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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 11:28:22 *
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Autor Thema: 1000 Nadelstiche  (Gelesen 6305 mal)
Bones
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Beiträge: 72


« am: 15. Oktober 2017, 14:16:47 »

Hallo,
ich bin 50 jähriger Vater einer noch fünfjährigen Tochter.
Meine noch Frau und ich wollen uns trennen. Allerdings scheint meine Frau es nicht sehr eilig zu haben auszuziehen,  obwohl sie das angekündigt hat. Ich bin Viel Zuhause und trotzdem der Hauptverdiener. Meine Frau arbeitet von acht bis um drei.
Wir waren beide bei unseren Anwälten. Meiner hat meiner Frau schriftlich ein Einigungsgespräch vorgeschlagen was die abgelehnt hat. Das war vor zwei Wochen. Seit dem meine Tochter da ist, kümmere ich mich um sie.Seit dem sie in der Kit und KiGa ist, sind die Nachmittage unsere. Ich bin Zuhause wenn sie krank ist oder frei hat.Ich gehe mit ihr zum Arzt und sehe zu, dass sie unter Kinder kommt.
Im meiner Firma gibt es ein Projekt, das es ermöglicht zur Kinderbetreung Homeoffice zu machen.
Jetzt da das mit der Trennung raus ist, kommen ständig Provokationen von meiner Frau. Das Haus (zur Miete) und Garten kann ich alleine pflegen und sauberhalten(inkl. Kinderzimmer) Kleidung für meine Tochter kaufe überwiegend ich.
Meine Frau erzieht mit Abwenden und Liebesentzug oder mit "Das merke ich mir..."
Zur Hebamme damals sagte sie, gut dass ich da sei, denn ohne mich würde sie das nicht schaffen.
Mache 7ch was mit meiner Tochter wird geätzt. Im Haus Schirm sie meine Tochter dauernd vor mir ab und versucht sie lückenlos zu bespielen. Meine Meinung, dass lückenlosen Bespielen nicht gut für das K7nderbetreunh sei interessiert nicht. Ich solle es so machen wie ich meine und sie macht es eben wie sie meint.
Um hier keinen offenen Konflikt zu starten halte ich den Ball flach. Mache Haus und Garten, kümmere mich um meine Tochter und Strecke meiner Frau den halben Monat das Geld für Miete und Nebenkosten vor.
Wie kriege ich sie nur los und behalte meine To her bei mir?

Grüße
Bones
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Bones
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« Antwort #1 am: 15. Oktober 2017, 15:00:08 »

Dann kommen noch solche Dinge dazu, wie dass meine Tochter abgewimmelt wird, wenn sie mich anrufen will. Letztens fragte sie meine Frau:"Mama, warum bin ich bei dir immer so zickig?" Keine Antwort.
Meine Antwort wäre gewesen, dass Mama dich versucht in eine für sie bequeme Form zu stecken und du versuchst dich dagegen zu wehren.
Letztens war ich zwei Wochen mit meiner Tochter auf Tour durch Deutschland. Als ich ihr das erste Mal die Haare wusch fragte sie mich, warum ich das so langsam täte? Mama macht das immer so schnell. Ich sagte, dass ich ihr die Haare liebevoll wasche und ob ich das so wie Mama machen soll. Nein, ihr gefalle das so....
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Susi64
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« Antwort #2 am: 15. Oktober 2017, 18:01:32 »

Hallo,

Du solltest Dich so schnell wie möglich an das JA wenden und um eine Vermittlung bitten. Schon alleine die Tatsache, dass Du die "Adresse noch erfährst" hat etwas von Erpressung und Tatsachen schaffen. Hast Du Deine Dokumente und auch die des Kindes?
Deine Frau wirst Du am Auszug nicht hindern können. Die Frage ist, wo der Lebensmittelpunkt Deiner Tochter sein soll.
Schnell wird hier niemand eine Entscheidung treffen, Du musst aber schnell handeln und Dich an das JA wenden. Bringt das nichts, dann ist der nächste Schritt der Weg zum Familiengericht.

Dabei ist die erste Frage, seid ihr verheiratet und die zweite, wenn nicht ob gemeinsames Sorgerecht besteht.
Wenn überhaupt hast Du nur im Fall der Ehe bzw. des gSR überhaupt eine Chance.

Kannst Du dich mit Deiner Frau nicht auf den Lebensmittelpunkt Deiner Tochter einigen, dann kann das Familiengericht die Entscheidung einem von euch übertragen (§ 1628 BGB).
Das Gericht wird sich dabei in aller Regel auf auf das JA stützen und deshalb sollte das JA zunächst aufgesucht werden.

Bei der Entscheidung darüber, bei welchem Elternteil die Kinder zukünftig ihren Lebensmittelpunkt haben sollen, muss das Gericht eine Abwägung folgender Kriterien vornehmen:

  *  Bindungen des Kindes an seine Eltern und Geschwister und sein Umfeld
  *  Wille des Kindes als Ausdruck seiner Selbstbestimmung (ein 5jähriges Kind dabei gehört werden, seine Meinung ist aber nicht entscheidend)
  *  Förderungsprinzip: bestmögliche Förderung nach Trennung und Scheidung
  *  Kontinuitätsprinzip: Grundsatz der Einheitlichkeit der Erziehung und der Betreuungssituation

Kannst Du Dir auch ein Wechselmodell oder einen erweiterten Umgang (also nicht hälftig, aber mehr als den Standardumgang) vorstellen?
Überlege Dir (schnell), was möglich ist, mache Vorschläge und sei flexibel ohne zuviel Raum zu geben.
Letzlich wird es beim JA und ggf. beim Gericht darum gehen schlüssig darzustellen wie Du das Kind betreuen kannst und willst,
dafür wäre eine Bescheinigung des Arbeitgebers über home office oder dgl. sinnvoll.

VG Susi
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Ingo30
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« Antwort #3 am: 15. Oktober 2017, 18:02:20 »

Moin Bones,

willkommen hier im Forum.

Solange Du es Deiner Demnächst Ex-Frau es auch noch schön bequem machst, wird sich auch nicht viel ändern. Es ist leider so, dass eine Trennung Veränderungen bringt, die für Euch ziemlich teuer und anstrengend werden.

1. Deine Frau verdient selber Geld. Somit werden auch alle Kosten hälftig geteilt. Wenn Sie das nicht einsieht, streichst Du erstmal alle Kosten, die Du übernimmst. Du kündigst bitte sofort auch alle Dinge, die Deine Frau "kostenlos" mitbenutzt, wie z.B. Internetvertrag etc.
2. Bezahlst Du ein Auto für Sie? Auch das wirst Du einstellen bzw. kann sie das gerne selber versichern und bezahlen.
3. Wenn Ihr getrennt seid, ist es wichtig, dass Du wieder Zeit für Dich nutzt. Und auch Dein Ding durchziehst. Das heisst auch alleine weg gehen und nicht Deiner Frau hinterherbetteln oder auf "gut Wetter" machen. All dies bringt nichts.

Willst Du das Haus halten oder wollt ihr dieses aufgeben? Normalerweise ist so ein Haus für einen Elternteil viel zu groß bzw. auch zu teuer im Unterhalt. Sinnnvoll wäre es wenn ihr nun gemeinsam nach Wohnungen sucht und dann die Hütte gemeinsam kündigt.
Lies Dir denn Trennungs-FAQ durch. Er ist sehr wichtig. www.trennungsfaq.com Gruß Ingo

P.S. Gewöhn Dir an, das Verhalten Deiner Demnächst Ex-Frau nicht weiter zu hinterfragen, insb. nicht vor Deiner Tochter. Solange nichts kindswohlgefährdendes vorfällt, hat Dich ihr Verhalten und Ihr Erziehungsstil nicht mehr zu interessieren. Genauso wenig hat sie Dir reinzureden.

Aus eigener Erfahrung kann ich Euch nur empfehlen, so schnell wie möglich die räumliche Trennung zu realisieren. Da Euer Haus (sei froh) nur gemietet ist, könnt ihr in 3 Monaten dieses Horror-Szenario beenden.
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Bones
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« Antwort #4 am: 15. Oktober 2017, 19:38:07 »

Hallo Leute,
danke für eure Infos.
Das meine Frau auszieht, ist prima, denn ich kann sie echt nicht mehr ertragen.
Meine Frau hat zwei Mädchen aus erster Ehe mitgebracht die sind heute 22 und 18.
Unsere gemeinsame Tochter hat hier im Unkreis zwei Freundinnen und über mich einen Freund bei meinen Freunden.
Und ja, wir sind verheiratet. Das Haus zur Miete will ich erst einmal behalten, um meiner Tochter konstant geben zu können. Zudem macht es keinen U terschied ob ich hier einevWohnu g miete oder ein Haus. Konstanz habe ich such im beruflichen, weil nicht kündbar.Noch geht meine Tochter in den Kindergarten aber sobald sie zur Schule geht kann nur ich sicherstellen,  dass nach Schulschluss jemand Zuhause ist und sich um Mittagessen und Hausaufgaben machen kümmert.
I h möchte dass meine Tochter ganz bei mir lebt und jedes 2. WE zu ihrer Mutter geht und vielleicht 1x in der Woche bei ihr ist.
Jetzt mal rein praktisch betrachtet. Meine Ex 7n speh arbeitet bis 15.00 und braucht 20 min bis zum Kiga. Abholen ist von 15.15 bis 15.30. Sobald was dazwischen kommt
, wird es eng. Zudem wie sollen die Freundinnen spontanen K8 Takt pflegen? Das geht doch dann nur noch mit Terminplanung.
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Bones
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« Antwort #5 am: 15. Oktober 2017, 20:00:22 »

Wie kann ich denn überhaupt sicher sein, dass wenn meine Frau meine Tochter nun beim Auszug mitnimmt, dass ich sie nach einer Woche Wiedersehen?
Meine Tochter sagte mir nämlich gerade, dass sie vielleicht auch zwei Wochen 7n der neuen Wohnung bleibt. Das war das was meine Frau ihr sagte.
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Bones
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« Antwort #6 am: 15. Oktober 2017, 21:55:42 »

Personalausweis und Geburtsurkunde sind nicht mehr da.
Kann meine Nochfrau ohne mich meine Tochter zm melden?
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« Antwort #7 am: 16. Oktober 2017, 05:40:25 »

Hi,

du wirst sofort versuchen alle Unterlagen außer Haus in Sicherheit zu bringen die du noch bekommen kannst!
Deine Ex ist dir grade große Schritte voraus.

Frage nach wo die  Unterlagen des Kindes sind, nachdem du deine Unterlagen verräumt hast - vermutlich zu spät,
aber vielleicht lässt sich noch was retten.

Verräume auch Wertgegenstände die dir gehören (Münzsammlung, Goldbarren, Schmuck, Erbstücke,.....)

Und ich würde schleunigst deiner Ex mitteilen das das Kind gar nirgends hinzieht.

Ihr braucht bevor sie geht eine Umgangsregelung, egal für welches Elternteil, du musst schnell handeln.

LG
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« Antwort #8 am: 16. Oktober 2017, 07:44:53 »

Vielen Dank,
welche Papiere sind denn wichtig?
Kinderausweis und unsere Geburtsurkunden, Heiratsurkunde sind weg.
Ich habe ihr das schon gesagt, aber sie meint, dass es ihr Recht ist.
Die Umgangsregelung interessiert sie auch nicht.

Und noch eine Frage, steht nicht erst eine Moderation an, bevor sie irgend was machen kann?
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2017, 07:52:06 von Bones » Gespeichert
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« Antwort #9 am: 16. Oktober 2017, 08:42:23 »

2015 hat meine Frau sich, wärend ich in einer Klinik war, ein Auto gekauft.
Ohne mein Wissen, hat sie einen Versicherungsvertrag unterschrieben, der auf meinen Namen läuft, um so meine Prozente genießen zu können.
Für ihre Töchter hat sie gleiches getan.
Mal abgesehen davon, dass ich die Verträge kündigen werde, kann ich das sonst noch nutzen?
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2017, 08:56:13 von Bones » Gespeichert
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« Antwort #10 am: 16. Oktober 2017, 13:47:17 »

Habe gerade mit dem JA telefoniert.
Ja meine Ex darf unser Kind mitnehmen aber es muss eine Vereinbarung getroffen werden und da ich meiner Ex misstrauen,  hat diese schriftlich zu sein. Das JA hat sich bereit erklärt bei der Umgangsvereinbarung zu helfen. Nun muss sie KM nur noch wollen.
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« Antwort #11 am: 16. Oktober 2017, 14:45:13 »

Also wenn Du das JA fragst kommt natürlich Müll raus. Warum soll ihr recht das Kind mitzunehmen größer sein als Deins es dazubehalten. Hör nicht auf die Trottel. Das ist nur deren Reflex immer zur Mutter zu halten.

Wenn Du kämpfen willst geh zum Anwalt und erwirke eine EA. Bei den faulen Kompromissen des JA bist du immer der Verlierer.
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« Antwort #12 am: 16. Oktober 2017, 15:40:43 »

Bin ja noch nicht fertig.
Jetzt erst mal eine Regelung treffen, die ein Kompromiss ist. Ein kurzfristiger.
Das blöde ist doch, dass das Gericht auf das JA hört.
Ich denke nicht, dass man dem JA seinen Willen aufzwingen kann, sondern schon für sich gewinnen muss.
Aber Vorschläge für ein anderes Vorgehen sind willkommen.
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« Antwort #13 am: 16. Oktober 2017, 17:10:04 »

Hallo,

bindend ist nur eine gerichtliche Entscheidung, deshalb
Wenn Du kämpfen willst geh zum Anwalt und erwirke eine EA.

Trotzdem kannst Du das JA nicht ignorieren. Aber eine sinnvolle Umgangslösung finden und Tatsache schaffen passen nicht zusammen. Erst sollte es einen Umgangsplan geben und diesen natürlich schriftlich.
Dazu gehört der Standardfall, die Feiertage und eine Urlaubsregelung.

Die Bindung daran ist allerdings nicht sehr groß. Trotzdem ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Zum einen hast Du es schriftlich, zweitens warst Du willens eine gütliche Einigung zu finden. Das ist positiv für Dich.

VG Susi
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« Antwort #14 am: 16. Oktober 2017, 18:08:51 »

Aber ich muss jetzt mal euch allen ein großes Danke sagen.
Ihr habt mir sehr über die letzten 24h geholfen.
Ich bin zwar fix und alle aber wenigstens durch euch nicht ganz so alleine auf mich gestellt.
Danke!
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« Antwort #15 am: 16. Oktober 2017, 21:38:08 »

Moin Bones,

wichtig ist: Alle Vergünstigungen die Du noch bezahlst Sofort und unmittelbar kündigen bzw. entziehen.

Dazu gehört insb. alles was mit Mobilität und Kommunikation zu tun hat. Deine DEF kann das schön selber bezahlen. Fordere sie auf, das Auto auf sich selber zu versichern. Ansonsten kannst Du zusehen, wie Deine DEF im Trennungsstress einen schönen Verkehrsunfall bauen wird - und rate mal wer das Abwickeln darf und welche Prozente dann steigen.

Bleib weiter am Ball. Auch wenn die Zeit jetzt verdammt hart ist. Jetzt werden die Weichen gestellt. Denk daran, Deine Ex ist viel weiter im Trennungsprozess, deshalb läuft da auch erstmal scheinbar alles rund. Das scheint aber nur so.

Als nächstes solltest Du ihr alle Zugriffe auf Deinen Konten sperren / entziehen. Denk daran, es gibt in der Ehe keinen Diebstahl. Wer Fakten schafft und z.B. Gelder abzieht, gewinnt meist. Dann wird das noch schnell auf volljährige Kinder übertragen und schon ist die Kohle auch aus dem Verfügungsbereich Deiner DEF raus. Und dann kommt niemand mehr ran. Gruß Ingo
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« Antwort #16 am: 17. Oktober 2017, 06:05:20 »

Hi,

es wirkt auf mich fast als hätte sie es schon sehr lange geplant. Sorry, aber ein Auto kaufen ohne es mit meinem Mann abzusprechen?
Das ist für mich undenkbar. Vermutlich hat sie da schon die Trennung begonnen zu planen.

Eure Konten trennen, ihren Zugang zu deinem Konto sperren - heute noch!

Auch bei den Autoversicherungen, teil es ihr mit, und dann kündige das gleich mal selber - sie wird es nicht tun. Auch die Autoversicherungen ihrer
Kinder, kündigen und mitteilen das das Auto nicht mehr auf dich läuft.

Räume die Papiere deines Autos außer Haus, wie auch alle Unterlagen die du noch findest, aber das hast du hoffentlich schon gemacht. Auch deine Fotoalben,
solltest du besser sichern. Ich kenne mehr als einen Fall wo eine wütende Frau die kompletten Kindheitserinnerungen geschrottet hat. Wenn sie merkt
das du dir nichts mehr gefallen lässt musst du mit Wut absolut rechnen! Kunstgegenstände, dir wichtige Dinge, Dinge an denen du hängst - packen und in
Sicherheit bringen. Möglichst erstmal so das sie es nicht sieht. Sie merkt ohne das du es sagst das Dinge verschwinden - sie wird es als Kampfansage
empfinden, aber es ist trotzdem wichtig.

Überprüfe in welchen Versicherungen sie bezugsberechtigt ist für den Fall das dir was passiert und überleg dir ob du das Geld im Notfall jemand
anderem zukommen lassen möchtest.

Teile ihr mit das sie gehen kann, aber nicht mit Kind. Und das auf jeden Fall jetzt Gespräche sein müssen, weil sie vor einer vernünftigen Regelung nicht geht.
Ob du das durchziehen kannst ist zweitrangig, sie muss wissen es wird nicht einfach für sie.

Wenn du es finanziell stemmen kannst, hilft auch finanzielle "Erpressung".
"Liebe Ex, wenn du es auf die harte Tour willst, bekommst du von mir nur das was absolut notwendig ist, möchtest du finanziell entspannter in die Zukunft
starten, geht das auch. Dann eben mit einem Wechselmodell und das Kind bleibt bei mir gemeldet."

Mach einen Beitrag im Unterforum Unterhalt auf, du brauchst klare Berechnung - die bekommst du im JA vermutlich eher nicht. Aber hier.

Und bitte, sei jetzt schnell, sie ist dir meilenweit voraus, du kannst dir nicht leisten Zeit zu vertrödeln!

LG
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« Antwort #17 am: 17. Oktober 2017, 12:36:43 »

Hallo,

sobald deine Ex mit dem Kind in eine andere Wohnung zieht und du "nur" brav eine Umgangsregelung vor dem JA haben möchtest, kannst du den Wunsch, dass das Kind bei dir wohnt, so gut wie vergessen.

Es wird so ausgelegt werden, dass du dem Verbleib des Kindes bei der Mutter zugestimmt hast.
Somit werden Fakten geschaffen und die "Kontinuität" greift wieder einmal.

Auch wenn dir manche Maßnahmen wie der sofortige Entzug aller finanziellen Vorteile als zu drastisch erscheinen sollte, führe dir bitte folgendes vor Augen: deine DEF hätte damit keine Probleme!

Wie meine Vorschreiber schon sagten, die Zeit arbeitet gegen dich.
Ich würde auch per EA versuchen, den Verbleib der gemeinsamen Tochter bei dir erwirken zu lassen, denn dem Umzug der KM mit Kind hast du nicht zugestimmt.

Wichtig ist auch, die Betreuung durch dich aufzuzeigen. Kinderkrankheitstage, Arztbesuche, Nachmittage, die du mit Tochter verbracht hast, etc.
Je mehr, desto besser. Vielleicht kann die Hebamme mit ihrer Äußerung von Bedeutung sein!?

So wie die KM hier vorgeht, muss ich davon ausgehen, dass sie dich völlig "nackt" machen will.

Viel Erfolg.

LG D
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« Antwort #18 am: 17. Oktober 2017, 13:38:30 »

Dem JA habe ich das schon alles mitgeteilt, wie auch, dass meine Ex gerne mit Abwenden und alleine lassen arbeitet, wenn meine Tochter nicht Spurt und ich vermitteln muss. Also Emotionaler Missbrauch. Ich habe noch keine Rückmeldung.
Mein Anwältin sagt, da wir beide das ABS haben, kann ich nichts dagegen machen. Und mit der Umgangsvereinbarung sei viel gewonnen. Danach könnten wir vor Gericht weiteres beantragen.

Noch was. Ich bekomme es nicht immer hin meine Traurigkeit  zu überspielen, z.;
B. wenn meine Tochter sich zum Kindergarten verabschiedet. Das macht mir meine Ex nun zum Vorwurf, es sei nicht gut für "das Kind"
Kann sie mir daraufhin einen drehen?
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« Antwort #19 am: 17. Oktober 2017, 13:50:46 »

Kann sie mir daraufhin einen drehen?

Jein. Hat meine auch versucht. Es kommt darauf an wie du es dem Kind vermittelst.
Mich hatte mein 3-4-jähriger Sohn damals gefragt, ob ich denn traurig sei, wenn er jetzt zurück zur Mama gehe.
Ich habe intuitiv mit der Wahrheit geantwortet, dass ich schon traurig sei, ich mich aber darauf freue, wenn wir uns bald wieder sehen.
Habe ihm noch eine schöne Zeit bei Mama gewünscht und Sohnemann war sichtlich erleichtert.

Eine Freundin war dabei und fand die Reaktion sehr gut und kindgerecht.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass du Tränen überströmt das Kind verabschiedest, oder?

Aber merkst du was? Wie immer wird Mann in den Rechtfertigungsmodus gedrängt.
Überleg dir hier eine Strategie, derartiges kurz und sachlich von dir zu weisen.
Ich habe dafür Jahre gebraucht...

LG D
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« Antwort #20 am: 17. Oktober 2017, 13:59:46 »

Nein nicht tränenüberströmt. Und Meine Tochter hat mich auch noch nie drauf angesprochen.  Vielleicht hat meine Tochter meine Ex gefragt. Keine Ahnung.
Was bedeutet noch.mal EA?
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« Antwort #21 am: 17. Oktober 2017, 14:09:41 »

Einstweilige Anordnung (auch Einstweilige Verfügung genannt)
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Kasper
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« Antwort #22 am: 17. Oktober 2017, 14:10:49 »

Was bedeutet noch.mal EA?
Einstweilige Anordnung.
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« Antwort #23 am: 17. Oktober 2017, 14:17:16 »

Hatte ich auch schon dran gedacht.
Was wenn ich mir bescheinigen lasse, dass die KM nicht mit meiner Tochter auszieht, sondern der Hauptwohnsitz bei mir bleibt?
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« Antwort #24 am: 17. Oktober 2017, 15:42:04 »

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