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Autor Thema: Kindergeld/Kinderfreibetrag und Einkommensteuer  (Gelesen 80068 mal)
Luhnitoon
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« Antwort #25 am: 16. Juli 2005, 02:31:38 »

Hi,
bei mir ist es auch sehr kompliziert. Ich zahle auch KU und trage bei der Steuer immer ein, kein KG. Ich bekomme a auch keins. In de letzten Jahren ergab das immer, dass das KG besser wäre als ein Kinderfreibetrag, sprich Günstigerprüfung. Für 2004 hat sich die Sachbearbeiterin wohl vertan und hat mri den Kinderfreibetrag gewährt. Auf meine Nachfrage (schön blöd) hat das FA nun eine Nachforderung gestellt. und das trotz laufendem Gerichtsverfahren. Ist das ok Huch??
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pueppi
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« Antwort #26 am: 24. August 2005, 14:40:56 »

Hallo Luhnitoon,

ich habe Deinen Beitrag vom 16.07.2005 leider erst heute gelesen und hoffe, es ist noch nicht zu spät. Was hast Du denn nun unternommen gegen den geänderten Einkommensteuerbescheid für 2004? Falls Du Einspruch eingelegt hast, wäre das sehr gut und ein erster bekannter Fall, um gegen die in meinem Beitrag vom 23.08.05 (wie kann ich auf diesen verweisen ----> vielleicht kann Deep ja helfen???) dargelegte zweifelhafte Regelung vorzugehen.

Viele Grüße von der auf Deine Antwort gespannten Püppi

Anm. Admin: Es geht um >diesen< Beitrag von pueppi.

[Editiert am 24/8/2005 von DeepThought]
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Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen ? Kurt Marti
Luhnitoon
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« Antwort #27 am: 07. September 2005, 20:37:47 »

Hallo pueppi,
auch ich habe deine Antwort erst jetzt gelesen, sorry, Streß.......... mad3
Es sieht derzeit so aus:
Im Steuerbescheid 2004 wurde erstmals nach 3 Jahren der Kinderfreibetrag als günstiger angesehen. War ja mal ganz nett. Dann war ich so blöd, und bin zum FA um nachzufragen. Und was sagt die Sachbearbeiterin nach Durchsicht der Unterlagen ? Gut das sie kommen, da ist wohl ein Fehler passiert, wird geprüft. Ein paar Wochen später bekam ich dann einen neuen Bescheid, man wolle jetzt Geld von mir zurück (578 €). Ich habe daraufhin sofort (wie auch für die Vorjahre) Widerspruch eingelegt, dieser wurde ruhend gestellt. Gleichzeitig wurde mein parallell gestellter Antrag auf Stundung abgelehnt.
Zwischenzeitlich wurde nun das Geld inkl. Mahnkosten in Form einer Kontopfändung eingezogen. Ist also erstmal weg das Geld.
Soweit so gut. Bringt euch das irgendwie weiter Huch?? Ich gucke jetzt mal regelmäßig nach Antworten, sorry.  
P.S. Die Widersprüchje für die Jahre 2003 und 2004 wurden mit Bezug auf Aktenzeichen Bundesfinanzhof VIII R 73/99 ebenfalls ruhend gestellt.

Gruß
Michael
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pueppi
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« Antwort #28 am: 08. September 2005, 08:59:09 »

Hallo Michael,

danek für Deine Infos zu Deiner Steuerangelegenheit. Ich glaube, jetzt wird sich Deep an Dich wenden. Interessant ist aber schon mal, daß das  Einspruchsverfahren für 2004 mit dem Hinweis auf das für 2001 bis 2003 anhängige Verfahren ruht.
Für die Zukunft solltest Du Beträge, die zur Zahlung fällig sind, tatsächlich zahlen; denn ein Einspruch hemmt niht die Fälligkeit. So sparst Du Dir Mahnkosten etc. Steuerbeträge sind erst dann nicht zu zahlen, wenn für sie die "Aussetzung der Vollziehung" gewährt wurde. Falls Du in Steuerangelegenheiten mal Fragen hast, kann ich Dir www.beamte4u.de empfehlen.

Viele Grüße Püppi
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Luhnitoon
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« Antwort #29 am: 08. September 2005, 10:29:07 »

Hallo P*gelöscht*,
jaja, ich weiß, erstmal zahlen und freundlich sein  gun  !!!!!
Jetzt bin ich aber mal gespannt wie das weiter geht. Nur eine Frage, deep kann doch als owner auch unsere E-Mail adressen sehen, oder ? Das würde dann nämlich bedeuten, ich würde erst heute abend zu Hause (bin jetzt im Büro) von ihm hören. Und das wo ich so neugierig bin  puzzled
Na ja, mal sehen.

LG
Michael

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Anm. Admin: User werden mit ihrem Nick angesprochen!

[Editiert am 18/2/2006 von DeepThought]
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« Antwort #30 am: 08. September 2005, 10:57:55 »

Hallo Luhnitoon,

eine PM ist auch innerhalb dieses Forums möglich. Wenn Du Dich einloggst, dann erscheint doch automatisch Dein Profil; und darin siehst Du neue Nachrichten an Dich. Oder? Versuchs mal; viel Glück!

Viele Grüße Püppi
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« Antwort #31 am: 09. September 2005, 00:32:23 »

Hallo pueppi*editiert*
Danke für den Hinweis, hast du denn meine PM gekriegt Huch

Gruß
Luhnitoon (oder auch Michael genannt)


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« Antwort #32 am: 09. September 2005, 09:25:40 »

@luhnitoon,

wenn jemand unter seinem Nick schreibt, dann wird er im Forum ausschließlich auch hierunter angesprochen! Gibt dir jemand via PN seinen realen Namen, dann nutze ihn auch nur dort!

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« Antwort #33 am: 09. September 2005, 15:42:43 »

Uuuups, wusste ich nich, sorry  mad3
Ich werde mich dran halten.

Gruß
Luhnitoon
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« Antwort #34 am: 31. Januar 2006, 10:01:35 »

Hallo Deep,
ich weiß nicht so genau, ob ich vom Büro  yltype  aus eine PN schicken kann, deshalb auf diesem Weg.
Zwei Frage:
1. Gibts in Sachen steuerliche Verrechnung Kindergeld neue Erkenntnisse ?
2. In Kürze steht die Steuer für 2005 an. Sollte ich hier irgendwas besonderes beachten oder hast du einen neuen "tollen" Tip für mich Huch

Gruß und Danke im voraus

Luhnitoon
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« Antwort #35 am: 31. Januar 2006, 13:06:54 »

Moin,

nein, es gibt leider nix neues.

DeepThought
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« Antwort #36 am: 18. Februar 2006, 18:51:56 »

Guten Abend,
ich habe   bisher noch nie einen Einspruch eingelegt gegen einen Steuerbescheid, möchte dies aber jetzt erstmalig machen. Passend zum Thema habe ich da noch ein paar Fragen – obwohl der Beitrag mir hier schon sehr viel weiterhilft!!

In meiner Steuererklärung hatte ich lediglich die unterschiedlichen Adressen von mir und meinen Kindern angegeben und dass ich 0Euro Kindergeld erhalten hatte. Allerdings hatte ich nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich KU zahlen muss, weil ich dachte, dass dies daraus eindeutig hervorgeht.
Das FA hat natürlich mit dem hälftigen KG den Steuerbescheid errechnet.
 question
Nun meine Fragen:
1) Muss ich beim Einspruch die KU-Berechnung miteinreichen oder andere Nachweise (ich hatte Elster benutzt)Huch
2) Muss man bei Einsprüchen zu mehreren Angelegenheiten (z.B. noch wegen Umgangskostenanrechnung o.ä.) auch mehrere separate Einsprüche schreiben oder können (bzw. sollten?!) die verschiedenen Themen in einem Einspruchschreiben verfasst werden???

Ich hoffe, es kann jemand weiterhelfen! Vielen Dank im Voraus!
 
Ave
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« Antwort #37 am: 18. Februar 2006, 20:55:28 »

Hallo Ave,

das Finanzamt wird Dir so oder so einen halben Kinderfreibetrag berechnen, da Dir dieser ja zusteht. Die machen die Günstigerprüfung, was besser kommt, Dir halbes KG oder die Freibeträge zuzuschreiben.

Wenn Du Dich genauer informieren willst, kannst Du erst mal Einspruch zur Fristenwahrung einreichen und dann die genaueren Einspruchspunkte in Ruhe nachformulieren.

Oder hab ich das mit dem KG jetzt falsch verstanden?

LG Lausebackesmama
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« Antwort #38 am: 18. Februar 2006, 21:27:13 »

Hallo Lausebackesmama,

dass die Günstigerprüfung vom FA prinzipiell gemacht wird, ist mir klar. Bei der Prüfberechnung geht das FA aber pauschal vom halben KG aus, auch wenn man es gar nicht erhalten hat - wie das bei Mangelfällen eben so ist.
Zu diesem Thema läuft dieser ganze Beitrag hier, weswegen ich auch hier meine Fragen platziert habe.

Ich wollte hier sichergehen, dass ich nicht noch irgendeinen dummen formellen Fehler mache....
Deswegen meine Fragen vorhin.

Aber zu Deinem Hinweis "Einspruch zur Fristenwahrung": kann ich damit notfalls   ohne Angabe von Gründen die Einspruchsfrist von 1 Monat nach Steuerbescheiderhalt verlängern?! Wenn ja, wielange?

LG Ave
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DeepThought
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« Antwort #39 am: 18. Februar 2006, 21:57:28 »

Moin,

Bzgl. KG vs. KFB die Beiträge 9 und 24 aus diesem Topic beachten bzw. für Veranlagungsjahre ab 2004 >dieses< Beitrag beachten. Umgangskosten sind >hier< diskutiert worden.

Deine beiden Fragen sind mit "ja" zu beantworten und ich verstehe nicht, warum du nur fristwahrend Einspruch ohne Begründung einlegen willst, wenn der Sachverhalt klar und eindeutig ist.

DeepThought
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« Antwort #40 am: 18. Februar 2006, 22:45:15 »

Hallo DeepThought,

vielen Dank für die Antwort.

 
Zitat
Deine beiden Fragen sind mit "ja" zu beantworten und ich verstehe nicht, warum du nur fristwahrend Einspruch ohne Begründung einlegen willst, wenn der Sachverhalt klar und eindeutig ist.


Da ich   wie gesagt noch keinerlei Erfahrung mit Einsprüchen habe und von einem nur fristwahrenden Einspruch ohne Begründung schon gar nichts gehört hatte, habe ich Lausebackesmama eben einfach diesbezüglich zurückgefragt. Man wird ja nicht dümmer davon...

Meine 2.Frage war so gestellt, dass ein einfaches "ja" leider nicht eindeutig ist. Kannst Du da bitte nochmal antworten?

Danke!

Ave
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« Antwort #41 am: 19. Februar 2006, 00:03:43 »

Moin,

guckst du >hier<.

DeepTought

P.S.: Meinen ganz besonderen Dank an pueppi für diese tollen Muster!  thumbup
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« Antwort #42 am: 19. Februar 2006, 10:34:41 »

Huhu,

ja, Du kannst einfach zur Fristenwahrung Einspruch einlegen, wenn die Zeit z.B. schon knapp ist und Du noch nicht genau weißt wie Du formulierst.

GLG Lausebackesmama, die *sorry* nicht den ganzen Thread gelesen hat
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« Antwort #43 am: 01. März 2006, 11:27:53 »

Hallo zusammen,
so jetzt ist es soweit, die Steuer für 2005  yltype  ist beim FA, mal schauen was passiert !!!  question

 
Zitat
GLG Lausebackesmama, die *sorry* nicht den ganzen Thread gelesen hat
 
--> gibts doch gar nicht, du ?  Zunge



Bis bald
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« Antwort #44 am: 10. März 2006, 20:18:00 »

Hallo,

mal was Neues zum Thema.

Wir hatten in der Lohnsteuererklärung meines Liebsten alles unter Außergewöhnliche Belastungen reingeschmissen, was nur ging: Zuzahlungen zu Medikamenten, Praxisgebühr, Bahncard, Kosten für Einbürgerungsantrag, Zahnarztkosten, Krankenhauszuzahlungen und auch die gesammelten Tickets. Es kamen 1085€ zusammen, davon wurden 821€ anerkannt! Das Amt hat sämtliche Umgangskosen, außer der Bahncard(naja) anerkannt und in Vorabzug vom Brutto gebracht!

Naja, jetzt sind wir am Kämpfen wegen des "Anspruchs" auch KiGe, den sie ihm unterstellen. Habe folgende Begründung für den Widerspruch geliefert, zusammengebastelt aus diversen Forumsbeiträgen:
Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 32 Abs. 6 EStG steht allen Eltern, also auch den Barunterhaltspflichtigen, der Kinderfreibetrag zu. Gemäß § 31 Satz 5 EStG ist das Kindergeld nur dann hierauf zu verrechnen, wenn dem Barunterhaltspflichtigen dieses zumindest im Weg des zivilrechtlichen Ausgleiches zusteht. Dieser zivilrechtliche Ausgleich wird jedoch durch die Vorschrift des § 1612 b Abs. 5 BGB ausgeschlossen (siehe Anhang). Folglich ist das Kindergeld auch nicht zu verrechnen.

Sinngemäß hat das der BFH mit Beschluss vom 30.11.2004 – VIII R 51/03, bzw. BFH III R 94/03  – auch so gesehen. Ich bitte um entsprechende Berücksichtigung dieser Entscheidung.

Ich zahle weniger als 135 % des Regelbetrages der Regelbetragsverordnung, bzw. bin aufgrund der Höhe meines erzielten Einkommens nicht leistungsfähig. Das Kindergeld für meine beiden Kinder wird komplett zu Händen der Mutter meiner Kinder ausgezahlt. Des Weiteren erhalten meine Kinder Unterhaltsvorschuss nach dem Unterhaltsvorschussgesetz. Daher wäre eine Anrechnung des Kindergeldes auf mein Einkommen nicht rechtens.

Entsprechend beantrage ich die Berücksichtigung der Freibeträge.

Mit freundlichen Grüßen


Heute kam die Antwort:

[...]Durch die Neufassung des §31EStG für den Veranlagungszeitraum ab 2004 wurde festgeschrieben, dass der Anspruch genügt, auf die Auszahlung kommt es nicht an. Die Halbteilung wird auch dann vorgenommen, wenn der Elternteil, der das Kindergeld nicht erhält, einen zivilrechtlichen Ausgleich nicht in Anspruch genommen hat oder die Arechnung auf seine Unterhaltsverpflichtung nicht erreichen kann. [...]


Was nun sprach der Blinde?

Gruß, Romy

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« Antwort #45 am: 10. März 2006, 20:42:43 »

Moin,

ich habe deinen Beitrag "umgehängt". Deine Frage geht ja nicht um steuerliche Anerkennung der Umgangskosten, sondern vielmehr um die Neuformulierung bzgl. Der KG-Anrechnung.

Es bleibt jetzt nur noch die Möglichkeit der Klage vor dem FG und Folgeinstanzen.

DeepThought
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« Antwort #46 am: 10. März 2006, 23:36:10 »

Hi Romy and DT,
hab ich was verpasst ? Gibts gar nicht mehr das anhängige Verfahren beim BVerfG zum Thema Kinderfreibetrag  Huch??  question  question  question  question  question  question

Wie ich hier auch schon geschrieben  yltype habe,  warte  ich noch auf meinen Steuerbescheid für 2005. Bin ja mal gespannt, was dieses Jahr passiert.

Im letzten Jahr haben die beim FA in Sachen Kinderfreibetrag erst für mich und dann auf Hinweis von mir (SCHÖN BLÖD) entsprechend der hier bekannten Verfahrensweise entschieden  cry_smile

Nun steht der Steuerbescheid 2005 an.   schild_abgelehnt

Wird langsam spannend, muss jeden Tag kommen. Nur ist heute Freitag, und wie ich hier gelernt habe, niemals Freitag oder Samstag den Briefkasten leeren......

Gruß

Luhnitoon

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« Antwort #47 am: 24. März 2006, 22:22:21 »

Hi,
er ist da !!!! .....  thumbdown

Der Steuerbescheid 2005 ist da... Alles anerkannt, heja heja, ausser ? Das übliche, keine Anerkennung Kinderfreibetrag, wie jedes Jahr.

 schild_kapierichnicht    daher   schild_abgelehnt

Na immerhin hab ich noch den Widerspruch vom letzten Jahr abgespeichert, brauch ich jetzt nur das Datum zu ändern.....


Bei der regelmäßigen Kontrolle auf der HP des Bundesverfassungsgerichts (-->  www.bundesverfassungsgericht ) habe ich was interessantes entdeckt. Dort gibts einen Hinweis auf zur Verhandlung bzw. zur Entscheidung anstehende Verfahren in diesem Jahr...

Und jetzt ratet mal, was in diesem Jahr nicht mehr ansteht !? Richtig, das für mich und bestimmt auch einige von euch interessante Verfahren zum Kinderfreibetrag.

Aber nun mal ganz ehrlich, rechnet hier irgendjemand damit, dass zu unseren Gunsten entschieden wird ?
Mal kurz nachgedacht... bei mir gehts um jährlich ca. 600 € (bei nur einem Kind um das es geht !). Macht in den letzten 4 Jahren insgesamt 2.400 €. Ich gehe mal davon aus, dass es bei anderen um ähnliche wenn nicht sogar höhere Beträge geht (eher wahrscheinlich). Sagen wir mal einfach es geht pro Vater um 600 € jährlich. Wie viele Väter (und Mütter) sind wohl betroffen ? Setzen wiur mal tief an, dann sinds bestimmt immer noch 3000 Väter und Mütter (eher wesentlich mehr  !).
Was folgt daraus ?

600 € x 3000 Väter und Mütter ergibt 1.800.000 € (1,8 Millionen) !!!!!  kinnrunter

Bei mir sind Widersprüche für jetzt 4 Jahre anhängig, ergibt:

1.800.000 x 4 = 7.200.000 €  (und das ohne Zinsen)

Da ich ja die Anzahl Betroffener sehr tief angesetzt habe, kann man nun sehen, das es hier um sehr viel Geld geht... und das ist das Problem....

WER SOLL DAS DENN BITTE SCHÖN BEZAHLEN Huch??


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« Antwort #48 am: 25. März 2006, 00:11:56 »

Hallo Luhnitoon,

 
Zitat
Aber nun mal ganz ehrlich, rechnet hier irgendjemand damit, dass zu unseren Gunsten entschieden wird ?


Selbst wenn die obersten Gerichte den Vätern diesen Kinderfreibetrag gewähren sollten, dann rechne ich damit, dass dies explizit in den Leitlinien der Oberlandesgerichte aufgenommen wird. Schließlich muss gerade in Mangelfällen jeder verfügbare Cent für den KU locker gemacht werden, und somit auch der Kinderfreibetrag.

Mein Mann bekommt den halben Freibetrag für ein behindertes Kind, der geht auch voll in den KU. Und manchmal denke ich, dass sich all die Kämpfe nicht lohnen...

LG

eskima
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« Antwort #49 am: 11. Mai 2006, 13:26:42 »

Jetzt wirds politisch ;-):

@ Luhnitoon:

Deine Rechnung zu der riesigen Summe lasse ich jetzt mal so stehen; sie beruht ohnehin nur auf Annahmen. Ich vermute mal, daß nur ein Bruchteil der Betroffenen um die Problematik weiß. Wer sie dann auch erstens noch annähernd versteht und zweitens im Rahmen (rechtzeitiger) Einsprüche gegenüber dem FA deutlich macht, gehört mit Sicherheit zu einer leider verschwindend kleinen Gruppe.

Doch zur rhetorische Frage, wer das bezahlen soll:

Ironie on: Ja, ja, der arme Staat kann das ja wohl nicht; daß versteht bestimmt jeder! :Ironie off

Aber wer bringst denn momentan diesen unglaublichen Betrag auf? Die betroffenen KU-Verpflichteten in Summe; denn sie werden hier von einem Gesetzgeber und ggf. von Gerichten zu verfassungsrechtlich bedenklichen oder gar verfassungswidrigen Zahlungen genötigt, die der permant klamme Staat ja ach so gut brauchen kann. Im besten Falle handelt es sich hier nur um schlechte Arbeit der Gesetzgebung, in dem die einzelnen Rechtsgebiete (Familien-, Sozial-, Steuerrecht) nicht aufeinander abgestimmt werden. Im schlechtesten Fall handelt es sich hier um staatliche Wegelagerei: Der Gesetzgeber verabschiedet verfassungswidrige Gesetze, der Fiskus treibt diese verfassungswidrigen Steuern ein, die Gerichte ahnden diese Verfassungswidrigkeit nicht und verpflichten den Steuerzahler, verfassungswidrige Steuern zu zahlen.

Und deshalb, liebe eskima, lohnt sich in meinen Augen JEDER Kampf; auch wenn ein Teil des u. U. erstrittenen Geldes (Steuererstattungen) direkt in EU/TU oder KU fließt.

Kämpferische  ;)  Grüße Püppi

PS: Letztes Jahr auf der Münchner Steuerfachtagung sagte Dr. Michael Balke (Finanzrichter!), daß 'ein Rechtsstaat, der seinen Haushalt stabilieren und zudem ein Rechtsstaat bleiben wolle, sich von vornherein auf die Vereinnahmung von ... verfassungsmäßigen Steuern zu beschränken und daneben den rechtsschutzsuchenden Bürger nicht abzuwehren, sondern ernstzunehmen habe. Das Recht habe weiterhin über dem Geld (Haushalt) zu stehen, nicht umgekehrt.'  thumbup  thumbup

[Editiert am 11/5/2006 von pueppi]
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