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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 17:16:33 *
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Autor Thema: Kind 17 Jahre – keine Zeit zum Umgangtreffen  (Gelesen 750 mal)
Leo3049
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Beiträge: 68

aka Maxim20


« am: 12. November 2017, 10:16:49 »

Guten Tag,

Ich bin schon lange hier. Vor 8 Jahre geschieden, Sohn (17 J.a.) wohnt ziemlich weit von mir, ich besuche ihn jede 3. WE, und er kommt zu mir 4 Mal per Jahr in Schulferien. Verhaeltnisse mit Ex sehr schlecht, sie sagt dem Sohn offensichtlich viel Negatives ueber mich; alle meine Geschenke werden negativ beurteilt, aber bis jetzt hatte es keinen direkten Einfluss auf meine Verhaeltnise mit dem Sohn gehabt.

Inzwischen aber hat er nie Zeit fuer mich. Wenn ich seine Stadt besuche (immerhin eine Flugstunde entfernt) treffen wir hoestens fuer 2 Stunden. (Und ich sitze da 3 Tage sowieso). Wenn ich anrufe, hat er keine Zeit. Und auch zu mir will er nicht gerne fliegen: Sommerferien war es 10 Tage statt 3 Wochen, Herbstferien – 4 Tage, in Winter hat er keine Zeit usw. Also, will er diese Zeit reduzieren, wenn nicht ganz streichen.

Nichts dass er in seine Zeit da sich mit Freunden trifft – meistens spielt er auf dem PC (obwohl mit online-Freunden). Aber offensichtlich sind meine Freizeitangebote ihm uninteressant, und der Negativ von der Mutter wegen unseren Treffen will er auch nicht mehr auf sich nehmen.

Wie ist eure Erfahrungen des Umgangs mit Kindern, welche weit entfernt leben, nach dem 18? Teilweise es ist normal, dass ein Teenager lieber in seiner Welt bleibt als Muehe auf sich nimmt, mit dem Vater zu treffen. Wie laeuft es weiter – offensichtlich wenn wir 3…5…10 Monate nur eine Stunde in Monat kurz treffen, wird er sich daran gewoehnen dass wir praktisch keinen Kontakt haben.
Wie laeuft es bei anderen, und worauf soll man sich vorbereiten – kommt es zu praktischem Abbruch der Beziehungen?

Grusss

Reinhard
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Wasserfee
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Beiträge: 56


« Antwort #1 am: 12. November 2017, 10:24:37 »

hi,

also mein Sohn hat seit Jahren schon nix mehr mit mir unternommen. Und er lebt bei mir. Mit 17 sind Eltern noch uninteressanter für die Quasi-Erwachsenen als ein Bridge-Turnier.

Flieg halt nur noch hin, wenn ihr eine konkrete Verabredung habt aber biete immer mal wieder was an.

Steht er denn auf Angeln, Klettern oder sowas? Oder vielleicht fliegt ihr mal ein WE nach London oder so?

Wasserfee
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Leo3049
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Beiträge: 68

aka Maxim20


« Antwort #2 am: 12. November 2017, 10:38:18 »

Danke. Nein, er ist Computer-Fan, kein Angler. Und wir haben ueber letzte Jahre halbe Welt, von Tokio bis NY, gemeinsam besucht, da ich sowieso viel reise, und ich habe meine Reisen auf Schulferen verschiebt. Wahrscheinlich sollte ich mit diesen Angeboten bis zu jetzt warten, aber jetzt ist es zu spaet. Also, mit Freizeit-Angeboten werde ich ihn nicht "kaufen"
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Wasserfee
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 56


« Antwort #3 am: 12. November 2017, 10:43:11 »

es geht nicht um "kaufen".
Aber es ist, wie es ist. Kein 17-jähriger hat Bock, Zeit mit seinen Eltern zu verbringen.
Und ja, diese Zockerei ist fürchterlich und extrem nervig.

Da hilft nur anbieten, dass er sich ja melden kann wenn er Bock hat und ansonsten zurückziehen.

Es liegt nicht an dir und wahrscheinlich auch nicht an der KM.
Mein 18-jähriger und ich lieben uns sehr aber niemals würden wir zusammen ins Kino gehen. Er zieht jetzt aus (und ich mit den Jüngeren 500km weg), es ist für uns beide okay und fühlt sich richtig an.

Alles Gute

Wasserfee
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nicht mein Zoo
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Leo3049
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Beiträge: 68

aka Maxim20


« Antwort #4 am: 12. November 2017, 10:57:18 »

Danke, Wasserfee. Aber was bedeutet fuer mich zurueckziehen? Weil wir uns jede 3. Wochenende treffen , wenn ich zurueckziehe - wird er es in 3 Jahre merken und noch in 5 Jahre sich bei mir melden. Es ist nicht so dass er mich taeglich oder wochentlich braucht. Bei uns gibt es keine "Routine der Treffen" (sowas wie abends gemeinsam fernsehen).
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Wasserfee
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 56


« Antwort #5 am: 12. November 2017, 12:10:24 »

es hörte sich so an, als wenn er bei den 3-wöchigen Treffen auch nicht ganz "bei dir" wäre sondern irgendwie lustlos.

Auf sowas hätte ich als Elter auch keinen Bock, dafür wäre mir meine Zeit zu schade.

Wasserfee
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Tsubame
Nicht wegzudenken
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« Antwort #6 am: 12. November 2017, 16:25:55 »

Hallo,

Wie ist dein Sohn in der Schule ? Hat er Freunde ? Eine Freundin ? Bald wird er 18 Jahre alt. Wie stellt er sich sein Leben nach der Schule vor ? Redet ihr darüber ? Wie kannst du dich da einbringen ? Macht er Sport ?

Wie steht es mit anderen Familienmitgliedern ? Omas und Opas, Tanten und Onkel, Kusinen und Cousins ?

Natürlich gibt es Jugendliche unter und über 17,  welche mit Vater oder Mutter oder beiden ins Kino gehen. Gewisse Kontinuitäten und Rituale, welche aus der Kindheit erhalten bleiben und an denen die Jugendlichen festhalten (X-Men, Avengers, Mad Max, Star Wars ...)  Dein Sohn mag Computer-Spiele. Er könnte dich ja einmal einweihen in die ganze Sache. Es gibt dann auch Computer-Spielmessen in aller Herren Länder und in vielen Städten. Informiere dich und schlage ihm so eine Reise vor.

Er interessiert sich für game-art. Da gibt es eine ganze Pallette von Ausstellungen und und und. Übrigens auch Studiengänge und Schulen, wenn man das später beruflich machen will. Diese Schulen organisieren Summer studies. Vielleicht hat er Lust in den Ferien an einem Kurs teilzunehmen ?

VG,
Tsubame.
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TotoHH
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« Antwort #7 am: 12. November 2017, 20:29:45 »

Moin.

also das "Kind" mit 17, fast 18 Jahren in Umgangswochenenden mit einem Elternteil zu zwingen, ist realitätsfern. Ich vermute, dass selbst in sog. "intakten Familien" die Zeiten der gemeinsamen Unternehmungen mit den Eltern höchst rar sind.

Dass das "Kind" Zeit mit und bei Dir, in einer anderen Stadt nicht als Erlebnis oder gute Zeit empfindet, sondern offensichtlich als Zwang, wie der Besuch zum Geburtstag der Großtante, mag irgendwo in den vergangenen Jahren seine Ursache haben. Ob und in welchem Maße die KM hier ihre Beeinflussungsfinger im Spiel hat kann man diskutieren, bringt aber auch keine gemeinsame Zeit oder ein gutes Verhältnis zurück.

Du solltest - ganz unabhängig von Umgangszwängen - Eure Vater-Sohn-Beziehung ganz neu aufbauen. Und wenn dann irgendwann mal (wieder) ein gemeinsamer Urlaub rausspringt (den Du wahrscheinlich überwiegend bezahlst) dann mag das ein Erfolg sein. Aber das kann Jahre dauern.

Dein Sohn wird erwachsen - auch wenn sich das bei Zocken und Ähnlichem für Dich vermutlich nicht so anfühlt.

Gruß, toto, der mit 17 Jahren auch kaum Zeit im Elternhaus verbracht hat und schon gar bei gemeinsamen Urlauben
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peterchensmondfahrt
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Beiträge: 8


« Antwort #8 am: 12. November 2017, 21:06:15 »

Also ich hatte mit 17 nen Roller und bin am Wachende entweder mit dem Roller übers Land gedonnert, habe am Roller rumgeschraubt oder habe Geld für den Roller verdient.
Wenn meine Eltern am Sonntag in den Schwarzwald gefahren bin ich bestimmt nicht mitgekommen. Außer beim Samstagsfrühstück und beim Mittagessen am Sonntag hatte ich das ganze Wochenende den MP3 Player im Ohr und war nur schwer ansprechbar.
Samstag Vormittag musste ich ein wenig zu Hause mithelfen (Autoputzen, Straße fegen...) das habe ich dann mit einer ausgesprochenen Leidensmine erledigt so, dass meine Mutter froh war wenn ich meine Arbeit erledigt hatte und sie mich wegschicken konnte.
Einmal im Monat habe ich bei einem Bekannten meines Vaters den Werkshof gefegt und das Unkraut gejätet/Laub geharkt um mir mein Spritgeld zu verdienen.
In der Zeit 16 Jahre bis 18 Jahre habe ich am Wochenende manchmal keine drei Sätze mit meinen Eltern gesprochen, obwohl wir ein wirklich gute Verhältnis hatten und haben.
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Pinkus
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« Antwort #9 am: 12. November 2017, 22:19:24 »

Da ist jedes "Kind" anders...
Unser Sohn (16,5) macht noch gerne Urlaub mit den Eltern.
Ein absolutes MUSS ist die Woche Skifahren mit dem KV und 2 Wochen Gardasee. Da hatte der Sohn aber die letzten 2 Jahre einen Freund mit dabei. Vielleicht ein Option?
Mit mir war der Sohn in diesem Jahr in Barcelona, Hamburg und NY.
Im nächsten Jahr planen wir tatsächlich keine gemeinsamen Aktivitäten, da er zusätzlich zu den Papa-Urlauben noch zwei Sportcamps besuchen will. Da halte ich mich mal zurück.

Ansonsten hilft für gemeinsame Aktivitäten auch immer das Interesse der Kinder zu kennen und dieses auch mit zu leben.
Mein Sohn ist Basketball-Fan und-Spieler...ergo kenne ich mich in diesem Sport auch aus! Wir haben in Barcelona und NY ein BB-Spiel besucht. Wir gehen hier auch regelmäßig gemeinsam zu Spielen. Ich bin bei seinen Heimspielen immer dabei.

Die Gamescom in Köln (August) wäre vielleicht ein Anlass?! Ansonsten kannst Du vielleicht auch mal seine Spiele probieren?
Ich habe vor einem Jahr auch PokemonGo angefangen...war sehr lustig zusammen!
Er hat aufgehört, ich bin Hardcorespielerin geworden :-)
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Leo3049
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aka Maxim20


« Antwort #10 am: 12. November 2017, 23:19:08 »

Danke fuer gute Ratchlaege! Dass ein Teenager mit 17 die Zeit mit dem Vater nicht als spannendste Zeit betrachtet, dann kann ich mir schon vorstellen. Allerdings hier gibt es schon Unterschiede - weniger fuer ihn, mehr fuer mich. Wenn ich mal 1000 km fliege und dann hat er keine Zeit fuer mich - das sieht sehr danach aus dass wir uns bald aus den Blick verlieren. Und da frage ich mich - was kann ich dagegen machen?

Wie ist dein Sohn in der Schule ? Hat er Freunde ? Eine Freundin ? Bald wird er 18 Jahre alt. Wie stellt er sich sein Leben nach der Schule vor ? Redet ihr darüber ? Wie kannst du dich da einbringen ? Macht er Sport ?
Wie steht es mit anderen Familienmitgliedern ? Omas und Opas, Tanten und Onkel, Kusinen und Cousins ?
Er ist in  letzten Jahre des Gymnasiums, sehr gut in Mathe und Physik, und will dann nach dem Abitur Informatik studieren. Freunde - na ja, eher Kontakte hat er, aber meistens Online. Abends ist er immer zu Hause. Eine Freundin hatte er, aber da laeuft irgendwie nichts mehr. Ja, er treibt Sport, spielt Tennis. 
Gamescom wollten wir schon besuchen; ich habe hn auch hier in Skandinavien einige Spielgruppen gezeigt.

Du solltest - ganz unabhängig von Umgangszwängen - Eure Vater-Sohn-Beziehung ganz neu aufbauen. Und wenn dann irgendwann mal (wieder) ein gemeinsamer Urlaub rausspringt (den Du wahrscheinlich überwiegend bezahlst) dann mag das ein Erfolg sein

Und wie kann ich das machen – „Vater-Sohn-Beziehung ganz neu aufbauen“?
Generell, wie kann man mit einem 18-jaehrigen Beziehungen aufbauen – wenn ich z.B. 2 Stunden oder sogar 2 Wochen habe?
Als guter Games-Spieler werde ich mich doch kaum quaifizieren…
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Leo3049
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aka Maxim20


« Antwort #11 am: 13. November 2017, 06:50:03 »

Wahrscheinlich, gibt es auch andere Umgangsvaeter, welche die Abkuelung der Beziehungen mit Teenagerzeit/Erwachsenwerden der Kinder erlebt haben. Ich wuerde gerne wissen, was auf mich zukommt, ob diese  Abkuelung fuer immer ist, und ob man eventuell die Beziehungen neu aufbauen kann.
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AnnaSophie
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« Antwort #12 am: 13. November 2017, 08:35:07 »

Hallo,

bei mir ist es so gewesen, dass die Kids bzw. die eine wohnte ab 16 Jahren wieder bei mir, immer gern gekommen sind. Hängt natürlich auch damit zusammen, dass ich in Berlin wohne und der KV auf dem Lande. Und das sie lange hier gewohnt haben, so dass sie auch immer noch ein paar Freunde treffen.

Wichtig ist in meinen Augen das Angebot, ich glaube ich würde auch nicht mehr zu ihm fliegen. Sondern ihm sagen, dass er gern kommen kann und du im Sommer auch gern mit ihm wegfahren würdest, wobei er gerne am Strand liegen könne und du das kulturelle Angebot des Ortes nutzen möchtest. Aber wenn er sich entscheidet mitzukommen, dann ist das auch verbindlich.

Ich hatte es mal so, da waren die Kids noch jünger und waren zum Umgang beim Papa, dass er sie so beeinflusst hatte, dass sie keinen Urlaub mehr machen wollten (vorher musste ich aber noch unbedingt was finden, damit sie nicht nur zu Hause sein würden). Daraufhin hatte ich das gerade gebuchte storniert, ging glücklicherweise und wir sind einfach zu Hause geblieben. Das gab dann auch Protest, aber ich habe ihnen erklärt, dass sie vor der Papazeit damit einverstanden gewesen sind und dann nicht mehr. Und das ich mir jetzt nicht mehr die Mühe machen werde ganz kurzfristig etwas zu suchen und zu buchen. Das hat dann gewirkt. Jedes Jahr habe ich gefragt, ob sie mitkommen und wo wir hin wollen und das waren dann auch schöne Urlaube. In diesem Jahr hat es nicht geklappt, weil die Große und ich unsere Termine nicht koordiniert bekommen haben, aber wir werden es vermutlich im nächsten Jahr machen. Und im Jahr davor, war die Kleine (damals 18), die Hälfte der Zeit mit.

Und bei mir ist eso, dass wir aufgrund der Entfernung telefonischen Kontakt haben. Und dann aber auch Dinge besprechen. Bzw. gibt es eine Handyapp, wo du a la Skype telefonieren kannst, aber eben auch zu dritt. Und so machen wir das öfter.

Sophie
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« Antwort #13 am: 13. November 2017, 08:41:50 »

Such doch mal das Gespräch. Sag ihm, dass die klar ist, dass der Kinderumgang nicht mehr funktioniert, aber dass du auch den Kontakt nicht verlieren möchtest. Frage ihn, welche Vorschläge er hat, dass man sich wenigstens 3-4 Mal im Jahr trifft und auch qualitativ eine gute Zeit verbringen kann.

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Sputnik
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« Antwort #14 am: 13. November 2017, 13:01:51 »

Wahrscheinlich, gibt es auch andere Umgangsvaeter, welche die Abkuelung der Beziehungen mit Teenagerzeit/Erwachsenwerden der Kinder erlebt haben. Ich wuerde gerne wissen, was auf mich zukommt, ob diese  Abkuelung fuer immer ist, und ob man eventuell die Beziehungen neu aufbauen kann.

Bei allem Verständnis für deine persönlichen Gefühle - dein Sohn ist bald volljährig und doch mitten in der Pubertät. Wenn er momentan andere Interessen hat, dann würde ich das als Vater so hinnehmen. Wir sagen hier immer, die Füße der Kinder entscheiden irgendwann - aber natürlich erst recht wenn die Kinder erwachsen werden.
Was meinst du wie viele Eltern es gibt, die ihre Kinder kaum sehen, weil diese in einer anderen Stadt, Land oder gar Kontinent studieren oder eine Ausbildung machen.
Du bist und bleibst der Vater diese Jungen, egal was passiert.
Es gibt sämtliche technische Möglichkeiten um euch zu verständigen. Klar wäre es schöner wenn er mehr Interesse zeigen würde. Ich habe aber den Eindruck, dass dich die Sache viel zu sehr trifft. Du musst den Kopf frei kriegen, die Erwartungen herunter schrauben und ihm vertrauen. Aus Kinder werden Leute.
Schlag ihm doch vor regelmäßig zu "skypen", schreibt über Whatsapp, telefoniert. Bleibt einfach in Kontakt. Dann ergeben sich die Treffen auch irgendwann wieder. Nimm das Tempo deines Kindes an und verzichte auf deins. Dann wirds für beide leichter.
Und genieße dein Leben. Das tun die meisten Eltern wenn die Kinder "endlich" aus dem Haus sind 

Beste Grüße
Sputnik
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« Antwort #15 am: 13. November 2017, 18:00:23 »

Hallo,

ich sehe es genauso wie Sputnik. Aber Du kannst ihn gern auch für ein paar Tage einladen und ihr unternehmt etwas. Warum nicht auch einen hohen Feiertag gemeinsam feiern?
Geh es langsam und freundlich an.

VG Susi
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Leo3049
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aka Maxim20


« Antwort #16 am: 13. November 2017, 20:54:27 »

Vielen Dank! Ich werde ihn natuerlich einladen, anrufen, skypen, usw.

Du musst den Kopf frei kriegen, die Erwartungen herunter schrauben und ihm vertrauen. ... Bleibt einfach in Kontakt. Dann ergeben sich die Treffen auch irgendwann wieder. Nimm das Tempo deines Kindes an und verzichte auf deins. Dann wirds für beide leichter.

Wirklich gute Ratschlaege! Vielen Dank!
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82Marco
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« Antwort #17 am: 14. November 2017, 08:50:48 »

Servus Leo!
Ergänzend zu Sputnik:
Du musst den Kopf frei kriegen, die Erwartungen herunter schrauben und ihm vertrauen.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: wenn Du keine oder wenige Erwartungen hast, kannst Du auch nicht enttäuscht werden. Es lebt sich "einfacher", wenn man manche Dinge einfach passieren lässt (um so größer kann dann manch Überraschung sein  ).

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
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