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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 02:02:26 *
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Autor Thema: Hilfe beim Umgangsrecht  (Gelesen 1082 mal)
Stefan38
Schon was gesagt
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Beiträge: 12


« am: 16. September 2017, 20:45:44 »

Hallo zusammen,

ich habe schon ein Thema in Unterhaltsrecht gestellt und habe jetzt weitere Fragen in Sachen Umgangsrecht. Ich habe mich hier schon durchgelesen aber jede Geschichte hat einen anderen Hintergrund aber es kommt immer auf das gleiche hinaus. 

Ich weiß gar nicht so richtig wo ich ansetzten soll. Bin noch total durch den Wind und voller Wut.
Ich habe heute meine Tochter 4 Wochen alt. Zum ersten Mal gesehen und im Arm gehabt.

Ich werde mal kurz die Vorgeschichte anschneiden.

Vor 17 Tagen habe ich einen Brief erhalten wo die KM mir mitteilte, dass die kleine da ist. Der Brief war schon fertig geschrieben und das Datum von der Geburt wurde nachgetragen.

Gleichzeitig waren Anschuldigungen im zweiten Absatz das ich mich nicht für das Kind in der Schwangerschaft interessiert habe. Und dass sie die Kleine vor mir schützen möchte.

Ich sitze gerade hier lese mir die Zeilen durch und kann nur mit dem Kopf schütteln.

Natürlich habe ich ihr 3 Tage später zurückgeschrieben. In einem sachlichen Ton.
 
Das ihre Unterstellung nicht der Wahrheit entsprechen und ich mich freue, wenn ich die kleine kennenlerne.
Daraufhin habe ich eine E-Mail bekommen und man hat vernünftig sich ausgetauscht. Ok bis auf die Unterhaltszahlungen wo ich ja schon in einem anderen Thema was zu geschrieben habe.

Heute habe ich meine Tochter kennengelernt. Ich wollte erst zu ihr nachhause aber die KM hat mich heute Morgen angeschrieben um bei dem schönen Wetter einen Spaziergang zu machen.

Gesagt getan den Treffpunkt zu finden war schon nicht leicht also haben wir uns bei mir in der Nähe auf einem Parkplatzgetroffen und sind los. Der kleinen habe ich ein Geschenk mitgebracht. Beim Spaziergang hat sie mir von der Geburt erzählt wie kompliziert es war und was alles bis jetzt mit der kleinen gemacht wurde und was sie hat. Ich habe den Kinderwagen geschoben. In mir war glück aber auch Traurigkeit das es wieder so gekommen ist. Viel haben wir uns jetzt nicht unterhalten. Auf dem Rückweg habe ich mal versucht etwas das Eis zu brechen und habe nach ihren Eltern gefragt. Und dann auch mal die wichtigsten Sachen anzusprechen. Bis dahin habe ich gedacht man könnte einen guten Umgang haben.

Meine erste Frage war wie sie es sich mit dem Umgang vorstellt. Da kam schon die erste aggressive Art wieder zum Vorschein. Ich habe ihr dann gesagt das ich mich um Die kleine kümmern möchte um eine gute Beziehung zu ihr aufzubauen. (war das zu früh gefragt).

Das wir Tage finden die wir ausmachen wo ich die Kleine eine halbe Stunde bis Stunde sehe. Das wir da eine Regelung finden. Ich habe mal einfach 2 Tage in den Raum geworfen mittwochs wo ich nachmittags nach Feierabend für eine halbe Stunde vorbeikomme und samstags. Da fing der Stress schon an. Die kleine soll sich erstmal an andere gewöhnen. Ich dürfte sie laut JA nur einmal im Monat sehen und ich soll froh sein das sie heute zu mir gekommen ist und wie schwer es für sie war. Das habe ich natürlich nicht so stehen lassen. Ich wollte ja zu ihr kommen und mich auch überwinden. Natürlich ist es für beide schwer. Aber sie hat mich zum Teufel gejagt.

Am Auto angekommen kamen dann noch andere Sachen zur Ansprache. Wie ich mich am Leben der kleinen beteiligen möchte. Da kamen dann finanzielle Sachen wo ich mich beteiligen soll Kinderwagen etc., weil sie gerade vom gesparten lebt. Da sind mir innerlich die Sicherungen durchgebrannt und nach außen ruhig Blut. Da kam ich dann auf den nächsten Punkt dem Unterhalt da sagte ich zu ihr das wir nach der DDT gehen und daran festhalten so wie alle anderen das machen. Da wurde die Birne rot und ihre Forderung war ich müsste noch mehr zahlen. Die DDT sagt nichts aus. Selbst 150% der DDT könnte sie fordern. Und zum Schluss kamen dann noch die Vorwürfe die mal überhaupt nicht stimmen, ich hätte sie beschuldigt vor Zeugen das sie mir ein Kind untergejubelt hätte.

 (Dabei habe ich sie nur im etwas anderen ton im Auto gefragt warum sie wenn alles so **tsts - ID 35** war sie noch mit mir ….. hat. Da hat sie mich schon 6 Wochen lang niedergemacht. Und es musste raus. Ok war etwas hart aber doch berechtigt diese Frage. )

Da habe ich dann das Gespräch komplett abgebrochen und mich mit den Worten verabschiedet wir schreiben. Alles im ruhigen Ton.

Jetzt sitze ich hier und überlege meine Schritte was kann ich tun und wie.
Die Vaterschaftsanerkennung habe ich noch nicht unterschrieben, JA hat momentan keine Zeit erst nächsten Monat.

Das Thema Gemeinsames Sorgerecht habe ich nach dem ganzen nicht angesprochen.

Was soll ich tun? Mich schonmal mit dem JA in Verbindung setzten wegen Vaterschaftsanerkennung, GMS und Umgangsrecht oder alles an dem Tag ansprechen, wenn man Unterschreibt. Vaterschaftstest, wenn ich das noch in den Mund nehme geht es komplett unter das Schiff.

Sie ist festdavon überzeugt im recht zu sein. Und so wie sie am Auto war und auch Anfang des Jahres habe ich gerade das Gefühl sie geht über Leichen und mich schlecht da stehen zu lassen. Und mir die kleine weg nimmt.

Ich danke euch schon mal für eure Hilfe.
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der Frosch
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« Antwort #1 am: 16. September 2017, 21:31:07 »

Hallo Stefan 38

Als erstes solltest Du einen Vaterschaftstest machen lassen, wenn Du schon während der Schwangerschaft Zweifel hast ob Du der Vater bist. Sollte ich da was verkehrtes Verstanden haben bitte ich es zu entschuldigen.

Wenn Du die Vaterschaft anerkennst bestehe auf dem gemeinsamen Sorgerecht und lass Dir vom Jugendamt nichts anderes erzählen, so von wegen das brauchst Du nicht oder so.

Dann musst Du bevor die Düsseldorfer Tabelle mit Deinem Gehalt zum tragen kommt Dein Nettoeinkommen bereinigen. Das Nettoeinkommen stellst Du fest in dem Du die Abrechnungen der letzten 12 Monate zusammen zählst plus Steuererstattung, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld und das durch 12 Monate teilst. Das ist dann das unbereinigte Netto. Hiervon ziehst Du die Werbungskosten in Form von Kilometer zur Arbeit x 0,30 € x 2 für den Rückweg, Kosten für die Gewerkschaft und Arbeitskleidung etc. ab. Dann hast Du dein bereinigtes Netto und schaust in der Düsseldorfer Tabelle nach. Vorsicht beim Jugendamt, die werden Dir mit der 5 % Pauschale kommen, das musst Du nicht akzeptieren weil das Unterhaltsrecht sagt 5 % Pauschale, 150 € oder die tatsächlich Nachgewiesenen Kosten. Ebenso kannst Du vom Netto noch 4% vom Jahres brutto /12 absetzen für die Altersvorsorge, muss aber auch nachgewiesen werden das die gezahlt werden. Gegenüber der Kindesmutter hast Du einen Selbstbehalt von 1200 € nach Abzug vom Kindesunterhalt. Der geht vor.

Dann musst Du darauf bestehen das der Unterhaltstitel bis zum 18 Lebensjahr des Kindes befristet wird. Bevor Du beim Jugendamt etwas Unterschreibst Richtung Titel, stell es bitte hier ein damit mit sich die Fachleute die sich dann noch mehr auskennen wie ich das mal ansehen können.

Lass Dich nicht bange machen Du hast das Recht auf Umgang mit dem Kind und zwar nicht nur wie die Mutter das will.

LG der Frosch thumbup


Änderung durch Malachit: @der Frosch, ich habe in deinen Text ein paar Absätze eingefügt, damit's ein bisschen übersichtlicher wird; und @alle, bitte die Unterhaltsthemen nicht hier beackern, sondern im zugehörigen Thema von Stefan38, d.h. http://www.vatersein.de/Forum-topic-31577.html
« Letzte Änderung: 16. September 2017, 21:48:54 von Malachit » Gespeichert
MJ1977
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« Antwort #2 am: 16. September 2017, 21:49:07 »

Servus,

ziemlich dicker Hund das Ganze. Ich versuche jetzt mal meine rein persönliche Meinung kund zu tun (gibt aber bessere Spezialisten hier). Sollte ich also Quark erzählen, bitte korrigiert mich:

* Wenn Du Dir unsicher über die Vaterschaft bist, dann würde ich Vaterschaftanerkennung erst mal nicht unterschreiben und auf den Vaterschaftstest bestehen

* Vaterschaftsanerkennung bei positiven Vaterschaftstest unterschreiben und bei der Mutter wegen gSR anfragen. Sollte sie ablehen, steht Dir der Weg über JA und Gericht offen (wenn Du nicht gerade der Teufel persönlich bist solltest Du das bekommen). Bei der Deinem Post ist evtl. sogar die Hilfe vom JA nicht schlecht.

* Dafür würde ich auch gleich einen Umgangsplan machen und zum JA mitnehmen. Aufgrund des Alter des Kindes wird der Umgang wohl erst zwingend mit der KM stattfinden. Wirst Du leider durch müssen.

* Unterhalt: Die DDT sagt durchaus was aus, danach wird der KU berechnet. Natürlich kann die KM 150 % der DDT fordern, ich kann auch zu meinem Chef und fordern dass mein Gehalt um 25 % steigt weil ich dass möchte. Du verstehst auf was ich hinaus will  . Bei dem Baby wird dann auch noch Betreuungsunterhalt für die KM auf Dich zukommen (hier kenne ich mich aber gar nicht aus.
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Stefan38
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« Antwort #3 am: 16. September 2017, 22:29:18 »

Danke für die raschen Antworten. Das mit den Unterhaltzahlungen habe ich schon durch für mich. Da habe ich auch schon einen Beitrag.
Und auch wenn sie BU fordert auch. Da ist erstmal keine Gehaltserhöhung drin.

Das mit dem Vaterschafttest ist nur so ein Ding, weil man will ja zu 100% gewissheit haben, vorallem wenn man in so kurzer Zeit abgesägt wird. Ich habe mal zurückgerechnet und geschaut. Ist gerade auch nur ein bedenken der Situation geschuldet.

Das mit dem Umgang auch wenn die KM dabei ist habe ich heute gemerkt das es von meinerseite kein Problem wird. Ich sehe da nur die kleine. Und es ist auch klar das ich meine Tochter nicht einfach mitnehmen kann.

Wichtig ist es glaub ich, jetzt den Richtigen weg einzuschlagen. Für mich habe ich alles heute richtig gemacht. Und gemerkt das die KM mir es nicht so einfach machen wird.
Ich wollte ihr das mit dem GSR heute auch sagen aber habe es erstmal gelassen weil die zwei Punkte gereicht haben.

Also kann ich wenn ich beim JA bin alles andere klären bevor ich Unterschreibe. Aufs GSR und natürlich das Umgangsrecht mit meiner Tochter.

Am liebsten das hat sie mir auch gesagt würde sie alles ohne Anwalt klären wollen. Aber das kann ich mir nach heute nicht vorstellen.



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MJ1977
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« Antwort #4 am: 16. September 2017, 22:49:54 »

Ich schätze es wird eine zeitlang dauern bis das alles in trockenen Tüchern ist, auf der anderen Seite hast Du noch Zeit eine Beziehung zum Kind aufzubauen.

Den genauen Ablauf kann ich Dir leider nicht sagen, ich hatte Vaterschaftsanerkennung und das gSR schon vor der Geburt meines Zwerges und die Trennung kam ja auch erst später wo es schon längst eine "Beziehung" zum Kind gab.

Am liebsten das hat sie mir auch gesagt würde sie alles ohne Anwalt klären wollen.

Die Redewendung kommt mir bekannt vor, in meinem Fall hieß das: spring durch den Reifen den ich (KM) Dir hinhalte und zahle mehr Unterhalt als Du lt. DDT musst.

Der Nachteil ist wenn es keine verbindliche Umgangsvereinbarung geben sollte und die KM auf Machtspielchen aus ist, musst Dich entweder am Nasenring vorführen lassen oder aber es geht irgendwann über die offiziellen Stellen (sprich JA und wenn gar nix hilft FG)
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Wasserfee
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« Antwort #5 am: 17. September 2017, 09:28:58 »

Ich sehe da nur die kleine. Und es ist auch klar das ich meine Tochter nicht einfach mitnehmen kann.

Wichtig ist es glaub ich, jetzt den Richtigen weg einzuschlagen. Für mich habe ich alles heute richtig gemacht. Und gemerkt das die KM mir es nicht so einfach machen wird.
Ich wollte ihr das mit dem GSR heute auch sagen aber habe es erstmal gelassen weil die zwei Punkte gereicht haben.

Also kann ich wenn ich beim JA bin alles andere klären bevor ich Unterschreibe. Aufs GSR und natürlich das Umgangsrecht mit meiner Tochter.

Am liebsten das hat sie mir auch gesagt würde sie alles ohne Anwalt klären wollen. Aber das kann ich mir nach heute nicht vorstellen.


rein rechtlich ist  Kind aber nicht deine Tochter. Zumindest noch nicht. Vor dem Gesetz bist du nicht mehr mit ihr verwandt als ich.

Sie muss dir aktuell also keinen Umgang ermöglichen


Lass Dich nicht bange machen Du hast das Recht auf Umgang mit dem Kind und zwar nicht nur wie die Mutter das will.



nein, hat er aktuell eben genau nicht!!!

Deswegen: als allererstes die Vaterschaft klären und anerkennen. Ansonsten keine Rechte (aber auch keine Pflichten).

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Dad76
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« Antwort #6 am: 17. September 2017, 09:40:47 »

Hallo Stefan

Schau mal unter folgendem Link nach. Ich habe eine fast ähnliche Geschichte durch bzw. bin ich noch mittendrin.

http://www.vatersein.de/Forum-topic-31391.html

Ich habe nach dem positiven Vaterschaftstest die Vaterschaft anerkannt und auch die gemeinsame Sorge beantragt. Diese hat die Mutter jedoch bis jetzt abgelehnt, trotz ca. 6 gemeinsamen Terminen bei der Familienberatung. Deshalb werde ich Ende diesen Monats das Familiengericht bemühen müssen. Falls in deinem Fall die KM der gemeinsamen Sorge nicht zustimmt, wirst auch du um eine Familienberatung nicht herumkommen, denn das setzen die meisten Familiengerichte vor einer Entscheidung voraus.

Ich drück dir fest die Daumen, dass es bei dir evtl. doch etwas entspannter abläuft und ihr euch einigen könnt.

Gruß
Dirk
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« Antwort #7 am: 17. September 2017, 10:41:12 »

Nur noch als Ergänzung:

Zitat
Da kamen dann finanzielle Sachen wo ich mich beteiligen soll Kinderwagen etc.

Das darf sie sogar fordern. Finanzielle musst du dich an der sog. Erstausstattung beteiligen. Also Kinderwagen, Zimmerausstattung, erste Kleidung etc.
Aber nur im Rahmen deiner Leistungsfähigkeit. Bleibt nach KU und BU nichts mehr übrig, dann ist es so. Und die Kosten müssen angemessen sein und auch nachgewiesen werden. Das Luxuszimmer für 10.000 € und der Kinderwagen für 800 € sind da sicher nicht drin und du musst auch nicht die gesamten Kosten übernehmen
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Stefan38
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« Antwort #8 am: 17. September 2017, 11:10:34 »

@Dad76 ja ich hab mir deine Geschichte schon durchgelesen. Und es wird bei mir genau so laufen. Wenn nicht sogar schlimmer.

Drück dir auch die Daumen das alles gut wird.

Dann werde ich jetzt warten bis sie mir schreibt wann ich zum JA kommen soll und da weiteres klären. Oder wäre es ratsam ihr die Tage nochmal zuschreiben um das in Ruhe alles nochmal zubesprechen? Weil wie man es macht, macht man es verkehrt.

Nur noch als Ergänzung:

Das darf sie sogar fordern. Finanzielle musst du dich an der sog. Erstausstattung beteiligen. Also Kinderwagen, Zimmerausstattung, erste Kleidung etc.
Aber nur im Rahmen deiner Leistungsfähigkeit. Bleibt nach KU und BU nichts mehr übrig, dann ist es so. Und die Kosten müssen angemessen sein und auch nachgewiesen werden. Das Luxuszimmer für 10.000 € und der Kinderwagen für 800 € sind da sicher nicht drin und du musst auch nicht die gesamten Kosten übernehmen

Ok das wusste ich nicht und wieder etwas schlauer.
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Bonnie 2


« Antwort #9 am: 17. September 2017, 14:52:38 »

Moin

Ich würde Dir raten wollen, vor der -naja - chaotischen Erstkontaktaufnahme zum Kind alles seitens der KM, aber auch von Dir, nach ganz weit hinten zu verschieben. Und schon gar nicht 'überbewerten'. Akzeptiere sowas wie eine Ausnahmesituation. Falls das geht, sollte konsequent nach vorn geschaut werden: respektvoll, verständnisvoll, verzeihend, selbstsicher, notfalls auch fordernd - alles gleichzeitig.
Wenn Du diese kleinen Dinge beachtest, könntest Du unaufgeregter losmaschieren und weniger reizbar reagieren können. Sowohl Finanzen, als auch Entgegenkommen der KM betreffend - hier halte ich Dich für (leicht) reizbar. Hast Du das nötig?

M.E. gibt es derzeit vor allem das Problem euch auszutauschen, jedenfalls lese ich das bei Deinen Worten heraus. Darum kann mein Rat auch nur dahingehend lauten, an der Kommunikation zu arbeiten und dabei meinen Absatz zuvor zu verstehen.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Papa Markus
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« Antwort #10 am: 18. September 2017, 09:58:24 »

Hallo Stefan,

ich habe die selbe Geschichte auf der Ampel (Verlassen worden in der sechsten Schwangerschaftswoche, Kampf um Sorgerecht, Umgangsrecht, Kohle, bla bla bla). Nur meine Tochter ist inzwischen ein Jahr alt und ich habe aufgrund der gesammelten Erfahrungen inzwischen alles erreicht was ich als Vater erreichen kann --> Außer die Mutter zurückzugewinnen.
Ich denke es ist eine anzuerkennende Krankheit bei Frauen, welche kassenseitig ihre Zulassung bekommen sollte. Lies dir die Geschichten durch, von Frauen welche einem Vater nur das Kind abknöpften...die Parallelen sind
unverkennbar. Zielerreicht, Vater verteufelt und entsorgt. Schreib mir gerne eine PN. Mein Thema habe ich hier zur genüge beschrieben.

Viele Grüße
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Stefan38
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« Antwort #11 am: 15. Oktober 2017, 19:41:03 »

Hallo zusammen,

wollte mal einen kleinen Bericht abgeben über die letzten 4 Wochen.

Ich habe meine kleine letzte Woche Samstag das letzte mal gesehen. Sie wird jetzt 2 Monate und ich habe sie ganze ca.3 Stunden geshen. Beim letzten treffen was bei der KM zuhause war haben wir nicht viel geredet. Eher habe ich nur interesse über die kleine gezeigt. Wie die Physiotherapie läuft, die essens Umstellung von dem einen Hersteller zum anderen und wie es ihr geht.

Eine negative Situation hatte ich mit der KM. Die kleine war bei mir auf den Arm, habe sie unterm Kinn mit dem kleinen Finger gestreichelt. Da kam von der Seite ein nicht mit dem Finger in den Mund. Da hab ich nur innerlich gedacht eh was ist mit dir nicht richtig  c  Das Wickeln habe ich dann nicht gemacht und die Flasche durfte ich ihr nicht geben.

Gesrochen wurde über die wichtigsten Themen nicht. Bei der Verabschiedung sagte ich das ich hoffe das es nicht zulange dauert bis ich die kleine wiedersehe. Da kam nur ein mal abwarten wie sie sich entwickelt.

Ich will jetzt aktive werden weil das hinhalten nervt. Aber wie @Wasserfee es schon sagte:

rein rechtlich ist  Kind aber nicht deine Tochter. Zumindest noch nicht. Vor dem Gesetz bist du nicht mehr mit ihr verwandt als ich.

Sie muss dir aktuell also keinen Umgang ermöglichen


Deswegen: als allererstes die Vaterschaft klären und anerkennen. Ansonsten keine Rechte (aber auch keine Pflichten).

Wasserfee


Laut ihrer Aussage hat das JA in diesem Monat Zeit für die Vaterschaftsanerkennung. Bis jetzt hat sie darüber nie wieder ein Wort verloren. SOLL ich mich darum selbst kümmern oder nicht?

Frage ist, wenn man es so weiterlaufen lässt, nicht das sie mir daraus einen Strick drehen kann.

Oder ich nehme sie in die Pflicht das wir das alles innerhalb 14 Tage klären.

Gruß Stefan

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nadda
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« Antwort #12 am: 16. Oktober 2017, 05:49:41 »

Hi,

kümmer dich selbst um einen Beratungstermin beim JA, die haben normalerweise für sowas wie eine Vaterschaftsanerkennung am nächsten Tag Zeit,
zumindest war es hier so.

Du brauchst aber vorher wohl noch einen Test....

Mich wunderst das die KM sich noch nicht drum gekümmert hat, so bekommt sie ja kein Geld?

Sorge dafür das es einen Test gibt bevor du irgendwas unterschreibst! Und bevor du unterschreibst müssen Regeln her bezüglich des Umgangs.

LG
Nadda
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