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Autor Thema: 1000 Nadelstiche  (Gelesen 6304 mal)
TotoHH
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« Antwort #150 am: 28. Oktober 2017, 16:10:37 »

ich vermute gar nichts, denn...

..das sagt eigentlich alles.

Das es dabei um Geld/ KU geht steht da nicht

toto
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Bones
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« Antwort #151 am: 28. Oktober 2017, 16:48:13 »

Würde das jemand zugeben?
KM plant ab Januar halbtags zu zu arbeiten, Nachdem sie im Oktober von 5h auf 7h pro Tag erhöht hat.
€ 1100,-- Netto bei LSTK II
2x Kindergeld
€ 500,-- Miete kalt
€ 200,-- Rate KFZ
Da kommst du locker ohne Unterhalt aus.
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TotoHH
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« Antwort #152 am: 28. Oktober 2017, 17:16:16 »

Bones, falsche Baustelle für Dich!
Du sollltest Dir keine Gedanken über die finanzielle Situation der KM machen, kannst Du eh nicht ändern. Und wenn sie KU fordert, dann wirst Du zahlen müssen. Die Frage an Dich ist und bleibt, wie Du Dir das (fast) WM vorstellst und wie Du den Dialog dazu mit KM beginnst. Gehe davon aus, dass - so wie es gelaufen ist - die KM KU in völler Hoehe geltend machen kann, wenn sie will

toto
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Bones
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« Antwort #153 am: 28. Oktober 2017, 18:47:28 »

Den KU legt doch eh das JA fest. Und so wie ich es verstehe, haben wir ein unechte Wechselmodel, bei dem ich voll Unterhaltspflichtig  für mein Kind bin.
Toto, hast recht, die Baustelle will ich auch garnicht anpacken. Das ist wie es ist.
Gestaltung WM: Ferien regeln wir zusammen mit den JA. Da bin ich eh nicht fixiert und KM hat ja auch nicht unendlich Urlaub.
Sonst haben wir den fixen Rythmus bei dem ich noch daran arbeite, dass ich meine Tochter bei den Nachmittagen nicht um 18.00 zur KM bringen muss, sondern am nächsten Morgen zum Kiga.
Macht es eigentlich Sinn ein Berichtsheft über die Kind Tage zu führen?  Halt so über alles was wir so gemacht haben: Ausflüge, Vorlesen, Basteln, malen usw.?
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Tsubame
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« Antwort #154 am: 28. Oktober 2017, 19:08:11 »

Hallo,

Den KU legt doch eh das JA fest. Und so wie ich es verstehe, haben wir ein unechte Wechselmodel, bei dem ich voll Unterhaltspflichtig  für mein Kind bin.


Heisst das, dass die KM eine Beistandschaftschaft beim Jugendamt einrichten wird ?


Macht es eigentlich Sinn ein Berichtsheft über die Kind Tage zu führen?  Halt so über alles was wir so gemacht haben: Ausflüge, Vorlesen, Basteln, malen usw.?

Vernünftige Eltern brauchen so ein Heft nicht. Weder die KM noch du müssen auf die Minute genau wissen, was das Kind macht, wenn es beim anderen Elternteil ist.

Hoffentlich klappt das.


Sonst haben wir den fixen Rythmus bei dem ich noch daran arbeite, dass ich meine Tochter bei den Nachmittagen nicht um 18.00 zur KM bringen muss, sondern am nächsten Morgen zum Kiga.


Hast du die KM gefragt,was sie von einer Scheidungsfolgenvereinbarung beim Notar für die anstehende Scheidung hält ?

VG,
Tsubame.
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« Antwort #155 am: 28. Oktober 2017, 19:16:35 »

Beistand durchs JA? Nein.

Berichtsheft: Nicht als Kontrolle des andere ET, sondern um mich im Zweifel rechtfertigen zu können, weil meine bisherige Nachmittags Betreuung als Waldspaziergang degradiert wurde.

Notar: Sie möchte zur Ruhe kommen und sich sortieren und dann weitersehen.
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TotoHH
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« Antwort #156 am: 28. Oktober 2017, 19:17:11 »

Den KU legt doch eh das JA fest. Und so wie ich es verstehe, haben wir ein unechte Wechselmodel, bei dem ich voll Unterhaltspflichtig  für mein Kind bin.
1. Wenn Du Dich auf was anderes als den vollen KU gem. Tabelle mit der KM einigst, ist das auch möglich. Aber ja, wenn KM nicht verhandeln will und nicht anerkennen will, dass auch Dir beim „unechten WM“ Kosten entstehen, dann wirst Du vermutlich KU in voller Höhe zu zahlen haben. Aber wie gesagt , KM sollte Dein Ansprechpartner sein. Bei. JA kommt garantiert das falsche aus Deiner Sicht heraus.

2. Noch habt ihr gar nichts, was nach meinem Dafürhalten als WM bezeichnet werden kann. Zu einem WM gehört für mich nicht bloß ein etwas erweiterter Umgang mit mehr Nachmittagen, sondern etwas, bei dem das Kind klar zwei Zuhause hat und eben auch mehrere Tage am Stück auch bei Dir übernachtet.

3. im übrigen habt ihr bislang noch gar keine Regelung, außer einem Richterspruch im Rahmen einer EA.

Macht es eigentlich Sinn ein Berichtsheft über die Kind Tage zu führen?  Halt so über alles was wir so gemacht haben: Ausflüge, Vorlesen, Basteln, malen usw.?
Nein - zumal das Kind ja auch selbst berichten kann.
Ein Ubergabebuch, wo ihr Eltern wichtige Infos weitergebt, aus Kita, Schule, Arzttermine, Verabredungen, Einladungen, Medikamente und sonstige Beobachtungen ist hilfreich.

toto
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TotoHH
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« Antwort #157 am: 28. Oktober 2017, 19:20:15 »

Berichtsheft: Nicht als Kontrolle des andere ET, sondern um mich im Zweifel rechtfertigen zu können, weil meine bisherige Nachmittags Betreuung als Waldspaziergang degradiert wurde.

Ah - eher als Tagebuch für Dich.
Ja, das kann hilfreich sein. Auch als Gedankenstütze für Dich, falls Du Dich mal rechtfertigen musst. Und wenn Du es nie rausholen musst, umso besser.


toto
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Tsubame
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« Antwort #158 am: 28. Oktober 2017, 20:29:16 »

Beistand durchs JA? Nein.

Berichtsheft: Nicht als Kontrolle des andere ET, sondern um mich im Zweifel rechtfertigen zu können, weil meine bisherige Nachmittags Betreuung als Waldspaziergang degradiert wurde.

Notar: Sie möchte zur Ruhe kommen und sich sortieren und dann weitersehen.


Da ihr gerade übt auf Augenhöhe miteinander zu sprechen, solltet ihr das Finanzielle unter euch regeln. Dann wirst du sehen, ob ihr eine vernünftige Summe aushandeln könnt, oder ob es heisst : das und das steht mir zu.
Hier auch ihr Hinweis, dass sie ab Januar ihre Arbeitszeit kürzt.
Es ist völlig egal, wie die KM deine Betreuung einschätzt. Leg dir hier eine dicke Haut zu. Ihr seid nicht in Konkurrenz und du musst der KM nichts beweisen. Seit der Geburt des Kindes seid ihr ein Team.

Sie soll zur Ruhe kommen, aber dafür nicht Monate brauchen. Ihr seid im Trennungsjahr seit ihrem Auszug.

VG,
Tsubame


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Bones
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« Antwort #159 am: 29. Oktober 2017, 04:44:20 »

Ihre Anwältin hat mich schon angeschrieben zum offenlegen der finanziellen Situation.
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« Antwort #160 am: 29. Oktober 2017, 06:33:42 »

Noch eine Frage, nehmen wir an, wir bekommen das vor dem Notar hin.
Wie geht es dann weiter? Wir müssen doch für die Scheidung trotzdem vor Gericht und von einem Anwalt vertreten werden?!
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nadda
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« Antwort #161 am: 29. Oktober 2017, 07:32:23 »

Hi,

ja die Scheidung braucht ein Gericht. Wenn ihr euch aber über alles einig seid und das mit Notar geregelt bekommt,
dann geht so eine Scheidung in 15 Minuten über die Bühne - dazu braucht es dann auch nur einen Anwalt.

Das klappt aber wie gesagt nur wenn man sich einig ist. Der Anwalt wird von einem beauftragt und der andere muss
darauf vertrauen das der Anwalt einen nicht über den Tisch zieht.

LG
Nadda
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« Antwort #162 am: 29. Oktober 2017, 08:38:22 »

Also die jetzigen Anwälte abschießen und gemeinsam einen neuen Anwalt suchen.
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Tsubame
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« Antwort #163 am: 29. Oktober 2017, 08:49:38 »

Hallo,

Obwohl die Anwältin dich schon angeschrieben hat, würde ich die KM fragen, ob es möglich ist, dies untereinander zu vereinbaren. Als vertrauensbildende Massnahme. Das würde ich auch so formulieren. Es war ja ihre Anwältin, welche das Doppelresidenzmodell vor Gericht verhindert hat.
Der Vorteil einer Scheidungsfolgenvereinbarung liegt eben darin, dass ihr beide alles festlegt, das kann bis zur Betreuung des Kindes gehen, wie ich schon einmal geschrieben habe. Wenn ihr euch einig seid, braucht es keine Anwälte. Der Anwalt ist dann nur anwesend um das, was ihr vereinbart habt abzusegnen und bei der Scheidung, weil das Gesetz es so vorschreibt.
Es gibt Anwälte, welche die Situation nur verschlimmern, wie ihr beide vor Gericht festgestellt habt.
Falls die KM auf den Vorschlag eingeht, wäre das ein grosser Schritt hin zu einem vernünftigen Miteinander.

VG,
Tsubame.
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Tsubame
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« Antwort #164 am: 29. Oktober 2017, 08:52:02 »

Also die jetzigen Anwälte abschießen und gemeinsam einen neuen Anwalt suchen.

Ja. Ein Anwalt, dem ihr beide vertraut und welcher eben nicht noch Öl auf das Feuer giesst.
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nadda
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« Antwort #165 am: 29. Oktober 2017, 08:53:51 »

Hi,

genau so ist es. Aber dazu braucht es zu allererst ein vernünftiges Gespräch zwischen dir und deiner Frau.
Wenn sie es auch sinnvoll findet, könnt ihr gemeinsam erstmal zum Notar, vorerst braucht es keinen Anwalt!

Die Berechnung für den Unterhalt können wir dir hier machen, mach einen Beitrag im Unterforum Unterhalt auf.

LG
Nadda
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TotoHH
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« Antwort #166 am: 29. Oktober 2017, 09:29:39 »

Moin.
Ihre Anwältin hat mich schon angeschrieben zum offenlegen der finanziellen Situation.

Ihre Anwältin war es ja auch, die das WM vor Gericht abgeschossen hat.  mad
Es gilt nun herauszufinden, ob dies alles der explizite Wunsch der KM ist. Oder ob die Anwältin sich gewissermaßen verselbstständigt hat und die KM sich nicht traut, sie zu bremsen. Oder aber es eine Taktik ist, dass Anwältin die harte Tour fährt, damit Du eingeschüchtert wirst und in den Gesprächen mit KM kompromissbereiter bist.

Das würde ich nun dadurch ausloten, dass Du gemeinsam mit KM besprichst und ihr gemeinsam festlegt, wie die zukünftige Aufteilung der Kinderzeit stattfinden soll. Wenn ihr sprechen könnt und euch hoffentlich einigen könnt, dann haltet das schriftlich fest - Notar kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend . Und in diesem Zuge werdet ihr dann auch über das finanzielle sprechen müssen. Hab dabei im Hinterkopf: bei allem, was nicht eine exakte 50/50 Aufteilung im WM ist, hat KM einen Anspruch auf vollen KU. Da es ja im Besten Fall ja ein WM auf Augenhöhe wird, aber zeitlich vermutlich eher weniger als 50% bei Dir, bist Du hier auf Entgegenkommen der KM angewiesen, Lege Dir schon mal gute, sachliche Argumente zu recht, warum weniger KU angemessen ist!

Die Regelung der Scheidung und ob ein neuer oder zwei streitsüchtige Anwälte ist für mich erst der nachgelagerte Schritt.

„Gewinnen“ kannst Du mE hier zunächst „nur“ einen umfangreichen Umgang („fast WM“), ein gutes, konstruktives Elternverhältnis und vielleicht eine reduzierte KU-Verpflichtung. Das ist die Ausgangslage jetzt, nach allem was vorgefallen ist. Aber das ist auch mehr, als viele Väter erfahren müssen. Aber zu einer Einigung gehören immer zwei!

Schönen Sonntag, toto
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« Antwort #167 am: 29. Oktober 2017, 10:49:13 »

Noch ein Frage. Ihr sprecht alle immer vom Unterhalt für meine Tochter.
Die KM bekommt doch für die Dauer des Trennungsjahr auch Unterhalt von mir?!
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der Frosch
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« Antwort #168 am: 29. Oktober 2017, 11:25:28 »

Hallo Bones
Es sprechen alle deswegen vom Kindesunterhalt weil dieser dem Unterhalt für Deine noch Ehefrau vorgeht. Bei der Berechnung des Kindesunterhaltes hast Du einen Selbstbehalt von ca. 1070 € vom Bereinigten Netto Einkommen und bei der Berechnung des Trennungsunterhaltes für Deine Frau einen Selbstbehalt von 1200 € vom Bereinigten Netto Einkommen. Bei der Berechnung des Unterhaltes für die Frau wird der Kindesunterhalt von Deinem anrechnungsfähigen Netto Einkommen vorweg abgezogen. Wenn dann noch Geld über 1200 € übrig bleiben sollte bekommt Sie dieses. Achte darauf bei der Berechnung zur Bereinigung des Einkommen das sämtliche Werbungskosten angerechnet werden, sprich die tatsächlichen Kosten. Denn es wird gerne versucht den Unterhaltszahler  mit 5 % Pauschal abzuspeisen.

Gruß
der Frosch
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« Antwort #169 am: 30. Oktober 2017, 21:26:58 »

Hallo,

der TO muss langsam seine Situation akzeptieren. Er hat durch die Herausgabe des Kindes vor der Verhandlung alles verspielt.

Es ist gekommen, wie 99,9% hier voraus sagten. Er wusste es besser und nun hat er den Salat.
Wie so oft gesagt, Demut ist hier die Lösung.

Alle "was ist wenn Szenarien" sind völlig überflüssig, er ist zum Bittsteller geworden und ist zu 100% dem Wohlwollen der KM ausgesetzt.
Wir können nur noch Tipps geben, wie man evtl. noch Honig ums Maul schmieren kann  exclamation_smile
Ein gefundenes Fressen für mitlesende "Feinde"...

LG D
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« Antwort #170 am: 30. Oktober 2017, 23:45:36 »

Hallo,

es gibt eine Rangfolge im Unterhalt und da stehen minderjährige Kinder im ersten Rang, ihre Ansprüche sind als erstes zu erfüllen, erst danach haben Mütter (ggf. auch Väter) von Kindern unter 3 Anspruch auf Unterhalt und erst im 3. Rang stehen Ehegatten.

Weiterhin es gibt keine Verrechnung von Unterhaltsansprüchen. Der Anspruch des Kindes geht nicht auf die Mutter über. Da aber das Kind seinen Lebensmittelpunkt bei der KM hat, wird sie zum Betreuungselternteil, der seinen Anteil durch Betreuung leistet und Du zum Umgangselternteil, der seinen Beitrag durch KU leistet.

KU steht dem Kind zu und kann nicht mit dem Anspruch der Mutter verrechnet oder vereint werden.
Da das Kind aber bei der Mutter lebt, kann diese für das Kind den KU fordern. Beim KU bist Du praktisch verpflichtet sofort und selbständig zu zahlen. Also durch Überweisung mit Angabe KU für Prinzeßchen, Monat, Jahr, KU ist im voraus zu zahlen.

Beim TU ist das anders. TU muss gefordert werden, d.h. Du wirst von der KM zu einer Einkommensauskunft aufgefordert und sie fordert TU von Dir. Passiert das nicht, dann musst Du auch nicht zahlen, auch nicht rückwirkend.

Deshalb sollten auch Konten getrennt sein und der andere auch keinen Zugriff mehr haben. Außer KU (und ggf. Mehr- und Sonderbedarf) zahlst Du auch nichts mehr fürs Kind. Zahlungen an die KM sind nicht erforderlich, wenn sie keinen TU fordert.

Weiterhin kann der TU nur durch die Kenntnis beider Einkommen bestimmt werden, da auch Du Anspruch auf TU gegen die KM hast. Wie gesagt, Grundlage für TU ist das gemeinsame Einkommen.

VG Susi
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« Antwort #171 am: 31. Oktober 2017, 06:08:17 »

Na gut,
jetzt ist es gerade, so, dass KM weder TU will noch KU.
Ich habe KU angeboten. KM hat abgelehnt. Warum, weiß ich nicht.
Und nun?
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« Antwort #172 am: 31. Oktober 2017, 06:14:32 »

Hi,

nun sucht ihr euch einen schönen Tag aus, setzt euch zusammen und sprecht über alle Punkte die besprochen werden müssen.
Dann macht ihr daraus eine schöne Vereinbarung beim Notar und alles ist gut.

Solange sie nichts will, aber es nichts schriftliches gibt ist das riskant.

LG
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TotoHH
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« Antwort #173 am: 31. Oktober 2017, 08:01:54 »

 Moin.

Das ist doch ein Träumchen. Zwar wissen wir alle nicht, wielange das anhält, aber jeder Monat an dem kein Unterhalt gefordert wird, ist erst mal ein Gewinn für Dich, Und da wir alle wissen, dass - falls KM ihre Meinung ändert und doch KU fordert - dieser zu zahlen sein wird, würde ich das Thema zunächst gar nicht mehr thematisieren. Wenn ihr jetzt eine Vereinabrung macht, dann muss sie sich damit beschäftigen, im Zweifel fragt sie bei ihrer RAin nach  gun

Immer und immer wieder: Bring eine Umgangsvereinbarung unter Dach und Fach. das ist das wichtigste für die Tochter. Und wenn KM fragt,warum dies schriftlich sein muss und nicht (ebenfalls) auf Vertrauensbasis, dann antwortest Du „um Missverständnisse zu vermeiden“. (das wäre im übrigen auch ein gutes Argument für eine schriftl Vereinbarung den Unterhalt betreffend - aber wie geschrieben, ich würde sie nicht mit der Nase drauf stoßen)

Schönen Feiertag, toto
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« Antwort #174 am: 31. Oktober 2017, 15:56:44 »

Moin Bones,

Zitat
Na gut,
jetzt ist es gerade, so, dass KM weder TU will noch KU.
Ich habe KU angeboten. KM hat abgelehnt. Warum, weiß ich nicht.
Und nun?

Sorry, aber da kann man nur lachen. Das wird aus einer Laune heraus gesagt worden sein und wahrscheinlich hast Du in Kürze das nächste RA-Schreiben dazu im Briefkasten.

Zitat
KM plant ab Januar halbtags zu zu arbeiten, Nachdem sie im Oktober von 5h auf 7h pro Tag erhöht hat.
€ 1100,-- Netto bei LSTK II
2x Kindergeld
€ 500,-- Miete kalt
€ 200,-- Rate KFZ
Da kommst du locker ohne Unterhalt aus.

Aus der Forenerfahrung ist mir fast keine KM bekannt, die von sich aus auf irgendwelche geldwerten Leistungen verzichtet. Kinder kosten Geld und natürlich muss KU entrichtet werden. Stell Dich mal darauf ein. Warum fordern fast alle KMs Unterhalt, selbst wenn sie mit wohlhabenden Partnern zusammenleben? Da wäre Deine Ex ein sehr exotischer Ausnahmefall.

Wenn Du mal mit guten Rechtsanwälten sprichst, so werden dieser Dir hinter vorgehaltener Hand sagen, dass man bei strittigen Verfahren deutlich mehr verdienen kann. Entweder bremst Deine Ex ihre RA ein und gibt eine andere Marschrichtung vor, oder ihr könnt weiter schön die Scheidungsindustrie finanzieren.

Mach Deiner Ex noch mal klar, dass eine notarielle Vereinbarung die günstigste Möglichkeit bei einer Trennung ist! Gerne können auch Eure RAs so eine Vereinbarung erstellen , gegenseitig prüfen und dann geht's zum Notar (kostet halt alles extra, aber bei sehr komplexen Trennungen auch nicht verkehrt). Gruß Ingo
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2017, 15:58:21 von Ingo30 » Gespeichert
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