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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 15:36:41 *
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Autor Thema: Mediation???  (Gelesen 758 mal)
DieMystiks
_DieMystiks
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.472


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« am: 19. November 2003, 21:49:18 »

Hallo zusammen,
ich komme zur Zeit mit dem Begriff "Mediator" nicht ganz zu recht.
Seit Michas Trennung laufen bei Beratungsstellen , wie Diakonie und katholischer Sozialdienst Beratungsgespräche um eine Lösung für einen vernünftigen Umgang zu finden.
Seitdem der betreute Umgang beim Kinderschutzbund läuft, finden die Beratungsgespräche nicht mehr statt. Der katholische Sozialdienst war, wie Micha auch, der Meinung, daß der betreute Umgang jetzt läuft und somit eine Dopplung nicht nötig wäre.
Zunächst fanden die Beratungsgespräche bei der Diakonie statt, die Michas Ex zur Seite steht.
Nachdem Micha sich dort nicht gut aufgehoben fühlte, den katholischen Dienst in Anspruch nahm, liefen die Beratungsgespräche zu viert. Es wurden Vereinbarungen getroffen, die aber seitens der Ex nicht eingehalten wurden. Diese stellte dies aber so geschickt an, daß es den Anschein nahm, Micha sei derjenige der sich nicht an die Vereinbarungen hält.
Morgen ist der letzte Termin zum betreuten Umgang. Micha, seine Ex, der Mann vom Kinderschutzbund und die Kids machen einen kleinen Ausflug, um den Kids zu zeigen, daß die Eltern sich eben auch ohne Streit eine gewisse Zeit gegenüber stehen können.
Am Freitag soll dann ein Abschlußgespräch folgen, indem unter anderem besprochen werden soll, wie der weitere Umgang aussehen soll.
Tja, nun legt Michas Ex ihm vor 2 Wochen eine Broschüre über Mediation auf den Tisch. Es sind zwei Mediatoren (?) genannt, die beim katholischen Sozialdienst tätig sind. Micha hat nun einen Termin vor die Nase gesetzt bekommen. Er hat den bereits schriftlich abgesagt.
Was soll das denn nun noch?Huch?
Zufällig kenne ich eine der Personen, da diese Mediatorin meine Ansprechpartnerin war (bzw. auch in Zukunft sein sollte), als ich Fragen zu meinem Sohn nach der Trennung von meinem Ex hatte.
Jo, manchmal ist es eben auch nicht so gut in der gleichen Stadt zu leben wie der/die Ex.
Wir haben hier hin und her überlegt.
Diese Mediation ist doch nichts anderes, als das was Micha schon seit 2 Jahren tut. Seit 2 Jahren bringen diese Gespräche nichts.
Nennt sich nun ein Mitarbeiter einer Beratungsstelle "Mediator", weil er ein entsprechendes Seminar gemacht hat? Alles was wir im Netz und hier über Mediation gelesen haben, haben wir hinter uns gebracht. Nur erscheint jetzt das Wort "Mediation" dahinter :-)
Kann es vor Gericht nachteilig für Micha ausgelegt werden, lehnt er diese Mediation ab?
Michas Ex spricht im  Beisein von Beratern mit Micha in der dritten Person. Wenn sie einen Moment zu zweit sind, spricht sie ganz normal mit ihm.
Was soll das also alles, wenn sie nicht aufhört ihre Spielchen zu spielen. Trotzdem ist sie diejenige, die ständig diese Gespräche anleiern will.
Ich glaube inzwischen, sie will Zeit schinden. Läuft eine Mediation, wird noch keine gerichtliche Entscheidung getroffen, richtig? Sie hat ja wörtlich gesagt, daß sie Micha nach der Trennung noch 3 Jahre am A.... kleben bleibt, nunja 2 Jahre haben wir jetzt hinter uns.
Kann mir jemand von euch mal erklären, wer sich Mediatior nennen darf oder kann und was der Unterschied zu  all den gelaufenen Beratungsgesprächen ist?
Lieben Gruß
eine etwas verwirrte Tina :-)
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
mel
Gast
« Antwort #1 am: 20. November 2003, 09:18:05 »

hallo tina,

micha sollte sich bescheinigen lassen, dass die ex sich nicht an die vereinbarungen gehalten hat.
desweiteren muss jetzt eine netscheidung über die besuchsregelung getroffen werden.
das BGH hat eine entscheidung über betreutes besuchsrecht getroffen: ein betreutes besuchsrecht/umgangsrecht darf maximal über 10 mal entschieden werden, danach müssen die zuständigen gerichte eine entscheidung treffen.

micha kann jetzt nur gewinnen, nach einem betreuten umgangsrecht/besuchsrecht ist noch nie ein umgangsverbot ausgesprochen worden.

ich würde jetzt den klage weg beschreiten! die ex will mit den weiteren beratungsgesprächen nur zeit schinden.
mel
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Balu
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 15



« Antwort #2 am: 20. November 2003, 10:56:07 »

Hi Tina,

Details kann ich Dir leider nicht liefern, aber kurz meine Erfahrung schildern. Meine Exe hat öffentlich erklärt mich finanziell fertig zu machen. Ihr scheinheiliges Verhalten entspricht genau dem von Micha's Exe. Eine Mediationssitzung kostet, zumindest bei uns hier, richtig Geld.

Bei einer der Verhandlung vor Gericht in Bezug auf das ABR versuchte deshalb Exens RAin auf eine Mediation zu drängen. Das hat aber erstaunlicherweise die Richterin sofort abgelehnt und als unnötig bezeichnet. Mediation würde dann etwas bringen, wenn von beiden Seiten die Bereitschaft da ist alles vernünftig aufzuteilen (Haushalt, Kinder, ...), das Ganze dann schriftlich fixiert und letztendlich nur noch gerichtlich bestätigt wird. Da aber bei uns alles längst schon gerichtlich läuft, sei es für Mediation zu spät, so die Richterin.

zum Thema "an Abmachungen halten":
um Gerichtskosten zu sparen schlug die Richterin vor den detallierten Umgang in Gesprächen mit dem JA zu regeln. Allerdings sind diese Abmachungen nicht bindend, sondern müssten erneut vor Gericht fixiert werden.
Das waren zumindest die Worte vor Gericht.
Dass in der Vergangenheit eine getroffene Umgangsregelung vom JA protokolliert wurde und von Exe nicht gehalten wurde, hat leider niemand interessiert


Meine Erfahrung ist demnach, dass solange einer von Beiden von Hass und Habgier motviert ist, wohl nur gerichtliche Entscheidungen zum Erfolg führen.
Gespräche vor diversen Ämtern sehe ich als Zeitverschwendung und leeres Gerede, werde aber trotzdem alles mitmachen um den Kindern später mal zeigen zu können, dass ihr Papa bereit war vernünftige Lösungen zu suchen.

such is live
Balu
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DieMystiks
_DieMystiks
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.472


WWW
« Antwort #3 am: 20. November 2003, 16:29:35 »

Hallo Balu,
vielen Dank für deine Antwort. Du beschreibst eigentlich das, was wir schon gedacht haben.
Micha ist auch zu diesen ganzen Gesprächen gelaufen, um den Kindern zu zeigen, daß sie ihm eben nicht egal sind, wie sie es ihre Mutter ständig erzählt hat.
Wenn man bei solchen Gesprächen wenigstens einen KLEINEN Erfolg sehen würde, hätte das Ganze ja auch noch einen Sinn, auch wenn man ihn suchen müsste :-).
So würde alles nur wieder aufgeschoben. In einer Stunde findet das letzte Betreute Treffen statt: Kids, Dad, Mutter und der Herr vom Kinderschutzbund. Morgen folgt das Abschlußgespräch. Wir wissen schon wie es laufen wird.
Sie möchte, daß es auch nicht betreut so weiter läuft wie bisher. Nämlich 1 Std. alle 14 Tage. Das heißt nämlich es würde sich für die Kids und Micha nicht lohnen nach hause zu kommen, weil die Zeit zu kurz ist und das ist ihr Ziel. Micha wird sich damit nicht einverstanden erklären.
Mal abwarten, welche Vorschläge vom Schutzbund kommen.
Egal wie das Gespräch morgen läuft. Es wird wieder etwas schief gehen. Sobald die Mutter nicht mehr unter "Kontrolle" ist, fängt sie ihre Spielchen wieder an. Wir ahben zwar Hoffnung aber keine Erwartungen. Wahrscheinlich ist das eine Art Selbstschutz, dann fällt man nicht wieder ganz so tief in das schwarze Loch, wenn die Verleumdungen und Lügen losgehen.
Vom Sozialdienst haben wir noch keine Antwort auf die Absage zum Gespräch. Micha hat unter anderem geschrieben, daß er es sich nicht leisten kann, ständig vom Arbeitsplatz freigestellt zu werden, wenn er noch nichtmal sagen könne warum er zu diesen Gesprächen soll. Das wurde ihm noch nie mitgeteilt. Er bekommt einfach nur Datum und Uhrzeit per Post geschickt.
Mal sehen was ich morgen zu schreiben habe. Wir sehen das auch so, daß die Mediation keinen Sinn hat. Eine Schlammschlacht über die Anwälte läuft seit 2 Jahren, das Verhältnis zwischen Micha und den Kids ist, trotz der wenigen Zeit, die sie haben recht gut.
Irgendwann ist auch gut mit reden wenn sich alles immer und immer wieder wiederholen muss.
Lieben Gruß
Tina
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DieMystiks
_DieMystiks
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« Antwort #4 am: 20. November 2003, 16:45:51 »

Hi mel,
wie gut, daß du das noch geschrieben hast. Wir dachten bisher, daß der betreute Umgang auch mehrmals wiederholt werden kann. Da es zwischen den Kids und Micha gut läuft, hat er wohl jetzt echt gute Chancen.
Mal sehen was Madame so von sich gibt morgen beim Abschlußgespräch.
Wo können wir denn die Entscheidung vom BGH mal nachlesen. hast du da ein Aktenzeichen?
Sicher wird in den nächsten 10 Tagen ein Termin beim Anwalt stattfinden. Wäre gut, wenn wir das gleich auf den Tisch legen könnten *g*.
Gruß
eine nun nicht mehr so sehr verwirrte Tina
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