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vatersein.de - Forum 21. November 2017, 20:07:56 *
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Autor Thema: Unterhalt im voraus - Quittieren Quittung - Kindesunterhalt  (Gelesen 1366 mal)
Papa Markus
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Beiträge: 100


« am: 02. Oktober 2017, 11:11:59 »

Hallo zusammen,

wer ein wenig meine Geschichte kennt, der weiß das ich 2 Frauen und 3 Kinder habe. Kurz, von der Ehefrau mit den beiden Kindern habe ich  mich vor über zwei Jahren getrennt und führe seither einen erbitterten Kampf um Zeiten mit den Kindern und ums liebe Geld (Amtsgerichte, Landgericht, Oberlandesgericht, Umgangspflegschaft, Gerichtsgutachten...die gesamte Klaviatur).

Zwischenzeitlich lernte ich jemanden kennen, verliebte mich und wir bekamen ein Kind. Sie verließ mich jedoch in der 6SSW. Seither auch Kampf ums Vatersein. Nicht ganz so schmutzig aber eben emotional genug um daran zu verzweifeln.

letztgenanntes Kind wird nun ein Jahr alt. Ich habe fast nichts mitbekommen von ihr (Umgangszeiten 2x2Std pro Woche). Die Mutter blieb seither bei ihrem damaligen Lebensgefährten. Ich tappte da wohl klar in eine Babyfalle.

Ich habe auch um die Kleinste gekämpft wie ein Stier. Aber wie das so ist, wenn das Baby in einer (von außen gesehen) intakten Mutter Vater Kind Kiste aufwächst...da ist man auch als leiblicher Vater nur Besuchsonkel. Gerade wenn die Mutter alles tut um den Vater außen vor zu halten.

Nun zu meiner Frage, die viel unmoralisches enthält.

Sie bot mir an keinerlei Unterhalt mehr für das Kind zu wollen, wenn ich aus deren Leben verschwinde (Das man auf Kindesunterhalt nicht verzichten kann, weiß ich selbst). Es wäre eine interne Vereinbarung bei der mich nur die "richtige" (richtig gibt es da nicht) Vorgehensweise interessiert. Da trotz Titulierung des Umgangs sie immer wieder Aussetzer hat und einfach den Umgang abbricht und selbst hinzugerufene Polizei nichts machen kann und auch meine anderen Kinder die manchmal dabei sind stark leiden, muss ich mich wohl entscheiden. Des Klagens bin ich müde. Es klingt wie ein verkaufen...ich muss aber irgendwie zur Ruhe kommen und das schützen was noch da ist.

Ich würde mir also
 Quittungen ausstellen lassen für ein Jahr im voraus. Ich nehme also die aktuelle Einstufung unter Berücksichtigung des Alters und lasse mir Quittieren dass sie das Geld im voraus für ein Jahr erhalten hat. Das würde ich sicherheitshalber mal für drei vier Jahre machen. Es ist alles andere als moralisch gerechtfertigt, dass weiß ich selbst.Aber die andere Seite ist, ich werde als Vater auf den Besuchsonkel reduziert und muss alles einklagen. Alle leiden und mein Kind wird mich irgendwann mit dem Vornamen ansprechen. Das alles ist Stoff aus den sogenannten "Familiendramen" welche sich immer wieder abspielen.Meine beiden Erstgeborenen werden immer mehr vernachlässigt und der Vater ist ein Häufchen Elend. Aber sein Geld ist jederzeit willkommen und sie macht sich mit ihrem Lebenspartner und meiner Tochter ein passables Familienleben, während ich mich als Vater aufzwinge was nicht gewollt wird. Wenn das Kleine sechs oder sieben wäre wäre es etwas anderes. Hier wird aber von Anfang an der Vater gezielt entfremdet, das Band zu ihm unterbrochen und zum Lebensgefährten geknüpft.

Es geht hier also nur um die praktische Antwort einer mehr oder weniger guten Absicherung gegen finanzielle Forderungen. Ich gehe davon aus dass eine Quittung für erhaltenen Kindesunterhalt im voraus zählt und sie (sollte sie mir in den Rücken fallen) belegen muss es nicht erhalten zu haben.

Bitte keine Moralpredigten...zwei kriegslüsterne Exen und drei Kinder in so einem Drecksstaat mit diesen Kindesfeindlichen Gesetzen und ihr würdet auch alle Optionen durchdenken. Das allein der Gedanke mich zerfrisst sollte klar sein, aber nach zwei Jahren und diesen ganzen Kriegsschauplätzen....

Das ich dafür in die Hölle komme weiß ich, nur lieber dass als das mir eins meiner älteren Kinder mit 12 vorn Zug läuft, weil durch diese Kriege sie völlig kaputt gemacht wurden.
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Susi64
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« Antwort #1 am: 02. Oktober 2017, 11:17:26 »

Hallo,

ich würde es anders machen, Du richtest einen Dauerauftrag ein, den Du immer an die aktuelle DDT anpasst mit der Überweisung KU für Mini Monat/Jahr. Dann kann die KM ebenfalls einen Dauerauftrag einrichten und das Geld zurücküberweisen.
Damit bist Du Deiner Pflicht nachgekommen und die KM kann frei entscheiden, was sie mit dem Geld macht.

VG Susi
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sturkopp
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« Antwort #2 am: 02. Oktober 2017, 11:21:05 »

Hallo Papa Markus,

die sauberste Lösung, auch für das Kind, wäre eine Adoption durch den Lebensgefährten.
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L.G.
Sturkopp
82Marco
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« Antwort #3 am: 02. Oktober 2017, 11:46:52 »

Servus PM!
Nur zur Klarstellung: KM kann sehr wohl  auf die Unterhaltszahlungen verzichten, solange sie ihre Hände nicht nach öffentlichen Pötten (z.B. H4 oder UHV) ausstreckt. Insofern bräuchte es die ganzen Szenarien nicht, wenn ihr euch soweit einig seid (wo kein Kläger kein Richter).
Was anderes ist Dein Wunsch, was in den Händen zu haben, um Dich so gut es geht abzusichern.

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Inselreif
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« Antwort #4 am: 02. Oktober 2017, 12:01:39 »

die sauberste Lösung, auch für das Kind, wäre eine Adoption durch den Lebensgefährten.
Stiefkindadoption ist auf Verheiratete und Verpartnerte beschränkt. Ansonsten muss auch noch der LG mitspielen - und das bei dieser Vorgeschichte?!

Das würde ich sicherheitshalber mal für drei vier Jahre machen.
Das hilft nichts. Eine Vorausleistung über mehr als drei Monate entbindet bei Bedürftigkeit nicht von der erneuten Zahlung, §§ 1614, 720 II BGB.

Susi hat einen gangbaren Weg aufgezeigt. Genauso möglich wäre ein Vertrag, in dem sie Dich von den Zahlungen freistellt (also quasi Deine Verpflichtung zur KU-Zahlung übernimmt und selbst an das Kind zahlt). Beides geht nur so lange gut, wie sie nicht selbst bedürftig wird.

Gruss von der Insel
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Papa Markus
Rege dabei
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« Antwort #5 am: 02. Oktober 2017, 16:02:41 »

...schon mal danke für die raschen Antworten.

Sie ist nicht Bedürftig...also noch nicht. Sie hat einen festen Job welchen sie auch im Januar wieder antritt. Sie ist da ein wenig anders gestrickt wie meine noch Ehefrau. Sie will da eher eigenständig bleiben.

Susi´s Weg ist natürlich ideal, solange man sich versteht. Wie das so mit dem lieben Geld ist...ist da dann irgendwann das Verstehen zu Ende. Deshalb ja mein Antritt. Das mit den drei Monaten im voraus habe ich auch irgendwo aufgeschnappt...denke aber auch dass es so einfach nicht sein wird wenn man mal (laut Quittung) schnell 5.000 Euro bekommt zu sagen jetzt bin ich aber Bedürftig. Das mit den gegenseitigen Daueraufträgen werde ich mir aber nochmal überlegen.

Ich vermute schon dass sie irgendwann kommt und wieder Geld haben möchte. Mein Risiko ist allerdings, dass ich dann plötzlich für ein völlig entfremdetes Kind zahle...Aber so wie es im Moment ist, kann es nicht weitergehen. Auch das Adoptionsding habe ich mal durchdacht...ich kann mir vorstellen, dass auch dies für sie denkbar wäre...er ist ihr ein Stück weit hörig und damit er seine Ruhe vor mir hat, kann ich mir vorstellen dass er das auch tun würde (alles Spekulation). Ich komme allein für den Gedanken in die Hölle :-(

Ich schau mal was mein RA sagt, wenn ich den mal außerhalb von Urlaub und Cafeteria erreiche.

Krank das alles!
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Kakadu59
Nicht wegzudenken
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« Antwort #6 am: 02. Oktober 2017, 21:03:58 »

Hallo Zusammen...
Servus PM!
Nur zur Klarstellung: KM kann sehr wohl  auf die Unterhaltszahlungen verzichten, solange sie ihre Hände nicht nach öffentlichen Pötten (z.B. H4 oder UHV) ausstreckt. Insofern bräuchte es die ganzen Szenarien nicht, wenn ihr euch soweit einig seid (wo kein Kläger kein Richter).
[...]
Marco

... ich bin mir nicht im Klaren, ob es einen rechtlichen Unterschied macht (glaube aber schon...  question):
Meines Wissen aber besteht ein (rechtlicher) Unterschied zwischen "(stillschweigend) keinen Unterhalt zufordern" und "(schriftlich) auf Unterhalt zu verzichten"
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Malachit
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« Antwort #7 am: 03. Oktober 2017, 19:09:59 »

Hallo Papa Markus,

auf die Gefahr hin, dass ich eine Frage stelle, die du überhaupt nicht gerne hören möchtest:

Zwischenzeitlich lernte ich jemanden kennen, verliebte mich und wir bekamen ein Kind. Sie verließ mich jedoch in der 6SSW. Seither auch Kampf ums Vatersein. Nicht ganz so schmutzig aber eben emotional genug um daran zu verzweifeln.
letztgenanntes Kind wird nun ein Jahr alt. Ich habe fast nichts mitbekommen von ihr (Umgangszeiten 2x2Std pro Woche). Die Mutter blieb seither bei ihrem damaligen Lebensgefährten. Ich tappte da wohl klar in eine Babyfalle.

Bei diesen Randbedingungen - bist du dir sicher, dass das Kind tatsächlich von dir ist?

Die Frage nach einem Vaterschaftstest kam bereits in deinem damaligen Thema auf, eine Antwort auf diese Frage habe ich dort nicht gefunden. 

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Papa Markus
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« Antwort #8 am: 03. Oktober 2017, 22:29:43 »

Hallo Malachit,

ich weiß. Sie hat mehrfach gesagt, gerne macht sie einen Vaterschaftstest. Wenn ich mir die Kleine ansehe muss ich allerdings sagen, dass sie inzwischen wirklich aussieht wie ich (armes Kind).
Da mich die Frau so schnell wie möglich los werden will um mit ihrem Freund "in Love" zu sein, wäre es ein einfaches mit zu sagen, ich sei nicht der Vater. Sie sagt aber weiterhin nur ich komme in Frage.

Ich habe heute Abend mit ihr telefoniert. Sie stimmt zu künftig auf Unterhalt zu verzichten/ mir alles notwendige zu unterschreiben wenn ich mich "verziehe". Sie gestand mir dass sie schon seit Monaten mit ihrem Typen als Familie lebt. Was soll ich sage...ordentlich verarscht. Wie man sich dabei fühlt? Kein Kommentar.

Am Donnerstag geht sie mit zu meinem Anwalt der das alles soweit wie möglich absichern soll. Sie verließ mich wie gesagt in der 6 SSW. Bestenfalls wird mich das Kind mit dem Vornamen ansprechen irgendwann. Sie wird oder hat bereits einen intensiven Bezug zu dem Lebenspartner der Ex...hätte ich nicht zwei weitere Kinder welche mich brauchen würde ich nicht einfach das Feld räumen...aber wenn ich auch dort noch einen aussichtslosen Kampf beginne, nehme ich meine Restenergie und kümmere mich um meine anderen beiden Mädchen und hake die Babyfalle ab. Zwei Jahre um die Ex gekämpft und ein Jahr um das Kind...mehr geht nicht.

Wenn sie so fair ist und wenigstens auf das banale Geld verzichtet, ist das wohl mehr Fairness wie man von den meißten Exen erwarten kann. Wie hilflos man sich fühlt und man sowas ins Grab mitnimmt kann wohl nur derjenige fühlen der sowas erlebte. Es fühlt sich immer noch so an als wenn es die schönste Zeit meines Lebens war...

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Malachit
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« Antwort #9 am: 03. Oktober 2017, 22:42:42 »

Hallo Papa Markus,

ich weiß. Sie hat mehrfach gesagt, gerne macht sie einen Vaterschaftstest. Wenn ich mir die Kleine ansehe muss ich allerdings sagen, dass sie inzwischen wirklich aussieht wie ich (armes Kind).
Da mich die Frau so schnell wie möglich los werden will um mit ihrem Freund "in Love" zu sein, wäre es ein einfaches mit zu sagen, ich sei nicht der Vater. Sie sagt aber weiterhin nur ich komme in Frage.

Okay, ich schätze, ich habe das verstanden.

Mir an deiner Stelle wären es die vielleicht zwei-, dreihundert Euro allemal wert gewesen, letztgültige Sicherheit zu haben (egal, wie herum das Ergebnis dann auch immer ausfallen möge); aber wenn du das anders siehst, dann ist das natürlich deine freie Entscheidung.

Was soll ich sage...ordentlich verarscht. Wie man sich dabei fühlt? Kein Kommentar.

Ein Kommentar dazu ist auch nicht unbedingt erforderlich: Die meisten Leute hier im Forum kennen das Gefühl nur zu gut, auf die ein oder andere Art und Weise verarscht worden zu sein.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Ingo30
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« Antwort #10 am: 04. Oktober 2017, 21:28:57 »

Moin Markus,

mal ganz ehrlich: Lass den Finger von dem Schmu. Da stimmt doch etwas gewaltig nicht.

Punkt 1: Mach einen Vaterschaftstest. Nur dieses Ergebnis zählt.

Punkt 2: Mach Dir nichts vor. Kinder kosten Geld. Eine Menge Geld. Die KM wird irgendwann ankommen und den Unterhalt von Dir fordern. Das man dann trotzdem keinen Umgang gewähren muss, haben hier genug Fälle bewiesen.

Punkt 3: Sobald die KM abhängig von Sozialleistungen wird, hast Du es nicht mehr mit der KM, sondern mit dem Behördenapparat zu tun. Und dieser wird Dich zum zahlen bringen. Deine Erklärungen vom RA oder auch von Notar sind in diesen Fällen unwirksam. Das wird in solchen Dokumenten auch breit ausgeführt.

Denk auch bitte mal daran, dass wenn Du der biologische Vater bist, Kinder spätestens mit Eintritt in die Pubertät wissen wollen, wo sie herkommen. Ihr tut Eurem Kind nichts gutes mit dem Schmu den ihr da vorhabt. Nochmal: Teste das vernünftig und bau Dir dann eine vernünftige Strategie mit Hilfe des Forums auf. Aus meiner Sicht bist Du im Moment absolut auf dem Holzweg. Gruß Ingo
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TotoHH
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« Antwort #11 am: 05. Oktober 2017, 10:07:57 »

Moin Markus.

Zu allererst würde auch ich mich via Vaterschaftsfeststellung versichern, dass Du überhaupt der Vater bist und das ganze Häckmäck notwendig ist.

Wenn Du allerdings der biolog. Vater bist, dann solltest Du Dir (nochmal) vergegenwärtigen, dass ein rechtssicherer Verzicht auf KU, insb. wenn KM zukünftig staatliche Unterstützung braucht, kaum wirklich möglich ist, mindestens aber mit Unsicherheiten behaftet ist. Ein Möglichkeit ist hier schon mal angeklungen: Wie sieht es mit der Adoption aus? Auch das (s. den Kommentar vom Inselreifen) ist kein Selbstgänger, aber vielleicht einfach mal eine Möglichkeit, die es zu diskutieren gilt. Und für alle anderen Alternativen solltest Du Dich von einem Anwalt/ Notar beraten lassen, wie es möglichst rechtssicher hinzukriegen ist. Das Hin- und Hergeschiebe von Quittungen und auch das Hin- und Wiederrücküberweisen erscheint mir maximal notgestrickt.

Sich aus der Vaterrolle zurückzuziehen ist dann letztlich (D)eine moralische Abwägung. Ich kann Dich verstehen, insb. da das Kind noch gar keine Bindung zu Dir hat. Und es hier offensichtlich der Willen aller Erwachsenen ist. Ich kann in der Tat wenig Sinn erkennen, dem Umgang mit einem Säuglich hinterher zu laufen, wenn es absehbar maximal unerwünscht ist. Und wenn dann auch noch das Angebot der KM auf dem Tisch liegt keinen Unterhalt zahlen zu müssen... Du solltest Dir aber sicher sein, denn Vatergefühle zu entwickeln wenn das Kind aus dem Gröbsten raus ist, ist unfair allen anderen Beteiligten gegenüber. Also - vielleicht nochmal intensiv darüber nachdenken.

Und dann würde ich heute einen Brief aufsetzen und bei einem Notar hinterlegen, der Deinem Kind frühestens am 18. Geburtstag zugestellt wird, in dem Du Deine Entscheidung und heutige Situation erläuterst und erklärst, warum Du - auch im Sinne des Kindes und einer unbeschwerten Kindheit - heute so gehandelt hast. Damit hat das Kind eine Chance, seine Wurzel später kennenzulernen, wenn es denn will. Aber auch dann muss es die Entscheidung des jungen Erwachsenen sein.

Alles Gute,  toto
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Papa Markus
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« Antwort #12 am: 05. Oktober 2017, 10:49:59 »

Hallo Toto,

zuncächs gehe ich nochmal auf dei ganzen Vaterschaftstests ein. Meiner Meinung nach sieht das arme Kind echt aus wie ich (viele interpretieren dass ja nur aber ihr Freund und ich, sehen sehr, sehr unterschiedlich aus). Zweitens, will sie mich seit ca. einem Jahr los werden und das sogar gg. Verzicht auf Geld. Eine Bestandsschaft richtete sie ja auch erst ein als ich das sorgerecht einforderte. Sie will keine Geld...Somit denke ich ist die Frage nach einem Vaterschaftstest überflüssig, weil es doch für sie das einfachste wäre eínfach zu sagen verpiss dich, dass ist nicht dein Kind.

Ich führe seit zwei Jahren Tagebuch. Ich schreibe regelmäßig alle Erlebnisse und Emotionen, positive wie negative dar rein. Ich bin dann irgendwann umgeschwenkt und habe ihr eine Email Adresse eingerichtet. Dort schreibe ich nun regelmäßig. Sie soll da irgendwann einfach den Zugang bekommen und so liest sie auch nicht einen Brief aus welchen hervorgeht es war ne schwere zeit, ich wollte und durfte aber nicht...nein sie hat maximales Detailwissen von einzelnen Situationen welche einzelne Bausteine sind warum am Ende der Vater des Kindeswillen gehen musste.

Ich habe heute einen Termin beim RA, welcher mit mir einmal durchspricht wie es gehen könnte. Glaubt mir, nach über einem Jahr Kampf ums Kind (und zwei Weitere die darunter leiden) ist das die moralisch verwerflichste aber für alle die friedlichste Lösung.
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Inselreif
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« Antwort #13 am: 05. Oktober 2017, 10:57:52 »

nein sie hat maximales Detailwissen von einzelnen Situationen welche einzelne Bausteine sind
wenn sie es in dieser Detailtiefe überhaupt lesen möchte...
wenn sie es dann glaubt...

Beides ist erfahrungsgemäss ausgesprochen unsicher. Die Variante mit dem Brief, verbunden mit einem Kontaktangebot, ist deutlich besser.

Gruss von der Insel
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« Antwort #14 am: 05. Oktober 2017, 13:08:11 »

Richtig. Ich darf nicht vergessen, es wird u.U. eine kleine Frau sein mit 15  oder 16 Jahren welche entsprechend die letzten Jahre geprägt wurde.
Manches wird kraft GLaubens sicherlich für bare Münze genommen. Aber mal ehrlich...interessiert es mich in 14 - 15 Jahren noch?
Schlimm genug das man das Kind in diese Situation hineingeboren hat.

Eine weitere Frage die sich mir anschlißet ist natürlich, wie haben es Väter gehandhabt solch dramatische Entscheidung zu treffen. Ich für mich vermute bereits ordentlich depressive Phasen? Gerade an besondern Tagen oder wenn man mal irgendwo den Namen list oder hört :-(
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TotoHH
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« Antwort #15 am: 05. Oktober 2017, 13:19:26 »

Ich für mich vermute bereits ordentlich depressive Phasen? Gerade an besondern Tagen oder wenn man mal irgendwo den Namen list oder hört :-(

Das ist genau das, was ich meinte: Bist Du Dir wirklich sicher, dass Du das Vatersein aufgeben willst (und mental kannst)? Denk nochmal drüber nach. Vielleicht kriegst Du hier auch praktische Erfahrungen als Feedback (ich kann die nicht beisteuern). Und nur wenn du wirklich loslassen willst und kannst - dann tue es. Ansonsten: Zahle. Und kämpfe um Umgang!

es wird u.U. eine kleine Frau sein mit 15  oder 16 Jahren welche entsprechend die letzten Jahre geprägt wurde.
All das liegt dann aber nicht mehr in Deiner Hand. Wenn das Mädchen Kontakt zu Dir aufbauen will, dann solltest Du dem nicht verweigern. Will sie es nicht, musst Du es akzeptieren. Wenn Mutter den MAntel des Vergessens drüber legt, dann ist das so. Und den oben von mir vorgeschlagenen Brief würde ich erst dann zustellen lassen, wenn das Kind ein (hoffentlich) gefestigter Erwachsener ist - also frühestens mit 18... keinesfalls vorher! Und wenn für die junge Frau das nicht Anlass ist Kontakt zu Dir zu suchen, akzeptiere es!

toto
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« Antwort #16 am: 05. Oktober 2017, 13:25:22 »

Wie gesagt aus meiner GEschichte geht hervor, obwohl sie mich in der 6SSW in die Wüste schickte habe ich alles Rechtsmittel ausgeschköpft und um Umgang gekämpft. Das läuft seit über einem Jahr bereits. Nahcdem ich neulich sah wie sehr die anderen beiden Töchter dadurch belastet sind...musste ich eine Entscheidung treffen.

Aus meinem Liebeskummer zu dieser Frau wurde bereits eine Handfeste Depression. Aus dieser Depression jetzt einen verbitterten Krieg zu entwickeln der mir am Ende ein völlig entfremdetes Kind serviert...Ich räume an der Stelle das Feld.

Streiche den Unterhalt ein und lebe mit den anderen beiden 4 und 8 Jahre alten Mädchen weiter. Der Kleinsten geht es ja nicht schleckt bei deren Mutter. Nur der Vater sit eben nicht mehr der Wusnchkandidat. (Das ich das mal so nüchtern schreiben verweundert mich selbst :-O)
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« Antwort #17 am: 05. Oktober 2017, 13:43:10 »

Servus PM!
Nur so am Rande: hast Du jemanden an Deiner Seite, der Dir (auch professionell) hilft/helfen kann (ich denke da an Therapeut/Freund, der Dir evtl.  hilft, die Dinge neu zu fokussieren bzw. hinten an zu stellen)?

Grüßung
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« Antwort #18 am: 05. Oktober 2017, 14:19:13 »

das ist ein weiteres Problem..man hört aus dem engsten Kreis meißt sechs Meinungen von fünf Leuten.
Ich denke im Grunde muss ich mit mir selbst ausmachen ob ich das kann (ein Kind einfach loslassen).

Wenn ich aber darüber nachdenke wie ich hier entsorgt wurde und wie eng bereits die Beziehung des Kindes zum Stiefvater ist, lässt es einen verzweifeln.
Da meine anderen beiden Töchter echt Leiden unter all den Umständen (auch dass es dem Vater nicht gut geht) will ich eben diesen drastischen Weg gehen. Klar wird es mich an besonderen Tagen einholen aber das ist punktuell. So holt es mich jeden tag ein...seit über einem Jahr. Es macht mich einfach krank. Aus den Augen aus dem Sinn würde m.E. zumindest für einige Zeit Ruhe hinein bringen. Wie abgebrüht da alles ist  exclamation_smile
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