Hallo zusammen,
ich komme zur Zeit mit dem Begriff "Mediator" nicht ganz zu recht.
Seit Michas Trennung laufen bei Beratungsstellen , wie Diakonie und katholischer Sozialdienst Beratungsgespräche um eine Lösung für einen vernünftigen Umgang zu finden.
Seitdem der betreute Umgang beim Kinderschutzbund läuft, finden die Beratungsgespräche nicht mehr statt. Der katholische Sozialdienst war, wie Micha auch, der Meinung, daß der betreute Umgang jetzt läuft und somit eine Dopplung nicht nötig wäre.
Zunächst fanden die Beratungsgespräche bei der Diakonie statt, die Michas Ex zur Seite steht.
Nachdem Micha sich dort nicht gut aufgehoben fühlte, den katholischen Dienst in Anspruch nahm, liefen die Beratungsgespräche zu viert. Es wurden Vereinbarungen getroffen, die aber seitens der Ex nicht eingehalten wurden. Diese stellte dies aber so geschickt an, daß es den Anschein nahm, Micha sei derjenige der sich nicht an die Vereinbarungen hält.
Morgen ist der letzte Termin zum betreuten Umgang. Micha, seine Ex, der Mann vom Kinderschutzbund und die Kids machen einen kleinen Ausflug, um den Kids zu zeigen, daß die Eltern sich eben auch ohne Streit eine gewisse Zeit gegenüber stehen können.
Am Freitag soll dann ein Abschlußgespräch folgen, indem unter anderem besprochen werden soll, wie der weitere Umgang aussehen soll.
Tja, nun legt Michas Ex ihm vor 2 Wochen eine Broschüre über Mediation auf den Tisch. Es sind zwei Mediatoren (?) genannt, die beim katholischen Sozialdienst tätig sind. Micha hat nun einen Termin vor die Nase gesetzt bekommen. Er hat den bereits schriftlich abgesagt.
Was soll das denn nun noch?

?
Zufällig kenne ich eine der Personen, da diese Mediatorin meine Ansprechpartnerin war (bzw. auch in Zukunft sein sollte), als ich Fragen zu meinem Sohn nach der Trennung von meinem Ex hatte.
Jo, manchmal ist es eben auch nicht so gut in der gleichen Stadt zu leben wie der/die Ex.
Wir haben hier hin und her überlegt.
Diese Mediation ist doch nichts anderes, als das was Micha schon seit 2 Jahren tut. Seit 2 Jahren bringen diese Gespräche nichts.
Nennt sich nun ein Mitarbeiter einer Beratungsstelle "Mediator", weil er ein entsprechendes Seminar gemacht hat? Alles was wir im Netz und hier über Mediation gelesen haben, haben wir hinter uns gebracht. Nur erscheint jetzt das Wort "Mediation" dahinter :-)
Kann es vor Gericht nachteilig für Micha ausgelegt werden, lehnt er diese Mediation ab?
Michas Ex spricht im Beisein von Beratern mit Micha in der dritten Person. Wenn sie einen Moment zu zweit sind, spricht sie ganz normal mit ihm.
Was soll das also alles, wenn sie nicht aufhört ihre Spielchen zu spielen. Trotzdem ist sie diejenige, die ständig diese Gespräche anleiern will.
Ich glaube inzwischen, sie will Zeit schinden. Läuft eine Mediation, wird noch keine gerichtliche Entscheidung getroffen, richtig? Sie hat ja wörtlich gesagt, daß sie Micha nach der Trennung noch 3 Jahre am A.... kleben bleibt, nunja 2 Jahre haben wir jetzt hinter uns.
Kann mir jemand von euch mal erklären, wer sich Mediatior nennen darf oder kann und was der Unterschied zu all den gelaufenen Beratungsgesprächen ist?
Lieben Gruß
eine etwas verwirrte Tina :-)