie das ohne Probleme hin!?
Die Liste der Vorhaltungen gegen dich will ich hier garnicht aufzählen.

Ich denke das einzig vernünftige was du tun kannst, ist sie dazu zu bewegen dir das GemSR einzuräumen - dann hast du wenigstens latent eine Chance nicht den Kontakt gänzlich zu verlieren,...

Damit,...Willkommen im Club !!!


Stefan


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Platt
Gast
« Antwort #24 am: 14. Februar 2006, 15:16:06 »

Hallo Minipiki,

da ich neu in diesem Forum bin, war ich mir nicht sicher ob ich auf Deine Geschichte anworten soll.

Mein erster Gedanke war: um das Kind kämpfen und zwar mit allen zur Verfügung stehenden legalen Mitteln. Ein Kind braucht nunmal auch einen Vater. Aber da ist nun mein Problem. Was passiert, wenn sich die KM einen neuen Vater sucht? Welche Probleme tauchen dann auf?
Aber meine wirkliches Problem ist, wie geht es Dir. Moralisch gesehen verhälts Du Dich absolut klasse und das Du Verantwortung übernehmen willst ist auch klasse.
Ist dieser Kampf aber für Dich in irgendeiner Art und Weise zu gewinnen. Und wenn, welchen Preis bezahlst Du persönlich?
Wenn Du kämpfen willst, denke daran, dass dieses über Jahre gehen kann. Welche Auswirkung hat so eine Situation auf eine eventuell neue Beziehung.
Natürlich ist es schön, wenn in 20 Jahren Dein Kind sagt: Mein Vater hat um mich gekämpft. Muss aber nicht sein. Und dann?
Falls Du der Vater bist, hast Du nicht nur eine Verantwortung dem Kind gegenüber, sonder auch für Dich persönlich.
Vielleicht lässt Du erst einmal los und betrachtest alles aus der Distanz. Für den Fall, dass Du der Vater bist, mußt Du KU bezahlen. Ob Du das Kind siehst oder nicht.
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