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vatersein.de - Forum 21. Januar 2018, 09:30:36 *
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Autor Thema: Nachehelicher Unterhalt  (Gelesen 907 mal)
Papa Markus
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 117


« am: 08. Dezember 2017, 13:56:24 »

Hallo,

ich würde gerne zu meinen Rahmenbedingungen euer Einschätzung lesen wollen was die Zahlung an nachehelichen Unterhalt angeht.

Ich denke es wird eh individuell entschieden aber evtl. kann ich hier den einen oder anderen Hinweis mitnehmen.

Ich zahle seit Mitte 2015 Trennungsunterhalt. Zunächst ca. 1 Jahr lang €750,-, nun seit ca. 1,5 Jahren €500,-. Im Januar ist Scheidungstermin einschl. Folgesachen. Die Gegenseite will weiterhin 500,- auf unbestimmte Zeit (entstammt aus einem OLG Vergleich mit dm Raffgierigen Biest). Wir haben zwei Kinder 9 und ca. 5. Sie arbeitet Vollzeit bis zur Existenzgrenze (1200,-) ->Zufall?  mad

Nun...wir waren sieben Jahre verheiratet. Sie hat mit 24 ein abgebrochenes Studium und keine Ausbildung vorzuweisen. Hat mal als Flugbegleiterin gearbeitet und bei der Hochzeit war sie arbeitslos. Bis heute nichts gelernt und derzeit als Vollzeitkraft in irgendeiner Schule als Hilfskraft angestellt (was die 1200 bei Vollzeit belegen dürften)

Ich bin nach fast 2,5 Unterhalt zahlen für die Frau nicht wirklich mehr bereit sie in irgendeiner Solidargemeisnchaft unterstützen zu wollen (ich will sie ja los werden, was Gründe hat und dann sie auch nicht noch finanziell unterstützen)
Meine Frage nun...Ich bin sicher das man hier keine Ehebedingten Nachteile reininterpretieren wird, ebenso nicht die Fiktion dass die Kinder eine Betreuung durch die Mutter brauchen (sie geht ja Vollzeit arbeiten). Allerdings habe ich nach zig Prozessen den Glauben an Recht und Ordnung ein wenig verloren. Selbstverständlich wird man mir die Garage Vollscheißen mit Unterhaltsverpflichtungen, für mich nur die Frage wie meint ihr wie soll ich dies gestalten?

Habt ihr ein paar Ideen für einen Vergleich...ich will das Biest nur noch loswerden

Danke vorab
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psoidonuem
_psoidonuem
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Beiträge: 1.570


« Antwort #1 am: 08. Dezember 2017, 14:34:57 »

Sind in den 7 Jahren die 2,5 Jahre Trennungszeit schon mit drin? So oder so sehe ich hier ehrlich gesagt keine Grundlage für Unterhalt. Sie verdient nicht weniger als sie ohne Dich verdienen würde und ihr wart auch nicht wirklich lang verheiratet. Als Faustregel glaube ich mal gehört zu haben die halbe Zeit der Ehe, also in dem Fall hättest Du schon 2,5 von 3,5 hinter Dir. Bei mir hat die Richterin meiner Ex jetzt 2 Jahre angeboten, wir waren 19 Jahre verheiratet und ich zahle seit 5 Jahren (zu viel) Trennungsunterhalt.
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Susi64
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.168


« Antwort #2 am: 08. Dezember 2017, 14:59:30 »

Hallo,

zum einen ist es tatsächlich so wie pseudonuem sagt. Eigentlich gibt es keine ehebedingten Nachteile, auch ein BU, weil das jüngste Kind ja noch kein Schulkind ist, greifen nicht, da sie ja Vollzeit arbeitet.

Andererseits schreibst Du etwas von einem Vergleich. Ein Vergleich ist relativ schwer anzugehen. Hier wäre es wichtig zu wissen ob der Vergleich unbefristet ist und ob es eine Möglichkeit gibt von veränderten Umständen auszugehen. Das macht es wirklich kompliziert.

VG Susi
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Kasper
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.977



« Antwort #3 am: 08. Dezember 2017, 17:59:39 »

Andererseits schreibst Du etwas von einem Vergleich. Ein Vergleich ist relativ schwer anzugehen.

Aufgrund diesem:
Im Januar ist Scheidungstermin einschl. Folgesachen.
Ging es in dem Vergleich um den Trennungsunterhalt. Bei der Scheidung geht um den nach ehelichen Unterhalt. Das sind bekannterweise zwei paar verschiedene Schuhe. Daher fängt die Argumentation neu an.

Da Ihr kein ehelicher Nachteil entstanden ist, da sie bereits vor der Ehe keinen Ausbildungsberuf hatte, diesen wärend der Ehe auch scheinbar nicht nachholen wollte, sie jetzt bereits Vollzeit arbeitet... welche Nachteile sind ihr entstanden? Keine.
Darauf würde ich drauf herumreiten.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Papa Markus
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 117


« Antwort #4 am: 10. Dezember 2017, 20:53:31 »

Ich bin 7 Jahre verheiratet 2008 gewesen und habe mich dann getrennt 2015 ...ein Jahr Trennung macht dann wohl 8 Jahre. ich bin da ganz eurer Meinung, da gibt es keine Nachteile. die ehe war der einzige Vorteil. Ich bin gespannt wie die Gegenanträge aussehen Ich werde berichten was dem Anwalt da so einfiel-


Vergleichen will ich mich nur, damit das alles endlich ein Ende hat. 3 Jahre 120 Euro...und tschüss, sowas in der Art

Danke erst einmal
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Papa Markus
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 117


« Antwort #5 am: 12. Dezember 2017, 08:13:41 »

Gestern sprach ich noch einmal mit meinem Anwalt über die Scheidung und den nachehelichen Unterhalt. Da meine Trennung bereits 2,5 Jahre her ist und der Scheidungstermin (im Verbund) Ende Januar geplant ist vermutet mein Anwalt, dass das eigentliche Ziel ist, den Trennungsunterhalt weiterhin durch hinausschieben der Scheidung zu erhalten. Somit vermutet er, dass durch eine Antragsflut der Scheidungstermin immer wieder verschoben werden soll. Da er auch einsieht, dass ein nachehelicher Unterhalt wohl keinen Bestand hat, wird die Gegenseite versuchen die Scheidung immer wieder hinauszuzögern.

Meine Frage nun...wie kann ich die Folgesachen (Zugewinn) abtrennen? Geht das beim ersten (gescheiterten) Scheidungstermin bereits? (Antrag auf Abtrennung), insofern hier eine Verzögerungstaktik angewandt wird? Kann ich bei Neuterminierung auch in die Beschwerde (OLG) gehen?

M.E. ist das schon fast ein Härtefall. Im Juli bin ich 3 Jahre getrennt  mad und somit fast halb solange getrennt wie ich mit DER verheiratet war.

Danke für den Input
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.382


« Antwort #6 am: 12. Dezember 2017, 09:36:57 »

Hallo,

ja, Zugewinn etc. kann abgetrennt werden. Ist hinterher aber etwas teurer als wenn man es gleich mit macht.
Habe ich auch gemacht. Du hast ab Rechtskraft der Scheidung 3 Jahre Zeit Zugewinn zu klären.

Sophie
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