Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 23. November 2017, 19:41:35 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Fliegen mit zweijährigem Kind  (Gelesen 843 mal)
Celine
Schon was gesagt
*
Beiträge: 9


« am: 09. November 2017, 17:29:52 »

Hallo liebes Forum,

die Frage, mit der ich mich an Euch wende, betrifft das knapp zweijährige Kind meines Partners.

Bislang lebte das Kind zusammen mit seiner Mutter in unmittelbarer Nähe (5 km Entfernung) zu uns. Der Umgang wurde (ohne Beteiligung von Anwälten oder Gerichten) durch die Mutter sehr großzügig gewährt (alle zwei Wochen von Freitag bis Sonntagabend und jede Woche von Mittwoch auf Donnerstag).

Alles lief sehr entspannt. Nunmehr wird die Mutter mit dem Kind in eine knapp 700 km entfernten Stadt ziehen. Das wäre an sich noch nicht das Problem. Wir (also mein Partner und ich) dachten, dass er jeden zweiten Freitagabend dorthin fliegt, das Kind holt und mit ihm zu uns nach Hause fliegt. Die Flugzeiten sind so günstig, dass er das Kind sogar am Montag früh in die Kita am Wohnort der Mutter bringen könnte.

Leider erlaubt das die Mutter nicht. Sie ist der Meinung, so häufiges Fliegen wäre nicht gut für das Kind.

Gibt es hierzu Erfahrungswerte? Hat jemand im Forum so etwas schon praktiziert? Ab welchem Alter könntr man das mit einem Kind machen?

Das Kind ist aufgeweckt, mindestens normal entwickelt und eigentlich gänzlich unproblematisch.


Gespeichert
Tsubame
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 262


« Antwort #1 am: 09. November 2017, 18:10:41 »

Hallo,

Da irrt die KM. Fliegen an sich ist nicht schädlich für ein Kind.

Schädlich ist es für die gesunde Entwicklung des Kindes seinen Vater nicht mehr regelmässig zu sehen. Davon müsstet ihr die KM überzeugen, welche bisher ja kooperationsbereit war.

Es gibt auch die Möglichkeit, dass das Kind bei euch lebt und die KM regelmässig 700 km kommt und es besucht. Kann sie mit dieser Lösung leben ?

Wenn es grösser ist und ihr es einrichten könntet, dann wäre auch ein Doppelresidenzmodell möglich (zwei Wochen bei KV und zwei Wochen bei KM). Und im Schulalter dann die Regelung, dass das Kind die gesamten Ferien beim Vater/Mutter verbringt.

Aber das Kind ist jetzt zwei Jahre alt. Sein Zeitverständnis ist völlig anders als das eines Erwachsenen. Alle zwei Wochen zwei Tage ist sehr sehr wenig.

VG,
Tsubame.



« Letzte Änderung: 09. November 2017, 18:20:20 von Tsubame » Gespeichert
Ingo30
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.357


« Antwort #2 am: 09. November 2017, 19:49:00 »

Moin Celine,

was ist denn der Grund der KM für den Umzug? Ein neuer Lebensgefährte? Ein neuer Job?

Falls es ein Partner ist, kann er nicht den Umzug machen? Das wäre eine Frage, die der KV mal stellen sollte. Aus der Forenerfahrung werden solche Distanzen (400-800 km) meistens dann gewählt, wenn ich den Umgang aktiv zerlegen will. Obwohl es hier ja bei Euch erstmal keine Anzeichen gegeben hat.

Ist der KM bewusst, dass Sie - wenn sie die Entfernung schafft - auch für Kompensation sorgen muss?

Problematisch sehe ich diese Entfernung deshalb, da Kinder in diesem Alter (Kita) oft krank werden. Ein Flug mit Erkältung ist auch für Erwachsene kein Spaß, bei einem Kleinkind wird hier die KM (zu Recht) den Umgang dann wegen Krankheit ausfallen lassen. Das macht sie zwei - dreimal und dein Partner ist die Strecke umsonst geflogen.

Eine weitere Alternative wäre, wenn ihr Euren Nachzug ankündigen würdet und dann einfach mal die Reaktion der KM anschaut. Gruß Ingo
Gespeichert
Celine
Schon was gesagt
*
Beiträge: 9


« Antwort #3 am: 09. November 2017, 23:18:16 »

Moin Celine,

was ist denn der Grund der KM für den Umzug? Ein neuer Lebensgefährte? Ein neuer Job?

Hallo Ingo,

es ist ein Job, der gegenüber demjenigen, den sie vor der Geburt hatte, tatsächlich riesige Vorteile bietet:Sie verdient dort in 30 h soviel wie im alten Job ganztags. Außerdem gibt es eine betriebliche Kita. Das bedeutet, dass das Kind weniger fremdbetreut werden muss. Das sieht auch mein Partner als großen Vorteil.

Zitat
Ist der KM bewusst, dass Sie - wenn sie die Entfernung schafft - auch für Kompensation sorgen muss?

Weißt Du, mit solchen "das ist aber mein Recht"-Geschichten wollen wir erst gar nicht anfangen.  Ist man erst einmal auf dieser Schiene, dann wird Porzellan ohne Ende zerschlagen.

Zitat
Problematisch sehe ich diese Entfernung deshalb, da Kinder in diesem Alter (Kita) oft krank werden. Ein Flug mit Erkältung ist auch für Erwachsene kein Spaß, bei einem Kleinkind wird hier die KM (zu Recht) den Umgang dann wegen Krankheit ausfallen lassen. Das macht sie zwei - dreimal und dein Partner ist die Strecke umsonst geflogen.

Das ist ein guter Aspekt, den Du da aufzeigt. Danke dafür.  Die Mutter hat das zwar nicht explizit erwähnt, aber hier könnte mein Partner ihr ja sagen, dass er im Krankheitsfall das Kind natürlich nur besuchen und nicht mitnehmen würde.
Gespeichert
Celine
Schon was gesagt
*
Beiträge: 9


« Antwort #4 am: 09. November 2017, 23:39:08 »

Da irrt die KM. Fliegen an sich ist nicht schädlich für ein Kind.

Danke für Deine Einschätzung.

Zitat
Es gibt auch die Möglichkeit, dass das Kind bei euch lebt und die KM regelmässig 700 km kommt und es besucht. Kann sie mit dieser Lösung leben ?

Wenn es grösser ist und ihr es einrichten könntet, dann wäre auch ein Doppelresidenzmodell möglich (zwei Wochen bei KV und zwei Wochen bei KM). gt.

Nein, die Mutter könnte natürlich mit keiner dieser "Lösungen" leben. Es ist aber auch gar nicht unsere Absicht, sie mit unrealistischen Forderungen zu provozieren.  Wir wollen auch keinen Kampf ums Kind vom Zaun brechen.

Was wir gerne möchten ist nur, dass das Kind wie gehabt alle vierzehn Tage bei uns ist. Beide Haushalte liegen relativ  nahe am Flughafen, so dass die gesamte einfache Strecke nicht einmal zwei Stunden dauern würde. Die Flugzeiten liegen auch so günstig, dass mein Partner praktisch nur umsteigen müsste, wenn sie ihm den Kleinen zum Flughafen brächte.

Zitat
Aber das Kind ist jetzt zwei Jahre alt. Sein Zeitverständnis ist völlig anders als das eines Erwachsenen. Alle zwei Wochen zwei Tage ist sehr sehr wenig.

Ja, das ist schade, aber wir wären ja schon um die immerhin drei Übernachtungen alle zwei Wochen froh. Die Übernachtung unter der Woche ist auf diese Entfernung schlicht nicht realisierbar.


Gespeichert
nadda
_nadda
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.136


« Antwort #5 am: 10. November 2017, 06:22:03 »

Hi,

ihr werdet über diese Entfernung eine zwei wöchige Umgangsregelung nicht durchziehen können.
Da kommt KM 5 Minuten zu spät und der Flug ist weg, KM hat keine Zeit zum fahren, irgendwann will
sie nicht mehr ständig fahren.....

Kann mir nicht vorstellen das das funktioniert.
Fragt doch mal die KM wie sie sicherstellen will das der Umgang normal stattfinden kann?

LG
Nadda
Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.757



« Antwort #6 am: 10. November 2017, 08:18:08 »

Servus Celine!
Wäre es für Euch eine Option, alle zwei Wochen zum Wohnort des Kindes zu fliegen und dort Umgang wahrzunehmen?
Über die Modalitäten als auch Beteiligung der KM an den zus. Kosten müsste natürlich auch geredet werden...schliesslich schafft sie die Entfernung.

Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Celine
Schon was gesagt
*
Beiträge: 9


« Antwort #7 am: 10. November 2017, 08:54:11 »

Hallo,

vielen Dank für Eure Beiträge, auch wenn sich die Einschätzung von Nadda nicht sehr ermutigend liest  cry_smile

Die Mutter wäre grundsätzlich schon bereit, das Kind zum Flughafen zu bringen, beispielsweise wenn es uns im unserer Urlaubszeit für eine Woche besucht. Aber sie will ihn halt jetzt noch nicht alle zwei Wochen fliegen lassen.

Natürlich wäre es uns auch möglich, alle zwei Wochen hinauf zu fliegen und oben ein Hotel zu nehmen.  Aber das wäre eben nicht das Gleiche.  Hier hat er sein neues Zimmer, in dem er auch gerne spielt. Und für meinen Partner wäre es daheim auch schöner. Er ist beruflich oft genug in Hotelzimmern. 

Was die Kosten betrifft, da war sie auch sehr entgegenkommend. Sie verzichtet dafür auf den Betreuungsunterhalt in diesem dritten Jahr und das ist wirklich eine riesige Entlastung.
« Letzte Änderung: 10. November 2017, 09:01:01 von Celine » Gespeichert
psoidonuem
_psoidonuem
***
Beiträge: 1.550


« Antwort #8 am: 10. November 2017, 10:59:26 »

Hier wäre ein WM angebracht und wenn das Kind in die Schule kommt schaut man weiter ...
Gespeichert
Celine
Schon was gesagt
*
Beiträge: 9


« Antwort #9 am: 12. November 2017, 19:56:39 »

Liebes Forum,

wollte Euch eine kurze Rückmeldung geben:

Mein Partner hatte gestern ein wirklich konstruktives Gespräch mit der Mutter. Sie haben sich darauf geeinigt, dass mein Partner das Kind an einem Wochenende im Monat mit dem Flugzeug abholt und am Sonntagabend zurückbringt.

Ein weiteres Wochenende im Monat darf mein Partner (ggg. mit mir) den Kleinen am Wohnort der Mutter besuchen.

Wenn das gut klappt sollen in etwa einem bis zwei Jahren die Besuche durch ein Wochenende bei uns daheim ersetzt werden.

Ich halte das für eine gute Lösung.  Sobald sich der Kleine in der Kita eingewöhnt hat, werden die Papawochenenden bis Montag früh ausgeweitet, sodass mein Partner den Kleinen am Montag in die Kita bringen kann. Das ist ihm sehr wichtig.
Gespeichert
Tsubame
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 262


« Antwort #10 am: 12. November 2017, 20:55:29 »

 thumbup
Danke für die Rückmeldung.
VG,
Tsubame
Gespeichert
Celine
Schon was gesagt
*
Beiträge: 9


« Antwort #11 am: 14. November 2017, 16:46:36 »

Hallo,

noch eine weitere Frage: Kennt sich jemand mit Steuerrecht aus und kann mir sagen, ob die Flüge im Zusammenhang mit dem Umgang steuerlich absetzbar sind?
Gespeichert
Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.156


Ein Leben lang!


« Antwort #12 am: 14. November 2017, 16:56:20 »

Nein, sind sie nicht.

LG LBM
Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Celine
Schon was gesagt
*
Beiträge: 9


« Antwort #13 am: 14. November 2017, 17:37:35 »

Ganz herzlichen Dank, LBM.

Ist zwar nicht die erhoffte Antwort, aber immerhin eine sichere.
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Lausebackesmama)  |  Thema: Fliegen mit zweijährigem Kind
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2017 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team