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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 13:11:52 *
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Autor Thema: Wechsel des Umgangs zum Wechselmodell hin  (Gelesen 838 mal)
Bruno J
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« am: 16. Oktober 2017, 09:33:34 »

Hallo zusammen,
nachdem meine Kleine jetzt auf die weiterführende Schule geht und selbständig Bus fahren sowie auch mal eine Stunde alleine Hausaufgaben machen kann, sind durch diese Änderungen die Grundlagen für das Wechselmodell gegeben. Meine elfjährige Tochter findet die Idee nicht schlecht.

Wir haben allerdings eine familiengerichtliche Umgangsvereinbarung: vierzehntägig Freitag-Dienstag, die dann auf Freitag-Freitag erweitert werden müsste


Gibt es eine Chance das Umgangsmodell zu ändern? Hat jemand Erfahrung und wie muss ich vorgehen?
Es wird massiven Widerstand der KM geben, denn sie wird sich dagegen aussprechen, weil ich es einfach möchte und sie auf den KU niemals verzichten will.

Je mehr ich darüber nachdenke, um sie besser gefällt mir die Idee die wenigen Jahre bis zu ihrer Selbständigkeit einfach mehr mit ihr zu verbringen.

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--
Viele Grüße
Bruno
psoidonuem
_psoidonuem
***
Beiträge: 1.540


« Antwort #1 am: 16. Oktober 2017, 09:57:26 »

Die Chancen, ein Wechselmodell zu bekommen mit einer Kindsmutter, die Dir nicht mal den Reisepass aushändigt stehen bei exakt 0,0%
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Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #2 am: 16. Oktober 2017, 10:15:06 »

Echt? Weil es darauf einfach kein "Recht" gibt bzw. weil dies immer noch nicht Standard ist?
 cry_smile
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--
Viele Grüße
Bruno
82Marco
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.754



« Antwort #3 am: 16. Oktober 2017, 10:34:32 »

Echt? Weil es darauf einfach kein "Recht" gibt bzw. weil dies immer noch nicht Standard ist?
 cry_smile
Weil in  meinen Augen Grundvoraussetzung für ein funktionierendes WM die Bereitschaft beider Eltern, auf Aughöhe miteinander zu kommunizieren, ist. BEIDE Eltern müssen das WM wollen...nur so geht´s.
Ist dies nicht der Fall, kannst das Ganze vergessen, zumal WM im Gesetz gar nicht verankert ist.

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
psoidonuem
_psoidonuem
***
Beiträge: 1.540


« Antwort #4 am: 16. Oktober 2017, 11:44:31 »

Weil Richter gerne Vergleiche machen und nicht gerne entscheiden und daher kein Richter sich auf das dünne Eis einer solchen Entscheidung begeben wird ohne einen Gutachter zu befragen und der Gutachter gutachten wird, dass bei hochstrittigen Eltern ein WM nicht möglich ist.

Du kannst entweder versuchen die Tochter mehr oder einvernehmlich ganz zu Dir nehmen und der KM eine großzügige Betreuungszeit anbieten und das Ganze ggf mit Unterhalt schmackhaft machen - oder im Extremfall auf das ABR klagen.
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Esse
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 52


« Antwort #5 am: 17. Oktober 2017, 07:49:28 »

Lass dich nicht entmutigen und probier es vorab mit einer Elternberatung vielleicht?

Was ist der Antrieb der KM? Geld, ist klar, aber was ist ihre offizielle Begründung? Könntest du sie mit ihrer Schwachstelle (Geld) treffen bzw. ihr Geld anbieten oder verbietet Dir das dein stolz (nicht negativ verstehen) oder deine finanzielle Situation?

Deine Tochter ist jetzt in einem Alter, wo ihr Wille nicht mehr so einfach unter den Tisch gekehrt werden kann.

Die alles entscheidende Frage ist aber:

Kannst du dieses Modell stemmen? Und vor allem...wilsst Du es? Das sind massive Änderungen zu deinem vorherigen Leben. Versteh mich nicht falsch, ich finde die Idee gut, aber sie muss realistisch und sachlich beurteilt stemmbar sein.


Bleib stark!
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Papa Markus
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 98


« Antwort #6 am: 17. Oktober 2017, 09:12:34 »

Hallo,

wer meine Story kennt, der weiß dass ich seit 2,5 Jahren einem miesen Krieg über unsere beiden Töchter (8 und 4 Jahre) ausgesetzt bin. 7 oder 8 Familiengerichtstermine, 2x Landgericht und 1x OLG

Nun geht es in die neue Runde. Ferienzeiten im eigenen ermessen zugelassen (wer kennt das nicht, dass die Alte meint sie kann "hälftige Ferien" selbst entscheiden wie groß die Hälfte des anderen ist.
Habe dies nun zum Hauptsache verfahren gemacht...und das Wechselmodell per gerichtl. Anordnung beantragt. Klar weiß ich dass dies wenig Chancen auf erfolg hat. Aber, wenn ich eine Chance von nur 0,5% habe ist das mehr
wie jeder Lottospieler hat. Und die versuchen bekanntlich auch ihr Glück.

Was ist mein Antritt oder Argument/e

- Ich biete der Ex einen finanziellen Ausgleich, sofern sie zustimmt (bei uns ist das liebe Geld der Grund warum sie die Kinder niemals ins WEchselmodel geben würde (Sie bekommt mit Kindergeld & Unterhalt) soviel wie sie verdient
- Die große Tochter, welche ein enormes Band zu mir hat, ist von mir für das Wechselmodel vorgeschlagen (die Kleine ist sehr Mama-anhänglich, was ich natürlich berücksichtige). Die Große ist begeistert von der Idee
- von den ganzen Verfahren am FG sind allein 6 wegen Umgang geführt worden
- Es liegt ein Gutachten vor, welches Bescheinigt, dass maßgeblich die Mutter das Problem darstellt in Sachen Umgang
- Im Gutachten wird erwähnt, dass die Eltern (sofern die Mutter sich herablässt) miteinander Reden können - Voraussetzung BGH für Wechselmodel
- Sollte das Gericht für ein Wechselmodel sich aussprechen, wäre der Frau die komplette Grundlage für Umgangsstreitigkeiten genommen (und dass ist m.E. eine wesenltiche Aussage)

Alle schwadronieren vom Wohl der Kinder aber keiner will was entscheiden. M.E. gibt es nur eine Option (zumindest in meinem Fall), dass Wechselmodell. Auch die Logik kennt da kein Pardon, nur die Realität ist anders.
Ich werde diesmal alle machbaren Instanzen durchgehen, auch weil das Gutachten dafür spricht und ich endlich will das meine Kinder nicht mehr die Verbitterung der Ex ausbaden müssen

Ich werde berichten wie das weitergeht
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Bruno J
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #7 am: 19. Oktober 2017, 13:04:58 »

Vielen lieben Dank für eure Meinungen und Beiträge. Ich werde es im Hinterkopf behalten, schätze die Möglichkeiten aber auch als sehr schwer ein. Vielleicht will sie ja mal arbeiten gehen oder braucht mehr Freiheit. Außerdem haben wir noch sehr viel zu regeln und da kann man das Thema immer wieder mal mit vorbringen. So auch beim Unterhalt.
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Viele Grüße
Bruno
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