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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 11:32:21 *
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Autor Thema: Wie aus heiterem Himmel  (Gelesen 611 mal)
Superdaddy
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2


« am: 18. Oktober 2017, 16:59:50 »

Wie aus heiterem Himmel und ohne die geringste Chance der Wiederannäherung, hörte ich nach knapp 8 wirklich schönen und  nur 2,5 Jahre nach der Geburt unserer über alles geliebten Tochter den Satz: Ich liebe Dich nicht mehr und kann mir auch  **tsts - ID 10** nicht mehr mit Dir vorstellen.
Erst nach und nach sickerten Details zu Aktivitäten meiner Freundin während meiner Arbeitszeit durch und in der Tat hat sie ihr Herz in ihrer Orientierungsloigkeit bis heute bereits 4 mal verschenkt. Was soll ich sagen, ich bin geschockt. Mit der kältesten Schulter der Welt und einer von jetzt an chronisch schlecht gelaunten und selbstnützigen Mutter meiner Tochter verbrachte ich die vergangenen 12 Monate noch in der gemeinsamen Wohnung. Nun ist es soweit und sie zieht aus. Mit einer Selbstverständlichkeit die Ihresgleichen sucht, nimmt sie die Kleine einfach mit und will sie mir statt wie gewohnt 5 x die Woche, nur noch 3x die Woche während ihrer Abwesenheit geben. Ein Termin beim Jugendamt stehe an und dort soll noch etwas geklärt werden... Nur was???
Ich hielt mich für den besten Vater der Welt und mein Umfeld bestätigt, dass ein solch liebevoller und stolzer Vater nur selten zu finden ist. Alles, aber auch alles würde ich zum Wohl der Kleinen beitragen nur die Liebe hatte einseitig keine Chance mehr.
Aufgrund der vielen seelischen Verletzungen und der Art des Umgangs mit mir, habe ich das Gefühl, ich sollte mich gut vorbereiten. Wir haben gemeinsames Sorgerecht und ich will unbedingt das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben, denn ein Verschwinden ins europäische Ausland ist durchaus möglich. Mir wurde der Boden unter den Füssen weggerissen, dabei war ich stets die zuverlässige und feste Säule in nahezu allen Bereichen unseres Lebens. Hat Jemand einen Tip oder Hinweise, was mir noch blühen kann?
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.029


« Antwort #1 am: 18. Oktober 2017, 17:15:24 »

Hallo,

das gemeinsame Sorgerecht ist ein guter Ausgangspunkt, das gSR beinhaltet das ABR. Du meinst wahrscheinlich das alleinige ABR. Das wirst Du so einfach nicht bekommen, da es bisher keinerlei Grund dafür gibt der KM das ABR zu entziehen.

Deine Baustelle sind Umgang und der Lebensmittelpunkt der Kindes. Wenn ich es richtig sehe, dann bist Du bisher arbeiten gewesen und die KM war zu Hause. Damit wird sie auf die Kontinuität der Betreuung (was sie in der Zeit wirklich gemacht hat interessiert hier nur am Rande!) pochen.

Die einzige Chance ist aus meiner Sicht ein Wechselmodell oder ein "nahezu" Wechselmodell, bei dem ihr euch in der Betreuung abwechselt. Inwieweit eine Ausreisesperre für das gemeinsame Kind möglich ist, kann ich nicht sagen. Wäre aber zu prüfen, wenn die Gefahr besteht, dass das Kind ins Ausland gebracht wird.

Ansonsten wirst Du sehr viele Enttäuschungen erleben, weil das Familienrecht nicht emotional sondern rational entscheidet und Du in der schlechteren Ausgangsposition bist.

Um ein Wechselmodell zu leben, musst Du die Sache beim JA ansprechen und einen Vorschlag unterbreiten wie es funktionieren kann. Wenn sie Dir das Kind 3 Nachmittage unter der Woche geben will, dann ist das erst einmal ein Anfang, darauf solltest Du in der Argumentation aufbauen.

Außerdem wird es beim JA um den Unterhalt für das Kind gehen und ggf. für die Mutter bis das Kind 3 ist.

VG Susi
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TotoHH
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.136


« Antwort #2 am: 18. Oktober 2017, 18:10:57 »

Moin sd.

Zunächst einmal: Willkommen hier, wenn auch aus letztlich traurigem Anlass. Und aber auch willkommen in der Realität. Ich bin mir nach Lesen Deines Posts nicht sicher, ob Du Dich mit der Trennung und dem nun anstehenden Auszug schon abgefunden hast?! Das solltest Du, damit Du genauso rational wie die KM über Euer zukünftiges Verhältnis urteilen kannst. Ihr seid kein Paar mehr - aber ihr werdet immer gemeinsame Eltern sein. Vermasselt das bitte nicht! Und dazu gehört es auch zu akzeptieren, dass es eben geregelte Zeiten mit und ohne Kind gibt. Aus eigener Erfahrung: Daran kann man sich gewöhnen und es hat auch positive Seiten.

3x (unter) der Woche ist doch ein Anfang. Dazu noch wie üblich jedes zweite WE und die hälftigen Ferien - und fast fertig ist das WM! Genau das solltet ihr einvernehmlich bei JA regeln und aufschreiben.

Wo kommt die Befürchtung der Ausreise/ des Wegzugs her?

toto
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Tsubame
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 255


« Antwort #3 am: 18. Oktober 2017, 18:15:00 »

Hallo,

Wie sah bisher die Betreuung des gemeinsamen Kindes aus ? (Tagesablauf, Aufstehen, ins Bett bringen, Arztbesuche, Elternzeit ...)
Wie ist die Bindung des Kindes zu dir, wie ist sie zur Mutter (Geborgenheit) ?
Arbeitet die Mutter ?
Hat die Mutter den Termin beim JA organisiert ? Hatte sie alleine dort schon einen Termin ? Du kannst die Sachbearbeiterin anrufen und fragen, welche Themen angesprochen werden. Du kannst auch einen Termin vereinbaren um erst einmal alleine mit ihr zu sprechen. Das Jugendamt kann beraten (bei wem wird das Kind nach der Trennung leben ? Wie können die Papa-und Mamazeiten am besten für das Kindeswohl verteilt werden. Dabei sollte das Kind je jünger es ist um so mehr Zeit bei dem Elternteil verbringen, bei dem es nicht wohnt. Ein Kleinkind hat ein anderes Zeitgefühl als ein erwachsener Mensch.) und das JA kann eingeschaltet werden, wenn es um finanzielle Ansprüche geht.

 Das JA wird in der Regel dann eingeschaltet, wenn sich die Eltern nicht einig sind.

Mache dir Gedanken wie du dir organisatorisch die Mama-und die Papazeiten vorstellst.

Alle Verletzungen aus der Beziehung solltest du aufarbeiten und dich um dich selbst kümmern um dich zu stabilisieren. Vor der KM und vor dem Jugendamt gilt : du bist in der Lage die Paarebene von der Elternebene zu trennen. Als Eltern seid ihr ein Team zum Wohle des gemeinsamen Kindes.

VG,
Tsubame.

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Superdaddy
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2


« Antwort #4 am: 18. Oktober 2017, 20:47:52 »

Zunächst einmal Danke für diese Umfangreichen Informationen und die Zeit, die Ihr Euch dafür genommen habt.
Tja die Sorge, dass sie die kleine einfach mir nichts dir nicht nach Italien mitnimmt ist insofern reel, als dass sie dort eine große Familie hat und im Rahmen ihrer Freiberuflichkeit auch dort ihre unterrichtende Tätigkeit ausüben kann. Die KM hat keinen deutschen Pass, die Kleine schon. Die KM hat in der Vergangenheit immer betont, dass in Italien alles besser ist, und auch unsere Tochter dort mehr soziales Umfeld hätte.
Die Betreuung sieht so aus, dass ich sie durch den abendlichen Unterricht der KM fast immer 5x/Woche zu Bett bringe und 2x/in den KG bringe. Arzttermine macht KM. Aktivitäten teilen wir uns auf. Wobei ich generell den gesamten Sonntag, sowie Dienstag-, Mittwoch, Freitag, und Samstagabends die Kleine habe. Darüberhinaus habe ich auch die Möglichkeit Homeoffice in Anspruch zu nehmen, sodass ausserhalb des KG oder während der Ferien eine Obhut denkbar aber sicher nicht immer umsetzbar wäre. Meine persönliche Enttäuschung ist auch darin begründet, dass durch den Wohnortwechsel nun mein Einfluss auf Erziehung und Zuneigung eingeschränkt wird. Alles in Allem ist die neue Bleibe wirklich spartanisch und klein entgegen ihrem gewohnten zu Hause. Auch Nachbarschaft und generell die Tatsache dass sie nun sogar ihr zu Hause seit Geburt verliert, macht mich tief traurig. Ich hoffe, ich kann sachlich und mit Vorschlägen beim JA argumentieren. Die Enttäuschung und der Schock über Alles wirkt noch stark in mir.
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TotoHH
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.136


« Antwort #5 am: 18. Oktober 2017, 21:01:45 »

Alles in Allem ist die neue Bleibe wirklich spartanisch und klein entgegen ihrem gewohnten zu Hause. Auch Nachbarschaft und generell die Tatsache dass sie nun sogar ihr zu Hause seit Geburt verliert, macht mich tief traurig.
Wenn in der neuen Whg nicht katastrophale Zustände herrschen, sollte all dies keine Beeinträchtigung für ein behütetes Aufwachsen des Kindes sein und damit keine Erwähnung im Gespräch beim JA finden!

Meine persönliche Enttäuschung ist auch darin begründet, dass durch den Wohnortwechsel nun mein Einfluss auf Erziehung und Zuneigung eingeschränkt wird.
Nochmal: 3x unter Woche plus natürlich jedes zweite WE und Urlaube/ Ferien sollten ausreichend Zeit für „Deine“ Erziehung und Zuneigung bieten.

Vielleicht tue ich Dir unrecht: Aber ich lese hier jmden, der der heilen Familienwelt nachtrauert. Diese ist aber - schon länger- Geschichte. Und dennoch hast Du alle Chancen der Welt Dich als Vater einzubringen. Nur - angesichts der Italien- Connection würde ich  nicht unnötig auch noch Probleme aufbauschen....

toto 
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