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vatersein.de - Forum 24. November 2017, 08:20:59 *
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Autor Thema: Lebensschwerpunkt Familiennest  (Gelesen 992 mal)
Clark76
Frischling

Beiträge: 2


« am: 29. September 2017, 04:58:21 »

Hallo Zusammen,

ich bin nicht völlig sicher ob ich das richtige Unterforum gewählt habe.

Hier meine Story:

Lebensgefährtin teilt mir vor ca. 8 Wochen dass Sie mich nicht mehr liebt und einen anderen Mann kennenglernt hat.
Sie hat eine Familien WG Vorgeschlagen.
Seitdem ist Sie jede Nacht bei Ihrem neuen Freund.
Morgens fahre ich das Kind in den KiGa, Sie holt ihn ab. Im laufe des Abends verlässt Sie dann die Wohnung.
Demnächst beginnen bei mir Dienstreisen, Sie wird dann in der Wohnung bei unseren Kind sein.
Sie ist im Trennungsprozess sehr weit, im Grund hält Sie hier nichts mehr außer das Kind.
Das Kind kommt nächstes Jahr in die Schule, aus diesem Grund sind wir auch in die jetzige Wohnung gezogen.
Sie arbeitet teilweise an Wochenenden, in den ersten Jahren war ich in Elternteilzeit- wir betreuen das Kind schon immer 50/50 bis 60/40.

Ich habe Angst dass Sie den Familiennest plant verwirft wenn das Kind im Frühjahr verbindlich in der Schule angemeldet wird. Was mir im Moment Angst macht, Sie baut Druck auf dass Sie unseren Sohn dem neuen Partner vorstellen will. Vor kurzem hatten wir vereinbart alles bis Ende des Jahres laufen zu lassen um dann konkret Vereinbarungen und Fakten zu schaffen auf Basis der bis dahin gemachten Erfahrungen. Eigentlich hatten wir auch vereinbart dass wir die Nächte mit dem Kind 50/50 verteilen. Sie hat aber erneut, entgegen dieser Absprache, Fakten geschaffen und sich eben erbeten dass Sie dann gehen kann/darf.

Was meint Ihr, ist das naiv von mir Sie jetzt mal machen zu lassen. Unser Kind hat noch keinerlei Info, die Situation hat sich dahin gehend verändert dass die Mama Nachts nicht da ist oder am WE auch Mal zwei Tage nicht erscheint.

Ich bin es ab Jahr 1 gewohnt mich im gleichem Umfang wie Sie um das Kind zu kümmern (3 Jahre Elternteilzeit), Ausnahme die Dienstreisen, mein Sohn bedeutet mir sehr viel. Ich will zumindest Mal bis zum Ende der Grundschulzeit wie bisher für Ihn mitverantwortlich sein.

Was meint Ihr, welchen Eindruck habt Ihr von meiner Situationsbeschreibung. Ich habe einfach die Sorge dass Sie abspringt von Ihrem Vorschlag. Ich frage mich auch warum Sie es so eilig hat das Kind bei Ihrem neuen Partner vorzustellen, dabei habe wir uns beide dem Kind noch nicht mal ggü. erklärt.
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Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.052


« Antwort #1 am: 29. September 2017, 09:07:59 »

Hallo,

eine Trennung ist nie einfach und Du bist hier schon im Hintertreffen.

Ganz offensichtlich ist der neue Partner (Next) der KM der Grund für die Trennung. Ich vermute mal, dass Du bisher die Sache noch gar nicht richtig realisiert hast, denn bisher sind kaum konkrete Schritte unternommen worden.

Als erstes sehe ich kein Nest-Modell. Um ein Nest-Modell zu leben, müsstest Du auch ausziehen und ihr wechselseitig in der Wohnung das Kind betreuen. Willst Du das? Wollt ihr das?
Was Dir vermutlich vorschwebt ist, dass eine Art Nest-Modell in eurem Haus stattfindet. Sprich Du und das Kind wohnen dort und Du ziehst Dich zurück, wenn die KM betreut. Wir hatten hier im Forum einen ähnich gelagerten Fall. Es hat funktioniert solange der KV keine neue Beziehung hatte, er wollte auch keine, aber dann gab es eben doch eine und die ganze Situation war nicht mehr zu halten.
Der Grund war, dass die neue Partnerin auch ein Kind hat und er mit ihr zusammenziehen wollte, auch aus finanziellen Gründen. Dann hätte aber die neue Partnerin mit ihrem Kind auch im Haus = Nest gewohnt und damit wäre es definitiv kein Nest-Modell mehr gewesen.

Ich denke, dass ein Wechselmodell für alle besser ist. Voraussetzung dafür ist aber, dass ihr mehr oder weniger in der Nähe wohnt, damit das Wechselmodell auch noch funktionieren kann, wenn das Kind in die Schule geht.

Du solltest Dir klar machen, dass sich Dein Leben komplett ändern wird und als erstes praktische Schritte unternehmen. D.h. Dokumente sichern, gemeinsame Konten trennen bzw. auflösen.
Hast Du das gemeinsame Sorgerecht (gSR)? Wenn nicht, dann ist Deine Position hinsichtlich des Kindes schon schlechter als die der KM!

Mit der KM eine verbindliche Umgangslösung finden und demgemäß KU zahlen.
Dazu solltet ihr eine schriftliche Vereinbarung treffen. Leider sind solche Vereinbarungen, selbst wenn sie notariell geschlossen werden, wenig bindend, aber es ist eben der dokumentierte Wille beider, der auch bei möglichen gerichtlichen Auseinandersetzungen zwar nicht bindend aber eben doch einen gewissen Einfluss hat.

Dienstreisen möglichst hinausschieben, kürzen oder absagen, wenn möglich, damit Du die Trennung durchführen kannst. Ansonsten kann es passieren, wenn Du nach Hause kommst, dass das Haus leer ist!

Ist die Trennung geklärt wirst Du Dich gegen eine Vorstellung des Kindes beim neuen Partner der KM nicht wehren können. Ein gutes Verhältnis zu ihm kann auch günstig den Umgang und die Beziehung zum Kind sein, da er ja auch viel Zeit mit dem Kind verbringen wird.

Fange an zu handeln und lasse Dich nicht treiben. Auch ein Vater hat heute durchaus Chancen, sein Kind hälftig, aber auf alle Fälle mehr als alle 2 Wochen zu sehen. Die KM kann es aber durch einen Wegzug so um die 500km torpedieren, davor kannst Du Dich leider nicht wirklich
wehren, aber wenn ein Wechselmodell erst einmal eine Weile funktioniert, dann gibt es gute Chancen, dass es hält.

VG Susi
Gespeichert
Clark76
Frischling

Beiträge: 2


« Antwort #2 am: 29. September 2017, 10:43:50 »

Nach der ausgesprochenen Trennung waren wir erstmal 2 Wochen in Urlaub. Ich will damit sagen dass wir derzeit einen positiven und kultivieren Umgang haben auch wenn vieles zu klären ist. Die KM ist selbst ohne Vater aufgewachsen und hat zig Mal erklärt dass das Kind seinen Vater braucht etc.
Ich könnte mir vorstellen dass es funktioniert solange es bei mir keine neue Partnerin gibt welche die Situation ablehnt. Dann würde man quasi in die nächste Stufe gehen.
Es wäre in der Tat Sie hätte quasi das Zimmer im Nest/Fam. WG. Ich könnte mir sogar vorstellen dass Sie den Next mitbringt nach kennenlernen wenn ich auf Dienstreisen bin. Einzige Bedingung von mir alles gemeinsam in der Familienberstung besprechen.
Gespeichert
Ingo30
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.357


« Antwort #3 am: 29. September 2017, 17:46:49 »

Moin Clark,

ganz ehrlich? Lass von solchen Experimenten die Finger. Du bist - wie viele hier von uns - ein lieber Papi und Familienmensch. Und wurdest von Deiner Ex-Partnerin vor vollendete Tatsachen gestellt. Da mir das auch schon passiert ist, weiß ich nur zu gut, was dort in einem vorgeht. Und aus der Erfahrung ist es so, dass diese Anbahnung zum Next meist nicht von heute auf morgen passiert ist, sondern oftmals Wochen- bis Monatelang bereits im Verborgenen gelaufen ist, um dann "zum richtigen Zeitpunkt", also dann nachdem sie sich seiner Lieber versichert hat, Dich damit zu konfrontieren.
Du siehst selber, dass sie im Trennungsprozess viel weiter ist. Das ist auch normal.

An Deiner Stelle würde ich hier überhaupt keine faulen Kompromisse mehr machen. Deine Ex hat sich dafür entschieden, mit Dir nicht mehr zusammen eine Beziehung zu führen. Willst Du nun regelmäßig mit Deinem Nebenbuhler konfrontiert werden? Mit der Folge, dass Du wahrscheinlich keine Chance für einen Neuanfang bekommst? Denn dann reagieren viele Damen meist höchst allergisch.

Meine Empfehlung: Zieh die Trennung sauber durch, führt eine räumliche Trennung herbei. Sprich auch mit Deinem Arbeitgeber über die Situation. Ob ihr ein 50:50 Wechselmodell oder doch eher das klassische Modell alle 14 Tage (mit Tagen unter der Woche) nutzt, könnt ihr ja zusammen aushandeln. Dies muss aber fair und auf Augenhöhe ablaufen.
Nutze die Zeit, Dein Leben eigenverantwortlich mit Eurem Kind zu gestalten und auch Dir wieder eine verlässliche Partnerin zu suchen. Dies wird sicherlich nicht klappen, wenn Du ständig mit Deiner Ex oder sogar noch ihrem Next konfrontiert wirst. Gruß Ingo
Gespeichert
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