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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 14:05:05 *
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Autor Thema: Familienpsychologisches Gutachten steht an  (Gelesen 1106 mal)
alexxei
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« am: 16. Oktober 2017, 17:05:08 »

Hallo Community

Bei mir steht in den kommenden Wochen ein Gutachten an. Die Fragestellung lautet, welcher der beiden Elternteile erziehungsgeeigneter ist und zudem ist zu bewerten, ob es für die geistige, körperliche Entwicklung des Kindes evtl besser wäre, den dauerhaften Aufenthalt des Kindes beim Vater (mir) zu regeln.

Ich weiß, daß man sich bei einem Gutachten auf sich und vor allem das Kind konzentrieren soll. Selbstverständlich werde ich hier versuchen so wenig wie möglich "negatives" über die Kindesmutter zu sagen und mich voll auf die Beziehung zwischen mir und meinem Kind zu konzentrieren aber ich denke das dies schwer wird.

Wie soll man sich verhalten, wenn tatsächliche und objektive, gravierende Defizite bei der Mutter bestehen?

Ich verstehe nicht den  Sinn eines solchen Gutachtens wenn beide Eltern über den anderen nur positive reden und alles toll ist - dann wäre es doch gar nicht zu einem Gutachten gekommen.

Ich würde mich über ein paar Zeilen und Infos freuen, egal in welche Richtung es geht.

Danke euch.

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Susi64
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Beiträge: 3.045


« Antwort #1 am: 16. Oktober 2017, 17:17:22 »

Hallo,

Gutachten dienen vorallem dazu dem Richter die Entscheidung abzunehmen.

Das Thema Gutachten ist sehr schwierig, weil z.B. Gutachter keine geschützte Bezeichnung ist und es gerade im Familienrecht schon sehr eigenartige Gutachten und Gutachter gegeben hat.

Wenn die Probleme bei der KM gravierend sind, dann sollte ein Gutachter sie auch sehen, allerdings gibt es gelegentlich auch die Vorstellung der Kinder als "Therapie" für die KM.

Du solltest Dich offen gegenüber dem Gutachter zeigen und die Dinge realistisch schildern. Trotzdem solltest Du darauf achten Dir selbst kein Bein zu stellen. Der Grundtenor sollte sein, dass Du ein verständsvoller, interessierter Vater bist und die Dinge bei Dir gut laufen. Das Handeln (oder auch nicht handeln) der KM solltest Du nicht bewerten, höchstens mit einem kurzen Satz.

Solltest Du den Eindruck gewinnen, dass der Gutachter Dich reinlegen will oder eine vorgefasste Meinung hat, dann solltest Du Dich möglichst schnell mit Deinem Anwalt beraten wie man Gutachter los wird bzw. das Gutachten nicht zum tragen kommt.

VG Susi
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alexxei
Schon was gesagt
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Beiträge: 7


« Antwort #2 am: 16. Oktober 2017, 17:26:35 »

Hi Susi, danke für die Zeilen. Gott sei Dank ist unser Gutachter ein Diplom Psychologe, also kein Geistheiler oder iwas in der Art. Und ich weiß von jemandem hier der von der gleichen Praxis begutachtet wurde, dass die scheinbar sehr fair sind - was schon mal sehr gut ist.

Ich bin wie du sagst ein interessierter und verständnisvoller Vater aber ich mache mir auch ganz berechtigte Sorgen um die Gesundheit und den Zustand meines Kindes. Wie gesagt, Gründe hierfür sind vorhanden und ich kann  diese objektiv und ohne eigene Bewertung oder subjektive Interpretation belegen.

Grundsätzlich halte ich es daher schon für gut und wichtig, über vorhandene Defizite zu sprechen - ohne dabei auszuufern und objektiv zu bleiben. Lügen werde ich definitiv in keinem Fall, aber ich habe einfach die Angst, dass manche Dinge als übertrieben oder ähnliches abgetan werden und mir daher negativ ausgelegt werden.
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nadda
_nadda
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.136


« Antwort #3 am: 17. Oktober 2017, 06:11:33 »

Hi,

in der Tat kann das zum Problem werden. Wenn ein Elternteil so seltsame Dinge tut, das am Ende keiner glaubt das es passiert ist.
Vor Gericht wurde mir gesagt das niemand das tun würde was ich da schildere und ich bei der Wahrheit bleiben soll weil meine Erzählung
gegen jeden gesunden Menschenverstand wäre....

Die Wahrheit war so verrückt das es einfach keiner glauben konnte, mein Glück war, das der KV das dann aber vor Gericht bestätigt hat,
er hat sich einfach verplappert.

Hat deine Ex das mit dem Lügen besser drauf wird es schwierig. Bleib immer bei der Wahrheit, schildere sachlich, übertreibe nicht.

LG
Nadda
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Kasper
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« Antwort #4 am: 17. Oktober 2017, 10:45:01 »

Moin,

also ... ich habe mich beim Gutachten genau zu dem Negativen geäußert. Ich habe dem GA gesagt und gleichzeitig gefragt, "wie soll ich etwas schön reden, wenn es unschön ist!". Hintergrund war bei uns allerdings, dass die KM die Kinder mißhandelt hat und ich weiß nciht wie man es positiv formulieren soll, wenn die KM die Kinder in die Waschmaschine steckt ... das wurde eingesehen. Allerdings habe ich auch sichergestellt, dass ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine darstehe...
Ich hatte im Vorfeld mir schon Aktennotizen aus der Schule und Kindergarten geben lassen, die die Aussagen der Kinder wiederspiegelten. Dass ist zwar kein Ausschlag, aber unterstreicht die Glaubwürdigkeit, um die es ja letztendlich geht.

Ansonsten kann es aber immer noch passieren, dass Du einen Gutachter bekommst, der vielleicht a) kein Gutachter ist, sondern nur ein Heilpädagoge ist, dann wird es schon schwieriger. Wenn er dann noch eine feste Vormeinung hat, dann kannst Du das Gutachten nur noch von der wissenschaftlichen Seite her angreifen und vielleicht dem GA eine Strafanzeige an den Hals hängen ... das läuft dann ein wenig wie das Horneberger Schießen.

Ich bin inzwishcen der festen Meinung, dass meine GA auch nicht soviel davon hielt die Kids zum Vater zu empfehlen. Das Problem war bei mir nur dass die KM so offentsichtlich einen psychologisch an der Waffel hat, dass keine andere Wahl bestand.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
psoidonuem
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« Antwort #5 am: 17. Oktober 2017, 10:54:57 »

Ich habe kein schlechtes Wort gegen die Mutter gesagt. Die hat sich ganz von alleine disqualifiziert indem sie praktisch nur über mich redete....
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Kasper
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« Antwort #6 am: 17. Oktober 2017, 11:01:44 »

Versteh mich nicht falsch ... Jeder muss auf seine eigenen Situation rücksicht nehmen.

Wenn aber etwas total schief läuft, dann sollte man das nach meiner Meinung auch klar benennen. Man kann das als Vorwurf formulieren und man kann das als sachliche Darstellung formulieren. Man kann auch eine Stunde darrüber reden, oder die eigene Darstellung in 10 Minuten abhandeln und dann weitergehen.

Du kannst Dir sichersein, dass ich der schlechteste Mensch der Welt bin, Kindsbesitzer und überhaupt an ALLEM Schuld bin, wenn Du auch nur eine Stunde mit meiner Ex an einem Tisch sitzt. Ich bin Schuld, dass sie keinen Kindesunterhalt zahlen kann, dass es ihr körperlich so schlecht geht, dass sie psychische Störungen hat, und und und .... und dabei rede ich mit ihr inzwischen nicht wie mehr wie 10 Sätze im Jahr. Vielleicht ist es bei Deiner Ex genauso, und sie falubiert Stunden über Deine Schlechtigkeiten.

Wenn Du einigermaßen normal tickst, dann verlass Dich auf Dein Bauchgefühl. Das macht meist alles richtig ung gegen vorgefestigte Meinung kannst Du eh ncihts tun.

Gruß
Kasper
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« Antwort #7 am: 17. Oktober 2017, 12:04:54 »

Hallo,

stell dich auf verschiedene Tests ein. Bei uns gab es einen Persönlichkeitstest, einen Bindungstest des Kindes und eine ... ähm ... Elterneinschätzung der Sachlage.
Der Intelligenztest wurde weggelassen.

Manche Fragen sind so tückisch, dass man manchmal etwas Fieses dahinter vermutet und beim wiederholten Grübeln sich da verlieren kann.
Ich hatte in der Elternbefragung den Zustand des Kindes etwas herunterspielen wollen, da ich vermutete, man könne mir vorwerfen, ich wolle der Kindesmutter etwas Schlechtes.
Am Ende hieß es dann: der Kindesvater sieht die Not des Kindes nicht, obwohl ich während der Exploration mehrfach darauf hinwies.

Und mein GA war Prof. Dr. Dr. ;-)

Du siehst, Titel haben nichts zu sagen und ein "Gegengutachter" sagte, das GA sei nicht objektiv.
Nur hatte ich damals keine 2500,-€ übrig.

Ansonsten würde ich sachlich alle Missstände schildern und ehrlich antworten.
Ach ja, man muss nicht alle Fragen beantworten. Beispielsweise wurde ich gefragt, was meine se.uellen Vorlieben seien.
Als ich das Gutachten las, war mir klar, warum mir solche Fragen gestellt wurden.

Bei mir was es so, dass die KM als erstes vorsprechen durfte und ich mich nur noch im Rechtfertigungsmodus fand.
Ich erinnere mich noch sehr gut an mein erstes Explorationsgespräch. Der GA rief mehrfach meinen Namen, er sah mich im Flur stehen, aber rief abermals.
Als er endlich registrierte, dass ich mich bereits meldete und vor ihm stand, sagte er: "Oh, ich habe einen fertigen und abgebrannten Vater erwartet und nicht so einen jung gebliebenen, frischen. Entschuldigen Sie bitte!".
Bei solchen Aussagen weißt du gleich, woran du bist!

Hast du auch eine histrionische (so der GA) Ex wie ich, dann Prost Mahlzeit!

Obwohl die Liste der Punkte, die gegen die KM sprachen, sehr lang war, siegte letztendlich die mit Gewalt herbeigeführte (Betreuungs)Kontinuität.
Der GA entschied sozusagen aus dem Bauch heraus, Kind gehöre zur Mutter.

Mein GA war 120 Seiten lang und beim Lesen dachte man, ganz klar, Kind geht zum Vater.
Seine Empfehlung war eine andere, da zählen die anderen 119 Seiten nicht mehr.

Viel Erfolg!

LG D

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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
alexxei
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« Antwort #8 am: 17. Oktober 2017, 13:03:09 »

Hi Special D - vielen Dank für die Infos! Das hilft alles schon sehr!

Wenn ich ganz ehrlich bin - egal was ich sage oder bzw. wie perfekt ich es sage, und wenn alles passt und der GA feststellt das ich besser erziehungsfähig bin und keine Defizite habe und meine Ex schon: wie du sagst wird es dann am Ende trotzdem heißen, das Kind lebt jetzt schon neun Monate mit der Mutter bei der Mutter und das "ist dann wohl das Beste".

Also wenn man ganz ehrlich ist, kann ich die Begutachtung verweigern und mir die paar Tausend Euro sparen?
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« Antwort #9 am: 17. Oktober 2017, 13:08:49 »

Ich hatte übrigens zwei Gutachten und zwei GutachterInnen .... es wurden überhaupt keine Tests gemacht ...
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Kasper
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« Antwort #10 am: 17. Oktober 2017, 13:18:31 »

Also wenn man ganz ehrlich ist, kann ich die Begutachtung verweigern und mir die paar Tausend Euro sparen?
Es wird vielleicht günstiger, aber sparen wird man da wohl nichts bei.

Ich hatte übrigens zwei Gutachten und zwei GutachterInnen .... es wurden überhaupt keine Tests gemacht ...
Ich meine bei den Kindern wurde einer gemacht. Ansonsten kann ich mich an keine Tests erinnern.

Gruß
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« Antwort #11 am: 17. Oktober 2017, 13:21:40 »

Es wird vielleicht günstiger, aber sparen wird man da wohl nichts bei.

Naja, wenn ich mich nicht begutachten lasse, fallen doch die gesamten Gutachterkosten weg? Also daher verstehe ich nicht was du meinst? Weil du sagst "sparen wird man nichts".
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« Antwort #12 am: 17. Oktober 2017, 13:22:40 »

Hallo,

Also wenn man ganz ehrlich ist, kann ich die Begutachtung verweigern und mir die paar Tausend Euro sparen?

Wer hat denn das Gutachten beantragt? Ich bin überfragt, ob man nach einem Beschluss bei Verweigerung der Begutachtung nicht zahlen muss.
Sobald es einmal in Auftrag gegeben wurde, kann ich mir das nicht mehr vorstellen.
Verweigern kann man immer, aber ob das auch die Kosten mindert?

Das kinderpsychologische Gutachten hat der Staatskasse 10.000,-€ gekostet.
Ging auf VKH-Basis.

LG D
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« Antwort #13 am: 17. Oktober 2017, 13:28:20 »

Der Richter hat gefragt, ob wir einem Gutachten zustimmen würden, er würde eines durchführen lassen. Ich habe dem zugestimmt - die KM nach langen Versuchen es in die Länge zu ziehen auch.

In Wirklichkeit hat die KM jedoch massiv Angst vor dem Gutachten und will es in jedem Fall vermeiden, was sie auch bisher gut gelungen ist. Sie spielt auf Zeit, aber jetzt ist das Ding fest und wird durchgeführt.

Ich meinerseits war von Anfang an absolut dafür da ich der festen Meinung war und bin, dass ein "Profi" eindeutig erkennen MUSS was hier bei uns vor sich geht - was dem Richter ja nicht gelungen ist.

Mittlerweile weiß ich aber auch nicht so Recht wenn ich lese was die Leute hier schreiben und das man als Vater ohnehin keine Chance hat...
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« Antwort #14 am: 17. Oktober 2017, 13:34:41 »

Na ja, wenn das Dingen eh nicht mehr abwendbar ist, würde ich eben mitspielen.
Mehr als den IST-Zustand zu bestätigen, kann dir ja nicht mehr passieren.

Bei einigen dieser Schreibern hier, wohnen die Kinder allerdings auch ;-)

LG D
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« Antwort #15 am: 17. Oktober 2017, 14:14:53 »

Ich meinerseits war von Anfang an absolut dafür da ich der festen Meinung war und bin, dass ein "Profi" eindeutig erkennen MUSS was hier bei uns vor sich geht - was dem Richter ja nicht gelungen ist.

Naja, ob und was der Richter erkannt hat, das weisst Du doch gar nicht. Nur kann ein Richter eben nicht aus dem Bauch herausentscheiden. Und wird es idR bei gerade so weitreichenden Entscheidungen für das Kind nicht tun und sich eben den Profi/ Experten seines Vertrauens an die Seite holen. Insofern halte ich die Mitarbeit an einem Gutachten für wichtig, was kannst Du schon verlieren ggü. dem Ist? Die Frage hat sich mE schon abgespielt, was es so kompliziert gemacht hat, dass der Richter einen Experten braucht.

Mittlerweile weiß ich aber auch nicht so Recht wenn ich lese was die Leute hier schreiben und das man als Vater ohnehin keine Chance hat...
Hab ich so hier nicht gelesen.
Ja, gerichtsphsychologische Gutachten sind so eine Sache.
Deswegen wird ja auch so gerne darüber diskutiert.
Und ganz besonders gerne wird von der unterlegenen Seite darüber diskutiert... (damit will ich hier niemandem persönlich zu nahe treten, nur den TO überzeugen, dass er die Flinte nicht schon vorher ins Korn schmeisst).

Es ist schwer zu raten, wie Du Dich im Gutachten positionieren solltest, ohne die Details der Probleme zu kennen, die es offenbar dem Richter so schwer gemacht haben, eine Entscheidung zu treffen.
ich würde
1. mich immer aufs Kinds konzentrieren, bei jeglicher Argumentation aus seiner Sicht und Dich und die KM hinten an stellen
2. beschreiben, wie Du Dich zum Kindeswohl eben bestmöglich einbringen kannst, wenn man Dich nur ließe
3. falls der Gutachter nicht von sich aus drauf, was Du als
ganz berechtigte Sorgen um die Gesundheit und den Zustand meines Kindes. Wie gesagt, Gründe hierfür sind vorhanden und ich kann  diese objektiv und ohne eigene Bewertung oder subjektive Interpretation belegen.
schon mehr oder auch weniger dezent darauf hinweisen.

toto
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« Antwort #16 am: 17. Oktober 2017, 14:18:47 »

Moin,

versteh mich bitte nicht falsch ... Ich möchte Dir nicht das Gutachten ausreden.
Ich verstehe nicht den  Sinn eines solchen Gutachtens wenn beide Eltern über den anderen nur positive reden und alles toll ist - dann wäre es doch gar nicht zu einem Gutachten gekommen.
Es ging um Deine Eingangsfrage. Der Rest hat sich dann irgendwie verselbständigt.
Und vergesse bitte nicht, wir sind selber keine Profis, wir berichten nur aufgrund unserer Erfahrung. Es kann auch gut sein, dass ich mich mit meiner Schlußeinschätzung meiner GA völlig vertue, es kam mir halt so vor.

Mein Rat.
Mach das Gutachten jetzt mit. Vertrau erst einmal darauf, dass alles richtig läuft und der Gutachter die für das Kind richtigen Schlüsse zieht. Eine andere Möglichkeit hast Du jetzt nicht.
Erst zustimmen und dann sich verweigern kommt auch nicht so gut an. Und wer weiß, was der GA alles findet. Das macht dann vielleicht jetzt noch nicht wichtig sein, aber manchmal höhlt der stehtige Tropfen auch den Stein. Wäre nciht das erste mal.

Im Grunde ist es so, dass die Gutachter genauso unterschiedlich sind, wie diejenigen die Begutachtet werden sollen. Es gibt keine klare Linie und keine allgemeingültige Aussage.
Also, sprich die Probleme an. Sei nett und freundlich, höflich. Auch Mßstände bei der KM kannst Du klar ansprechen, nru bitte keinen stundenlangen Monolog über die KM hinlegen. Sprich - soweit möglich - aus der Sicht des Kindes, denn darum geht es letztendlich. Sei ehrlich und offen ...
Dann sollte es klappen.

Gruß
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« Antwort #17 am: 17. Oktober 2017, 15:13:54 »

Mittlerweile weiß ich aber auch nicht so Recht wenn ich lese was die Leute hier schreiben und das man als Vater ohnehin keine Chance hat...

Das ist Quatsch. Es ist eher so, dass hier diejenigen schreiben bei denen es problematisch ist. Wir haben nicht die leiseste Ahnung wieviele Väter da draussen rumlaufen, die ihr Recht bekommen haben und nie hier aufgeschlagen sind.

Auch bei mir hat der Richter erkannt, wie der Hase läuft und dann wird natürlich ein Gutachter beauftragt, der auch in diese Richtung arbeitet. Der Richter will es halt nur nicht alleine entscheiden müssen bzw ohne fachkundigen Rat eines Dritten.

Ich habe auf ABR geklagt und ich habe es bekommen obwohl zwei meiner drei Kinder bei ihr lebten. Weil Ex es sich mit Richter(n), Jugenadamt, Gutachterinnen verschissen hat.
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« Antwort #18 am: 17. Oktober 2017, 15:17:07 »

Hallo Psoido, das klingt gut aber wie lange ist vergangen zwischen dem Moment wo sie weg ist mit den Kindern und bis du das ABR bekommen hast? Bei mir sind es jetzt acht Monate... Ohne Entscheidung
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Gerichtspsychologische Gutachten (Moderator: DeepThought)  |  Thema: Familienpsychologisches Gutachten steht an
 
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