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Autor Thema: Anhörung vor Gericht innerhalb einer Woche  (Gelesen 972 mal)
Mars
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Beiträge: 7


« am: 12. Dezember 2017, 11:58:00 »

Hi zusammen,

kurze Zusammenfassung. Der Umgang für unser gemeinsames Kind soll um Tage mehr im Monat erweitert werden. Ich möchte das WM durchführen damit dieses hin und her aufhört und mich die KM nicht ständig erpressen kann.
Habe nun in einer Woche einen Termin fürs Gericht bekommen. (Antrag vorige Woche eingegangen) Dort soll eine Anhörung stattfinden. Bin etwas verwirrt. Ist ein anderer Richter wie eigentlich zuständig, noch keine Prozesskostenzahlung stattgefunden und Jemand vom JGA als Pfleger hat sich auch noch nicht gemeldet. Haben die schon eine Entscheidung getroffen? Habe gehört dass die das manchman auch so kurzfristig wegen Weihnachten machen damit keine einstweiligen Verfügungen in den ZR eingehen. Festtage sind bei uns aber eigentlich geregelt.

Hat jemand Erfahrung in so etwas?
Muss ich mich vorbereiten?


VG
Mars
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Sputnik
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Beiträge: 535


« Antwort #1 am: 12. Dezember 2017, 13:09:55 »

Moin moin,

nunja. Eigentlich musst du dich doch glücklich schätzen. Wo es bei den meisten manchmal Monate bis zur ersten Anhörung dauert, so scheint dein örtliches Gericht doch schnell zu arbeiten. Dass die Richter schon mal wechseln ist nicht unnormal. Auch dort gibt es Krankheit-, Urlaubs- und sonstige Vertretungen.
Es kann natürlich auch möglich sein, dass ihr nach der Anhörung zuerst an eine Beratungsstelle verwiesen werdet und die nächste Anhörung erst in beispielsweise 3 Monaten stattfindet. Bevor der Prozess nicht abgeschlossen ist, werden in der Regel bei solch geringem Streitwert auch keine Gerichtskosten festgesetzt. Die Genehmigung der PKH wird wohl in den nächsten Tagen, wenn nicht sogar parallel zur Anhörung erfolgen.
Hast du einen Rechtsbeistand? Allein für die Gerichtskosten lohnt sich ja fast keine PKH.
Wie sieht die aktuelle Umgangssituation aus und was soll sich deiner Meinung nach ändern?
Wie ist die allgemeine Situation zwischen dir und der Kindesmutter?

Mit besten Grüßen

Sputnik

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Mars
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Beiträge: 7


« Antwort #2 am: 12. Dezember 2017, 13:13:44 »

Besten Dank für deine Antwort.
Ich habe einen Rechtsbeistand, schon seit 2 Jahren. Über ihn habe ich die aktuelle UV erwirkt. Km möchte Umgang nach Ihren Interessen regeln. Wenn KM wütend ist wird sich nicht an Abmachungen gehalten. Ansonsten Kontakt über SMS und Pendelheft. Konflikte regelmäßig da. Grundsätzliche Dinge können besprochen und geregelt werden. Ich habe alle 2 Wochen 5 Tage Umgang und einen Tag dazwischen. Kind ist 3 Jahre. Klar bin ich froh das das so schnell geht, aber weiß nicht ob das so gut ist.

Gruß
Mars
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Sputnik
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Beiträge: 535


« Antwort #3 am: 12. Dezember 2017, 13:59:39 »

Konflikte regelmäßig da. Grundsätzliche Dinge können besprochen und geregelt werden. Ich habe alle 2 Wochen 5 Tage Umgang und einen Tag dazwischen. Kind ist 3 Jahre.

In welcher Form soll der Umgang denn geändert bzw. ausgeweitet werden. Alle zwei Wochen 5 Tage + ein Tag ist schon ein guter Schnitt.

Klar bin ich froh das das so schnell geht, aber weiß nicht ob das so gut ist.

Momentan ist das Gericht vielleicht besonders stark ausgelastet, oder ein anderer Termin ist entfallen und entsprechend war noch eine Lücke frei. Andererseits muss die Anhörung innerhalb 4 Wochen stattfinden, auch wenn das meistens nicht der Fall ist. Stichwort: Beschleunigungsgebot!
Ich würde da nicht zuviel rein interpretieren. Die Frage ist nur wie oben schon gestellt, was von deiner Seite aus beantragt wurde. Momentan sehe ich eine augewogene Umgangssituation, jedoch eine KM die gerne waltet wie es ihr Recht ist.
Ein WM ist gegen den Willen der KM (juristisch) schwer durchsetzbar.
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Mars
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Beiträge: 7


« Antwort #4 am: 12. Dezember 2017, 14:24:12 »

ich möchte den einzelnen Tag gerne weglassen und dafür an die 5 Tage weitere 3 anhängen. Der Nachmittag verunsichert unser Kind nur zunehmend, versteht dann nicht warum er nach dem Abendessen ins Auto verfrachtet wird und wieder weg muss. Hatte mehrfach darum gebeten den Umgang an dem Tag zu erweitern dass ich das Kind am nächsten früh in die Kita bringen kann. Zudem arbeitet Mutter in Schichten un ist sehr oft nicht anwesend wenn Kind wieder bei Ihr eintrifft sondern Oma.
Auch Bereitstellung von Kleidung klappte oft nicht. Gänzlich fehlende Sachen oder Sachen die ich kaufte wurden behalten. Ich möchte in "meiner" Woche sinnvoll Zeit mit unserem Kind verbringen, habe nachmittag Feierabend. Auch muss ich mich nicht wegen Sachen streiten oder bin auf Ihre Launen was Umgang angeht angewiesen.

Nun ja, aus welchem Grund sollte die Mutter bestimmen dürfen was gut für das Kind ist? Ich bin genauso daran interessiert an der Erziehung teilzuhaben, Zeit zu verbringen und mich zu kümmern. Kind soll damit aufwachsen können das BEIDE Elternteile Verantwortung übernehmen. Ich habe mich auch vor Trennung gekümmert und seit Trennung diesen Umgang wie geschildert. Ich möchte ienfach nicht mehr Sündenbock für KM Launen sein. Kind ist kein Besitz.

Mars



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Sputnik
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Beiträge: 535


« Antwort #5 am: 12. Dezember 2017, 16:28:20 »

ich möchte den einzelnen Tag gerne weglassen und dafür an die 5 Tage weitere 3 anhängen.

Heißt also du würdest damit den Lebensmittelpunkt deines Kindes zu dir verlagern. Hätte zur Folge, dass die Mutter de Facto die "Umgangsberechtigte" wäre und dir Unterhalt für das Kind leisten müsste, da du mehr als 50% der Zeit für die Betreuung aufbringst. Das wäre mehr als das WM um es mal deutlich zu sagen.
Bei allem Respekt für deinen Einsatz: das wird der KM nicht gefallen und dir der Richter kaum zusprechen. Solltest du einen Tag abgeben und einen hinzu bekommen hättest du de Facto dein WM.

Ist dein Anwalt fit in Sachen Familienrecht. Du solltest die Sache dringend mit ihm vorbesprechen.
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Mars
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Beiträge: 7


« Antwort #6 am: 12. Dezember 2017, 16:33:57 »

Nein das wäre dann ein genaues 50:50 Modell. Es würde immer am gleichen Wochentag in der Kita getauscht werden. Jeder hat dann 8 Tage Umgang. Die KM kann auch weiter das Kindergeld beziehen. Unterhalt müsste dann neu berechnet werden. Aber darum geht es mir auch nicht. Die Zeiten wo Mütter sich hauptsächlich um die Kinder kümmern sind einfach vorbei. Bei mir ist ein rhythmus und Struktur vorhanden. Sie wechselt alle 3 Tage ihre Schicht. Mein AW ist auch im Thema Familienrecht fit. Ich weiß nicht warum man sich immer mit diesen uralten Denken abgeben soll das nur Mütter die hauptsächliche Erziehung übernehmen. Ich werde sehen was passiert. Ich kann mir jedenfalls nie vorwerfen es nicht probiert zu haben. Und ich möchte einfach nicht das unser Kind weiter Druckmittel der Mutter ist.
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Tsubame
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Beiträge: 347


« Antwort #7 am: 12. Dezember 2017, 19:21:46 »

Hallo,

Du solltest Dich gut vorbereiten und Argumente sammeln, warum das Modell, welches Du vorschlägst, besser für das Kindeswohl ist als das, welches Ihr im Augenblick praktiziert.

Wer, wann, irgendwelche Kleidungsstücke nicht zurückgegeben hat, ist z.B. kein Argument, sondern peanuts. Das darfst Du denken und Dich ärgern, solltest Du aber nicht vor Gericht vortragen. Der Richter könnte sonst auf die Idee kommen, dass Eure Kommunikation als Eltern schlecht ist. Ihr seid aber ein eingespieltes Team.

Dass die Kindesmutter das Kind als Machtinstrument benützt um Dich zu ärgern, ist auch kein Argument. Aber dass Dein Vorschlag dem Kind einen strukturierteren und überschaubareren Alltag gibt, ist eines. Dass es auch die arbeitende Mutter entlastet und so auch von Dir Termine wie Arztbesuche etc. wahrgenommen werden können und so die Betreuungsarbeit gerechter auf beide Eltern aufgeteilt wird, ist eines. Und selbstverständlich werden weiterhin sämtliche Omas und Opas miteinbezogen, damit das Kind innerhalb der Familie aufwächst.

Die Aussage, dass die Richterschaft im uralten Denken Kinder gehören zu ihren Müttern verhaftet sind, dürfte auch nicht gut ankommen. Aber dass Du zu den modernen, engagierten Vätern gehörst, welche sich aktiv um das gemeinsame Kind auf Augenhöhe mit der Mutter seit der Geburt kümmern - um der gesunden Enwicklung des Kindes willen und um ihm eine tragfähige Bindung zu beiden Eltern zu ermöglichen, aber auch um der Kindesmutter zu helfen ihre finanzielle Unabhängigkeit sicherzustellen und ihrer persönlichen Entfaltung nicht im Wege zu stehen - , ist ein Argument.

Kennst Du das Buch von Professor Sünderhauf zum Wechselmodell ? Ich kann es nur empfehlen.

VG,
Tsubame.



« Letzte Änderung: 12. Dezember 2017, 19:25:27 von Tsubame » Gespeichert
Mars
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« Antwort #8 am: 12. Dezember 2017, 19:31:05 »

Du hast eine ausgewogene Einstellung zu dem Thema. Finde ich super. Natürlich werde ich mich nicht so ausdrücken wie ich es hier tu Das die Mutter ihre Schichten vielleicht besser planen kann und das unser Kind von beiden Elternteilen Erziehung und Sichtweisen mit auf dem Weg bekommen soll und das im Alltag und Freizeit sicher eher. Wir haben einen sehr strukturierten Tag. Ich werde nicht anfangen dort alle negativen Dinge aufzuzählen. Und versuchen mich auch nicht drauf einzulassen wenn ihrerseits was kommt. Sie denkt auch nicht nach und Poltert dann los. Sie ist der absoluten Überzeugung dass Muttersein allein reicht.
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2017, 22:40:28 von oldie » Gespeichert
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« Antwort #9 am: 22. Dezember 2017, 08:11:20 »

Und...wie war der Termin?
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Lausebackesmama)  |  Thema: Anhörung vor Gericht innerhalb einer Woche
 
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