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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 15:18:47 *
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Autor Thema: Kindesunterhalt Abzugsfähige Posten  (Gelesen 773 mal)
Sebastian76
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« am: 28. Oktober 2017, 12:23:23 »

Hallo Gemeinde,

ich habe lab eztes Jahr etwas mehr verdient ..ich liege jetzt 100 Euro über der Stufe 5  = 120%. Somit müsste ich jetzt 837 anstatt 747 zahlen...für mich ich das viel Geld da ich noch Verbindlichkeiten aus der Ehe zahle.
Mein Ex-Frau hat 1200 Euro für die 2 Kids und 1650 für sich. Momentan lebt sie noch bei ihren Eltern. Ich habe noch einen Kredit sowie 2 weiterVerbindlichkeit aus der Ehe zu zahlen. Meine Ex-Frau erkennt diese aber nicht an! Desweitern musste ich mir ein neues Auto kaufen da ich keines nach der Trennung hatte. Meine Kinder wohnen 125km entfernt. Das Jugendamt sieht keines dieses Position abziehwürdig!
Für mich sind 100 Euro momentan viel Geld. An Sparen,Rente etc. ist momentan nicht zu Denken was mich hinsichtlich der Zukunft echt grosse Sorgen bereitet!

Das schlimmste ist wenn ich sehe in was für Klamotten meine Kinder rum laufen und sie noch jammert sie kommt nicht klar....könnte ja auch mal ein paar Schuhe kaufen. Ganz ehrlich, hätte ich das Geld über, würde ich vieles!


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Kakadu59
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 329



« Antwort #1 am: 28. Oktober 2017, 20:22:02 »

Hallo,
zunächst einmal willkommen hier im Forum...
Dann: Du bist mit Deiner Anfrage im falschen Unterforum gelandet .. aber das können die Admins ggf. klären (verschieben)
Zu Deinen Fragen:
hier stellt sich für mich die Frage, in wie weit Du mit der Problematik der DT vertraut bist (ob Dir also die Begrifflichkeiten des "unterhaltsrelevanten (=bereinigtes) Einkommen" vertraut bist).
Von Deinem monatl. Nettoentgelt können diverse Posten in Abzug gebracht werden.
-In aller Regel sind das 5 % vom Durchschnittsnetto als Arbeitsaufwandspauschale bei entsprechendem Nachweis auch mehr (Einzelheiten sind in den Leitlinien der Düsseldorfer Tabelle im Dunstkreis des OLG nachzulesen, wo die Kinder leben)
- bis zu 4% des Jahresbruttos an Altersvorsorge in Abzug bringen (ist allerdings nachzuweisen)
- Zusatzkrankenversicherungen
- Gewerkschaftsbeiträge

In wie weit die von Dir genannten Posten abzugsfähig sind kann ich nicht beurteilen (aus meiner Sicht allerdings nicht), eventuell sagen da ein paar andere Forianer noch was dazu...

Das Einkommen Deiner EX zählt an dieser Stelle erst mal gar nicht, auch wo und wie Sie wohnt ist an dieser Stelle (für Dich) nicht von Belang...

Abschließend mal noch die Fragen:

Für wieviele Kinder musst Du Unterhalt zahlen und wie alt sind die Kinder?
Wo leben die KM und die Kinder (=Zuständigkeit des OLG)
Wie kommt es eigentlich zu der Jugendamtsberechnung? Hat deine Ex eine Beistandschaft eingerichtet?
Wieviel Zeit ist seit der letzten Berechnung vergangen?
« Letzte Änderung: 28. Oktober 2017, 20:32:35 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Sebastian76
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #2 am: 29. Oktober 2017, 13:08:41 »

Hallo und vielen Dank!

Habe 2 Kinder, 7 und 12.
Die KM und die Kinder leben 125km(Kreis Minden) entfernt..OLG Hamm.
Ja,  sie hat eine Beistandschaft eingerichtet....aus Gründen die mir bisherher auch unerklärlich sind! Die Frau macht ein Wahnsinnig....
Das Schreiben ist vom 11.08.2017. Meine Ex hat mitbekommen dass ich etwas mehr verdient habe und war petzen.

Ich meine ich sehe das alles ein! Es ist für die Kinder......normalerweise :-/ aber ich habe leider keinen Vater der die Schulden aus der Ehe mal eben so übernimmt und mich zuhause wohnen lässt und alles sponsort.
Ich muss alles alleine bestreiten und möchte meinen Kindern dazu etwas bieten.  Ich sehe da gerade überall Schwarz weil ich irgendwie erstmal für mich auf die Beine kommen muss.


 
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Sebastian76
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #3 am: 29. Oktober 2017, 13:24:53 »

- bis zu 4% des Jahresbruttos an Altersvorsorge in Abzug bringen (ist allerdings nachzuweisen)

habe ich noch nicht..Wäre glaube zu erwähnen!
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Kakadu59
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 329



« Antwort #4 am: 29. Oktober 2017, 14:44:54 »

Hallo und vielen Dank!
[...]
Ja,  sie hat eine Beistandschaft eingerichtet....aus Gründen die mir bisherher auch unerklärlich sind! Die Frau macht ein Wahnsinnig....
Das Schreiben ist vom 11.08.2017. Meine Ex hat mitbekommen dass ich etwas mehr verdient habe und war petzen.
[...]

Eine Beistandsschaft beim JA ist für die KM legitim und praktisch und für Dich nicht der Weltuntergang. Jugendämter können zunächst viel fordern 8analog zu Rechtsanwälten), das wars dann aber auch schon (fast).
Die KM (eigentlich dies Kinder) haben Anspruch auf einen Titel. Falls es da noch keinen gibt, und das JA würde einen solchen fordern dann unbedingt auf die Befristung bis zum 18 Geb. der Kinder achten. Titel können übrigens auch bei einem Notar (hier allerdings nicht kostenneutral) erstellt werden.
Einkommensüberprüfungen sind alle 2 Jahre rechtens... von wem auch immer, also auch vom Jugendamt oder Rechtsanwalte. Wann war denn die letzte Überprüfung Deines Einkommens?
Innerhalb dieser Frist sind solche Überprüfungen nur in besonderen Fällen legitim, zB. bei deutlichem(!) Einkommenszuwachs deinerseits. Im allgemeinen geht man da von => 10% Mehreinkommen aus. Allein die Vermutung der KM (das Du mehr verdienst) reicht da nicht aus. Sie sollte das auch belegen können (zB. bei entsprechender Tariferhöhung)
Falls die letzte Einkommensüberprüfung kürzer als vor 2 Jahren war, brauchst Du auf Forderungen seitens des JA nicht eingehen. In dem Fall verweist Du (mit einem feundlichen Zweizeiler) auf die 2-jährige Überprüfungsfrist...
Und noch etwas: Bevor Du irgendwelche Dinge unterschreibst frage hier im Forum nach, das gilt auch für irgendwelche Berechnungen des Jugendamtes. Da schleichen sich nur allzu oft und allzu gerne Fehler zu Deinen Ungunsten ein.
Darf man fragen, wieviel Du verdienst?  Beim Einkommen zählen auch zB. Weihnachtsgeld, Gewinnbeteiligungsprämien, Provisionen, Steuerrückzahlungen
Auch bei der Berechnung des Unterhaltes für Deine Kinder wird Dir hier geholfen...

Wer hat übrigens die Entfernung (125 km) geschaffen? Ist Deine EX mit den Kindern weggezogen oder bist Du weggezogen?
Ich hoffe mal, daß Du noch keine Auskunft erteilt hast... aber auch wenn, brauchst Du Dich (meiner Meinung nach) dann nicht auf eine Erhöhung des Unterhaltes einlassen...
« Letzte Änderung: 29. Oktober 2017, 14:49:28 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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Sebastian76
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Beiträge: 4


« Antwort #5 am: 29. Oktober 2017, 17:19:46 »

Hätte ich das mal vorher gewusst. Habe alle Unterlagen eingereicht, so dass die Berechnungen gemacht wurden. Die letzte Berechnung fand zum Unterhaltsvorschutz am 06.12.16 statt.
Die letzte Ausstellung der Urkunde war 05.03.15 noch hier Vorort. Schnitt ist laut der letzten Berechnung 2878Euro Netto.

Meine Ex-Frau ist halt zurück in ihre Heimat gezogen. Den Kindern geht es dort gut, was beruhigt. Ist für mich halt nicht immer einfach, man verpasst viel!




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Kakadu59
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Beiträge: 329



« Antwort #6 am: 30. Oktober 2017, 06:04:06 »

[...]
Die letzte Berechnung fand zum Unterhaltsvorschutz am 06.12.16 statt.
Meine Ex-Frau ist halt zurück in ihre Heimat gezogen. Den Kindern geht es dort gut, was beruhigt. Ist für mich halt nicht immer einfach, man verpasst viel!

soll bestimmt Unterhaltsvorschuß heißen? Aber wieso Unterhaltsvorschuß?
Bezahlst Du schon auf Grundlage der neuen Berechnung? Wenn nicht würde ich auf die 2 Jahresfrist verweisen (kannst ja reinschreiben, dass Du jetzt erst von der Rechtsgrundlage erfahren hast...

Ich gehe mal davon aus, das Du (regelmäßige) Kontakte zu Deinen Kindern hast... Eventuell kanst Du die KM an den Fahrtkosten mitbeteiligen, da Sie ja die Entfernung geschaffen hat....
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #7 am: 30. Oktober 2017, 09:33:55 »

[...]
Die letzte Berechnung fand zum Unterhaltsvorschutz am 06.12.16 statt.
[...]
Schnitt ist laut der letzten Berechnung 2878Euro Netto.
[...]
mmhhmm manche Sachen lesen sich was komisch (oder ich verstehe es nicht...)
Stammen die 2878,- aus der letzten Berechnung vom 06.12.2016?
Handelt es sich bei der Nettoangabe um das "bereinigte" Netto?
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #8 am: 30. Oktober 2017, 11:53:54 »

Hallo,

im Prinzip gilt ja noch die Berechnung von 2016. Wenn ich aber etwas von Unterhaltsvorschuss lese, dann ist das mit der Auskunft auch nicht mehr so einfach.

Irgendwie muss in die Sache erst einmal Ordnung kommen und da würde ich von den momentanen Fakten ausgehen.

1. Wenn die letzte Festlegung/Überprüfung des Unterhalts vom 6.12.16 ist, dann gilt sie für 2 Jahre.
Warum aber wurde Unterhaltsvorschuss gezahlt? Hast Du nicht/nicht genügend gezahlt? Aber der UHV ist eine andere Baustelle. Sind hier Schulden aufgelaufen, dann sind sie zu bedienen und können auch den laufenden Unterhalt nicht mindern.

2. Wenn aktuell 2878 Netto vorliegen, dann ist dieses noch zu bereinigen. Weg zur Arbeit? Arbeitskleidung? Riester oder andere Altersvorsorge?
Hier dürfte vermutlich nur der Arbeitsweg in Abzug kommen. Wieviel ist hier die gesamte Fahrstrecke (hin und zurück?) hochgerechnet auf 220 Arbeitstage und umgelegt auf einen Monat?
Riester oder eine andere Altersvorsorge kann Sinn machen, wenn da 100 Euro eingezahlt werden, dann hast Du etwas davon und das Geld wird dann auch nicht auf den KU angerechnet.
Der Bedarfskontrollbetrag wird auch nicht unterschritten.

3. Alles andere ist schwierig. Ehebedingte Kredite können anerkannt werden. Da wir aber die Gesamtsituation nicht kennen ist schwierig hier die Erfolgschancen einzuschätzen.
Insbesondere, wenn sie bisher auch nicht berücksichtigt wurden.

Ich sehe also wenig Chancen wieder unter 2700 Euro zu kommen, wenn es nicht noch irgendetwas gibt, was das bereinigte Einkommen reduziert.

Wenn bisher auf das Schreiben der Beistandschaft noch keine Auskunft erteilt wurde, dann besteht schon die Chance zunächst einmal zu schreiben, dass die aktuelle Berechnung bis Dezember 2018 gilt. Darauf muss die Beistandschaft erst einmal reagieren.
Du bist auch nicht verpflichtet irgendeine Erhöhung des Einkommens selbst anzuzeigen. Ausnahme ist der Mangelfall und ggf. UHV.

VG Susi
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