Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 19. November 2017, 11:24:35 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Unterhalt Rückwirkend ab 18!?  (Gelesen 766 mal)
profesor
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 99


« am: 26. Oktober 2017, 14:40:38 »

Hallo.

Unterhaltszahlung bis zum 18. Tag der Volljährigkeit für meine Tochter eingestellt.

Frage:

Es kommt seit drei Monaten keine Forderung, bzw. Auflistung von Ihr/ KM der Bedarfssituation. Muss der Unterhalt, so meine Tochter irgendwann ein Mal an mich herantritt, ab dem Tage der Volljährigkeit Nachgezahlt werden, oder gilt dies erst ab dem Zeitpunkt der Berechnung aller Unterlagen/ Grundlagen von Ihr?`

Falls es Nachgezahlt werden muss, bis wann müsste Nachgezahlt werden...es kann gut möglich sein das Jahre verstreichen!

Gruß
Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.754



« Antwort #1 am: 26. Oktober 2017, 14:46:33 »

Servus!
Unterhaltszahlung bis zum 18. Tag der Volljährigkeit für meine Tochter eingestellt.
Ich gehe davon aus, dass es entweder keinen Titel gab soder wenn doch, dass dieser bis zum 18. Geburtstag befristet war. Dann ist die Einstellung i.O.
Der KU für erwachsenen Kindern muss meines Wissens ab Geltendmachung/Forderung "nachgezahlt" werden.

Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
profesor
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 99


« Antwort #2 am: 26. Oktober 2017, 14:52:45 »

Ja, Titulierung bis zum 18. existiert.

Gespeichert
psoidonuem
_psoidonuem
***
Beiträge: 1.540


« Antwort #3 am: 26. Oktober 2017, 14:56:17 »

Wie Marco sagt, weder ab 18. noch ab Bereitstellung der Unterlagen sondern ab Forderung.
Gespeichert
profesor
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 99


« Antwort #4 am: 26. Oktober 2017, 15:09:19 »

Gut, wenn dies tatsächlich gilt, kann man Gewissenhafter planen...ansonsten müsste man eine Summe "X" mtl. für eine ungewisse Zeit zur Seite legen.
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.032


« Antwort #5 am: 26. Oktober 2017, 15:13:24 »

Hallo,

Unterhaltsnachzahlungen sind in aller Regel nicht möglich. Ausnahmen gibt es, wenn es rechtliche oder tatsächliche Gründe gibt, die einer Forderung entgegenstehen. Ist hier nicht gegeben.
Prinzipiell muss auch KU gefordert werden. D.h. Du müsstest zur Zahlung aufgefordert werden, ab diesem Zeitpunkt  müsstest Du zahlen, u.U. reicht es auch Dich aufzufordern Deine Unterlagen zur Verfügung zu stellen.
Ansonsten, gibt es keinen Titel und bist Du zu nichts aufgefordert worden, dann ist auch nichts zu zahlen.

Die Nichtforderung von Unterhalt könnte auch daran liegen, dass es Einkommen des Kindes gibt, das den Bedarf vollständig deckt.
Ansonsten wundert es mich, dass gar nichts kommt, schliesslich gibt es seit 3 Monaten kein Geld und das sollte man doch merken.

VG Susi
Gespeichert
profesor
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 99


« Antwort #6 am: 15. November 2017, 16:08:14 »

So, Post vom Anwalt. Meine Tochter fordert Volljährigen Unterhalt. Sie studiert, Lohnabrechnungen der letzten 12 Monate der KM sind auch dabei...obwohl mir diese sehr Suspekt vorkommen, 12 Monate denselben Nettobetrag 900Euro. Ich kann daraus leider nicht erkennen wie viel Stunden sie pro Monat arbeitet, nur die Urlaubstage sind aufgelistet, 24 pro Jahr.

Sei es drum, der Anwalt fordert meine Lohnabrechnungen über 12 Monate, kein Thema. Darüber hinaus Steuerbescheide, Steuererklärungen, nachweise sonstiger Einkünfte und sonstiger Unterhaltszahlungen.

Die Steuerbescheide der KM liegen mir allerdings nicht vor.

Habt ihr Tipps wie ich hier am besten vorgehen soll?

LG
Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.359


« Antwort #7 am: 15. November 2017, 16:17:14 »

Hallo,

sie hat die Immabescheinigung beigefügt?
Und den Bafög-Bescheid?

Bafög ist vorrangig zu beantragen?

Du lieferst die Dinge die der Anwalt will und erklärst, dass diese Dinge auch noch von der KM fehlen und diese bitte bei Übersendung der Berechnung beigefügt werden, damit diese nachvollzogen werden kann.
Und wenn du nett bist, weist du darauf hin, dass die Tochter vorrangig Bafög zu beantragen hat und du gerne - sofern dir zugesandt - das Formblatt 3 ausfüllst und direkt an das Bafögamt schicken wirst.

Sophie
Gespeichert
profesor
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 99


« Antwort #8 am: 15. November 2017, 16:25:12 »

Nein.

Es steht nur drin das eine Studienbescheinigung nachgereicht wird, von dem Bafög nichts.

Also, ich sende dem Anwalt meine Lohnabrechnungen. Ich kenne das Rückwirkend auch nur so das dies ausreicht. Warum möchte er auch die Lohnsteuerbescheinigungen und Erklärungen?

Bedeutet das dass Bafög mit bei der Errechnung des Unterhaltes mit einbezogen wird?

"Die grundsätzlich ebenfalls barunterhaltspflichtige KM ist nicht leistungsfähig" Bedeutet das die 900 Euro unter dem Selbsterhalt sind und sie somit nichts dazu beitragen kann.
Gespeichert
profesor
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 99


« Antwort #9 am: 15. November 2017, 16:53:24 »

Ich bezweifle sehr das die 12 beigefügten Lohnabrechnungen der Tatsache entsprechen. Jeden Monat denselben Lohn. Kein Weihnachts- bzw. Urlaubsgeld. Und das als Personaldisponentin. Kann natürlich sein, nicht auszuschließen.

Gewissheit hätte ich wenn auch ich den Steuerbescheid/ Erklärung vom letzten Jahr bekäme....
Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.359


« Antwort #10 am: 15. November 2017, 16:53:58 »

Hallo,

Bafög ist vorrangig zu beantragen.

Du kannst ja mal einen Bafögrechner bemühen und deine Zahlen eingeben. Dann kannst du ungefähr ersehen, was dabei rauskommt.

Es wird normalerweise beide Elternteinkommen addiert und um berufsbedingte Aufwendungen und zus. Altersvorsorge jeweils vorab bereinigt. Dann wird in die Düsseldorfer Tabelle geschaut und nach der Stufe geschaut.
Dann werden von dem Einkommen jedes Elternteils der Selbstbehalt (1300 €) abgezogen und von dem restlichen Anteil der Haftungsanteil errechnet.

Da du aber nur allein leistungsfähig bist, wird es mit deinem Einkommen gemacht. Dann vom Tabellenbetrag das komplette Kindergeld und das Bafög-Betrag abgezogen. Und der Rest ist das, was du an die Tochter zahlen musst.

Lohnsteuerbescheid weil eine Erstattung als Einkommen gilt.

Sophie

P.S. Den Lohnsteuerbescheid der KM forderst du ja ein, weil du das ja ansonsten nicht überprüfen kannst. Und damit kannst du es sehen.
Gespeichert
psoidonuem
_psoidonuem
***
Beiträge: 1.540


« Antwort #11 am: 15. November 2017, 17:10:59 »

Letztlich wird das Einkommen der KM eh erst ab 1300 interessant, sieht so aus als hättest Du das allein am Hals

Normalerweise steht auf einer Lohnabrechnung irgendwo auch die Jahressumme drauf
Gespeichert
sturkopp
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 131



« Antwort #12 am: 15. November 2017, 17:43:32 »

Moin,


Sei es drum, der Anwalt fordert meine Lohnabrechnungen über 12 Monate, kein Thema. Darüber hinaus Steuerbescheide, Steuererklärungen, nachweise sonstiger Einkünfte und sonstiger Unterhaltszahlungen.

Die Steuerbescheide der KM liegen mir allerdings nicht vor.


LG

Steuererklärung musst du auch nicht liefern, nur den Bescheid.

Gespeichert

L.G.
Sturkopp
egalo
Nicht wegzudenken
****
Beiträge: 256


« Antwort #13 am: 15. November 2017, 22:20:41 »

Geht denn die Steuerklasse der Mama aus ihren Verdienstbescheinigungen hervor?

Allein durch Vorlage der letzten 12 Verdienstbescheinigungen sind übrigens nicht die Anforderungen an eine ordnungsgemäße vollständige Auskunft erfüllt. Da darf man noch richtig nachhaken. Unterschrift gehört auch dazu.

Steuerbescheid und auch Kopie der Steuererklärung sind auf Verlangen vorzulegen (z.B. OLG Brandenburg - 10 WF 7/15 mit Bezug zum BGH). Was macht aber derjenige, der gesetzlich nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist?
Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 276


« Antwort #14 am: 15. November 2017, 22:26:19 »

Steuerrechtlich ist die eine Sache - unterhaltsrechtlich besteht in der Regel die Obliegenheit zur Steuererklärung (es sei denn, dass erkennbar gar nichts rauskäme). Ansonsten droht eine fiktive Steuererstattung.

Gruss von der Insel
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.032


« Antwort #15 am: 16. November 2017, 02:40:41 »

Hallo,

Bafög ist vorrangig zubeantragen, d.h. Du kannst von Deiner Tochter fordern einen Bafög-Antrag zu stellen, es sei denn es ist völlig klar, dass es sowieso kein Bafög gibt. Das kannst Du überschlagsweise auch mit einem Bafög-Rechner selber ausrechnen.

VG Susi
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Unterhaltsrecht (Moderatoren: midnightwish, oldie)  |  Thema: Unterhalt Rückwirkend ab 18!?
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2017 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team