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vatersein.de - Forum 23. Januar 2018, 18:56:46 *
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Autor Thema: Fliegen mit zweijährigem Kind  (Gelesen 1940 mal)
Celine
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Beiträge: 20


« am: 09. November 2017, 17:29:52 »

Hallo liebes Forum,

die Frage, mit der ich mich an Euch wende, betrifft das knapp zweijährige Kind meines Partners.

Bislang lebte das Kind zusammen mit seiner Mutter in unmittelbarer Nähe (5 km Entfernung) zu uns. Der Umgang wurde (ohne Beteiligung von Anwälten oder Gerichten) durch die Mutter sehr großzügig gewährt (alle zwei Wochen von Freitag bis Sonntagabend und jede Woche von Mittwoch auf Donnerstag).

Alles lief sehr entspannt. Nunmehr wird die Mutter mit dem Kind in eine knapp 700 km entfernten Stadt ziehen. Das wäre an sich noch nicht das Problem. Wir (also mein Partner und ich) dachten, dass er jeden zweiten Freitagabend dorthin fliegt, das Kind holt und mit ihm zu uns nach Hause fliegt. Die Flugzeiten sind so günstig, dass er das Kind sogar am Montag früh in die Kita am Wohnort der Mutter bringen könnte.

Leider erlaubt das die Mutter nicht. Sie ist der Meinung, so häufiges Fliegen wäre nicht gut für das Kind.

Gibt es hierzu Erfahrungswerte? Hat jemand im Forum so etwas schon praktiziert? Ab welchem Alter könntr man das mit einem Kind machen?

Das Kind ist aufgeweckt, mindestens normal entwickelt und eigentlich gänzlich unproblematisch.


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Tsubame
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Beiträge: 348


« Antwort #1 am: 09. November 2017, 18:10:41 »

Hallo,

Da irrt die KM. Fliegen an sich ist nicht schädlich für ein Kind.

Schädlich ist es für die gesunde Entwicklung des Kindes seinen Vater nicht mehr regelmässig zu sehen. Davon müsstet ihr die KM überzeugen, welche bisher ja kooperationsbereit war.

Es gibt auch die Möglichkeit, dass das Kind bei euch lebt und die KM regelmässig 700 km kommt und es besucht. Kann sie mit dieser Lösung leben ?

Wenn es grösser ist und ihr es einrichten könntet, dann wäre auch ein Doppelresidenzmodell möglich (zwei Wochen bei KV und zwei Wochen bei KM). Und im Schulalter dann die Regelung, dass das Kind die gesamten Ferien beim Vater/Mutter verbringt.

Aber das Kind ist jetzt zwei Jahre alt. Sein Zeitverständnis ist völlig anders als das eines Erwachsenen. Alle zwei Wochen zwei Tage ist sehr sehr wenig.

VG,
Tsubame.



« Letzte Änderung: 09. November 2017, 18:20:20 von Tsubame » Gespeichert
Ingo30
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« Antwort #2 am: 09. November 2017, 19:49:00 »

Moin Celine,

was ist denn der Grund der KM für den Umzug? Ein neuer Lebensgefährte? Ein neuer Job?

Falls es ein Partner ist, kann er nicht den Umzug machen? Das wäre eine Frage, die der KV mal stellen sollte. Aus der Forenerfahrung werden solche Distanzen (400-800 km) meistens dann gewählt, wenn ich den Umgang aktiv zerlegen will. Obwohl es hier ja bei Euch erstmal keine Anzeichen gegeben hat.

Ist der KM bewusst, dass Sie - wenn sie die Entfernung schafft - auch für Kompensation sorgen muss?

Problematisch sehe ich diese Entfernung deshalb, da Kinder in diesem Alter (Kita) oft krank werden. Ein Flug mit Erkältung ist auch für Erwachsene kein Spaß, bei einem Kleinkind wird hier die KM (zu Recht) den Umgang dann wegen Krankheit ausfallen lassen. Das macht sie zwei - dreimal und dein Partner ist die Strecke umsonst geflogen.

Eine weitere Alternative wäre, wenn ihr Euren Nachzug ankündigen würdet und dann einfach mal die Reaktion der KM anschaut. Gruß Ingo
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Celine
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Beiträge: 20


« Antwort #3 am: 09. November 2017, 23:18:16 »

Moin Celine,

was ist denn der Grund der KM für den Umzug? Ein neuer Lebensgefährte? Ein neuer Job?

Hallo Ingo,

es ist ein Job, der gegenüber demjenigen, den sie vor der Geburt hatte, tatsächlich riesige Vorteile bietet:Sie verdient dort in 30 h soviel wie im alten Job ganztags. Außerdem gibt es eine betriebliche Kita. Das bedeutet, dass das Kind weniger fremdbetreut werden muss. Das sieht auch mein Partner als großen Vorteil.

Zitat
Ist der KM bewusst, dass Sie - wenn sie die Entfernung schafft - auch für Kompensation sorgen muss?

Weißt Du, mit solchen "das ist aber mein Recht"-Geschichten wollen wir erst gar nicht anfangen.  Ist man erst einmal auf dieser Schiene, dann wird Porzellan ohne Ende zerschlagen.

Zitat
Problematisch sehe ich diese Entfernung deshalb, da Kinder in diesem Alter (Kita) oft krank werden. Ein Flug mit Erkältung ist auch für Erwachsene kein Spaß, bei einem Kleinkind wird hier die KM (zu Recht) den Umgang dann wegen Krankheit ausfallen lassen. Das macht sie zwei - dreimal und dein Partner ist die Strecke umsonst geflogen.

Das ist ein guter Aspekt, den Du da aufzeigt. Danke dafür.  Die Mutter hat das zwar nicht explizit erwähnt, aber hier könnte mein Partner ihr ja sagen, dass er im Krankheitsfall das Kind natürlich nur besuchen und nicht mitnehmen würde.
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Celine
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Beiträge: 20


« Antwort #4 am: 09. November 2017, 23:39:08 »

Da irrt die KM. Fliegen an sich ist nicht schädlich für ein Kind.

Danke für Deine Einschätzung.

Zitat
Es gibt auch die Möglichkeit, dass das Kind bei euch lebt und die KM regelmässig 700 km kommt und es besucht. Kann sie mit dieser Lösung leben ?

Wenn es grösser ist und ihr es einrichten könntet, dann wäre auch ein Doppelresidenzmodell möglich (zwei Wochen bei KV und zwei Wochen bei KM). gt.

Nein, die Mutter könnte natürlich mit keiner dieser "Lösungen" leben. Es ist aber auch gar nicht unsere Absicht, sie mit unrealistischen Forderungen zu provozieren.  Wir wollen auch keinen Kampf ums Kind vom Zaun brechen.

Was wir gerne möchten ist nur, dass das Kind wie gehabt alle vierzehn Tage bei uns ist. Beide Haushalte liegen relativ  nahe am Flughafen, so dass die gesamte einfache Strecke nicht einmal zwei Stunden dauern würde. Die Flugzeiten liegen auch so günstig, dass mein Partner praktisch nur umsteigen müsste, wenn sie ihm den Kleinen zum Flughafen brächte.

Zitat
Aber das Kind ist jetzt zwei Jahre alt. Sein Zeitverständnis ist völlig anders als das eines Erwachsenen. Alle zwei Wochen zwei Tage ist sehr sehr wenig.

Ja, das ist schade, aber wir wären ja schon um die immerhin drei Übernachtungen alle zwei Wochen froh. Die Übernachtung unter der Woche ist auf diese Entfernung schlicht nicht realisierbar.


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nadda
_nadda
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« Antwort #5 am: 10. November 2017, 06:22:03 »

Hi,

ihr werdet über diese Entfernung eine zwei wöchige Umgangsregelung nicht durchziehen können.
Da kommt KM 5 Minuten zu spät und der Flug ist weg, KM hat keine Zeit zum fahren, irgendwann will
sie nicht mehr ständig fahren.....

Kann mir nicht vorstellen das das funktioniert.
Fragt doch mal die KM wie sie sicherstellen will das der Umgang normal stattfinden kann?

LG
Nadda
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82Marco
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« Antwort #6 am: 10. November 2017, 08:18:08 »

Servus Celine!
Wäre es für Euch eine Option, alle zwei Wochen zum Wohnort des Kindes zu fliegen und dort Umgang wahrzunehmen?
Über die Modalitäten als auch Beteiligung der KM an den zus. Kosten müsste natürlich auch geredet werden...schliesslich schafft sie die Entfernung.

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Celine
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« Antwort #7 am: 10. November 2017, 08:54:11 »

Hallo,

vielen Dank für Eure Beiträge, auch wenn sich die Einschätzung von Nadda nicht sehr ermutigend liest  cry_smile

Die Mutter wäre grundsätzlich schon bereit, das Kind zum Flughafen zu bringen, beispielsweise wenn es uns im unserer Urlaubszeit für eine Woche besucht. Aber sie will ihn halt jetzt noch nicht alle zwei Wochen fliegen lassen.

Natürlich wäre es uns auch möglich, alle zwei Wochen hinauf zu fliegen und oben ein Hotel zu nehmen.  Aber das wäre eben nicht das Gleiche.  Hier hat er sein neues Zimmer, in dem er auch gerne spielt. Und für meinen Partner wäre es daheim auch schöner. Er ist beruflich oft genug in Hotelzimmern. 

Was die Kosten betrifft, da war sie auch sehr entgegenkommend. Sie verzichtet dafür auf den Betreuungsunterhalt in diesem dritten Jahr und das ist wirklich eine riesige Entlastung.
« Letzte Änderung: 10. November 2017, 09:01:01 von Celine » Gespeichert
psoidonuem
_psoidonuem
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« Antwort #8 am: 10. November 2017, 10:59:26 »

Hier wäre ein WM angebracht und wenn das Kind in die Schule kommt schaut man weiter ...
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Celine
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« Antwort #9 am: 12. November 2017, 19:56:39 »

Liebes Forum,

wollte Euch eine kurze Rückmeldung geben:

Mein Partner hatte gestern ein wirklich konstruktives Gespräch mit der Mutter. Sie haben sich darauf geeinigt, dass mein Partner das Kind an einem Wochenende im Monat mit dem Flugzeug abholt und am Sonntagabend zurückbringt.

Ein weiteres Wochenende im Monat darf mein Partner (ggg. mit mir) den Kleinen am Wohnort der Mutter besuchen.

Wenn das gut klappt sollen in etwa einem bis zwei Jahren die Besuche durch ein Wochenende bei uns daheim ersetzt werden.

Ich halte das für eine gute Lösung.  Sobald sich der Kleine in der Kita eingewöhnt hat, werden die Papawochenenden bis Montag früh ausgeweitet, sodass mein Partner den Kleinen am Montag in die Kita bringen kann. Das ist ihm sehr wichtig.
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Tsubame
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« Antwort #10 am: 12. November 2017, 20:55:29 »

 thumbup
Danke für die Rückmeldung.
VG,
Tsubame
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Celine
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« Antwort #11 am: 14. November 2017, 16:46:36 »

Hallo,

noch eine weitere Frage: Kennt sich jemand mit Steuerrecht aus und kann mir sagen, ob die Flüge im Zusammenhang mit dem Umgang steuerlich absetzbar sind?
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #12 am: 14. November 2017, 16:56:20 »

Nein, sind sie nicht.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Celine
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« Antwort #13 am: 14. November 2017, 17:37:35 »

Ganz herzlichen Dank, LBM.

Ist zwar nicht die erhoffte Antwort, aber immerhin eine sichere.
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Celine
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« Antwort #14 am: 22. Dezember 2017, 15:58:05 »

Hallo,

wollte  Euch eine Zwischenstandsmeldung geben:

Mein Partner hat nun einmal den Kleinen am Wochenende zu uns geholt und das klappte wunderbar. Keine Probleme beim Fliegen und er hat sich bei uns gleich wieder wohl gefühlt, eigentlich wie immer.

An einem weiteren Wochenende war er am neuen Wohnort der Ex und hat für sich und den Kleinen ein Hotelzimmer angemietet. Und da wurde es problematisch. Das Kind ist zwar gerne mitgegange. Sie waren im Spaßbad und hatten eine gute Zeit, aber im Hotelzimmer hat es dann Theater pur gegeben. Der Kleine wollte auf keinen Fall dort schlafen.

Mein Partner hat ihn dann wieder zur Ex gebracht über Nacht. Am nächsten Tag dasselbe Spiel: Tagsüber Spaß gehabt, mit meinem Partner gespielt im Spielzimmer des Hotels, dort auch gegessen, aber zum Schlafen wollte er nach Hause zu seiner Mama.


Nun bleibt abzuwarten, wie es sich in der nächsten Zeit entwickelt. Über die Weihnachtszeit wird er bei seiner Mutter sein. Für einen Urlaub bei uns wäre es noch zu früh, denn er muss sich ja gerade in seinem neuen Zuhause einleben. Aber am fünften Januar kommt er wieder über das Wochenende zu uns. Wir hoffen sehr, dass dieser Besuch wieder ohne Schwierigkeiten abläuft.

Die Organisation ist ja auch etwas aufwendig und wenn dann etwas nicht klappt so wie am letzten Wochenende am Wohnort der Ex, dann ist das für meinen Partner schon sehr stressig.

Liebe Grüße und schöne Feiertage
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Max88
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« Antwort #15 am: 24. Dezember 2017, 22:35:55 »

Hey Celine,

echt blöd, dass sie soweit weggezogen sind und ich finde es klasse, wie dein Partner sich für das Kind einsetzt. Ich denke, dass sich das Kind einfach nicht im Hotelzimmer wohl fühlt. Da ich früher auch oft (leider) wegen der Trennung meiner Eltern im Hotel mit meinem Vater schlafen musste, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sich Kinder dort einfach im Zimmer langweilen. Zum einen fand ich die Hotelzimmer immer recht eng, obwohl mein Vater immer anständige 2-3 Sterne Hotels gebucht hat. Zum anderen will man als Kind einfach Zuhause schlafen, da man sich dort am wohlsten fühlt. Ich war damals zwar 6 und keine 2 Jahre als, ich denke jedoch, dass sich die Gründe ähneln werden.

Frohe Weihnachten dir noch 

LG Max
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Celine
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« Antwort #16 am: 11. Januar 2018, 18:03:56 »

Hallo liebes Forum,

irgendwie haben wir doch kein Glück. Nachdem das erste Abholen per Flugzeug super gelaufen ist, war letztes Wochenende der zweite Abholungstermin. Diesmal hat der Kleine aber ein ungeheures Theater gemacht.

Mein Partner und seine Ex haben über eine halbe Stunde versucht, ihn zu beruhigen und zum mitkommen zu bewegen. Aber es klappte nicht. Mit einem dermaßen tobenden Kind hätte mein Partner nicht fliegen können. Also ist er schweren Herzens alleine zurück geflogen.

Dort zu bleiben und ihn bei seiner Ex zu besuchen wäre auch nicht gegangen, weil die Ex für dieses Wochenende eine Freundin besucht hat.

Nun hat mein Partner mit seiner Ex telefoniert, um abzusprechen, was man in Zukunft machen könnte. Die Ex meinte, der Kleine sei überfordert und müsse sich erst eingewöhnen (Kita, neuer Wohnort).
Sie meint, dass man dem Kind jetzt erst einmal einen Monat Pause gönnen sollte und mein Partner erst danach wieder einen Versuch starten sollte.

Das klingt einerseits ganz vernünftig, aber mein Partner vermisst den Kleinen so sehr. Ist es egoistisch, wenn er der Pause nicht zustimmt?
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midnightwish
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« Antwort #17 am: 11. Januar 2018, 19:19:03 »

Warum nicht mit dem Fliegen 1 Monat pausieren, dafür besucht er das Kind eben ein WE vor Ort
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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« Antwort #18 am: 12. Januar 2018, 09:43:02 »

Hallo,

kleine Kinder leben im hier und jetzt, was kommt, kommen wird ist sehr weit weg.
Jeder Besuch bei Oma und Opa kann beim Abschied in Brüllerei enden. Oma und Opa sind schockiert!
Das ist aber trotzdem völlig normal, denn dem Kind geht es gut, es gibt viele neue Dinge und jetzt soll man weg?? Nein!
In aller Regel beruhigen sich die Kinder aber ganz schnell, wenn man außer Sichtweite von Oma und Opa ist.

Im Prinzip ist es bei Deinem Partner genauso gelaufen. Kind war zu Hause, fühlte sich wohl und wolle einfach nicht weg. Dieses Problem kann immer wieder auftreten und die Lösung besteht immer nur darin sich Durchzusetzen und das Kind mitzunehmen, in aller Regel dauert es keine 5 Minuten und alles ist gut.

Mit einer Umgangspause wird man das Problem nicht lösen, hilfreich ist immer, wenn das Kind Deinen Partner länger sieht und besser kennen lernt.
Wenn es also nicht möglich ist, dass das Kind mitkommt, dann sollte zumindest ein Besuch stattfinden.

Ein großes Problem ist in aller Regel die KM, die sich in vielen Fällen gar nicht vorstellen kann, dass nach 5 Minuten Ruhe herrscht. Irgendwas muss doch ganz schlimm sein, wenn sich das Kind so gebärdet! Ist es aber nicht. Hier wäre hilfreich, wenn jemand, dem die KM vertraut, es erklärt.

VG Susi
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Tsubame
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« Antwort #19 am: 12. Januar 2018, 10:10:41 »

Hallo,

Wie hat das Kind reaglert als es seinen Vater sah ?

Hat der Vater es vom zu Hause der Mutter abgeholt oder fand die "Übergabe" am Flugplatz statt ?

Wie lebt sich das Kind in die Kita oder Krippe ein ? Gibt es dort Zeichen von Verlustängsten ?

VG,
Tsubame.
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Celine
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« Antwort #20 am: 12. Januar 2018, 14:07:07 »

Hallo,

danke für Eure Antworten.

Die "Übergabe" sollte am Flughafen stattfinden. Die Flugzeiten für Hin- und Rückflug liegen sehr günstig (wenn der Wechsel des Kindes problemlos erfolgt, so wie beim ersten Mal).

Der Junge hat sich auch gefreut, als er meinen Partner sah, ist auch gleich auf ihn zugekommen. Das Theater ging erst los, als er merkte, dass seine Tasche übergeben wurde und die Mutter sich mit einem kurzen Kuss verabschieden wollte.

In der Kita läuft es wohl ganz gut, wobei er da genau weiß, dass die Mama im Nebengebäude ist, das er auch sieht, wenn er aus dem Fenster schaut. Und die Mittagspause verbringt sie dann auch mit ihm. Es ist also nie so furchtbar lang, dass er ohne sie ist.

Das mit dem "schnell beruhigen" ist halt beim Fliegen so ein Problem: mit einem wirklich tobenden Kind kannst Du ja nicht in den Flieger.

Vielleicht ist das mit dem "nur besuchen" in der nächsten Zeit tatsächlich die beste Möglichkeit.


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Tsubame
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« Antwort #21 am: 12. Januar 2018, 15:19:13 »

Hallo,


Dann wäre es vielleicht in der Tat besser, das Kind in seiner "neuen" Welt zu besuchen. Und wenn die Mutter mitmacht, könnte er dem Vater auch sein neues Zimmer, die Kita etc. zeigen. Vielleicht bringt der Vater ihm auch etwas mit, was ihn an die "alte" Welt erinnert.

Wichtig ist, dass das Kind sich freut den Vater zu sehen.

Vielleicht fliegt die Mutter irgendwann einmal in die andere Stadt und die Eltern könnten es organisieren, dass sie gemeinsam mit dem Kind hinfliegen und die Mutter kommt mit und bringt ihn gemeinsam mit dem Vater zur Wohnung und veranschiedet sich dort.

Ich würde auf keinen Fall einen "Umgang" ausfallen lassen. Er muss den vater wenistens sehen so oft es geht.

VG,
Tsubame.
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TotoHH
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« Antwort #22 am: 12. Januar 2018, 16:54:15 »

Moin.

Auch ich bin der Überzeugung, dass ein so kleines Kind sich vermutlich mehr oder weniger schnell wieder beruhigt. Und dieses Brüllen bei der Übergabe hat gar nichts mit Deinem Partner, wenig mit der neuen Situation Kita & Co. und nicht viel mit dem Fliegen zu tun hat. Das wird immer mal wieder passieren, dann mal wieder nicht, mal länger dauern, mal schneller weg sein. Vollkommen normal und die Situation kennt vermutlich auch jeder Babysitter mal.

D.h. ein Aussetzen des Fliegens bringt wenig. Ein Aussetzen des Umgangs noch weniger.

Aber klar ist: Eine Übergabe bei der eben nicht sofort wieder abgehoben wird, entspannt die Situation und ist deutlich flexibler. Zumal ein Boarding mit einem schreienden Kind niemandem wirklich gefallen wird. So praktisch der unmittelbare Rückflug für den KV ist - das ist derzeit und für die nä Monate nicht optimal für alle Beteiligten (inkl des KV). Ihr solltet Euch im Interesse des Kindes und des KV etwas anderes einfallen lassen. Das hat mit KM gar nichts zu tun!

Toto
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