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vatersein.de - Forum 23. November 2017, 19:40:25 *
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Autor Thema: Ich glaub meine Ex manipuliert meine Tochter  (Gelesen 942 mal)
Hulahup
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« am: 18. Oktober 2017, 21:38:37 »

Hallo,

meine Tochter wird gleich 6 Jahre alt und wir haben seit ca. 3 Hahrem einen regelmäßigen Umgang , alle zwei Wochen und ein mal unter der Wiche, der Gerichtlicht festgelegt wurde.

Nun ist meine Ex in den Nachbarort in eine eigene Wohnumg gezogen. Sind seit drei Hahren räumlich getrennt und die Tochter hat den Kimdergarten gewechselt. Habe nun folgende Themen:

- Die Scheidung ist durch seit Anfang 1017
- Die Frau lebt jetzt alleine mit Tochter in einer eigenen Wohnung
- die Rochter hat im Sept den Kindergarten gewechselt

nun fängt es mit folgenden Auisagen vom Kind an:
- ich will zu Mama ist ganz alleine zu Hause ich will zu Mama
- Mama hat gesagt wenn ich älter bin, dann muss ich nicht mehr zu dir
- Mama hat dich nicht mehr lieb, ich hab dich auch nicht mehr lieb
- Mama sagt dem Kimd vor mir, wenn du nicht zu Papa willst dann musst Du nicht (weil Kind weint und nicht zu mir will) bei einem Treffen

Die
Mutter ist an keinem freundschaftlichen Verhältnis zu mir interessiert, am Besten wir schieben
das Kind offline immer hin und her, jedoch fängt Sie jetzt an mich zu Bevormunden, mich zu übergehen und Entscheidumgen an mir vorbei zu treffen.

Was das Kind mir erzählt ist erfunden, was das Kind ihr erzählt ist wahr.

Was soll ich machen? Ist die Tochter durch den Wind wegen Umzug und Kigawexhsel oder die Mutter auf nem ego trip.

Danke für eure Einschätzungen
Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.137


« Antwort #1 am: 18. Oktober 2017, 22:50:17 »

Moin.

Ja, die Vermutung, dass hier die KM die Tochter beeinflusst liegt nahe. Vielleicht ist es auch nur eine Phase des Kindes, insb. auch angesichts der im kommenden Jahr anstehenden Einschulung (Kinder reagieren ganz unterschiedlich darauf, dass ihnen immer und immer wieder erzählt wird, dass sie ja bald große Schulkinder sind...)

Aber eigentl auch egal für Dich und Dein Verhalten darauf.
Ich würde Dir raten:
- Lass Dich vom Kind nicht verunsichern und nimm es auf keinen Fall persönlich
- sei ein toller Umgangsvater, genießt die gemeinsame  Quality time
- versuche mit der KM zu reden

Was meinst Du mit offline hin und her? Übergaben ohne direkten Kontakt von KM und KV können hilfreich sein, Konflikte vor dem Kind zu vermeiden!

Welche Entscheidungen trifft sie ohne Dich?

toto 
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Samson1978
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 159


« Antwort #2 am: 19. Oktober 2017, 10:11:11 »

Ich hab zur Zeit das gleiche Problem.
Mein Sohn ist gerade 3Jahre geworden.

Seit kurzer Zeit sagt er in unterschiedlichen Situationen (und alle sind entspannt, ohne Streß usw) das ich böse sei.
Und auf die Frage wer das sage, kommt immer die Antwort: die Mama.
Manchmal lacht er mich dabei verschmitzt an. Er versteht also den Hintergund nicht wirklich, sondern plappert das nur nach.
Leider fiel aber auch letztens der Satz: weil du böse bist, geb ich dir kein Küsschen.
Die Situation war kurz vor der Verabschiedung zur Übergabe.

Was kann ich gegen eine solche Manipulation tun? Ich habe bereits im Umgangsbuch diese Manipulation bemängelt.
Gespeichert
Tsubame
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 262


« Antwort #3 am: 19. Oktober 2017, 12:15:25 »

Hallo,

Nicht jeder Widerstand gegen ein Elternteil, nicht jede Ablehnung oder Wutäußerung eines Kindes muss Ausdruck einer bewussten oder unbewussten Manipulation sein der vom der Mutter und dem Vater ausgeht
Aber viele Eltern - meistens Väter - , die von ihren Kindern getrennt leben, machen die Erfahrung, dass ihre Kinder sie ablehnen, beschimpfen und in vielen Fällen den Kontakt schließlich vollständig abbrechen (PAS).

Wie kann man das einschätzen ?

Beschimpfung und Abwertung: Der abgelehnte Elternteil wird mit Schimpfworten (du Idiot, Verräter, **tsts - ID 3** ...) belegt. Das Kind wertet ab: "Du bist dumm, taugst zu nichts,."

Schwarz-Weiß-Denken: Der Elternteil, bei dem das Kind lebt, wird idealisiert.

Der "eigene Wille": Häufig wiederholen die Kinder gebetsmühlenartig "Ich will das so, das ist mein eigener Wille." Diese Äußerung ist besonders fatal, denn welcher Vater will sich schon über den "Willen" des Kindes hinwegsetzen.

Keine kindgerechte Wortwahl: "Du belästigst mich, geh weg!", sagt da etwa ein fünfjähriger Junge zu seinem Vater. Die Kinder gebrauchen Wörter, die ihrem Entwicklungsstand nicht entsprechen.

Manchmal sagen Kinder, dass sie den anderen Elternteil nicht sehen wollen, um sich nicht ständig in die gefühlsmäßig schwierige Situation eines Loyalitätskonflikts zu begeben. Sie spüren die Traurigkeit der Mutter über die Trennung, wollen sie trösten und nicht allein lassen.

Manchmal schlagen sich Kinder auch auf die Seite des Elternteils, bei dem sie leben, weil sie große Angst haben, nach der Trennung auch noch den anderen Elternteil zu verlieren.  Kinder sind angewiesen auf Zuwendung und Versorgung und ergreifen aus dieser Abhängigkeit heraus manchmal Partei.

Es gibt drei Möglichkeiten zu handeln: Ebenfalls Druck erzeugen – dann "platzt" das Kind in absehbarer Zeit, einfach stehen bleiben und sich nicht bewegen – dann "platzt" das Kind irgendwann, wenn der Druck des anderen groß genug geworden ist, oder aber man kann kontrolliert zurück- und ausweichen. Je nachdem wie geschickt man es anstellt, kann man den Druck kompensieren.

Hulahup :

Diskutiere die Aussagen nicht aus. Bring das Kind nicht in die Bedrängnis, seine unerklärliche Abneigung erklären zu sollen – das kann es nicht und es erzeugt erheblichen Druck.
Versuche nicht, dem Kind das Gegenteil beweisen zu wollen. Du verschlimmerst die Situation damit, der Druck auf das Kind wird unerträglich!
Beeinflusse das Kind nicht gegen die Mutter. Für das Kind beginnt ein solches Beeinflussen schon mit der Aussage „Ach Blödsinn, deine Mutter lügt!“. Jede Abwertung eines Elternteiles ist für das Kind schrecklich.

Gehe nicht auf Abstand, resigniere nicht. Was du erlebst sind die Auswirkungen psychischer Kindesmisshandlung durch den anderen Elternteil. Du solltest das Kind nicht alleine lassen. Es braucht dich mehr als je zuvor.

Was kannst du tun ?

Sprich mit dem Kind über seine Gefühle und Wahrnehmungen, ganz ohne Vorwürfe, Erklärungsverlangen oder Untertöne. Lass es frei erzählen, was es beschäftigt, was es wütend macht, was es belastet. Mach deutlich, dass es jederzeit ausdrücken soll und darf, was es fühlt, insbesondere auch im Hinblick auf den Konflikt der Eltern und seine Liebe zu beiden Eltern.

Biete dem Kind die Räume, die es sonst nicht hat. Ermutige es über die Zeiten bei beiden Eltern, Erlebnisse, Freuden und Ärgernisse zu sprechen. Zeige, dass es bei dir  frei ist, beide Eltern zu lieben.

Lass dich nicht vom Kind szu anderweitigen Äußerungen verleiten. Kinder durchschauen die Systematik eines Elternkonfliktes sehr schnell. Wenn das Kind gelernt hat, dass negative Äußerungen über den anderen Elternteil erwünscht sind, kann es sein, dass es permanent schlecht über den anderen Elternteil spricht oder sich über ihn beklagt. Genau an diesem Punkt sollte man sich nicht geschmeichelt fühlen, sondern eine neutrale, erwachsene Haltung einnehmen.

Die Übergaben sollten ohne die Präsenz der Mutter stattfinden.


Samson :

Viel Zuwendung und ein intensiver Kontakt zu beiden Eltern hilft deinem Sohn Unsicherheiten zu überwinden und mit den neuen Lebensbedingungen zurechtzukommen. Gerade in deinem Fall (Kind ist in der magischen Phase) sollte eine konkrete und zeitnahe Ausweitung der Papazeiten stattfinden. Je weniger die KM in der Lage ist den Kontakt zu fördern und dich als ebenbürtiger Elternteil vor dem Kind darzustellen, dest mehr Kontakt sollte stattfinden. Das kannst du auch beim Jugendamt thematisieren. Du kannst dort auch ein Elterncoaching mit der Mutter vorschlagen.

VG,
Tsubame

 

« Letzte Änderung: 19. Oktober 2017, 12:21:31 von Tsubame » Gespeichert
Samson1978
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Beiträge: 159


« Antwort #4 am: 19. Oktober 2017, 14:17:07 »

Dann sind wir ja zumindest auf dem richtigen Weg.
Es gab letzten Di eine Vereinbarung vor dem FamGericht.
Nach einer kurzen Reduzierung des Umgangs von Aug bis jetzt, weil er die vorherige Festlegung nicht verkraftet hat, gibt es nun folgende Festlegung.
Sa/So jeweils 7h alle 14d. Dazu jeden Mi - Abholung von Kita u 2h Umgang (1x im Quartal auch als Mittagskind). Ab April 2018 Übernachtung.
Leider war eine Eltern-Beratungsstelle nicht vereinbar. KM und deren Pitbull (und ja der Begriff ist gerechtfertigt) lehnten vehement mit immer neuen Argumenten ab.
Auch VPin und Richter haben das nicht verstanden. VPin hat sich sehr für mich eingesetzt.

Es bleibt dabei, dass die Eltern sich verständen sollen und müssen. Ich hab da wenig Vertrauen, aber Hoffnung.
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2017, 14:19:12 von Samson1978 » Gespeichert
Tsubame
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Beiträge: 262


« Antwort #5 am: 19. Oktober 2017, 14:49:10 »

Hallo,

Es geht voran.
Wenn ich mir erlauben darf, folgendes zu schreiben. Wenn Sohni sagt, dass du "böse" bist, testet er dich vielleicht. Frage ihn nicht, wer ihm das sagt. Jetzt ist er noch in der Lage zu sagen, dass es Mama ist, da er die Bedeutung noch nicht assoziiert. Bald wird er es aber nicht mehr sagen "können".  

Bald wird er auch den Bezug herstellen können : "Paps ist böse, weil er mich Mama fortnimmt" etc.

Sollte er es wieder sagen, zeige ihm, dass du nicht böse bist. Kitzele ihn am Bauch und lache mit ihm darüber.

Schlimmer ist die Sache mit der Übergabe : er fühlt schon jetzt und zeigt es, dass es Mama nicht gefällt, wenn er sich herzlich von der verabschiedet. Entweder gestaltet ihr die Übergaben so, dass ihr Eltern euch nicht begegnet. Oder du verzichtest auf eine herzliche Umarmung vor der KM, und überlegst dir ein anderes Ritual : etwa zu Hause dicke Bussis bei der Begrüssung und Abschied, oder im Auto oder immer am gleichen Ort nicht weit entfernt von den Übergaben. Erfinde ein Papa-Sohn-Ritual (Huckepack etc.)an das er sich erinnert und dann immer wieder verlangen wird und es mit dir assoziiert.
VG,
Tsubame
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Samson1978
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« Antwort #6 am: 19. Oktober 2017, 17:27:40 »

Das mit der Verabschiedung im Auto mache ich bereits. Da haben unsere Ruhe. Die KM macht bereits die Tür auf, kaum das ich mit dem Auto halte...

Den Tipp mit Kitzeln oder anders zum lachen bringen, nehm ich gern auf.

Welche magische Phase bei einem 3jährigen meinst du?
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Tsubame
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« Antwort #7 am: 19. Oktober 2017, 17:52:37 »

Hallo,

Zwischen drei und fünf Jahren werden Dinge und Geschehnisse von einem Kind weitgehend magisch erlebt und durch magische Theorien versucht es, sie zu deuten und zu erklären. Dies im Unterschied zum realistischen Denken (ab fünf Jahren). Die Phasen können von Kind zu Kind früher oder später, länger oder kürzer sein.
Neben gesicherten Erkenntnissen der ersten Jahre (z.B. das Wasser ist nass, schmeisse ich mein Spielzeug in die Luft, fällt es auf den Boden  ...), welche das Kind durch eigene Erfahrungen erlangt hat, gibt es unerforschte Räume, über die das Kind nichts oder fast nichts weiß. Ihm ist nicht klar, dass es einen Unterschied zwischen seinen eigenen Gedanken und Vorstellungen und der Realität gibt.  Alles, was das Kind sich vorstellt, kann auch Wirklichkeit werden. Die Bäume rauschen : sie reden miteinander. Das Monster unter dem Bett, das gibt es wirklich. Papa ist krank, weil ich böse war.
Die rege Fantasie sorgt also auch  für Ängste des Kindes.  So plagen  Kinder  in dieser Phase auch oft schwere Schuldgefühle. "Mama hat sich in den Finger geschnitten, weil ich nicht auf sie gehört habe."

Es ist wichtig ihnen die Ängste zu nehmen (nicht die einzigartige Phantasie dieser kurzen Jahre). "Eine Schlange ist unterm Bett." Machen die Eltern Licht, seufzt das Kind erleichtert : "Es war nur meine Strumpfhose". Eltern und Kind kooperieren hier. Wie kann man ein Monster verjagen ? Mit einem Zauberspruch geht es sicherlich.

VG,
Tsubame.

 
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