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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 22:16:33 *
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Autor Thema: Muss man der Verfahrenspflegschaft Einlass gewähren?  (Gelesen 812 mal)
Papa Markus
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 98


« am: 23. Oktober 2017, 12:30:32 »

Hallo,

Mitte Dezember steht der Umgangsprozess wegen meiner 4 jährigen Tochter an.
Kurzer Hintergrund.
Habe fast 2,5 Jahre zig Umgangsprozesse geführt damit ich meine beiden Kidner regelmäßig sehen kann. Die Verfahrenspflegerin ist stets die Selbe.
Mit meiner 8 Jährigen läuft es soweit gut. Alle Umgänge wurden mir richterlich zugesprochen (nicht einen hat die Mutter freiwillig gegeben).

Zuletzt wurde ein Gutachten angefertigt aus welchem hervorgeht dass maßgeblich der Streit über dir Kinder durch die Mutter geführt wird. Es wurde vereinbart
die Umgangserweiterung außergerichtlich zu gestalten. Davon weiß die Mutter nichts mehr und ich habe Klage auf Umgangserweiterung gestellt.

Nun beginnt alles von vorne mit der vierjährigen.

Der Hammer! Die Verfahrenspflegerin möchte mich und die kleine "Kennenlernen". Die gleiche Pflegerin welche im letzten Beschluss aus dem MAi sagte, Umgang mit dem Vater sei zum Wohl der Kinder
Da Platzt mir die Hutschnur. Meine Frage nun:

Muss ich die Verfahrenspflegerin hineinlassen wenn ich die Kleine habe?

Ich will das Partout nicht. Grüne gibt es viele. Erstens kennt sie mich seit fast 3 Jahren. Es gibt ein Gutachten was mich in jeder ARt und Weise als Super-Papa dastehen lässt. Ich würde gerne mit der Argumentation, dass sie mir gegenüber sich als Anwältin meiner Kinder ausgibt und hier entsprechend dem Dienst nach Vorschrift (scheinbar ohne die Unterlagen gelesen zu haben) den Vater in Interaktion mit dem Kind beobachten will.
Ich habe gelinde gesagt die Schnauze voll. Es gibt sogar Schriftverkehr in welchem der Gutachter bestätigt die Mutter hat die Vereinbarung vor Gericht im Nachhinein gebrochen.

Kann ich diese Frau ablehnen?
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Kasper
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.922



« Antwort #1 am: 23. Oktober 2017, 13:03:12 »

Moin,

ich würde sie nicht ablehen, ich weiß noch nicht einmal ob das geht. Reinlassen musst Du sie natürlich nicht, aber es wird Dir nicht poritiv ausgelegt werden.

Und nur mal mein Gedankengang ... Klar kennt sie Euch, ich bin mir sogar sicher dass sie sich an Dich erinnert. Aber sehe es mal von der pragmatischen Seite her. Sie hat nicht nur Euren Fall, sondern viele ... manche arbeitsintensiv, andere wieder mehr als Standardprozedere, immer unterschiedlich, plus das was sie sonst noch macht. Hundert, vielleicht viel mehr Fälle, pro Jahr.
Sie kann sich nciht durch riesige Aktenberge durchwühlen, um sich jedes Detail in Erinnerung zu rufen, das geht von der Zeit her garnicht. Und wenn die VB einen gerichtlichen Auftrag erhält, müssen Fristen eingehalten werden. Also werden die Standardschreiben rausgeschickt, die fertig auf dem Rechner schlummern. Ich vermute sogar, dass die VB nicht einmal was von den SChreiben weiß, dass macht vermutlich die Assistentin automatisch.
Denn, auch die VB macht das nicht aus reiner menschenfreundlicher Zeitbeschäftigung, sie lebt letztendlich davon. Bezahlt vielleicht noch das eine oder andere Gehalt und hat die gleichen Träume reich zu werden, wie der "Normalbürger" auch.
Reg Dich nicht darüber auf. Den Dienst nach Vorschrift erlebst Du überall und bisher hat sie nichts verwerftliches getan, wie Dich zu informieren, und wenn mit Standardschreiben. Wichtig ist, was und wie sie sich bei den Bescuhen gibt bzw. was nachher im Bericht steht.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Papa Markus
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 98


« Antwort #2 am: 23. Oktober 2017, 13:23:45 »

das Verwerfliche daran ist ja, dass wir bereits zum 8 mal vor Gericht stehen sie alles kennen sollte und auch ein Sachverständigengutahten erstellt wurde wo man lesen kann dass die Mutter nicht merh ganz dicht ist.
Jetzt wieder dieses Appeasment Schreiben DIE ELTERN sind zerstritten will ich nicht merh lesen. Es ist klar benannt wer den Streit ständig raufbeschwört...warum nennt man das nicht beim Namen?!
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psoidonuem
_psoidonuem
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Beiträge: 1.540


« Antwort #3 am: 23. Oktober 2017, 13:41:49 »

Ich gebe mir größte Mühe, zu verstehen, was Dein Problem ist.
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Wegnachvorn
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 447


« Antwort #4 am: 23. Oktober 2017, 13:47:05 »

Du regst Dich zu sehr auf....
Ergebnis zählt!

"Sehr geehrte Frau Verfahrenspflegerin,

gern bestätige ich den Gesprächstermin mit Ihnen am xy.November 2017.

Der Umstand, dass Sie mich und die gesamte Situation bereits aus dem Verfahren xy sehr gut kennen, dürfte Sie sicherlich dabei unterstützen, sich nun auch in dem neuen Fall ein umfassendes Bild zu machen.

Zur Vorbereitung auf unser Gespräch stelle ich Ihnen anbei die bisher erstellten, Ihnen bekannten Gutachten sowie relevanten Schriftverkehr nochmals zur Verfügung.

Herzliche Grüße"
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Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.922



« Antwort #5 am: 23. Oktober 2017, 15:02:06 »

(...) sie alles kennen sollte und auch ein Sachverständigengutahten erstellt wurde wo man lesen kann dass die Mutter nicht merh ganz dicht ist.
Jetzt wieder dieses Appeasment Schreiben DIE ELTERN sind zerstritten will ich nicht merh lesen. (...)
Du regst Dich über Standardschreiben auf, die noch überhaupt keine Aussagebewandnis haben. Vielleicht ist das sogar nur die Wiederholung des Auftrages im Beschluss?

Und es ist EGAL wer den Streit anfängt und ob eine Seite einen an der Murmel hat, es sind immer beide Elternteile die "hoch strittig sind"! Es wird, gerade wenn erst (mal wieder) alles neu anfängt, keine Aussagen (schon garnicht vorauseilende) getroffen. Auch wenn ich Dich rein menschlich verstehen kann, würde JEDER beteiligte sich der Befangenheit schuldig machen, wenn er schon am Anfang eine Wertung abgibt.

Das eine ist der juristische Ablauf, mit allen Vorgaben. Das andere ist das rein menschliche. Aber beides passt halt selten zusammen, schon garnicht im Familienrecht.

Nicht aufregen. Bringt nichts.
Und wenn Du jetzt "verschnupft" reagierst, dann fällt es Dir nur auf die Füße und wird Dir zum Nachteil ausgelegt.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Inselreif
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 276


« Antwort #6 am: 23. Oktober 2017, 17:01:21 »

Es ist klar benannt wer den Streit ständig raufbeschwört...warum nennt man das nicht beim Namen?!
Weil jedes Verfahren für sich eine abgeschlossene Einheit ist und zunächst einmal bei Null beginnt. Zumindest bis zu einer Beweisaufnahme, bei der das alte Gutachten beigezogen und damit zum Gegenstand des Verfahrens gemacht wird, tut das Gericht gut daran, so neutral wie möglich zu bleiben.

Und Nein, einen VB kann man nicht ablehnen. Wenn ihr nicht in der Lage seid, gemeinsam die Interessen des Kindes zu vertreten, braucht es dazu eben eines Dritten. Der sieht die Sache rein aus dem Blickwinkel des Kindes und darf durchaus auch parteiisch für einen Elternteil sein. Dem liefe zuwider, wenn der "benachteiligte" Elternteil ihn kurzerhand ablehnen könnte.

Gruss von der Insel
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Samson1978
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 157


« Antwort #7 am: 23. Oktober 2017, 18:02:37 »

Ich kann dich gut verstehen und nachvollziehen, dass du nach all dem Zirkus die Sch***ze voll hast.
Aber die VP ist eine Person, die
1. ihren Job macht und sich nichts vorwerfen lassen will
2. eine gute Chance um in deinem Sinne zu argumentieren.

Du schiesst dir nur selbst ins Bein, wenn du sie nicht hinein läßt.

Atme tief durch, biete ihr ne Tasse Kaffee an und ruckzuck sind die 20-30min rum.
Es wird nicht zu deinem Nachteil sein.
Gespeichert
psoidonuem
_psoidonuem
***
Beiträge: 1.540


« Antwort #8 am: 24. Oktober 2017, 10:49:04 »

Gerade WEIL sie Dich kennt, solltest Du dieser Kaffeestunde freudig und entspannt entgegen sehen. Stell ein Brettspiel auf den Wohnzimmertisch und fang 10min vorher an mit Deinem Kind zu spielen. Etwas, wo es keinen Streit gibt natürlich.
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