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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Medien (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Etwas sehr Bedrückendes
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 19   Nach unten
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Autor Thema: Etwas sehr Bedrückendes  (Gelesen 153704 mal)
bengel
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« Antwort #25 am: 07. Juli 2005, 16:02:43 »

hallo zusammen,

"es ist als wenn jemand dein herz ausreisst", ja genau so ist es!!! bei meinen kids musste ich es tun, weil meine ex als sich trennende zu feige war. der schlimmste moment in meinem leben, aber nichts zu dem was in menschen vorgehen muss, die so verzweifelt sind sich selbst und ihre kinder auf die letzte reise zu schicken. ich selbst war kurz davor mich davon zu stehlen, nur der gedanke "das kannst du den kindern nicht antun" hat mich letztlich davon abgehalten.

gruss bengel

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redsky
Schon was gesagt
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Beiträge: 14


« Antwort #26 am: 07. Juli 2005, 16:12:25 »

hallo bengel,

sei froh das du die Kraft hattest doch nicht zu gehen. Deine Kinder werden dir ewig dankbar sein dafür. Es wird nicht so sein, das eines Tages plötzlich ein Glücksgefühl aufkommt weil dir deine Kinder Dankbarkeit zeigen. Es wird vielmehr so sein, das dieses Glücksgefühl langsam wächst und immer größer wird. Ganz genauso wie deine Kinder wachsen und größer werden. Du wirst das spüren, wenn deine Kinder selbst einige Stationen im Leben hinter sich haben. Du bist dann derjenige, der viel dafür getan hat. Du wirst stolz sein auf das was deine Kinder erreicht haben. Auch weil DU da warst und bist. Es nützt nicht viel den Kids Ratschläge für das Leben zu geben. Sie müssen eigene Erfahrungen machen. Wichtig ist, sie dabei zu begleiten, auf sie aufzupassen und aufzufangen wenn was schief geht. Dafür lohnt es sich schon zu leben. Oder?

redsky
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Schöne Zeiten...
weine nicht, weil sie vorbei sind.
Lache, weil du sie hattest.
DeepThought
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WWW
« Antwort #27 am: 11. Juli 2005, 13:41:40 »

Ich werde in diesem Beitrag neue Vorfälle dokumentieren.
Zitat
Vater warf sein Kind in die Tiefe und sprang hinterher

DRAMA / Entsetzte Augenzeugen des Vorfalls an der Ruhrtalbrücke konnten nicht mehr eingreifen. Polizei spricht von einer Kurzschluss-Tat und sieht Eheprobleme in der Steeler Familie als Auslöser.

Für die vier Autofahrer, die am frühen Sonntagmorgen um 5.40 Uhr die Ruhrtalbrücke in Richtung Düsseldorf befuhren, war es eine Szenerie wie aus einem Alptraum: Rund 200 Meter hinter dem Beginn der Brücke bemerkten sie auf dem Standstreifen ein Fahrzeug mit eingeschaltetem Warnblink-licht und daneben eine an den 2,20 Meter hohen Zaun angelehnte Haushaltsleiter. Auf der unteren Stufe stand ein Mann, der etwas im Arm hielt.

Die vier Autofahrer, alle auf dem Weg zur Arbeit, stellten ihre Fahrzeuge ab, rannten an den Zaun und konnten doch nicht mehr eingreifen. Stattdessen mussten sie entsetzt mit ansehen, wie ein Mann ein regungsloses Mädchen die Brücke hinunter warf und sofort hinterher sprang. Wenig später stellte sich heraus, dass hier gerade ein 33-jähriger Familienvater aus Steele seine siebenjährige Tochter 60 Meter in die Tiefe geworfen und danach den Freitod gewählt hatte. Rettungskräfte bargen die Leichname später im Ruhrtal, nur wenige Meter von der Mendener Straße entfernt.

Wie Jürgen Achterfeld, Einsatzleiter der Mülheimer Kriminalpolizei, sagte, gehen die Ermittler von einer Kurzschlusstat des Essener Familienvaters aus. Auslöser dürfte ein Streit unter den Eheleuten am Abend zuvor gewesen sein. Einen Abschiedsbrief gab es ebenso wenig wie Andeutungen im Vorfeld der Tat.

Die Duisburger Staatsanwaltschaft ist in die Ermittlungen eingeschaltet und hat für heute eine rechtsmedizinische Untersuchung veranlasst. Sie soll Aufschluss darüber geben, ob das siebenjährige Mädchen vor der Tat von seinem Vater betäubt wurde, da die Augenzeugen bei ihr keinerlei Regung registriert hatten. Ärzte und Seelsorger kümmerten sich gestern um die Hinterbliebenen. Für sie hat der Alptraum gerade erst begonnen.

10.07.2005    WOLFGANG KINTSCHER

Quelle: >NRZ Online<
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
tinchen
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« Antwort #28 am: 11. Juli 2005, 14:23:41 »

wie verzweifelt muss ein mensch sein, der nicht mehr rechts und links sieht, nicht mehr seine einmaligkeit erkennt und alles zerstört, was heilig ist und behütet werden sollte.
in tiefschwarzen momenten, auch während meiner trennungszeit, habe ich mir immer wieder mut und kraft aus gedichten geholt, die mir letztendlich mein innerstes näher gebracht und auch besser verständlich gemacht haben. und auch verhindern konnten, dass ich mich feige aus dem leben stehle...

vielleicht kann der/die eine oder andere hier auch aus diesen zeilen sich etwas kraft schöpfen.
grüße, tinchen


 
Den Weg, den Du vor Dir hast, kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen,
wie Du ihn gehen wirst.
Es ist Dein Weg. Unauswechselbar.
Du kannst dir Rat holen,
aber entscheiden musst Du.

Nimm Dich an.
Sei Du die, die Du bist.
Sei Du der, der Du bist.
Erst dann fängst Du an, zu werden,
was Du sein möchtest.
Versteh Deine Schwächen,
erst dann kannst Du mit ihnen arbeiten
und sie zu Stärken verwandeln.
Setz Deine Sträken so ein,
dass Du noch zerbrechlich bleibst,
und niemand unnötig abschreckst.
Achte auf Deine Unsicherheiten,
sie öffnen Dir Wege in neues Land.

Glaub, dass Du einen Beitrag zu geben hast.
Du wirst wahrscheinlich den Kurs der Welt nicht verändern,
kein Held auf internationaler Szene sein.
Aber da, wo Du bist, wirst Du als Du gebraucht.
Es entsteht ein Loch, wenn Du weg bist.
Aber Du musst es glauben und dich auch so bewegen:
Nur wenn Du Du bist, leistest Du einen wichtigen Beitrag.
Wenn Du Rollen spielst und tust,
was alle tun oder was man von Dir verlangt,
dann fehlt niemand, wenn Du weg bist,
weil ein anderer die Rolle übernimmt.
Du bist mehr als Deine Rolle!

Was Du erlebt hast, hat Dich geprägt
und Dir Deine unauswechselbare Sicht gegeben.
Die Entscheiungen, die Du getroffen hast,
haben Dir Wege geöffnet und dafür andere verschlossen.
Die offenen Türen sind nur für Dich.
Nur deine Unentschiedenheit wird sie schließen.
Deinen Beitrag zur Welt wird keiner leisten,
weil niemand die Welt so sieht wie Du.

Niemand hat Deine Fingerabdrücke.
Niemand hat Deine Stimme.
Niemand sagt so "Ich liebe Dich" wie Du.
Niemand glaubt wie Du.
Niemand denkt so ans Sterben wie Du.
Niemand hat Deine Geschichte.
Niemand spürt die gleiche Trauer,
das gleiche Glück wie Du.
Niemand ist wie Du.
Niemand in Deinem Land,
auf Deinem Kontinent,
auf dem dritten Planteten dieses Sonnensystems,
in der Galaxie,
die wir die Milchstraße nennen.
Niemand, weil Du einmalig bist.

Einmalig ist auch Dein Wille.
Du kannst etwas wollen. Du sagst Ja!
Du willst etwas nicht. Du sagst Nein!
Das macht Dich frei,
weil der Mensch frei ist,
der sich nicht von anderen leben lässt.
Dein Wille macht Dich reich.
Er ist der Schlüssel zum Leben,
den Gott in Dich hineingelegt hat.
Mit ihm schließt Du auf,
was auf Dich wartet.
Du nimmst Dein Leben in die Hand
und trägst die Verantwortung.

Du meintest Dich zu kennen,
Deine Haltungen und Träume.
Du warst bei Dir zu Hause
und fühltest Dich wohl.
Jetzt bricht etwas Neues in Dir auf.
Du bist überrascht und verunsichert.
Dein Horizont wird weiter.
Ahnungen suchen Dich heim.
Du kannst Dich nicht mehr
an der Person festhalten,
die Du einmal warst.
Weil Du unterwegs bist,
gehört auch Deine Veränderung zu Dir.
Auch sie ist einmalig,
Du bist auch, was Du wirst.

Manche wenden sich ab von Dir,
weil Du Dich nicht nach dem
"man sollte" und "jeder tut das" bewegst.
Du bist Dir treu
und verlierst dadurch die,
die Dich nur so lange annahmen,
wie Du ihnen angenehm und passend warst.
Sie wollten nicht die Herausforderung
Deiner Stärke,
nicht die Verunsicherung,
die mit Deiner Offenheit und Direktheit kam.
Sie wollten Dich profillos.
Sie wollten Dich grau und berechenbar.
Sie wollen Ruhe über alles
und darum müssen sie Dich
links liegen lassen,
um sich selbst
in ihre Dumpfheit zu retten.

Einmalig zu sein
bringt auch Einsamsein mit sich.
Du spürst, dass niemand Dich versteht.
Du sinkst auf den Grund in Dir
wie ein Kiesel im kalten Bach.
Das ist der Preis.
Doch im Einsamsein wirst Du reicher.
In den Stunden allein mit Dir selbst
entdeckst Du, wer Du bist.
In den Schmerzen wirst Du fester.
Das ist der Kampf.
Oder willst Du lieber so tun,
als wärst Du der Freund aller,
und dabei die Freundschaft
mit Dir selbst verlieren?
Sei Dir treu.

Und vergiss nicht zu träumen,
Dir eine Welt vorzustellen,
in der die Liebe mehr Platz hat,
in der die Hoffnung nicht aufhört
und der Friede die ganze tiefe Sehnsucht
aller Menschen ist.
Dass Du träumen kannst,
ist eine Gabe.
Deine Energie wartet darauf,
vor Deine Träume gespannt zu werden.
Setzt Dich ein für das, was Du glaubst.
So wie Du Deine Nachtträume bist,
so bist Du auch Deine Wachträume.
Niemand träumt wie Du,
und niemand verwirklicht Deine Träume
so wie Du.

Der Druck nimmt zu.
Man will, dass Du Dich einordnest,
Dich anpasst und mit der Masse sprichst:
"Ich bin einer von euch
und habe keine eigene Identität."
Du weigerst Dich,
und der Druck wächst weiter.
Der Preis steigt.
Du sollst eine Nummer sein,
eine verfügbare Statistik.
Hälst Du durch?
Glaubst Du an Deine Einmaligkeit
und gehst Du dem nach,
was Du in Dir als richtig empfindest?
Hast Du die Energie, Dich zu behaupten,
ohne dabei andere selbst zu erdrücken?

Auch Deine Schmerzen und Ängste
sind ganz Deine eigenen.
Niemand erlebt sie so wie Du.
Doch durch sie wirst Du verstehen, warum andere so leiden.
In Deinen Schmerzen und Ängsten
sind Möglichkeiten und Angebote,
die Tiefe des Lebens zu begreifen.
Du lebst nicht allein.
Sprachlos leiden viele um Dich
und wünschen sich sehnlichst
die Stimme eines Menschen,
der sich selbst entdeckt hat
und etwas versteht von den Zusammenhängen
zwischen Leiden und Wachsen.
Geh in Deine Schmerzen und Ängste.
Wenn Du sie verstehst,
bist Du andern ein Stück näher.

Wenn Du bei Dir bist
und Dich wohl fühlst,
vertägst Du die Eigenart anderer,
ihre so ganz eigene Sicht der Dinge.
Dann hälst Du ihre Herausforderung aus.
Aber dann gibt es Tage an denen Du Angst vor Dir selbst hast,
vor Deinen übermächtigen Gefühlen,
Deinen seltsamen Gedanken,
Angst vor der dunklen Zukunft
und der Macht der Vergangenheit.
Dann wirst Du unsicher
und weißt nicht recht,
was Du glaubst.
Dann leidest Du
unter der Entschiedenheit anderer
und willst Dich zurücknehmen.
Bleib bei Dir,
bei Deiner Schönheit und Herbheit,
bei Deiner Freiheit und Deinen Grenzen.
Nimm Dich nicht von uns.
Wir brauchen Dich, wie Du bist.
Du, sei Du - Du!

(Ulrich Schaffer)

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Uli
Gast
« Antwort #29 am: 03. August 2005, 21:58:34 »

Lieber Jörg,

Du bist immer wieder Spitze !!!  

Ich denke, ich werde mich an der 1 EURO-Unterstützung beteiligen, damit uns Deine unermüdliche Aktivität hier ungemindert erhalten bleibt.  thumbup

LG Uli
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Uli
Gast
« Antwort #30 am: 02. August 2005, 10:36:09 »

 www.spiegel.de/panorama/0,1518,367871,00.html

Da bleibt einem doch nur noch die Spucke weg.
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sky
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« Antwort #31 am: 02. August 2005, 10:46:45 »

Hallo Uli,

das hab ich gestern in den Spätnachrichten gesehen. Ich war sprachlos und bin es immer noch.

Mit fällt dann immer nur ein: Der Mensch ist so schlecht, wie sein Phantasie es zulässt.

LG
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Je mehr Käse, desto mehr Löcher. Je mehr Löcher, desto weniger Käse. Daraus folgt: Je mehr Käse, desto weniger Käse
Uli
Gast
« Antwort #32 am: 02. August 2005, 11:08:39 »

 
Zitat
Der Mensch ist so schlecht, wie sein Phantasie es zulässt.


Und wenn man sich die deutsche Geschichte anschaut mag es bisweilen noch darüber hinaus gehen!

Was mir bei der Berichterstattung in SPIEGEL-Oniline auffiel war das meines Erachtens bereits beginnende, unterschwellige "Psychologisieren". Die Frau war Zahnarzthelferin, ein ehrbarer Beruf. Ihr erster Mann hoher NVA-Soldat und späterer STASI-Mitarbeiter. Mal schauen, was weiter rauskommt.
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Uli
Gast
« Antwort #33 am: 03. August 2005, 13:42:12 »

 
Zitat
Ihr erster Mann hoher NVA-Soldat und späterer STASI-Mitarbeiter. Mal schauen, was weiter rauskommt.



Hab ichs doch geahnt: es war der Vater (mal überspitzt formuliert)!

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,367984,00.html
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eskima
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« Antwort #34 am: 03. August 2005, 14:01:27 »

Hallo Uli,

aber genau an dem Punkt ist doch die Chance für Männer!

 
Zitat
Natürlich seien Frauen, die ihre Kinder töteten, nicht prinzipell Marionetten ihrer Partner - aber hinter jeder Tötung eines Neugeborenen stehe eine Beziehung zwischen Mann und Frau. "Man muss sich doch auch fragen, was eine Frau zu einer solchen Tat treibt", sagt Wacker. Seiner Ansicht nach entlässt die Öffentlichkeit die Väter zu schnell aus ihrer Verantwortung.


Vor allem der letzte Satz hat mich aufhorchen lassen. Die Öffentlichkeit entlässt die Väter zu schnell aus der Verantwortung. M. E. werden Väter auch zu großen Teilen von der Öffentlichkeit (im Namen des Volkes *örks*) aus der Verantwortung gedrängt.

Zudem handelte es sich im beschriebenen Fall um eine schwerst alkoholkranke Frau. Gestern im Fernsehen hieß es, dass die Frau selbst nie Liebe erlebt hätte (schwere Kindheit). Im letzten Satz wurde dann berichtet, dass die kleine Tochter jetzt von der Großmutter betreut wird.... merken die überhaupt noch was???

LG

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Uli
Gast
« Antwort #35 am: 03. August 2005, 14:09:40 »

 
Zitat
M. E. werden Väter auch zu großen Teilen von der Öffentlichkeit (im Namen des Volkes *örks*) aus der Verantwortung gedrängt.


So ist es liebe Eskima,

nur wenn es ums zahlen geht oder wenn irgendwas schief läuft erinnert man sich ihrer!  mad
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« Antwort #36 am: 03. August 2005, 14:13:27 »

Hallo Uli,

 
Zitat
nur wenn es ums zahlen geht oder wenn irgendwas schief läuft erinnert man sich ihrer!


Die Erlebnisse, die allein hier im Forum 4 Väter mit dem OLG Schleswig hatten (ich zähle jetzt meinen Mann dazu) geben deiner Aussage völlig recht. Da läuft massiv etwas völlig quer und aus dem Ruder.

LG

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« Antwort #37 am: 03. August 2005, 20:02:15 »

Zitat
Zitat
M. E. werden Väter auch zu großen Teilen von der Öffentlichkeit (im Namen des Volkes *örks*) aus der Verantwortung gedrängt.


So ist es liebe Eskima,

nur wenn es ums zahlen geht oder wenn irgendwas schief läuft erinnert man sich ihrer!  mad  


Spontane Ergänzung meines Göttergatten: oder wenn es zu spät ist  gun
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DeepThought
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« Antwort #38 am: 03. August 2005, 20:42:21 »

Leserbrief an spon_leserbriefe@spiegel.de:

Zitat
Sehr geehrte Redaktion,

da ist er wieder: Der Vater als Täter! Obwohl er nichts tat. Doch schon seine bloße Existenz macht ihn zum Täter und alle Welt ruft nach ihm. Zweck der Fahnung: Mütter sollen mit Geringsschuld bedacht werden und Väter, die keine sein durften, werden als Mitschuldige gebrandmarkt.

Wenn Väter durch die Strafgerichte als Einflussmerkmal entdeckt werden, so stellt sich zwangsläufig die Frage, warum die Familiengerichte anderer Ansicht sind und tausende Väter entsorgen. Selbst das höchste deutsche Gericht spricht Vätern nicht ehelicher Kinder das automatische Recht auf die gemeinsame Sorge ab.

Ich frage mich, wie die Berichterstattung ausgesehen hätte, wenn ein Vater die Kindestötungen begangen hätte.

Mit freundlichem Gruß

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
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« Antwort #39 am: 08. August 2005, 10:09:53 »

PSYCHISCH KRANKE FRAU BRINGT IHRE KINDER UM
 
Familiendrama in Stoppenberg: Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft hat eine 30-jährige Mutter eingeräumt, ihre beiden Kinder (5 Jahre und 22 Monate) in der Nacht zum Sonntag getötet zu haben. Der Suizidversuch der psychisch kranken Frau mit einer Überdosis Tabletten scheiterte. Ihr Mann fand sie gestern Morgen in der Badewanne. Sie liegt auf der Intensivstation, ist aber außer Lebensgefahr.


Bereits seit einiger Zeit lebte das Ehepaar R. getrennt in dem Mehrfamilienhaus an der Bruchstraße, das ausschließlich von Familienangehörigen bewohnt wird. Michaela R. wohnte mit ihren Kindern im Dachgeschoss, ihr Mann Marc Parterre. Auch in der Tatnacht schlief der 31-jährige Hausmeister getrennt von seiner Familie, nachdem es am Samstagabend wieder zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen sein soll. Nach ersten Ermittlungen sollen sie an der Tagesordnung gewesen sein. Mehrfach soll Michaela R. mit Suizid gedroht haben.

Als Marc R. am Sonntag um 6.50 Uhr nach oben ging, um mit seinen Kindern zu spielen, vernahm er ungewöhnliches Wasserrauschen. Er öffnete gewaltsam die verschlossene Wohnungstür und fand seine Frau in der Badewanne. Die fünfjährige Tochter Marie lag tot im Schlafzimmer, ihr knapp zweijähriger Bruder Max im Kinderzimmer. Nach der Obduktion der Leichen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Kinder mit Kissen oder Kuscheltieren erstickt wurden.

Auf Grund der Tablettenintoxikation, so Hauptkommissar Michael Weskamp, sei eine ausführliche Vernehmung der Tatverdächtigen noch nicht möglich gewesen. Ihr Mann, der seine Kinder zuletzt am Samstag gegen 22 Uhr lebend gesehen hatte, komme als Täter nicht in Betracht.


Mein Beileid besonders gegenüber gegenüber dem Vater, allen Verwandten, Bekannten und Freunden der Kinder.

Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?

DeepThought
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Gast
« Antwort #40 am: 08. August 2005, 11:37:49 »

 
Zitat
Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?



Vielleicht dann, wenn man Väter als gleichwertig erziehungsfähig ansieht. Derzeit rangieren wir hier noch hinter psychisch kranken Müttern.  mad   mad2
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Uli
Gast
« Antwort #41 am: 11. August 2005, 12:32:30 »

 www.spiegel.de/panorama/0,1518,368944,00.html
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« Antwort #42 am: 11. August 2005, 13:24:39 »

...es ist doch zum Heulen...

Und dann dieses dusselige Statement vom Pastor Beckmann. Ne, wirklich. Die typische Ausrede der sog. Heiligen, wenn sie selbst nicht weiter wissen und es so laufen lassen wollen, wie es eben läuft.

DeepThought
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Aniram
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« Antwort #43 am: 11. August 2005, 14:07:13 »

Was kann... was soll, was muß man sagen ?

Ich weiss es nicht. Es ist ja nicht das erste Mal, daß ich fassungslos vor
solchen Berichten sitze.

Was schießt einem als erstes durch den Kopf ?

Das gibt es nicht...
Und wie leid einem die Opfer, die Angehörigen... und...ja... sogar die Täter tun.

In was für einer Welt leben wir, eben auch die Täter, daß eine derartige Verrohung
um sich greift.

Der Mensch kommt nicht schlecht zur Welt. Jeder ist von Beginn an ein unschuldiger
Säugling, der nichts anderes möchte, als genährt werden, in trockenen Windeln
liegen und geliebt werden.

Aber nicht jedes Kind hat die gleichen Chancen, bekommt die so nötige Liebe und
Aufmerksamkeit, die es verdient und worauf es ein Recht hat. Und ich bin der
Überzeugung, daß hier das Drama seinen Anfang nimmt.
Zitat
Zu viele Waffen im Umlauf? Schlechte Fürsorge? Nachlässige Sozialarbeiter? Ein schlechtes Bildungssystem? Zu viel Gewalt im Fernsehen? Zu brutale Videospiele?


Natürlich trägt gerade in den USA die Waffenlobby einen großen Teil dieser Schuld
mit. Waffen gehören in meinen Augen nicht in private Haushalte. Andererseits wäre
es kurzsichtig zu glauben, daß wenn sie verboten wären, Gewaltverbrechen nicht
mehr vorkommen würden. Dann ist es halt das simple Haushaltsmesser mit dem
am Morgen noch das Brot geschnitten worden ist.

Nachlässige Sozialarbeiter ? - daran glaube ich nicht wirklich. Zumindest nicht im
Zusammenhang mit Gewaltverbrechen. Es ist immer leicht, nachdem der Schaden
passiert ist, einen Schuldigen zu suchen. Und solange hier nicht auch die Gesetze
geändert werden, sind die bis zu einem gewissen Maß machtlos. Das zeigt sich auch
bei der Exekutive, die erst dann eingreifen kann, wenn etwas passiert ist. Zuwenige
werden es außerdem sein und wenn sie diesen Job nur tun, weil sie nichts besseres
bekommen haben, dann wird das Engagement auch nicht entsprechend sein.

Ein schlechtes Bildungssystem trägt sicherlich dazu bei und Gewaltspiele ebenso,
aber auch hier wäre es zu einfach, es nur darauf zu schieben.

Es gibt genügend Menschen, deren Bildungsniveau nicht dem entspricht, was heute
erwünscht und gefordert wird - die aber trotzdem hochanständige Menschen sind
und niemals auf solche Gedanken kämen. Genauso, wie es hochintelligente Leute
gibt, deren soziales Niveau am Boden grundelt. Das gleiche gilt in meinen Augen
für Gewaltspiele. Ich schätze sie nicht, sie gefallen und interessieren mich nicht, aber
ich finde es lächerlich, sie dafür verantwortlich zu machen.

Fazit für mich: Es wird an jeden von uns Erwachsenen liegen, unseren Kindern
vorzuleben, daß nicht jeder nur sich selbst der Nächste ist. Wir müssen darauf achten,
wie unsere Kinder mit anderen Kindern, mit ihrem Spielzeug, mit der Umwelt, mit
Tieren und schlussendlich mit sich selbst umgehen.

Woran ich nicht vorbeikomme, hier auch wieder das Thema in dem es in diesem Forum
geht zu erwähnen. Es ist kaum eine gesunde Erziehung, wenn Kindern vorgelebt wird,
den anderen bis auf's Hemd auszuziehen, um des eigenen Vorteils willen.

Und ohne jetzt auf Frauen losgehen zu wollen, die viele Kinder bekommen. Aber eine
27-jährige, die ihr siebentes Kind bekommt Huch Kinder kosten Geld, das wissen wir
alle. Ich würde es vernünftiger finden, dieses Geld sinnvoller auszugeben und weniger
Kindern eine bessere und sichere Umgebung und Zukunft zu bieten.

Weil an einem kommen wir auch nicht vorbei; die Gewaltbereitschaft ist in sogenannten
Slums immer höher, also anderswo. Das zeigt sich auch in unserem Breitengraden, dafür
braucht man nicht über den großen Teich zu schauen.

Ich hoffe, ich konnte klarmachen, worum es mir geht. Es ist nicht meine Absicht zu
pauschalisieren.

Gruß

Marina
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Uli
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« Antwort #44 am: 11. August 2005, 20:02:51 »

Nochwas...     ... könnte aber auch ein Fake sein (@Deep: jetzt frag nicht wieder, wo ich mich überall rumtreibe!  L&auml;chelnd  )

http://forum.gofeminin.de/forum/Couple1/__f13537_Couple1-Abtreibung-soll-ich-ihn-anzeigen.html
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Aniram
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« Antwort #45 am: 11. August 2005, 20:12:22 »

 *grinst und augenverdreht*
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« Antwort #46 am: 15. August 2005, 09:58:42 »

@Tinchen: Ich finde das nen ziemlich Ich-zentriertes Gedicht. Ist schon manchmal bisschen unmoralisch wie manche Leute z.b. meine Tante ihr Leid vorschicken um nur dahinter ihren Grenzenlosen Egoismus auszuleben und dafür noch Bemitleidet zu werden.

Wie sie zu Psychologen gehn nur um sich bestätigung abzuholen wie toll sie doch eigentlich sind und diese Ego-Spritze jede Woche auffüllen lassen in der Sitzung. Wiederlich!  Traurig  

Sry OT. Aber musste mal sein.
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WWW
« Antwort #47 am: 25. Oktober 2005, 13:55:28 »

Familiendrama mit vier Toten - Nur die Tochter überlebt Schüsse des Vaters


Lohmar - Bei einem Familiendrama in Lohmar bei Köln hat ein Mann seinen Sohn, seine Ehefrau und deren Lebensgefährten erschossen und anschließend sich selbst getötet. Eine Tochter überlebte das Drama am Montag körperlich unversehrt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft berichteten, war wahrscheinlich Eifersucht das Motiv für die Todesschüsse. Das Ehepaar lebte getrennt.

Der Mann war laut Polizei am Morgen in das Haus der Frau eingedrungen und hatte sie und ihren neuen Partner getötet. Der Sohn hatte möglicherweise versucht zu fliehen. Eine Tochter konnte das Haus noch rechtzeitig verlassen. Nach den Todesschüssen richtete der Mann die Waffe gegen sich selbst. Er starb trotz medizinischer Notversorgung am Tatort. Der getötete Junge soll nach Angaben von Nachbarn 16 Jahre alt gewesen sein. Seine Leiche lag außerhalb des Grundstücks. Es blieb zunächst unklar, ob der Junge vor seinem Vater geflohen und außerhalb des Grundstücks getötet worden war oder ebenfalls in dem Haus von Schüssen getroffen wurde. Die etwa zehn bis elf Jahre alte Tochter wurde von einer Tante abgeholt.

dpa

Artikel erschienen am Di, 25. Oktober 2005

Quelle: >Die Welt<
Weitere Quelle: >bild online<
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« Antwort #48 am: 25. Oktober 2005, 14:09:55 »


Hallo,

ich habe das gestern in den Nachrichten verfolgen können.

Nach der Berichterstattung haben sich die Eltern ständig gegenseitig angezeigt und waren in der üblichen Schlammschlacht nach einer Trennung.

Ich frage mich nun wieder, wann Politiker und Richter hier endlich raffen, daß im System etwas völlig verkehrt läuft.

Welche Schreckensmeldungen werden wir wohl in den nächsten Monaten noch lesen/hören?
Die graue Jahreszeit hat begonnen, es steht bald Weihnachten vor der Tür......

Gruß
Tina
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
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« Antwort #49 am: 26. Oktober 2005, 07:38:42 »

Frau schlägt mit Hammer auf schlafenden Mann ein

Rumeln/Duisburg (ddp-nrw). Eine von ihrem Ehemann getrennt lebende 49-Jährige ist in Rumeln bei Duisburg mit einer Sturmhaube maskiert ins Haus ihres schlafenden Gatten eingedrungen und hat mit einem Hammer auf ihn eingeschlagen. Das 48-jährige Opfer musste daraufhin in der Nacht auf Sonntag zu einer ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Gegen die Frau erging Haftbefehl wegen versuchter Tötung.

Die 49-Jährige war ins Schlafzimmer ihres Mannes gerannt und hatte mit dem Werkzeug auf ihn eingeschlagen. Da der 48-Jährige wach wurde, konnte er weitere Schläge gegen seinen Kopf abwehren. Er riss seiner Gattin in einem Gerangel die Maske herunter und konnte sie anschließend überwältigen.

Durch lautes Schreien wurden auch die im Haus wohnende Mutter und der Sohn des Opfers auf die Situation aufmerksam. Die alarmierte Polizei nahm die Tatverdächtige fest. Die Hintergründe der Tat dürften laut Polizei in starken Beziehungsproblemen und finanziellen Schwierigkeiten liegen.

25.10.2005 Sab

Quelle: >e110<
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
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