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vatersein.de - Forum 21. Januar 2018, 09:35:53 *
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Autor Thema: Dynamischer Unterhaltstitel  (Gelesen 1520 mal)
versuch12
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 13


« am: 10. Dezember 2017, 15:38:37 »

Hallo zusammen,
Das Kreisjugendamt W. Hat mich mal wieder aufgefordert mein Einkommen nachzuweisen.
Netto 24054,60 im Jahr
Ergibt 2004,55 im Monat
Abgezogen werden laut Ermittlungsbogen 100,23 Pauschalbetrag. Davon wohl 66 aus Fahrtkosten.
Das sind dann 1904,32 monatliches Einkommen.

Jetzt soll ich in Gruppe 4 eingeordnet werden, 433 zahlen und einen dynamischen Titel ausstellen lassen.
Allerdings möchten wir auch ein Kind und ich möchte nichts nachteiliges Unterschreiben.
Allerdings soll das Kind um welches es sich hier handelt auch gerecht behandelt werden.
Könnt ihr mir bitte Tipps geben?
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oldie
Administrator
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Bonnie 2


« Antwort #1 am: 10. Dezember 2017, 15:58:57 »

Moin versuch12
Herzlich Willkommen

Das Kreisjugendamt W. Hat mich mal wieder aufgefordert mein Einkommen nachzuweisen.
Wann war das  letzte mal, dass Du Auskunft erteilt hast?

Bei den vom JA ermittelten 1904,32 monatliches KU-relevantes EK sollte schon mit spitzem Stift nachgeschaut werden, ob nicht irgendwo versteckte 5€ schlummern. Das JA scheint ähnlich zu denken. Die 2300€-Klasse (DT) zu reissen bei Deinem EK ist unschwer zu bewerkstelligen, aber knapp über der 1900€-Grenze ein Ergebnis zu liefern macht mich hellhörig. Aus Prinzip.

Allerdings möchten wir auch ein Kind und ich möchte nichts nachteiliges Unterschreiben.
Mag ja sein. Nur ist dieses von Dir (euch) gewünschte Kind derzeit nicht Erdenbürger und von daher irrelevant.

HAllerdings soll das Kind um welches es sich hier handelt auch gerecht behandelt werden.
Kommt Zeit, kommt Rat. So ist das in der realen Welt.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
versuch12
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Beiträge: 13


« Antwort #2 am: 10. Dezember 2017, 16:08:02 »

Dann wäre ich für Hilfe Dankbar.
Für mich sind das alles böhmische Dörfer.
Ich würde gerne ein Bild des Ermittlungsbogens einsetzen. Weiß nur nicht wie..
Was kann ich denn noch einbringen?
Die Ermittlung fand im Sep oder Oktober statt. Habe Juli16 bis Juni 17 eingereicht.
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oldie
Administrator
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Bonnie 2


« Antwort #3 am: 10. Dezember 2017, 16:17:34 »

Moin

Bei einer Aufforderung zur Einkommenseinkunft sind ab Stichtag 'Aufforderung 'die letzten 12 Monate relevant. Inklusiv aller Einkommen, die in diesen Zeitraum fallen. Alle.

Auskunft darf regelmäßig nur alle 24 Monate gefordert werden. Trifft das bei Dir zu? Wuirden Angaben gemacht, daß Dein EKL ungewöhnlich angestiegen ist und daher außerhalb der 24 Monate Auskunft gefordert wird?

Was ist eigentliuch Deine Fragestellung? Wo meinst Du, dass Korrekturbedarf besteht?

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
sturkopp
Rege dabei
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« Antwort #4 am: 10. Dezember 2017, 17:36:00 »

Hallo versuch12,

wie sieht es bei dir mit zus. Altersvorsorge aus? Riesterrn oder Kapitallebensvers. oder Rentensparplan?

Wie kommst du zur Arbeit und wieviel KM sind es?

Ziel sollte es sein die Titulierung ins nächste Jahr zu verschieben da sich die Einkommensgruppen der
DD´er Tabelle verschieben und unter 1900,-€ zu kommen.

Bist du verheiratet? Wenn ja verfügt deine Frau über eigenes Einkommen?


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L.G.
Sturkopp
psoidonuem
_psoidonuem
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« Antwort #5 am: 11. Dezember 2017, 10:11:07 »

Also die Stufe 4 ist auf jeden Fall falsch, es ist eventuell Stufe 3 , da stehen auch 433€ , davon geht aber noch die Hälfte des Kindergelds ab, also 341€

Du musst versuchen noch 5€ Kosten zu finden , dann kannst Du 20€ im Monat sparen.
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Kakadu59
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« Antwort #6 am: 11. Dezember 2017, 10:35:41 »

Hallo (@psoidnuem)
Also die Stufe 4 ist auf jeden Fall falsch,
[...]
also für 2017 würde es noch passen (wegen der Hochstufung)
Bei der DT 2018 ist es tatsächlich dann max die Stufe 3

Hier sollte man schauen, ob man die Titulierung (aus Zeitgründen ;o)) ins Jahr 2018 verschleppt. Macht das ganze Schreibgedöns etwas einfacher und übersichtlicher (siehe auch @sturkopp).

Ansonsten natürlich schauen, ob man nicht irgendwo was reduzieren kann (eventuell haben die sich ja beim Pauschalbetrag schon "verrechnet") Bei den klassischen 5% wären es vom Netto nämlich schon mal € 102,73, die man abziehen müßte (und nicht nur € 100,23).

zu den Anregungen/ Fragen von @sturkopp:
voll abzugsfähig wären auch private Krankenvorsorge (zB. Zahnzusatzversicherungen
in Sachen Altersvorsorge sind bis zu 4% des Jahresbruttos abzugsfähig, was allerdings nachzuweisen ist.

Wo lebt das Kind und wie alt ist es?
Bei der Titulierung unbedingt(!!) darauf achten und hinweisen, dass diese nur bis Volljährigkeit des Kindes befristet wird
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
sturkopp
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« Antwort #7 am: 11. Dezember 2017, 10:36:38 »

Hallo,

@psoidonuem

Also die Stufe 4 ist auf jeden Fall falsch, es ist eventuell Stufe 3 , da stehen auch 433€ , davon geht aber noch die Hälfte des Kindergelds ab, also 341€

Du musst versuchen noch 5€ Kosten zu finden , dann kannst Du 20€ im Monat sparen.

die 433,-€ ergeben sich als Zahlbetrag:

DD´er Tabelle 2017, Stufe4, AK 12-17J > 529,-€ - 96,-€ KG = 433,-€

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L.G.
Sturkopp
versuch12
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« Antwort #8 am: 11. Dezember 2017, 14:57:12 »

Ist ja ein super Feedback hier! Vielen Dank!

Hallo Kakadu. Es sind tatsächlich genau 100,23 Pauschalbetrag angegeben.
Was hat es damit auf sich und wie spreche ich es im Brief an? Sind ja auch 2,50 im Monat.
Desweiteren sehe ich einen Fehler meinerseits. Ich habe die falschen Abrechnungen eingesendet.
Macht aufs Jahr nur 0,33 weniger als er berechnet hat. Aber ist Schöntal was.
Meine Rechnung steht somit bei 1901,95
Hat wer noch eine Idee?
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sturkopp
Rege dabei
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« Antwort #9 am: 11. Dezember 2017, 15:19:05 »

Hallo versuch12,

kein so tolles Feedback von dir 

Es wurden ein paar Fragen gestellt, geh doch einfach mal drauf ein.
Deine Centfuchserei bringt dich nicht weiter.

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L.G.
Sturkopp
versuch12
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« Antwort #10 am: 11. Dezember 2017, 17:08:58 »

Es besteht keine Altervorsorge meinerseits.
Auch sonst keine lebensvers. etc
Advocard und Haftpflicht habe ich. Sind aber mw nicht anrechenbar.
Er hat 6km Fahrstrecke berechnet und diese stimmt auch.
Vielen Dank für die vielen Antworten.
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sturkopp
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« Antwort #11 am: 11. Dezember 2017, 17:32:49 »

Hallo versuch12,

dann gibt es nicht viel wo du dran drehen kannst.

Gibt es noch keinen Titel? oder warum sollst du jetzt titulieren?

Was ist mit deiner Frau?
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L.G.
Sturkopp
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« Antwort #12 am: 11. Dezember 2017, 17:39:50 »

Es besteht ein Titel aus 2013.
Muss ich den einfordern sollte ich einen neuen ausstellen?
Meine Frau, ist noch die Freundin..also auch eher nix.
Was ist denn in dieser Pauschale drin? Sind das berufsbedingte Ausgaben?
Kann man nichts mehr geltend machen ohne Nachweise?
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sturkopp
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« Antwort #13 am: 11. Dezember 2017, 17:54:28 »

Hallo versuch12,

ohne Nachweise geht eh nix. Die 5% Werbekosten werden auch nicht in jedem OLG-Bereich anerkannt.
Du könntest auch jetzt noch eine zusätzliche AV abschliessen und die geltend machen, werden bis 4% vom Brutto anerkannt, aber nur wenn sie geleistet werden.
Dem JA teilst du mit das du noch eine AV hast und die Quitung nachreichst.

Das alles verzögerst du bis ins nächste Jahr und sorgst so dafür das die Tabelle für 2018 Anwendung findet.

Da es ja einen Titel gibt müsstest du dir Bescheinigen lassen das aus diesem nicht mehr gepfändet werden darf. Wichtig wäre auch das eine Befristung bis zum 18 Geburtstag eingetragen wird, kann aber durch den bestehenden Titel schwierig werden. Schaue bitte nach ob im alten Titel eine Befristung eingetragen ist.
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L.G.
Sturkopp
der Frosch
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« Antwort #14 am: 11. Dezember 2017, 18:26:15 »

Hallo versuch 12
Hat das Jugendamt die 6 km als einfache Strecke gerechnet oder wie es richtig ist doppelt? Musst Du Arbeitskleidung tragen und wäscht Du diese zu Hause? Wenn ja dann kannst Du diese Kosten ebenfalls absetzen, genauso wie den Beitrag für die Gewerkschaft.
@ Sturkopp ist nicht auch noch der Zusatzbeitrag der Krankenkasse zusätzlich abzusetzen? Dieser wird ja vom Nettolohn abgezogen und von jedem Arbeitnehmer alleine getragen.

LG der Frosch
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« Antwort #15 am: 11. Dezember 2017, 18:26:35 »

Haftpflicht habe ich. Sind aber mw nicht anrechenbar.
Doch, wenn das Kind dadurch versichert ist.

Gruss von der Insel
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« Antwort #16 am: 11. Dezember 2017, 18:45:56 »

Ich würde gerne ein Bild des Ermittlungsbogens einsetzen. Weiß nur nicht wie..

z.B. hier: http://www.directupload.net/
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sturkopp
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« Antwort #17 am: 11. Dezember 2017, 18:50:11 »

Hallo der Frosch,

Hallo versuch 12
Hat das Jugendamt die 6 km als einfache Strecke gerechnet oder wie es richtig ist doppelt? Musst Du Arbeitskleidung tragen und wäscht Du diese zu Hause? Wenn ja dann kannst Du diese Kosten ebenfalls absetzen, genauso wie den Beitrag für die Gewerkschaft.
@ Sturkopp ist nicht auch noch der Zusatzbeitrag der Krankenkasse zusätzlich abzusetzen? Dieser wird ja vom Nettolohn abgezogen und von jedem Arbeitnehmer alleine getragen.

LG der Frosch

Die Fahrtkostenberechnung stimmt schon, der Zusatzbeitrag wird ja direkt vom Lohn abgeführt und dürfte schon berücksichtigt sein.

Wie sieht es mit dem Steuerbescheid aus? Nachzahlung oder Rückerstattung?
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L.G.
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« Antwort #18 am: 12. Dezember 2017, 13:10:26 »

Mache keine Steuererklärung, dieser Papierkram ist nicht meine Welt.
Deshalb bin ich auch total ahnungslos was das alles angeht.
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« Antwort #19 am: 12. Dezember 2017, 13:32:07 »

Hallo @versuch12
das hier
Hallo zusammen,
Das Kreisjugendamt W. Hat mich mal wieder aufgefordert mein Einkommen nachzuweisen.
[...]
Könnt ihr mir bitte Tipps geben?
und das hier will (so meine Auffassung) nicht so recht zusammen passen
[...]
Meine Frau, ist noch die (=Deine?) Freundin..also auch eher nix.
[...]
Deine Ex und Du - ihr seid noch befreundet und trotzdem gibt es eine Beistandschaft beim JA?
Unter den (guten) Umständen sollte es doch möglich sein, die (Unterhalts-) Angelegenheit untereinander zu klären (also Ex und Du)? question
Und es bräuchte dann diese ganze Rechnerei nicht?
Blau-Kursiv von mir als Frage in das Zitat eingefügt
Verstehe ich da was falsch?
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #20 am: 12. Dezember 2017, 15:43:15 »

Meine Ex ist meine Ex. Die Mutter meines Sohnes.
Mit meiner jetzigen Freundin plane ich ein Kind.
Kontakt zur ex besteht nicht...

Nochmal von vorne.
Im August würde ich aufgefordert den Ermittlungsbogen, den Steuerbescheid und die Verdienstbescheinigungen bis 15.8. einzureichen.
Daraus ergab sich die Berechnung.
Netto 24054,60 Jahr
Netto 2004,55 Monat
Abzug Pauschale 100,23
Netto 1904,32
Berechneter Unterhalt 433,00 also 115% plus Unterhaltsrückstand von 111,00
Eingereicht habe ich Abrechnungen von  Juli 16 bis Juni 17, also wohl die falschen?

Heute erreicht mich ein Brief das ich ab Januar 18 441 zahlen soll.
Also 115%

Mit Hilfe des Forums habe ich herausgefunden das die Pauschale wohl bei 102,27 liegt.
Wenn ich die Abrechnungen von August 16 bis August 17 einreiche liegt mein Netto bei 24050,68
Kann ich eine Neuberechnung fordern? Ggf. kurzfristig eine 5 Euro Riester Rente machen oder gilt das nicht?
Einen Titel verlangt das Amt bis zum 15.12
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2017, 15:54:59 von versuch12 » Gespeichert
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« Antwort #21 am: 12. Dezember 2017, 16:04:32 »

Es besteht ein Titel aus 2013.

Was für ein Titel? Urkunde, gerichtlicher Beschluss oder Vergleich?

Falls Urkunde, ist eine Befristung bis zur Volljährigkeit enthalten?

Höhe der Unterhaltsverpflichtung?
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2017, 16:08:35 von egalo » Gespeichert
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« Antwort #22 am: 12. Dezember 2017, 16:13:13 »

Heute erreicht mich ein Brief das ich ab Januar 18 441 zahlen soll.
Also 115%

Mit Hilfe des Forums habe ich herausgefunden das die Pauschale wohl bei 102,27 liegt.
Wenn ich die Abrechnungen von August 16 bis August 17 einreiche liegt mein Netto bei 24050,68
Kann ich eine Neuberechnung fordern? Ggf. kurzfristig eine 5 Euro Riester Rente machen oder gilt das nicht?
Einen Titel verlangt das Amt bis zum 15.12


Was das Jugendamt gerne hätte und was du tun musst, sind zwei unterschiedliche paar Schuhe um es mal deutlich zu sagen!

Gegen das Schreiben und der damit verbundenen Festsetzung sowie dem Titel legst du Einspruch ein. Den begründest du damit, dass die dir zugesendete Berechnung nun überprüft wird, gerne auch anwaltlich. Da zuckt das Jugendamt gerne mal zusammen.  Dazu erfragst du eine Frist von 14 Tagen. In der Zeit machst du die Gegenrechnung auf. Auf Grundlage der Zahlen die du hier geliefert bekommen hast, bzw. noch in Ruhe recherchiert werden können. Wenn du die Gegenrechnung sendest, erklärst du dich damit einverstanden die Titulierung gemäß der Berechnung deines bereinigten Nettos auf Basis der Düsseldorfer Tabelle 2018 vornehmen zu lassen. Bis dahin wirst du den bisher berechneten Unterhalt fristgerecht wie gewohnt überweisen.

Lass dich doch nicht so vom Jugendamt treiben. Wenn die Lust haben wegen zwei Wochen Verzögerung und einer Neuberechnng von einer Differenz von max. 20,-€ einen Gerichtstermin zu beantragen --- Bitte! Wird aber argumentativ sehr schwierig, da du deiner Unterhaltsschuld ja brav nachkommst.

Selbst wenn die Berechnung korrekt ist: nach der DT 2018 liegst du bei einem Kind als Unterhaltsempfänger bei 110%. Solltest du nochmal Vater werden wirst du aufgrund zwei unterhaltsberechtigten Kindern auf 105% gesenkt.
Primärziel soll es sein, dass bei dir die neue Tabelle 2018 angewendet wird zur Neuberechnung.
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2017, 16:16:59 von Sputnik » Gespeichert
Kakadu59
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« Antwort #23 am: 12. Dezember 2017, 16:56:07 »

Hallo,
ich versuche es nochmal damit:
Hallo
[...]}
Wo lebt das Kind und wie alt ist es?
[...]
Der Wohnort ist wichtig zu wissen, wegen der Zuständigkeit des OLG bzw. den daraus resultierenden Leitlinien der DT.
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #24 am: 12. Dezember 2017, 16:59:09 »

nach der DT 2018 liegst du bei einem Kind als Unterhaltsempfänger bei 110%. Solltest du nochmal Vater werden wirst du aufgrund zwei unterhaltsberechtigten Kindern auf 105% gesenkt.
Primärziel soll es sein, dass bei dir die neue Tabelle 2018 angewendet wird zur Neuberechnung.

Er liegt mit 1.90x Euro hart an der Grenze von zwei Einkommensgruppen. Ich denke, dass ein verständnisvoller Richter aufgrund der Änderungen in der Düsseldorfer Tabelle ab 2018 ihn nicht in die 2. Einkommengruppe hievt und zusätzlich eine Höherstufung vornimmt (die Stufung liegt im richterlichen Ermessen). Beides zusammen würde ich als unangemessen betrachten. Deshalb würde ich das - m.E. überschaubare - Risiko eingehen und für 10/2017 bis 12/2017 nur 110% und ab 01/2018 nur 105% titulieren (alles in einer Urkunde, unter Abänderung...). Aber vielleicht erübrigt sich eine neue Titulierung gänzlich wenn bekannt ist, was seit 2013 tituliert ist.

Ob er dieses Risiko selbst auch eingehen will, kann er selbst entscheiden.
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