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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 15:33:52 *
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Autor Thema: Ein langer Weg und man sieht kein Ziel  (Gelesen 571 mal)
maaatze84
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1


« am: 18. November 2017, 20:03:29 »

Guten Tag.
Meine Freundin hatte sich bereits für mich hier angemeldet, ihr wurde hier im Forum aber gesagt, es wäre besser wenn ich persönlich hier anwesend bin.
Also nochmal die Zusammenfassung was bis jetzt so in meinem Leben passiert ist.
Ich war verheirat und habe eine mittlerweile 7 jährige wundervolle Tochter.
Bei der Scheidung wurde mir das Umgangsrecht schriftlich gegeben, alle 2 Wochen Freitags 16 Uhr  bis Sonntags 18 Uhr , sowie anteilsmäßig die Ferien.  Daran hielt sich meine Ex nicht immer. Mir wurde gelegentlich verboten mein Kind zu holen, die Zeiten wurden verkürzt. An einem Wochenende durfte ich meine Tochter erst an dem Sonnabend abholen und sollte sie am nächsten Tag bereits zum Mittag zurück bringen. Damit war ich natürlich nicht einverstanden, ich fahre fast 300 km um mein Kind zu sehen und hatte sie nun ja auch erst einen Tag später als festgelegt abholen dürfen. Das habe ich meiner Ex dann auch so in ihr Gesicht gesagt.
Ich war dann also am Sonntag gegen 18 Uhr bei der Kindesmutter angekommen, diese lief schon schreiend umher, riss unser gemeinsames Kind aus dem Auto und fuhr mich an mit den Worten, dass ich mein Kind nie wieder sehen werde. Bereits im Vorfeld gab es einige dieser Attacken meiner Ex-Frau und ich hatte den Fehler gemacht und habe mich isoliert. Ich hatte einfach keine Kraft mehr für einen erneuten Kampf, die Auseinandersetzungen die wir bereits im Vorfeld hatten haben mich fast krank gemacht, ich bin in ein psychisches tief gefallen. Ich zahlte weiter den Unterhalt und von beiden Seiten erfolgte keine Kontaktaufnahme.
Das war der größte Fehler den ich machen konnte, ich wusste aber nicht weiter. Zu der Zeit stand ich mit allem alleine da, hatte meine Arbeit, mehrere Nebenjobs um die Rechnungen begleichen zu können die meine EX-Frau aufgehäuft hatte.

Als ich dann in einer neuen Beziehung war habe ich zum ersten Mal erfahren was Unterstützung bedeutet. Sie hat mir viel Kraft gegeben und wollte auch unbedingt dass ich wieder den Kontakt zu meiner Tochter aufnehme, sie merkte wie sehr mich das belastet. Mittlerweile war etwas über ein Jahr vergangen dass ich meine Tochter nicht gesehen hatte. Ich telefonierte dann mit meiner Ex. Wir konnten uns auf ein erneutes Treffen einigen.  Es wurden von ihr aus Termine geplant. Diese wurden aber immer wieder verschoben. Nach 5 Monaten fing sie dann an, sie müsste erst mit einem Kinderpsychologen reden. Unsere Tochter würde mich gar nicht kennen. Sie ist angeblich im Kontakt mit dem Jugendamt um Termine zu planen. Nachdem wieder nichts passierte nahm ich Kontakt zu dem zuständigen Jugendamt auf. Dort kam raus, dass die Mutter sich gar nicht gemeldet hat, es wäre gar nicht im Gespräch, dass Termine stattfinden. Das Jugendamt nahm alles auf, es folgten mehre Terminabsagen vom Jugendamt. Bei den Terminen sollten wir, die Eltern,  miteinander reden, aber diese Termine wurden kurzfristigt von der Mutter oder der Bearbeiterin des Jugendamtes abgesagt. Dann wurden gemeinsame Treffen bei einer psychologischen Scheidungsberatung angeordnet. 12 Treffen sollten stattfinden, plötzlich kam nach dem dritten Mal bereits ein Abschlussschreiben. Das Jugendamt schickte mich an das Familiengericht, da mit der Kindesmutter keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann.
Ich war bei meinem Anwalt und ein Umgangseinleitungsverfahren wurde eröffnet, obwohl der Umgang ja bereits festgelegt ist. Kurz vor diesen Termin kam neue Post ins Haus. Meine Ex hat eine einstweilige Anordnung aufgegeben, dass ich nicht an der Einschulung meiner Tochter teilnehmen darf. Es kam zu einem Eilverfahren, dort wurden alle Begründungen der Mutter niedergeschmettert und der Richter merkte, dass die Mutter unter eidesstattlichem Eid falsch ausgesagt hat. Sie zog ihre Anordnung also zurück. Während der Einschulung wurde der Sichtkontakt zwischen mir und meiner Tochter unmöglich gemacht. Weitere Familienmitgieder meiner Ex verfolgten mich regelrecht auf jeden Schritt. Einige Tage später war dann das Verfahren zur Umgangseinleitung. Es wurde ein begleiteter Umgang, sonnabends alle 2 Wochen und das schnellstmöglich festgelegt. Da die Fachkraft des Umgangs und die Kindesmutter Urlaub hatten, kam es erst nach fast 3 Monaten zum ersten Treffen. Bereits zum ersten Termin gab es erhebliche Probleme, die Mutter versuchte den Termin mal wieder zu verschieben, an einem anderen Wochentag zu legen.... Sie hatte auch die Aufgabe vor dem ersten Treffen unserer Tochter mitzuteilen, dass ihr Papa dort mit ihr Zeit verbringt. Das hat sie natürlich nicht gemacht.
Zum zweiten Treffen sollte die Fachkraft des Umgangs zusammen mit mir der kleinen mitteilen dass ich ihr Papa bin. Ihr wurde nämlich nur gesagt ich wäre ein Onkel.
Zu diesem Termin sollte es auch wieder nicht kommen, es wurde bereits im Vorfeld angedeutet dass eventuell das Kind krank wird. Am Abend vor dem Termin kam dann auch die Absage, die Kindesmutter wäre krank. Laut unterzeichneter Vereinbarung ist das kein Grund und es muss besprochen werden, wer stattdessen das Kind bringt und abholt. Das ist nicht geschehen. Es erfolgte der zuvor festgelegte Ausweichtermin eine Woche später. Dort wurde der Kleinen dann gesagt dass ich ihr richtiger Papa bin, sie freute sich und es verlief alles sehr harmonisch. Nach dem Termin rief die Kindesmutter die Fachkraft des begleitenden Umgangs an und machte diese erhebliche Vorwürfe, was ihr einfiele, der Kleinen die Wahrheit zu sagen. Auch sendete sie über Whatsapp Beleidigungen an mich und drohte mit dem Familiengericht.

Meine Tochter freut sich mich zu sehen, wir verbringen die gemeinsamen 2 Stunden bei dem begleiteten Umgang mit sehr viel Freude und Herz. Es kann doch dann aber nicht sein, dass die Mutter der kleinen erzählt dass ich den Termin abgesagt hätte obwohl sie sich krank gemeldet hat und ich immer schlecht dargestellt werde. Meine Tochter hatte bereits beim ersten Treffen geäußert dass sie gern mal wieder zu mir kommen mag.

Ich muss sich immer anhören, dass ich nicht so dickköpfig sein soll wenn es um die Terminabsprache geht. Dabei gibt es ja eigentlich nichts zu bereden, es ist ja festgelegt sonnabends alle 2 Wochen. Drei Treffen haben jetzt erst stattgefunden und es wird sicherlich wieder dazu kommen dass die Mutter Termine verschieben will oder absagt. 3 Treffen und dabei ist schon mehr als die Hälfte des genehmigten halben Jahres vorbei

Dazu muss noch gesagt werden dass dieses ganze Theater mit meiner Ex-Frau mit angeblichen Treffen am Anfang jetzt schon 2 Jahre her ist und es erst im letzten Monat den ersten begleiteten Umgang gegeben hat.

Auch bei den Treffen gefällt es mir nicht wirklich. Klar wir haben Spaß zusammen aber ich denke immer ich wäre ein Schwerverbrecher dass ich unter diesen Umständen nur meine Tochter sehen darf. Ach finde ich es belastend dass ich nicht einmal eine kleine Aufmerksamkeit mitbringen kann, wie kleine Süßigkeiten. Hallo ?! ich bin der Vater. Am Anfang wirkt meine Tochter immer sehr eingeschüchtert wenn die Mutter sie zu den Treffen bringt. Es dauert aber nicht lange dann taut sie auf. Ich kann mich nicht dazu äußern was ihr zuhause erzählt wird, ich mache mir aber meine Gedanken darüber. Darf sie mich eventuell nicht mit Papa ansprechen ? Sie sagt zu Beginn nichts, die Dame die das begleitet hat meiner Tochter dann meinen Vornamen genannt. Ich denk mal dass aber wenigstens das Wort Papa davor gehört wenn ihr das gesagt wird. Ob meine Tochter mich dann so anspricht bleibt ihr überlassen.

Im großen und ganzen bin ich mit der aktuellen Situation nicht zufrieden und weiß auch nicht so recht wie es dort weiter gehen soll.
Ich bemühe mich jetzt wirklich schon 3 Jahre, 3 Jahre verlorene Zeit.
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« Antwort #1 am: 20. November 2017, 12:57:53 »

Hallo Matze,

schön, dass du dich hier angemeldet hast und somit aus erster Hand zu erfahren, was damals so alles gelaufen ist.

Nach knapp 2 Jahren wieder den Kontakt zu haben ist für deine Tochter sicherlich schön und lass dir nicht einreden, deine damals 5-jährige Tochter hätte dich vergessen.

In dem anderen Thread exclamation wurde erwähnt, dass der alte Umgangsbeschluss noch gültig sei.
Vielleicht habe ich es überlesen, aber wann ist denn geplant, zu diesem zurückzukehren?

Wie sieht dein Plan für die Zukunft aus, diese Umgänge durchzusetzen?
Außer Ordnungsmittel hast du leider nicht viel, aber diese müssen auch verhängt werden.

LG D
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« Antwort #2 am: 20. November 2017, 17:45:09 »

Hallo,

ja, es ist schön, dass Du dich gefangen hast und jetzt auch wieder Umgang stattfindet.
Allerdings wird dieser massiv von der KM gestört. Deshalb denke ich, dass es eine gerichtliche Umgangsregelung geben muss, an die sich dann alle komplett zu halten haben und Abweichungen nicht gedultet werden können sondern sofort zu ahnden sind, also z.B. angedrohte Zwangsmittel beim Gericht einfordern.
Die alte Umgangsregeln kannst Du aus meiner Sicht vergessen.

Im Moment wird begleiteter Umgang sich nicht vermeiden lassen, da das Kind sich eben doch erst wieder an Dich gewöhnen muss, wobei das mit 2-3 weiteren Terminen erledigt sein sollte.
Stelle einen Plan auf wie der Umgang erweitert werden soll, z.B. zunächst 1-2 Monate 1 Tag aller 14 Tage, dann mit Übernachtung und nach 6 Monaten von Freitag  nach der Schule bis Sonntag 18:00 Uhr oder auch 19:00 Uhr.

U.U. hilft es Dir aber mehr eine Umgangspflegschaft zu haben, also jemanden, der sich darum kümmert, dass Umgang stattfindet und das Kind von der KM zu Dir bringt (oder zumindest zu einem Ort, wo Du es abholst, und zurück analog). Das würde aus meiner Sicht den Umgang entspannen.

VG Susi
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