Hallo noch einmal,
heute lag auch der nächste Mahnbescheid im Kasten. Michas Ex hat irgendwann während der Ehe telefonisch bei Premiere Geräte bestellt. Sie hat auch die Geräte entgegen genommen und die Empfangsbestätigung des Lieferanten unterschrieben.
Sollte ne kleine Überraschung für Micha sein, die er nicht wollte, was die Ex aber nicht interessierte. So konnte sie schön den ganzen langen Tag lang gucken was sie wollte.
Micha zog aus und gut. Ein paar Wochen später kommt von Premiere die letzte Mahnung. Dies war aber die erste Mahnung, die er erhielt. Die Ex hat immer Post unterschlagen.
Mit Premiere telefonieren ist wie ein Abenteuer. Sie wollten die Geräte zurück und die offenstehende Beiträge. Micha hat die Situation erklärt und auch, daß er ja wohl nicht der Vertragspartner sei, sondern die Ex.
Das hat sie auch nicht interessiert. Micha dachte sich dann, wenigstens zu versuchen die Geräte zurückzuschicken. Nach langem Hin und Her und Diskussionen rückte die Ex alles heraus und wir schickten die Geräte gleich zu Premiere.
Das war, wie wir heute wissen ein Fehler. Mcihas Anwalt sagte, wir wollten zwar den Schaden so klein wie möglich halten, aber so haben sie Micha nun als Ansprechpartner. Inzwischen kam auch Post vom Inkassounternehmen. Wieder ein Anruf, die Mitarbeiterin war garstig und laut. Micha sagte, er hätte nie mit Premiere eine Vertrag abgeschlossen. Darauf sagte die Dame, sie könne ja die Empfangsbestätigung der Geräte schicken. Ansonsten, wäre das telefonisch bestellt worden.
Die Empfangsbestätigung kam, wir haben einen Brief aufgesetzt und hörten nichts mehr. Jetzt nach ca. 3 Monaten Pause kommt der Mahnbescheid. Micha soll den offenstehenden Betrag in Höhe von 585,- zahlen.
Es kann doch nicht sein, daß man in Deutschland einfach telefonisch etwas bestellen kann und andere dafür haftbar gemacht werden.
Da könnte ich ja auch jetzt pausenlos bestellen
Hm wir werden wohl den Widerspruch nicht allein aufsetzen. Unsere Anwältin hat schon beim letzten Mal gefragt, ob wir nicht mal mit irgendetwas kommen könnten, was so ganz normal ist, wie z.B. ein Mahnbescheid. nun, das kann sie ja jetzt haben.
Hört das denn nie auf? Es kann doch nicht sein, daß diese Ex über 1000 euro Miete monatlich vom Sozialamt für Miete bekommt, ein Auto fährt, Befreiungsausweise fürs Museum hat, mit 6 Kids auf Stadtkosten in die Jugendherberge fahren kann und für nichts aufkommen muss, was sie verbockt hat.
Ich frage mich wirklich, was passieren muss, damit irgendjemand in den Ämtern oder bei den Gerichten merkt, was für ein Parasit diese Frau ist.
Außerdem frage ich mich wie wir das alles schaffen sollen. Was macht man wenn man wirklich nicht mehr weiss, wie man seine Rechnungen bezahlen soll?



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Kofferpacken und abhauen? Aber wohin?
Gruß
Tina