Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Urteile auf RECHTplus
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Uns empfehlen
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

Studie - Mitmachen


Linkpartner


vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das achte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 13:03:45 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Umgangsrecht, Ritalin, Machtlosigkeit usw.  (Gelesen 1344 mal)
Susanne123
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4


« am: 23. Dezember 2005, 19:38:33 »

Hallo ich bin Neuling hier und weiß einfach nicht mehr weiter. Ausführlich würde den Rahmen sprechen, also versuche ich die Kurzform. Ich bin die neue Lebensgefährtin. Mein Freund hat 4 Kids (13-11-9-5). Seine Frau hat sich wegen einem neuen Partner scheiden lassen. Der bisherige Umgang hat sich als äußerst schwierig erwiesen. Sie entschied über den Umgang. Sie spielte Ihre Machtposition aus. Oft kam kurzfristig eine SMS: Du bekommst die Kinder nicht mehr, nur über Rechtsanwalt. Vor einem Jahr bereits wollten wir - auch auf Raten des Jugendamtes - eine gerichtliche Regelung. Abgelehnt wegen Mutwilligkeit, weil sie kurz vorher dem Umgang mal wieder zustimmte. Vor einem halben Jahr eskalierte alles. Bei der 11-Jährigen Tochter wurde plötzlich ADS diagnostiziert. Zu Recht oder Unrecht vermag ich nicht zu beurteilen, keines der Kinder war an den Wochenenden an denen der Umgang statt fand auffällig. Die KM forderte sofortige Einnahme von Ritalin. Der Vater wollte erst alle anderen Maßnahmen ausprobieren. Kurz darauf - SMS: Du bekommt die Kinder so schnell nicht mehr, wende Dich an das JA. Jetzt kommt´s!!!!! Das JA hat der KM geraten, den Umgang sofort auszusetzen, da die KM gegenüber dem JA mitgeteilt hatte, dass sexueller Missbrauch an der größten Tochter (einmalig) vor 4 Jahren statt fand. - Ein Gespräch beim JA war unerträglich es fand eine sofortige Vorverurteilung der Bezirksleitung statt. Es erfolgte jedoch keine Anzeige. Natürlich stimmt dieser Vorwurf nicht. Hier wird Missbrauch mit dem Missbrauch getrieben. Der Vater hat sofort Antrag auf Umgang für die 3 Jüngeren beantragt. Die große Tochter wünscht seit dem Vorwurf keinen Kontakt, sie hätte fürchterlich Angst vor ihrem Vater. (Eine Woche vor dem Vorwurf waren alle 4 Kinder bei uns und es war ein total schönes Wochenende und in keinster Weise hatte ein Kind Angst.)
Aktueller Stand: Große Tochter bei Wildwasser und in Psychotherapeutischer Behandlung, soll Antidepressiva bekommen, 11-jährige Tochter bekommt seit 4 Monaten Ritalin, aber die Mutter fand noch keine Zeit für ein Elterntraining, 9-jähriger Sohn soll Ritalin bekommen (heute erfahren), kleinster verhaltensauffällig lt. Psychiater, Einschulung wird nicht erfolgen können, mittlerweile hat sich rausgestellt, dass der kleine fast blind ist, aber die KM bekommt es nicht auf die Reihe sich um eine Brille zu kümmern, der kleine kennt keine Farben keine Zahlen, aber sie gibt ihn auch nicht in den Kindergarten.  Das schlimme ist, dass die Kinder völlig okay wären, sie blühen auf bei uns. Aber sie werden systematisch kaputt gemacht und das JA sieht zu. Keiner will es erkennen. Wenn der Vater jetzt beim Ritalin nicht zustimmt, wird er das Sorgerecht verlieren. Mutter lehnt Mediation ab, hat massivste Probleme mit dem Exmann und Ziel ist sicherlich, das alleinige Sorgerecht und so wie es aussieht geschützter Umgang aufgrund des Vorwurfes. Mittlerweile auch Klage wegen Unterhalt gekommen, sie will dass der Selbstbehalt gekürzt wird, weil wir zusammen wohnen. Obwohl ich auch allein erziehend bin und nur ein paar Tage arbeite. Sie will den Exmann einfach vernichten und geht dabei über Leichen. Helfen kann uns wahrscheinlich keiner, aber alleine das Gefühl zu haben es mal loszuwerden, hat mir gut getan.  FROHE WEIHNACHTEN!
Gespeichert

Susi
Xe
_vj
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.619



« Antwort #1 am: 23. Dezember 2005, 20:37:21 »

Moin,

ich habe ein Problem: einer der Protagonisten, Wildwasser e.V., ist durchaus bekannt. In Schriftform ist das Ganze nicht mehr handhabbar; Deep hat meine Telefonnummer und hat meine Erlaubis, sie an dich weiterzugeben.

Die Tatsache, daß keine Anzeige erstattet wurde, ist ein schwerwiegendes Indiz dafür, daß hinter diesem Fall keine Substanz steckt, denn zumindest ich selber als Elternteil würde vor allem eine lückenlose Aufklärung und Verhinderung einer Wiederholung verlangen, sprich eine Anzwige erstatten, damit sich eine unabhängige Strafverfolgungsbehörde damit auseinandersetzen kann.

Ich würde empfehlen, den gesamten Fall innerlich zu sortieren, und zur Polizei zu marschieren und eine Selbstanzeige zu erstatten, immer mit dem Hinweis, daß diese Sache bei "Vereinen" wie Wildwasser nicht objektiv bewertet sind. Die Polizei ist verpflichtet, diese an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben, diese wird die Vorwürfe dann untersuchen.

Ich empfehle weiterhin, vorher einen Anwalt oder kundige Person aufzusuchen, und zwar so schnell wie möglich, u.U. diese Person auch mit zur Polizei zu nehmen.

Du schreibst selber, daß das Ziel schlicht und einfach "Vernichtung" ist. Richtet euch danach, denn wenn ihr die Vorwürfe entkräften könnt, steht die Ex deines LG als Lügnerin dar, eventuell sogar als psychisch angeschlagen. Wenn er sie NICHT mit konsequentem Vorgehen widerlegt, wird was haften bleiben.

Gruß, Xe
Gespeichert
eskima
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.752



« Antwort #2 am: 23. Dezember 2005, 20:46:25 »

Hallo Susanne123,

herzlich willkommen hier bei vs und gleichzeitig: willkommen im Club.

 
Zitat
Mein Freund hat 4 Kids (13-11-9-5). Seine Frau hat sich wegen einem neuen Partner scheiden lassen.


Die Situation ist mir nicht unbekannt.

 
Zitat
Der bisherige Umgang hat sich als äußerst schwierig erwiesen. Sie entschied über den Umgang. Sie spielte Ihre Machtposition aus.


Auch das kenne ich gut.

 
Zitat
Vor einem Jahr bereits wollten wir - auch auf Raten des Jugendamtes - eine gerichtliche Regelung. Abgelehnt wegen Mutwilligkeit, weil sie kurz vorher dem Umgang mal wieder zustimmte.


Das verstehe ich nicht. Hattet ihr einen schlechten RA?

 
Zitat
Die KM forderte sofortige Einnahme von Ritalin


Kommt mir sehr bekannt vor.

 
Zitat
Wenn der Vater jetzt beim Ritalin nicht zustimmt, wird er das Sorgerecht verlieren.


Wer sagt das? Hat der Vater sich persönlich mit dem verschreibenden Arzt zu der Problematik unterhalten? Und falls dem so sein sollte, könnte der Vater die Kröte Ritalin dann schlucken, um das Sorgerecht zu behalten?

 
Zitat
Mutter lehnt Mediation ab, hat massivste Probleme mit dem Exmann und Ziel ist sicherlich, das alleinige Sorgerecht  


In welchem Bundesland wohnt ihr? Die Ex meines Mannes ist aufgrund der schlechten Kommunikation der Eltern mit dem ASR "durchgekommen."

 
Zitat
Mittlerweile auch Klage wegen Unterhalt gekommen, sie will dass der Selbstbehalt gekürzt wird, weil wir zusammen wohnen. Obwohl ich auch allein erziehend bin und nur ein paar Tage arbeite.


Fraglich ob sie damit durchkommt, wenn du gerade soviel verdienst, dass du deinen eigenen Lebensunterhalt sicherstellen kannst. Hier nochmal die Frage, wie gut euer Anwalt ist.

Wichtig ist, dass ihr alles, aber auch wirklich alles, was die Kinder betrifft, aufschreibt. Ich hab hier noch Gesprächsprotokolle aus 1998 im Hefter liegen. Einige Sachen haben meinem Mann in diesem Jahr (!) bei einer Gerichtssache helfen können. Richte dich darauf ein, dass ihr einen langen Atem braucht.

Und vor allem: du bist nicht für seine Kinder verantwortlich. Denke in erster Linie an deine Kinder, auch sie können unter der Situation leiden, wenn du zuviel Energie für die andere Sache verwendest. Und lass deinen Mann machen. Zusammen drüber reden und die Richtung bestimmen ist völlig in Ordnung, aber laufen muss er alleine.

Gruß

eskima
Gespeichert

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie die Intelligenz. Jeder ist der Meinung, er hätte genug davon (René Descartes)
DeepThought
Owner & Fast-alles-Versteher
Administrator
*******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.055



WWW
« Antwort #3 am: 23. Dezember 2005, 22:55:24 »

Moin,

um deine PNS abzurufen, klickst du >hier<.

Es mag dir ungewöhnlich erscheinen, schnell und konkrete Gesprächsangebote zu erhalten. So sind wir halt  grouphug .

Ausdrücklich warnen möchte ich jeden, der meint, eine Wildwasser-Diskussion entflammen zu können. Es wird umgehend jeder Beitrag gelöscht, der sich nicht auf das Thema des Openings bezieht.

DeepThought
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Guinevere
Gast
« Antwort #4 am: 25. Dezember 2005, 10:51:33 »

Hallo Susanne,
@ Ritalin
ich würde mir da keinerlei Sorgen machen.
Ein gesundes Kind das Ritalin einnimmt dreht auf.

Das das Kind, bei euch anders als zuhause reagiert kann sein, schließlich ist es "Wochenende" und man hat mehr Zeit für die Kinder als unter der Woche. Geht mir bei meinem großen ja auch so.

Elterntraining ist Wichtig, und einer der Eckpfeiler für eine Konsequente und Erfolgreiche Therapie. Warum das bei der KM noch nicht passiert ist Huch? Aber es wäre nicht schlecht wenn dein LG das auch mitmachen würde, so weit ich weiß zahlt es die Kasse sogar euch beiden, wenn die Kids regelmäßig bei euch sind.

Zu uns hat man in der Kinder- u Jugendpsych sogar gesagt, das man bei kleineren Geschwisterkindern teilweise keinen Unterschied zu "echten" ADS lern feststellt, bzw. das dann erst bei der Medikamentösen Therapie auffällt. Denn die kleinen schauen sich ja viel von den "Großen" ab.

Es sind viele "Märchen" über Ritalin/ Methylphenidat im Allgemeinen im Umlauf, und das verunsichert natürlich.
Aber es ist nichts schlimmes. Einem Diabetiker würde man sein Insulin ja auch nicht vorenthalten.
Wichtig ist natürlich das die Diagnose von einem Facharzt gestellt wird.
ADS ist eine Stoffwechselstörung, und die kriegt man mit reden eben nicht in den Griff.

Zu dem Rest bekommst du ja Feedback Schockiert))

Liebe Grüße, ganz viel Kraft und Frohe Weihnachten
Jen

Gespeichert
DeepThought
Owner & Fast-alles-Versteher
Administrator
*******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.055



WWW
« Antwort #5 am: 25. Dezember 2005, 11:02:51 »

Bzgl. Ritalin der Hinweis auf >diesen< Beitrag.

Zitat
schließlich ist es "Wochenende" und man hat mehr Zeit für die Kinder als unter der Woche.
Ein simples Erklärungsmodell...heißt auch, wenn man sich verantwortungsvoll um ein Kind kümmert, mildern sich die Symptome. Wozu dann Ritalin? Gebt das Kind / die Kinder dem Elternteil, der sich verantwortungsvoll und förderlich kümmert.

Zitat
Es sind viele "Märchen" über Ritalin/ Methylphenidat im Allgemeinen im Umlauf,
Dazu zählt für mich auch das Märchen, dass Ritalin ungefährlich ist.

Zitat
Wichtig ist natürlich das die Diagnose von einem Facharzt gestellt wird.
Absolut! Und natürlich vor der Verarbreichung welcher Medikamente auch immer.

DeepThought
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Xe
_vj
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.619



« Antwort #6 am: 25. Dezember 2005, 11:28:20 »

Moin,

Ritalin gehört zu den Amphetaminen. Definitiv ist Ritalin verschreibungspflichtig, da es unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, und die Gabe einer Droge zu bagatellisieren, insbesondere in den üblichen Abgabeformen i.H.v. 5 mg anfangs und 10 mg täglich bei Wirkeintritt ist sicherlich nicht der richtige Weg, insbesondere da das veränderte Verhaltensmuster dann als Untermauerung für den behaupteten Mißbrauch herhalten kann. Die verabreichten Mengen sind keinesfalls harmlos.

Insbesondere die Tatsache, daß kein Elterntraining stattgefunden hat und Ritalin nicht einfach "bei Bedarf" eingeworfen werden kann wie eine Aspirin, sondern unbedingt eine exakte Dosierung unter ärztlicher Aufsicht angezeigt ist, interpretiere ich als leichtfertigen Umgang mit einem Medikament, das einen massiven psychochemischen Eingriff bedeutet. Sofern das Gemeinsame Sorgerecht besteht, sollte der Vater sofort die ärztlichen Unterlagen einsehen, insbesondere muß ein ConnorsFragebogen mit fachlicher Auswertung vorliegen.

Gruß, Xe
Gespeichert
Guinevere
Gast
« Antwort #7 am: 25. Dezember 2005, 20:58:51 »

*gelöscht*

----------------
Anm. Admin: Board-Regeln beachten (Nr. 5). Ferner meinem extra für diesen Beitrag gesetzen Hinweis folgen.

[Editiert am 25/12/2005 von DeepThought]
Gespeichert
Susanne123
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4


« Antwort #8 am: 26. Dezember 2005, 12:41:52 »

Erstmal ganz herzlichen Dank für die vielen Antworten. Ich möchte hier nochmal etwas ausführen und gleichzeitig Antworten geben. Den Tipp mit der Selbstanzeige hatten wir bereits von Freunden und Bekannten erhalten. Unsere Rechtsanwältin möchte jedoch erst unseren Gerichtstermin bezüglich Umgang Mitte Januar abwarten. Der Arzt für Psychotherapie hat uns davon abgeraten und sagt, wir möchten eher zurückstecken, als die Befragungen und die Lawine, die dadurch ausgelöst werden würde, der Tochter (die diesen Vorwurf gemacht hat) anzutun. Uns ist aber zwischenzeitlich klar geworden, dass wir es zwar der Tochter nicht antun möchten, aber uns keine andere Wahl bleibt, denn solange dieser Vorwurf nicht ausgeräumt wird, werden wir mit allem anderen genau daran scheitern.
Als vor einem Jahr der Antrag auf Umgang wegen Mutwilligkeit abgelehnt wurde, hatten wir zwar einen guten Anwalt, aber er wollte dann nicht mehr über Prozesskostenhilfe weitermachen, sondern BARES. Nachdem wir dann ja die Kinder wieder mal bekommen hatten und noch immer hofften, alles würde sich gütlich regeln lassen, haben wir nichts mehr weiter unternommen. Haben aber zwischenzeitlich den Anwalt gewechselt.  Wir wohnen übrigens in Bayern. Die Problematik mit Ritalin wurde natürlich von meinem LG und auch von mir ausgiebig mit dem Arzt für Psychotherapie besprochen. Er war anfangs der Meinung man müsse nicht sofort mit Tabletten beginnen und deshalb hatte mein LG auch erst die Medikation abgelehnt. (Resultat war ja dann der geannte Vorwurf und kein Umgang mehr mit den Kindern) Nach Drängen der Mutter hat der behandelnde Arzt seine Einstellung geändert. Er meinte er müsse mit dem Arbeiten, was ihm zur Verfügung steht und wenn die Mutter im Moment überfordert sei, wäre es die einzige Behandlungsmöglichkeit. Ein Gespräch mit dem Kinderazt hat ergeben, dass er zur Diagnostik nichts sagen könne, er aber den Anschein hat, dass die Mutter mit einer Wunderpille rechne. Ihm ist die KM länger in der Praxis bekannt und auch die Art und Weise, wie Sie mit Ablehnungen umgeht. Dieser hat uns aber auch geraten, erstmal zuzustimmen, denn bei nicht ADS würde Ritalin gegenteilige Wirkung zeigen. Mein LG stimmte schweren Herzens zu. Angeblich, das wissen wir aber nicht von der Schule selbst, solle die Konzentration besser geworden sein. Sie hat aber auch zwischenzeitlich zu klauen begonnen und in der Schule einen Brand gelegt.
Zum Elterntraining: Mein LG wäre sofort dazu bereit gewesen, der Arzt für Psychotherapie sagte jedoch, sinnvoller wäre die Kindsmutter, da die Kinder sich bei der Mutter zeitlich länger aufhalten und auch die Schwierigkeiten bei der Kindsmutter größer sind. Beim letzten Gespräch beim Arzt für Psychotherapie teilte er uns mit, dass er die Kindsmutter nicht zu einem Elterntraining zwingen könne, er könne es nur anbieten. Im vorletzten Gespräch teilte er uns auch mit, dass der Sohn ADS hätte, er aber momentan von Medikation absehen wird. Zwischenzeitlich war die KM dort, besteht auf Ritalin auch für den Sohn und plötzlich sagt auch der Arzt es ist medizinisch notwendig. Auf den Vorwurd meines LG er würde Ritalin wie Smarties verteilen, war er natürlich SAUER. Aber die Aussage hat mit Sicherheit etwas wahres, zumindest drängt sich der Eindruck aufgrund der ständigen Meinungswechsel auf.
Zur Engänzung auch bei der Tochter war anfangs von uns die Frage gestellt, ob eine Behandlung von ADS ohne Medikation möglich sei, sagte er JA. Also wir haben uns schon kundig gemacht und uns ist definitiv bewußt, dass es ADS-Patienten gibt, die ohne Ritalin gar nicht therapierbar wären. Dies ist aber nicht der FALL. Der einzige der hier alles erkennt ist der Kinderarzt, der definitiv erkannt hat, dass die KM eine Wunderpille braucht. Eigener Einsatz der KM ist absolut nicht erkennbar. Keine Mediation, kein Elterntraining, keine Gesprächsbereitschaft. Der kleinste hat Defizite ohne Ende und wird dennoch nicht in den Kindergarten geschickt, da das Bringen und Holen zu aufwendig für die KM ist. Die zwei größeren wollen seit 2 Jahren in den Fußball verein, könnten sogar hinlaufen, aber die KM kümmert sich nicht um die dortige Mitgliedschaft. Wäre denn nicht hier der 1. Schritt möglich Kinder könnten sich austoben, müssen Sozialverhalten lernen und zeigen. Und wir sind sehr wohl der Meinung, dass das ganze Verhalten von ALLEN 4 Kindern nur Hilfeschreie sind, alles hat sich seit einem halben Jahr, seitdem sie nicht mehr beim Vater sind, definitiv verschlechtert. Die Schulkinder haben auch bei uns schon Hausaufgaben und Übungen ohne Ritalin gemacht. Aber wir saßen eben dabei und gaben Hilfestellung.
Zum Sorgerecht: Natürlich wird das Sorgerecht nicht wegen Ritalin entschieden werden, das ist uns zwischenzeitlich klar geworden. Die KM wird das Sorgerecht bekommen, weil keine Kommunikation zwischen den Eltern mehr stattfinden kann oder wird. Wessen Schuld das ist, wird niemand prüfen. Ich bin der Meinung mein LG tut alles was in seiner Macht steht. Ich will ihn hier nicht ständig verteidigen. Aber ich bin selbst Mutter zweier Kinder. Das Verhältnis zu Ihrem Vater ist ein Traum. Ich habe selbst mehrfach versucht einen guten Kontakt zur KM herzustellen, kurzfristig gelang es mir auch immer. Aber wir müssen uns eben bei allen Entscheidungen egal, ob zum Wohl oder gegen das Wohl seiner Kinder, fügen, denn sonst gibt es einfach mal wieder keinen Umgang. Es geht ganz einfach darum, dass diese Frau, sowohl das Jungendamt, wohlgemerkt nur die Vorgesetzte, nicht die Sachbearbeiterin, die uns, die Kinder und die KM seit Jahren kennt, als auch den Arzt für Psychotherpie voll im Griff hat. Das Machtspiel dieser Frau wird auf den Rücken der Kinder ausgetragen. Ein kurzes Gespräch gestern mit einem Teil der Kinder. vor allem mit dem Jüngsten ( der plötzlich stottert und nicht mehr richtig Reden kann und keinerlei Freuden mehr am Telefon zeigt) läßt uns verzweifeln und wir könnten nur noch heulen.
Gruß Susanne
Gespeichert

Susi
Guinevere
Gast
« Antwort #9 am: 26. Dezember 2005, 16:20:42 »

Hallo Susanne,
das sind noch ein paar mehr Facts.
Zum Arzt, -schwierig-, wenn er der Meinung ist, das Mädchen könnte anders behandelt werden, dürfte er eigentlich kein Ritalin verschreiben.

Eigentlich deshalb, weil das Kind nun mal bei der Kindsmutter lebt. Und wenn die überfordert ist, und der Arzt kennt sie ja, KANN (nicht muss) es ja sein, das er dadurch versucht den größeren Schaden vom Kind abzuhalten.

Verdammt traurig. Nur bestimmt eben (leider) nicht der Arzt wer das SR für das Kind hat, und der Arzt muß damit arbeiten was er eben hat. Und das ist in deinem Fall wohl nicht allzu Kooperativ.

Das Elterntraining ist eigentlich ein MUSS für die KM und für diese sicherlich unumgänglich.
Deinem LG würde ich das trotzdem empfehlen, und vorschlagen das er sich das "bescheinigen" lässt.
Ich weiß nicht wie die Gerichte ticken, aber es kann nur Pluspunkte geben wenn man sieht das er sich für das Kind engagiert.
Evtl. sogar nochmal einen Spezialisten aufsucht und versucht weitergehende Infos zu bekommen.

Nichts anderes als das Ritalin nicht beruhigend auf gesunde Kinder wirkt hab ich ja schon geschrieben. Schade nur das es gegeben wird obwohl in dem Fall offensichtlich Potential besteht um ADS auch anders zu behandeln....  mad2  

Viel Kraft und viel Glück
Jen
Gespeichert
Xe
_vj
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.619



« Antwort #10 am: 26. Dezember 2005, 18:00:32 »

Zitat

Eigentlich deshalb, weil das Kind nun mal bei der Kindsmutter lebt. Und wenn die überfordert ist, und der Arzt kennt sie ja, KANN (nicht muss) es ja sein, das er dadurch versucht den größeren Schaden vom Kind abzuhalten.

Verdammt traurig. Nur bestimmt eben (leider) nicht der Arzt wer das SR für das Kind hat, und der Arzt muß damit arbeiten was er eben hat. Und das ist in deinem Fall wohl nicht allzu Kooperativ.


Deiner Logik zufolge ist das Kind also medikamentös zu behandeln, weil die Mutter überfordert ist und der Arzt keine andere Wahl hat, als der Mutter die gewünschte Wunderpille fürs Kind zu verschreiben, weil sonst... WAS?

Zitat

Das Elterntraining ist eigentlich ein MUSS für die KM und für diese sicherlich unumgänglich.
Deinem LG würde ich das trotzdem empfehlen, und vorschlagen das er sich das "bescheinigen" lässt.
Ich weiß nicht wie die Gerichte ticken, aber es kann nur Pluspunkte geben wenn man sieht das er sich für das Kind engagiert.
Evtl. sogar nochmal einen Spezialisten aufsucht und versucht weitergehende Infos zu bekommen.


Diesen Punkten kann man unter der Einschränkung zustimmen, daß zuerst die Sache mit dem angeblichen Mißbrauch entgegengetreten wird. Dieses ist insbesondere wegen der Involvierung vom Wildwasser DRINGENDST angeraten.

Zitat

Nichts anderes als das Ritalin nicht beruhigend auf gesunde Kinder wirkt hab ich ja schon geschrieben. Schade nur das es gegeben wird obwohl in dem Fall offensichtlich Potential besteht um ADS auch anders zu behandeln....  


Ritalin einfach mal zu Diagnostik zu geben ist Unsinn. Dazu:

Zitat

Taugt Ritalin zur Diagnose?

Manche Eltern denken, man könnte ja mal Ritalin geben — wirkt es, hat das Kind ADHS, wirkt es nicht, hat es etwas anderes. Doch man kann von der Wirksamkeit von Ritalin nicht rückschließen auf das Vorhandensein von ADHS, denn:

   1. Auch Gesunde bzw. andere Patientengruppen können auf Stimulanzien positiv reagieren.
   2. Wenn ein Kind nicht darauf anspricht, gehört es möglicherweise zu den 30 Prozent, die zwar ADHS haben, aber nicht auf Ritalin, sondern besser auf ein anderes Amphetamin reagieren.
   3. Ein Ansprechen kann auch auf den Placeboeffekt zurückzuführen sein: Eine Tablette wird gegeben (Zuwendung!), also erwartet der Patient eine Wirkung.


Quelle

Gruß, Xe
Gespeichert
Guinevere
Gast
« Antwort #11 am: 26. Dezember 2005, 19:49:57 »

@Xe,
das war ein Erklärungsversuch zum Verhalten des Arztes, nirgends hab ich geschrieben das ich das gutheiß...*augenverdreh* wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Zu dem Mißbrauchsvorwurf mag ich aus verschiedenen Gründen nix sagen, ich möchte sowas nicht beurteilen müssen. (schön wenn dein scharfer Analytischer Verstand das kann)

Ich habe schon gesagt, das das Kind von Susannes LG nach Aussage des Arztes, meiner Meinung nach NICHT medikamentös behandelt werden sollte.
Deshalb auch das Elterntraining für Susanne und deren LG. DAS definitiv von der Kasse bezahlt wird. (@Susanne - wenn du Infos Elterntraining betreffend brauchst so helfe ich dir gerne)

Ritalin zur DIAGNOSE zu geben ist Schwachsinn hab ich nirgends behauptet.
Das Tochter die offensichtlich ADS hat, anders behandelt werden sollte, habsch jetzt mehrmals gesagt.
Da du beliebst alles zu verdrehen, ist für mich mit dir EOD.
Gespeichert
Xe
_vj
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.619



« Antwort #12 am: 26. Dezember 2005, 21:19:24 »

Zitat

das war ein Erklärungsversuch zum Verhalten des Arztes, nirgends hab ich geschrieben das ich das gutheiß...*augenverdreh* wer lesen kann ist klar im Vorteil.


Ein Arzt, der auf Druck eines Elternteiles und in Hinsicht auf dessen Verhalten und nich tnach medizinischer Diagnostik seine Vorgehensweise ändert, ist alles andere als wissenschaftlich vorgegangen.

Zitat

Zu dem Mißbrauchsvorwurf mag ich aus verschiedenen Gründen nix sagen, ich möchte sowas nicht beurteilen müssen. (schön wenn dein scharfer Analytischer Verstand das kann)


Sei dir gesagt, daß Sarkasmus nicht deine Stärke ist.

Zitat

Ich habe schon gesagt, das das Kind von Susannes LG nach Aussage des Arztes, meiner Meinung nach NICHT medikamentös behandelt werden sollte.
Deshalb auch das Elterntraining für Susanne und deren LG. DAS definitiv von der Kasse bezahlt wird. (@Susanne - wenn du Infos Elterntraining betreffend brauchst so helfe ich dir gerne)

Ritalin zur DIAGNOSE zu geben ist Schwachsinn hab ich nirgends behauptet.
Das Tochter die offensichtlich ADS hat, anders behandelt werden sollte, habsch jetzt mehrmals gesagt.


Nunja, du bist offensichtlich ja der Meinung, daß
"ich würde mir da keinerlei Sorgen machen.
Ein gesundes Kind das Ritalin einnimmt dreht auf."

Ritalin mal eben zur Diagnostik hergenommen werden kann, denn ein Nicht-AD(H)S-Kind reagiert ja absolut vorhersehbar, und Amphetamine, die dem BTM unterliegen, mal eben auszuprobieren ist sicherlich alles andere als unüblich und zeugt doch von der absoluten Fürsorge der Kindsmutter und der Gewissenhaft des behandelnden Arztes. Das mit der Brille ist sicherlich ähnlich erklärbar...

Nebenbei: DAS war Sarkasmus. Du widersprichst dir selber.

Dazu kommt noch
Aber es ist nichts schlimmes. Einem Diabetiker würde man sein Insulin ja auch nicht vorenthalten.

Nur, daß Insulin für einen Diabetiker lebensnotwendig ist. Ritalin ist und bleibt eine Medikation mit einem potentiell gefährlichen Stoff, der (und hier ist die einzige Gemeinsamkeit mit Insulin) in Überdosierung brandgefährlich ist. Ab etwa 300 mg hat es dieselben Wirkungen wie Extacy, die Dosis ist für Kinder üblicherweise 60 mg, nicht höher, und das bedeutet auch, daß eine grundsätzliche Schulung der verabreichenden Person stattfinden muß. Und in exakt diesem Punkt kann ich dir zustimmen, allerdings führst du die Diskussion alles andere als sachlich.

Gruß, Xe


[Editiert am 26/12/2005 von Xe]
Gespeichert
sandgren
Gast
« Antwort #13 am: 26. Dezember 2005, 21:42:48 »

hy zusammen.

@ XE, thumbup

@guinievere,
sämtliche kompetenz zum thema ritalin etc kann ich dir beruhigt, aus eigener schmerzvoller erfahrung ,damit absprechen.
du gibst hier nichts anderes wieder als irgendein angelesenes wissen aus drittklassigen erfahrungsberichten.

mache dich bitte zuerst richtig und sachlich kundig bevor du anderen irgendeinen nachgeplapperten blödsinn als "wahrheit" unterzuschieben versuchst!! mad

gruss sandgren :cool:

ps: medikinet gilt auch als zugelassen,nur so als anregung für kommenden blödsinn!
Gespeichert
Guinevere
Gast
« Antwort #14 am: 26. Dezember 2005, 22:10:24 »

@sandgren,
nirgends habe ich geschrieben das Ritalin zur Diagnose geeignet ist das ist gelogen.

Bei Susannes "Beutekind" ist ADS schon diagnostiziert. Es ging um die Behandlung.

Und ich kann dich beruhigen, ich hab mir nix "künstlich" angelesen sondern einen ADS ler zuhause, und bin selber eine.
Aber okay, bitte schön, dann sind meine Berichte eben drittklassig *lach*

Welchen Blödsinn versuche ich Susanne denn unterzuschieben?

Medikinet hat uns im übrigen nix gebracht. Empfehle ich auch nicht weiter.

sobald man nicht "eurer" Meinung ist, wird man diffamiert, falsch zitiert und gelöscht echt klasse, das einzige was ich wirklich Schade finde, und im übrigen der einzige Grund warum ich für Ritalin so in die Bresche springe ist, das Leute wie Deep und du, es Eltern wie uns die einen ADS ler zuhause haben, oder selbst betroffen sind, viel schwerer machen als es eh schon ist.


 
Gespeichert
sandgren
Gast
« Antwort #15 am: 26. Dezember 2005, 22:39:24 »

@ gunievere,
auch ich habe ein "ADS" diagnostiziertes kind zuhause.

leider ist es so das viel zu schnell mit der diagnose ADS begründet wird.

und wieder schiesst du dich selbst ins aus,da du scheinbar nur vom namen RITALIN gesteuert wirst ohne dir  gedanken um die inhaltsstoffe zu machen.

ansonsten wird hie in VS nicht eine meinung unterdrückt nur weil sie uns ADMIN/MOD nicht gefällt sondern wenn sie nichts anderes als halbwissen darstellt.

gruss sandgren :cool:
Gespeichert
eskima
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.752



« Antwort #16 am: 26. Dezember 2005, 22:43:01 »

@ Guinevere

 
Zitat
Bei Susannes "Beutekind" ist ADS schon diagnostiziert


Bitte was ist ein Beutekind? Ich verstehe grad, dass Next der Ex das Kind "klaut" und als Beute heim bringt. Und bevor ich jetzt hier platze, erklär dich bitte.

Gruß

eskima
Gespeichert

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie die Intelligenz. Jeder ist der Meinung, er hätte genug davon (René Descartes)
DeepThought
Owner & Fast-alles-Versteher
Administrator
*******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.055



WWW
« Antwort #17 am: 26. Dezember 2005, 22:50:02 »

Im Namen des gesamten Teams möchte ich mich ausdrücklich und aufrichtig bei Susanne123 entschuldigen. Leider lässt der Diskussionsstil gelangweilter Poster manchmal Zweck und Inhalt des Openings in den Hintergrund rücken.

@Guinevere
Zitat
Medikinet hat uns im übrigen nix gebracht.
Frau Dipl.-Psychologin Schwerpunkt AD(H)S hat gesprochen. Wat bei ihr nix bringt, bringt annern auch nix. Soweit zur Einseitigkeit des Informierens, gelle.

Zitat
...der einzige Grund warum ich für Ritalin so in die Bresche springe ist,...
Aha, da ist jemand (Xe, sandren, ich) gegen etwas, das du doll findest und darum musst du es um so mehr verteidigen. Die schlimmste Garde ist die Kavallerie der Prinzipienreiter.

Mach du mal weiter so, das wird schon noch alles werden. Ob's so wird, wie du denkst, ist 'ne andere Sache.

Gelöscht wurde übrigens ein Beitrag, der inhaltlich so was von daneben war und zudem hier im Beitrag nix zu suchen hatte. Es hat dann ja auch bald 36 Stunden gedauert, bis du im Ritalin-Topic etwas geschrieben hast. Dank deiner fikelinschen (kennste die Wortschöpfung) Vorgehensweise hast du es denn nun doch geschafft, diesen Beitrag komplett zu zerfleddern. Was würdest du als Moderatorin (du bist doch schließlich auch eine ?!?) in diesem Fall machen?

Jetzt bitte zurück zum Thema!

DeepThought

Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Susanne123
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4


« Antwort #18 am: 27. Dezember 2005, 13:56:29 »

Ich verfolge natürlich Euere Antworten. Danke für die Entschuldigung Deep. :-)
Das letzte was ich allerdings wollte ist, dass hier wegen meines Anliegens ein Streit ausbricht.
Kurz nochmal meine Stellungnahme: Wenn ein Kind um therapierbar zu sein, ein Medikament, wie z.B. Ritalin benötigt, bin ich die Letzte, die aus Prinzig NEIN dazu sagt. Ich kenne selber in meinem Bekanntenkreis ADSler. Aber in meinem Fall ist es, wie es scheint, einfach anders. Der behandelnde Arzt stellt die Diagnose bei 2 Kindern auf ADS und äußert beim Kleinsten auch die Vermutung. Sollte tatsächlich die Diagnose richtig sein, was ich bezweifle, ist dennoch die sofortige Einnahme von Ritalin, meiner Meinung nach, verantwortungslos. Der Arzt sprach immer von vielen Säulen, die zu einer Behandlung führen, aber nur solange, bis wir Ritalin zustimmten. Plötzlich ist Elterntraining keine Pflicht mehr. Ich versteh das alles nicht. Ich habe selber zwei Kinder und wenn mein Sohn zu diesem Arzt gehen würde, dann hätte er lt. diesem Arzt mit Sicherheit auch ADS. Alle Kinder, die keine 1er-Schüler sind und nicht so parieren, wie es sich manche Mütter vorstellen, haben plötzlich ADS. Und genau aus diesem Grund haben RICHTIGE ADSler mit Vorurteilen zu kämpfen. Für mich ist einfach im Moment die Situation fast unertragbar, die Kinder sind mir so ans Herz gewachsen und wir müssen fast machtlos zusehen, wie sie kaputt gemacht werden. Wenn ich die Berichte der Mutter oder die Berichte beim Arzt lese, es ist die Rede von Kindern, die ich gar nicht kenne. Lieben Gruß Susanne
Gespeichert

Susi
DieMystiks
_DieMystiks
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.472


WWW
« Antwort #19 am: 27. Dezember 2005, 16:20:01 »


Hallo Susanne,

vielleicht können wir hier noch eimal auseinanderdröseln was ihr/derKv bisher unternommen habt/hat.

So können wir evtl. noch Wege finden, die ihr gehen könnt.

Sicher ist es schwierig, wenn die Km Mediation oder sonstige Gespräche zur Konfliktlösung ablehnt.

Wie sieht euer Kontakt zum Anwalt aus und was rät dieser euch?

Läuft denn nun eine Klage auf Umgang oder ist es bei der letzten Entscheidung geblieben?

Vielleicht schreibst du noch einmal wie der jetzige Stand der Dinge ist( Umgang/Kontakt zu den einzelnen Kindern/Kontakt zu den Ärzten, zum RA). Fangen wir einfach noch einmal von vorne an

Gruß
Tina



Gespeichert

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
biga
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.429


« Antwort #20 am: 27. Dezember 2005, 16:29:02 »

Hallo Susanne123

ich weiß es hilft Dir jetzt nicht, wenn ich Dir schreibe, dass ein AD(H)S vor dem sechsten Lenbensjahr gar nicht diagnostiziert werden sollte/Kann. Bei Kindern in diesem Alter ist die kognitive Leistung und auch alle anderen Bereiche noch nicht so weit gefestigt, dass man von einem "relativ normalen" Intelligenzverhalten sprechen kann. Die Leistungen sind zu variierend. Alleine hieran könnte man jetzt unterstellen, dass kein guter Arzt im Spiel ist.

Bezüglich der Beschreibungen wie die Kind dort bzw. bei Euch sind, stellt sich tatsächlich die Frage, warum sind sie in einem anderen Umfeld anders. Ich will das nicht bewerten in Form von besser (angepasster) oder schlechter.

Mein Sohn fällt in der Schule scheinbar gerade durch aggressives Verhalten auf. Leider kann ich dies nicht nachvollziehen, denn hier ist er ein "Lämmchen". Mich macht trotzdem stutzig, dass ich scheinbar zwei Kinder habe. Ist also die Frage wo und was läuft nicht richtig. Auch wenn das Verhalten in der Schule stattfindet, frage ich mich, was hat es vielleicht mit dem Verhalten des Vaters (siehe schönstes Weihnachtsgeschenk) oder auch mit meinem Verhalten zu tun. Selbstverständlich neige auch ich dazu, die Schule in Frage zu stellen. Denn hier läuft auch vieles unrund. Ich denke es ist eine Mischung aus beidem.

Was ich damit sagen will: Es spielen immer mehrere Faktoren zusammen, wodurch ich nciht wirklich beurteilen kann, wie ein Kind ist oder sich verhält. Ihr kennt wahrscheinlich wirklich ganz andere Kinder - wichtig wäre es jedoch zu versuchen mit der KM an einen Tisch zu kommen, um die wirklichen Ursachen von verhalten aufzufinden oder erkennen zu können. Vielleicht leben die Kinder den Zwiespalt, den sie durhc die Trennung erleben, eben bei der Mutter aus. Meiner wie gesagt scheinbar in der Schule...(auch wenn ich glaube, dass der wirkliche Grund dort liegt  Zunge )

LG
Biga
Gespeichert
Susanne123
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4


« Antwort #21 am: 27. Dezember 2005, 16:56:12 »

Gerne nehme ich nochmal Stellung. Vorweg ein Versuch sich mit der Mutter an einen Tisch zu setzen ist aussichtslos, keine Bereitschaft durch die Mutter vorhanden.
Also aktueller Stand. Am 12.01.05 ist Verhandlung wegen dem Umgangsrecht für die 3 jüngeren Kinder. Mit dem Facharzt für Psychotherapie stehen wir in ständigem Kontakt. Jedesmal wenn wir wieder dort sind, hat sich die Situation weiter verschlechtert. Die Anwältin weiß natürlich über alles Bescheid und wird auf ungeschützten Umgang drängen. Das Jugendamt (ich möchte nochmals erwähnen, dass weder die KM noch das JA Anzeige erstattet hat) schreibt im Bericht, dass die älteste Tochter (sie hat den Verdacht des sexuellen Mißbrauchs geäußert) keinerlei Kontakt möchte. Die drei Jüngeren sagten beim JA, dass sie ihren Vater sehr vermissen und unbedingt wieder zu ihm möchten, aber sie haben Angst, dass dann ihre Mama traurig ist. Die älteste Tochter ist noch immer bei Wildwasser und hat mit einer Psychotherapie bei dem o.g. Facharzt begonnen. Sie benötigt scheinbar auch Antidepressiva. KV bat um Bedenkzeit (im Hinblick auf die bevorstehende Verhandlung). Die zweitälteste gab beim 1. Gespräch beim JA an, sie möchte nicht zu ihrem Vater, er unternehme auch nichts. 4Wochen später war sie total traurig und sagte der Sachbearbeiterin beim JA, sie habe gelogen, sie vermisse ihren Vater sehr und es war immer total schön bei uns, und wir hätten viel unternommen. Bei ihr wurde ADS diagnostitiert, nach langem hat der KV der Behandlung mit Ritalin zugestimmt (gegen seiner Überzeugung). Der 9-jährige Sohn ist inzwischen auch beim o.g. Arzt und ADS wurde diagnostitiert. Auch hier bat der KV um Bedenkzeit wegen Ritalin. Der 5 1/2-Jährige kann plötzlich nicht mehr sprechen usw. (hab ich ja schon geschildert). Außerdem läuft der Antrag der KM auf höheren Unterhalt, bzw. auf Kürzung des Selbstbehaltes weil wir jetzt zusammen wohnen. Die KM ist zwischenzeitlich wieder verheiratet und hat SCHON WIEDER ein Kind bekommen. So viele Fragen sind offen: werden wir nur geschützten Umgang bekommen; soll der KV Selbstanzeige machen, damit der Vorwurf geklärt wird. (Also den Fall anzeigen, nicht sich anzeigen); müssen wir Wildwasser-Sitzungen zulassen; sollen wir Antidepressiva zustimmen, sollen wir Ritalin zustimmen, wäre es eine Möglichkeit gar keine Entscheidung gegenüber dem Arzt zu treffen, mit der Begründung, dass ja der KV die Kinder seit 6 Monaten nicht gesehen hat und er deshalb gar keine solche Entscheidung treffen kann; sollen wir alles hinschmeißen, weil kein Ausweg in Sicht ist und die KM immer gegen das Wohl der Kinder handeln wird; Wird irgendwann dieser KRIEG aufhören.  
Gespeichert

Susi
Xe
_vj
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.619



« Antwort #22 am: 27. Dezember 2005, 19:03:42 »

Moin, zerlegen wir das Problem mal.

Zitat
Vorweg ein Versuch sich mit der Mutter an einen Tisch zu setzen ist aussichtslos, keine Bereitschaft durch die Mutter vorhanden.


Gut, bzw. nicht gut: leider gibt es damit keine Basis, das macht die Sache schwieriger und hebt alles auf gerichtsebene hoch. Darauf solltet ihr euch vorbereiten, nämlich, daß selbst die selbstverständlichsten und normalsten Dinge nur noch nach zähem Ringen, wenn überhaupt, stattfinden werden. Das braucht eine Unmenge an Kraft.

Zitat

Also aktueller Stand. Am 12.01.05 ist Verhandlung wegen dem Umgangsrecht für die 3 jüngeren Kinder. Mit dem Facharzt für Psychotherapie stehen wir in ständigem Kontakt. Jedesmal wenn wir wieder dort sind, hat sich die Situation weiter verschlechtert.


Versucht auf jeden Fall, ihn zum Verfahren hinzuzuziehen, auch ruhig mit der Aussage, daß ihr eine medizinische Basis benötigt.

Zitat

 Die Anwältin weiß natürlich über alles Bescheid und wird auf ungeschützten Umgang drängen.


"Ungeschützt" ist der falsche Begriff, man nennt die Art des Umganges "begleiteten Umgang" (unter Aufsicht).

Zitat

 Das Jugendamt (ich möchte nochmals erwähnen, dass weder die KM noch das JA Anzeige erstattet hat) schreibt im Bericht, dass die älteste Tochter (sie hat den Verdacht des sexuellen Mißbrauchs geäußert) keinerlei Kontakt möchte.


Mit 13 Jahren kann sie vor dem Gericht aussagen, mit einem halbwegs sensiblen Richter kommt dann auch schnell auf, ob es der eigene Wille des Kindes ist oder nicht. Lehnt sie den Umgang trotzdem kategorisch ab, wird der Richter das allerdings üblicherweise berücksichtigen.

Zitat

Die drei Jüngeren sagten beim JA, dass sie ihren Vater sehr vermissen und unbedingt wieder zu ihm möchten, aber sie haben Angst, dass dann ihre Mama traurig ist.


Ich denke, daß diese Aussage durchaus zeigt, daß da einiges im Argen ist.

Zitat

 Die älteste Tochter ist noch immer bei Wildwasser und hat mit einer Psychotherapie bei dem o.g. Facharzt begonnen. Sie benötigt scheinbar auch Antidepressiva.


Sofern noch gemeinsames Sorgerecht besteht, möglichst sofort die medizinischen Unterlagen einfordern, damit überhaupt erst einmal sortiert werden kann, was da vor sich geht.

Zitat

KV bat um Bedenkzeit (im Hinblick auf die bevorstehende Verhandlung). Die zweitälteste gab beim 1. Gespräch beim JA an, sie möchte nicht zu ihrem Vater, er unternehme auch nichts. 4Wochen später war sie total traurig und sagte der Sachbearbeiterin beim JA, sie habe gelogen, sie vermisse ihren Vater sehr und es war immer total schön bei uns, und wir hätten viel unternommen.


Habt ihr die JA-Berichte vorliegen?

Zitat

 Bei ihr wurde ADS diagnostitiert, nach langem hat der KV der Behandlung mit Ritalin zugestimmt (gegen seiner Überzeugung). Der 9-jährige Sohn ist inzwischen auch beim o.g. Arzt und ADS wurde diagnostitiert. Auch hier bat der KV um Bedenkzeit wegen Ritalin. Der 5 1/2-Jährige kann plötzlich nicht mehr sprechen usw. (hab ich ja schon geschildert).


Wie gesagt: ihr braucht soviel Informationen wie irgend möglich, auch im medizinischen Zusammenhang.

Zitat

Außerdem läuft der Antrag der KM auf höheren Unterhalt, bzw. auf Kürzung des Selbstbehaltes weil wir jetzt zusammen wohnen.


Wird Regelbetrag bezahlt, oder liegt beim KU (!) ein Mangelfall vor? Der SB kann ausschließlich um die Mietersparnis gesenkt werden, und da sauch nur, wenn der Partner (also du) entsprechend leistungsfähig ist.

Zitat

Die KM ist zwischenzeitlich wieder verheiratet und hat SCHON WIEDER ein Kind bekommen.


Nunja, das kann man als "Privatvergnügen" bezeichnen...

Zitat

So viele Fragen sind offen: werden wir nur geschützten Umgang bekommen;


Relativ sicher, weil der Mißbrauchsvorwurf im Raum steht;

Zitat
soll der KV Selbstanzeige machen, damit der Vorwurf geklärt wird. (Also den Fall anzeigen, nicht sich anzeigen);


Kindesmißbrauch ist ein Offizialdelikt, heißt, wenn er die Anzeige macht, muß sie untersucht werden, die Anzeige kann nicht zurückgenommen werden, udn vermutlich wird der Termin am 12.1. sofort ausgesetzt, wenn dieser Vorwurf auf den Tisch kommt.

Meine Reaktion wäre eine sofortige Aufklärung und Veranlassung weiterer Schritte, allerdings ist meine Erfahrung, daß Guerillataktiken die größten Erfolgsaussichten haben.

Zitat
müssen wir Wildwasser-Sitzungen zulassen;


Prinzipiell nicht, solange das GSR besteht, allerdings ist das nur dann mehr wert als das Papier, auf dem es steht, wenn eine elterliche Basis besteht, leider;

Zitat
sollen wir Antidepressiva zustimmen, sollen wir Ritalin zustimmen,


Nur mit den entsprechenden Medizinischen Daten kann das überhaupt erwogen werden.

Zitat
wäre es eine Möglichkeit gar keine Entscheidung gegenüber dem Arzt zu treffen, mit der Begründung, dass ja der KV die Kinder seit 6 Monaten nicht gesehen hat und er deshalb gar keine solche Entscheidung treffen kann;


wäre eine gute Begründung, überhaupt an Daten zu gelangen

Zitat
sollen wir alles hinschmeißen, weil kein Ausweg in Sicht ist und die KM immer gegen das Wohl der Kinder handeln wird;


Dann werden die Kinder zugrunde gehen. Denn neben dem derzeitgen Situationsmuster wird dann noch zusätzlich das Gefühl dazukommen, sich auf den KV und letztendlich auf niemanden verlassen zu können.

Zitat
Wird irgendwann dieser KRIEG aufhören.  


Nein. Auch nicht, wenn ihr aufgebt, zumindest von meinem Gefühl her.

Gruß, Xe
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Milan)  |  Thema: Umgangsrecht, Ritalin, Machtlosigkeit usw.
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2012 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Erste Hilfe | Unterhaltsrechtliche Leitlinien
Aufsätze, Urteile, Studien, Informationen zum Familienrecht | Lexikon Familienrecht | Abkürzungen Familienrecht | Sonderbedarf
Urteile Ehegattenunterhalt | Urteile Kindesunterhalt | Urteile Sorgerecht | Urteile Umgangsrecht | Urteile Versorgungsausgleich | Urteile Zugewinnausgleich
Forum Umgangsrecht | Forum Sorgerecht | Forum Unterhaltsrecht | Forum Behörden/Gerichte | Forum Politik/Gesellschaft/Soziales

 

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team